Indiana Tribüne, Volume 9, Number 344, Indianapolis, Marion County, 2 September 1886 — Page 1
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M A ' A . 4 .J'.'iv; orr oo v-'. WMi r ):. SfP.ce : No. 120 OL MMaud Straße. Jahrgang 9. NuQuer M4. (.1: Indlanapyllo, Jadkaoa, Donnerstag, deo s. September !SSS.
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UeneS per Telegraph. O c 1 1 1 1 w u f 1 1 t e r. rs a s d i n g l VN. D. C.. 2. Skpt. Hübsches, etwa? wärmeres Wetter. Erdbeben. Ch a r lest o n.2. Sept. Heute mor. gen um 9 Uhr erfolgte wieder ein Erd stob, der jedoch keinen weiteren Schaden nmmltttt
iTft m,,rh,n $inm Von Hartford. Conn-, wurden 1000 ,k n-L. ex.t I UniCiltUgung uttlUtrzvii. DraWagrilyteo. Jurchtöares Erdöeöen. GbatUüvn in NuinenDie Straßen bedcckt mit Leichen. Große FeuerSdrnnsi. Charleston. S. C .l. September. Ein entstdlicheS Unglück hat unsere blü hende Stadt heimgesucht. Die Erde hat ihr greise? Haupt geschüttelt und schüdende Wände und DScher stürzten ein. ihre tödtlichen Trümmer aus die Häupter Nichts ahnender Menschen her abschleudernd. ES war gegen 10 Uhr AbendS. Ein rollendes Geräusch, wie aus der Tiefe kommend, war plödlich vernehmbar. Die Häuser singen an zu wanken, Fußböden hoben sich, der Mörtel löst; sich von den Wänden und Decken und bröckelte herab, ein Augenblick bangen Schreckens, ein zweiter Stok und in wilder Furcht stürz ten die Menschen aus die Stiake. Aber noch ehe eö möglich war, die Thü?e zu erreichen, wurden Viele von den Trüm mern erschlagen und auf der Straße bot sich für Viele kein Schud Ein Augenblick der Ruhe und Stille, aber nur, um den entsetzlichen Hilferufen der Erschreckten, der Wimmernden und Jammernden, der Verschüttetenzu wei chen. Der Anblick, der sich bot, war entsetzlich. Die Lust angefüllt mit ersticken dem Kalk- und Mörtelstaud. da? Pflzster bedeckt mit den Steinen und Balken der eingestürzten Häuser, mit Telegraphenpfosten und Telegraphendkähten. Dar unter lagen die plötzlich Verschütteten und darüber hinweg eilen die zum Tode erschreckten Menschen, in ihrer Angst und Verwirrung nicht wissend, waS zu thun. Plötzlich schießt aus einem Fenster eine Feuerseule empor und der Nus . Feuerterschallt. Zugleich bricht auch an anderen Stellen der Stadt Feuer aus, und die Szenen der Verwirrung spotten jeder Beschreibung Da plötzlich ertönt nochmals das dumpfe unterirdische Rollen und ängstlich drän gen sich die Menschen in der Mitte der Straße zusammen, fürchtend, daß die Häuser über ihren Köpfen zusammen stürzen. Eine Nacht verging, eine Nacht des Schreckens, und als heute Morgen die Sonne aufging, beleuchtete sie ein Bild der Zerstörung, des Jammers und deS Elends, wie S grauenhafter nicht gedacht werden kann. Drei Viertel der Stadt in Trümmer. Die Leute campiren auf den öffentlichen Plätzen und Jeder hilst sich, so gut eS eben gehe. Ein einziger Draht verbindet die Stadt mit der Außenwelt, die Eisenbahnverbindung ist abgeschnitten. Wie groß die Zahl der Todten und Verwundete ist, läßt sich zur Zeit nicht sagen, denn sortwährend werden Leichen unter den Trümmern hervorgezogen, und viele derselben liegen unbeerdigi herum. ES ist ein Glück, daß da Wetter schön ist, so daß der Ausenthalt im Freien nicht geradezu schädlich ist. Man schätzt die Zahl der Todten aus dreißig bis vierzig, die der Verwundeten auf wenigstens hundert. Der Schaden an Eigenthum dürfte die Höhe von zehn Millionen Dollars erreichen. Kein HauS in der Stadt ist unbeschädigt und Drei vierte! der Stadt muß neu aufgebaut werden. Man zählte im Ganzen sechzehn Stöße, von denen der erste der heftigste war, und von denen zwei noch heute Morgen stattfanden. DaS Schlimmste in der Situation ist auch noch, daß der Mayor von der Stadt abwesend auf einer Eurcpireise sich be findet und der Polizeiches sich der Situa tion nicht gewachsen zeigt. Ferner, daß der Verkehr mit der Außenwelt durch die Eisenbahn abgeschnitten ist. Von Savanna auö ist ein Zug mit Aerzten, Zelten und LebenSmitteln hierher abgegangen, doch war derselbe noch nicht im Stande, die Stadt zu erreichen, auch von anderen Seiten sind bis jetzt Versuche, die Stadt zu erreichen, vergeblich gewesen. Summerville, ein kleines Städtchen. 32 Meilen von hier, wurde fjst ganz zerstöck. Ein Paffagierzug, der sich von dort aus dem Wege hierher besand. wurde unzeLporsen und der Heizer und der Lokomo-
tioführer sind dabei um'Z Leben gekom
men. Die Passagiere haben Charleston noch nicht errsicht. Die größte Aufregung verursachten die Negr. Sie schrieen und beulten furcht bar. warfen sich auf die Kniee und bete ten laut um Hile. Wie bei jedem MasZenunglück. so ereigneten sich auch hier bemerkenswerthe Szenen selbstloser Aufopferung indem Bestreben Anderen Hiise zu leisten. Jm Schrkcktn freilich stürzten die Leute ' . w - i iiuuitvi vh - ' " . i nung wiedergekehrt war, überboten sich die Men chen m gegenseitiger Hllltier stung. Ungesäumt machte man sich an die Arbeit deS Aufsuchen? und Hervorholen der Todten und Verwundeten und alleS Mögliche wurde zu Tragbahren ver wendet. Anarchist ParfonS spricht. Wo er si ch verborgen hielt. Chicago. 1. Sept. Das Jour. nal" veröffentlicht heute ein längeres Interview mit ParsonS. Derselbe sagte : Am Tage nach der Heumarklversamm lung sah ich. daß viele Leute verhastet wurden, welche sich nicht einmal in der Versammlung befunden hatten, und da ich gerade keine Lust verspürte, mich so! cher Behandlung auszusetzen, verließ ich die Stadt. Ich ging mit dem Nachtzuge nach Elgin, hielt mich daselbst zwei Tage in meinem Kosthause aus. ohne meinen Namen anzugeben, beschloß nach Milwaukee zu gehen, ging aber bis Wauke sha. Dort erhielt ich bald Arbeit alö Carpentee und Anstreicher und lebte ganz gemüthlich. Niemand veranlaßte mich zum Prozeß zu kommen, ich kam aus eigenem Entschlüsse, weil ich glaubte, daß ich nachdem die erste Aufregung vor über war, ' der ruhigen Ueberlegung, welche doch sonst dem Amerikaner eigen ist, trauen konnte. Der Prozeß wurde mehr von den Zei hingen, als von dem Richter und den Geschworenen geführt. Geschworene, Richter, GerichtSdeamte und Zeugen waren von inen beeinflußt, es gab kaum Einen, der sich diesem Einfluß entziehen konnte. Selbst jetzt nach dem Wahrspruch dauert das fort und das Jndia napolis .Journal- geht soweit zu verlangen, daß unser Vertheidiger gehängt werde. Es ist der allgemeine Eindruck, daß die Anarchisten Dynamit gebrauchen und daß ste die Einzigen seien, welche S gebrau chen. Es wird jedoch unmöglich sein, zu beweisen, daß sie es ein einziges Mal gebraucht haben. Dagegen ist wohl et wiesen, doß es von Anderen, z. A. von Dry Goods Clerks in New York, von Bergleuten im Hocking Thal, von Strei kern in Bewerly. Mo., gebraucht wurde. Die CarstreikerS in St. Louis benutzten eS und in Pennsylvania und Ohio haben die Temperenzler während deS letzten JahreS mehrere Wirthschaften vermittelst Dynamit in die Luft gesprengt. Dagegen haben die Anarchisten noch niemals Jemanden verletzt. Ich rechne darauf, doß daS Publikum noch zur Einsicht gelangt und daß der Wahrspruch vom Obergericht oder vom Bundesoberichte. umgestoßen wird. Ein verliebter Junge. New York. 1. Sept. Jacob L. Finn, 19 Jahre alt. erschoß sich heute, eil ein Mädchen, Namens Clara Sim monS, eine Arbeiterin, nicht in eine heim liche Heirath mit ihm willigte. Die El tern deS Selbstmörders waren wegen der Verschiedenheit der gesellschaftlichen Stellung der Beiden gegen die Heirath. (Wir dachten, eö gebe keine Klaffen in Amerika. D. R.) Gelbfieber. New Orleans. 1. Sept. Große Aufregung herrscht hier darüber, daß die Aerzte den Fieberfall in Beloxi als gelbes Fieber bezeichnen. In Folge besten flo hen Hunderte auS Beloxi hierher. Ein g u t e r H i r t e. Providence. R. I.. 1. Sept. Unter den Mitgliedern der methodistischen DreieinigkeitSkirche herricht große Aufre gung in Folge der Entdeckung, daß der Pastor Charles Grodell ein illegitimes Verhältniß mit der Frau eines der promi nentesten Mitglieder, Namens Foster unterhält. Letzterer hat bereits eine Scheidungsklage eingereicht. Ein Gerücht. T r e n t o n. 1. Sept. Gerüchtweise verlautet, daß Präsident Cleveland an Stelle Manning'ö den Senawr John A. McPherson zum SchatzamtZsekretär er nennen werde. Vtt Kavei. Die Zustände in Belfast. Belfa st, 1. Sept. In verschiedenen Theilen der Stadt sammelten sich wäh rend deS Tags Volksmaffen an, doch blieb du, Tag über AlleS ruhig.
Im Shank Hill Distrikt kam eö jedoch in der Nacht wieder einem Tumult und die Polizei ryurde mit Steinwürfen ange griffen. Mehrere Schüsse wurden abge feuert und ein Constabler wurde verwun det. Fünfzehn Personen wurden ver haftet. London. 1. Sept.' Im Uizterhause stellte Sezton den Antrag, die Antwort aus die Thronrede dahin zu amendiren. daß eine Vermehrung der Constabler ver langt wtro. In einer eve. welche er zur Unterstützung seines Antrages hielt, be schuldigte er Lord Churchill, durch seine ausreizenden Reden den Ausruhr in Bel fast herbeigeführt zu haben. Christenverfolgung. Schanghei, 1. Sept. Nachrichten von Tschiag Tu Fu in China melden, daß die Eingeborenen de östlichen Theiles der Provinz Sechuen und des nördlichen Theiles von Cochin, China über die Christen herfielen, dieselben ermordeten und deren Eigenthum zerstßrten. In Cochin. China wurden etwa fünfzig umgebracht. In Sechuen bringen die Cht nesen jeden Christen um, dem sie begegnen. ES heißt, daß ganze von Christen be wohnte Dirser zerstört- wurden. Die Consule entkamen mit knapper Noth. Zur Verfolgung der Thäler ist noch nichts geschehen- V 53 1 an o ein eS Badeortes. Haag. 1. Sept. Die großartigen Badeanlagen in Schev'enlngen an der Nordsee brannten vollständig nieder. Der Schaden beträgt etwa $800,000. Die bulgarische Angelegen' he it. .,' . . L o n d o n, 1. Sept. In Wien ver lautet gerüchweise, daß die Großmächte der Türkei erwidert haben, daß sie die Rückkehr AleranderS als ein sait aftcornpii (vollendete Thatsache) ansehen, daß ste dieselbe jedoch im-Interesse deS Frieden bedauern. iV Alkr.ander.ist in Elenazwischen Tirüowa und Sofia angekommen. Auf dem Wege wurde er von der Bevölkerung überall herzlich begrüßt. Die revolutionären Truppen zogen sich auf die Höhen von Sofia zurück, wurden von den loyalen Truppen um zingelt und entwaffnet, und die Offiziere wurden verhaftet. Heute kam Alrzander in Philippopel an und wurde enthusiastisch empfangen. Er wird Sofia am Friitag erreichen. Marktpreise. Wt,n. . Z . 785e; N. Z roth. 78'. o r n. No. 1 t9ift t; gelb 41c: gemischt 40 . &aft. 91. 3 ot 29ü; gtinischt 2tic 0 g g n. 52c Kitt. 19 23. H u. S 609.50. Schink. 10 13c. Schultern. 8;. p f. 8-10. Stt . 8iScht schmal,. 7)5- S:. M h l. Fam'l ,3.K-I3.7i; Fane, J3.40$3.50, ttra 2 2 12.50; Fktn ,I.d0-tz1.75. tr. 10; im Stor ltc. vutter. reamer, 18-20; Datr, 1215; Esuntru 6 8c. Sühn er. Jung 1!c. Türke, 7c. rtofsiln. Reue 7c-t.'0xerBil. ,Vfl. 5!eutZl.25.;l.7drerrl. O i e si ge s. yolizeirth. Gestern Nachmittag fand eine Sitzung der Polizeicommistäre statt. Die gegen den Polfzisten Trush erho bene Anklage wurde untersucht. Er hatte von einem Manne ZI erhalten um eine Hundemarke zu besorgen und Hatte ver säumt, das zu thun.. ' Trush erklärte, daß er den Austrag einsach vergessen habe und die Commis säre suSpendirten ihn auf 10 Tage. Frank Giblin wurde als Extrapolizig angestellt. John Kiley erhielt Polizistengewalt für daS Dime Museum. S. I. Herron für den Kanal, I. R. Donovan sür die Tile Works und H. L. Carter für das Jrrenasyl. ttrau Farnes vom James gau er hielt den Contrakt zur Lieferung dr Gefangenenkost für die Polizeistation. Der kleine Ltadtherotd. Bei Herrn Michael Lenker ist heute de? Storch eingekehrt. Ein gesunder Junge. Mary A. Broderick. 43 Jahre alt. Wm. Biddinger. 31 Jahre alt und Frank Riley. 36 Jahre alt wurden heute sür irrsinnig erklärt. kSDie Herren Henry Blase und AloiS FuchSloch haben vor zwei Wochen ein AusterngeschSst hier eröffnet. Um AlleS recht prompt besorgen zu können. haben ste sich auch ein sehr warm empsoh leneS Pserd angeschafft. Aber da Pferd nachte ihnen einen großen Strich durch die Rechnung indem es sich hinlegte, und den Weg aller Pferde ging. Heute Vor mittag wurde unter Beihilfe des Dr. Greiner auf SellerS Farm ein Jnquefl abgehallen. Festgestellt Zoll bereits fein. daß da Pferd nicht verhungert ist.
i " :
Selbstmordversuch auS Liebe. Kate Cain, ein an Ost Court Straße wohnhaftes Frauenzimmer machte gestern einen Selbstmordversuch mit Morphium. Sie hatte einen Streit mit ihrem Liebha ber gehabt, und war in Folge besten lebensmüde geworden. Als ihr Zustand entdeckt wurde, schickte man nach ihrem Liebhaber, und in seinen Armen erholte ste sich wieder zu neuem Leben. Vorgestern Abend fand in Nord Indianapolis eine öffentliche Versamm lung statt um die Inkorporation der Ort schaft zu besprechen. Ein Comite von Fünfen wurde ausgestellt um dieVortheile und die Nachtheile eines solchen Schritte zu prüfen und in zwei Wochen darüber zu berichten. ET Mary E. Henry verklagte ihren Gatten George S. Henry auf Scheidung. Sie giebt an, daß derselbe ein Trunken bold ist, und alles verkaust, wa ver käuflich ist, um damit Geld für Schnaps zu erlangen. Sam. P. RhodeS will feine Susanna auf dem Wege der Schei dung loS werden, weil ste keine treu Gattin ist. Vom Auslande. Berlin hat einen neuen General Gouverneur. Der seitherige j militärische Attache bei der deutschen Botschaft rn Petersburg, General von Werder, den man prägnant auch den Militär-Botschafter Deutschlands am Petersburger Hofe nannte, ist für diesen hohen Posten ausersehen worden. Ge neral der Infanterie v. Werder steht im vrerundsechsAigsten Lebens und rm sie benundvierzrgsten Dienstjahre. Er hat in dem österreichischen Feldzuge als Oberst die Gefechte bei Burkersdorf, Ska. lttz, Konlarnbos und Komaarak mit macht und hierbei sich den Orden pour le rnente geholt. Semen Petersbur ger Posten bekleidete er seit dem 7. No vember 1369, also fast siebzehn Jahre hindurch, wovon dreizehn Jahre auf die Regierungszeit Czar Alexanders II. fal len. Zu diesem russischen Monarchen stand General v. Werder in dem ehrend ten Vertrauens'Äerhaltmß, welches sich auch auf den Nachfolger übertrug, wenn gleich sich der Unterschied der Jahre na turgemäß geltend machte. In der Peters burger Gesellschaft erfreute sich General v. Werder der ausgeuichnetsten Sympathien, der größten Beliebtheit. Es ist oft davon die Rede gewesen, daß der jetzige General Gouverneur von Berlin den Wunsch hegte, zu den eigent lichen militärischen Dienstleistungen zu umzukehren, und fo oft ein Armeecorps Commando frei war, sprach man davon, daß daffelbe dem General von Werder werde zuertheilt werden. Jetzt sieht General von Werder seinen Wunsch, wenn auch in einiger Modifikation, so doch in der ehrendsten Weise erfüllt. Bezüglich der Thatsache, daß eine Frau in Pr.Stargardt bei der Nachricht, daß sie einen Theil des großen Looses gewonnen habe, vom Schlage ge troffen worden sei, bringt jetzt die Neue Westpreußische Zeitung" folgende nähere Angaben : Ein Viertel des großen Looses m Betrage von circa 33,000 Thalern ist nach hier gefallen und sind die Hsrren Kaufmann Mannheim und Pferdehandi rn'f ... ir. !. .'. mjr.i rnr . .. ux lver, oie je em ncyie. ANlyell spiel ten, die Glücklichen. Ob es aber wirk lich ein Glück war? Die Schwester der Frau Biber, Frau Moses Mendelsohn, die auch mit einem kleinen Betrage par ticipirte, hörte von dem großen Gewinne, eilt, um sich zu vergewiffern, zu Biber, findet das Gehörte bestätigt und fällt, vom Schlage gerührt, todt zu Boden, ßlelwar vor Freude gestorben. ' -"Die Einrichtung eines vierten Armeecorps von 52,000 Mann, Welche der Sultan für die europäische Türkei angeordnet hat, fängt an, so meint der Berliner Börsen-Eourier, ei nige Beunruhigung zu erwecken, Beun ruhigung natürlicherweise nur in denjenigen Kreisen, für welche ein Zusammen stoß mit der Türkei überhaupt in der Möglichkeit liegt. Wir haben seiner Zeit mitgetheilt, daß die Bildung dieses neuen Armeecorps in der europäischen Türkei dadurch nothwendig geworden sei, daß der Sultan die allgemeine Wehr Pflicht für alle seine moslemitischen Un terthanen eingeführt hat. Die Bekeh rung der Türkei zu diesem ursprünglich preußischen Princip der Heeresverfaffung hat jedoch ihren besonderen Anlaß. Man fürchtet, oder wenn dieser Ausdruck zu scharf fern sollte, man vermuthet m Konstantinopel, daß Griechenland, wel ches letzthin sich nur schwer durch die In terventron Europas bewegen ließ, Frie den zu halten, im kommenden Jahre nach besierer Rüstung sich mcht werde zurück halten lasten. Man befürchtet oder ver muthet ferner, daß Griechenland im kom menden Jahre nicht allein vorgehen, son dem mit Serbien gemeinschaftliche Sache machen werde, welches durch die Vereini aung der Heiden Bulgarien sich bekannt lich genau so gekränkt fühlt wie Grie chenland auch. Um diesen Eventualität ten zu bcgegncn, rüstet man sich in der Türkei. Diise Rüstungen sind nicht etwa dahin zu verstehen, daß man dort Truppen mobil macht oder mobu erhalt. sondern sie haben nur die Bedeutung, daß man ganz allgemein militärische Borbereitungen sur spater etwa emtre tende Eventualitäten trifft.
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