Indiana Tribüne, Volume 9, Number 343, Indianapolis, Marion County, 1 September 1886 — Page 2
ZMana Tribune. ErsHeint Fig sich nd SoZlntsgK.
CrVi ttllichf XrtSane" lottt durch Un XiJiiiU V ent per Woche, li eonKttgl'.Xrtlätti" Cftil tet Woche. fSeti ,! tk Stntl. Ptt Poft usfch:3t i eoxasitia)Ixi 13 xer Sott. öfflc 120 Marvlandftr. Indianapolis, Ind., I.September 1886. LebenSverZuste zur See. .' IZor .etwa zwölf Jahren leitete Hen Samuel Plimfoll in England eine ener aische Agitation ein, um die zahlreichen Unfälle zur See zu verhüten. In erster Reihe .richtete er sein Äugenmerk auf überladene oder seeuntüchtige Schisse und verlangte,' daß das Parlament auf gesetz lichem Wege das Stechen in See derar tiger Schiffe verhindern sollte. Seine Bemühungen fanden unter allen seefah.renden Nationen Anklang. Das engli fche Parlament sah sich veranlaßt, wirklich diese Angelegenheit betreffende Ge setze zu erlaffen und eine königliche Commission" zu ernennen, deren Auf -gäbe darin bestand, die Seetüchtigkeit der in See gehenden Schisse zu überwachen. Seit jener Zeit hat jedoch der Verlust an Menschenleben und an Schiffen zur See eber ?u-, als abgenommen, so daß man in England angefangen hat, sich wieder mit diesem Gegenstande zu beschästigen. Die von Herrn Plimsoll an gestrebten Gesetze haben die in sie gesetz ten Erwartungen nicht erfüllt, man behauptet sogar, sie hätten die Gefahr nur noch vergrößert. Im Jahre 1680 wurde ein Gesetz an genommen, welches feste Bestimmungen enthielt, um das gefährliche Hinüberrutschen auf eine Seite der mit Getreide be ladenen Schiffe zu verhüten. Prof. Elgar jedoch hielt erst kürzlich vor einer Versammlung der MarineÄrchitecten in London einen längeren Vortrag, worin er darlegte, daß bis auf den heutigen Tag das Verrutschen von Schiffsladun gen von einer Seite auf die andere eine der Hauptursachen ist, warum so viele Dampfer und eiserne Segelschisse zu Grunde gehen, ganz egal, wie tief die Ladung an Bord sein mag. Besonders sind es die mit Getreide und mit Kohlen beladenen Schisse, welche auf diese Weise verunglücken. Ein Gesetz, welches das Ueberladen der Schiffe Verbindern sollte, bat seinen Zweck nicht erreicht, und die Schisse nehmen jetzt größere Cargos an Bord, als. jemals früher. Im Jahre 1861 machte Herr Cham berlain, der sich damals im englischen Handelsministerium befand, einen Versuch, neue Gesetze gegen die Verhinde rung der mittlerweile' immer zahlreicher werdenden Unglücksfälle zur. See durchzubringen. Seine Vorschläge wurden jedoch nicht für zeitgemäß betrachtet und er sah sich veranlaßt, sie wieder zurückzu ziehen. Das Uebel blieb jedoch unverändert, und so wurde im Jahre 1884 eine neue königliche Commission er nannt, - um nachzuforschen, wie viel Sckisse seit dem Berichte der auf Plim solls Betreiben zuerst ernannten Commission zu Grunde gegangen seien. Diese Commission, welche sich gegenwärtig noch in Thätigkeit befindet, bat einen Bericht 'überhöre Arbeiten bis Ende Juli 1885 verössentlicht. In diesem Bericht werden zu statistischen Zwecken die neun Jabre von 1875 bis 1883 in drei Perioden eingetheilt, deren jede drei Jahre umsaßt. In der ersten Periode kamen durch Schissbrücke oder andere Seeunfälle auf britischen Schissen 7,667 Personen um's Leben, in der zweiten Periode 7,165 und in der dritten 9,784. Der Verlust an Schiffen stieg in den neun Jahren von .3.173 auf 3,742. Auch wird in dem Bericht die schreckliche Angabe Chamberlains bestätigt, daß im Jabre 1831 unter der Mannschaft der britischen Schiffe je Einer von 60 seinen Tod in den Wellen fand. Es ist daraus ersichtlich, daß wäbrend die Gefahren der Reisen zu Land in Folge der besseren Construction der Eisenbahnen sich stetig vermindern, der Verlust an Menschenleben zur See fortwährend zu nimmt, trotz aller zu ihrem Schutze berechneten Gesetze. Eine energische Wittwe. Vor etwa zebn Jabren starb in New Orleans ein Pappschachteln -Fabrikant unter sehr bedrängten Verhältnissen. Er war lange Zeit krank gewesen und hatte sein Geschäft vernachlässigen müssen, so daß er seiner Frau nichts hinterließ, als Schulden. Sie war nicht einmal im .Stande, die fällige Hausmiethe mit L3 iu bezahlen, und es wurde ihr sofort klar, daß sie etwas thun müsse, um für ihren und ihrer Rtnder Lebensunterhalt zu sorgen. Als ihr Mann noch sein Geschäft be trieb, hatte sie sich mit allen Zweigen desselben bekannt gemacht und war vollständig im Stande, selber Pappschachteln anwkertiaen. Es war nur natürlich. daß sie beschloß, das Geschäft jetzt auf eigene Faust zu betreiben. Unermüdlich saß sie in ihrem Dachstübchen im vierten Stock eines Hauses an EhartresStraße bei der Arbeit und fertigte Schachteln aller Art an, die sie dann verschiedenen Geschäftsleuten, Großhändlern inchnttt Waaren, Apothekern, Schuhverkäufern, Vutzmachern.u. s. w. zum Verkauf anbot. Ste wurde von Allen, die ihre Verhalt nisse näher kannten, sehr zuvorkommend ausgenommen und fand reichlichen Absatz für ihre Waaren. In einigen Monaten hatten sick dre ihr zu )Z3ti gewordenen Aufträge so vermehrt, daß sie bereits im Stande war, den ganzen vierten Stock in ihrem Hause zu miethen und in eine Fabrik zu verwandeln. Nach einem 5abre batte lbr Gescha t eme derartige Ausdehnung genommen, daß sie noch den dritten Stock hinzumiethen mußte. Ihre Fabrik war kein Erpenment mehr, son dern hatte sich zu einem soliden, sicheren Geschäft aufgeschwungen. -Die erfolgreiche Fabrikantin macht: ietzt ra Interesie ihres Hau es" ausge dehnte Geschäftsreisen durch ganz LouiNana bis nach Teiaö hinein, und gewann
sich hletcye neue runden. war
ihr Ttolz, daß sie fernen övunven verlor, wenn sie ihn erst einmal gewonnen hatte. Zwei große Geschäftshäuser in New Orleans, die ihr die ersten Aufträge gegeben hatten, kaufen ihr bis auf den heutigen Tag Hunderte von Schachteln ab. Drei Jahie gingen vorüber. Das Geschäft hatte sich so ausgedebnt, daß sie jetzt das ganze Haus gemiethet und in eine Fabrik verwandelt hatte. Dann kam die Ausstellung mit ihren zahllosen Maschinen aller Art. Die Frau kaufte sich eine, welche ihr für ihre Zwecke Passend schien, und stellte dieselbe in ihrer Fabrik auf. Sie hatte ibre Wahl gut getroffen, denn durch die Maschine wurde sie in den Stand gesetzt, doppelt so viel Arbeit zu liefern, als früher. Jetzt war sie Herrin eines Etablissements, auf wel ches ein jeder Geschäftsmann stolz fein könnte, n demselben werden 35 Personen, Männer, Frauen und Knaben, beschäftigt, und es gibt keine Art Schachteln, welche von ihren Leuten nicht her gestellt werden könnte. Der Unterneh. mungsgeist und die Energie einer armen, hilflosen Frau hatten zu Stande gebracht was selten einem Manne gelingt. Kurpfuscher in Deutschland. Vor einigen Jahren machte der Tod der gefeierten Ballet -Tänzerin Adele Granyow großes Aufsehen, weil derselbe offenbar einer groben Medicinal Pfuscherei zur Last zu legen war. Die Verstorbene, ebenso durch ihre künstlerische Ge nialität, wie durch ihre bürgerliche Ehrda:k.it geachtet, litt an einem unbedeuunten Ausschlag der Haut, gab sich einem Naturarzt Becker in die Behandlung, wurde von demselben mit unsauderen Instrumenten behandelt und starb an Blutvergiftung, nachdem sie zuvor sich einer qualvollen Amputation hatte unterwerfen müssen. So lange es vorkommen konnte, so schreibt Alexander Meyer in der Bresl. Ztg.", daß der 5Zräuterdoctor Lampe in Goslar von gekrönten Häuptern um Rath gefragt wurde, so lange Damen der hochsten Aristokratie um Zusendung von Augen gefallener Elstern öffentlich bitten. Weil sich daraus ein wirksames Geheimmittel gegen die Hundswuth bereiten läßt, so lange wird man nicht hindern können, daß sich auch der gemeine Mann an Schäfer, Liqueur - Fabrikanten und dergleichen wendet. Und gibt es denn nicht Medicinal-.Pfuscher unnr den graduirtcn Aerzten ? Ein hiesiger Heilkünstler ohne jede Bildung hat zwei promovirte Aerzte in seine Dienste genommen; dieselben werden von ihm erheblich höher besoldet, als eine Krankenkasse ihre Aerzte besolden kann, und decken sein Treiben mit ihrem Diplom. Und unter den Aerzten, die mit Wun derkuren schnell zu Reichthum, Ruhm und Würden gelangt sind, giebt es auch manchen, der von seinen College für Nichts als für einen sehr verwegenen Medicmalpsuscher gehalten wird. Ich persönlich," so fährt A. Meyer fort. babe gegen wenige Dmge eine so tiefe Erbitterung, als gegen Quark -Behandlungen, und wurde kernen Augenblick im Zweifel sein, lieber lece artis zu sterben, als irgend ein unschädliches Hausmittel von irgend einem Unberufenen anzunehmen. Und trotzdem wurde ich der Einführung einer Strafbestimmung, welche der unbefugten Ausübung des ärztlichen Gewerbes vorbeugen soll, mit allen Kräften widersprechen, und würde vorschlagen, den' Medicmalpsuscher mit aller Strenge zu bestrafen, sobald er einen Anderen an Leid und even geschadigt hat. Denn dann macht seine Bestrafung einen moralischen Eindruck. Der Naturarzt Becker wurde nach dem Tode des Fräulein Grantzow angeklagt. für schuldig entart und zu längerer Frei yettsurase verurtyent. Er wurde begnadiüt. Vor einiger Zeit stand Becker wieder wegen ähnlicher Miethaten vor dem Schöffengericht,wurde zu einem Jahc Gefängnch verurtheilt, sofort in Sicher hettehaft genommen, dann aber gegen Stellung von 10,000 Ä!ark Caution freigeladen. Düse Cautlon hat er versallen lassen und ist nach Amerika entflohen. Nun erst kam man dahinter, daß der Mann ein Einkommen hatte, welches ihn den Verlust einer solchen Cautwn verschmerzen läßt. Diese Summe beträgt nur den neunten Thiil seines Iah reseinkommens. Ich persönlich möchte der Anncht sem, daß der Staat em gu tes Geschäft gemacht hat. Die Staats lasse bat die verfallene Caution und das Publikum ist Herrn Becker für ewl ge Zeiten los. Aber für die Zukunft möchte eine Lehre zu ziehen sein. Wenn wieder ähnliche Fälle vorkommen, möge der Staatsanwalt sich bei Zeiten um das Einkommen des Betroffenen kümmern und darauf hinarbeiten, daß er eine Caution bestellt, die seinem Einkommen entspricht. Herr Becker hätte wahrscheinlich auch 50,000 M. Caution bestellt und auch diese versallen lassen. Dann hatte der btaat em noch besieres Geschäft ge macht. Fabrikarbeit von Frauen. Eine Zusammenstellung der in den verschiedenen Fabriken bestehenden Bestimmungen über die Fabrikarbeit der Frauen geigt folgendes Bild, welches nicht uninteressant ist: Danach ist nach dem englischen Fabrik- und Werkstätten gesetz von 1877 die Nachtarbeit der erwachsenen Arbeiterinnen und ebenso die Sonntagsarbeit verboten, außerdem die Arbeit am Sonnabend Nachmittag; schließlich ist die Arbeitsdauer erwachsener Arbeiterinnen auf zehn Stunden festgesetzt. Nach dem schweizerischen Bundesgesetz besteht ein Normalarbeilstag von elf Stunden, Verbot der Sonntags- und Nachtarbeit, von welchem bei Arbeiterinnen keinerlei Ausnahmebestimmungen stattsinden, und Verbot der Arbeit sechs Wochen nach und zwei Wochen vor der Entbindung. Die französische Gesetzgebung ist seh? arm an hier einschlagenden Bestimmungen. Das Gesetz von 1874 verbietet nur die Nachtarbeit von Müdchen unter 21 Jahren. In Oesterreich ist die Nachtarbeit nur für Personen unter 16 Jahren verboten, während als höchste Arbeitsdauer elf Stunden, für manche GeWerke auch 12 Stunden vorgeschrieben sind. Wenden wir uns nach Amerika, so besteht in Maffachusetts für Frauen eine zehnstündige Grenze für den Arbeitstag, desalkichen in Obio und Minnesota in
üÜieconkin besteht ein achtstündiger Är
beitstag für Frauen. Ein Verbot der Nachtarbeit besteht nur ganz vereinzelt in Connecticut und Nhode Island und auch nur für weibliche Arbeiter unter 15 Jahren. Dagegen haben einige Staaten eine böchste Arbeitszeit von zehn Stunden, so New Jersey und Pennsylvanien, letzteres freilich nur für Textilindustrie. Es ist indessen zu bemerken, daß unsere Fabrikgesetzgebung nur auf dem Papier besteht und in Wirklichkeit die Verwendung weiblicher Arbeiter fast gar keiner Beschränkung unterliegt. Italien be sitzt so gut wie gar keine Bestimmungen zum Schutze der Frauenarbeit, ebensowenig Belgien, das einzige Land mit entwickelter Fabrikindustrie in Europa, welches bis jetzt einer Fabrikgesetzgebung gänzlich entbehrt. In Deutschland hat die Reichstagscommission sür die Arbeit verheiratheter Frauen den neunstündigen Arbeitstag angenommen und die Nacht arbeit, sowie die Arbeit derselben an Sonn- und Feiertagen verboten, dagegen hat sie abgelehnt, die Arbeit während einer bestimmten Zeit vor der Entbindung zu verbieten. Ein Mordattentat auf Katzen. Dem Censusbericht von 1830 zufolge gab es in jenem Jahre in der Stadt New York allein 1,206,299 Katzen aller Art und jeden Geschlechtes und jeder Größe, ganz von den katilinarischen Existenzen" abgesehen, welche als reisende Abenteurer und Vagabunden" eine, wenn auch nicht gesicherte, so doch von den Launen einer Herrschast unabhängige Stellung in der Katzenwelt der Stadt einnehmen. Es ist daraus ersichtlich, daß es in New Iork mehr Katzen gibt, als Menschen, und gar rührend soll es klingen, wenn eine Gesellschaft New tyov ker Katzen auf einem Dach in ferne: Höh'" zu nächtlicher Stunde bei Mondschein in lauten Tönen über der Liebt Lust und Wehe klat. Jetzt droht jenen idyllischen Mond nachten und Katzenserenaden ein Ende mit Schrecken. Die furchtbare Mode", die Beherrscherin der Welt,' hat sich auch derKatzen bemächtigt und droht ihnen mit Tod und Verderben. Neulich erschien in derN.Y. Times" eine Anzeige folgenden Inhalts : rg CenIS per Tuye.id iiir junge Katz?n. Müssen? 614 9 Tage alt sein. Wm. Heal, IM BleeckerLtr. Ein neugieriger Reporter machte sich auf, um nachzuforschen, wozu eigentlich Mr. Heal alle die Kätzlein kaufen wolle. Der Zeitungsmann betrat einen Hof, der mit todten Vögeln aller Art überdeckt war. Die meisten Vögel trugen ein grellbuntes Gesieder zur Schau, das entweder von Natur aus bunt, oder erst später künstlich gefärbt worden war. Ein Blick genügte, um den Reporter zu überzeugen, daß er sich im Geschäfte eines Fabrikanten weiblicher Putzartikel fee finde. Eine Menge Straßenjungen umgab den Eingang zur Fabrik und erkun digte sich lärmend, ob Mr. Heal wirklich Kätzlein kaufen oder sich nur einen Spaß machen wolle. Als die Jungen den Be scheid erhielten, daß eS mit der Anzeige voller Ernst sei, da stoben sie jubelnd und in großer Eile nach allen Windrich tungen auseinander, um die ihnen be kannten Katzennester der heranwachsen den, zukünftigen Generation zu berauben. Das war ja ein Geschäft, bei dem man noch mehr verdienen könne, als beim Straßenverkauf von Zeitungen ! Herr Heal nahm den Reporter sein freundlich auf und erklärte sich gern be reit, ihm über die Katzengeschichte" Auskunft zu ertheilen. Es handle sich darum, eine neue Pariser Mode in New Aork einiuführen. In Paris waren im vorigen Jahre Katzenköp?e als Schmuck gegenstand fast ebenso beliebt, wie Katzen äugen. Man verwendete sie zum Aus putz für zarte Damenhüte, die man frü her mit wildstarrenden Eulenköpfen zu verzkikren gepflegt hatte. Außerdem wurden die Katzenköpfe zum Schmuck für weiche Pelzmussen, in deren Pelz sie lauschig" angebracht worden waren, verwendet. Manchmal trug man die Katzenköpfe wie eine Art weicher Bälle zu beiden Seiten des Kragens, und nicht nur in Frankreich, sondern auch in Deutschland waren die Katzenköpfe als Schmuck sehr modern, bis die Witzblätter die Mode erbarmungslos" lächerlich machten, so daß sie von selber einschlief. Jetzt will Herr Heal diese Mode in Amerika einführen und hofft, es werde ihm gelingen, ein glänzendes Geschäft zu machen. Vielleicht bat er mit seinem Vlane Erfolg, vielleicht aber auch nicht. Der Umstand, daß die Mode in Frank reich und Deutschland bereits zu den überwundenen Standpunkten" gehört, dürste ihr unter unsern Modedamen ge rade zu keiner großen Empfehlung ge reichen. Vom Inland e. Eine Australierin, Mitz Iersie Watson, hat sich neulich in Galt fornien naturalisiren lasien,um unter dem Heimstättegesetz sich ein Grundstück zu er werben. l Dem General - Postmeister ist mitgetheilt worden, daß das größte Quantum von Tabak, welches als Mu ster aus den Ver. Staaten in Großbrita nien zollfrei eingeführt werden darf, von jetzt ab anstatt 12 nur noch drei Unzen betragen muß. Größere Quantitäten Tabak als drei Unzen müssen verzollt werden. Seit Einführung der Pro hibition in Iowa hat sich die Bierindu strie in der Stadt Alexandria, welche in Missouri dicht an der Grenze von Iowa belegen ist, ganz beträchtlich ent wickelt. Es ist dort jetzt eine große Nie derlage von Bier am Ufer des Des Moines Flusses errichtet worden, wel ches von Keokuk aus von Privatleuten nach Iowa hinübergeholt wird. Ein Farmer in Dakota erhitzte sich bei der Arbeit auf dem Felde so, daß er seine Weste auszog und diesel be mit $70 Papiergeld in der Tasche un ter einen Strohschober legte, um kühler arbeiten zu können. Es vergaß jedoch Abends die Weste wieder nach Hause mitzunehmen, und als er am nächsten Morgen hinkam, war der Strohschober mit Weste und Geld von einem Blitz schlag verbrannt. Die Behörden in Tacoma im Territorium Wvoming geriethen neulich in aroße Aufregung über die
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Nachricht, datz in einem yoiel in ver Stadt ein Chinese als Koch angestellt sei. Sie machten sich sofort auf den Weg, um das polizeiwidrige Menschen kind" aufzusuchen. Er hatte sich seinen Zopf abrasiren lassen und europäische Kleider angelegt, mußte aber trotzdem noch vor Sonnenuntergang die Stadt verlassen, obgleich er sich um nichts ge kümmert hatte, als um seine Kochtdpfe. Valentin Glitsch, einer der Gründer der deutschen Ansiedelung Her mann in Missouri, ist jetzt, wenige Tage vor dem 50jährigen Jubiläum des Städtchens, gestorben. Er wurde in Kirschroth im jetzigen Regierungsbezirk Coblenz geboren, wanderte 1831 nach Amerika aus und half fünf Jahre später die Stadt Hermann gründen, wo er seither gelebt hat. Glilsch war ein ge meinsinniger Bürger und hat sich ein Denkmal gesetzt, daß er dem deutschen Schulfonds seines Städtchens vor einigen Jahren ein werthvolles Besitzthum schenkte. JnBrainerd inMinnesota ist ein neuer Versuch gemacht worden, den Mörder Red Ray zu lynchen. Aber obwohl die Sache sehr vorsichtig betrie ben wurde, scheint der Sheriff doch eine Ahnung von dem Vorhaben gehabt zu haben, denn er hatte den Gefangenen heimlich aus dem Gefängniß genommen und ihn an einem geheimen Orte ver steckt. Als die Lyncher deshalb am County Gefängniß anlangten, wurde ihnen ohne Weiteres gestattet, dasselbe zu durchsuchen. Aus Wuth, daß sie Ray weder dort noch in dem neuen Stadtgefängniß fanden, befreiten sie ein paar Gefangene und gingen dann auseinan der. Vor mehreren Jahren hatte der Farmer Albt Pitann, dessen Farm sieben Meilen von Caledonia in Minnefota liegt, eine Wittwe Namens Papen fuß geheirathet, die ihm in die Ehe ein kleines Töchterchen brachte. Die Frau starb indessen und Pitann heirathete vor etwa zwei Jahren eine andere grau Namens Vertha Thies, welche ihn mit einer fürchterlichen Eifersucht plagte. Sie war fest davon überzeugt, daß er mit je der Frau in der Nachbarschaft Ehebruch treibe und sogar mit seiner Stieftochter, der schmächtigen 11jährigen Minnie, ein verbrecherisches Verhältniß unterhalte. Neulich war die Frau von einem so wahnsinnigen Anfalle von Eifersucht er griffen, daß sie das Kind erariff und ihm mit einem glühenden Eisen die Ge schlechtstheile verbrannte. Ein Arzt wurde herbeigerufen und erklärt, Minrne werde ihr Lebenlang ein Krüppel blei ben. Die Stiefmutter wurde sofort ber haftet und sieht ihre? Bestrafung entgegen. Ein schwarzer Unhold ist der Neger Augustus Holmes, der vor einigen Wochen mit einer jungen Schwarzen das Weite suchte und in Freehold, N. I-, Frau und drei Kinder im Stiche ließ. Er wurde eingefangen und dem Gericht überliefert, wobei sich herausstellte, daß Holmes ein Unmensch war, wie es selten einen, auf der Welt gibt. Zehn Jahre lang hatte er seine Frau auf das Grausamste behandelt und während dieser Zeit seine drei Kinder zu Krüppeln geschlagen. Das älteste Kind war kaum ein Jahr alt, als er es in einem Anfall von Jähzorn so zu Boden warf, daß das furchtbar zugerichtete Kind, welches jetzt 9 Jahre alt ist, seither vollständig blödsm- . i rrr inist xt und kem Wort precyen lann. Das zweite Kind schwang er an emem Bein um seinen Kopf und warf es mit aller Gewalt gegen die Mauer des Hau fes. ES muß sich jetzt mühsam auf zwei Krücken weiterschleppen. Das dritte Kind, welchem er einen Arm gebrochen hatte, wird jetzt vom Armenarzt behan delt. Die Bürger in der Stadt sind über den Schurken so entrüstet, daß sie ihn lynchen wollen, und eine starke Wache umgibt jetzt zu seinem Schutze das Ge fängniß. Als Gegengift gegen Tem perenzschrullen bringt der Wash. Volks tribun" folgende humoristische Verems statuten: Mit Strychnin gemischter Fusel macht den Menschen gemein und darf deshalb von keinem Menschen ge trunken werden ; dagegen ist es gestat tet, einen Korn- oder Roggenschnaps, Kirschen oder Zwetchgenwasser und an dere unverfälschte Gttränke zu genießen. Die Quantität wird nicht vorgeschrieben, da ein jeder vernünftiger Mensch selber weiß, wann er genug hat. Rheinwein, Catawbawein, sowie über Haupt der klare Saft der Reben erhebt den Menschen in seiner eigenen Achtung. Wein sollte daher .getrunken werden, jedoch nicht vom Manne allein, denn es stehet geschrieben : Thomas, deine Frau will auch was." Der Gerstensaft ist ein gesundes, heilsames, friedestiften des Getränk; deshalb hat auch der Germane sem Motto darnach emgench tet und das Wort gesprochen: Ruhe ist des Bürgers erste Pflicht!" Das Bier muß aber von Hopfen und Mali sein, und darf nicht gemacht sein aus Gerstenstroh, mit Hopsenstangen umge rührt. Weinhändler, welche hiesige oder importirte Weine fälschen, werden auf ihre eigenen Kosten nach Oesterreich ex portirt, wo die löbliche Sitte herrscht, mit fünfundzwanzig" amtlich verhin tert zu werden. Das ,.Treat System" wird abgeschafft. Jeder bezahlt seine eigenen Gettänke. Bei Vermehrung der Familie, glücklichen ireigni nen, Ber brüderungsfesten und Wahlsiegen darf eine Ausnahme gemacht werden. Wer im Zorn trinkt, ist ein Esel. Im Aerger gehe aus dein ammerlem. Xun nur, wenn du Durst hast und du fröhlich bist. Ein kleiner Hieb, Stich, Zopf, ?pitz, Haaroeutel ist zur Nrty erlaubt, doch sollen sich diese Auswüchse nicht gar zu oft wiederholen. Wer sich o be säuft, daß er nicht weiß, ob er Kupferschmied oder Corsetmacher ist, wird hm ausgeschmiffen und bleibt bis zu semer Genesung auswärtiges Ehrenmitglied. Anton Rubii.stein, wel. cher unter MacMahon's Vräsidentschafl das Ritterkreuz der Ehrenlegion erkalten palte, ,jt zetzt zum Osstcier desselben roens ernannt worden. Zum Tbierschuvverein Thierschutzveremler zu h?m, seine Ochsen unmäßig schlagenden dauern : ..WU könnt Ihr nur so roh sercv so ein armes .- p. - ... . Aley tu oocy auch lem Hund !"
Qtftn Vusiande. Einen se lts amen An b li d gewähren gegenwärtig die Elbufer bei Dresden zur Abendzeit. Mit dem Ein tritt der Abenddämmerung werden aus der Stromstrkcke von Dresden aufwärts bis über Königstein hinaus, hart an den Ufern der Elbe zahlreiche Feuerchen ent zündet, die den Strom weithin magisch beleuchten. Für Den, der diese nächt liche Illumination noch nicht gesehen, bieten jetzt die Elbufer ein überraschend schönes Bild.. Diese Feuerchen werden mehrere Stunden unterhalten und haben
den Zweck, durch ihren Schein eine jetzt bei einbrechender Dunkelheit schwärmende m av . . m M große Motte, den logenannten veip wurm, anzulocken. Das in großen Mas sen auftretende Insekt umschwärmt die leuchtende Flamme, versengt sich dabei die Flügel und fällt halb geröstet zur Erde nieder. Dort um die Feuerchen herum sind große, weiße Tücher ausge breitet, auf denen daS maffenhaft nieder fallende Insekt mit leichten Besen zusam mengefegt und gesammelt wird, um es später in völlig getrocknetem Zustande als ein willkommenes Winterfutter für die insektenfreffenden Stubenvögel zu verkaufen. Der Weißwurmsang bietet im Monat August für viele der ärmeren Elbuferbewohner einen lohnenden Erwerbszweig. Der Einfluß der Geist, lichkeit auf die Schule in Deutschland ist nach der Beschwichtigung des Cultur lampses wieder rasch im Wachsen. Der liberalen preußischen Lehrerzeitung gehr hierüber folgender bezeichnender Schmerzensschreizu : ..Die Rückkehr zu der vorfalk'schen Zeit im Gebiete der Schulfrage vollzieht sich rapid fast ach allen Richtungen hin. Die geistliche Lokal Schul-Jnspektion ist fast wieder Regel, die Lehrer und Lehrerinnen ma chen die ihnen früher verpönten Auszuge, die Processionen wieder mit, und nun werden sie an den Sonn- und Feiertagen auch nach kurzer Frist ihre Schuler im Vor- und Nachmittags - Gottesdienst zu beaufsichtigen haben, wenn es wabr ist. daß, Wie man jetzt aus Köln schreibt, in dieser Beziehung schon eine Verfügung der 3!ezierung erlaffen worden ist." Bon einem unglaublich klingenden Verbrechen wird aus dem Dorfe Neitzkow im Kreise Stolp in Pommern gemeldet. Der dortige Ar beiter Albert Mathies und der Schnei dergeselle Eduard Rode waren aus einer ganz geringfügigen Ursache mit einander in arge Feindschaft gerathen. Am Sonn tag, als dem 1. d. M., war Mathies aus einer Wiese mit Grasmähen beschäftigt, als Rode an der Wiese vorbeiging. Beide geriethen wieder in Streit, und ging Mathies mit der Sense auf Rode los, holte aus und mähte ihn im eigentlichen Sinne des Wortes nieder. Er hatte seinem unglücklichen Ovfer in der Höhe des Kniegelenks beide Beine abge hauen. Nach einer Stunde gab Rode infolge von Verblutung seinen Geist auf. Der Aiörder ist flüchtig. iln furchtbarer Orkan kam am 10. Aug. Nachmittags um 2 Uhr zu Dülmen in Westfalen in der Nähe des rechtsrheinischen Bahnhofs zum Ausbruch und richtete in den Bahnhofsanlagen und deren Umgebung schreckliche Verwü stungen an. In dem Gehölz, in welchem der Sturm sich zuerst erhob, wurden fräs tige Bäume entwurzelt und in die Luft geschleudert. Die Dächer des Güter schuppens, eines anderen Nebengebäudes des Bahnhofs und des Schückin'schen Lagerhauses sind bis auf geringe Reste verschwunden. Drei Wärterhäuschen sind wie vom Erdboden rasirt. Weichen sind aus dem Boden geriffen, Güterwagen umgestürzt. Telegraphendrähte wie Spreu geknickt. Das Bahnhofsgebäude wurde bis in die Grundmauern erschüttert, aller Hausratb im obern Stockwerk war bunt durcheinander geworfen. In einem vom Bahnhof 50 Meter entfernten Kornfelde fand sich die ganze Bedachung eines Gü terwagens wieder. Die Stadt Dülmen, nur ein Kilometer von der Unglücksstätte entfernt, blieb völlig unberührt. Aus Bukarest wird dem Wiener Tageblatt" geschrieben: Der rü- rr i . t n. neuiilye vjonyu zivlja?en oem uinzmi nister Statescu und dem Senator Gra disteanu es handelte sich um eine Be schimpsung auf offener Straße hat ein Nachspiel gefunden, welches peinlichstes Aussehen erregt. Gradisteanu richtete v fv..rir ri... r an oen unizmmi ner em cyreloen, wo r,n er einen öffentlichen Widerruf for derte und welches Mit den Worten schloß : Ich schicke Dir ein paar Ohrfeigen und hoffe, daß Du mich der Pflicht überheben wirst, sie Dir wirklich zu appliziren." Da der Justttminister keine Antwort aab. führte Gradisteanu am nachstenTage seine rv r . mi nroyung wulticy aus. Am 27.Scptember werden es 16 Jahre, daI ein Commis, Hektor B. aus Dorndach bet Wien, der rn einet Handlung zu Frantfurr a. M.' angestellt war, unterMltnabme von mehreren Tau send Gulden verschwand. Jetzt kommt, wie das Frankfurter ,,JkBI." berich tet, auf einmal der Bestohlene auf sonderbare Weise zu seinem Gelde. Eine Londoner Firma sandte em Schreiben, worin mitgetheilt wird, daß sich in den Büchern, die iux Hinterlassenschaft des Herrn Hektor B. gehören, der in London em gutes Geschäft inne hatte, eme unge deckte Schuld verzeichnet fände, die in zwischen mit Zinsen auf 29.871 Mark angewachsen sei. Im Testament deS Verstorbenen stehe, van dieser Betrag an L cm . m rm cic irnma m. in ivranllurt a. M. aus gezahlt werden solle. Der Betrag wur oe auch thatsächlich nach Frankfurt em gesandt. In dem Prozeß wegen Leritorung der Baudour schenGlassabrlk bei den jüngsten Ruhestörungen inMons, Belgien, ist das Urtheil gefällt worden. Mns der Angeschuldigten wurden freige sprechen, zwei wurden zu 20 Jahren Zwangsarbeit verurtbeilt, die übrigen Strafen varuren zwischen 3 Monat Ge fängniß und 15 Jahren Zwangsarbeit. In Odessa hat die Poli ei während der Anwesenheit eines grie chischen Prinzen die beabsichtigte De monstration der dortigen griechischen Colonie verhindert. Dieselbe wollte den Thronfolger als künftigen König von Griechenland und künftigen Kaiser der Griechen, als Nachfolger der Paläolo gen und Herrn von Konstantinopel be grüßen.
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