Indiana Tribüne, Volume 9, Number 339, Indianapolis, Marion County, 28 August 1886 — Page 2

Zndiana Tribüne.

erscheint gü g liH und S Lt gs. SD1 kietailich Trtcttne- lostet durch dn ZTleerll ' Cintl pit Qoche, btt eonatagl .Xrtift" CatJ x Soch. Bid ,usam 1b tintl. Pk Post lugilukt U Boiail9ztiUg 15 lX Sik. ffsn iaa a nthitMMT . V JIMV WMVWV(f Indianapolis, Ind., 23. August 1336. Tod eines Mollv MagulreS. Mrs. Hurley, die alte Mutter von . ThoniaS Hurley, einem der berüchtigsten Mitglieder der mörderischen Molly Ma guires, erhielt dieser Tage in Shenan doah, Pa., wo sie gegenwärtig noch dohnt, aus Gunnison in Colorado die Nachricht, daß ihr Sohn dort gestorben sei. Sie ordnete auf telegraphischem Wege'an, daß man ihm in Gunnison ein anständiges Begräbniß bereite. .-In der organistrten Bande von Des peradöswelche vor etwa- 12 Jahren in der Antbracit Kohlenregion Pennsylva niens ihr Unwesen trieb, nahm Tom -Hurley eine hervorragende Rolle ein. war tapfer, tollkühn und schlau, trotz seiner Tapferkeit war er aber auch ver . rätherisch. . (ts wird wahrscheinlich niematt bekannt werden, an wie vielen Greuelthaten er theilgenommen hat, durch welche jene Gegend in den Jahren 1872 bis 1875 beunruhigt und in Schrecken versetzt wurde, trotzdem es be sannt ist, daß er der leitende Geist jener Mörderbande und bei vielen Greueltha Un ihr Hauptführer war. Vor elf Jahren wurde auf einem Pienie in der Nähe der Kohinoor Kohlen grübe - ein gewisser Gomer JameZ er schössen. Der Mord ereignete sich kurz vor Mitternacht, und obgleich mehrere Kameraden deS Ermordeten zugegen wa ren, war es ihnen doch nicht möglich. den Verüber des Verbrechens zu identifi-. cnen. Man hatte Hurley im verdacht, doch waren die Augenzeugen des Vorfalls der Meinung, daß Hurley den Mord nicht begangen habe, und er wurde in Folge dessen nicht einmal verhastet. Un ßefäbr drei Monate später machte Hurley ui Gesellschaft mit einem anderen Molly Maguire einen Angriff auf einen jungen, harmlosen Menschen Namens James Johns und wurde dafür verhaftet und unter $1000 Bürgschaft gestellt, welche ein gewisser Barney Dolan für ihn lei ftete. Ehe der Proceß vorkam, hatte der schlaue und berechnende Hurley ausge funden, daß einer der Ihrigen", McParlan, ein Detectiv war, der bei der nächsten Gelegenheit den Verräther spie len werde. McParlan hatte Beweise an Hand, daß der unglückliche Gomer Jones von der Mörderhand Hurleys gefallen War, und auch dieser Umstand war dem Verbrecher bekannt. Dies genügte ihm, aus seine Sicherheit bedacht zu sein, und er ergriff die Flucht, noch ehe die Massen Verhaftung seiner Genossen erfolgt war. Die Agenten Pinkertons verschworen sich hoch und theuer, daß sie ihn sinden würden, und wenn er auch an das Ende der Welt ginge, trotzalledem aber gelang es ihm, sich seither so gut verborgen zu hal ten, daß sein letzter Aufenthaltsort erst aleichzeitiz mit der Nachricht von seinem Tode bekannt wurde. Hurley war etwa 24 Jahre alt, als er Shenandoah verließ, und die Veränderungen, welche die Zeit in sein Gesicht gruv, mögen nicht wenig dazu beigetragen haben, ihn vor dem Erkannt werden zu bewahren. Es ist jetzt bekannt geworden, daß er nach seiner Flucht aus Shenandoah sich zuerst nach Canada begab, wo er unter dem Namen Jobn Ckivinaton als Arbeiter an dem neuen Wellano Canal ein ganzes Jahr lang thätig war. Im Herbst 1367 verließ er Canada, um sich angeblich nach Süd Amerika einzuschiffen, er wollte jedoch wahrscheinlich seine etwaigen Ver folge? nur auf eine falsche Fährte bim gen und begab sich nach Colorado, wo er settzer ununterbrochen gewohnt zu haben scheint. Hurley war der einzige Molly", wel che? den Detectiv McParlan im Ver dacht hatte und vor welchem sich der Letztere wirklich fürchtete. Es ist jedoch zweifelhaft, ob der berühmte Detectiv mali wußte, daß er einmal nahe daran war, von der Hand seines Feindes sein Leben zu verlieren. Am Abend vor seinn Flucht begab sich Hurley m das Kost haus, wo McParlan wohnte, lud ihn zu emem freundschaftlichen Epaziergang" ein und ging mit ihm an eine einsame Stelle, um mit ihm über verschiedene. den Orden betreuende Sachen zu bera then. McParlan that, als ob er willig mitgehe, und Iren sich auch in die unter redung ein, wußte diese jedoch so geschickt tu benutzen, daß Hurley neugierig wurde und beschloß, sein Opfer erst noch bester auszuforschen, ehe er ihm mit einer 5Iu atl den Garaus machen würde. Die (Gelegenheit dazu bot sich aber nicht mehr und Hurley mußte fliehen, ohne seinen Todfeind ermordet zu haben. Hätte er sem Ziel erreicht, dann hatten die Molly Maguire! vielleicht noch einige Jahre langer ihr Unwesen treiben können. Belgisches Arbeiterelend. Die Zeugenaussagen vor der Arbeit? commission haben über das in Belgien herrschende Arbeitereleno schreiende That fachen an das Licht gebracht. Das Elend dei Arbeiter in den Kohlengruben ist wiederholt geschildert worden. Die Sitzung der Arbeitscommission in den ostflandrischen Industrie - Orten förderte wahrhaft unglaubliche Thatsachen ruck sichtlich des Arbeiterelends in den ZündHolzfabriken zu Tage. Die Fabrikation . t f f f. - r ri w t. . von cyiveieioolzern i eine oer wicylig ften Industrien der flandrischen Provin jen ,und beschäftigt etwa 2530.000 Arbeiter, Männer, Frauen und Kinder. Alle Zeugenaussagen stimmen nun darin überem, daß die Arbeit in den Schwefel Holzfabriken absolut tödtlich ist. Schon nach wenigen Jahren stellt sich selbst bei den kräftigsten Arbeitern die Lungen schwindsucht ein, und länger als 10 oder 16 Jahre kann in diesen Todtenkammern überhaupt nicht gearbeitet werden. Alle

Arbeiter und Arbeiterinnen, tvelcye vör der Commission erschienen, trugen so deutlich die Spuren einer unheilbaren Blutvergiftung im Gesicht, daß sie Jeder mann das tiefste Mitleid einflößten. Die belgische Schwefelholz - Industrie darf überdies den Ruhm für sich in An spruch nehmen, die Arbeit von Kindern im Alter von sünf und sechs Jahren ein geführt zu haben. Da die Arbeit da selbst mit keinen Körperanstrenzungen verbunden ist, so konnte eine so unver antwortliche, der Menschheit unwürdige Ausbeutung der Kinder stattsinden. Man brauchte sich gar nicht darum zu küm mern, daß diese Kinder ohne jede Schul bildung aufwachsen würden; denn man war sicher, daß sie überhaupt nicht auf Wachsen würden. Wie grausam elend muß die Laae dieser Eltern sein, welche ihre fünfjähiig-rlsti .der in den sicheren Tod sendm ! Ein Correspondent der Münchener Allg. Ztg." bemerkt hierzu : Stellt sich die Regierung schon an und für sich ein unglaubliches Armuths - Zeugniß aus, wenn sie behauptet, vor den Enthüllun gen der Commission von diesen Zustän den nichts gewußt zu haben, so ist es jetzl ihre Pflicht, energisch einzuschreiten. Die Fabrikanten selbst wollen die bei ibnen berrschenden Zustände in keiner

Weise beschönigen. Sie berufen sich c f T k ! ?i ! f f. ! ieoigiicy aus vle mir iyrer tfaoruaiion otbwendia verbundenen Uebelstände und rathen dem Staate,, die Industrie der Schweselhölzer zu unterdrucken. Das letztere ist um so leichter, als das schwedische System der Zündhölzer ohne hin immer weitere Fortschritte macht und im Falle seiner Einführung in Belgien die bisherigen Schwefelholzarbeiter beschäftigen könnte. Wie dem immer sein mag, der Staat hat die Pflicht, hier einzugreifen. Er ist ja sonst nicht so be scheiden und mengt sich in Alles. .Die Schullzenkathrin. Auf dem Militärfriedhof im Ehren thal bei Saarbrücken fand neulich die Beerdigung einer alten Frau statt, die unter dem Namen Schultzenkathrin" weit über die engeren Grenzen ihrer Heimath bekannt war. Die Saar brücker Ztg." widmet ihr folgenden Nachruf : Es war gerade am 16. Jahrestage oer Schlacht an den Spicherer Höhen, als Katharina Weißgerber im 69. Jahre ihres mühevollen Lebens starb. Ueber ein Menschenalter hinaus war die Brave bei einer und derselben Familie als Dienstmagd, theilte Freud und Leid mit derselben, und als über die Dienstherrschaft Tage des Unglücks kamen, und die treue Magd sogar ihren ganzen Lohn verlieren mußte, da nahm sie sich der Kinder liebevoll an und versah mehr als Mutterstelle an denselben. Sie miethete sich eine Kammer in dem früher ihrer Herrschaft gehörenden Hause und er nährte sich und ihre Schutzbefohlenen durch den schwachen Verdienst als Tagelöhnerin. Am 6. August 1870, als auf dem Schlachtfeld: Ht Kämpfer und die Verwundeten vor Hitze zu verschmachten drohten, ging Katharina Weißgerber unsern Frauen als leuchtendes Beispiel voran ; eine Wasserbütte auf dem Kopfe, erschien sie furchtlos in der Fechtlinie und labte die Kämpfenden und die am Boden liegenden Verwundeten, während der Tod rings um sie her reiche Ernte hielt. In diesem gefahrvollen Samaritergeschaft suchte sie ein höherer, auf sie zusprengender Ofsicier zu warnen : Weib, sieht Sie denn nicht, wie gefahr voll es hier ist ; mache Sie sich fort, hier wird ja geschossen!" rief er ihr zu. Die brave Katharina aber, ein Hünenweib von Gestalt, antwortete ruhig: Das sehe ich wohl, Herr Lieutenant, aber ich bin ja kein Soldat und schieße auch nicht!" Ungestört setzte sie ihr Werk fort, die Verwundeten labend und auf den starken Armen aus der Gefechtslinie tragend. Vom Kaiser wurde sie in Folge dessen mit der Medaille für Nicht combattanten und dem Ehrenkreuz be lohnt; ebensowohl wurde ihr bis zu ihrem Ende die allgemeine Achtung aller ihrer Mitbürger .zu Theil. Sie verschied in einem Ruhesessel sitzend. Ich lege mich in kein Bett," sprach sie, die Kathrine will sitzend sterben ! In Vürgerkreisen soll eine Sammlung behufs Herstellung eines einfachen Grab steines für die Verstorbene angeregt werden. LandwlrtkjchaftlickeS. Ein Bürger in Columb ia, Nord Carolina, hat sich auf die Cultur der Sonnenblume in großem Maßstabe verlegt. Er hat mehrere Acker Land mit verschiedenen Arten dieser Blumen bepflanzt und hegt jetzt die Hoffnung, daß es ihm in Bälde möglich sein wird, den ganzen südlichen Markt mit dem Bedarf an Sonnenblumen Samen zu verfehen. Er behauptet, was freilich eine altbekannte Thatsache ist, daß die Blät ter der Sonnenblume ein ausgezeichne tes Viehfutter bilden und von Pferden und Rindern sehr gerne gefressen werden. Asa Snyder in Catskill im Staate New York war der glückliche Be sitzer eines Schweines, welches auf eine ungeheure Art und Weise fett zu werden begann. Die merkwürdige Mästung lenkte die Aufmerksamkeit der Nachbarn auf sich, darunter die des Dr. Bogar dus, welcher sich der Mühe unterzog, das Schwein gründlich in Untersuchung zu uehmen. Der Doctor erklärte, es sei bei dem Schwein von Feltwerden keine Rede; es leide einfach an Wassersucht Es wurde dem Borstenthier der Bauch angezapft, und es entflossen demselben 63 Gallonen Wasser. ES war merk würdig anzusehen, wie daS fette Schwein" im Handumdrehen zu einem Gerippe zusammenschrumpfte. Ueber die Wirkung der Uebersrucht auf untergesäete Pflanzen hat Professor Dr. E. Wollny kürzlich schätzenswerthe Mittheilungen veröffent licht. Seiner Ansicht zufolge bewirkt die Pflanzendecke eine veränderte Ver-' theilung des Wassers im Boden, sowie eine Verminderung der Bodentemperatur. Während auf Brachacker die oberste Bodenschicht am wasserärmsten, die tieser liegenden Schichten dagegen wasserreich sind, ist auf bewachsenen Böden die tie fere Schicht durch das wasseraussaugende Wurzelwerk der Pflgmen entwallett.

wohingegen dle gegen die Mvunstungs factoren (Vesonnung, Winde) geschützte oberste Schicht sehr wasserreich ist. AuS diesen Umständen ergiebt sich der Ein fluß der Ueberfrucht aus die untergesäeten Pflanzen unmittelbar. Feinkörnige Sa men (Klee, GraS, Kümmel :c.) t)ürden, da sie nur flach untergebracht werden dürfen, auf brach liegenden Aeckern we gen Wassermangels oder zu hoher Tem peratur der obersten Bodenschicht ent weder gar nicht keimen oder doch einer sehr unsicheren Entwickelung entgegen gehen, während unter der schützenden Decke der Ueberfrucht in dem bezüglich deS Wassergehalts und der Temperatur ausgeglichenen Boden Keimung und Ent Wickelung der Untersaaten sehr gleichmäßig von statten gehen kann. Sind die jungen Saaten so weit entwickelt, daß ihre Wurzeln in diejenigen Boden schichten eindringen, welche von den Wurzeln der Deckfrucht besetzt sind, so muß die letztere entfernt werden, weil die jungen Pflanzen fönst durch Wassermanael und auch durch zu starke Beschattung leiden. Mangel an Licht hindert aber einmal die Thätigkeit der Pflanzen, die Nährstoffe umzuwandeln und aufzunehmen, und bewirkt andererseits Steige rung des Längen- und Verminderung deS Dickenwachsthums. Die letzteren Nachtheile machen sich nach den Beobachtungen Wollny's weniger bemerkbar, wenn die Ueberfrucht nicht breitwürsig gesäet, sondern gedrillt wurde und die Drillreihen von Norden noch Süden verlausen. So fanden sich die Tempera turen der Luft zwischen den Pflanzen wie die des Bodens durchschnittlich um 0,7 C. höher -bei Drillsaaten gegenüber Breilsaaten. Aehnlich verhielt es sich mit dem Wassergehalt des Bodens. Bei einer Reihenentfernung von 10 Cm. war der Wassergehalt des Bodens in der Reihe um 1 pCt., der zwischen den Reihen um ca. 3 pCt. geringer, als bei einer Reihenweite von 25 Cm. Die größere Entfernung der Deckpflanzen von einan der hatte also höhere Temperatur und höheren Wassergehalt deS BodenS zur olge, was Beides der Entwickelung der Untersaaten förderlich ist.

Vom Inlande. Auf der Straußensarm zu Anaheim in Californien werden frischgepflückte Straußenfedern zu $2 bis $8 das Stück verkaust. Dr. Fred. H. Hoadley, welcher die von Lieutenant Garlington befeh ligte Expedition zur Rettung der Theil nehmer der Greely-Expedition als Arzt begleitet und in jüngster Zeit in New Haven, Conn., gewohnt hatte, ist wahw sinnig geworden. Die Katze aus dem Sack ge lassen hat ein Bostoner, der, ein Know nothing durch und durch, auf einem ihm gehörenden Hause in Boston folgenden Anschlagzettel herausgehängt hat : Zu vermuthen vier Zimmer an eine amerikanische Familie; $12 den Monat. Kein .Foreigner" braucht sich zu melden." JnPittsfield,Mass.befand sich neulich Miß Hattie Hadsell unter den Zuschauern, welche gekommen waren, um die Leistungen zweier Baseball-Clubs zu bewundern. Ein Ball ging fehl, traf sie in die Seite, brach ihr ein paar Nippen und fügte ihr außerdem solche Verwundungen zu, daß sie sterben muß. Ein vierfüßiger Blondin soll demnächst auf gespanntem Seile über die Niagara-Fälle wegschreiten ein Pferd Adam Forepaugh des Jüngern, und zwar soll das große Ereigniß am 13. September stattfinden. DaS Pferd ist vierjährig und bereits vorwärts und rückwärts über ein dreißig Fuß langes und zwanzig Fuß vom Erdboden ge spanntes Seil gegangen. Es soll abso lut furchtlos sein, und sein Eigenthümer ist sicher, daß es die gefährliche Aufgabe lösen wird. Die Schwierigkeit wird da rin liegen, das Seil gehörig straff zu spannen und gut verankert zu bekommen, denn es muß eine Dicke von 2 Zoll besitzen. Natürlich hat es ein sehr bedeu tendes Gewicht. LieutenantBrickwedelvon der Bundesarmee ist kürzlich von einer Jagd aus die räuberischen Apaches in San Francisco eingetroffen. Er besin det sich im Besitz eines Bildes, von wel chem er große Stücke hält. Dasselbe stellt eine junge. Dame vor, deren Schönheit jedoch nicht gewürdigt werden kann, weil eine Apachenkugel das Gesicht aus dem Bilde zerstört hat. Hätte der Lieutenant das Bild nicht bei sich aetra gen, so wäre sein Herz ' von der Kugel durchbohrt worden. Canada hat auch noch eine ungehörige Menge von religiöser Finsterniß der ordinärsten Sorte. In Quebec wurde ein Vierhändler Namens Montreuil vom Katholischen Cirkel" in Verruf erklärt und geschäftlich geschädigt, weil das Dreieck auf seinen Flaschen ein Freimaurerzeichen sei. Montreuil ap pellirte an Cardinal Tajchereau, welcher die Sache untersuchte und entschied, daß daS anstößige Dreieck nicht als Freimau ? rerzeichen-anzusehen sei. Nun will Montreuil auch den Club auf Entschädi gung verklagen, welcher katholischer sein möchte, als der Papst. Ein Einwohner von Santa Monica in Californien pflückte neulich in seinem Garten eine Wassermelone ab und lud mehrere Freunde ein, ihm bei dem Verzehren, derselben zu helfen. Die Melone war so reif, daß sie bei dem er sten Messerschnitt auseinanderfiel, und aus ihrem verlockend roth aussehenden Innern zischte eine Klapperschlange em por, welche mit glühenden Blicken sich die Gesellschaft ansah. Die. Gäste liefen er schreckt von dannen, die Schlange kroch aus ihrem süßen Gefängniß auf den Tisch, wo sie von dem Eigenthümer ge tödtet wurde. In den letztenLJahren ift unter den Krähen-Jndianern südlich vom Jellowstone eine bemerkenswerthe Bewegung im Gange gewesen. So lange noch Ueberfluß an Büffeln war, blieben ihre ureigenthümliche Lebensweise und ihr Streben unverändert- aber im Frühjahr 1b84 wurde ihre Agentur ver legt und sie zogen nach den cultursähigen Ländereien in den Thälern des Little und Big Horn-Flusses, um kleine Parcellen Land zu bebauen und sich Hütten zu errichten. Ein kürzlicher Bericht deS Agenten Williamson an daS Indianer-

Bureau glo: an, oan jetzt vttcden LOv und 400 Familien sich auf guten Ländereien niedergelassen haben und dieselben gern zu ihrem Privat - Eigenthum haben möchten, um der Vortheile einer festen Heimstätte theilhaftig werden zu können. Diese Schenkung wurde ihnen versprochen, und der Congreß verwilligte in seiner letzten Sitzung 2000 zur Ausführung dieser Maßregel. I. G. Walker und N. S. SaunderS wurden neulich als Commissäre ernannt, um die KrähenNeservation zu besuchen und dort die Verkeilung vorzunehmen. Neulich griffen einige nördlich von Oakland in Illinois ansäßige Farmer im Walde einen wilden Mann auf und brachten denselben in die Stadt. Sie hielten ihn anfänglich für den wahnsinnigen John Sargenr, der vor einiger Zeit aus der Irrenanstalt in Oakland entsprungen war, die Beamten der Anstalt erklärten jedoch mit Bestimmtheit, daß der Gefangene nicht der vermißte John Sargent sei. Man weiß nicht, wer der Wilde ist, noch wo er her kommt. Er ist von gewöhnlicher Größe, hat braune Augen, ist plump und dick gebaut und trug bei seiner Verhaftung nur ein Paar abgerissene, blaue Arbeits' Hosen auf dem Leibe. Sein Haar reicht ihm bis über die Knie und mischt sich in seinen mindestens drei Fuß langen Bart ; sowohl Haar wie Bart sind von dunkel rother Farbe. Er spricht in unartikulirten Lauten, die von Niemand verstanden werden können. Er setzte sich hartnäckig zur Wehre, als man ihn fangen wollte, und sechs Männer hatten harte Arbeit, um ihn dingfest zu machen. Die städti schen Behörden wissen nicht, was sie mit dem sonderbaren Menschenkinde anfaw gen sollen. In einer Hobelmühle in Chicago wurde neulich der 19jährige Joseph Belanger auf eine gräßliche Weise verwundet. Eine Säge schnitt ihm den Unterleib 6 Zoll weit auf und durchschnitt ihm die Eingeweide und den linken Lappen der Leber. Eingeweide und Leber sielen theilweise auf den Bo den. Der junge Mann sank stöhnend auf die Erde, schnappte mehrmals nach Luft, und seine entsetzten Mitarbeiter, welche den Vorfall mit ansahen, erwar teten jeden Augenblick, daß er den Geist aufgeben werde. Ein sofort herbeigerufener Arzt brachte die mit Sägemehl bedeckten Eingeweide und die Leber wieder an ihre Plätze zurück, ohne sie vorher zu waschen, und nahm dann Hautein spritzungen vor, um den Unglücklichen, der offenbar entsetzlich zu leiden hatte, zu betäuben. Im Hospital, wohin der Verwundete gebracht wurde, nahmen drei Aerzte eine Operation vor, weniger, weil sie erwarteten, den jungen Mann retten zu können, als weil sie ihrem eigenen Gewissen genügen und wenigstens nichts unversucht lassen wollten, was allenfalls zur Rettung des Patienten hätte beitragen können. Die zerschnittenem Därme u. s. w. wurden nochmals herausgenom' men, gereinigt, zusammengenäht und dann wieder in die richtige Lage gebracht, worauf der Leib zugenäht wurde. Der junge Mann war merkwürdiger Weise während der ganzen Zeit bei Be wußtsein, obwohl er offenbar gräßliche Schmerzn auszustehen hatte. Derselbe starb erst am folgenden Abend um 5 Uhr. Frau Annie B utler inBoston war über ihren leichtsinnigen Mann m solche Eisersucht gerathen, daß sie be schloß, sich daS Leben zu nehmen. Sie tauchte drei Schachteln Schwefelhölzer in ein Glas mit Wasser und trank die Mixtur aus, wurde aber von einem schnell herbeigerufenen lrzte gerettet. JnWhiteSulphurSpringS, in Montana gelang es vier Gefangenen durch eine List, den Schließer zu binden, ihm einen Knebel in den Mund zu stek ken und in eine Zelle einzuschließen, worauf sie entflohen. Mit aller Mühe ge lang es dem Schließer, den Knebel aus dem Munde zu entfernen, worauf durch seine ötufe ein Vorübergehender auf merksam wurde und ihn befreite. Die Gefangenen waren inzwischen über alle Berge.mim Vom yuslande. Als die königliche Fa. milie im Mai in Amsterdam verweilte, ertheilte der König dem frühern Unterofsicier im niederländifch'indischen Heere, Noghair, eine Privataudienz. Letzterem waren in einem Gefecht bei Atjeh im Jahre 1874 beide Augen ausgeschossen worden und der König gab ihm den Rath, sich wieder unter arztliche Be Handlung zu stellen, um, da er beide Augenlider durch den Schuß verloren hatte, den gräßlichen Anblick, den sein Gesicht darbot, wenigstens dadurch zu mildern, daß er sich künstlich? Augen ein setzen lassen sollte. Noghair ließ sich deshalb von einem Amsterdamer Arzt, Dr. Gori, ein künstliches Augenlid am rechten Augz machen, an welchem der Unglückliche denn - auch ein künstliches Auge tragen konnte. Als der Arzt dieselbe Operation auch an der Stelle ma chen wollte, wo früher das linke Auge gewesen war, fand er, daß die Kugel, welche vor 12 Jahren in dasselbe ge drungen war, noch nicht entfernt worden war, und jetzt wußte Noghair auch die Ursache der entsetzlichen Kopfschmenen, die sein Dasein während der letzten 12 Jahre zu einem so qualvollen gemacht hatten. Am 4. August gelang es dem genannten Arzte, die 21 Gramm schwere Kugel glücklich herauszuziehen, Noghair wird nun auch für das linke Auge einen künstlichen Ersatz erhalten und wird wohl bald dem Könige wieder vorge stellt werden, dessen Nath mit so herrli' chem Erfolge gekrönt worden ist. Ein Schicksalsgenosse Noghairs, dir Lieute nant Consurius, der in der ersten un glücklichen Schlacht gegen die Atjeher ebenfalls beide Augen durch einen Schuß verloren hatte, lebt in Rotterdam, und auch sein Loos ist durch besondere Sorge des Königs erleichtert worden. Ein polnischer Arzt, Dr. Fürst Ignatz Jagell in Wilna, der sich seit dem Jahre 1353 mit dem Studium der Tollwuth und der Mittel zur Bekämpfung derselben ' beschäftigt, versucht in einer Zuschrift an den Wilenski Westnik" nachzuweisen, daß die WuthHeilmethode des Professors Pasteur aus alschen Grundlagen ruht. Der Fürst Arzt glaubt nicht, daß der Virus, weleher einem Kaninchen eingeimpft wird, also einem Thiere, welches nie von selbst

wuthlrank wird, ein Präservatw-Mittet gegen die Hydrophobie werden könnte. Dr. Jagell ist ferner der Meinung, daß zwischen den Bißwunden eines tollen Wolfes oder Hundes, welche dem mensch' lichen Körper direkt zugefügt worden sind und den indirekt durch die Kleider beigebrachten Bißwunden ein Unterschied hätte beobachtet werden müssen; denn es ist festgestellt worden, daß letztere Wunden ungefährlich sind. Alle von Pasteur behandelten Kranken, welche ge storben sind, hatten direkte Bißwunden erhalten. Fürst Jagell erklärt, daß er im Laufe seiner Praxis 63 von tollen Wölfen und Hunden gebissene Personen vermittelst einer Infusion, bereitet aus der 3!inde der siraea fUipenclula be handelt und sämmtliche Patienten herge stellt habe. 26 dieser Kranken befanden sich bereits in der ersten Wuthperiode, als sie unter seine Behandlung kamen. Auch verschiedene deutsche Blätter haben den Gebrauch der spiraea" zur B kämpfung der Tollwuth empfohlen. Eine Depesche des Jour nal des Debats" in Paris, nach welcher sich der Fürst Bismarck in München sehr befriedigt über die neuen Vereinbarung gen mit Oesterreich -Ungarn ausgespro chen habe und ein russisch-französische? Bündniß für unwahrscheinlicher als je hält, und em Artikel der Berliner Post" über die Stärke der russischen Truppenmacht lassen bei den französischen Zeitungspolitikern keinen Zweifel mehr darüber bestehen, daß es zwischen Rußland und Deutschland demnächst zum Kriege kommen müsse. Die Bitten vergleichen Rußlands heutige Stellung und Haltung mit der von Frankreich 1870 eingenommenen und bemerken, während Deutsch land seine erprobte und schlagfertige Landwehr habe, existire die russische Opol - Tschenie" nur auf dem Papier und habe weder Waffen noch Kadres noch Uniformen. Die Arsenale Rußlands seien nur an der volnischen Greme aefüllt, wie 1370 die von'tttz und Strabürg, die übrigen aber, -ausgenommen die des Kaukasus, seien leer. Dabei sei die Finanzlage Rußlands schlecht, di Ernte mißrathen, die Handelskrisis im

Zunehmen. Die Panzerschiffe befänden j sich noch auf den Wersten oder seien eber. erst in See gegangen. Rußlands Grenz Provinzen wimmelten trotz der kürzlichen Ausweisungen noch von Deutschen, die in allen Verwaltungen, in allen Fabri ken seien, so daß ein preußischer Einfall bei jedem Schritte Bundesgenossen sin den würde, Spione, Kaufleute, kleine Beamten, bereit, ihm die Thore zu öffnen. Das Bedenklichste aber sei, daß marr in den militärischen Kreisen und in den slavophilen Kreisen den Krieg als eine Art von Vergnügungspartie betrachte. Wer sich erlauben würde, zu sagen, es ser für den großen Kampf nichts vorbereitet, der würde als em Verräth beschimpft werden. Die russische Marine halte sich für fähig, erfolgreich ge gen die englische Flotte zu kämpfen. Im Generalstab spreche man nur mit Gering-, schätzung von der österreichischen Armee und von der deutschen Landwehr. Die Kosaken werden, so. versichern die Ofsizie re, im Handumdrehen mit den deutschen Ulanen fertig werden. Dieser Optimismus sei von schlimmer Vorbedeutung und wie hoch man auch die russische Ar mee schätzen möge, so scheine es doch, als ob sie etwas Mühe haben würde, ihr Lager im Wiener Prater oder unter den Berliner Linden aufzuschlagen. D i e Organisation dei Lustschissahrtsdienstes in der sranzösi schen Armee ist nunmehr als vollendet anzusehen. Das gegenwartig in Calais bestehende Etablissement erhält den Ti tel: Zentraletablissement für MilitärLuftschifffahrt. Es umfast ein Atelier für Studien und Versuche, ein Arsenal für Erbauung von Ballons und eine Lüftschissfahrtsschule. Demselben ist ein besonderes Personal zugetheilt. Bei den Regimentsschulen der Genieregimew ter, sowie in verschiedenen vom Kriegs' minister zu bestimmenden Orten werden Lustschissfahrts - Parks errichtet. Einer Kompagnie jedes der vier Genieregimen ter wird der Dienst der Militär - Luftschissfahrt besonders überwiesen. Die allgemeine Leitung dks Militär - Luft, schissfahrtsdienstes, sowie die unmittelbare Leitung des Zentraletablissements werden dem Stäbe des Kriegsministeri' ums übertragen. Ueber Unfälle bei den BoU datenübungen wird aus Wolnzach (Baiern) vom 10. Aug. berichtet : Ge stern Nachmittag kamen sechs Kompag nien des 13. JnfanterieRegiments von Jngolstadt zu den Regiments - Uebungen hier an. Die Leute waren bei der großen Hitze nahezu acht Stunden auf dem Marsche, viele, größtentheils Ersatz Re servisten, welche zu diesen Uebungen einberufen, wurden, erkrankten in nächsier Nahe von hrer und mutzten mittels! requirirter Fuhrwerke Hieher gebracht werden. 15 Mann wurden sofort in das hiesige Krankenhaus verbracht, wo von einer noch Abends verstarb. Der Tag von Spichern (6. August) wurde auch in diesem Jahr: in den Städten St. Johann und Saarbrücken festlich begangen. Nich! unbesorgt ist man in Bern wegen des Freiberger Urtheils spruches.- Die deutschen Soualdemo ten in der Schweiz übten eine Art schar fer Polizei gegenüber den Anarchisten, bekämpften diese in ihren Versammlunlungen und hielten wohl viele junge Deutsche davon ab, sich den geheimen anarchistischen Klubs anzuschließen. Diese Arbeit dürste ihnen durch die Folgen des Freiberger Urtheils schwerer gemacht werden und die Schweiz genießt künftig vielleicht das zweifelhafte Glück, wegen anarchistischer Umtriebe auf ihrem Bo den noch jiuhr als Verschwörernest ge schölten zu werden, während doch nur fremde Ausnahmegesetze und Ausweisungen sie hiezu machen. J,R,Ryaii4&CoM 62 und (14 Ost Maryland Straße, Indianapolis. Setreide, Mehl, Futter, Vrodukte ,e. Slufbewah rungöplatz (storage) für Mehl und son'irg Nkl. Unser Zimmer find lustig und rein.

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Poftzug. Schnllza 10:iSC 4:555? l:d9m 6:41 -1:37 , 7:il , 3:33 , 8:57 , 3:47 :59 , 4:51 . 9:53 , 6:40 11:50 . I2:37Gm 4:34 . 8:03 , 6:17 . 2:3 3to 5: jm .. :3 , 6:t5 . 7:30 . 7:5V t'm

ba.?IdianaVl' 4:36m fl-OO 6:15, 6:M, nk.amb'gtt, 6:30 :k2 8:67 H:l8 9:t6 , Sitchmond .... , Duyton , Ptaua i Urbana , Columdul.... , kk,wark , Steubenoill. , Whieltng . Pittkdurg U:ZNm i'A2 5:t9 6:33 7:03 . Harrttbura... 4:bm Baltimore.... 7:40 . 8:50 7:bo . . Lashiaato.. . Vhtladelxhla .Nero York... , ofton il:2ü . 8:3591m Täglich. Töglich, ausgenommen Aonntag. Pullmann'I ValaA, rchlaf. und Hotel'vagen durch bt Pittkbvrg, Harrildurg, Ptziladelxhia und ,mork, ohn söeassel, lok in bagenwechsel ach Baltimore, iLashtngton und Boston. adrkarten nach allen Oeftliche Stkdt in tn allen Haupt-KahrtaNen. Bureau deß Westens und tn dem Stadt'Bureau, Ecke der Illinois und iSashington Straß und im Union Depo: Bureau Judianaxoli, zu haden. Schlafwagen tön ,v tm Loraus gesichert erden durch pplikatio bet den Sgenten im Stadt.Bureau oder tm Unten Depot zu Indianapolis, Ind. 5. R. Dering, . S. P. . ordoft. Wafhing. ton und Jlltnot Straß. Jnd'xl. fnuei CtcC ca. Managet, Kolumbus, Oht . . Ford, i.Vapagt,undrtSel..g,t Vitttzd'. VWie Bee Line !" nach Eleveland, Lake Chatavqua, Niagara Falls, Thousand Island, Lake George, Lake Cham plain, Saratoga, Wblte Monntains, Old Orchard, RYe Beach und alle Cnrple von NEW ENGLAND mit zwei Schnellzügen tZglich. Die einzige Bahn von Indianapolis nach JSgw York and Ilogton elche durchgehende Wage in Verbindung mit der Lake hör und . P. Eentral Etienbah hat. Dt einzig, abn, welch tm Grand Central Depot tn New Zork einlauft. Ein westlich gehender Schnellzug würd ingerich tet und Paffagtere, welch nach Missouri, ansas, Rebraska, Eolorado, em Mertro und Eattfornta reise wollen, finden beste lkkomadatton und niedrig Skaten. uodreise.villete. an hol sich bet SS-J. R ich ol , gent, uskunft 7 Tickets in allen regulären Ttitet.Ofsices. S.B.THoma. O.B.Skinner, eneral Vanager. ' rraffteAgent. U. 3. mlth. Gen. Paff. gt.. Eleveland. O. W. Ti IVloIiol, Passagter.Agent. Indianapolis, Ind. R. 3 Bat Hau und 13 . Süd Jlltnoil Stratz. ER JIUI Sjjoiji s y i iir N tw AtB an y iCHjCA es Rt.((q Die kürzte und direkttstt Linie von ? Vjr IANAP OL1 ö nach Frankfort, 5ilpbi. Monticello, Michigan Citv, Chicago, und allen Orte un nördlichen Jvdiana, Michi gau, nördlichen Illinois, Wisconsin, Iowa, Minnesota, Nebrat'a, Kansa, New Mexicos Dakota, Nedada, k'irado, Californien und Orezon. 2 direkte Züqe täglich 2 dou Indianapolis nachicago; ebenso nach Michigan City. Clegantt Pnllmana Schlafdaggoni ans den Nachtzüg Sepäckmarkeu bis an' Reiseziel ertheilt. - eine Bahn hat größere Be nemltchkeiten oder billiger Stare als wir. Selet und quiptruvg nicht , bertreffen. Stahl-Selet. , tller Platfor und Stoßttffen, Luflbremsen und a.'' moderne Ein richtungen, unübertrefflich Lorthkt' für Emigra. ten, Land undTouriftnBiUt naq irgend txmtm Orte, der von anderen ahnen beruht wird. Wenn man nördlich, südlich, kftltch ur westlich zu reisen wünscht, kauf man nicht das ?Uhig, illet, M an unser Preis u. s. m, gesehen. Legen Näherem ende man sich a Robert Brnrnett, Distrikt Paffagtik Xgent, No 24 Süd Illinois Strafe, Jndianop, s, Jd. Soda . karsoa, . . valdi.. Enral,Lrwaltr, Seneral PaIagier. ent. dteaao.AI. bicaaa.nc GitPC;. : X SS fei R B Sie ttrzefie tnl deße vaZ Ix)u!svUIo, NkisdviUo, lileiQplils, Ch& t&npoga, Atlanta, Savannali, Jackgonville, Mobile and New Orleans. 01 ift dtheilhaft für Passagiere nach dem Süden, ine dirette Route zu nehmen. yalcft, Schlaf, und Parlor-Wagen zwischen Chicago und Lonitdille und Et Lonis und Lonisdille ehr,. Wagenwechsel. Komfort, Schnelligleit und Sicherheit bietet die .3, ff die alte znder'asflae I. Ml. & M. M. II. TL. DorinfXv sftftent eneral Passabtrgnt, Nord, 79St ashtngto und Jlltnot Ztr., JRd,l L. H. HcKixxi, Snperintentlc&L

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