Indiana Tribüne, Volume 9, Number 338, Indianapolis, Marion County, 27 August 1886 — Page 3

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Novelle von V.Reuter. (Fortsevung.) Georg wutzte, day dleseS Anerbieten ein Opfer war, indem der durch die Stockung aller Geschäfte eintretende Mangel an den gewöhnlichsten Nah' rungsmitteln sich in der Stadt bereits empfindlich fühlbar machte. Er bereute, Said mißtraut zu haben. Dieser meinte es - doch wohl gut mit dem Jugend freunde. Als Georg dennoch zögern wollte, die Einladung anzunehmen, deutete der Bey auf die ihm in früherer Zeit gezeigte Hilfsbereitschaft Georg's hin, nannte sich ihm verpflichtet und zerstreute so seine letzten Bedenken. Daß Georg auf diese Weise eine sich?' re Unterkunft gefunden hatte, befreite ihn von großer Verlegenheit. Denn ei konnte jetzt die Stadt, wo Nesisa seiner Hilfe vielleicht bedürfte, nicht verlaffen, und wenn die Hölle darin toben sollte. Halb betäubt von den widersprechenden Ereignissen des Tages, begab er sich mit Said in den Salon zurück. Er bekam ein hübsches Zimmer. Der wilde Schwarze wurde zu seiner speciellen Bedienung beordert. Das Gespräch drehte sich an diesem Abend hauptsächlich um die grausigen Geschichten, die sich während der letzten Wochen in den Städten und auf den Dörfern Egyptens zugetragen hatten. Es wurde mancher von den Wellen des Meeres, wie von dem Waffer des Nil anS Land gespülten Leiche europäischer Ansiedler erwähnt, deren stummer Mund keine Kunde mehr zu geben vermochte, wann und wo der heimliche Mord ge schehen war. Said warnte Barnow dringend davor, ohne Begleitung auszugehen. Als sich Georg zur Ruhe bege den wollte,bemerkte er, daß der Schwarze mit seinem kurze Knüttel, jener primi tiven Waffe der Araber, die in diesen Tagen ihre Gefährlichkeit genugsam bewiesen hatte, auch während der Nacht vor seiner Thüre Wache hielt. Madam? Said hatte, in auffallendem Gegensatz zu dem freundlichen Benehmen ihres Mannes, ihre Zurückhaltung gegen Georg nicht aufgegeben. Derselbe fand nur während der Mahlzeiten Gelegen heit, höfliche Worte an seine Wirthin zu richten. Die übrige Zeit verbrachte sie damit, ihren Haushalt für den Fall ei ner plötzlichen Flucht vorzubereiten, Silberzeug und andere Werthsachen zu verpacken. Sie wurde bei dieser Arbeit von der Gesellschafterin ihrer Schwäge rin unterstützt, die Französin hatte es verstanden, sich der Familie, der sie ihre Dienste widmete, uneutbehrlich zu ma chen. Sie versicherte verschiedene Male etwas ostentativ in Georg's Gegenwart, wie schwer eö ihr werde, Nesisa'S Mutter für so lange Stunden allein lassen zu müssen, wie dieselbe .sie ebenfalls entbehren werde. Und statt der kräftigen Ausdrücke des Widerwillens, mit denen sie die alte Türkin einst bezeichnet hatte, lang jetzt nur das begeistertste Lob der selben auS ihrem Munde. Mademoiselle Lavalle hatte sich zwar vorgenommen, Georg für die ihr angethane Beleidigung durch völliges Uebersehen seiner Gegenwar zu ftrafen,aber solche Art derZtache gelang ihrer sieberisch-lebhaften Natur schlecht. Barnow fühlte, wie die unru higen Augen ihm beständig folgten, dabei zuckte und zitterte auf dem perblüh tea, gelben Gesicht der Gesellschafterin ein unerklärliches EtwaS manchmal schien es ihm, als ob sie nur mit Mühe die Lust bezwänge, ihn anzureden. Aber er ermuthiate sie nicht, und daß er ihr so deutlich seine Verachtung bewies,reizte ihren Haß auf das Aeußerste. Es wäre klüger von ihm gewesen, sich die intrigante Person nicht zur Feindin zu machen. Aber Georg kannte nur die graden Wege. Während der folgenden Tage reiften draußen die Ereignisse schneller und schneller der Katastrophe entgegen. Arabi hatte, trotz verschiedener Pro teste der Engländer, fortgefahren, Truppen in Alexandrien zusammenzuziehen. Trotz des von ihm gegebenen VersprechenS wurde rüstig an den Befestigungs werken gearbeitet. Darauf .stellte Admiral Seymour, der Befehlshaber der englischen Flotte, ein Ultimatum an das egyptische Ministerium. Als aber auch dieses ausweichend ' beantwortet wurde, verließ am siebenten Juli der britische Generalkonsul das Land. Die Consuln der übrigen Mächte befahlen ihren Un terthanen, seinem Beispiel zu folgen. Schon waren die Handels und Passa gierschiffe- im äußeren Hafen vor Anker gegangen, der Panzerflotte Englands Äaum gönnend, sich kriegerisch zu bewe gen. Aber noch immer schössen die klei nen Segelbarken wie gescheuchte Möven in den Wasserstraßen zwischen den gewaltigen Eisenbauwerken hindurch, um Flüchtlinge in Sicherheit zu bringen. Said Bey kam in großer Aufregung nach Haus. .Er schickte seine Frau unter einem nichtigen Vorwande aus dem Zimmer und wandte sich dann zu Georg. Es stehen schreckliche Dinge in Aus sicht," begann er, gewaltsam seine Stimme zur Ruhe zwingend. Schleu nige Flucht ist jetzt das einzig Vernüuftiae für uns Alle. Aber soviel steht fest : sobald der erste englische Kanonenschuß die Losung giebt, bricht hier drin nen der Aufstand los. Die Vordemtunyen dazu sind unheimlich und furch terlich. Ich habe nun einen Plan ge faßt, bei dessen Ausführung ich auf Ihre Hilfe rechne. Wir werden uns für eini ge Zeit trennen müssen. Wenn Sie es übernehmen wollen, meine Frau und Mademoiselle Lavalle sicher nach Malta ui geleiten, so werde ich meine Geschwister und deren Mutternach dem Libanon bringen." Dürfen Sie jetzt Ihren Posten der lassen ?" fragte Georg erstaunt. Es kann Niemand von mir verlan gen, mein Leben hier in Gefahr zu brin gen," rief der Bev, am ganzen Körper zitternd. Ohnedies ist ein so heilloser Wirrwarr, daß eö auf einen Minister mehr oder weniger nicht ankommt." So lassen Sie uns Alle zusammen gehen", drängte Georg. Der Bey schüttelte den Kopf. Das ist unmöglich," sagte .er aufgeregt. Meine Mutter würde sich niemals ent

schließen, ein europäisches Schiff zu vetreten. Ich selbst kann uitf darf dies noch weniger. Sie und ,neine Frau sind, bei dem jetzt so stark erregten Fanatismus des Islam, im Gcöirge nicht sicher. Wie ich auch die Sache überlegen mag, ich sehe keinen andern. Ausweg. Wir müssen uns Beide trösien, mein Bruder !" rief er zum Schluß; bei feierliehen Gelegenheiten siel er no ch zuweilen der orientalischen Phrase anheim. Seine 3!achrichten versetzten auch Georg in tiefe Erregung. Berlß ökesisa

die Stadt, dann wurde fem Aleiven zur thörichten Tollkühnheit, zu einem ernsten Unrecht an seine Mutter. Er konnte Said seine Begleitung nicht cmfdrängen. Die Sitte des Landes verbot es ihm einfach, sich zum Schutz des Harems anzubieten. Und meinte Said es wirklich ehrlich mit ihm, so war es höchst undankbar, demselben nicht ebenfalls mit allen Kräften beizustehen. Wenn er es ehrlich meinte Trotz aller Betheuerungen des Bey konnte Georg sein Mißtrauen gegen den zukünftigen Schwager nicht überwinden. Wer so feige war, konnte wohl auch hin terlistig bandeln. Was sollte Georg thun? Jemehr er überlegte, desto unsicherei wurde er. Immer wieder ertappte ei sich dabei, die Sachlage -nach deutschen Verhältnissen zu beurtheilen. Aber wenn auch Vieles hier wilder und ungeordneter herging daß ein General, während seine Festung beschossen wird und im Innern der Aufstand wüthet, an einen Liebeshandel, an eine Heirath denken sollte, erschien ihm mehr undmehr als eine Ausgeburt seiner von Liebe imd Eifersucht erhitzten Phantasie. Endlich beschloß er, den Versuch zu machen, Nesisa selbst zu sprechen. Sie mußte ihren Bruder kennen. Nach ihrer Entscheidung wollte er handeln. Georg wendete dies Äkittel ungern an. Er fürchtete mit Recht, Said's Zcrn zu erregen, wenn er sich gegen seinen ausgesprochenen Wunsch mit dem Mädchen in Verbindung setzte. Schließlich war und blieb Said ihr Vormund. Als solcher hatte er unbeschränkte Macht über sie. Er. konnte sie todten, wenn er es für nöthig hielt. Denn wie das moha medanische Paradies mit wenigen Ausnahmen für die erdgeborenen Weiber verschlössen und nur mit den luftigen Houris bevölkert ist, so kommen auch Gesetze und Rechte, die für den Mann gelten, für Jene nicht in Betracht. Welch un ermeßliche Verachtung der Frau liegt darin. Und doch giebt es auch unter diesen armen türkischen Puppen scharfe Geister, brennende Herzen, fragende, sehnsüchtige Seelen Vor einer solchen kniete Barnow im Geiste mit all der Verehrung zarten, deutschen Ritterthums, , welches heute so gut wie zur Zeit der Minnesänger um die Stirn des geliebten Wesens den Glorienschein der Heiligen leuchten sieht. Der Gedanke, daß seine Heilige in die Intriguen dieser wilden Zeit hinabgezogen werden mußte, bohrte Georg mit nagendem Schmerz ani Herzen. Doch seine Vernunft sagte ihm, daß es nicht zu umgehen sei, wenn er sie nicht verlieren wollte. Es galt nun vor allen Dingen, sich unbemerkt aus dem Hause zu entfernen. Das war nicht leicht. Georg hatte zuweilen die Empsindung, mehr Gesänge ner als Gast zu sein. Eine zweite Schwierigkeit lag darin, daß er nicht einmal das Haus, wo Nesisa wohnte, genau kannte. In beiden Fällen kam ihm der Zufall zu Hilfe. Da er Said's Vorschlag, die Damen nach Malta zu bringen, nicht entschieden abgelehnt hatte, nahm dieser stillschweigend an, daß Georg auf das Anerbieten eingehen werde. Der zehnte Juli war zur Abreise der Madame Said bestimmt. Gleich darauf wollte auch der Bey mit den Seinen fliehen. Er hatte Georg erklärt, daß die Abreise heimlich geschehen müsse, und daß darum alle Vorbereitunzen doppelt schwierig seien. Gegen Abend kehrte er eilig in sein Haus zu rück rief den Schwarzen und entfernte sich nach wenigen Augenblicken mit dem Diener. Diesen Zeitpnnkt benutzte Georg. Er hatte seinen Reisehut mit dem landesüblichen Tarbusch vertauscht, einen Nevölver zu sich gesteckt und machte sich getrösten Muthes auf den Weg. Die Straßen waren wie ausgestorben, die Thüren und Jalousien der Häuser dicht verschlossen. Nur vereinzelt schlüpfte zuweilen ein scheues Individuum eilig über den Weg. Wo arabische Ansiedelungen lagen, wogte dagegen das Volk aufgeregt hin und her. ' 'Man hörte Lärmen, Singen und Streiten. Barnow vermied diese Gegenden sorgfältig. Dennoch wurde er verschiedene Male bemerkt. Steinwürfe flogen hinter ihm her. Dann kam er in die stille türkische Straße, wo Nesisa wohnte. Forschend schaute er an den weißen Mauern hinauf. Die geschnitzten Fensterläden waren undurchsichtig. Wie sollte er zu ihr gelangen ?. , Eine grenzenlose Traurigkeit übersiel ihn. Es war ihm, als ob diese hohen Mauern nie zu übersteigen seien und das Mädchen ewig von ihm trennen würden. Der dunkle Schatten des Verbotenen hatte von Anfang an auf ihrer Liebe ge ruht sollte sie nie in's klare, sonnige Licht gelangen dürfen. . . , Durch ein geöffnetes Thor konnte Georg in den Hof sehen, wo die zahmen Gazellen spielten. Die Malerei der ihn umgebenden Mauern, glühte noch, vom letzten Abendroth beschienen, in buntem Farbenspiel. In den Ecken und Winkeln aber kauerte schon Dämmerung. Der Thürhüter lag schnarchend auf seiner Matte. Es war ein schwüler Tag geWesen und der Brunnen plätscherte einschläfernd. Einschläfernd rauschte auch der heiße Wind in den Palmenkronen, die über das niedrige Hinterhaus schauten. .. .' Eine Negerin kam zum Brunnen, um ihren Krug zu füllen. Barnow erkannte ihr gelb und rothes Kleid mit frohem Schrecken. Niemand hielt den Fremdling zurück, als er schnell ' in den Hof trat. Die Sklavin hatte keinen Schleier zur Hand, so bedeckte sie. denn, einen lei (fix Schrei ausstoßend, ihr Gesicht schäm voll mit den Händen. Barnow griff hastig in die Tasche und reichte ihr ein Geldstück.

Ich muß Deine Gebieterin sprechet," flüsterte er athemlos. . , Um das Geld zu erfassen, beschlöß das Mädchen, dem Manne den Anblick ihrer stumpfnasigen Häßlichkeit zu gewähren. Ihr breiter Mund lächelte Barnow freundlich an aber verstanden hatte sie seinen Wunsch nicht. Sie kannte nur eine seltsame Negersprache und ein wenig Türkisch. Barnow stand verzweifelt vor ihr und suchte ihr durch Geberden sein Verlangen begreiflich zu machen. Die Gazellenmutter kenn näher und sah ihn neugierig an. Dann floh sie scheu in die entfernteste Ecke, ihre Kleinen drückten sich ängstlich an sie. Plötzlich hob das Thier lauschend den Kopf. Eine der Gitterthüren, die in das Innere des Hauses führten, wurde geöffnet. Mit einem Ausruf des Schreckens lief die Sklavin davon, die Gazellen kamen furchtlos näher, sie spürten das gewohnte Futter. Und vor Barnow stand das Mädchen, das er liebte. Ein jähes, tiefes 3koth flammte über ihr ganzes Gesicht, zitternd wendete sie den Kopf zur Seite, wie das geängstete Wüstenthier. Barnow meinte, die Sinne müßten ihm vergehen. . - Sie liebte ihn so so Langsam wurde ihr Blick von dem seinen angezogen und beide tauchten inein ander. Ihre Seelen flössen zusammen und vermählten sich für die Ewigkeit. Sie wußten, daß sie einander gehörten. Nesisa," flüsterte er in leisen, gebro chenen Tönen, Nesisa, glaube an meine Liebe ! Was auch kommen mag, ich bitte Dich, zweifle nie daran !" Ja, ich glaube," sagte sie feierlich und legte die Hand auf die Brust, wie zum Schwur. . Sie hob das Haupt zu ihm empor.' E, sah ihre Lippen vor sich, halb geöffnet, wie eine rothe, thauige Blume. Und er machte eine Bewegung, als wollte er sich ?u ihnen hinabneigen. Aber er bezwäng sich, noch war es nicht Zeit. - Nesisa," sagte er sanft zu dem Mädchen, ich habe bei Deinem Bruder gebeten, daß er Dich mir zum Weibe gebe. Er hat mich nicht abgewiesen, nur war ten sollen wir. Willst Du warten und mir treu sein?" Ein Strahl unbeschreiblicher Glückseligkeit ging über ihr Gesicht. Sie ver barg es in den Händen. Oh oh !" murmelte sie, ich bin so verwirrt ! Wie ist nur Alles gekommen ? So schnell, so schnell ! Eben erst er ist noch oben sprach Said von flie hen ! Ja wir sollen Alle mit ihm nach dem Libanon " Hat er Dir das gesagt ?" rief Barnow freudig. Dann ist er doch ehrlich und ich that ihm Unrecht !" Soll ich nicht mit Dir gehen ?" Fast lautlos glitt hie bange Frage über des Mädchens Lippen, Georg schüttelte traurig den Kovf. Wir müssen uns noch einmal trennen. So kann ich Dich nicht zu meü ner Muttex bringen. Horch, es kommt Jemand. Wir müssen, scheiden," Schweigend sah sie ihn an. Georg erschrak fast vor der Gewalt der Leidenschaft, von der das zarte, ernste Mäd' chen willenlos gebeugt wurde, wie die Lilie unter dem vorüberbrausenden Ge Wittersturm. Aber er mußte stark sein, für sie Beide und ging. In diesem Augenblick kam Said's schwarzer Diener über den Hof und folgte ihm. Georg ließ sie allein jetzt rDas Mädchen suhlte einen Schmerz am Herzen, als habe er ihr einen Dolch hineingestoßen. Warum ging er? Von den Rücksichten, die ihn banden, verstand sie Nichts. Für sie gab eö nur noch Liebe. Sie drückte die Hand auf daö zuckende, wild schlagende Herz und lehnte die glühende Stirn an die kühle Steiw wand. Ich glaube Dir, ich glaube Dir," murmelte sie. Und aus den geschlossenen Augen tropften langsam ihre schweren Thränen. Und in jeder Thräne quoll ein Tropfen Herzblut, daß sie hinströmen ließ in Liebe und Sehnsucht nach ihm, den sie nicht verstand und doch liebte. Wenige Schritte von der Hausthü, wurde Barnow von dem schwarzen Mur jahn erreicht. Herr," redete dieser den Deutschen mit unheimlichem Lächeln an, Du hät test nicht sollen allein hierher gehen. Wer den Harem des Moslems betritt, darf die kommende Sonne nicht mehr schauen, befiehlt der Prophet!" Willst Du etwa den Befehl Deines Propheten vollziehen?" fragte Barnott unerschrocken. Ich bin meines Herrn Diener,", antwortete derSchwarze unterwürfig unc folgte schweigend bis zu Said's Haufe. Der junge Mann, ging mit leichten, elastischen Schritten vor ihm her, das Antlitz geröthet, die Augen leuchtend von tiefem, innerlichem Glück. Das Wieder sehen mit Nesisa hatte ihn berauscht, wie starker Wein und erfüllte ihn mit den frohesten Hoffnungen. Seine Mutter sollte das Mädchen nur erst kennen ler nen. Es ist ja nun einmal die Eigenschaft der Liebe, daß sie den Pinsel, mit dem ihre Phantasie in Zukunft malt, in Gold und Rosenroth taucht. Das Herz war Georg voll zum Zer springen. Bisher gewöhnt, von Freunden umringt zu sein, sich jedes Glückes im Austausch mit theilnehmenden Seelen doppelt zu freuen, schien es ihm ganz un natürlich, von Allem zu schweigen, als er heimkam und Madame Said allein, von ihrer Tagesarbeit ausruhend, im Wohnzimmer traf. Auch fand er es richtiger, selbst der Begegnung zu erwähnen, von der Said durch den Diener ohnehin erfahren würde. Aber wie ein kalter Schatten legte sich das gleichgiltige Wesen der Engländerin auf den Sonnenschein in seiner Brust. Sie wußte durch ihren Mann vonGeorgs Werbung und bedauerte dieselbe. Ja, sie sprach offen aus : EZ wäre besser geWesen, wenn Georg die Türkin öfter gesehen hätte, er würde dann enttäuscht und abgekühlt. Es ist," fuhr sie mit ihrer ruhigen, verständigen Nüchternheit fort, es ist, als ob in diesem Volk wohl noch die Kraft vorhanden wäre, überraschende und schöne Blüthen zu treiben; eine Kraft, die sich jedoch später als ungenügend erweist, aus den vielversprechenden Anfängen lebensfähige Früchte Lu ent-

wickeln. Das bricht und wellt und ver

schrumpft so unheimlich schnell und wird etwas so Entgegengesetztes von dem,was man erwartete, was man liebte." Vielleicht unter den ungünstigen Verhältnissen bier zu Lande," unterbrach Georg seine Wirthin zögernd. Aber wie," fügte er mit inniger Wärme hinzu, wenn die Liebe Pflegerin und Erziehen wird ?" Die Engländerin schüttelte müde den Kopf. .. Es liegt in der Racc. Ich habe manche Türkeninädchen gekannt, die )!esisa ähnlich waren und jetzt auf dem Wege sind deren Uli'utter äbnlich zu werden. Ich möchte, Sie schenken mir Glauben, wenn ich Ihnen sage, daß nie malö Heil aus einer Verbindung, zwischen Europäern und Orientalen entstehen kann. Ich rede aus Erfahrung." Während sie dies sagte, - sah sie mit demselben ruhigen, müden Blick, der ihr eigen war, vor sich nieder. Ihre Stimme ging iu gleichförmigem Tonfall fort, auch als sie Barnow erzählte, daß sie gern zu ihren Eltern zurückgekehrt wäre, doch habe sie die Schande gefürchtet. Da habe Said, um ihr Vermögen in Händen zu behalten, ihr' Vieles zu Ge fallen gethan und es sei ja nun auch Alles gleich. - Es bewegte den jungen Mann eigenthümlich, die verschlossene Frau zum ersten MU an die Wunden ihres eigenen Lebens rühren zu sehen. Aber der Zweck ihrer Worte war für ihn verloren. Denn er stand oder ging nicht lehr nach eigenem Willen. Seine ganze Seele war ein Echo der Leidenschaft, die er in 3!esisa's Augen gesehen das eigene Selbst, Glück, Zukunft und Familie schrumpfte davor zu einem wesenlosen Nichts zusammen. Der Strom der Ereignisse hatte ihn erfaßt und trieb ihn mächtig vorwärts, ein Schicksal zu erfüllen,das sich aus kleinen,unscheinbaren Anfängen so fest und sicher angesponnen. Dahinein klang das Verlangen, von dem Mädchen zu lassen, es nicht ausdem ihr natürlichen Leben hinaus in fremde Bahnen zu reißen, wie der klägliche Ton einer Nothglocke in das Brausen gewaltiger Wasser, die unhennnbar ihrem Ziele entgegenschießen. Georg zog sich früh in sein Zimmer zurück. Aber Hitze und Aufregung ließen ihn, auch als er sich endlich nieder legte, nicht schlafen. Nach einiger Zeit stand er wieder auf, öffnete, ohne Licht anzuzünden, das Fenster und lehnte sich hinaus, jeden kühlen Luftzug begierig einsaugend. Zuweilen flammte ein seltsames Licht über den nächtlichen Himmel. Das waren die elektrischen Flammen, durch deren hellen Schein der englische Admiral sich von der Thatsache überzeugte, daß Arabi noch immer mit emsiger Eile die Erdwälle an den Forts verstärken ließ. Plötzlich kam es sporenklirrend die Straße hinab, auf der seit gestern keine Gasflammen mehr brannten. Georg konnte nur die Umrisse einer Kräftigen Männergestalt unterscheiden. Ein lesse? Psiff ertönte. Dann kam ein zweiter Mami aus Said's Hause. Das Gespräch der Beiden wurde auf Arabisch geführt. Georg horchte angestrengt. Aber er verstand nur abgerissene Worte. Doch die Summen kannte er das schrille Organ Osman Paschas war seiner Erinnerung unauslöschlich eingeprägt. Sobald Said abgereist ist, benachrichtigst Du mich", hörte Georg den Ge neral sagen. Herr", slüstekte die heisere Stimme von Said's Diener, soll der Sohn des Hundes der Ehrist lebendig zu den Engländern kommen? Der Bey thut nicht wohl, das zu wünschen." OSman murmelte einen wilden Fluch. Er beugte sich zu dem Ohr des Dieners Georg konnte leinen Laut mehr vernehmen bis Osman davon ging und der Andere die Treppen hinaufschlich. Mit zusamniengebissenen Zähnen zün dete Georg Licht an. Er prüfte die Ladung seiner Pistole, zog den leichten Stockdegen, der er mit sich sührte, aus der Scheide und legte ihn neben sich auf den Tisch. So wartete er, aufrecht stehend, des Kommenden. Im nächsten Augenblick schon wurde seine Thür leise geöffnet. Das schwarze Antlitz seines Wächters erschien in dem Svalt. (Fortsetzung folgt.) Der Ursprung desKaters. (Von der angeblichen Geschichts'Eonfe renz kommt der Herr Gemahl erst gegen Morgen nach Hause und hat am nächsten Tage einen grandiosen Kater. Die mit den Symptomen noch nicht vertraute junge Frau schickt in größter Angst zum Hausarzte, der sie beruhigt.) Seien Sie ohne Sorge, gnädige Frau, eS ist nur ein Anfall von Dyspepsie." Aber, bester Herr Professor, wovon stammt daS? Das stammt aus hm aus dem Griechischen." Noch imm er todt. Herr N. ist von dem Besuche bei seinem Freunde M. zurückgekehrt und schreibt umgehend an diesen. Doch Herr M. ist ganz plötz lich gestorben und der Brief kommt an N. mit der Bemerkung zurück : Adressat ist verstorben. N. denkt nicht anders, als das muß ein Irrthum sein, denn eS kommt ihm gar nicht in den Sinn, daß sein Freund, mit dem er TagS zuvor noch zusammen gewesen, gestorben sein soll. Er durchstrich den Vermerk des Postboten, klebt eine neue Freimarke auf und giebt den Brief abermals zur Post. Nun bekömmt er denselben zum zweiten Male zurück mit dem Bem?rk : Noch immer todt." Sozialistische & 6 SS l on l . Regelmäßige Geschäfts -Versammlung jeden zweiten Sonntag im Monat im Gebäude der deutsch-englischen Schule. Neue Mitglieder, werden in den regelmäßigen Versammlungen aufgenommen. ZZonaUilZer Aeitrag 10 ßents. Mitglieder der Sektion könnm auch Mitglieder der Krankenkasse werden. Deutsche Arbeiter schließt Glich an !

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