Indiana Tribüne, Volume 9, Number 321, Indianapolis, Marion County, 10 August 1886 — Page 2
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Zndiana Tribüne. Erscheint ZSg liH und K snnlags.
rTXU tIUi5e .SriBunt Ket durch bcn Xtlfifll J Cntl ptx 834 1, kl ontaa.Xrtftt-ft Cimtl ptt Do$c. Bcld infaaa 11 tntl. ti Vofi B2t4v i Bili!VOi ? 3ar. fcts 120 O. Marvlandstr. Indianapolis, Ind., 10. Llugust 1836. 2tn Bostamt im Westen. - Ein Reisender, dcr den diesjährigen Sommer zu einem Streifzuge durch die elsergebirge benutzt, kam neulich auch an eine kleine Jnüttc am Abbanae eines öden Berges. Er trat ein. Ein altes Frauchen mit weißen Haaren hieß ihn freundlich willkommen. Das ganze Haus bestand auS zwei kleinen Zimmern. Bis zum nächsten Nachbarshause war es eine Meile, zur nächsten Ortschaft zehn Meilen weit. Hinter einem, kleinen Laden -tisch in einer Ecke des Vorderzimmtts lagerten auf einigen Brettern Blechkan nen mit Tomators, grünen Erbsen und Bohnen, einige Stangen Seife, einig Schachteln Streichhölzer und Kannen mit condensirter Milch. ..Ich halte hier einen kleinen Groce ry-Store und Zwirn, Näh und Steckn deln und ahnliche Sachen, denn ich bin die Postmeisterin," sagte die alte Dame in ihrem liebenswürdigsten Tone. Postmeisterin ?" fragte der Reisende. Oh ja," war die Antwort. Wo sind denn die Briefe und die Of fke" Hier," antwortete sie und brachte lächelnd eine Cigarrenkiste von einem der Bretter herbei. In der Kiste befand sich etwa ein Dutzend Briefe, die augew f rr T i rf sArttt Vitr$i fetts CtnS ftpnnrt j V fcvy w v vvv rvv gen waren. Die Post kommt zweimal die Woche, Mittwochs und SamstagS, doch die meisten Leute kommen erst am Samstag her." . - Die Leute?" fragte der Fremde. -. -?ta. die VroSectors und Minenara ber, die überall hier herum in den Ber gen aibeiten. Es gibt ihrer recht Viele, doch schreiben sie nicht oft und bekommen auch nur selten Briefe. Doch gewährt mir das Amt Unterhaltung. Ab und zu ' einmal bekomme ich fast alle Leute zu seden. - Wollen Sie zu der Lone Star Mine hinauf?"-N-in, ich gehe nicht dorthin." Nein? vvell, sonst Wen Sie für Jack Downing eine Postkarte mitnehmen tonnen. Es heißt darin, er soll gleich nach Denver kommen, und ich mochte ibm die Nachricht so bald wie möglich schicken. Ich lese die Postkarten immer. Die Leute aeben nichts drum, und es wird mir manchmal wirklich sehr langweilig." - In diesem Augenblick kam ein Minen gräder herbei und fragte : Ist Hessiers Wochenblatt noch nicht aus Denver gekommen i" ,1 Vtvt St 9TntiM4 SrtA frtrtTl ivut vv iiiiivvt vvvy MQVII Sie dem Bill ich würde es ihm morgen durch den Postreiter schicken. Ich habe eS noch rncht selbe? durchaelesen. Bill gibt nichts darum, er liest das Blatt doch nicht eher, als bis zum Sonntag. Wenn Sie den llas Sbave sehen, dann sa gen Sie ihm, daß hier von feiner Frau eine Postkarte für ihn liegt ; das Baby bat den Keuchhusten, aber es keucht noch m 2 JL 4 mW QlvAl WamT jJk lUWl, UHU VtllU UVUi vwp V schlimm werden wird' Sind für einen Andern vielleicht Briefe ba?" Nein, aber hier ist ein Brief für Jemand, der I. B. Nyer beißt. Kennen Sie emen solcher Mann ?" Nein." Auch ich nicht. Es ist ein dünnes Couvert, und ich kann, wen ich den Brief gegen daS Licht halte, die Unter schrift: Deine treue Sarah" lesen. Wahrscheinlich ist der Mann verheirathet oder verlobt. Wenn er nicht bald herkommt, dann mache ich den Brief auf und schreibe ihr, daß Ryder hier nicht gesunden wnden kann." Als der Mann gegangen war, sagte die alte Trau zu dem vlersenden : Ja, man sindet im Postamt immer Zerstreuung und Unterhaltung, beson ders wenn viele Postsachen ankommen oder abgehen. Auch lese oder schreibe ich manchmal Briefe für Leute, die weder lesen noch schreiben können. Da ist erst heute em Brres für John Bnce emge tronen. Er sollte rhn gleich haben." Aber der Brief ist ja geöffnet," sagte ' der Reisende. D ja! Das habe ich selbst gethan. Dleser Brief ist die Ant Wort auf emen andern, den ich selbst ge schrieben hatte, und ich werde ihn ohnehin dem John Bryce vorlesen. Er versteht sich nicht auf Geschriebenes. Und Q War wirklich neugierig, zu erfahren. ob seine Frau unsern Brief bekommen ". batte, eS waren zehn Dollars darin. Da kommt Bob Haight. Armer Bursche! Wäre ich allein, ich schlöße das Postamt tu und ainae fort, denn es thut mir im Herzen wehe, dem armen Jungen zu sagen, daß noch immer kein Brief für ihn da ist. xx kommt schon wochenlang. um nach Briefen aus der Heimath zu fragen, und niemals und welche da. Der arme Bursche !" Unzu'rledene CherokeeS. Die Nation" der biederen EherokeeS im schönen Indianer Territorium bat dieses Jahr eine große Enttäuschung erfahren, und zwar in einer sehr empfindlichen Weise. Die Sache verhält sich so : Die Legislatur dr Eherokees als gebildete cultivirte Leute halben sich ja die Eherokees betanntch eme solche zugelegt und regieren sich ganz nach Art der Weißen' hatte die der Nation ge m mm t crr u l er-. c T yorenoen zeirelanoeren an ernynolcar von Viehzüchtern für eine Jahresmiethe von k30l',')00 verpachtet. Von diesem Gelde sind einige Tausend Dollars für einige anderweitige Ausgaben bestimmt ; der Nest wird unter die Mitglieder der ?!ation vertheilt. Nun hatte man allgemein gehofft, daß dieses Jahr aus ie den Kopf der Bevölkerung mindestens $16.50 von diesem ..Grasgelde" entsal. Kn würden,es hat sich aber herausgestellt,
däßJeder nur lumpige $15.95 eryauen wird, also ganze 55 Cents weniger! Zu dem Gelde sind nur Vollblut-Che rokees berechtigt; alle Mischlinge, oder naturalisirte Bürger" dürfen auf das selbe keinen Anspruch erheben. Als man im Jahre 1833 eine Volkszählung vornabm, um zu wissen, wie viel von dem Pachtgelde auf jedes Vollblut" entfalle, stellte es sich heraus, daß die Anzahl der zu dem Gelde Berechtigten nicht nur 18,000, di, höchste Ziffer, die man überhaupt in Anschlag gebracht batte, erreichte, sondern dieselbe noch um
319 Köpfe überstieg. Da nun die 319 auch em Anrecht auf das Geld hatten, so mußte folgerichtig der Antheil der An dern geschmälert werden, daher die Un Zufriedenheit. Unter gewöhnlichen Um standen würde eine derartige Zunahme der Bevölkerung wohl m jedem Gemeinwesen mit Befrie digung aufgenommen werden, da es sich tn diesem ,valle jedoch um Geld ban delt, so sind die Eherokees fürchterlich darüber empört. Sie bedenken nicht. vav es m zeoem georone:en raaiswe fen" überhaupt eine Seltenheit ist, daß die hohe Regierung" ihren Unterthanen Geld bezahlt. Gewöhnlich ist das Geaentheü der Fall, und die Eherokees sollten sich eigentlich freuen, daß sie, an statt mit Steuern geplagt zu werden, noch obendrein Geld bekommen. Goldene Worte. Die ,.N. A. Staatszeituna" schreibt Das Universitäts-Jubiläum in Heidel berg, welches das Interesse der Gebilde ten nicht nur in Deutschland, sondern auch im Auslande in hohem Grade in Anspruch nimmt, hat, ganz unerwarteter Weise, durch die Eröffnungsrede des Deutschen ölronprlnzen Friedrich WilHelm auch eine politisch? Bedeutung er langt, wenn man nämlich kronprinzlichen natürlich liberalen Aeußerungen dieses Mal eine größere Tragweite eiw räumen will, als solche erfahrungsmäßig beanspruchen können. Bekanntlich sind ja die liberalen Krön Prinzen eine typische Figur in allen ganz i. r ir i ..',. n L ooer yaio amolrarncy regierien anoern, und selbst Kaiser Wilhelm hat s. Z. als Prinz von Preußen die Mode mitge macht. Wir ermnern uns noch sehr ge nau, welches Aufsehen am Schluß der düsteren Manteuffel-Westphalen Epöche die Veröffentlichung des Briefwechsels des Prinzen von Preußen mit dem englichen Prmz-Gemahl Albert machte, und welche Hoffnungen man an den darin hervortretenden Liberalismus des Prin zen, besonders auf religiösem Gebiete, knüpfte. In der That schien es nach der Erhebung des Prinzen zum Regenten Preußens eine kurze Zeit lang, als ob es ihm mit den liberalen Ansichten, wenig stens m dem, freilich sehr beschrankten. Umfange der Ideen seines Jugendfreun des Rudolph von Auerswald (Mitglied des ersten liberalen Ministeriums des Regenten) Ernst sei, allein der, wegen der Armee-Organisatlvn ausbrechende Verfaffungsconflict zeigte nur zu deut lich, da& die Ideen von parlamentarischer Regierung dem König unmöglich tief ms Blut gedrungen sein konnten. Je denfalls sind die etwa vorhanden gewesenen zarten Keime des Liberalismus im Herzen des, ganz auf den Helden angelegten Königs Wllbelm in dem bald darauf in Europa anhebenden Waffengetöse gänzlich verkümmert. Auch war Bismarck.mit dem der König immer mehr durch Dick und Dünn ging, offenbar nicht dazu geschaffen, jenen zarten Trieben ein freundlicher Pfleger zu sein, und wie steht es gegenwärtig auch nur um das Minimum verfaffungsmäßiger Freiheit m Preußen i Wenn nun jetzt Kronprinz Friedrich Wilhelm m Heidelberg als Vertreter ser nes Vaters folgende goldene Worte" ge sprechen : Jetzt, wo die Einheit DeutlchlandZ wieder .'gewonnen worden. ist es zur Erhaltung der alten Tugenden unseres SMU nothwendig, dle größU Weisheit, Selbstverleugnung und geistige Disciplin an den Tag zu legen, um dit glückliche Weiterentwicklungdes freiheitlichen Geistes im na tionalen Leben des deutschen Volkes zu befördern," so können wir uns den augenblicklichen Enthusiasmus der studirenden Jugend und der ganzen ausgezeichneten Festversammlung sehr wohl vorstellen, und müsse! selbst dend jene kronprinzliche Aeußerung als bona side gegeben acceptiren. Aberes ist, dem deutschen Bolle die Freiheit so os bona fide versprochen worden und jene Versprechungen haben sich ebenso oft als trügerisch erwiesen, daß wir uns, im Hinblicke auf die allgemeinen politischen Zustände Europas, der Befürchtung nicht erwehren können, daß der nächste große Waffenlärm und der ist vielleicht nicht mebr fern auch die in Heidelberg bei der Jugend erweckten Hoffnungen wieder zu Grabe tragen wird. Kronprinz Friedrich Wilhelm, der künftige Hort der Freiheit des deutschen Volkes, nach dem seinem Heldenvater die E i n i g u n g Deutschlands gelungen? Dies Zukunftsbild ist in der Tbat zu schö.i, um nicht einen Augenblick auch bei. alten Skeptikern Wohlgefallen erregen zu kön nen, aber es ist eben zu schön. Wir sind mit goldenen Worten" nicht zufrieden, wir wollen Thaten sehen! Uniformträger. Noch vor 25 Jahren machte sich über all in den Ver. Staaten eine gewiffe Abneigung ggen das Tragen von Uni' formen bemerkbar. Als in New Jork zum erste Male der Vorschlag gemacht Wurde, die städtische Polizei in eine Uniform zu stecken, erhob sich nicht nur unter den Polizisten, sondern auch unter , vie len Bürgern ein heftiger Widerstand egen diese ?!euerung. Die einzige Uniorm, welche allgemein Gnade fand, var diejenige der Miliz, vielleicht weil sie 'gar so schön' buntscheckig aussah. Auch die Matrosentracht fand Gnade vor den Augen des schönen Geschlechts und wurde von unreifen, von kühnen Seeabenteuern schwärmenden Jünglink gen mit neidischen Blicken betrachtet. Im Laufe der Zeit begann der Wider Wille gegen die Uniformen sich zu legen. Onkel Sams Angestellte im Postamte wurdcn gezwungen,sich gleichmäßige Anzüge aus grauem Tuch anzuschaffen. Es wurde auch gegen diese Neuerung anfanalich heftig aekämpft, doch mußten
nch die Gegner envtlcy oem yoyeren Machtspruch" fügen. Dann folgten die Telegraphen-Gesellschaften.welche ihren Boten das Tragen bestimmter Uniformen anbefahlen. In New Aork brach als bald eine förmliche Uniformirungswuth aus. Sogar die Angestellten der ffähr boote, die Matrosen, Lootsen, Brücken Wärter und Billeteure mußten sich in eigens ihnen vorgeschriebene Uniformen stecken, die Eisenbahnler und Straßen bahn-Angestellten wurden gezwungen, sich durch besondere Kleidung von der anderen, gewöhnlichen Menschheit aus-
zuzeichnen.und sogar die Boten der Beför derungs'Eompagrnen sandten kleine Ar meen blau oder yrau uniformirter Jun j .m m irjX(4 O d 4 ftM AllS 4l tytil in fc)viUiti btvcu yuiuuw. o9 sind dort sogar die Portiers und andere Angestellte in den großen, zehn - bis zwölfstöckigen Geschästs'vder Tenement Häusern der Riesenstadt am Hudson ar bestimmten Uniformen zu erkennen. Geht die Geschichte so weiter, dann Wird man schließlich jedem Menschen schon auf Sehweite seme Beschäftigung ansehen können. Und nun gar, wie buntscheckig sehen die Jünger der hochedlen Frau Musica oder manche Logenbrü der aus ! Da sind Onkel Sams Kriegsknechte die reinen Aschenbrödel dagegen. In ihrer einfachen blauen Tracht können sie es a nicht einmal mit unseren Miliztruppen aufnehmen. Alle gegen Einen. Während unter dem Ministerium Zerry eine Art Annäherung Deutsch lands an Frankreich versucht wurde, zeht Bismarck jetzt abermals darauf ms, die Franzosen vollständig zu isoli ren, d. h. aller Bundesgenossen zu berau ben. Auf diese Weise sollen sie ge z w u n a e n werden, Frieden zu halten, da sie freiwillig durchaus nicht ruhig bleiben zu können scheinen. Als Ant vort auf die vielen neuerlichen undge bungen in Frankreich und die Behaup tung französischer Blätter, daß Aussicht ms ein Bündniß mit Nußland vorhan den sei, schreiben deutsche Blätter : Es ist wohl kaum em Zufall, daß bei nahe gleichzeitig mit dem Eintreffen des österreichisch un.gar;schen Ministers des Aeußeren, Grafen Kal noky, bei dem deutschen Reichs kanzler in Kiffingen aus Wien die ivceldung kommt, daß der Bruder des österreichischen Kaisers, Erzherzog Karl Ludwig, am 1. August in Petersbürg erwartet wird. Auch wenn nicht hinzugefügt Ware, daß der irz Herzog, welcher der Chef emes russischen Dragoner Regiments und am russischen Hofe sehr beliebt ist, mit ..politischen Aufträgen" reist, würde man die hohe Bedeutung dieser Sendung nicht verkennen, welche sich m den Rahmen der bevorstehenden pokitischen Entrevuen . gleichwerthig einfügt. zugleich wird von Wien aus die icachricht verbreitet, der r u s si s ch e Minister des Aeußern, Herr von Giers, werde am Freitag oder Samstag nach Framensbad abreisen und von dort aus den Fürsten B rsm arck m Kisjmgen besuchen. Bestätig: sich diese letztere Meldung, so darf man, die verschiedenen Monarchenund Ministerbegegnungen zusammenfassend, annehmen, daß die Politik, welche sich an die Drei-Kcttser-Zusammenkunst in Skierniewice knüpfte, auch ferner die Grundlage der politischen Situation Eu ropas abgeben wird. Unter diesem Ge sichtspunkte gewinn? eine Mittheilung der,,Morning Post" aus Berlin eine gewisse Bedeutung, nach welcher Fürst Bismarck jüngst einer hervorragenden Persönlichkeit gegenüber, die bemerkte, daß der Horizont.voll schwarzer Punkte sei und die Politik Rußlands und Frankreichs allein genüge, Äüßtrauen zu erwecken, sich folgendermaßen aussprach : Es liegt kein Grund zu wirklichen Be fürchtungen vor. Wir halten die Augen weit offen und werden keiner Macht er huben, den Frieden Europas zu gefahr: den." 3&mi einer weittragenden Bedeutung sind auch die Meldungen über die Ber Änderungen in der Besetzung verschiede ner Botschasterposten. Englischen Blät tern zufolge, deren Nachrichten von Ber lin aus als durchaus wahrscheinlich be zeichnet werden, wird Graf Herbert Bismarck binnen Kurzem die deut sche Botschaft in London überneh men und der jetzige Staatssekretär des Aeußern, Herr v on H a H f e l d, sich an Stelle des Grafen Münster nach P a r i s begeben. Herr von Hatzfeld gilt als eine hervorragende diplomatische Kraft und ebenso wie Gras Herbert Bis marck, als besonders vertraut mit den Intentionen des deutschen ReichSkanz lers. Einen weiten politischen Hintergründ wird man diesem Personenwech sel nicht abstreiten, und wenn man dem ..Daily Telegraph" Glauben schenkt. Welcher behauptet, daS Zustandekommen eines .neuen Ministeriums in England werde binnen Kurzem von erner voll ständigen Annäherung zwischen Eng land, den zwei deutschen Mächten, und Italien gefolgt sein, so bedarf es kaum einer Andeuwng, daß der einzige. absolut unzuverlässige Factor in der europäischen Politik, Frankreich, voll stündig lahm gelegt sein wird. Ein eherner Fehls, steht die Freundschaft der Kaiser Deutschlands und Oesterreichs und der von ihnen geleiteten Völker inmitten wechselnder po litischer Verhältnisse und bildet den Mittelpunkt, um den sich alle Friedensbestrebungen schaaren. Daß man in maßgebenden deutschen Kreisen diese Auffassung hat, . leuchtet Wieder aus den Worten der so oft als 5kanzlerblatt" bezeichneten Rordd. Allg. Zeitung" hervor, welche den Aufenthalt Kaiser Wilhelms in Gastein und seme Begegnung mit dem Kaiser vonOesterrelch mit folgenden Auslassun gen begleitet : ..Die geographische Scheidewand, welche die beiden großen Nachbarreiche; Deutschland und Oesterreich Ungarn trennt, wird ja nicht von Argwohn und nicht von Mißgunst bebütet, sondern sie bat Vertrauen und Freundschaft als Wächtcr bestellt ; und es kann nicht fehlen, daß das Bewußtsein dieses schönen : freundnachbarlichen Verhältnisses bei ! dem jedesmaligen Besuch unseres Kaisers , inEastein indem polltiscken Bewußtsein, j wie in der persönlichen Empfindung der Einzelnen lebendig aufgefrischt wird. Aus Anlaß der Reisen unseres Kaisers
zum Kürgebrauch in Gastein pflegten ore Begegnungen stattzufinden, die als eine Bestätigung dauernder Verständigung auf der Basis wechselst itigen Vertrauens und gemeinschaftlicher Jnteresien betrachtet werden, und die sich wiederholenden Begegnungen haben der Welt die Ueber zeugung von der Festigkeit dieses für die Erkaltung des Friedens so wichtigen Bündnisscs auch für solä'e Momente eingeprägt, wo in der politischen Eonstella tion an sid) gar keine Veranlassung lag den Blick nach Gastein zu lichten".
Veutscye ocal-Vcackrichten. Königreich Sachsen. Köniam Earola schwebte kürzlich in der Nabe von Chemnid in Lebensgefahr: der Bahnwärter hatte die Barriece nicht geschlossen, und em Ellzug, m welchem die Königin saß, stieß auf einen schwer beladenen ternwagen ; letzterer wurde zertrümmert, und ein Theil des Zuges demolirr, indeß Niemand verletzt. Ein anderer Bahnunfall, ebenfalls ohne Verlust emes Menschenlebens, ereignete sich in der Nähe von Oberfogelgesang. Bei dem fiskalischen Erzbergbau Himmelfürst Fundgrube", unwert Brand, wurde eine Silberstufe gefunden, deren Werth sich auf ungefähr 10,000 m. beziffert. Stadtkassirer Rothe aus Hartha verschwand unter Hinterlassung emes Oeft cs. Der Wirth der Psahlbautsn" auf der Pleiße zu Leipzig, Vastanier, rettete kürzlich die 24te Person vom Ertrinkungstode. Wegen Diebstahls, begangen an dem 10jährigen Karl 'Hentschel, erhielt der wohl habende Hausbesitzer Adolf Lösche m Pirna 8 Monate Gefängniß. Der Dienstknecht Schmidt in Gutenfürst wurde von dem 20jährigen Hops aus Schwand tödtlich verletzt; Hops sitzt. Die Strafkammer zu Dresden verur theilte den 12jährigen Max Schumann aus Dobra wegen versuchten Giftmordes (an seinem Vater) zu 3j Jahren Ge fangniß. In Gaschwiy wurde dcr Maurer Otto von dem Maurer Pörsch aus Zehmen tödtlich gestochen. Der Kaufmannslehrling Nitzky in Zwickau, der zwei Wechsel im Betrage von 20,000 und 5,000 M. gefälscht hatte, erhielt 2 Jahre, und zwei seiner Kameraden wegen Hehlerei je ein Jahr Gefängniß. Selbstmord begingen : Maurer Backofen von Dresden; Zimmermann Heinrich von Berthelsdorf ; Arbeiter G. Zschirpe von Crimmitchau ; Schneider C. Einenkel von Deuben ; die Wittwe des Buch binders E. Lehmann von Frauenstein; eine Frau Preuß von Mobendorf ; der Arbeiter M. Schreiter von OberlungWitz ; der Schieferdecker A. Böthing von Miethen. Verunglückt : Kaffenbote Richter von Großenhain ; der 11jährige Bruno Bellmann von Hermersdorf ; die V2jährige Frau Lorenz von Neuhausen ; der Junker Naumann von Klotzscha ; Müller Ziesche von Krummenhermers dorf; Gute besitze? E. Fehrmann von Leutewitz ; Vorarbeiter F. Schmidt von Oelsnitz; Feuermann K. Teirig von Sitzenrode; Ziegeldecker Förster von Zittau ; Nahrungebesitzer G. Mucke von Uhyst a. T.; Besitzer Moritz Steglich von Frankenthal. r Oldenburg. In Jever wurde das 13. Turnfest des norddeutschen Kreises der deutschen Tur nerschaft abgehalten. Max Zahn von dem Bremer Verein Vorwärts" erhielt den ersten Preis. Der 13jährige Sohn des Drechslers Carow in Ovelgrüne ist ertrunken. Verurtheilt wurden : Der Lohgerber Wilhelm Hahn von Delmen horst wegen Vrandstistungsvcrsuchs zu 3 Jahren Zuchthaus, der Landmann Hin rich Ahlers von Holzkamp wegen Todt schlags und Betrugs zu 9 Jahren 1 Monat Zuchthaus und der Arbeiter H. Ninits Peters von Moorwarfergast wegen Körperverletzung mit tödtlichem Erfolg zu 2 Jahren Gefängniß. Freie Städte. Wegen Urkundenfälschung wird der Zahntechniker Hammerich in Hamburg steckbrieflich verfolgt. Musikschriftstel. ler I. A. Ricius in Hamburg. Der Zimmermann Düvel in Hamburg kam durch einen Sturz um's Leben. Schweiz. Mit den Befestigungen an der Südseite öes Gotthards wird jetzt Ernst gemacht. Nachdem kürzlich mit den Vorarbeiten begonnen, werden jttzt unter Leitung des Obersten Am Nhyn von Luzern die nö thigen Landeignungen vorgenommen. Es sollen Festungswerke hergestellt werden auf dem St. Giacomopaß am Ende des Formazzathals, ferner in der Nähe des Gotthardhospizes und hauptsächlich bei Airolo zum Schutz des Gotthardtun nels. In Vinelz brannte das Haus des Landwirths Jakob Tschanz nieder und in Tuscherz das Anwesen von Nu dolf und Adolf Tschantre. Der 15 Jahre alte Schüler der Friedbühlschule m Bern st. norrr kam der emem Aus flug auf den Sigriswvjer Grat durch emen 2turz um s Leben und in Wvnr gen erschoß in Folge einer Unachtsamkeit der 19 Jahre alte Ehristlan Nyffeler seinen 13 Jahre alten Bruder Andreas. Während der Viehhändler Moor in Böttstem seinem Handel auf dem Markt oolag, wurde ihm sein Haus ausgeplün dert. Der Export aus dem Consular drstrrkt' Basel nach den Ver. Staaten Nordamerika's hat erfreulicherweise auch ,m zweiten Quartal dieses Jahres sehr eryeolich zugenommen gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahres, indem er von 1,701.000 Fr. auf 3,122,000 Fr. stieg, also 1,42 l000 Fr. mehr betrug. In Grub wurde das Anwesen des I. A. Bischof ein Raub der Flammen. f in isens Atvert Durade, ern bekannter Ma ler, der seit 1856 als Direktor der per manenten Ausstellung des genferischen unstvererns sungnte. Der Geschäft ir V- O . rrz I . 's. 'rri iTiienoc eumann von vjnen yt im U)N fersee ertrunken. Bei Küblis in Dal vazza im Prätigau starb der älteste Leh rer und Bürgzr ..alt fry Slhätiens",Tbo mas Putzi. Die Preisliste für das demnächst in Chaurdefonds stattfindende Schützenfest hat bis jetzt den Betrag von 32,000 Fr. erreicht. Bon Gesellschaften ! haben sich bereits 5mit 1500 Schützen : angemeldet. In Neuenburg starb der . älteste Postangestellte der ganzen Eidge ' nossenschaft, Johann Bucher. Der Ver storbene stand seit 1821 im Dienste der Pvll.
Im Ehinesenviertel zu New ?)ork wird in den Restaurationen u. Barbierläden, sowie in den Groceries, Spiel Häusern und Opiumhöhlen Thee um sonst an die Kunden gegeben. Ein Topf mit Thee steht immer da, und Je dermann darf sich daraus nach Belieben bedienen. Es heißt, daß dieser Gebrauch auf einer Vorschrift beruht, die bereits von Confucius seinen Gläubigen anbe fohlen wurde. vertrauensvoll. Nichter (Zum Angeklagten, einem unverbesserli chen Berliner Einbrecher): Da Sie wi,.
derholt vorbestraft sind, kommt bei Jh nen ein milderes Strafmaß in Wegfall." Angeklagter : Ich bin überzeugt. Her? Jerichtshof, daß Sie mir nach be stem Wissen und Gewissen bebandel werden. Many a Lady is beautiiul, all but her skin ; and nobody has ever told her hov easy it is to put bcauty on the skin. Beauty on the skin is Magnolia Balrn. Etadlitt 1850. MUNSOFS Bliiz-Ableiter Co. Da wir. die einzi gen Fabrikanten im Staate sind, können wir Ihnen von 10 bis 0 Vrozent an irgend einem Blitzableiter, welcher in hiesigem Dkarkte verkauft wird, ersparen. Sprecht in der Fabrik vor und hört die Preise, ehe ihr anderswo kauft. IVo. 94 Süd DelawareSr. Indianapolis, Ind. .RVINVW!.zr., Europäisches Bank-und Wechselgeschäft Olualnnntl, O. . Vollmachten ach Deutschland. Dtfftimich uk Ui chei angefertigt. 4&0ttftt(ä?i$6e und notariell kglubigugin dklngi. Erbschaften unb sonstig 3c Ibcr rasch, sicher und billig ein kassirt. (Spezialttiit.) Man ende sich in Indianapolis an: Phil. Rappaport. 123 Ost Marylanb Str. Skobt. kinps. 424 Süd Meridian Straße. Sttkg vernhamkr, No.l?rhrxe Block na IndianaTrust & Safe Deposit Co. No. 49 Ost Washington Str., Besitzer von Werthpapiere u. s. w., derbe ti besonder vortheilbaft finden, dieselbe zur sicheren Aufbewahrung und nur unter ihrer eigene Controlle und persönlichem Zutritt zu depontre i sicheren Depositengewölbe. JLDentsclie EtaUirt eeit 1859. Charles Meyen & Co., v 89 und 41 Pär Zovr, New York, besorgen au Arten ron Gescnäftsanieigen, Personalauffordenuifwa etc für diese Zeitung, iowi für olle doutseban Blätter in den Ver. Staaten und Europa. Sämmtliche Deutsch-Amerikanische Zeitungen liegen In unserem Geschüsts-Lokal tur freiem Xlaslelit des Pablikunu mat Dl geehrten Herausgeber deutscher Blütter rerdan MbtongSTOlI enucbj, um ihre Pubü-' üaden für nneere Bgi&trUr gq febejflenrtea. , 7 ADVERTISERS can learn the exact cost os any proposed line os advertisingin American papers by addressing Geo. P. Röwell & Co., . Kewapaper Ad-vrtislng Bureau. lO Spruc St., New York. Send lOcte. tot lOO-Paae Pamphlet,
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