Indiana Tribüne, Volume 9, Number 318, Indianapolis, Marion County, 7 August 1886 — Page 2
Zndiam Tribüne. Erscheint SS g 5iH und KsnstagA.
5tgttch, .TriöSne kostet durch Un Xi&ttr U Seat per Woche, i Sonntag Zrilftai" senil per Bo3. Beide ,sae 1 Cnt. x PoH isgifttft i SoikBltft)Utj 16 t 3ait. Ofsiee: 12l)O. MarvlandSr. Jndnu-.apolis, Ind., 7. August 1836. Die Ollgarchle von Nbode ISland. Nhode Island ist ein kleiner Staat. Seine größteLänge bettagt nur 48 Meilen und seine größte Breite nur 37 Mei len, und doch raubt er einem großen Theile seiner Bürger das Stimmrccht. Nach dem letztjähriaen Etaatscensus sind von einer Gesammtbevölkerung von 304, 284 Einwohnern nur 45,957 zum Stirn men berechtigt, von welchen sich ohnehin nur 22,443, also weniger als die Hälfte, an der letzten Gouverneurswahl dethei ligten. ' Unter dem Titel: Ohne politische Rechte" zählt der Census 12,678 im Jn lande geborene Männer im Alter von über 21 Jahren auf, die auf das Stimmrecht den Staatsgesetzen zufolge keinen Anspruch erheben dürfen. Naturalisirte Bürger , dürfen in Nhode Island nur dann stimmen, wenn sie eine Heimstätte im Werthe von 5134 besitzen oder für eine solche eine Jahresrente von 87 U zahlen ; auch müsien sie mindestens ein Jahr im Staate und sechs Monate in der Stadt oder Ortschaft gewohnt haben, wo sie zu stimmen beabsichtigen. Eingebo rene Bürger dürfen unter denselben Bedingunaen. aber auch ohne die Eigen thums-Qualisication stimmen, ferner ist ihr Stimmrecht davon abhängig, ob sie zwei Jahre im. Staate und sechs Monate in der Stadt oder Ortschaft gewohnt und während des Jahres mindestens einen Dollar an Steuern bezahlt oder mindestens einen Tag in der Miliz gedient ha ben- vT Die Stimmgeber werden in 14,554 eingeborene? und in 4821 naturalisirte Grundeigenthums Besitzer klassisicirt, ferner in 3696 Stimmgeber mit Personlichem Eigenthum und in 22,336 Negi strikte. 'Die Anzahl der nicht zum Stimmen berechtigten eingeborenen Bürger belauft sich auf 12,673, die der natura lisirten Bürger dieser Kategorie auf 3411 und die der Fremden (aliens) auf 23, 631. - - : ' Rhpe Island ist demnach eine Oligarchie und besitzt eine Befaung, die durchaus in keiner Harmonie mit der Lundesoeifassung steht. Als ob nicht jeder Mann, der lebt und arbeitet, direct oder indirekt dem Staate seine Steuer entrichtete, wird dort ein Unterschied zwischen Reichen und Armen gemacht, wie er krasser sonst nirgends in den Ber. Staaten besteht. Minder wichtig,. wenn auch interessant genüg sind' folgende weitere statistische Angaben aus Zlbode Island : Die Bevötterunz des Staates hat sich von 276, 531 im Jahre 1880 auf 304,284 im Jahre 1885 vermehrt. Es besinden sich drei bedeutendere Städte im Staate. Von diesen hatte Providence im Jahre 1880 eine Einwohnerzahl von 104.857, die sich bis zum Jahre 1835 auf 113, 060 vermehrte ; im Jahre 1880 hatte Pawtucket 19,030, im Jabre 1835 be reits 22.906 Einwohner' 1880 hatte Newport nur 15.693 Einwohner, im Jahre 1885 bereits 19,566. Bon der Bevölkerung des Staates gehören 146, 393 dem männlichen und 157.891 dem weiblichen Geschlechte an. Providence bat 62,139 Cmwcyner weibllchen und 55 männlichen Geschlechts : PawZucket 12,006 weibliche und 10.900 männliche Einwobner, in Newport über wiegt das schönere" .Geschlecht gleichfalls mit 10.321 die Männerwelt, die nur 9245 Vertreter zählt. Es gibt im Staate .610 Familien, 43,527 Wohn Häuser,' 772 .Wittwen und 7710 Kinder von Soldaten und Matrosen. Eine sehr bezeichnende Tabelle bezieht sich auf die volitische Stellung, welche die imAuslande geborenen Soldaten und 'Matrosen in der Oligarchie von Nhode Island einnehmen. ES gibt 1018 Soldaten und Matrosen im Staate, von denen nur 267 naturallstrte, Grund eizentbum besitzende Stimmgeber sind. Rwax sind noch weitere 336 naturalisirt. dürfen aber nicht stimmen, und 415 sind ganz und. gar Ausländer". Es bietet sich sömit'das sonderbare Schausviel dar. daß der sonderbare Duodezstaat zwar seme naturallstrten Burger m oen Krieg schickt' aber nur der SSälfte von ibnen erlaubt, bei der Regierung des Staates em Wort rnitMreoen. Derartiae Zustände sind auf die Daue unhaltbar, und Nhode Island sollte sich so schnell wie möalick entschließen, seine veraltete Verfassung durch eine dem Gelte der Bundesconstnution entjpre chende neue, zu ersetzen.' V . m m m 2Bn gehört die Erbschaft? 51m voriaen Monat wurde in Robinfön Countv in Kentücky in der Nähe der lue Licks.Berae der deutsche Henry Bureika, der in der ganzen Nachbarschaft unter dem tarnen mq enV" ve kannt war, im Streite um einen geringfügigen Gegenstand von einem Zungen Namens Lutber Ricketts erschossen. Als sich die Mordthat ereignete, glaubte man allgemein, daß Bureika ein Lermögen im Werthe von 5U,uoo vis 7o,uuu besike. nach seinem Tode stellt: sich jedoch bei einer.näheren Untersuchung heraus, baß dasselbe einen Werth von mindestens 100.000 bis 150,000 revräsentirte. Sein Grundeigenthum allein bestand aus mehr als 1000 Ackern Land. Dasselbe liegt in der Nähe des OrteS, wo Bureika seinen Tod fand, und erstreckt sich in ei ner Richtung in einer Länge von' sechs Meilen. ES )t mit guten saunen um. fhen und sorafältia cultivirt. Es besinden sich auf ihm hübsche Gebäude, und da ausgezeichnete Blaugras auf den Weideplätzen gewährt ' auskömmliche Weide für BureikaS Viehstand, dessen Werth ollein auf 510,000 geschätzt fcnd. Im Ganzen genommen wird
wohl Die yinierlanencyast oiei eyer 8150,000, als 100,000 werth sein. Der Ermordete hinterließ keine Kin der, obgleich er verheirathet war, und es ist auch nicht bekannt, daß er irgend welche andere Erben besitzt. Ais er 17 Jahre alt war, kam er aus Württemberg allein nach Amerika hinüber. Wenn er do,t Verwandte hatte, so hat man doch wenigstens nie etwas von ihnen gehört. Es mag sein, daß es dort Leute gibt, die ein Recht auf die Hinterlassenschaft ha ben, jedenfalls haben sie aber keine Idee von demreichen Goldvnkel" in Amerika, denn sonst würden sie es gewiß nicht un
terlassen, sich zu melven. Angesichts der Wahrscheinlichkeit, daß Bureika ohne Erben gestorben ist und daß m Folge dessen der Staat die rdjcyast antreten wird, hat Auditor Fayette ftewitt einen Bankier auS Zvleminasbura Namens David Willson, seinen Agenten für Robertson-ounty, veaustragt, die Verwaltung der Hinterlassenschaft mit Hilfe des Anwalts W. A. Sudduth aus temlngsourg zu uverneymen. Zwei junge Leute aus Dayton, Ky. meldeten sich zwar als Erben und stellten den Antrag, ihnen die Verwaltung der Hinterlassenschaft rn übertraaen. doch konnten sie ihre Ansprüche nicht begrün den. ix erwies steh, daß ste nur die Neffen von Vureikas Zvrau. der soaenann ten Dutch Mary," waren, welche schon 5 oder 6 Jahren vor ihrem Manne ge storven war. &Z aeschiebt nickt bäusia. da ein fol ches bedeutendes Besitzthum als Herren loses Gut von dem vtaat m Verwaltung genommen werden muß. Nohrpost Beförderung. Die neue Rohrpost-Anlage für Ham bürg, schreibt die dortige Reform", wird in wcnig Tagen vollendet sein und alsbald dem Betrieb übergeben werden können. In Berlin existirt diese mo derne Verkehrseinrichtung bereits seit längerer Zelt, m vamburg ist etwas Aehnliches noch nicht dagewesen, und unsere Leser werden gern über Wesen und Bedeutung derselben etwas Näheres erfahren. Vielen Geschäfts- und Privatleuten liegt bekanntlich sehr daran, die für sie eingehenden Briefe und Depeschen so bald wie irgend möglich zu erhalten. Nun ist die Postbeförderung der ceuzett nicht gerade langsam, vielmehr würden sich unsere Altvordern recht sehr gewuw dert haben, wenn sie einen Blick in die Zukunft hätten werfen und betrachten können, wie bequem und rasch man heutzutage Briefe expedirt. Heutzutage blicken wir Norddeutsche nei dische auf Baiern :c. wo die ReservatRechte" auch die postalische Beförderung von Stadtpostbriefen für 3 Pf. möglich machen, denn 5 Pf. für einen iolchen in Hamburg erscheint noch zu th-uer, und . .-, c .. fir p gar ln Benin, wo oer laolpojlories 10 Ps. kostet, hat sich eine neue Briesoe förderungs'Gesellschaft Hansa" gebil det, die es bedeutend billiger thut. Doch die Preisfrage ist wesentlich bei Massen besördernng von Briefen, wie solche für manche Geschäfte, z. B. Lotterie-Kollek teure, unentbehrlich, wichtig ; im Uebr:gen legt der größere Theil des Publi cums den Hauptwerth auf eine schnelle Beförderung von Briefen und besonders Telegrammen, und da genügen aller dmgs die biederen Postillone .'cht mehr, deren gelbe Wägelchen die Korrespondenz von einem Postamt zum anderen beför dern, und auch nicht die marschirenden Beine der Telearaphenboten ; es muß rascher gehen ! Und deshalb werden in Zukunft auch in Hamburg Eilbriefe und Depeschen nicht mehr nur getragen und gefahren, sondern, vorerst ge pustet! Wir bedienen uns dlescs voustbumli' chen Ausdruckes, weil er am bezeichnendsten ist. Die Beförderung aus Pneu matischem Wege", so drücken sich die Gelcbiten cus, läßt Ncv durch Blasen ober Pustcn am einfachsten vcrdeulli chen. Der Junge, welcher ern Blase rohr g kaust hat und die böse ))cachbarin durch endun? emer Erbse an die Fensterscheibe schrecken will, thut das auf pneumatischem Wege durch den Lust druck, welchen seine gesunde Lunge mittelst der Lippen zur Beförderung des Geschosses verwendet. Ganz in gleicher Weise fungirt die Rohrpost. In das Rohr, welches unter der Erdoberfläaze von einem Postamts zum anderen führt, wird ein niedlicher kleiner Behälter gesetzt, blnten mit emer Art Filzpolster, das sich nicht an die vlohrwandung an schließt. - In diesem Behälter ruh:n Briefe uud Telegramme. Dann wird die klappe zugemacht und die Lunge der Licbrpost, nämlich eine Dampfma schine, tritt in Thätigkeit. Mit Win dcsschneU?", das' buchstäblich zu nehmen. stiegt der Behälter unterirdisch nach dem Öide, dem befördernden Post- und Tele grapbcnamt. Dadurch wird viel Zeit erspart, die ja besonders für den c'usmann Geld bedeutet, und -deshalb wird das künstig die Rohrpost benutzende Pubucum auch willig für dlesendungen dieser Art eme lemigkett mehr berap pen als sonst üblich : Briefe sollen 30 Pf , Postkarten 25 Pf. kosten; die Tele gramme nach und von auswärts dagegen sollen ohne weiteren Gebührenzuschlag befördert werden. Rasch geht es mit der Rohrpost, das muß wahr sein ; die Vermittlung von dem Mittelpunkt nach dem äußersten Punkr der Stadt nimmt kaum zwei Minuten in Anspruch. In Eng land existiren Rohrpostanlagen schon seit 1854 ; bald folgten Paris, ' Wien (1875), Berlin (1876). Das von der deutschen Post eingeführte System ist der in Paris und Wien bestehenden Rohrpost'Anlage nachgebildet, es erfordert am wenigsten Zeitaufwand : Die Eentralstelle ist mir allen Stadtpostämtern verbunden, die Züge in den Röhren sahren stets nur in einer Richtung und kehren in einem Kreise immer nach der Eentralstelle zurück (also eine einseitige Ringbahn). Das Londoner System besteht darin, daß sämmtliche Röhren strahlenf örmlg von der Hauptstation ausgehen. Die Zweigstatlvnen können demnach mit jener nur direkt Telegramm wechseln. Der Verkehr der Zweigstatiö nen findet lediglich durch Vermittelung der Hauptstatlon statt. Was die BeNutzung der Rohrpost betrifft, so wird be ! absichjigt : 1) daß die in Hambura von
auswärts eingelaufenen 5elegramme mit beschleunigter Geschwindigkeit an die Adressaten befördert werden ; 'S) daß die bei den Stadtpostämtern auf' gegebenen Telegramme an die zum Ab telegraphiren derselben nach auswärts bestimmten Stationen ohne Zeitverlust gelangen können; 3) daß innerhalb des Weichbildes der Stadt sowohl verschlos sine Briefe (Rohrrostbriefe) als auch Postkarten zur Beförderung mittelst Röhreulritung ge.angen. Die Bliese dürfen das Gewicht von 10 Gramm nicht übersteiam, uirt nicht mit Siegellack ver-
schlössen sein ; auch steife oder gebrechliche Einlagen nicht enthalten, da sie be Hufs Einlegen in die Briefbchälter gerollt werden müssen. Die Briefe :c. müssen ausdrücklich die Bezeichnung Vtobrpost enthalten, können auch mit Marken beklebt h die Briefkästen gelegt werden, doch rst es selbstverständlich besser, wenn man sie gleich bei einem Postamt? mit Itobrvostverbindung einliefett. Dieienlgen Postämter, welche zu nächst noch eine Nohrverbindung nicht erhalten, senden dl? aufgelieferten, als Rohipostrriefe bezeichneten Sendungen, nach dem nächsten Rohrpostamte per Bo ten. Die Bestellung der Bnefe an die Adressaten geschieht durch besondere Brief tröger. Vorerst wird bet der Rohrpost als Ziel angestrebt.daß sich jedeRohrpost sendung spätestens eineStunde nach der Aufgabe in den Händen des Empfängers befindet. In den meisten Fällen wird dies jedoch in einer erheblich kürzeren Zru yrjchehen können. Vas ist daS Wesentlichste, was sich über die neue Einrichtung einstweilen sagen laßt. Ein trauriges Zugeständnis. Als das Socialistengesetz dem Reichs tage vorgelegt wurde, da wurde vor der Annahme desselben hauptsächlich deshalb gewarnt, weil es die Polizeiwillkür zu erner furchtbaren Entwickelung bringen werde. Doch die ReichStreuen" fchlugen diese Warnung m den Wind und prc.chen die feste Zuversicht aus, daß die Regierung das ihr geschenkte Vertrauen niemals mißbrauchen werde. Heute jammern selbst die demuthsvollsten Natimalliberalen über den geradezu schandlichen Mißbrauch, den die Negierung mit dem Socialistengesetz treibt. Sogar dieKöln. Zeitung" steht sich gezwungen, folgendes traurige Zugeständnis! zu machen : seitdem daS Gesetz gegen die gememgefährlichen Bestrebungen der Socialdemokratie erlassen worden ist, sind wir jederzeit für eine Verlängerung desselben eingetreten, weil wir zur Bewältigung der Gefahren der Socialdemokratie ein solches Gesetz sür unentbehrlich halten. ir sind dabei keineswegs unempftndllch gewesen gegen die Härte der Bestimmung rn 23 vco. 3 des Gesetzes, wonach an jitn des sogenannten kleinen Belage rungsustandes Personen, welche die öf' fenillche Slchelheit gefährden, ausgetmesen werden können. Vorzugsweise diese Bestimmung war es auch, welche im Jahre 1873 vielen Mitgliedern der na tionalliberalen Partei es schwer machte, für das Gesetz einzutreten. Neuerdings liegt nun aber ein Fall vor, welcher aus dem Zusammenwirken dieser Gesetzesbestimmung mit noch andern Gesetzen ei nen Zustand zur Erscheinung kommen läßt, der mit den heutigen Rechtsanschauungen schlech terdings nicht vereinbar ist. Der RegierungSbaumeister Keßler ist jüngst nach 23 des Socialistengesetzes aus Berlin ausgewiesen worden. Er hat sich nach Braunschweig gewandt und dort seinen Wohnsitz nehmen wollen. Aber auch dort ist er ausgewiesen worden, weil ihm als einem der öffentlichen Sicherheit gefährlichen Sträfling" be reits nach 2 deS preußischen Gesetzes vom 31. December 1842 der Aufenthalt in Brandenburg untersagt sei, demzu folge aber nach 3 Abf. 2 des Reichsgesetzes vom 1. November 1867 auch in udem deuischen Bundesstaat der Aus enthalt versagt werden könne. Da von den ausgewiesenen Socialisten wohl noch mancher bereits eine Bestrafung aus politischen Gründen erlitten, man auch der Borschrist m 2 des Gesetzes vom 31. December 1842 eine sehr weite Aus legung gegeben hat, so wird wahrscheinlich der Fall des Baumeisters Keßler nicht allem stehen, sondern es wird noch mancher andere ausgewiesene Socialist in gleicher Lage mit ihm sein. Vom Standpunkt der positiven (Seretze ist nun freilich gegen jene Ausweisungen nichts zu sagen; Wohl aber wenn anders davon ncch zu reden erlaubt ist vom Standpunkt der allgemeinen Menschenrechte. Wo. soll ein solcher Mann nun noch sem Berbleiben finden? Nach 28 des Socialistengesetzes hat er seinen bisherigen Wohnort Berlin ver lassen müssen; nach 2 des Gesetzes vom 31. December 1842 braucht ihn auch kein anderer preußischer Ort und nach 3 des Neichsgesetzes vom 1. No vember 1867 auch kein anderer deutscher Ort aufzunehmen. Ueberall m Deutsch land weist man ihn zurück. Bekanntlich braucht auch das Ausland keinen Deut schen, der sich dorthin wendet, aufzuneh men, kann ihn vielmehr ohne alle Gründe zurückweisen. Ein solcher Mensch hat also nirgends in der Welt ein Recht des Aufenthalts: er ist im vollsten Sinne heimathlos, in Wirklichkeit geächtet. Ein solches Verhältniß ist mit dem Stande der heutigen 3lechtsbtlduna un vereinbar. Keinem Deutschen darf das Recht, in Deutschland zu verweilen und folgeweise auch irgendwo sein Haupt niederzulegen, genommen werden. Früher, bestand in den meisten deutschen Landern die sogenannteHeunathsgesetzae bung. Kraft derselben hatte allerdings niemand ein Recht, außerhalb seines HeimathorteS sich aufzuhalten, und er konnte aus jedem andern Orte wegge wiesen werden. Darin lag unter Um ständen eine große Härte. Dafür hatte r . r. r . er aoer wenigstens an iuiem Heimaty orte ein unverbrüchliches Recht des Auf enthalts, das ihm, so lange es überhaupt noch galt, keine Macht der Erde nehmen konnte. Das Freizügigkeitsgesetz wollte jedem Deutschen das Recht geben, überall in Deutschland eine Heimat sich zu gründen. In diesem Recht ist das alte Hei ; mathrecht aufgegangen. Wenn aberjetzt, sei eS auch nur einzelnen Wesen gegen j über, von der gewährten Freizügigkeit l nichts anderes als die negative Seite die Zerstörung des alten HeimathrechtS
Übrig bleiben und daraus als PostttVeS ein Zustand völliger Heimatlosigkeit erwachsen soll, so ist das eine Verkehrung der Absicht des Gesetzes, die wir so sehr man auch die Unterdrückung der Socialdemokratie wünschen mag mit dem deutschen Rechtsbewußtsein nicht für vereinbar halten." So muß ein Blatt schreiben, welches so loyal" ist, daß es nicht selten als Mundstück der Regierung benutzt wird. In dieser Thatsache liegt wohl das denkbar schärfste Verdammungsurtheil gegen das Gesetz und gegen seine
Handhabung. Vom Jnlande. Die älteste Zeitun westlich dom Alleghany Gebirge ist die Eommercial Gazette" von Pittsburg, welche am 29. Juli d. I. 100 Jabre alt wurde. Zwei Ereolinnen in New Orleans betreiben ein Kosthaus, welches sich im blühenden Zustande befindet. Sie bieten täglich einer Familie von vier Personen zwei gute, warme A!ahlzeiten für 85 die Woche. Sre haben fast mehr zu thun, als sie bewältigen können. In Broad had, Wis. verletzte sich ein junger Mann seinen Arm an er nem Stacheldraht und verband die Wun de mit feinem rothseidenen Taschentuch, um das Bluten u verhindern. In zwei Tagen war der Arm dick angeschwollen, und der Mann starb an Blutvergiftung. Die Farbe des Taschentuchs war gisttg gewesen. Den Insassen der Solda. tenheimath in Dayton wird nachgesagt, daß sie jeden Tag 60 Barrels Bier vertilgen. Die Vorsteher des dortigen Hospttals erklären jedoch, dan seit der vor ungefähr einem Monat erfolgten Einrich tung einer Bierwirthschast aus dem Platze die Krankenliste der . Veteranen von 300 auf 50 wöchentlich g e f a l l. e n 'st. Eine Art von wildem Kaffeestrauch wächst im Ueberfluß in einem Sumpf in der Nähe von Millen, Georgia. Die Entdeckung dieses Strauche hat die Farmer in der Umgegend auf den Gedanken gebracht, es mit dem Anpflanzen von wirklichem Kaffee zu versuchen. Sie hoffen, daß es ihnen gelingen wird, ein preiswürdiges Product, welches dem ausländischen die Wage halten, würde, für den einheimischen Markt zu erzielen. Der Bundesrichter für den nördlichen District von Georgia,McEoy, ist dieser Tage m seinem Wobnhause m Atlanta gestorben. ' Er war seit 13 Mo naten vor seinem Tode dem Wahnsinn verfallen und glaubte steif und fest, er habe die göttliche Mission, die Negerrasse u bekehren. Seine Freunde hatten ihn m eine Privatheilanstalt zu Philadel phia gebracht, aus welcher es ihm jedoch gelungen war, zu entwischen. Wie aus New York berich. tet wird, wurde dort eine junge Dame durch reichliche Verwendung von Whisky, Brandy und Ehampagner von der Mundsperre, geheilt. Eine englische Zeitung macht dazu die boshafte Randbemerkung, daß also der Eongreß vor jenem tödtlichen Uebel gesichert fei. Dergleichen kleinliche Sticheleien .geniren jedoch sei nen hohen Geist, wie die Herren Gesetzgeber in Washington denken. Frau Heitmiller, die Gattin eines sieben Meilen östlich von. ÄZaco in Texas wohnhaften Vahnarbeiters, war seit zehn Tagen allein zu Hause, da ihr Mann in einem andern County arbeite te. Neulich ließ sie der Hitze wegen Nachts die Fenster und Thüren auf. Als sie einmal aufwachte, sah sie gerade, wie ein nackter Neger zum Fenster hereinstieg, und dann die auf dem Tische stehende Lampe hinauswarf. Er packte sie dann an der Gurgel, daß sie nicht schreien konnte, beging an ihr in abscheuliches Verbrechen und zwang sie zuletzt, ihm alles im Hause befindliche Geld, L130, zu geben, worauf er entfloh. Später wurde er eingefangen, und wird von den geleliebenden Bürgern wahrscheinlich gelyncht werden. Vo n.König Davids aufrüh rerischem Sohne Absalom erzählt das zweite Buch Samuels : Absalom ritt auf einem Maulthier. Und da das Maulthier unter einer großen, dicken Eiche kam, behing Absaloms Haar an der Eiche und er schwebte zwischen Him mel und Erde". Aehnlich ging es neu lich einem bösen Bübchen bei Omaha in Putnam County, Missouri. Das Söhn chen von George Hearst siel, als es Aev fel stehlen wollte, vom Baum und blieb mit dem Haar zwischen zwei Zweigen hangen. Doch wahrend der Feldhaupt mann Jacob den an der Eiche zappeln den Absalom todtstach, war das Büb chen, als eS am Apfelbaum gefunden wurde, -zwar bewußtlos, ist aber jetzt wieder lebendig. Dem Cigarrengeschäft droht . r c m , .'. rine Umwälzung oura? eine neueVvncy Maschine, welche der Werkführer von der Fabrik von Lewvn & Martin in New Jork erfunden hat. Mit dieser Maschine ist es möglich, in einem Taae 4000 Fül ler sür Cigarren herzustellen, so daß mit ihrer Hilfe ein Mädchen in einem Tage die Arbeit von vier Männern verrichten kann. Vor mehreren Monaten erhielt Schnitz ein Patent auf die Maschine und gründete unter dem Titel : The Schultz Machine Co." eine Actiengesellschaft, in welcher Lewvn & Martin die hauptsäch lichsten Actionare waren. Dann wurde die Maschine in den Markt gebracht. Da sie vielen Arbeitern das Brot zu nehmen droht, so ist sie theilweise die Ursache der jetzigen CigarrenmacherWirren in New gork. Als Herr-Marshall Thür leh, Mitglied der Staatslegislatur von Georgia aus Warren Cour.ty, vor einem Jahre nach Atlanta kam, um den Sit zungen der Legislatur beizuwohnen, wurde er von einem tollen Hunde' gebis sen. Er legte sofort einen berühmten Vollstem, der sich ,n der Umgegend ve fand, auf die Wunde, und wurde anscheinend wieder geheilt. Vor mehreren Ta gen empfand er rheumatische Schmerzen HN seinem linken Arm. Die Schmerlen griffen immer weiter um sich, er legte sich zu Bette und ließ zwei Aerzte rufen. Er erklärte, er leide an. Wasserscheu,, .und starb unter fürchterlichen Schmerzen. Der eine Arzt sagt, es fei wirklich Was serscheu, der andere, es sei nur Einbildung gewesen. Wer von den Beiden Recht hat, kann jetzt dem Todten gleich athia ff.ji. . ? . . .
Unter der u e b er sch r t ft: Hunde, die sich wie Menschen betru gen," berichtet ein New Jorker Blatt : .Anton, der Schankwärter des Arthur Heinman, welcher daS Grand View Ho tel in Ogden Avenue, Jersey City Heights, betreibt, fand, als er neulich in der Frühe das Schankzimmer auf schloß, Tische und Stühle in tollster Um ordnung über und durcheinander umberliegen. Auch Flaschen, Cigarrenki sten und alles sonst Bewegliche lag, theilweise zertrümmert, auf dem Fußbo den umher und Wein und Spiritnosen flössen buchstäblich in Strömen umher. Anton, in der Meinung, Einbrecher hät ten dem Hause während der Nacht eine Visite abgestattet, lief eiligst nach Heinmans Zimmer und rüttelte diesen wach. Heinman war, als er das Schankzimmer betrat, nicht minder erstaunt und schickte sich an, die Polizei von dem Vorfall in Kenntniß zu setzen. Jetzt erblickte er einen seiner Hunde unter einem umgestürzten Stuhl liegen. Mitleidig ent' sernte er den Stuhl und wollte eine Un tersuchung anstellen, ob daS Thier ir gendwie verletzt, sei. Da bemerkte er, daß der Hund mehr als anständig ist, nach Bier roch. Jetzt war die Geschichte heraus. Die beiden Hunde, denen während der Nacht die Bewachung des Schankzimmers anvertraut worden war, hatten sich während der Nacht nicht vie hisch, sondern wahrhaft'menfchlich besof fen und in diesem Zustande, wie manch mal auch Menschen pflegen, das Haus
aus den ops geitellt und all das Unheil angerichtet. Den Schlempe Eimer, der am Abend vollständig voll war, hatten e - F ( . yr . ' . wt vis. aus ven Uttuno ausgeleert. Die uade werden wohl.in Zukunft auf -er" nur noch mehr erbost sein. , UeverunterwerthigeGoldmünzen wird aus Washington berichtet: Vom 1. August ab werden in den Unter schatzämtern keine . Goldmünzen unter ihrem Gewicht angenommen werden. Alle Münzen, die zu leicht sind, werden mit Hglil" abgestempelt und ihren Eigenthümern zurückgestellt werden. Um den Werth solcher Goldmünzen festzufiel len, müssen dieselben an die Bundes Prägeanstalten, in Philadelphia oder New )ork, und zwar auf Konen der Eigenthümer, gesandt werden. ' Nachdem dort der eigentliche Werth festgestellt 5st, erfolgt die Auszahlung baar oder mit telst Check. Gegen diese Bestimmung werden sich wahrscheinlich die Banken auflehnen, denn durch Erfahrung ist er wiesen, daß sich unter je 55000 Gold etwa L200 unterwerthige Münzen befinden. Das Gesetz gestattet für die Ab nützung einen Gewichtsverlust von Pro cent, ist jedoch der Verlust größer, dann wird die Annahme der Münze verweigert. Deutscke Lokal-Nackrickten. Thüringische Staaten. In Camburg ta! es beim Vogelschießen zu einem Streit zwischen mehreren Arbeitern, der nachträglich zu einer Schlägerei führte; dabei tödtete der Schneidergeselle A. Kritzner aus Gera den Schlosser Zimny aus Altendorf (Schlesien) und verwundete den Eisen dreher Schreier von ebenda schwer. Im Streit erschlug der Korbmacher Georz Korn in Creidlitz den Tagelöhner H. Neitzenweber mit einem Holzscheit. Der Knecht F. Appenfeller in Mura wurde von dem Schieferbruchsarbeiter B. Wiegand erstochen ; Wiegand stellte sich freiwillig dem Gericht. In Hörselgau erhängte sich der Schneider E. Erd mann aus Gram über den Tod seiner Frau. Verunglückt : Gutsbesitzer Fuchs von Kaselwitz; Hausbesitzer G. Kröher von Mvckern ; Hohmache? Müller von Böhlen. H e s s e n - D a r m st a d t. Nach Unterschlagung von Amtsgeldern Verduftete der Kreiskassenrechner Göhcke von Büdingen. Der Sohn des Damm Wärters Ziemer von Koensand, dessen Tochter erst kürzlich wegen Kindstödtung a Jahre Gesanglich erhalten hatte, be raubte, während die übrigen Familien ungehörigen als Zeugen gegen seine Schwester im Darmstadt auftraten, den Geldschrank seines Vaters um 300 Mk. Der Lacksieder L. Schäfer in Offen vach erhielt wegen Beleidigung des so cialdemokratischen Abgeordneten Ulrich und des Tageblatt" Redakteurs M. Iahn 230 M. Geldstrafe ; andererseits erhielten Ulrich und Iahn wegen Belei dlgung chasers 50 M., resp. 210 M. (setdltrase. etostmord begingen : tn Harmstadt die krau des dortlgen Corre spondenten der Frankfurter Zeituna", Spanenberg ; zu Hering die Frau deS Heinrich Weiß V: in .Horchheim der Schuhmacher Jssel. Verunglückt : de? Ackerer I. Muller von Dütenhofen : der Schlosser I. Heil von Groß-Gerau: der f t t - r i i -r r ixnmeneynmg kyimn m nenvam. Den klVigrn Ulcg Manneskrastvollgandlghkrznstellen,! sjvvsrJJ'sv und selbst die scheinbar undellbaren Fllle real escklecktskrankbeitka rufirr und feanrrnfe K Heileu, ferner, genaue Aufklärung überVan, knrtritl SgkidUckkeit ! kek iivdernine derselben und Heilung, zeigt das gedieaene Bücher ,.TerettsS.nker:"2S.Ausl..2SSeiten5' mit tU1vi4rt f fTt3fritn Wtlhm. 9irlj nJ M jm'tH jV M VW w-w kü,r Prrae flMfn tflnfentiiTict den 251 I EeutS in 2!ott-2tauivs. sorgsam verrackt, fru i'llUIl I r ... w ' Streift: Deutsches HeiinsMut,1lC1urtonl rlace, nane liraauway. NewTorx. n. 1. Obiges Luch tt auch U Haben bei vuchhändkr i) X 1 9 1 1 x, ö tt tianjati traue. Zie Indianapolis WiSssöVWöVSlS sind eingerichtet, vortreffliches Wasser zum Trinken, Kochen, Waschen, Baden und sür Dampfkessel zu außerordentlich niedrigen Prei, sen zu liefern. Office: 23 S.P,nust)lvanlastr'. i Indiänapoli, Ind. cmiTiiJv witesrr, i , Leichenbellatter, S9N. Last Stt.
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