Indiana Tribüne, Volume 9, Number 317, Indianapolis, Marion County, 6 August 1886 — Page 2
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. . I ILtPN Jndianü Tribütte. Erscheint Fäglich und Sounlags. ryitt!$t .TriKSne- Mti durch den ZtScirH Tt x Woch, di, ntag 0 mxf f itl x Do$i. Cctit ittTsstoim 11 Stntl. tu PöA ia;i!iiit ti SamSS'itilatva ?S ici 3a. OsNee: ISO O. Marvlandl!r. Indianapolis, Ind., 6. August 1836. , Packer, der Menschenfresser. Im Jahre 1869 hatte sich Albert Packer in Gesellschaft von fünf anderen Abenteurern aus Utah auf die Reise nach Saii.Juän-CouRty.in Colorado gemacht. DaS Lano war damals eine Wildniß, und die Glücksritter verirrten sich. Nach wochenlangen?, mühseligem Herumwandern gingen ihnen die Lebensmittel zu Ende. Mehrere Tage lang' lebten sie nur noch von Baumrinden und Wurzeln, als sie aber immer schwächer wurden, ohne daß eS ihnen möglich war, auch nur ein.Stück Wild zu schießen, da be mächtigte sich ihrer die Ueberzeuguna, daß ihr Tod unvermeidlich sei. Sie beschloss sen, sich ihrem Schicksal ruhig zu fügen, und schlugen noch an demselben Tae Abends ihr Lager auf, wo sie bald in festen Schlaf fielen. Nur Packer fand keinen Schlummer und wälzte sich unruhig hin und her. Als er sab, daß seine todtmüden Käme raden fest eingeschlafen waren, erhob er sich leise, nahm seinen Revolver und jag le jedem seiner Gefährten eine Kugel in den Kopf. So schwer und tief war ihr Schlummer gewesen, daß auch nicht Einer-von ihnen das Knallen des Nevol Vers vernahm. Bald lagen alle fünf Mann ruhig und kalt da, als ob sie noch immer schliefen.' Als der Mörder sich überzeugt hatte, daß er sein grauses Werk gründlich be sorgt hatte, gewann - der tolle Hunger über ihn die Oberhand und er machte sich sofort über eine der Leichen her. Bald hatte r ein , Stück aus derselben ausge schnitten und verzehrte dasselbe mit thie rischer Wollust. Dann legte er sich befriedigt wieder auf sein Lager und schlief ein. Es träumte ihm, es sei Hilfe gekom men und er sitze-'mit seinen GenosZen um einen vollbesetzten Tisch herum. Er freute sich an dem Behagen, mit welchem seine Freunde sich dem langersehnten Ge nusse hingaben. ES schien ihm, als würden er und seine Gefährten von der Stadt als Helden bewirthet. In diesen freudigen Traum mischte sich jedoch ein seltsames Gefühl, das ihm wie Blei auf dem Herzen lastete.. . Er erwachte stöhnend und warf schnell einen Blick auf seine Umgebung. Der Himmel über den Bergen zeigte 'Spuren der Heranna benden )!orgenrötbe, doch unten im Thal war es noch dunkel. Packer sprang auf seine Füße, so schnell es ihm seine steifen und abgematteten Glieder erlaub ten. Das Bewußtsein seiner schreckli chen That wachte plötzlich in ihm auf. Er warf einen Blick auf die um ihn herumliegenden Leichen nnd schrie vor Ent' setzen laut auf. Sein Heißhunger von gettern Abend war gestillr, und es über siel ihn 'ein gräßlicher Ekel vor seinem Mahle. Es schien ihm, er könne die Gesichter der Leiche, und ihre Wunden ganz deutlich &ht. Er glaubte sogar, seine Kameraden sprechen zu hören. Eine Todesangst übersiel ihn und er lief fort. Er wag'.e es nicht einmal, umzublicken, bis ihn seine Kräfte verließen und er er mattet zu Boden sank. Er streckte sich hin, sah zu den Wolken und zu dem Him mel hinauf und versuchte, seinen G.danken eine andere Richtung zu geben, aber ohne Erfolg. Der Tag war noch nicht zur Hälfte vorüber, und schon sing er an, sich vor der Nacht zu fürchten. Das schreckliche Bild, das er im Lager hinter sich gelassen, wollte ihm nie auS den Augen. Der Abend dämmerte bereits, als ihn eine dumpse Müdigkeit übersiel, in wel cher er hoffte, er werde sterben. Endlich schlössen sich seine Augen, und er schlief fest wieder ein. Es war schon später Morgen, als er wieder erwachte. Sein erste Gefühl war ein rasender Hunger. Der Gedanke an die Leichen seiner Kameraden hatte für ihn nichts Schreckli ches mehr. Im Gegentheil hatte derselbe für ihn etwtz; Verlockendes. Er bezwang sich nur mit Mühe und begab sich auf eine lange und peinvolle Suche nach Wlld. Er fand keines. Als die Nacht herankam, spürte er einen Hunger, wie ein rasender Wolf. Er legte sich auf den Boden und starrte mit glühenden Augen in die dunkle Nacht binaus: Er versuchte, die Zweige und Blätter eines nahen Gebüsches zu kauen, gab aber den Versuch bald auf. Dann schweiften seine Gedanken auf daö Leichenfeld zurück. Er vergegenwärtigte sich im Geiste die Lage seiner Opfer und bedachte lange und genau, wie er sein nächstes unnatürliches Mahl zubereiten wolle-. Er konnte kaum den Tagesanbruch erwarten, um seine Reise zu beginnen. ' So schwach wie er war, hatten seine Schritte eine solche Krast und Gelenkigkeit, daß er selbst darüber in Erstaunen gerieth. Von nun an war sein Schauder überwunden. Er lungerte tagelang um das Lager herum und bereitete sich aus den Lelvcrn der Todten seine Mahlzeiten. Dann siel eS.ihm ein, er müsse sich anderweitka nach 'Hilfe umsehen, da ihm der unbeimlicke Broiant" doch nicht für immer vorhalten werde. Er machte Ausflüge nach allen ötlchtungen hin und kebrte itetS wieder nach dem Laaer zurück. Auf einem dieser Ausflüge war er sechs Tage lang avwejenv gewesen, kr batte bereits sechs Wochen lana von dem Fleisch seiner Kameraden gelebt, als es ihm endlich gelang, auf ein Mi n,nlaaer zu stoken. Die mitleidigen Minenarbetter sorgten dafür, daß er nach Lake City kam. Hier gettanv er lein Verbrechen ein und wurde sofort verhaftet. Die westlichen Gefängnisse der damaligen Zeit war jedoch sehr urwüchsiger Natur, und es gelang ihm, durch Yinn ihm unter der Gefänaninwand aearabene Oeffnung wieder die Frei
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yett zu tnangen. XKijefch yagre lang blieb er verschollen. Im Jahre 1862 trieb ihn ein unerklärliches Etwas", die Stelle wieder aufzusuchen, wo er sein Verbrechen begangen hatte. Er wurde wieder -verhaftet, und im folgenden Jahre fällte das Ge richt über ihn das Todesurtheil. Seine Freunde behaupteten, er sei vor Hunger wahnsinnig gewesen, als er . die fünf Mordthaten beging. Seine Verurtheikung sei überhaupt ungesetzlich erfolgt. Es wurde gegen das Urtheil an die Supreme Eöurt Berufung eingelegt. in welcher Hervorgehoden wurde, das oas Gesetz, unter welckem Packers Verurtheilung gattgefunden hatte, zur Zeit jenes schrecklichen Ereignisses überhaupt noch nicht eristirte. Da nach allgemeinem Recht Gesetze keine rückwirkende Kraft haben, so bätte auch Packer nicht unter dem neuen Gesetz verurtheilt werden dürfen. Dagegen habe die Staatsleaislatur das alte Gesetz in Bezug auf Mord thaten aasdructticy wiöerrusen. er Einwand war stichbaltia. Dank der Dummheit der Staatslegislatur, welche es verabsäumt hatte, bei der Be rathung über das neue Gesetz eine ent skreckende Vorsicktsklausel in dasselbe aufzunehmen. Packer darf nun nicht . . 1 tf . ' . . r. rr hingerichtet werden, doch it das aue besetz in Bezug auf Todtschlag noch m Geltung, und dasielvewiro zetzt gegen ihn ist Al.wenduna aebracht werden. Die höchste Strafe, welche unter diesem Gesetz ihn treffen kann, ist zehn Jahre Zuchthaus. Ueberarbeit in Schulen. Der Präsident eines College im Osten bat seit einiger Zeit statistisches Beweis Material über die Frage gesammelt, ob die Klage, daß die Kinder in unseren er i r : j trr j t n.ri .. : n : ... r.c 0jcnuxon Guiaiiiuucii tfcimy gu ty angestrengt werden, auf Wahrheit ve ruhe oder nicht. Er hat an 150 Lehrer und Aerzte ein Rundschreiben mit der Bitte gerichtet, ihm ihre Ansichten über die Angelegenheit mitzutheilen. tm c ? nf.-i. a non oen eingeirossenen inimorien lauteten nur fünf dahin, daß die An spräche, welche man gewöhnlich in den Schulen an die inder stellt, zu groß und daß die Kinder in Folge dessen nicht im Stande seien, ohne Schaden sur ihre Gesundheit dieselben zu befriedigen. Die Mehrzahl der eingetrossenen Gutachten betonte jedoch, daß die meisten Schüler nicht so sehr in der Schule selber, als außerhalb derselben, und zwar vorwiegend im eigenen Elternbause, geistig überarbeitet würden. Hauptsächlich seien es die Mädchen, welche unter den Fol gen einer verkehrten Erziehung leiden müssen. Man zwinge sie, jede Woche dreimal Unterricht im Pianosplel zu nehmen und außerdem jeden Tag zwei Stundenlang auf dem Marterkasten zu üben. Dann müssen sie gewöhnlich noch an Samstagen Tanzunterricht nehmen, jede Wocbe einmal in Gesellschaften gehen, an bestimmten Abenden selber zu Hause Gesellschaften empfangen, und sich überhaupt frühzeitig in Allem üben, was man in gesellschaftlicher Beziehung von einer Modedame verlangt. Es ist kein Wunder, wenn sie unter solchen Umstän den an Lebenskraft und Frische einbüßen. Ihre Brüder dagegen, die sich in demselben Alter befinden, jedoch keinen Pianounterricht erhalten und es nicht nöthig habe.?, auf dem Clavicr herumzutrommeln, die nicht gezwungen sind, die feine Gesellschaft drinnen im Parlor zu unterhalten, dagegen Holz und Noblen in die Küche tragen müssen, Ball spielen und sich viel im Freien herumbalgen, sehen gesund und stark aus und bleiben noch Knaben in einem Alter, in welchem die Schwester bereits die junge Dame spielt. Die Klage über Ueberbürdung der Kinder in den Schulen hört man Hauptsächlich in Städten und in größeren Ortscbaften. Aus dem Lande Hört man solche klagen niemals. Und doch ist es eine Thatsache, daß die Kinder in den Landschulen vrrhältnißmäßig viel schnei lere Fortschritte machen, als die Kinder in den städ'iscben Schulen. Das Land Mädchen, welches Morgens für ihre Familie das Frühstück kocht, zwei Meilen weit zur Schule geht, Abends aus der Schule wieder nach Hause zurückkehrt und erst ein tüchtiges Abendessen ein nimmt, ehe sie sich an ihre abendlichen Schularbeiten macht, verliert nicht die Rosen auf ihren Wangen und ihre kräf tigen Glieder, ehe sie noch das lange Kleid angezogen hat. Trifft es sich, daß sie nach der Stadt zieht, dann stellt es sich gewöhnlich heraus, daß sie ihren städtischen Altersgenossinnen an Kennt nissen überlegen ist, wenn sie auch nicht Piano spielen oder sich fein benehmen" kann. Vorzüglich sind es die Töchter wohl habender Städter, die unter den oben gerügten Uebelständen zu leiden baben. Die Töchter der eingewanderten Deutschen, Scandinavier u. drgl., deren Eltern für ihren täglichen Lebensunter halt arbeiten müffen, klagen in der Regel niemals, daß man sie in der Schule mit zu viel Lernen plage. Es sind die ClaVierlehrer, die Tanz-Profefforen" und die gebildeten Mamas", welche die jungen Mädchen in dem Bestreben, sie zu feinen Damen zu erziehen, geistig und körperlich schädigen. Freilich wird die Mahnung wenig fruchten. Unsere ge bildeten Stände" opfern der Modethor heit sogar ihre eigenen Kinder. LandwirthschaftlicheS. Um Eier aufzubewahren, wird neuerdings das unter dem Namen Havana Proceß" angegebene Mittel empfohlen, welches Recept in vielen Fäl len von Leuten, die es gern haben woll ten, mit S2 bezahlt wurde. Das Ver fahren besteht darin : In 24 Gallonen Wasser thut man 12 Pfund ungelöschten Kalk und vier Pfund Salz. Man rühre die Mischung mehrere Male des Tages sorgfältig um und lasse sie dann stehen, bis sie sich vollständig klärt. Man ziehe jetzt aus dem Faß 20 Gallonen der kla ren Flüssigkeit, welches man am besten thun kann, wenn man einen Krähn etwa 4 Zoll hoch vom Boden in das Faß ein setzt und sie dann abzapft. Den Boden satz lasse man stehen. Dann nehme man fünf Unzen Backpulver, fünf Unzen Cremor Tartari, fünf Unzen Salpeter, fünf Unzen Borax und eine Une Alaun; dieö wird yulverisirt, ordentlich durch
elttandtt gentischi und in emer allötie Wasser aufgelöst, welche man alsdanir irt die 20 Gallonen Kalk und Salwasser schüttet. Dies wird ungefähr em hal des Whiskeyfatz füllen, welches 150 Dutzend Eier fassen kann. ZZss Wasser muß einen Zoll hoch über den Eiern ste hen. Dann bedecke man das Faß mit einem alten Tuche und schütte darüber einr Eimer voll Bodensatz; das Tuch darf nicht über das Faß hinaushangen. Sowie das Wasser verdunstet, mutz man frisches binzuthun, da es -nothwendig ist, daß die Eier unter Wasser liegen. Will man eine alteKuhmä sten, dann ist es wesentlich, dies schnell zu thun, wenn man verhältnißmäßig zartes Fleijch haben will. Eine lange Mästung macht das Fleisch nur noch zäher. Die große Schwierigkeit bei dem Füttern der alten Kühe besteht darin, daß man sie selten dazu zwingen kann, große Mengen Futter zu verdauen. Am besten läßt sich die Mast im Sommer durchführen, wenn es viel grünes GraS gibt, das sich von dem Biet am leichte sten verdauen läßt. Dabei füttert man noch mit immer größeren Rationen Mehl, wobei man jedoch sorgfältig darauf ach ten soll, daß die Kuh nicht mehr erhält, als sie gern fressen mag. - Ein Metall, 'welches sich beim Abkühlen ausdehnt, besteht aus neun Theilen Blei, zwei Theilen Antimon und einem Theil Bismuth. Diese Mi schung kann mit Vortheil zrn' Füllung schmaler Ritzen u. s. w. in gußeisernen Geräthen benutzt werden. Dem Live Stock Journalzufolge ist die beste Zeit zur Vertilgung deS Unkrauts diejenige, in welcher das. selbe in Blüthe steht und noch keinen Samen gereift hat. Man sollte es in dessen nicht mit dem einmaligen Abhacken bewenden lassen, sondern jedesmal, wenn sich wieder neue Blüthen zeigen, mit Sichel, Sense oder Messer an die Arbeit des Ausrollens geben. ES erfordert dies zwar viel Mühe, doch ist eS der einzige Weg, um sich von dem lästigen Unkraut zu befreien. Sogar die Canadadisteln können durch beharrliches Abhacken ihrer Blüthe wenn auch nicht ganz ausgerot tet, so doch bedeutend ausgedünnt und an der Weiterverbreitung verhindert werden. Alles Unkraut, das sich jedes Frühjahr durch Samen weiterpflanzt, kann ganz ausgerottet werden, wenn man eS jedes Jahr zur Zeit seiner Blüthe sorgfältig abhackt ; Unkraut, welches sich durch Wurzeln fortpflanzt, wird durch stetes Abhacken so geschwächt, daß es im Laufe der Zeit gänzlich abstirbt. Die Arbeit mutz indessen sehr sorafältig gethan wer den, wenn, sie ihren Zweck nicht gänzlich verfehlen soll.
Aom Inlande. Eine junge Frau in PottS town, N. S. fand in dem Gelben eines Hübnereies einen Cent mit der Jahres zahl 1831. Das Alter des Eis wird nicht angegeben. Eine Büffelfarm hat sich ein Viehzüchter bei ,,Stony Mountain" im Territorium Montana angelegt. Mit einem Stier und vier Büssel-Kühen sing derselbe an ; jetzt zählt seine Heerde 18 Stiere, 35 Büssel-Kühe und 16 Kälber. Ein Obstbauer von Fresno in Californien hat neulich 1,149 Pfund Aprikosen von einem einzigen Baum geerntet. Das Land, auf welchem dieser Baum wächst, war vor neun Jahren noch eine Wüste. Der deutsche Tenorif Al bert Niemann soll jetzt ganz fest für die große deutsche Oper in New Aork enga girt werden. Er ist nicht mehr jung, denn er wurde am 15. Januar 1331 in Deutschland geboren. Aus Maco in Texas verlautet: Jeder neue Tag bringt klägliche Be richte über die von der fürchterlichen Dürre heimgesuchten Landstriche; alle Leute sind hier entmuthigt. Dazu kommt noch, daß seit einigen Tagen aus Comanche Eounty Neger haufenweise her beiströmen, um hier ein Unterkommen zu suchen." Als kürzlich im Hafen von Philadelphia von einem britischen Dampfer die aus 2200 Tonnen Zucker bestehende Ladung ans Land gebracht werden sollte, stellte es sich heraus, daß ungefähr die Hälfte der ganzen Ladung aus einer flüssigen Masse Syrup bestand, und nickt aus solidem Zucker in Säcken, wie sie in Indien an Bord des Schiffes gebracht worden waren. Der Zucker war von der Hitze geschmolzen und stand im unteren Schiffsraum acht Fuß tief. JnFallNiver, Mass. machte sich ein Haufe kleiner Jungen den Spaß, auf die zahlreichen Sperlinge in der Nachbarschaft mit grünenAepfeln zu wer fen. Die Spatzen ließen sich die Ge schichte eine Zeit lang gefallen, dann je doch organisirten sie sich und flogen in geschloffcner Reihe" auf ihre Angreifer los,hackten ihnen mit den Schnäbeln in die Gesichter, bis das Blut rann, und zwangen ihre Peiniger thatsächlich zur Flucht. Gouverneur West von Utah hat kürzlich eine Proclamation erlassen, worin er die Mormonen-Einwanderer vor der Verletzung der auf Eheschließun gen in den Ber. Staaten bestehenden Ccsetze wamt. Gleichzeitig theilt der Gouverneur mit, daß die Einwanderung von Mormonen aus Europa sich von dem Jahre 1831 bis auf jetzt auf 11,620 Personen belief. Am 21. August und 10. Oktober d. I. werden neue Zuzüge erwartet. Das Deutschthum in Penn sylvanien wird einer sorgfältigen statisti schen Berechnung zufolge von 883 Schu len mit 25,762 Lehrern und 281,603 Schülern repräsentirt. Die Zahl der Schüler in den öffentlichen Schulen des Staates in 1835 betrug 932,153, davon ist obige Zahl der Deutschlernenden nahezu der dritte Theil ein weiterer Beleg, daß der dritte Theil der Bevölkerung des Staates, also 1,500,000 von etwa 4,500,000 der gegenwärtigen Ein Wohnerzahl PennsylvanienS, Deutsch versteht und spricht. In Lawrence, KansaS, wur den mehrere Apotheker verhaftet, weil sie dem Prohibitionsgesetz zuwider berau schende Getränke nicht ausschließlich für medicinische, mechanische und wissen schaftliche Zwecke verkauft batten. ES
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heißt ttbttgknS,,da Ui GetteralünKalt Bradsord die Verfügung erlassen hat, daß im ganzen Staate die Apo theker, welche das Prohibitionsgesetz übertreten haben, verhaftet werden sol len. Man spricht davon, daß in der nächsten Zeit mehr als 100 derartige Verhaftungen stattfinden sollen. JnHurley, Wisconsin, sind durch Genuß des dortigen stark eisenhaltigen Wassers viele Erkrankungsfälle zu verzeichnen gewesen, welche sich seit An bruch der heißen Sommertage noch be trächtlich vermehrt haben. In jener eisenreichen Gegend ist (s unmöglich, eine ordentliche Toste Thee zubekommen. In Folge der eigenthümlichen chemischen Verbindung, welche zwischen dem Eisen im Wasser und dem Tannin im Thee besteht, bildet sich eine sehr gute Sorte von Tinte. Es wird berichtet, daß der Thee nicht nur schwarz ist, wie Tinte, sondetn auch den eigenthümlichen Geruch derselben besitzt. Als neulich einjunaer Mann in Guelph, Canada, spät Nachts sich auf dem Heimwege befand, wurde er von einer Frau gebeten, ihr zu helfen, ihren betrunkenen Mann m's Haus bringen. Der junge.'Mann sagte freunolich zu, hob den Betrunrenen, der am Zaune schlief, auf und schleppte ihn mit Hilfe der Frau ins Haus hinein, wo sie ihn gemeinsam auf ein Bett legten. Die Frau dankte ihrem Helfer mit Thrknen in den Augen und zündete ein Licht an. Pl)tz (ich schrie sie laut auf : der Betrunkene war ein Fremder. Einige Minuten spä ter kam ihr Mann völlig nüchtern nach Hause. Es setzte Skandal ad. Die Liga für Gesetz und Ordnung" in Lincoln, Nebraska, nahm einen Detectiv in ihre Dienste und gab ihm Geld zum Spielen, damit er als Zeuge aegen die professionellen Spieler in der Stadt austreten könne. Es ging ihm sehr schleckt. Er wurde zweimal wegen unerlaubten Spiels verhaftet und jedesmal von einem Friedensrichter zu S10 Geldstrafe und in die kosten verurtheilt, dann wurde er wieder unter derselben Anklage verhaftet und mußte bei einem andern Friedensrichter 825 und die Kosten bezahlen, und schließlich verhaftete ihn die Polizei noch einmal, und er mußte wegen Tragens verborgener Waffen L5 Strafe blechen. In Ogdens Landing in Ballard County, Kentucky, kaufte der junge Farmarbeiter Cus. Turner ein Paar Schuhe in dem Laden der Gebrüder Ogden, brachte sie aber bald darauf zum Umtausch zurück. Sie waren etwas be schmutzt, und Frank Ogden verlangte 25 Cents Entschädigung. Turner verwei gerte die Zahlung, und es kam zu einer Prügelei. Franks Bruder.Brown Ogden, kam mit einem Revolver dazu und schoß auf Turner, welcher dann davon lief. Brown verfolgte ihi. streckte ihn mit zwei weiteren Schüssen zu Boden und gab dem hilflos Daliegenden, trotz seines Flehens um Gnade, mit noch zwei Kugeln den Nest. Der Mörder ist in haft. Wiener Möbel sollen in einem Kentuckirr Zuch.h.aus hergestellt werden. Ein Wiener Namens I. I. Ja worek.besindet sich gegenwärtig in Frank kort, um im Auftrage der Contractorew sirma Äkason, Ford, & Co. im dortigen Zuchthause eine großartige Möbelfabrik einzurichten. Das dazu erforderliche Capital beträgt 8L0.000. Fünfzehn Waggonladungen Maschinerie werden noch in dieser Woche anlangen, und es sollen mindestens 250 Sträflinge in der Möbelfabrik verwendet werden. Jaworek wird die Leitung der Fabrik im Inte resse jener die Sträflinge ausbeutenden Contractorensirma übernehmen und den oelsckiedenen Abtheilungen der Fabrik fechzchil geschickte Wiener Möbilarbeiler vvisetzen. Bom Auslande. Ein origineller Straf Prozeß spielte sich vor der Appcllations kamier des Züricher Obergerichts ab. Auf der Anklagebank erschien ein gewis ser Johannes Egli von Dürnten (SlanU Zürich), in früheren Jahren als hervor ragendes Mitglied der Hochstapler Bande unter dem Namen Baron von Dürnten" Weit bekannt. Ungemein sprachenkundig. viel gereist, von feinen Manieren, machte er Hotels und Bahnhöfe unsicher und spielte in feinen Salons und Klubs eine hervorragende Rolle. Wegen seiner großartigen Schwindeleien verl rächte er nicht weniger als 23 Jahre im Gefängniß. Zuletzt war er in Feldkirch zu 6 Monaten schweren Kerkers verurtheilt und nach Verbüßung dieser Strafe nach Zürich abgeschoben worden. Aon Zürich nach Dürnten geschickt, wurde er von seiner Heimathgemeinde dem Korrektions hause in Koppel übergeben. Das strenge System dieser Anstalt verleidete ihm in deß bald den Aufenthalt daselbst. Er entfloh und ging über Zürich nach Frank reich, wo er schließlich aufgegriffen und nach Zürich zurückgeschickt wurde. Um nun einer neuen Versorgung in ffappel zu entgehen, gab er an, gelegentlich sei ner Flucht im Bahnhof Allstätten einen Koffer mit Inhalt im Werthe von Fr. 142.30 entwendet zu haben. Die amt lichen Erhebungen bestätigten dies. Vor Gericht bat er inständig, ihn nicht nach Kappel zu schicken, sondern ihm eine Zuchthausstrafe von mindestens 1j Iah ren zu geben. Sollte der von ihm ange gebene Diebstahl dazu nicht ausreichen, dann behalte er sich noch weitere Bekennt nisse vor. Das Gericht erfüllte seinen Wunsch und verurtheilte ihn zu 1j Iah ren Zuchthau-s, worauf er in verbindli cher Weise dem Gerichtshof seinen Dan! abstattete. Ein lehrreicher Beitrag zur Unfreiheit der evang.Kirchengemein den in Preußen,schreibt die Freis.Ztg.", ist die Entscheidung des OberkirchenrathS gegen die Wahl des Pastor Dieckmann. Pastor Dieckmann in Wesselburen im Dithmarschen inSchleSwig-Holstein ist von den Gemeindeorganen der Jerusalemskirche in Berlin einstimmig an erster Stelle für die Besetzung einer erledigten Pfarrstelle dem Magistrat als Patron präsentirt worden. Der Magistrat von Berlin hat ebenso einstimmig Pastor Dieckmann gewählt. Konsistorium und Oberkirchenrath aber haben dieser Wahl die Bestätigung versagt. Der Wortlaut der letzteren Entscheidung deS Oberkir chenrathS vom 26. Juni ist am 17. Juli in Berlin öffentlicb bekannt aeworden.
Danäch muß Ui Oöttkirchtnraty ttntü kennen, daß Pastor Dieckmann seit Iah ren ein evangelisches Pfarramt beklei detund die allgemeine Wählbarkeit in eine Stelle der Provinz Schleswig-Hol stein besitzt. Der. )berkirchenrath muß ferner zugeben, daj Pastor Dieckmann noch 1881 von semer kirchlichen Aufsichtsbehörde für die erste Pfarrstelle in Wesselburen bestätigt worden ist. Aber, so heißt es weiter in der Entscheidung des Oberkirchenraths, Pastor Dieckmann hat vor 8 Jahren, im Jahre 1876, seinen kirchlichen Oberen durch seinen theoloqischen Standpunkt kirchlichen Anstoß" gegeben und deshalb im Disciplinarwege einen ernsten Verweis" und unter entschiedener Zurückweisung seines Stand Punkts eine ernstliche Mahnung" er halten. Der Grund dieses Verweises und dieser Mahnung wird in dem Ve scheid nicht angegeben. Den Answß aber hatte Pastor Dieckmann dadurch erregt, daß er in einem Aufsatz über den biblischen Unterricht in der Volksschule die Forderung ausgesprochen hatte, mit den Wundererzählungen zu brechen, um die sittlichen Begriffe der Kinde? nicht ;u verwirren In H an nover wurde am 20. Juli eine Krokodiljagd abgehalten, welche sieben Stunden dauerte. Ein auf dem. Schützenfest gezeigtes, von Hagen deck dorthin verkauftes Krokodil von 8j Fuß Länge war in den zum Transport bestimmten Kasten gebracht worden, und als der Eigenthümer noch einmal war mes Wasser geben wollte, fand er den Kasten zertrümmert, daS Krokodil ent wichen. Mit der herbeigerufenen Mann schaft wurde sofort eine Suche begonnen und gefunden, daß der Flüchtling seinen Weg nach der Jhme, emem breiten Nebenfluffe der Leine, genommen hatte. Erst nach zwei Stunden gelang die Entdeckung deS Thieres. Die ersten Ver suche des Einfangens wurden mit starken Netzen gemacht, welche jedoch von dem wildgewordenen Thiere im Moment in Stücke zerrissen wurden. Nun wurde die Jagd mit Drahtschlingen von einem Boote aus gemacht, aber ebenfalls ohne Erfolg, denn das mächtig arbeitende Thier riß den kleinen Kahn hin und her. Endlich versuchte man das Einfängen mit der Schlinge vom Lande aus, und dies führte endlich zum Ziel. Vor die ser letzten Jagd hatten sich in einem nahen öffentlichen Bad zahlreiche Gärte eingefunden, welche von dem neuen Vewohner der Jhme keine Kenntniß batten und erschreckt an's Ufer eilten, als sie den weit aufgesperrten Nachen des un heimlichen Gastes erblickten. DaS wuthschnaubende, wild um sich schlagende Thier machte noch viel zu schassen, ehe es dem neuen und wobl stark genug ge zimmerten Käsig anvertraut werden konnte. Ueber einen jugendli chen elfjährigen MSrder,wird aus Kreuz bürg in Oberschlesien gemeldet : Eine wahrhast bestialische Unthat wurde in Loskowitz, hiesigen Kreises, von dem elf jährigen Schulknaben Johann Joschke verübt. Derselbe ging in den Mittagstunden mit dem sechsjährigen Bernhard Ollek und einem siebenjährigen Mädchen von den Lofkowitzer Grenzhäusern nach dem Dorfe Lofkowitz zur Schule. Der elfjährige Joschke forderte von dem kleinen sechsjährigen Ollek ein Messer, um ihm, wie er dem Knaben vorspiegelte, aus einem Strohhalm eine Mühle zu machen. I. lockte dann den Kleinen in ein Roggenfeld, wo er . ihn zu Boden warf, sich auf ihn stemmte und ihm mit aller Gewalt die Luftröhre durchschnitt. Das siebenjährige Mädchen lief voller Angst fort zur Mutter des Gestochenen und erzählte ihr das Vorgefallene. In zwischen nahm der junge Verbrecher den Ollek und zerrte ihn gewaltsam an einen nahegelegenen Teich, zerschlug dort den
'Kopf und das Gesicht des bedauerns werthen Kindes mit Steinen und warf dann den Knaben in den Teich. Die herbeigeeilt Mutter konnte ihr Sol,n chen nicht finden und holte Hilfe auS dem Dorfe. Erst um 5 Uhr Nachmit tagS wurde das Kind, am Teiche sitzend, vollständig durchnäßt und starr aufge funden. Der Knabe war kaum im Stan de, mit schwacher Stimme auszusagen, daß ihn der Joschke gestochen und in den Teich geworfen habe. Der junge Attentäter leugnete frech die That, erst später gestand er dem Amtsvorsteher, daß er den Ollek geschnitten und in den Teich geworfen habe, ohne jedoch ein Motiv anzugeben. Joschke mußte, da er das 12. Jahr noch nicht erreicht hat, auf freiem Fuße belassen werden. Bernhard Ollek ist unter unsäglichen Schmerzen geswrben. in Lause oe r testen Wochen wurden in Nürnberg drei Rus sen, Arbeiter, ausgewiesen, da sich die selben nicht im Besitze der vorgefchriebenen Legitimationepapiere befanden. Ueber einem vierten Russen schwebt daöselbe Schicksal, wenn er sich innerhalb kuner Frist die fraglichen Papiere nicht verschaffen kann. Ueberhaupt ist man in Aaiern äußerst streng mit solchen Ausweisungen ; selbst deutsche Staats angehörige entgehen dem nicht, wenn sie sich über ihre Staatsangehörigkeit nicht schwarz auf weiß ausweisen kön nen. So z. B. ist die Ausweisung über den Besitzer einer gegen 40 Arbeiter beschäftigenden Patentstift-Fabrik, einen Preußen, verhängt worden, wenn derselbe nicht ebenfalls binnen drei Wochen seine Staatsangehörigkeit nachweisen kann.' Der Mann ist in eine recht üble Lage versetzt, denn da er über Ziehn Jahre außerhalb der preußischen Grenzpfähle gelebt hat, hat er inzwischen die preußi sche Staatsangehörigkeit verloren und er muß nun erst Schritte treffen, diese wieder zu erhalten. Wir habendes wirklich m mancher Beziehung als ein it t . 1 L ii r r . j " n ruoern" scyonrecyt v u" " tfiaiu surter Zeitung. ' Wie das in.Kolmar (Posen) erscheinende Kreisblatt erzählt, hat der dortige Arbeiter Piesinski seinen siebenjährigen Sohn Franz einer herumziehenden Seiltänzergesellschaft (Jllin. ger-Flatow) für sechs -Mark verkauft, Der Knabe wurde an demselben Tage durch gerichtlichen Vertrag adoptirt und sodann vom Adoptivvater neu eingeklei bet. Nachdem alles besorgt war, reiste die Gesellschaft noch an demselben Tage weiter. Die erhaltenen sechs Mark wur den von P. und seinen Freunden noch an demselben Tage verjubelt.
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CiseMbN'Zkll'Taöevl. Nnkunst und Abgang der isendadnüui wAndlanaps!is,an und nsü Corrtag. den 3. Januar 1886. Zeffersondill, Xtcfeison und Jndwvspolj G'iftndafcs. Abgang: Unlnuf t: Cfib r tag. .. 4.15 i ZdNadail. 9.1S Pn 1 ablct... 8.15 ' Zd5ötkGr,täg'N s Da Jnd KqU 3.W rn I f) gl i. 4i 7b 9t v tag. . Ct 8 g8 tag 10 4 n BanbaRa Line. BUU Staut 7.33 Sa ag 9jv, V 13.00 c fern (auii ict. 4.00 CaeifU 1U0 Wftrn Wall.. .10 0 92a 4n5ng 3 ia Rat! unbStt...! .Mt tat rt:t.. - 4 40 s (frptefc 15 Schnellzug 3 35 u, tUBelanp, Iclnrntinl, ttnctnnait und 3&ti. napoltl SisendaHn (Lee Line.) BrM.. 4.00 Cm . 8 t 2 tj tlg 6.40 Ha Luders, Kc... 10.10 Brn I 0 M Jr .ll.ö , JCaoton ; ,.10.05 Brn nderson e... ltt fca J)B tx.... 7.10 Krnitt.,3 St8fll t "Of.n 3 Osten 9:3.50 9la V 6t 8 ex.lU.2 Ka LrighNvood Didifion, C. C.C.nnb I. lang täglich. 40. 10.10 fcxa ' 11.05 Cm .. .300 Ujtich. 3.f0m 6 40 5! glich. 4.40 a 10 4i Cm II 3! laSa 6 3Jfta Halt . 4 40 Kn UfiU$.lj.3Kn täglich. 7s t Ewewnatt, Jndiannpolit, Lt. Lsuit n. khitag, kistndahn. Sincinnati Division. CSouil.ff 8. 4.00 .tnclfnott Rc 11 33 Cm C2 9i PC. 36 5 Kl. CC 6.40 Im Jndtanap re. 10 13 Bi KZ L'lll,xr. 1 4 TitUtv es.... m& 4 et 8 8 tlglich in cc. 4 55 5 Chicago Didisiön. ui 7.106b CUago nailp.:3.10 9? Beftirn Oj 5.10 So S 8 täglich ic 11 Ufla CMC om I 8. glich eul.. S.sQC afavtt 9Uc ..i) I2 1)itl;(.. i. tmttnnatt tu. iO o ttttttbutg, Ciarinncti & St. ocil ilenbahu VSL5P , tchB ee 5, Vz täglich 4 33 Bai genen Cfiant. 9.10 Ca t44( oulßt- P 5V ,BM nSonnt.lt 0 Om, r täglich 11.43 Ba RXccaulg. I i a&l. Sonntag! 4.0? i Stag4 . .. 4.33 a ft?8V i P 5 P r täglich 4 691) , tagl'ch 10.30 a Saftern vail tzl 4 iO L Western Weil... S.40m Chicago Sionte via Kokorno. ffiugo Schneü, ing tag il!l5 O uagottg9tt.u.uu b Znd'ß Lo. Schnellzug... 4.U) Ci Jndxl' So. .... 3.34 b Wabush, St.Loui ck-Pacisie. 8)t CM all 7.15 Brn 3.13 m tzl 5 Mich z, k ' cl 7.10 Slb t CjtÖg S.oj Cm Zol fct ..'! 10 ou ist a , Uatt. 6 13 d ich. Cit, und Klt ttavnt.. 1.40 Cw XXtt Told t.ll-aU Indianapolis nnd Qtscrnscl CtjcsUhn tatl tatro s 7.15 B , . fUclU 15 tta Bincinncl cc . 4.43 at Ratl ilto. ti SOs Clnctnttntiamtlbn&SutlanapcItidifrnbattt. Jdx 6tü N D 4.UU vB ftsnnttloicfttc 8.30 C 0nYitlII((C V.80C UatL 11 43 ÜB jatMuet. L 11 0. I Jnd, u vtLoui!"- 4, 4tn4 D. 3.iU B tnctnnati cc ijuo m Jndiana, Vloommgton snsttettera tttseabahs. Sct(unu. 7-c ea . ant e t. RX(X8 8CC . 0 t&gltch. 4 00B 1 13 00 . INC ecic 10 4 j am Bit 3 ! tfllU.5u Ad 1 UntlC lP 3 45 B I 9i9Xt 8.JU A Okstliche Dlvision. DcftLCittatl 4.10 Cm i Saeifte xpt&... 7 308b. Xftgl. cx ,ß ... 8- I M A t 10 20 Hm ftUanttef...; 4vsm I LÜ'ikrn t;p .... 4 sm Indianapolis nnd St. 2rn4 kisendah. Sag 9nxt, cc. iialich 7.2, C Btfft u et 8 3.WU B u et k s täglich I u cc.l0.U92m imt Stv tgl .. 11. 5 Cm u ti j t&t cc 3.'5 Cm 8lPaffL,r lvxn)Tm Z)offxcctagi c.3üs:a ndiancroll ftc 3.3i?.w Loidille,New Albanh & Chicago. Nir.Line. dieago r tgl..l3.i0.m IBonon iftcc... 4 4i5im eh'cag 9. tgl.. 3JüCm 3vn c 1UAA)C ich. (im K hic. l SCail 3 403 ich it, hicag. Sl MaU 11.15 Indianapolis, Decawr & Sprivgsield. Dee Peo ail. 8 Xßm 3iovtezuma u tfll aus Sonnt. 6 ö?b SchneU,ug t c ...10 d Lchnelliug rcs. 3&0Cm Dionie jurna cc aufig (Sonnt... StOOrn Statt 3UXb Z2ge mit r e, Lehoscssel.Car nit i, Schlafwagen cm v, Carlcr.Car. WABASH ßOÜTE! Falls Sie die Statt nach irgend euer Nich. tnvg hin zu verlassen beabsichtigen, gehen Sie zur Wabash Ticket. 7) ssiee, Zlo. 5K West MajiZi-gton Straße, Indianapolis, und erfragen die Fahrpreise und näheren Mit theilungen. Besondere Aufmerksamkeit wird Land-Käusern und Emigranten zugewandt. Rundfahrt-Tickets nach allen Plätzen im Westen und Nordwepen ! Die direkteste Linles nach FORT AVAYNE, tfOLEDO, DETROIT und allen östlichen Städten ! Ctuhlwaggous, Palaß'SchlafniakgonS, znderlässiger Anschluß und dollständige Sicher, heit machen die große Wabash Bahn diebeliebteste Passazier.Bahn in Amerika ! IT. I?. Wade, Diftntt.Paffagikr. und Land.Agent. Indianapolis. Ind. 2 o k. S m.i t h, Eeneral Ticket.Manager. T.K Hand ler, Ten .Pass.. und Ticket.Agt , St. Lcnis, Mo. ön'ti, Harnilton & Dayton Bahn. COlgli$ drei Züge nach und ton SineinnkZöi, nd allen Ortschaft Nördlich, Oüdlich n. estlich.PnnMiche Verbindung mit allen Zügen nach Oayton Toloelo, Iotxoit SS önffinaw. Wegen Lnkknnft nud Billet dende man sich an den Agenten, Scke Illinois Straße und' gentncky Adenne oder Union Depot. Cam. Ctfnso, 0.9, 0, ?. p. Vrtd, st.
