Indiana Tribüne, Volume 9, Number 317, Indianapolis, Marion County, 6 August 1886 — Page 1
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Neues per Telegraph.
W 1 1 1 1 u 8 1 1 ö 1 1 n. k a s d t n g k o n. D. E.. 6 August. Hübsche, ellsa? lühlere Wetter. Die CuMing -Affaire. New York. L August. Eine Depksche von El Paso, (Dx ) meldet: Senor NicolaS Migo. der mkxikanijche Richte: von Paso Del Norte kam MMwoa, von Cbihuadna. Er sagk, die mexikanische Re gierung gedenke Cutting nach seiner Verurtheilung zu btgnadigen. Dits würde wohl die Ber. Staaten befriedi en und Mexiko würde zugleich sein Recht wahren, Cutting zu bestrafen. Patriotische JrlSnder. Detroit, ß. August. O'Reilly, Schatzmeister de irischen Nationalver c!n3 wie? dem irischen ParlamentSsond $60.000 per Kabel an, di er bier ge sammelt. Gdttorielles. Die Congreßsitzunz ist zu Ende. Gestern Nachmittag um 4 Uhr trat Ver tagung ein. Nach dem Berichte der Administration an den Congreß verhält es sich mit der Cutting-Angelegenheit ganz anders, als man bisher allgemein annahm. Der vorherrschenden Darstellung zufolge hatte Cutting einen Schmähartikel in Texas aufsetzen und in Mexico verbreiten lassen. Unter diesen Umständen wäre er selbstverständlich in Mexico haftbar gewesen, Staatssekretär Bayard behauptet aber, daß Cutting'S Verhaftung erfolgte, ehe die Verbreitung des genannten Artikels auf der mexikanischen Seite stattfinden konnte. Die mexicanische Regierung habe das auch anerkannt, sie habe sich aber auf den Standpunkt gestellt, daß ihre Jurisdiktion über die Grmze hinüber reiche. Sie wollte amerikanische Bürger für ein in den Ver. Staaten, also in ihrem eigenen Lande, verübtes Vergehen oder Verbrechen in Mexiko zur Verantwortung ziehen, und zwar auf Grundläge der mexicanischen Gesetze. Bayard verwahrte sich natürlich sehr energisch ge gen diese Auffassung und erwirkte von der mexicanischen Negierung das bestimmte Versprechen, daß sie die Freilassung Cuttings bewerkstelligen werde. Der . Standpunkt Mexicos ist völlig unhaltbar. Auf Grund unserer Preßfreiheit darf z. B. hierzulande sehr viel gegen die Regierung geschrieben und gedruckt werden, was in Mexico nicht erlaubt ist. Wenn aber unsere Regierung Niemanden verfolgt, der sie selbst kritisirt, so kann sie es unmöglich dulden, daß Jemand wegen einer Kritik, die er in den Ver. Staaten gegen Mexico geübt hat. bei einer etwaigen Überschreitung der Grenze von den mexicanischen Behörden verhaftet wird. Ueberhaupt hat jedes unabhängige civilisirte Land die ganz ausschließliche Jurisdiktion über alle innerhalb seines Gebietes vorkommenden Vergehen oder Verbrechen. Selbst wenn also Cutting in den Ver. Staaten etwas Strafbares sich hätte zu Schulden kom men lassen, so ginge das die Mexicaner gar nichts an. Der Mann war vollstän dig im Rechte, als er sich weigerte, vor den mexicanischen Gerichten zu plaidiren. Hoffentlich wird eS unsere Regierung bei der ihr gemachten Zusage nicht be wenden lassen, sondern auch energisch auf der sofortigen Erfüllung dieses Verspre chens bestehen. Es wird uns berichtet, daß die hiesigen Knights of. Labor eine Nationalconvention berufen wollen, welche alle Arbeiterorganisationen in sich schließt, um eine politische Partei zu bilden. .Es scheint uns zweifelhaft, ob sie vamit Erfolg haben werden. Es scheint uns, der bessere Plan Ware der gewesen, zuerst Lokalorganisationen zu gründen, und dann dieselben zu einer Nationalorganisation zu vereinigen. Dies hätte vielleicht einige Jahre in Anspruch genommen, aber eS wäre sicherer gewesen. Wir glauben, eS wäre besser gewesen von unten, als von oben anzufangen. Wir wünschen ihnen jedoch Erfolg und wir werden die Knights, os Labor, oder irgend eine . andere Arbeiterorganisation, welche das politische Feld betritt, mit unserem Einfluß, so weit derselbe gehen mag, unterstützen. Wir haben diesen Schritt immer befürwortet, wir befürworten ihn jetzt, und was wir dazu beitragen können, einer solchen Partei die Stimmen der deutschen Arbeiter zu sichern, soll geschehen, voraus-
gesetzt, daß Platform und Kandidaten uns prinzipiell zusagen. Und wir hoffen, daß, sollte der erste Schritt nicht erfolgreich sein, nicht Entmuthigung eintritt, sondern daß man fortfährt, mit Eifer nach künftigen Erfolgen zu streben. Ifc is reported to ua that tlfe Knights os Labor os this city intend to call a national Convention cornprising all labor organizations sor the purpose os sorming a political party. It iä very doubtsul to U9 whether thoy will succeed in this. lt eeems to us, that the better plan woulci have bten to first allow a number os local polit ical organizations to be started and then to combine them into a National Organisation. It might hare taken a few years to propeed in thia way, but it would hare been tho saser way. "We think it might haye been better to start sroin below, than frorn above. IIowevGr, we wish thern aU ppasi-
blo success, and we wish to announce, that the Knights of Labor or any other labor Organisation ent ring the political fleld will have our entire support and inuence as sar as the latter may go, "We have never failed to advocate this step, we advocate it now, and what we can do to seenre to such a party the vote of the German laborer, will be cheerfully done, prorided plttform and candidates are such, that to support them is not incorapatible with our principles And we hope that is the first attempt should not be successsul, there will be no discouragement, but only a stimulaa toward an effort to do better the neit Urne. DraWaAllyten. D erCH icag oer Te ndenzP r o z e b. Chicago. 4- August. Der erste Zeuge, welcher heute von der Pertheidi gung ausgerufen wurde, war M. - D. Malkosf. War Reporter der .Arbeiter Zeitung" vor dem 4. Mai, dann arbeitete er für die NewS" und später für die .Sun.- Hatte am 4. Mai die Aufgabe, die Versammlungen verschiedener UnionS zu besuchen. War am 4 Mai zuerst in der Versammlung der Central Labor Union, ging dann in die Versammlung der Mödelschreiner Union in Zepf'S Halle ö Minuten vor der Explosion der Bombe. Sah ParsonS in der Gesellschaft feiner Frau und Frau HolmeS. Zeuge sprach gerade mit dem Reporter der .Times." Vhiting Allen. Sah ParsonS zur Zeit, als die Bombe e:plod!rte. noch in Zef'S Halle. Zeuge ging 4 ö Minuten nach der Explosion mit dem Reporter Allen auS der Halle fort. Kreuzverhör. Grinnell: Wie lange sind Sie im Lande? : Fünf Jahre. F; Wie lange in Chicago ?-A: Drei Jahre. F: Wo waren sie früher ?-A: In New York. F: Was thaten Sie da?-A: Ich war Lehrer. F: Wo wohnten Sie da?-A: Bei Herrn Klässtg, Redakteur der .Brooklyn Freie Presse.F: Ist dies nicht eine revolutionäre Ztttung ?-A : Nein, da? ist so ein Blatt. wie die hiesige .Freie Presse." F: Wo waren Sie später ?-A: Ich ging nach Little Rock, Alk., arbeitete dort an einer Zeitung, später ging ich nach St. LouiS und von da nach Chicago und erhielt eine Stelle als Reporter an der .Arbeiter.Zeitung a!S ich 6 Monate hier war. F: Wo trafen sie Allen, den Reporter, am Abend deS 4. Mai ?-A : In Zepf'S Halle. F: Waren Sie vorher auf dem Heu markte? A: Ja. ich war dort, fünf Minuten. ParsonS sprach gerade und SpieS stand bei ihm auf dem Wagen. Ich sprach mit SpieS in paar Worte. . F: Gingen Sie von danach Zeps' Halle ?-A : Ja. F: War ParsonS nahe seiner Frau. alS Sie ihn sahen ?-A: Ja. I : Sah Allen ParsonS auch ? A : Er mußte whl. F: Kannte All n ParsonS ?-A : Ich stellte ihn demselben vor, d. h. ich zeigte ihm ParsonS und sagte ihm. wer eS sei. F : Zu welcher Thüre gingen Sie mit Allen hinaus ?-A: Durch die Hintere Thüre. F : Zeigen Sie die Stelle auf dieser Karte (zeigt ihm den Plan von Zepf'S Saloon)woParsonS saß.und wo sie saßen. A : ParsonS fab in der Nähe deS Jen sterS noch der DeSplaineS Straße zu. Al len und ich standen zwischen dem Vfen und der Bar. F: Haben Sie nicht zu Allen nur
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A. Sammons. Sammons IKL Volles Gewlcöi. Office: No. 7" "Virginia Are. gesagt: Diese? ist MrS. Parsons? A: Nein, ich sagte: Dies,? sind Mr. und MrS. ParsonS. F: Habm Sie mit Allen schon einmal gesprochen seit dieser Zeit ? A : Ja. F: Wo wohnten Sie, ehe Sie nach 418 Larrabee Straße zogen? A: In Sedguickgraße. früher wohnte ich mit Herrn Schwab zusammen. F: Hatttn Sie nicht Antheil am .Alarm'?-A.Nein. g: Gaben Sie nicht Geld für die Publikation des Blattes her? A; Ja. zuweilen gab ich etwas dazu. I : Waren Sie nicht ein Mitglied einer nihilistischen Organisation in Rußland? A : Nein. Ff, Sind Sie nicht hier als Agent der Nihilisten? A: Nein, die Reporter heißen mich Nihilist, weil ich ein Russe bin. F: Haben Sie diesen Brief geschrien den? (Zeigt ihm einen Brief) A: Ja. I: Für welche russische Zeitung cor respondiren Sie? A : Für die .Mokau Gazette". Haben Sie nicht zu Rtporter Allen gesagt. Sie seien'ein Nihilist? (Einwand, erhoben von der Vertheidigung ) Jngham: Wir möchten hier nach eisen, daß dieser Mann von den Nihi listen hierhergeschickt wurde, um Propa ganda zu machen. Der Richter entschieb merkwürdiger Weise gegen die Zulässigkeiter Frage. , Henry Lindemeier, ein Anstreicher sagte auS, daß er einmal Gelegenheit gehabt habe, den Schrank in der Office der Ar beiterzeitung auszuräumen, und daß kein Dynamit daselbst vorhanden war. Wm. Schneider war seit dem 4. Mai im Gefängniß. War an diesem Tage bei einer Versammlung in der Office der Arbeiterzeitung, welche den Zweck hatte. ParsonS in der Bewegung zur Unter stützung der NShmSdchen beizustehen. War bei der Versammlung aus dem Heumarkt und stand auf dem Wagen aus dem sich die Redner befanden. SpieS verließ während der Versammlung den Wagen nicht, und Fielden schoß nicht auf die Polizei. Beim Hinausgehen schüttelte der Zeuge jedem Angeklagten die Hind. . Henry SpieS, Bruder von August SpieS war der nächste Zeuge. War bei der Versammlung auf dem Heumarkt mit feinem Bruder. Als sie sahen, daß Par sonS noch nicht da war. gingen sie bis zur Union Str. um ParsonS zu suchen. Schwad war gar nicht da. Ein Polizist wollte aus seinen Bruder schießen, er schlug ihm den Nevolver auS der Hand und empfing dabei selbst eine Kugel. Im Gedränge nach der Explosion verlor er seinen Bruder und begab sich allein nach Hause. Sein Bruder August ver ließ den Wagen während der ganze Versammlung nicht. Fr: Sagte Ihr Bruder nicht, als die Bombe fiel? A: Ja, er sagte, da müsse eine Gattling Kanone gewesen sein. Fr. : Verlieb Ihr Bruder während der Versammlung den Wagen und ging nach der Alley? A: Nein, er blieb auf dem Wagen. Fr.: Sagten Sie nicht der Polizei, als dieselbe Sie verhaften wollte, Sie seien gar nicht auf dem Heumarkt, sondern in Zeps'S Halle gewesen, und seien an die Thüre gegangen als Sie schießen hörten ? A : Ja, da sagte ich. Fr. : Lügen Sie itfet, oder logen Sie damals? A: Ich log oamalS, damals war ich nicht unter Eid. Zaiti meinerBrü derbefanden sich schon damals inHaft, und ich hatte gebört, wie sie behandelt wur den. Ich hielt mich für vollständig be rechtigt, meine Freiheit durch eine Lüge zu erkaufen. John F. Walde, ein Anarchist, sagte die Polizei hätte zwei oder drei Schüsse abgefeuert, ehe die Bombe explodirte. Eine A ner kennung. Washington. 5. August. Die republikanischen Mitgliede? deS HauseS machten gestern dem Sprecher Carlisle ein Silberservice im Werthe von $500 zum Geschenk und zwar als Ausdruck der Anerkennung der Unparteilichkeit, mi welcher er den Vorsitz sührte. Vierzig JahreZuch thauS. Denver, S. Aug. Der zweite Pro zeß Alfred Packer, deS Menschenfressers leine Beschreibung seines Verbrechens
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Gute Qualität. Jard: 14 &outlL Alabama St. finden die Leser auf. der zweiten Seite) endete heute damit, daß Packer deS Tod fchlagS fchuldig befunden wurde. Richter Harrifon verurtheilte ihn zu 4 Jahren Zuchthaus. Die Arbeiter in den Chica goer Schlachthäusern. Chicago. 6. Aug. Die Besitzer der groFtn Schlachthäuser wollen Bezah lung bei der Stunde einführen. Sie sind des achtstündigen Arbeitstages müde. Der jZohn bei der Stunde, den sie vor schlagen, bedeutet eine Lohnreduktion um 10 bis 20 Prozent. ES ist möglich, daß ein allgemeiner Streik auöbcicht. Ver Säbel. ' : Die Cholera. Ro m. ü. Aug. Die heutigen Chole rasälle lauten, wie folgt: Bolagna 8 Erkrankungen und 7 TodeSf. ; Ravenna 17 Elkr. und 10 TodeSf. ; Verona S Erkr. und 2 TodeSf.; Venedig 4 Erkr. und 1 TodeSf. und in anderen Städten zusam men 47 Eck. und 10 Todes f.' AuS England. London, ö. Aug. Arthur. Walles. ley Peel wurde wieder als Sprecher des Unterhauses, gewählt. Gladstone begrüßte Chamberlain heute im Parlament aus'S Freundlichste. Gladstone beabsichtigt, die irische Frage in der Debatte über die-Antwort aus die Thron rede zur Sprache zu bringen und die Conservativen auszusordern, die Angele genheit sofort zu erledigen. Die Absicht dieser aber ist eS, die irische Angelegenheit bis zum Februar liegen zu lasten. Aus Irland. Dublin, 5. August. Bei der Heu tigen Versammlung der National League wurde auf Antrag Parnells folgender Beschluß gefaßt: .Wir halten es für unsere Pflicht, die Regierung daraus aus merksam zu machen, daß durch daSSinken der Preise der Bodenprodukte seit gericht sicher Festsetzung der Rente, die Pächter nicht mehr im Stande sind, die Rente zu bezahlen. Wir schlagen deshalb eine Revision der Rentraten zum Schutze der Pächter und Einstellung der Emissionen vor. BÄisfAllaeSriHt. So u th a mp t on, 5. Aug. Ang.: Dampfer .Eider- von New Bork nach Bremen bestimmt. Vom Auslande. Im Juli 1885 bat der Staatssekretär für Elsaß Lothringen ein Prelsausschrerben erlassen, rnhaltllch dessen für Abfassung einer volksthümlichen Schrift, welche in Form einer Er zählung die schädlichen Folgen des La sters der Trunksucht zu lebendiger Dar stellung bringt, drei Preise im Betrage von 300, 20u und 100 Mark ausgesetzt werden. Zur Bewerbung um drese Pretse sind ins Ostern dieses Jahres, zu welchem Termm die Arbetten ernzurer chen waren, 91 Manuskripte eingesandt worden. Die Commission, welche zur Entscheidung über die Preisvertheilung bestellt war und aus den Herren Ober schulraty Menzel in Straßburg, Vor sitzenden, Kreisschul-Jnspector Bauch in Molshenn, Professor Eoguel in Siraß bürg. Pfarrer LerbS in Marlenheim, Pfarrer Nied in Straßburg, Seminar direkter Nigetict in Metz, Dirigent der katholischen Gemeindeschulen, Lehrer Schorter in Kolmar, Dirigent der Ge merndeschulen, Lehrer Wechser n Mün ster i. E. und Seminardirektor Zänker in Straßbura bestand, bat folgenden Ma nuskripten die Preise zuerkannt : den er sten Preis von 300 Mark der Erzählung Der Sch'lossermartel" vom ordentlichen Lehrer Job. Westenhösser am Gymnasium in Weißenburg ; den zweiten Preis von 200 M. der Erzählung Auf abschüssigen Pfaden" von H. Buchen, in Eagle Code, Texas, Ver. Staaten Nordamerikas; den dritten Preis von 100 M. der Er. zählung die neue Sintfluth" von Otto Brennekain, Pfarrer zu Krochern bei Burgjtall, Neg.-Äe;. kagdeburg. Briefe von s cy ! tt er's Wittwe, sowie von dem Buchhändler S. L. Crusius sind im Königlichen Haupt staatsarchive zu Dresden und im Leipzi aer Natbs-Archivö von Archivrath Dr. Distel aufgefunden worden; ' dieselben sind im neuesten Heft des Archivs für Li- ! .. . .r i r. i . n? ... i r? jr.
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