Indiana Tribüne, Volume 9, Number 316, Indianapolis, Marion County, 5 August 1886 — Page 2

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lndiana Tribune. Erscheint FSglikZ und ftcgs. e7! ttgch .TrtJirt- ks?et durch dn Xr!gil V t xk Wsch. M 6ontagl Ztilff f all xk Doch. Bid isfammi 1t 5ntl. P, PHK Hg$tf3 t ZoxasISt)t(lin4 f St. Osste: ISV O.Marvlandßr. JndwRSpoliS, Ind., 5. Auzust 1836. Ein Denkmal für Gen. Wayne. Der Bundessenat hat $25,000 für die Errichtung eines Denkmals in Stony Pvin: zu 5hren des Gen. Wayne fcetoil ligt, irn& eS steht zu erwatten, daß auch das Repräsentantenhaus seine EinvilligMg hierzu geben wird, vorausgesetzt, daß es noch vor Thoresschluß" die Zeit hierzu finden wird. Die amerikanischen Truppen hatten seit dem Sommer 1773 zwölf Monate lang eine fast ununterbrochene Reihe von Mißerfolgen zu erleiden. Das Unglück begann, als Sullivan und Lafayette in ihrem Versuch, mit Hilfe der französischen Flotte die. Engländer auS Rhode Island zu vertreiben, eine Niederlage erlitten. Dann kamen die fürchterlichen Metzeleien, tocla)e in den Mohawk-,Schoharie, Cherry und Wyoming - Thale in New Jork und Pennsylvanien von den Jndia nern angerichtet wurden. AlS im Spät herbst das Haupt Operationsfeld nach dem Süden verlegt wurde, gewannen die Englander den ersten Vortheil, indem sie Savannah und kurz darauf Augufta ti oberten. ' Früh im Jahre 1779 wurde Oberst Ashe von Gen. Lincoln beordert. Au gusta wieder einzunehmen. Der An schlag gelang ; doch wurde später Oberst Ashc am Arier Creek geschlagen und verlor dabei den größten Theil seiner bedeu tenden Truppenmacht. Im Juni wur den die, Amerikaner bei Stones Terry geschlagen '. Unterdesien hatte im Norden Tryon- in Connecticut arge Verhee rungen angerichtet und verschiedene Städte, darunter, auch Norwalk und Fairsield. verbrannt. Eine Expedition unter Sir George Collier hatte daS süd östliche Virginien verwüstetstieg dann wieder zu Schiff und fuhr den Hudson hinauf, um Stony Point zu erobern. Um das Unglück voll zu machen, befanden sich die Finanzen der Patrioten in einem kläglichen Zustande. Damals schrieb Washington in einem Privatbriefe : Ich habe, ohne auch nur einen Augenblick zu zagen, die Stunden erlebt, welche Ame xita als ihre unglücklichsten ansah, doch yabe ich seit Beginn der Feindseligkeiten keinen Tag gesehen, den ich für so geiarvoll für unsere Freiheit gehalten h t e, als die Gegenwart." In jener Zeit organisirte Washington ein Corps leichter Infanterie, zu welcher rr Strettkräfte aus fast allen 13 Staaten nahm, und beauftragt mit dem Commando den G;n. Wayne. Das Corps war dazu bestimmt, Stone Point wieder zu eiobcrn. Washington entwarf de 'Feldzugcplzn in seinem Hauptquartier zu Nett Ämdsor selber. Der Angriff sollte um Mitternacht mit ungelatenen Äkusketen stattfinden und mit bloßen Bajonetten ausgeführt werden. Der B.srhl wurre pünktlich vollzogen. Waynes Gruppen wateten in der Geisterstunde" ßeräuschlos durch den das Fort umgebenden Sumpf und gelangten unbemerkt bis vor das Fort. Ein heftizcsZeuer hegrüßte sie,doch kletterten sie unbemerkt dle Felsen hinauf und waren bald die Herren der Wälle. Wayne wurde leicht am Kopfe verwun rtt, konnte j?doch bereits am Morgendes Iti. Zuli 1779 an General Washington schreiben, daß das Fort und die Garnisoa, über 500 Offiziere und Gemeine, sich in der Gewalt der Amerikaner befänden. Wcyne erhielt für seine tapfere That oom Kongreß eine goldene Medaille und von General Washington ein herzliches Dankschreiben ; jetzt, nach Verlauf von über 100 Jahren, soll jene That durch ein Denkmal an der Stelle verherrlicht werd:, wo sie sich ereignet hat. Spione t ii Nöthen. In der. Fabrikstadt Meriden in Con aecticut herrscht gegenwärtig ungeheure Aufregung. An einem der letzten Sonn tage wurden ungesähr 50 Wirthe derhaftet, weil sie dn Gesetze zuwider an diesem Tage in ihren Lokalen berau sehende Getränke verkauft r)atten. Die Hauptzeugen gegen die Wirthe waren M. F. Kellv und F. X. Trottier, zwei Orbeiter in der Meriden Brittania Company". Während des gegen die Wirthe eingeleiteten Prozeßverfahrens, welches drei'Tage lang dauerte, war der Gerichtssaal forrwährend von einer auf geregten Menschenmenge überfüllt. Es kam förmlich zu einem Äufruhr, als jeder der angeklagten Wirthe zu $50 Geldstrafe nebst Kosten verurtheilt wurde. Die Angeber Kelly und Trottier hat' ten von nun an einen harten Stand. Die zwei ersten Tage ging es noch. Staraen sie zur Ar':it, dann wurden sie von ihren anderen Genoffen mit Zischen und Geschrei empfangen und mit Schimpf namen aller Art belegt. Am drittem Tage erreichte jedoch der Zorn gegen die ,,Lerräther" .seinen Höhepunkt. Als Kelly Nachmittags um ein Uhr wieder zur Arbeit wollte, hatten sich an der Thüre zur Fabrik mindestens 500 Arbeiter versammelt, die ib.n in einem Augenblick umringten. , Es wäre ihm jedenfalls schlimm gegangen, wenn ihn nicht einige anwesende Polizisten in Schutz genommen hätten.- Seht da den Verrätber !" hieß es ; Hängt den Spion ! An den Galgen mit dem Schurken !" Kelly versuchte, sich durch eine eitenthüre in die Fabrik zu schlei chen, doch war dieselbe verschlossen, und er mußte sich seinen Weg von Neuem durch die aufgeregte Menschenmenge bahnen. Trottier gelang es unbemerkt sich auf seinen Posten zu schleichen. (!s wurde um 6 Uhr Feierabend gemacht. Die Arbeiter griffen Mann für Mann nach ihien Nocken und Hüten, ohne sich erstgewaschen zu haben, und

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fcmtrt aus oie na vtttüus, um öle Angeber Wieder anzugreifen. Minder stens 600 Angestellte der Fabrik versammelten sich um die Thüre, durch welche Kelly und Trottier herauskommen mußten. Aus anderen Fabriken und Geschäftshäusern kamen noch mindestens weitere 400 Arbeiter hinzu. Die Spione sahen die wüthende Stenge und hatten Angst, sich auf die Straße zu wagen. Die Straßen waren fo voller Menschen, daß es dem Polizeichef und seiner Mannschaft nur mit Mühe gelang, für einige Fuhrwerke den Weg zv babnen. Schließlich es war mitlerwetle halb sieben Uhr geworden zeigte sich Trettier auf der Schwelle. Ein Wuthgebrüll empsing ihn. Er machte sich auf den Heimweg, und augenblicklich war ein Haufe von 400 Menschen, darunter auch grauen und Kinder, auf seinen Fersen. Sie verfolaten ihn mit Steinwürfen und Flüchen, so daß er sich auS Angst in eine Wirtbschaft flüchtete. Kaum hatte er dieselbe betreten und die Thüre hinter sich zugemacht, als aus der Straße der Ruf erscholl : Werft ihn hinaus !" Im nächsten Moment hatten ihn die Leute in der Wirthschaft gepackt, und er flog zum Fenster hinaus. Nun raffte er sich auf und lief voller Todesangst weiter; die Menge belästigte ihn nicht mehr. Kelly verlieb die Fabrik erst spät in der Nacht. Die Arbeiter drohen sammt lich mit Arbeitseinstellung, wenn die Spione nicht sofort aus der Fabrik entlassen werden, und es heißt, daß die Fabrikbesitzer gesonnen sind, Kelly und Trottier wirklich fortzuschicken. Heirathen im Westen. Vor einigen Wochen erkrankte in Wa gon Wheel, Jdaho, der Minenarbeiter John Doane. Er telegraphirte seinen Verwandten in Miffouri, sie möchten schleunigst kommen, wenn sie ihn noch vor seinem Tor e sehen wollten. In zehn Tagen waren seine zwei Schwestern da, kamen aber zu spät. Ihr Bruder war bereits seit einigen Tagen todt und im Grabe auf dem kleinen ' Friedhof unter dem Hügel",wo bereits mehrere Andere ruhten, die in ihren Stiefeln" gestorben waren. Die angesehensten Männer im Orte ließen es sich angelegen sein, den beiden Damen einen möglichst freundlichen Em pfang zu bereiten. Man brachte sie in das beste Hotel, und fast jeder Bürger beeilte sich, ihnen seine Aufwartung zu machen. Eine der Schwestern war etwa 30 Jahre alt und groß und knochig gebaut ; die zweite war bedeutend jünger und hübscher. Eine Woche nach ihrer Ankunft theilte der Sheriff seinen Freunden die überraschende Neuigkeit mit, daß er sich mit der alteren Schwester verlobt habe. Auch der Mayor benahm sich so verdächtig.daß man in der ganzen Stadt darüber zu munkeln ansing, daß er ernste Absichten auf die jüngere Schwester hege. So fort war auch die Junge von allen Seiten von Hzirathscandidaten umschwärmt, die fcenv Mayor den fetten Biffen nicht gönnen wollten. Der Mayor war ihnen zwar mit seinen Bewerbungen um mehrere Vferdelängen voraus, aber er war 50 Jahre alt, hatte ein knallrothes Gesicht und eine Glatze, und war hauptsächlich deshalb zum ersten Beamten der Stadt gewählt worden, weil er durch seinen dicken Körper ein respectables" Ansehen erhielt, das ihn befähigte, die Stadt würdig zu repräsentiren. Er war jedoch stets sehr freundlich zu dem Mädchen gewesen, und eö kostete nicht geringe Mühe, ihn in ihrer Gunst aufzustechen. Henry Bowler ein jun ger Bursche von 30 Jahren, war der Glückliche. Als dies bekannt wurde, nahm die Anzahl der Besucher im Hot.l sofort ab. und der Sheriff und Bowler blieben thatsächlich die Herren der Situa tion. Die glücklichen Brautpaare beschaffen, daß die Hochzeit in Äagon Wheel statt sinden solle, doch müsse jedenfalls die Mutter aus Miffouri dabei sein. Dle Mädchen schrieben einen langen Brief nacb Hause und luden die Mutter feier lichst ein, sich ja mit der Herkunft zu beeilen, weil ihre Verlobten es mit der Hochzeit gleichfalls dringend eilig hätten. Der Brief wurde richtig abgeschickt, und nun ging es an die Vorbereitungen zur Hochzeit, an denen die ganze Stadt ein reges Jntereffe nahm. Vor einigen Tagen langte auch wirklich Mama Doane an, befand sich jedoch augenschein lich auf dem Kriegspfade. Erst brach sie bei dem Anblick ihrer Töchter in Thränen aus und überhäufte sie dann mtt Vorwürfen, daß sie, ohne an ihren kürzlich gestorbenen Bruder zu denken, mit so unanständiger Eile heirathen woll' ten. Auch der Sheriff und Bowler bekamen ihren Theil ab. Sie sollten sich schämen, Verfolger der Unschuld zu sein. Mit dem Heirathen sei es vorbei, sie sei nur gekommen, um ihre armen, verführten Kinder nach Hause zu nehmen. Der Sheriff und Bowler waren aus all ihren Himmeln gestürzt. Wie Verbrecher schlichen sie sich von bannen. Endlich suchten sie den Mayor auf. Er sei als oberster Beamter der Stadt verpflichtet, für das Wohl seine? Bürger zu sorgen. Kraft feines Amtes solle er es der alten Dame begreiflich machen, daß sie kein Recht habe, in das Glück ihrer Kif.der störend einzugreifen. Der Mayor sagte gutmütbig zu und begab sich zu Mrs. Doane. ; Die Mama sah gar nicht schlecht aus, trotzdem sie ungefähr 50 Jahre zählte. Ihre For men waren drall und gesund, und sie trat sehr energisch auf. Sie empsing ihn freundlich und lud ihn zum Sitzen ein. Er begann gar rührend zu erzäh len, wie ihr todter Sohn, den sie Alle in der Stadt liebgehabt hätten, sich noch in seinen lebten LebenSstunden über die Nachricht gefreut haben würde,daß seinen Schwestern an der, Seite so braver Männer, wie der Sheriff und Bowler, eine glückliche Zukunft bevorstehe. Ich könnte," so schloß er seinen Vortrag, viel freier sprechen, Mrs. Doane, wäre ihr Gatte hier, aber so" Mrs. Doane seufzte schwer auf. Ich habe keinen Gatten mehr," sagte sie dann. Ich bin Wittwe." So, eine Wittwe?" stammelte der .Mayor verdutzt. Ja, ja, das ist sehr traurig. Ja, d. h. ich freue mich? Sie zu leben. Also, die Einwilligung hängt

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Anta nur &m Jtzneu 5 ocaititiia). iaitii, denken Sie noch eine Weile darüber nach. Ich muß in wichtigen Geschäften fort, bin aber in einer halben Stunde zurück. Bitte, sprechen Sie zu Keinem, bis ich wieder hier bin." Er eilte noch Hause,zog sich schnell ein frisches Hemd an, band sich einen Stehkragen um holte seinen langen Frack und den goldbeknopften Stock herbei und rüstete sich feierlich zu dem Besuch bei der Wittwe. Sie saß noch auf ihrem alten Platze und freute sich, daß er so pünktlich sein Wort gehalten habe. Sie habe sich die Geschichte noch einmal überlegt, und wolle schließlich denn doch in die heirathen einwilligen, aber allein könne sie ihre Kinder nicht laffen. Dann müßte sie auch in Wagon Wheel bleiben. Der Mayor räusperte sich, zupfte ver' legen an seiner weißen .Weste und preßte dann den Stock zwischen seinen Finaern. Das wollte ich gerade auch sagen, Mrs. Doane", stotterte er dann. Sie seien, wir haben in unserer Stadt das schöne Geschlecht nöthig. Mit Ihren liebenSwürdigen Töchtern haben wir jetzt sechs Frauen in der Stadt, und wenn Sie hier bleiben, dann sind's dann sind's sieben. Und jetzt, da Ihre Töchter sich hier ein so behagliches Heim verschafft haben, was sollte Sie, als Wittwe, daran verhindern, sich hier gleichfalls niederzulaffen? Hm !" Mrs. Doane fächerte sich energisch mit ihrem Fächer, blickte dann zum Fenster hinaus und antwortete : Das habe ich auch gedacht." Der Mayor trocknete sich mit seinem Taschentuch den im Schweiß gebadeten Schädel, nickte dann mit dem Kopfund fuhr fort : Ja, ich weiß. Und da die jungen Leute eine Hochzeit haben werden, warum sollten nicht wir Beide, die wir doch Beide auch nicht zu alt sind, gleichfalls eine haben ? Ich biete mich Ihnen de müthlg an. Ich bin Mayor der Stadt, und habe bier herum ein Vermögen von $7000. Ich will Ihnen helfen, nach Ihren lieben Kindern zu sehen." Die Wittwe erhob sich von ihrem Stuhl, that sehr verschämt, sagte, sie werde morgen anworten und rauschte zur Thüre hinaus. Der Mayor ging sehr aufgeregt davon, blieb aber bis zum späten Avend vor dem Hotel und hielt Wache, um etwaigen andern Besuchen, mitzutheilen, daß die Damen unwohl seien und keine Gäste empfangen wollten. Dem Sheriff theilte er nur im Vertrauen mit, er wolle alle Andern fernhalten, bis die Geschichte mit ihm selber im Reinen sei. Am nächsten Morgen erhielt der über glücklich Mayor das Jawort. Die drei Paare würden an einem Tage von dem Geistlichen.Norris getraut, und die ganze Stadt schwebte in Jubel. Oom Inlande. JnComanche County in Te ras existirt eine förmliche Schreckensherr, schast. Eine Bande Regulatoren hat oort 30 weißen Farmern sowie allen Negern anbefohlen, sofort die Gegend zu verlaffen. ' Die Staatsbehörden haben eine Eompagnie Rangers unter dem Be fehl des Capt. McMurray nach Coman che County geschickt, um die Friedensstö rer unschädlich zu machen. Die Regula toren haben bereits einen Lynchmord aus dem Gewiffen. . JnHanover, Jll., hatte Conrad Meßner seinen 12jährigen Sohn zu Tode geprügelt, und wurde zufolge des Wahrspruchs des Coroners nach Galena ins Gefängniß, gebracht. Als neulich ein Gefangenwärter dem Mörder da? Abendessen in die Zelle bringen wollte, fand er denselben nur noch als Leiche vor. Seit dem schrecklichen Vorfalle hatte Meßner keinen Blffen Nahrung in seinen Mund nehmen wollen, und Hun ger, Furcht und Reue haben wahrscheinlich seinen Tod herbeigeführt. In Holyoke, Mass.. versuchte Henry Lague, seine eigene Familie zu vergiften, indem er in das Vtittagseffen derselben, bestehend auS Fleisch und Kartoffeln, Fliegengift streute. Die Fa milie besteht aus seiner Frau, zwei Söhnen und einer Tochter. Alle aßen von den vergifteten Speisen, das Gift war jedoch nicht stark genug, um den Tod herbeizuführen, fondern machte sie nur schwer krank. Lague beging die unselige That, weil die Eifersucht seiner Frau ihn zur Verzweiflung getrieben hatte. Er ist flüchtig geworden, und es heißt, daß er sich gegenwärtig in Providence, R. I., befindet, wo die Polizei nach ihm sorgfältige Nachforschungen anstellt. In Lima, Jndiana, begab sich dieser Tage Fräulein Holmes, die Schwester deS dortigen Stationsagenten, in die Scheuer, um nach Hühnern zu su chen. Als sie sich über das Stroh nie derbückte, sprang ihr ein Tramp, der die Nacht über heimlich in der Scheune geschlafen hatte, von hinten auf den Ruf ken, würgte sie dann am Halse und be ging an ihr ein schändliches Verbrechen, worauf er entfloh. DaS ' Mädchen schleppte sich nur mit Mühe nach Hause, ' wo sie den Vorfall erzählte. Fast die gesammte mannuche Bevölkerung des Örtes besindet sich auf der Jagd nach dem Tramp, um ihn im Ergreifungsfalle zu lynchen. Fräulein HolmeS liegt schwer erkrankt darnieder. Ueber eine Mondscheinbrennerei in der Nähe von Pekin, Jll , wird berichtet : Bundesbeamte waren seit einiger Zeit unterrichtet, daß sich irgendwo in der Nähe von Pekin eine Brennerei besinde, in welcher im Gehe! men Feuerwasser" hergestellt werde, um die Ztegierung um die Steuern zu betrü gen. Der Steuereinnehmer A. B. Pur die erhielt endlich genauere Nachweisun gen, und begab sich in Folge deffen mit mehreren Polizisten in ein Haus, welches an der Peoria Road, eine Meile südlich von Bluetown, gelegen ist. Gleich beim Eintreten wehten den Leuten des Gesetzes alkoholische Gerüche entgegen, und alsbald entdeckte Purdie die Retorte, in welcher der Whisky destillirt zu werden pflegte. Der Bewohner deS Hauses, ein Deutscher Namens Koppmann, wurde verhaftet und nach Springfield gebracht. Die verschiedenen Apparate wurden so fort consiScirt." Ueber den telegraphisch be reitS gemeldeten Sturm an der Küste von Long Island wird deS Weiteren be ricbtet : Der Sturm, welcher von Süd

weZlili hei' blte nahck dalv dii Gewalt eines Eyclones an Und mächte sich na mentlich auf Rockaway Beach, an der Jamaika Bai und entlang der Südküste unserer Insel bemerkbar. Die Jamaika Bai war in ein Meer verwandelt. Die Wellen schlugen, mit weißen Kämmen versehen, hoch empor und dazwischen zuckte grell der Blitz und rollte der Don ner. Docks, Windmühlen'Flügel, Bäume, Badehäuser, Schuppen u. s. w. flogen herum, als ob sie voi' Pappe angefertigt wären ; den Booten, großen wie kleinen, wurde besonders hart mitgespielt, denn sie wurden fast alle von ihren Ankern losgeriffen und hoch auf den Strand geworfen. Ein mit Brettern beladenes Eanalboot, das oberhalb der Eisenbahn brücke lag, wurde weit hinaus über Lawrence geweht. Es wird eine hohe Fluth und ein Schlepper nothwendig sein, um es wieder flott zu machen. Am nächsten Morgen nach dem Sturm waren in allen Ecken und Enden di? Spuren einer groß' artigen Verwüstung zu entdecken." Ueber eine großartige Na turerscheinung wird aus Earthage, N.P., berichtet: Die Einwohner unserer Stadt wurden dieser Tage durch ein seltsames Naturspiel in Erstaunen gesetzt. Von den die Stadt umgebenden Hügeln aus konnte man in der Richtung nach Norden und Nordwesten eine Lustspiege lung (Fata morgana) sehen, in wel cher sich der St. Lorenz Strom und die Tausend Inseln ganz tlar abzeichneten. Man konnte Alles mit bloßem Auge so deutlich sehen, als ob die Entfernung nur eine halbe Meile betrüge. Das Waffer des Stromes, die malerischen Inseln, ab und zu einmal vorübersegelnde Dampfschiffe, die Ortschaft Elayton, das Nound Island Haus und die Stadt Og densburgh zeichneten sich ganz klar und deutlich am Himmel ab. Ein mit der Oertlichkeit wohlbekannter Mann er kannte u. A. die Herrn Thomas G. AI vord gehörende Eottage gegenüber von Elaytou und zeigte den Umstehenden ver schieden andere ihm bekannte Punkte. Dem seltsamen Schauspiel wohnten Hunderte von Menschen bei welche das selbe stundenlang genießen konnten. Die Entfernung von Earthage nach Elayton, dem nächsten Ort am St. Lo.renz Fluß, beträgt über 3 Meilen." Die Frau des in der Nähe von Detroit wohnenden Farmers G. H. Odcrkirk ist eine Nachtwandleün und hat schon häusig im Schlafe Sachen begangen, von denen sie, wenn sie wach war, keine Ahnung hatte. Neulich wurde sie durch einen Pistolenschuß aus dem Schlafe geweckt. Sie sprang auf und fand in lhrer Hand einen Revolver sowie in ihrer Seite eine Schußwunde, welche stark blu iete. Die Frau balle sich im Schlafe die AZunde selbst beigebracht. Ihr Mann eilte nach der Stadt und holte einen Arzt, welcher die Wunde für lebensgefährlich erklärte. Ihr Zustand ist vo.r Tag zu Xüq bedenklicher geworden und auf ihre Veranlassung hat nun ihr Mann den 5oroner nach seiner Wobnung geholt, da mit derselbe den Tha:bestand in Bezug auf di Verwundung feststelle. Dem Co roner hat die Fraudie oben erwähnten Angaben gemacht und gleichzeitig hinzu gefügt, daß sie den Revolver, mit dem sie sich verwundet, unter dem Kopflifsen gehabt habe. Sie könne sich erinnern, daß sie geträumt, wie sie unter das Kissen gegriffen und den Revolver hervorgeholt habe. Durch den Knall sei sie ausge wacht und dann gewahr worden, daß sie verwundet sei. Am Schluß ihres Berichts sagte sie, daß sie den Coroner habe holen laffen, um ihn, solange sie noch da ,u im Stande sei, von dem Sachverhalt in Kenntniß zu setzen, damit, wenn sie Me Augen schließe, kein Verdacht aus hcen Mann falle, mit dem sie glücklich clcbt habe. Dcr Coroner hat die An iabtti der Frau zu Protokoll gekommen ind dieses von ihr bejchroren laffen. ,hre Genesung liegt kaum im Bereich? 'T Möli.t krlt . Zom VuSlanve. In der Klinik des Pro, fesiorS Billroth in Wien wurde jüngst eine Operation vorgenommen, die an Complicirtheit und Schwierigkeit den sensationellen Magen-Resectionen kaum nachstehen dürste. Eine Frau, die schon lange Zeit an hochgradiger Berengerung der Speiseröhre litt,hatte an emem Sonn tag das Unglück gebabt,einenZIirschkern zu verschlucken, der sich oberhalb des Magens festsetzte und verhinderte, daß irgend .welche feste oder flüssige Speise hätte ge nommen werden können. Die Frau war dem Hungertode preisgegeben, wenn eS nicht gelang, das , Hinderniß zu be seitigen. In der Klinik, wohin die Patientin gebracht wurde, versuchte man, den Kern zunächst auf dem natürlichen Wege, durch Einführung eines Jnstru menteS in den Schlund, zu entfernen, aber ohne. Erfolg. Hierauf wurde, um die Biegung vom Munde in die Kehle zu vermeiden, am Halse der Patientin eine Oefsnung gemacht und so mit Dra ins und Vougies dem fatalen Steine bei zukommen versucht ; aber auch auf diesem Wege war ein Erfolg nicht zu erzielen. Der Operateur entschloß sich deshalb zur Oessnung deS Magens, um von hier auS den letzten Versuch zu unternehmen. Die ser gelang. Ein ganzes Arsenal von chirurgischen Instrumenten war herbeige schafft worden und mit einem derselben, daS in Form und Anwendung am besten mit einem Kugelzieher verglichen wird, konnte man den Kirschkern von unten aus der Speiseröhre herausziehen. Des Weiteren wurde nun auch Alles an gewendet, die Verengerung der Speise röhre zu beheben. Nachdem hierauf die Magenwunde wieder sorgfältig geschks sen war, flößte man der Patientin, die in Folge ihres unfreiwilligen dreitägigen Hungerns sehr heruntergekommen war, zunächst etwas Wein zur Stärkung ein. Zur Vornahme der , Operation, welche mehr als zwei Stunden in Anspruch nahm, war selbstverständlich die Narkose nöthig gewesen. In Mainz ist ein Wein faß ausgestellt, welches circa fechöhun dert Liter hält und nach dem Mainzer Journal" vollständig aus dem Holze der alten Römerbrücke bei Mainz gefertigt ist. Der vordere Boden, mit reicher Bildhauerarbeit bedeckt, zeigt in feinem oberen Theile eine Weinrebenpartie, durchzogen von einer Schleife,' auf wel cher zu lesen ist: Römerbröcke bei Mainz. Erbau.t unter'. . den. . römischen

Kaisern Ttajan unö &totmtti' Hieran schließen sich nach rechts und links zwei Medaillons,welche die Bildnisse genann ter Kaiser, sowie deren Namen und Regierungszeit enthalten. Der untere Theil zeigt die Nömerbrücke mit ihrn beiden Brückenköpfen und Castel genau nach jener Bleimedaille, welche bei Lyon auf gefunden wurde. Der hintereBoden,wel cher gleichfalls reich in Bildhauerarbeit gehalten, zeigt auf einer Tafel folgende Inschrift : Die Pfeilerreste der Römerbrücke wurden 1880 aus dem Rheine entfernt, und aus dem Holz derselben ist 1886 dieses Faß gebaut, angefertigt im Auftrage von Fritz Reichardt in Nierstein am Rhein durch A. Hornlehnert, Küfermeister, und F. Baßler, Bild Hauer in Mainz." AuS den noch vor handenen Holzresten sollen noch weiter Fässer angefettigt werden, welche nach Amerika bestimmt sind. Die deutsche Wein-Aus stellung in Frankfurt am Mai, welche am 23. August eröffnet wtrd, wird auch von Berlin auS sehr zahlreich besucht werden, da am 15. August ein Extrazug nach Frankfurt Berlin verläßt. Man verspricht sich von der Ausstellung leb hafte Anknüpfungen zwischen Consumen ten und Producenten. Die kleineren und mittleren Weinbauer ziehen vielfach die edelsten Gewächse, ohne damit den' Markt zu suchen. So rühmen Kenner die Lothringer Nothweine sehr. Die Prämiirung wird in ganz neuer, ratio neller Weise gehandhabt werden. Es werden Landes'Jurhs über die einzelnen Landesproducte urtheilen. Neben der Güte wird auch die Preiswürdigkeit ent scheidend sein. Die Probeflaschen liefert daS Comite für alle Weinsorten gleichmäßig. Nur mit einer Nummer versehen, gelangeu sie an. das Comite, welches die Nummern wieder ändert und nun erst die Proben den Jurys überant wortet. Bei dieser strengen Unpartei lichkeit darf man sich auf verblüffende Ueberraschungen gefaßt machen. Der vierte d eutsch e Kreuz, brudertag ist am 24. bis 26. Juli in Dresden abgehalten worden. DieKreu brüder verfolgen ähnliche Zwecke wie die Fcchtschulen, unterscheiden sich aber, da durch von ihnen, daß sie die gesammelten Gelder nicht an eine Centralstelle abliefern; jeder Verein (Stammtische zum Kreuz" nennen sich dieselben) verwendet vielmehr die durch originelle Gebräuche aufgebrachten Beiträge für die OrtSar men der betreffendenStadt. Wöchentliche Zusammenkünfte in den Vereinslokalen bilden das Band, welches die Mitglieder unter sich zusammenhält. Scherz,Heiter keit und Frohsinn belebt die Runde und fröhliche Geber geben ihr Scherflein für die Nächstenliebe lieber so, als in den gewaltsam aufgedrängten Klingelbeutel. Hierin liegt wohl auch daS Geheimniß des so ungemein raschen Ausblühens deS Bundes, der augenblicklich in 221 Ver einen mit rund 30,000 Mitgliedern ar beitet und im verfloffenen Geschäftsjahr über 60,000 Mark (514,400) zu Konsirmandenbekleidungen und Weihnachtsbe scheerungen verausgabte. In Gera ist am 10. Juli der KommerzienrathRobert Ferber (Mitinhaber der Firma Morand und Co.) in seiner Fabrik auf entsetzliche Weise verunglückt. Der Kommerzienrath hatte sich, um den Gang der Dampfmaschine zu inspiziren, in den Maschinenraum begeben, wo zwei große Dampfmaschinen neben einander aufgestellt sind. Zwi schen beiden bewegt sich das große Schwungrad, vor welchem zum Schutz für die Arbeiter ein eisernes Gitter an gebracht ist. Auf dieses hatte der Ge nannte die Arme gelehnt, während er den Gang der Maschine beobachtete. Es bleibt unaufgeklärt, ob er sich hier bei zu weit vorgebeugt hatte oder ob er, vom Schwindel erfaßt, vornübersank, ge nug, er wurde von den Speichen des großen Schwungrades erfaßt, herumge schleudert und dann in die sogenannte Kurbelgrube geworfen, wo er von der a.lf und niederschlagenden Kurbelstange b'.nnen wenigen Sekunden und ehe der Maschinenfübrer die Maschine ' zum Stillstand bringen konnte, beinahe voll ständig nrmalmt wurde. In Paris wurde jüngst von der Polizei eine Spielhölle geschloffen. Eine Dame, welche dort häusig verkehite und an einem Abend 55,000 Francs verloren haben soll, hatte eine Anzeige ge macht. Als die Polizei anklopfte, er hielt sie keine Antwort, man hörte aber ein Geräusch,wie wenn etwas hastig fort geschafft würde. Nachdem die Polizei die Thüre erbrochen hatte, fand sie eine große Anzahl Damen, namentlich der demi monde, welche sich zum Abend. tffen gesetzt hatte, allein die Karten wa ren verschwunden. Eine der Damen, welche von den Andern Marquise ge nannt wurde, zog einen Pack Banknoten aus ihrer Tasche und indem sie diese dem Polizeikommissär zeigte, sagt? sie : Oh ja, ich habe all das gewonnen, aber Sie werden eS nicht bekommen. ES ist mein Geld und ich werde es bebal ten." Es sollen auch viele adelige Da' men das Lokal besucht und rauchend und trinkend dem wildesten Hazardspiel sich hingegeben haben. Nunmehr lüftet sich der Schleier über die entsetzliche Katastrophe, die am 16. Juli sich in Petersburg auf der siebenten Straße ereignete. Dort im Hause Nr. 44 besindet sich eine Niedertage von altem C,sen, deren Inhaber der Kaufmann Petrow Lalin ist. Um 2 Uhr Nachmittags fuhren in den Hof daselbst mehrere LamowoiS (Lastwagen) ein, öe laden mit diversem, beim Eisenhändler Jegorow auf der Wyborger Seite gekauflern, alten Eisen. Das letztgenannte Eisen und Lumpengeschäft wurd jüngst polizeilich geschloffen, der Besitzer deösel. ben ausgewiesen ; deshalb fand Ausver . kauf statt. Auf einer der beiden Fuhren befanden sich zwei vollständig geladene, fertig gemachte Mörserstahlgeschoffe, un j gefähr 2j Fuß lang, das eine neunzöllia, das andere elfzöllig ; beide waren angeb lich als altes Eisen gekauft. Die Fuhr leute hatten bereits das größere Geschoß in die Scheune getragen und dort nieder gelegt, das zweite Geschoß siel ihnen beim Hinübertragen aus der Hand und krepirte unter furchtbarer Wirkung mit weithin hörbarer Detonation ; 14 Personen (8 Männer, 2 Frauen, 4 Kinder) wurde sofort getödtet : ein Schwerver Kündet starb währenddes Transports, i : cn c v. - .r r r.- '- ircci Vllioe wuroen sanitt zerrltten.

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