Indiana Tribüne, Volume 9, Number 315, Indianapolis, Marion County, 4 August 1886 — Page 2
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muuuuu &iiuuutt Erscheint gög tich und $0883. rlatathchf .TTilUnt toSct durch bn XtlUTÜ ,vt p, Voch,, di ont?e ,.Tns'b ftl per Locht. sai 1 tZ. x yoft ,gschtt U Sotft8lStt$U4 IS fix 3. Osssee: 120S.Marylandk5r. Indianapolis, Ind., 4. August 1836. Selbstmorde in Großstädten. .Hervorragend ist in der neueren Zeit in den Vcr. Staaten, besonders in den Großstädten, die Anzabl der Selbstmorde. Ob sie eine Folge unserer gesellschaftlichen Einrichtungen und Gebräuche oder von persönlichem Lebensüberdruß sind, ist wohl eine Frage, deren Lösung nicht unbeträchtliche Schwierigkeiten bietet. In einzelnen Fällen mögen beide Urfachen zugleich in mehr oder minder ho hem Grade die Veranlagung zu Selbst mord gegeben haben. ' In Folgendem geben wir eine statisti sche Tabelle über die Selbstmorde, welche sich im Jahre 1835 in einigen der bedeutendsten Städte des Landes ereignet haben: Anzahl der Selbstmorde. ew York... Chicago öan Francisco.. St. Louis ... 207 113 ...... 7, 5 5
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PUadlphia tzrooklyn .. 60 Die Anzahl der Selbstmorde im Ver hältniß .zur Einwohnerzahl, welche in diesem Jahre jene Städte besaßen, beziffert sich wie folat: Selbstmorde im Verhältniß zur Bevö lkerung 1885. Ban Francisco... et. koMü tficaoo . Re Orleans. noYsrk... .llatt........ .1 U 2300 1 zu 5100 .1 zu 6700 ..1 zu 6000 1 zu (i700 1 u 600 Clnrtnnart :,u 73X Boston i M ec Bsfulo ..1U1120C Pknladelph zu 1200C Brooklyn zu 14000 Ballimore .1 zu 1190C ? Obige Angaben enthüllen die interessante Thatsache, daß die Anzahl der Selbstmorde an der Küste des stillen OceanS die größte ist und sich weiter nach dem Osten zu stetig vermindert, bis die Küste des atlantischen Oceans erreicht ist. Ferner ist aus den Angaben sichtlich, daß Vroollyn, trotzdem es lbatsächlich einen Theil der Stadt New Sork bildet, im Verhältniß nur halb so viele Selbstmorde aufmweisen hat, als die letztere Stadt. Nach dem Census von 1830 kommt ein Selbstmord in den Ver. Staaten auf je 20,000 Einwohner im Durchschnitt. - In obigen zwölf Städten beträgt jedoch diese Durch schnittszahl die enorme Höhe von 8.450, woraus ersichtlich ist, daß in den Großstädten verhältnißmäßig fast 2 Mal mehr Selbstmorde begangen werden, als in den anderen Städten sowie auf dem platten Land überhaupt. Nichfotschungen über die einzelnen Details, welche in New Dorf über die Selbstmorde angestellt wurden und dieser Maßstab dürste annähernd auch auf die andern Städte zutreffen erge ben für das Jahr 1835. Ucr. 1015 Jahre .... New Dork. er. Staaten 13 1220 . 8 141 2025 . 25 250 2530 . 22 356 3050 98 995 5070 47 703 7080 . 7 153 Total 207 2511 Die Art und Weise, in welcher die Selbstmorde begangen wurden, lst na türlich sehr verschieden. Es begingen Selbstmord in New flort. Ver. Staaten Durch Erschießen 76 472 - Vergiften 56 335 Erhängen 34 154 Erstechen 11 Ertrinken 7 . andere Mittel .. 23 1550 Im Ganzen 207 2511 Von allen Selbstmördern inNew Iork waren 55 hier im Lande und 152 im Auslande geboren, 167 waren mann lichen und 40 weiblichen Geschlechts. Die Anzahl der verheirateten Selbstmörder bezifferte sich auf 73, die der Wittwer und Wittwen auf 26, der einzelnstehenden Personen auf 60, und von 53 waren ihre ehelichen Beziehungen unbekannt. Tpieler Aberglauben. Professionelle Spieler glauben in der Regel sehr fest an das sogenannte Glück" und sind in manchen Fällen so abergläu bisch, daß man sie für richtige Narren halten könnte. In früheren Jahren kam einmal ein Spieler in ein berüchtigtes Spielhaus in Sacramento, Californien. um einen der zahlreichen unbesetzten Tische behufs Eröffnung eines FaroSpiels zu miethen. Von einem der Tische wurde ihm abgerathen, weil' vor mehreren Monaten an diesem Tische ein professioneller Spieler von einem Fremden erstochen worden war. Der Gambler" erwiderte darauf, dies sei gerade das, was er suche, und schlug auf diesem Tische seine Vank" auf. In veniger als 30 Tagen hatte er dumme Gimpel um $200,000 gerupft und 'war stolz darauf, daß sein Aberglaube sich so glänzend bewährt hatte. '..-'Bei einer anderen Gelegenheit betrat ein Fremder eine Wirthschaft mit einem . m w r l zugemachten negeniqirm rn oer sano, näherte sich dem Schanktisch und bestellte ein Getränk. Während der Aufwärter damit beschäftigt war, ihn zu bedienen, machte er seinen Regenschirm auf und hob ihn absichtslos über den Kopf eines neben ihm stehenden Spielers in die Höhe. Im nächsten Augenblick zog der Spieler seinen Lievolver und schoß den Fremden todt. Als der Mörder vor Gericht procesftrt wurde, ließ er durch seinen Anwalt die Behauptung ausstellen er habe den fremden todtcyießen muen, weil dies das einzige Mittel gewesen sei. den bösen Zauber zu zerstören, der darin bestehe, über den Kopf eines Spielers einen fremden Regenschirm zu halten. Hätte ich", so sagte er, den Man nicht r m rr r . l r ? O . eriqvWn, jo wurve q mein ganzes n
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oen taNZ tetn Gluck mey, im spltt eje habt büben." Die Geschworenen ließen diese Vertheidigung nicht gelten und ver urtheilten ihn zum Tode. In den Minenlagern in Californien spielte früher die Hasenpfote bei dem Faro-Spiel eine große Rolle. Man pflegte sie unter die Tischplatte zu nageln, auf welcher das Spiel stattfand, damit sie ihrem Eigenthümer Glück bringe. Bei einer Gelegenheit wurde ein Spieler von einem anderen durch einen Schuß sofort todt auf den Boden gestreckt, weil er es versucht hatte, eine solche Hasenpsote, die unter die Tischplatte genagelt war, nx entfernen. Wenn vrofessionelle Gambler ihre Farotische von e-nem Platze nach dem andern um stellen, dann kann man gewln sein, daß sie dies nur tbun, weil sie auf dem alten Platze kein Glück mehr hatten. Einige Spleler betreten nie in öim mer, außer durch die Thüre auf ihrer linken Seite: sie setzen sich sietS links neben den Bankhalter und handhaben ihr Geld stets nur mit der linken Hand. Begegnet ihnen auf dem Wege zum Spielhause an der nächsten Straßenecke eine Frau, dann kehren sie sofort wieder nach Hause zurück und rühren an diesem Tage keine Karte an. Der frühere Polizeichef Morrison von Virginia Eity, vtevada, war ein einge fletschte? Farospieler. Die letzten conate, bevor er aus der Stadt durch brannte, nahm er sich oft nicht einmal die Zeit, um zum Essen nach Hause zu gehen. ein Aberglaube grenzte formlick an Wabnsinn. Betraten gewisse Leute das Zimmer, deren Blick ihm nicht gesiel, dann bückte er sie wüthend an, reichte ihnen einen Vierteldollar und ersuchte sie. auf seine Gesundheit- eins zu trinken, sich aber nicht mehr wieder sehen zu lassen, weil er sonst keinen Cent gewinnen könne. Voulanger. Boulanger ist heute alles, schreibt ein Pariser Corresvondent der Köln. Ztg." unter'm 13. Juli, und alles, was ge druckt, gesprochen, geschrieben wird, dreht sich ausschließlich um ihn. Voulanger" schlechtweg heißt es in den von ihm hanrelnden Artikeln und nicht mehr Mr. Voulanger" oder 1s eneral Bou langer". Vor einiger Zeit brachte der Figaro" einen Aufsatz, in dem gesagt wurde, Voulanger möge auf hochftie gende Pläne verzichten, denn ein Mann mit seinem Alltagsnamen boulanger heißt Bäcker. D. Red.) würde niemals von Frankreich als Nationalheld oder Herrscher angenommen werdend Heute würde der Figaro" diesen Artikel nicht mehr schreiben, denn was ihm damals so unmöglich schien, das ist inzwischen eingetreten : Boulangers Name ist Volks thümlich gewolden ; das vivo Bou langer", welches zuerst in der That für das Pariser Ohr etwas anstoßendes hatte, kommt frisch und frei heiaus, wo immer der Minister sich zeigt, und Nie mand denkt mehr an das kleinbürgerliche Gewerbe, aus dem Voulanger seinen Namen geholt hat. Was die Armee, die ökegierung oder die Kammer an bekannten oder hervorragenden Persönlichkeiten besitzt, zahlt nicht mehr mit. Grevy, Frecinet, Floquet sind wohl noch vorhanden, treten aber weit zurück gegen Boulanger. Ihn allein und sein Thun verfolgt man mit Aufmerksamkeit, und zwar mit einer freundlichen und liebevollen Aufmerksamkeit, die sich eine un glaubliche Thatsache bis in die Reihen der Monarchisten erstreckt. In welcher Weise General Voulanger die öffentliche Aufmerksamkeit auf sich gelenkt hat, ist noch in frischer Erinnerung. Seine rastlose, alles ändernde Thätigkeit, seine Reden bei militärischen und bürgerlichen Festen, die Besorgnisse, die sein Auftreten an vielen Stellen er regte, das alles bildet die Geschichte der entstehenden Volkstümlichkeit des. Kriegsministers. Wenn man aber sieht, wie diese entstanden ist, so wird man über die Begründung dieser Erscheinung nur dann ins Klare kommen können, wenn man den französischen Volkscharakter mit seinen launenhaften, oft widerspruchsvollen Eingebungen genau kennt. Der Franzose, ob Republikaner oder Monarchist, ist nicht im Stande, sich die Staatsgewalt als ein abstractes Wesen vorzustellen, sondern er sucht nach ihrer Verkö'.pcrung. Findet er diese und ist sie in ihrem Erundwesen ihm selbst gleich oder ähnlich, so wird er sich für sie aufs höchste begeistern und ihr wenigstens gewisse Zeit überall hin folgen, wohin sie ihn führen will. Wer also hierzulande Vollsgunst erringen und durch sie henschen w:ll, muß in sei nem ganzen Wesen ein Abbild des Volkes sern ocer scheinen. Er muß auf diejinigen ?!erven einwirken, die beim Franzosen die empfänglichsten sind, das heißt, er muß um diesen Satz in'S Praktische zu übertragen ritterliche, großmüthige und. edle Gefühle in möglichst theatralischer Weise zur Schau tragen. Ist er dabei Soldat, so em psiehlt es sich, eine gewisse rauhe Außenseile hervorzukehren, nachdrücklich mit dem Säbel zu rasseln und sich einer großen Frelbeit. der Sprache zu bedienen. Wenige Franzosen haben das verstanden, vielleicht, wert ihnen diese Eigenschaften ihres Volkes eben deshalb nicht klar zur Erkenntniß kommen, weil sie selbst sie Mitbesitzen. Alle diese Bewerbungen um die Volks gunst werden mit einem theatralischen Auswand in Scene .gesetzt, der in Deutschland abgestoßen haben würde, hier abr ganz dem innern Volkssinne entsprach. Die geringe Rücksicht, die er in einigen Fällen auf seine Ministercollegen nahm, die schroffe Härte, mit der er weit altern Generälen begegnete, das alles wurde wohl von mancher Seite gemißbilligt, aber alle sagten: Cest pourtant creme! Dann kam die Truppenparade am 14. Juli, bei wel cher sich Voulanger dem Volke im vollsten Glänze zeigte. Glanz ! das ist, was die Pariser so sehnlich wünschen und was ihnen bisher die republikanischen Machthaber nicht zu bieten verstanden. Ein Kriegsminister, der mit einem prächtizen Stäbe von 150 Ztfsicieren und einer Begleitung mit wehenden Mänteln im Galopp dahersprengt, ein Kriegsminister, der noch dazu ein schöner Mann ist, das ist mehr, als die Pariser zu Hof ! fen wagten. Boulanger" war in aller Mujid? und als er nun voraeitern Abend
'S&&Z,!diMZ be:' Fackelschein Und rauschende Milltärmusik in das neue Militär-Casinoern-rückte, da gab es nur den einen Ruf. Vive Boulanger! In diese günstige Stimmung siel d Zweikampf mit Lareinty. Uns Deutschen wird es scheinen, als ob der Aus gang dieser Geschichte wenig männlich, ja, weichlich und verwaschen gewesen wäre. Wenn man bei uns sich schlägt, so thut man das in der redlichen Absicht, den Gegner möglichst todt zu machen und denkt dabei nicht an die Galerie. Hier aber ist der Gegner ?!ebensache, die Ga lerie alles! In Deutschland wird man darüber den Kopf schütteln, wer Frank reich kennt, wird es verstehen. Wir hatten bisher am politischen Himmel Frankreichs eine Anzahl mattleuchtender Sterne ; zwischen ihnen ist jetzt eine Sonne aufgegangen, die sie überstrahlt und völlig verdunkelt. Nur ist die Frage, wie lange das dauern wird. Heute aber legt man sich mit doppeltem Eifer die schon einmal an dieser Stelle erörterte Frage vor : Was will er? Eine Antwort darauf zu geben, ist noch unmöglich. Ist er ein neuer Aonaparte, ; will er die legitimen Könige zurückführen (diese Fraae wird nur der Vollständigkeit halber gestellt), ist er der zukünftige Communegcneral, ist ihm lediglich der Erfolg seines ökednertalents und die Volksgunst in den Kopf gestiegen ? Ist er Boulanger - Bonaparte, Voulanger Monk, Boulanger Rosiel oder ein einfa cher iniles gloriosus ? Wie gesagt, nie mand kani hcut: darauf antworten, aber eins glaube ich behaupten zu können, daß es gestern und heute nur von ihm abhing, alles zu werden, was er werden wollte. Ich sage ge stern und heute'", denn d?e Geschichte schreitet in Frankreich so schnell vorwärts, daß in einigen Tagen wieder alles gean, dert sein kann. Ein gcfävrlickeS Geschäft. Es ist kein leichtes Geschäft, welches die Leute haben, deren Beruf es ist, durch irgend einen Unfall zerrissene Telegraphendrähte wieder in Ordnung zu bringen. Ihr Leben schwebt beständig in Gefahr. Die Telegraphendrähte werden nach OhmS", und nicht nach Zoll, Fuß oder Meile gemessen. Ge. lingt es auf einer Telegraphenstation nicht, mit der nächsten Station eme tele graphische Verbindung herzustellen, dann begibt sich der Telegraphist an sein In strument und versucht den Druck". Heißt der Druck z. B. die Hälfte der Ohms bis zur nächsten Station, dann wird der Linienmann", wie derartige Arbeiter genannt werden, sofort beordert, sich an Ort und Stelle des Unfalls zu begeben. Er nimmt ein Dutzend GlasIsolatoren, eine Rolle von 100 Fuß Draht, eine Säge, ein Beil und verschieden? andere Instrumente mit und besteigt den ersten Zug, der ihn zur Stelle bringt. In der Stähe deö Platzes, wo den Angaben zufolge der Draht gerissen ist, zieht er die Glocke, der Zug hält an, und der Mann steigt aus. Ob es Tag oder Nacht, warm oder kalt, stürmisch oder ruhig, Feld oder Wald ist, kommt bei ihm gar nicht in Betracht. Er begibt sich sofort an die Arbeit, den Schaden aufzusuchen und den Draht wieder zurecht zu flicken. Ist er damit fertig, dann setzt er sich in der Nähe nie der und wartet auf den nächsten Eisen babnzug, ganz egal, wohin derselbe fährt. Es geschieht sehr häusig, daß er bei der Ausübung seines Berufes verun. glückt. Dies ist besonders während eides Gewitters der Fall, wenn die Drahte mit Elektricität überladen sind oder gar einem Blitzschlag als Leiter dienen." Herr Stephens, der Geschäftsführer der Western Union Telegraphen-Gesellschaft jn Atlanta, Ga., erzählt : Vor etwa vier Jahren wurden uns auf der Strecke der Afr Line" Eisen bahn zwei Linienleute" durch den Blitz getödtet nnd zwei andere lebensgefährlich verletzt. Das eine Mal war der Draht entzwei. Wir stellten fest, wo der Bruch war und schickten unsere Arbeiter mit einem Gehilfen hin. Sie waren gerade dabei, die beiden Enden des Drathes in einander zu fügen, als ein Gewitter her beizog. Der Blitz schlug in den Draht ; der Arbeiter war auf der Stelle todt, und der Gehilfe ganz fürchterlich zugerichtet, so daß er auf seinem Leibe ganz schwarz aussah. Ein anderes Mal waren zwei unserer Leute an derselben Bahnlinie wieder bei der Arbeit. Der Himmel war hell und klar, und es ließ sich auch nicht die Spur von einer Wolke sehen. Plötz lich sielen beide V!änner todt nieder. Just zu der Zeit, als sie in der Nähe von Big Shanty arbeiteten, herrschte in dem 20 Meilen entlegenen Chartersville ein hef. tiges Gewitter. Der Blitz schlug in die Telegraphenleitung und solgte derselben 20 Meilen weit, bis er an die Stelle kam, wo gerade unsere Leute daö Ende deS Drahtes in ihren Händen hielten. Dann schlug einmal der Blitz aus der Ferne gleichfalls in den Draht ein und folgte demselben, bis er einen unserer Arbeiter erreichte. Dem Manne wurde von dem Schlag die Hand weit ausein andergerissen, und er wurde von ihm herumgeschleudert, wie im Wirbelwind. Oft stürzen die Leute in Folge einer eliktrischen Entladung von einem hohen Telegraphen-Pfahl, oder werden durch die Elektricität gezwungen, ihre Hände weit offen zu hatten, troö aller Bcmühun gen, sie zu schließen. Oft spielt der Blitz um die Drähte in wahren Strömen; bald rollt er als Kugel daher, bald springt er wie ein dicker Klumpen, und vollführt Allotria, die unmöglich alle geschildert werken können." Ein MCollege für Frauen. Ein reichgewordener Pillendreher in öngland Namens Holloway hat in der Nähe von London ein Colleae'gegründet, welches nur von Frauen besucht werden soll. Dasselbe ist bereits von der Köni gin Victoria in eigener Person eingeweiht" worden. Er hat für die Anstalt im Ganzen vier Millionen Dollars ver macht. Davon sind 600,000 Pfund Sterling für den Bau der Collegegebäude verwendet , worden, welche einen Hügel zwischen Staines und Windsor einnehmen ; die übrigen 200,000 Pfund Sterling sind zinsbar angelegt, um zur Deckung der laufenden Ausgaben zu dienen. Die Anstalt entbält eine Bibliothek,
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welche detelis mit vielen Wertzöllen Werken ausgestattet ist, eine geräumige Speisehalle, Erho!ungszimmer,Wohnungen für das Lehrpersonal, Musikzimmer, ein Museum, einen theaterförmig eingerichteten Hörsaal und eine Turnanstalt. Die für die Studentinnen eingerichteten Wohnzimmer sind geräumig und luftig, sehr hübsch und beinahe auf künstlerische Weise eingerichtet und enthalten alle Bequemlichkeiten, welche die moderne Baukunst kennt. Von der Küche aus führt ein 300 Fuß weiter Tunnel nach dem Wohngebäude der Studentinnen, so daß alle Lebensmittel u. s. w. auf eine geräuschlose Weise in das Haus geschasst werden können. Die Gebäude werden mit Dampf gebeizt und mit Elektricität beleuchtet. Die Anstalt ist außerdem ehr reichlich mit wissenschaftlichen In trumenten ausgestattet .und besitzt eine ehr werthvolle Sammlung moderner Gemälde. - . Als die Gebäude nebst ihrer inneren Einrichtung vollendet waren, wurde die Anstalt von der Königin unter entspre che'iden Feierlichkeiten eröffnet, und jetzt wird das Parlament ersucht werden, ein Gesrtz zu erlassen, wonach die Anstalt berechtigt sein soll, gesetzlich giltige Di plome an ihre Schülerinnen auözu stellen. : . Man ist in wetteren Kreisen sehr neu gierig darauf, wie das Unternehmen sich eigentlich entwickeln wirb.' Holloway, der durch seine Schenkung so viel Aussehen erregt hatte, war nur durch seine Pillen reich geworden. Er verstand es, auf eine bisher unerhörte Weise für sein Geschäft Reklame zu machen. Seine Pillen waren seinen Anpreisungen zu folge ein wahres Wundermittel. Sie heilten Alles, von einem einfachen Zahn weh bis zum gebrochenen Herzen". Ganz England schluckte die. Pillen zur Abhilfe gegen wirkliche oder auch nur eingebildete Leiden mit einem so festen Glauben an ihre Heilkraft, daß man mit diesem Glauben hätte Berge versetzen können. Tausende von Briefen von dankbaren Patienten' wurden von ihm in allen Zeitungen des Landes veröffent licht. Da rühmte Mrs. Josiah Allen, sie sei 12 Jahre lang in der Irrenanstalt gewesen, und alle Aerzte' hätten sie für unheilbar erklätt, und doch hätten sie drei Schächtelchen der Hollowah'schen Pillen wieder vollständig hergestellt, so daß sie jetzt sogar es unternommen habe, einen dreibändigen Roman zu schreiben. Miß Sara Matilda Jones hatte seit langen Jahren an einer sehr schmerzhasten Lähmung gelitten und dabei auf ei' nem Auge das Licht eingebüßt,und einige Pillen Holloways hätten sie wieder ganz gesund gemacht und auch das Augenlicht rhr wiedergegeben. Diese Puffs in den Zeitungen zogen" ungeheuer, Holloway wurde ein steinreicher Mann und zeigte dem weiblichen Geschlechte, das ihm zumeist seine Pillen abzukaufen pflegte, seine Dankbarkeit dadurch, daß er diesem Geschlecht zu Nutz und Ehren das neue College schuf. Vom Inlaude. Die Einwanderungs-Com-Mission in New Jork hat beschlossen, daß sie bisher als Paupers zurückgehaltenen russischen Jsraeliten fortan unbehindert am amerikanischen Gestade landen dürfen. In der Umgegend von Kennedy in Minnesota scheint es gegenwärtig von schwarzen Bären förmlich zu wimmeln. In drei Tagen der letzten Woche wurden dort allein 7 erwachsene Bären dieser Gattung erschossen. In Shasta, Californien, bekam ein Mann eine Warze auf der Nase. Ein Quacksalber erklärte, der Auswuchs sei lebensgefährlich. Dies brachte den Mann in solche Verzweiflung, daß er Selbstmord beging. JnNewark, New Jersey zu herrscht große Aufregung über die Thatsache, daß dort mehrere Todesfälle vorgekommen sind, die direcr der Cholera zugefchrieben werden. Die Opfer werden zuerst von heftigem Durchfall besallen, zu dem sich später Blutsturz gesellt. Hoffentlich geht die Epidemie" bald vor über. Die Menschen sind oftmals auf eine wirklich polizeiwidrige Weise angst lich ohne daß dazu der geringste Grund vorliegt. DerStand desWelschkorns östlich von Illinois ist als gut zu bezeichnen. Im letzteren Staate sowie westlich vom Mississippi haben die Saaten durch die Dürre gelitten, während der in letzterer Zeit in KansaS und Ne draska gefallene Regen die Aussichten erheblich gebessert hat. Das mit Weizen bepflanzte Areal beziffert sich auf 700,000,000 Acker, und der Ertrag dürfte ein günstiger sein, wenn nicht unvorhergesehene Umstände eintreten. In Ottawa, Ontario, haben die amerikanischen Rechtsanwälte ihre Argumente in den Verbandlungen bezüg liades Schooners Ella M. Doughty", der im Mai d. I. bei vt. Anns beschlag nahmt wurde, eingereicht. Das Bestehen des Vertrages vom Jahre 1313 wird zugestanden, aber geltend gemacht, daß dessen Bestimmung in Gemäßheit deS Artikels 3 des Vertrages vom Jahre 1873 ausgelegt werden müssen, und daß demzufolge der Ankauf von Köder und Eis nicht verboten sei. In einer Vorstadt von PittSbura schlachtete neulich ein Böhme einen großen, fetten Hund und lud mehrere Landsleute männlichen und weiblichen Geschlechts zu dem Festbraten" ein. Die Gäste sprachen dem Mahle wacker zu, erkrankten jedoch unmittelbar nachher an Anzeichen, die auf Vergiftung schließen ließen. Die Aerzte befürchten, daß einige der Patienten sterben werden. Der Vorfall hat unter den Böhmen, welche zum Zweck des späteren Schlachtens und Verspeisens Hunde mästen, großes Aufsehen erregt. Ueber ein rohesMannweib wird aus Nebraska berichtet: Red Zacket, ein notorisches Frauenzimmer in Chadron in diesem Staate, befindet sich jetzt unter derAnklage, einen Mord begangen zu haben, bereits zum vierten Mal im Gefängniß. Diesmal beschuldigt man sie, daß sie einen gewissen Settler McDermott am White River in der Nähe von Chadron in diesem Frühjähr ermordevhabe. Red Jacket ist das verrufenste Frauenzimmer im ganzen Staate. Sie hat fortwährend neue
euftleten vor llnv velchäsügt öle Behörden fortwährend." Als Col.Knapp in Carson, Nevada, kürzlich einmal seinen HühnerHof betrat, sah er auf dem Boden einen todten Fuchs liegen, dessen Körper noch warm war. Herr Knapp nahm das Thier beim Schwänze ins Haus und legte es seiner Frau auf den Schooß, während die anwesenden Kinder mit dem Fuchs spielten. Da öffnete Jemand ein Fenster, und der vermeintliche Todte sprang mit einem Satze von dem Schooße der erschreckten Frau und suchte mit einem zweiten Satze das Fenster zu erreichen, siel aber zu kurz und gerieth trotz seines genialen Streiches wieder in Gefangenschaft, in welcher er bis heute schwach tet. Jn einem k l e ine n H aus ch e n an der 39. Straße, zwischen Jrons Str. und Ashland Ave. in Chicago, Jll.. wohnte der Grieche Zeos Ringen: mit seiner Familie. Vor einigen Tagen tarb das 9 Monate alte Kind des Man nes. Es wurde eingesargt und aufgebahrt. Zu Häupten der kleinen Leiche wurden Wachskerzen gestellt, dann bega ben sich die trauernden Eltern in ein anderes Zimmer. Plötzlich füllten sich die Zimmer des Hauses mit dichtem Rauch. Zeos stürzte in den Raum, wo sein Kind lag, und fand den Sarg von Flammen ' eingehüllt. Mit zitternden Händen riß er die Leiche heraus, als zu einem Entsetzen der Kopf derselben abrel und auf den Boden rollte. Halb er tickt vom Ztauch erreichte der Mann mit er kopslosen Kinderleiche das Freie. Das Haus ging in Flammen auf. -Einen wahren Todestrieb hat die 15jährige Carrie Doffner zu Rockport im County Atchison, Missouri, entwickelt. Sie - ging vor wenigen Wo chen mit einem 30jährigen Mann NamenS Martin Meyer nach Nebraska durch, um sich mit ihm zu verheirathen, die Liebenden konnten aber,da das Mäd chen zu jung war, nirgends eine Heirathslicenz erhalten, und kamen als le dige Leute nach Rockport zurück. An dem Abend ihrer Rückkehr nahm Carrie 5 Gran Morphin ein,wurde jedoch durch ärztliche Bemühungen am Leben erhal ten. Ihre Eltern willigten nunmehr in die Hochzeit, beschafften selbst eine Licenz und setzten einen Tag für die Trauung fest. Zu allgemeinem Erstaunen weraerte sich jetzt Carrie, ihren geliebten Meyer zu beirathen, und verschluckte zum zweiten Male 5 Gran Morphin. Sie wurde zwar abermals gerettet, erklärte aber, sie wolle und werde doch sterben. Den Grund ihres Weltschmerzes will sie nicht verrathen. Ueber einen rn e r k w ü r d i gen Reinfall wird aus New Jersey be richtet: Der Goldarbeiter Christian Hoecht, welcher in Grand Straße, Hobo ken. Wohnt, behauptet, das Opfer einer Verschwörung" zu sein, welche, wie er sagt, eine böswillige Frau gegen ihn ausgeheckt hat, und diese böswillige Frau hat er das Unglück, als seine Gattin anerkennen zu müssen. Er traf vor 14 Tagen eine hübsche Frau Namens Martz Müller im Schützenpark. Dieselbe gesiel ihm, und beide wurden mit einander näher bekannt. Da Hoecht noch ledig war, knüpfte er ein Liebesverhältniß mit der Frau an und Beide tranken bei der Gelegenheit viel Bier. Mary wohnte zur Zeit in der Nähe des Observato riums in West Hoboken. Nun gesteht Hoecht verschämt zu, in jener Nacht nicht nach Hause gekommen zu sein, und be schwört, daß Mary ihn am nächsten Morgen unter Drohungen gezwungen habe, sie zu heirathev. Sie gab damals, wie er sagt, ebenfalls an, daß sie ein alleinstehendes Mädchen sei, er habe aber nach der Trauung zu seinem Schrecken entdeckt, daß sie eine Wittwe und dazu noch Mutter von sieben leb end i ae n Kindern sei. Hoecht ist selber Wittwer und hat ein Kind. Der unerwartete Familiensegen veranlaßte ihn, durch seinen Anwalt eine Scheidungsklage einzureichen und seine juvge Gattin" öffentlich der Verschwörung und Einschüchterung zu beschuldigen. Vom Auslande. Ein S e i t e n st ü ck zur be cüchiigtcn ZiotenhanGeschichte hat sich rn Lctzau bei Danzig zugetragen. Dort war die 13Mb,rige Marie Schulz, ver oächtigt wocoen, aus der Ladenkasse eines Kramers etwas Geld gestohlen zu haben. Der Schuloorstand beschloß, daß dem Mädchen vor versammelter Klasse eine Züchtigung zu ertheelen sei, daß ferner, da der Schuldiener schon alt sei, die fräs tize Hand des Hosbesitzers Klatt diese Exekution vornehmen, der Gegenstand, welcher zu dieser Züchtigung verwendet werdeu wllte, aber eine ötenpeitsche sein solle. Der 21. Oktober v. I. war zur Vollstreckung dieser Exekution anberaumt und Pfarrer Grenz, Klatt, Rhode und der Lehrer hatten sich dazu in der Schulklaffe eingesunden. Zunächst gab der Pfarrer Ärenz dem Kinde ein Paar Ohrfeigen, wonach der Hofbesitzer Klatt vaSselve halb über eine Bank zog und ihm zwei Hiebe über den Rücken versetzte. Nun augenblickliche Ruhepause, in wel cher dem Kinde angerathen wurde, den Diebstahl zu bekennen. Es beftritt den selben entschieden. Hierauf zählte Klatt ihm noch acht bis zehn Hiebe auf. AlSdann ließ sich Pfarrer Grenz einen Rohrstock reichen und bedachte mit diesem den Rücken deS Mädchens. Hierauf begann die Inquisition aufs Neue, der Lehrer wurde beauftragt, das Kind zum Geständ nlß zu bringen. Es soll diesem ein Geständniß abgelegt haben, was die Schulz jetzt aber entschieden bestreitet. Der Leh rer theilte nun sofort dieses Geständniß dem in der Nähe sich aufhaltenden Pfarrer Grenz mit und dieser begann nun mit dem Rohrstock aufs Neue in einer heftig erregten Weise so lange zu prügeln, .daß einer der Beisitzer ihn darauf aufmerlsam machte, es sei wohl genug. Daö Schulterblatt, die Brusttbeile, Oderund Unterarme des Kindes schillerten nach dem ärztlichen Atteste in allen Farben ; nach dem Attieste ist dasselbe in 8 Tagen an dem Gebrauch der Arme behindert gewesen. Auf Anzeige seitens der Eltern wurde eine Untersuchung vorgenommen, merkwürdiger Weise aber aber nur der Hofbesitzer Klatt in Anklage versetzt. Dieser destritt in der am 10. Juli stattgehabten Verhandlung, daßdie gefärbten Striemen von seiner Reitpeitsche herge rübrt haben, da er den Rücken entlang
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".'Vir V?:.' v ' MZZZWi'" ?,' U 'ir- . " rj? r J- -r.w.-rr? Ciü- .' ' ' i.".V ' T Eiscubahli'Zcit'Tabklir. Ankunft und Abgang der lsenbahriiüe w Jndianapottk.an urd neH Sor: -. tag. den 3. Januar 1886. IesstrseudiLe, Nadisou unl Jndwnadolit G'.senbai. kbgaug: Nuknuft: afcblat(. 9. i net$tclitflßl(M5 Fsb S ad x ta 1s. .. 4.1S Bs 1 ec... 8.15 1 Jnd LUad atl Z.tt I V l Öl- 6 4 9m hUmmtV täz. 6.45 Rw l 1 8 82 tag 10.41 S3aaUIta Lwe. RtU tat ... T.SO ? Safl P ? ... .13.UU Srntta&ititt. 4X0 K BartUc 11X0 tflra 3aU.. .10 0 m ft$nEiU0 Bail unt Xu... cg rxnß ... Srsrki 5 4i? ".' 8 a 440 15 8t 3 3im 3ctia. Schnellzug Umlauft, lolnatml, Itnctnnan nnt nafcoltl Viseniahn (Vee Line. V rf I.. 4.0(1 Km et 8 r g nitri te... 10.10 Co litt 3 fr . Cl Cj.10.U5 Bn I Änbcrlcn k 5 ,.... 7 10 , ., I etä xl ) .40 (tn liSm UCK 6 30 n 3 oihk i3.w kb I fj v et 8 er 10.2 " fn vnghtwood Division, C. E.T.nnd 2. Abgang ttßltch. 4.(05. .10.10 UJiSfta 3.00 K - tä,lich. 5.50 40 glich. Muea 10 4) 6m llSSKa l.ii'.tm .1) Um t glich 4.40 , glich . 7.1a - UelU9.1f-3"ln Tweklnatt,Zndiauapolis, Ct. Loni u. kdieag vtstnba?. fcumanaxt Dttuftca. ckNouilv.. 4.00 inctxtittt SUr 11 33 L CBt f l..!64Rm G,k, 6C 6.4) 9ia Sndianax Nec.10 43 S'8tUf 9ip. il 4 ! fco 8 Biftfrn E.... lj 45 5 5 St K ttgltch , tt. 4 Chicago Didisto.CW Ukl l. 7. ICC 31 Chicago all p.:Z.l0 5i BcfUrn j A.10 9tm IM tilich I ,k... UJ.)Xm f 6U 5 Lsu 6 . tägttche eu.. Z.Ä) ififaytttt See ..ll itISUlUp.. L. fttnctnnatt . u 10 1? YUUdurg, Cbctncatt & St. oatl Etleubahu ?t v P 5 y ich ftec fiul. j tAllich 4 33 Bai (cnom St. S.40 I ouijf . I P 8? nnnmcn6onnt.il 0 Ba , ( tZgltch 11.45 001 R2cctulg. j 5 D 41. eofcotaal 4.00 , Stg .... 4.31 Ka VV5V Nv V 5 P t täglich M.. 4 b5 I , tagi'ch io.xiüm Saßen t U tgl 4 tO m 1 Wftern Mail. . . 9.44 Km ' Ehuags Steitte via Zkokomo. Hk,o Schvtk. I Jnb' &o. g tilg 11.15 Bj! CchntBua... 4.UÜ ism 8fct0Oiprtt.U-(X d I Jndxl' 5 bou. J Z. Kl abaft, Et. Loni & Pacifte. 15 hie all 7.15 X I 3.14 hlck ltäg 8.05 0 xoi 10 . 2i u b Mail. l Mich. Sit, unb Stt ttanc.. 1.40 C t uy I f et 7.10 815 Dtr Xclb j.ll-oO , IudtauapsltH rd Vueenne Slskuda;u. DUU Catx ( 7.15 Bai i Itutaal UUc.10 45 BtxMBf4 Kc . 4.40 I Mail . 6. SO m ktnciAtati,HamiltoIktiauaps!iiGise2bahu. 3bp cta V 4.1 0NrvikA b.90 B JabMuet. L.ll.i tnD.X.K.y 3.10 n enrttloiBcitce 8.30 Ba Mail. 11 44 n 2nd, tt et&utlll 4Ka mcinnatt ec iJW Sndiana, Blocmlagtxm nndWfttrn Ctfecbat). Jtc ju ßtll.. 7.50 B ttt Xf$8cc d. 0 x sei 1300 n euk x a x tagioi) tb aftir C ,. täglich... 4 00 oi Cmt 6pc 10 4Z lavtiexN. 3 4S zxri b Oeftliche Didisiou. O,ftl.raU.....!OLut kgl. cxrt.... 9vvd Atlantik :?.... 4 0sm I Pacific rxß... 7 ) 9t 3 x 10 30X01 Litr in .... 4 -m Zndiauapelit uud Ct. Lvuit KiseudahA. ag xpict, c. täglich 7 2, v t 8 5.K0 t 4i titgttch i u e e.ioö Limt Erv tgl... 115 M v x tg ec 3.t5 Cm SoclPassvg,r 10.00 N akagl. s, Zkdiaeroli c 3.3 Louieville, New ldany Sc Chicago. Air-Line. khicago x tgl.. 13.20$ Mono c 4 4im hieago Sx. tgl.. SOL Mono e lUJjuBrn UitSt. un die. Mich U? hicag. I NaU 11.15ÄM x 12ol..... 3 40? Indianapolis, Decatur & Springsield. De Pk Mail. 8 Oni 5ch'V,ug ?.. Z KSL Monte jurna äic I Montcjuina See tgl aulfl (Sonnt. 6 0325 I aug Sonnt... 8 tOSa Schill,ug x c ...10 &9 Mali JOHm Züge mit r e, Lehnstfsel'kar - mit I, Schlafwagen nu p, Parier. Er. WABASH KOUTE ! Fall Sie die Stadt nach irgend tittt Rich. tuvg hiu zu verlassen beabsitigcn, gehen Sie zur Wabash Tickkt.5)fsi, Zlo. 5K Meft Masgigton Straße, Jndianapo-lis, und erfragen die Fahrpreise und näheren Mit theilnogen. Besondere Aufmerksamkeit tvird Land?Käufern und Emigranten zugewandt. Rundfahrt'Tickets nach allen Plätzen im Westen und Nordwesten ! Dle direkteste Linie uach FORT WAYNE, TOLEDO, DETROIT und allen östlichen Ctädtea ! Swilvaggons, Palasi'SchlaftsagzonS, zuverlässiger Anschluß und dollständige Sicherheit machen die aroße Wäbaih Wahn die beliebteste Passagier-Bahn in Amerika! F. I. Wade, Distrikt.Passagirr und Land.Agent. Jndtanapoltl. I n 5. ' 2o s. Smith, Eeneral Ticket.Manager. T. Kh arrd le r, Ten .Pass.. und Ticket.Agt , - Et. Lcnis, Ms. Cin'li, Ramillon & Dayion Bahn., kST,,Uch dniZügi nai) und conJ Gineinneti, und all Ortschaften Llörd lieb, Oüdlich u. Oestlich. PüuU'tiche Verbindung it alle Zügen nach Tfj ton, Toledo, Detroit &öttffinaw. Wegn Vniknnst und Dillet wende raaa sich an. den Vgentea, Ecke Jllinoit Straße und Kentncky Ldenue oder Union Depot. e,m. t,nso, '990arilr'tt
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