Indiana Tribüne, Volume 9, Number 314, Indianapolis, Marion County, 3 August 1886 — Page 2

Zndiana Tribüne. Erscheint FSg licZ und S otags.

ttZ,l, .XTitHnf loflet bnrch U Xflfi? 12 tntl yi 13ot, d eon:ag-,?Nbf b ?t per och, td ,us, 1 et. VK ,zsltt U BatlMic;ia I M aT. Oslles: ILO O.WarvlanöS?. JitdianapoliS, Ind., 3. August 1336. JackSheppard Einer der kühnsten Verbrecher, welchen die Criminal'Geschichte der Wer.Staaten kennt, ist dieser Tage aus dem östlichen Staatszuchlhause' von Pennsylvanien wieder in Freiheit gesetzt worden. Er heißt eigentlich JaineS Robinson, hat aber neben verschiedenen anderen Na men, wie z.B. Mahoney oder MatthewS, weit und breit von den DetectivS und den Verbrechern in ' den Der. Staaten den Spitznamen der amerikanische Jack Sheppard" erhalten. Er bekam diesen Namen in Folge seiner merkwürdigen Fähigkeit, sich aus den Mauern der Ee fängnisie zu flüchten. Sein letzter Diebstahl, der ihm drei Jahre Zuchthausstrafe eingebracht hatte, wirft 'hin bezeichnendes Licht auf die Art und Weise, wie er zu operiren" pflegte. Er sah in Philadelphia einen Erpreß Fuhrmann mit einer Ladung Linnen auf der Straßen Sofort war seinPlan fertig. Er schickte einen Diebsgenossen zu dem Manne und ließ ihn fragen, wohin er zu fahren habe. Als der Dieb Antwort erhalten hatte, sagte er: Ich gebe Jh nen 75 Cents, wenn Sie ein Bündel mit einem kleinen Schreiben dort und dort abliefern wollen. ES ist 'ganz in der Nabe, wohin Sie ohnehin fahren müssen." Der Fuhrmann war natürlich sofort bereit, den Auftrag auszuführen, ließ sein Fuhrwerk stehen und folgte dem Fremden in das alte Börsengebäude, wo r ine Weile warten sollte. Der Fremde begab sich in ein Zimmer und schlüpfte durch eine andere Thüre wieder zum Ge-bäude-hinaus. Dem Fuhrmann kam schließlich die Sache etwas verdachtig vor er wöAte nach seinem Gespann se ben und sah zu seinem Schrecken, daß ein Dieb mit demselben gerade um die Stra ßenecke fuhr. Wie ein Blitz warder Fuhrmann dahinter und schrie so lange, bis der freche Dieb gezwungen war,stehen zu blkiben. Als man ihn verhaftete, stellte es sich beraus, daß es Jack Shep' pard war. der den kühnen Naub auf ofsener Sttaße versucht hatte. Er ist jetzt tttoa 40 Jahre alt, hat aber bereits mit 3) G fängnissen Bekanntschaft gemacht und aus 7 derselben seine Flucbt bewerkstelligt. Er begann seine B rbrecher Laufbahn schon als Kind von acht Jahren. Er soll damals ein sehr hübscher Junge gewesen sein und stammt aus einer angesehenen Familie, doch entwickelten sich seine schlechte Neigungen so frühzeitig, daß er seine gane Bildung" nur in Zuchthäusern und Neformanstal ten erhielt. Trotzalledem brachte er es so weit, daß er recht hübsch zu schreiben weiß. In einer aus seiner Feder herrührenden Skizze, in welcher er seinen eigenen Lebenslauf beschreibt, erklärt er, er habe über Bolzen und Riegel stets nur lachen müssen. Es gebe kein Gefängniß im Lande, aus welchem er nicht entwischen könnte, wenn nch lhm dazu nur eine Ge legenbeit bete. In New Ioik z. B. sei er am 9. April 1872 aus einer Zelle in der Polizei Centralstation ausgebrochen, und zwar am belllichten Taae unter den Augen der Pollze: Cornmiäre, Beam ten, Detectivs und Polizisten. Als er diesmal die Mauern des Ge fänanisses verließ, wurde ihm die Nach richt zu Theil, daß feine Mutter während seiner Gefangenschaft gestorben sei und ihm eine Erbschaft von S8000 hinter lassen habe. 26o seinen alten amera den behauptet jedoch ein Jeder, feine Verbrechern atur sei bereits so stark ent wickelt, dav er trotz dreseS Geldes seine frühere Laufbahn als Dieb fortsetzen werde. Buuco im fernen Westen. Ein alter Hinterwäldler im Westen erzählte neulich in Laramie, Wvoming : r. i ... fr ert -P. .t r a? oenie, oag aue oiumja?en Räuber : die sich nicht im Gefänani be nnden. aeaenwärtia in dem BuncoGeschäft thätig sind. Ich sah ihrer mehr als zwanzig im ver sti, oav ra? San Francisco verlassen habe. Die Buncomänner schwärmen au? allen Eisenbahnzugen und Depots im fernen Westen, und sie zählen ihre Opfer nach Hunderten, trüber war ich selber in dem Jüoft geschäfr" thätig, die Geschichte wurde aber für mich zu riskant. Ich denke, ich war einer der Ersten, welche das Bunco-Spiel ansingen. Es ist zwar nichl so aufregend, wie die Beschäftigung als Postrauber, hat aver aucy jeme großen Rene. Obgleich ich selber mein Geschäft als Vosträuber aufgab, so bald ick nur konnte, so kenne ich doch viele andere Iunaen.welche die Postkutschen ..bearbeiten", und viele von.ihnen machen ganz gute Geschäfte. ES ist noch nicht lange her, als Einer derselben des Buncospiels müde wurde und sich wieder auf den Postraub warf, jedoch seiner Ansicht nach nach einem neuen und verbesserten Svstem. Er hatte mit dem Bunco in der letzten Zeit nicht viel Glück gehabt. Zuerst sielen ihm drei oder vier Burschen in die Hände, und er hätte sich durch sie bereichern fön nen, wenn sie nur Geld gehabt hätten, was jedoch leider nicht der Fall war. Dann kam ihm ein Bursche in den Weg, der in den Min einen Haufen Seid zu fammengescharrt hatte. Der Goldgräber war bald genug allen seinen Staub" los, doch, folgte er hinterdrein meinem Freunde und verlangte sein Geld zurück. Der Vkann wurde so unangenehm, daß S für meinen Freund schließlich hieß, entweder das Geld zurückzugeben, oder sich xsdtschießen zu lasten. Er wählte daS Erstere. Und überall hier im We

stett fcui man diese Unan!!ebm!lchkeltin. Erst verschlingen die Grünhörner mit einer wahren Gier den Köder mit dem Haken und der Leine daran, wollen aber, wenn sie gerupft sind, sofort mit Mord und Todtschlag anfangen, wenn man ihnen das Geld nicht zurückgiebt. Dabei verstehen sie keinen Spaß und schießen augenblicklich, wenn man ihnen nicht so fort zu Willen ist. Als mein Freund auf diese Weise all sein sauer verdientes Geld verloren hatte, wurde er des Geschäfts überdrüssig und widmete sich, wie gesagt, dem Postraub

nach seinem neuen ystem. izt machte ein hübsches Nündel zurecht, bezeichnete es mit 810,000 und gab es in der Er preß Cssice zur Beförderung nach einer Stadt auf, wohin nur die Post suyr Dann legte er sich an dem Wege in Hinterhalt, und als Die Postkutsche ankam, befahl er ihr zu halten. Der Kutscher mußte alles Gepäck aus dem Wagen wer fen und war.froh, als ihm mein Freund erlaubte, weiterzufahren. Mern Freund suchte sein Packet hervor, verbrannte es Hause und begab sich nach einigen kaaen, als der Postraub bekannt wurde. nach der Erpreß Ofsice, um sich von der Gesellschaft seine" 510,000 zurückerstatten zu lasten. Man zog ihn zwei Tage lang hin, und dann singen Detectives auf so verdachtige Weise an, herumzuschwärmen, daß mein Freund nicht einmal in der Nacht schlafen konnte. Jetzt ist er taue der im Bunco:Geschäft. Es gefällt ihm zwar nicht sehr, aber in diesen flauen Zelten muß rran auch mit einem kleinen Vermengt vorl'.ev nehmen. Folgen der VluSweijnugen. Aus dem Jahresbericht des Vorsteher' amtes der Köniasberger Kauf Mannschaft für 1835 entnehmen wir so! gende lehrreiche Darlegungen über die im Bezirk Königsberg beobachteten Wirth schädlichen Wirkungen der Massenausweisung russisch-polnischer Unterthanen : Bereits zu Anfang Juli vernahmen wir, daß in Verbindung mit den generel len Matznahmen gegen polnische Elemente die allgemeine Ausweisung der hier lebenden russtsch-zudlschen Kaufleute geplant sei, eine Nachricht, die uns sogleich zu Vorstellungen an di? Herren Minister für Handel und Gewerbe und des Innern veranlaßte. Denn unseres Erachtens gehören diese unserem Handel nützlichen Personen nicht zu denjenigen Ausländern, von denen Polonisirungsbestrebungen zu befürchten wären. Was sie aber geschäftlich für unseren Platz bedeuten, davon wird sich der Fernstehende kaum eme rechte Borstellung machen tonnen. Gerade auf ihnen und ihrer Thä tiakeit beruht ein großer Theil unseres Geschäfts mit Nußland. Insbesondere trifft dieses zu auf unsern Haupthand lungszweig, das Getreidegeschäst, das zum überwiegenden Theil in der Ein suhr russischen Getreides aus dem Bahn' Wege und in der Wiederausfuhr desselben über See besteht. Die Heranziehung des russischen Getreides ist vornehmlich Sache dieser rusnsch-iüdischen Kommissionäre. In Folge ihrer Genügsamkeit und Gewandtheit, ihrer emsigen Rührigseit und ihrer Kenntniß von Land und Leuten in Nußland, hauptsächlich aber m Folge ihrer verwandtschaftlichen und sonstigen persönlichen Beziehungen zu ihren Auftraggebern in Rußland sind sie in der Lage, das Getreide so billig heranzuschaffen, wie kaum ein Anderer. Beim Fortgang dieser Personen von Konigsberg würde daher unzweifelbaft ein großer Theil unserer russischen Getreide zufuhren uns verloren gehen. . Aehnlich liegen die Verhältnisse im Holzhandel und im Handel mit Flachs und Hanf. Aber auch ein erheblicher Theil unseres ErPorts nach Rußland, namentlich von Thee, Heringen und ISolonialwaaren, wird lediglich durch die bier leberden kleinen russiich-jüdischen Commij sionäre ermöglicht. Ferner kom' men in Betracht, die zahlreichen, in den diesigen Geschäften angestellten russischjüdischen Korrespondenten, gleichfalls unserem Handel sehr nützliche Personen, da die Kenntniß der russischen Sprache in Deutschland wenig verbreit ist ; die russisch jüdischen Hausmakler der Flachs-, Hanf und Lumpenbranche, eine Eigen tdümIZchkeit dieser Geschäftszweige und eine für dieselben kaum entbehrliche Institution ; die in den Flachs und Hanfgeschäften ihrer besonderen Fertigkeit in der Bearbeitung des Flachses und Hanfes wegen angestellten russischen Broker; die russischen Rubelmäkler und noch so manche andere russisch - jüdische kleine Händler und Gewerbetreibende. G?gn El-'de August nahmen dann die besürchleten Aueweisungsmaßregeln ge gen die rusnsch-jüvischen Händler :c. in unserer Stadt ihren Anfang und sind bis auf den beutigen Tag (Mai 186t) fort gesetzt Worten. Wir hatten allerdings von a!!en beibeiligten Behörden die Zusicherurg nbalten, daß dabei mit thunlichster Stonung der hiesigen Handels iut rejjen vorgegangen werden sollte. Dankbar erkennen wir es auch an. daß, entsprechend den vom Herrn Minister er lanenen Weisungen, der Herr Oberprä, sident und das königliche Polizeiprüsi dium so viel als möglich bestrebt waren, unsern Wünschen Gehör m schenken. Solche Wünsche auf Zurücknahme oder Milceiwig von Ausweisungsverfügun gen zu äußern, waren wir aber unzählige Male genöthigt. Seit dem vergangenen September bis zum heutigen Tage hat fast keine Sitzung unseres Kollegiums stattgefunden, in der nicht über vorlie gende Gesuche um Befürwortung der Rücknahme von Ausweisungen Beschluß zu fassen gewesen wäre. Dem entspre chend sind auch unsere in dieser Angele penheit bei den Behörden gethanen Schritte sehr zahlreich. Aber immerhin haben sie leider in manchen Fällen nicht den gewünschten Erfolg gehabt. Ein Theil der russisch -jüdischen Händler, die bis zum 1. April 1686 befristet wa ren, hat diesen Termin, der ständigen Unsicherheit uud Ungewißheit über sein ferneres Schicksal müde, nicht abgewar tet und ist freiwillig gegangen. Die in sonstigen Jahren nur zeitweilig nach hier kommenden russischen Eommissionäre sind zum Theil ausgeblieben, weil sie be fürchteten, daß ihnen eine genügende Frist zur Abwickelung ihrer Geschäfte nicht gewährt werden würde. So haben die Ausweisungsmaßregeln, trotzdem wir wiederholen es die Behörden sie thunlichst milderten, unmittelbar und

mehr Noch ntttteldar) den Verlust dem Handel höchst nützlicher Elemente zur Folge gehabt. Auf der Hand liegt es, baß die russisch-jüdischen Händler einen Platz zu meiden und zu verlassen suchen, an welchem sie ihres Bleibens nicht ge wiß sind. Und es ist leider den Betheiligten un zweifelhaft, daß der so überaus bedeu tende Iiückgang unseres Getreidehandels namentlich in den jetzt abgelaufenen vier ersten Monaten des Jahres 1836 wenigstens theilweise den Ausweisungen zuzuschreiben ist." Auch der Jahresbericht der Handelskammer zu O p p e l n konstatirt die nachtheiligen Wirkungen diese? Ausweisungen wie folgt: Diese Ausweisung hat 'manche Nachtheile mit sich gebracht. In en Orten unseres Bezirke, wo zahlrreich ere Ausweisungen stattfunden, haben durch dieselben die Arbeits und Geschäfts Verhältnisse eine nicht zu unterschätzend: Störung erfahren. Jnebesondeie leiden durch die Auswei sungsregeln die Geschäftsleute in unsern Grenzorten, indem der früher lebhaste Grenzverkehr fast ganz aufgehört hat. Sonst pflegten die jenseits der Grenze wohnenden Polen nach den Nächstgelege, nen deutschen Orten zu kommen, um hl Bedürfnisse an Kleidern, HaushaltungSgegenständen :c. einzukaufen. Seit den Ausweisungen von Polen aus Deusch.land hat aber unter unseren Grenznach barn eine solche feindselige Stimmung gegen alles Deutsche Platz gegriffen, daß sie jeden Verkehr mit uns so gut wie ganz cusgi'gebn haben Seidenbau in den Ver. Staaten. Aus dem sechsten Jahresbericht des Frauenvereins für Seidenbau in den Ler. Staaten' ist ersichtlich, daß die ge genwartigen Aussichten für diese Jndu strie zwar nicht so glänzend sind, wie sie eigentlich sein könnten, daß aber immer hin begründete Aussicht vorliegt, daß es ihr gelingen wird, sich im Laufe der Zeit hier zu Lande eine geachtete Stellung zu verschaffen. In den Landdistricten ist die Anzahl Derjenigen, die sich der Sei denzucht widmen, in steter Zunahme be griffen, auch ist sowohl in der Menge sowie in der Güte des erzielten Rohstoffes eine wesentliche Besserung zu verzeichnen gewesen. Desgleichen ist auch in der Methode, die Cocons in Rohseide für den Handel zu verwandeln, eine Besserung eingetreten, und die Preise für die Seidi sind etwas höher, als früher. Daß sich für den Seidenbau in den Ver.Staaten ein ungeheures ThätigkeitS feld bietet, wsnn man ihn erst dahin bringen kann, daß er seinen Unterneh

mern einen lohnenden Ertrag abwirft, ist schon durch einen Blick auf die Statistik unserer Zollhäuser ersichtlich. Sehr häusig erreicht die monatliche Einfuhr von Seide und Seidenwaaren die Höhe von 5 Millionen Dollars. Es ist nur nöthig, eine größere amerikanische Da mengesellschaft zu besuchen, um sich zu überzeugen, daß die Mehrzahl der Klei der aus Seidenstoffen besteht. In Philadelphia befindet sich bereits eine Seidenspinnerei, in welcher sechs Spindeln thätig sind. Die dort erzeugte Seide findet reichlichen Absatz, und daS Geschäft macht sich thatsächlich bezahlt, trotz des Mangels an erfahrenen Seiden spinnern und der ungenügenden Anzahl der producirten Cocons. Man hofft, in den nächsten zwei bis drei Jahren dies Uebelstände vollständig beseitigen zu können. Die in Philadelphia herge stellte Seide genießt außerdem den Ruf, noch besser zu sein, als sogar die Seide aus dem südlichen Frankreich. Besonders ist die Beschäftigung mit der Seidenzucht überall dort auf dem Lande zu empfehlen, wo Frauen und Kinder genug Seit haben, sich ihr zu widmen. Bananen. Trotzdem man in den Märkten der Ver. Staaten nur zwei oder drei ver schieden? Arten Bananen kennt, so giebt eS doch sehr viele Arten der Pflanzt aattung der MusaS oderPisangs. Einige Pflanzer in Westindien und in Central Amerika stellen sogar die Behauptung auf, daß sie selber bis 30 verschiedene Sorten kennen. Die eigentliche Pliang frucht ist in den Ber. Staaten fast ganz unbekannt, und nur selten findet man sie in New Orleans. Die unter dem Na men Bananen" in den Ber. Staaten allgemein bekannten Sorten sind ent weder gelb oder roth, doch finden sich Ab arten in allen, durch die Mischung dieser beiden Farben entstandenen Schattrrun gen. Bei Weitem der größte Theil aller nch Amerika importirten Bananen wird roh gegessen, doch können sie auch auf andere Art zubereitet werden. In Butter gebraten bilden sie eine ausgezeichnet Speise ; in ihrer chale gebacken schmek ken sie wie deliciöse Birnen, gekocht sind sie gleichfalls sehr genießbar und nach Erlangung ihrer vollen ölelse getrocknet, bilden sie em süßes Mehl. In jeder Form sind sie sehr nahrhaft und über treffen in dieser Beziehung sogar das Brot sehr bedeutend. Wie jungen zar ten Sprößlinge werden wie Spargel zu bereitet und gegessen. Es ist durch die Wissenschaft festgestellt worden, daß ein Acker Bananen weit mehr Nahrungsstoff bietet, als ein Acker Weizen oder Kartof feln. Auch Rinder, Pferde, Ziegen, Schweine und Geflügel fressen gern Ba nanen. Für manche Familien in der tropischen Zone bildet die Banane das unentbehrlichste Lebensmittel, ebne wel cheS sie aar nickt eristiren könnten. Sie Vt für sie eine noch größere Wichtigkeit, als für die Irland die Kartoffel. Man darf sich deshalb nicht verwun dern, daß unter den Völkern jener hei ßen Länder vielfach die Geschichte ge glaubt wird, daß die Banane die verbo tene Frucht war, zu deren Genuß Stamm mutier Eva ihren Adam verleitete. Auch heißt es dort, die ..schwere Traube", welche von den Kundschaftern aus dem gelobten Lande auf einer Stange in das Lager der auf der Wanderschaft besind lichen Jsraeliten gebracht wurde, sei ein fach ein Bunch" Bananen gewesen, nach deren Genuß begreiflicher Weise die Sehnsucht der Wanderer nach dem Herr lichen Lande, welches derartige Früchte erzeuge, nur noch gestiegen sei. Der Nutzen der Bananen erstreckt sich nicht auf ihre Frucht allein. Die BIät ter bilden eine ausaeieichnete Bedeckung

füt die Dächer der Hütten; iii vtüttim liefert eine große Menge Faserstoff von bedeutender Haltbarkeit und sehr ver schiedener Feinheit. Einige dieser Fafern sind so zart, daß ein ganzes, aus ih nen hergestelltes Gewand mit Leichtigkeit in eine Hand eingeschlossen werden kann. Die Bananen Industrie entwickelt sich immer mehr, da die Nachfrage nach die ser süßen Frucht seit der Einführung der Refrigerator Waggons und der Ziühlräume auf den Dampfern, welche eS er möglichen, tropische Früchte aller Art bis zu den entferntesten Theilen der Ver.

Staaten und nach Europa zu bringen, wesentlich gestiegen ist. ' Die Kosten der Errichtung einer Bananen Plantage werden im Durchschnitt auf 915 per Acker berechnet. Die Anpflanzung ge schiebt durch Schößlinge. Neun Monate nach der ersten Anpflanzung kann man vereuS die ersten Michte einheimsen, und von dieser Zeit an befinden sich stetig neue Büschel" im Zustande der Reife. Neue Pflanzen dringen aus dem Erdbo den und nehmen den Platz der alten Stämm, ein, welche absterben, nachdem sie einmal getragen haben. Die Büschel erreichen ein Gewicht von 30 bis 80 Pfund. Die Büschel, welche weniger als sechs Reihen Früchte tragen, werden von den Aufkäufern an Ort und Stelle nicht angenommen, unter der Behauptunq, sie seien den Preis gewöhnlich 3550 Cents das Büschel nicht werth. . Die Schiffe, welche zu dem BananenHandel benutzt werden, können in der Regel 20,000 bis 40,000 Büschel an Bord nehmen. Schon in New Orleans brrngt das Büschel ungefähr einen Dol lar mehr im Markte ein, als es am hei mischen Gestade gekostet hatte, es ist also daraus ersichtlich, daß bei dem Geschäft ein gutes Stück Geld verdient werden kann. Die Pflanzen werden etwa 16 Fuß von einander in die Erde gesetzt und erhalten nur sehr geringe odet gar keine Pflege. Erst dann beschäftigt man sich mit ihnen wieder, wenn es gilt, die größeren Büschel abzuschneiden und alle kleineren Pflanzen, die man nicht haben will, abzuHacken. Die abgestorbenen Stämme mit ihren werthvollen Fibern werden ge wöhnlich unbenutzt an Ort und Stelle liegen gelassen, bis sie langsam ver faulen. Deutsche ocal-Vcacbrichteu Königreich Baiern. DaS 200jährige Jubiläum der Löwen grübe wurde in Altdorf gefeiert. f Oberlehrer Joh.Friedr. Heuner in Ansbach. t Oberlehrer Friedr. Wilh.Pfeif fer in Fürth, Redakteur derBaierischen Lehrerzeitung". In Lauf fand in alt herkömmlicher Weisedas Kunigundefest statt. J'n Murnau erlag der Schuhmachn Xavtr Stadler der Hundswuth. In Vlistelbach ertränkte sich der Maurer I. Opel zu Bayreuth, der Söldner Ludwig Maier von Blöcktach und der Fuhrmann Jobn Haider von Klingen derg a. M., sowie der Gärtner Alois Bogenrieder von Obermettenbach erhängten sich, der bekannte Flötenhans", ein tüchtiger Tischler ausPrien ertränkte sich im Chiemsee, der Ackerer Wilh. Dewein in Steinweiler erhängte sich und der Ackerer Pförtner von Ob.-Windsberg ließ sich vom Bahnzug überfahren. Ertrunken sind : der Galanteriewaaren Händler Josef Ertl in Eichbichl bei Grasing, der Metalldruckcr Joh. Schmidt, genannt Keßler, zu Erlangen, der Mau rer Alois Grießemann in Lindau, der Maschinenschlosser Georg Erdlen aus Nördlingen. Die Schuhmachersfrau A. Beutelrock in Augsburg stürzte beim Wäscheaufhängen von der Altane und brach das Genick, dr 13jährige Sohn Franz des Gastwirths Schwinghammer in Poing verletzte sich dadurch lebensge fährlich, daß em geladener Revolver,den er in der Hosentasche trug, sich entlud, der Hausbesitzer A. Schöpfl zu Schern feld erlag den Verletzungen, die er am Frohnleichnamifest beim Zerspringen eines Böllers erlitten hatte, der Bräuer Karl Gößler zu Neu Ulm stürzte so unglücklich in den Kellerschacht, daß an seinem Aufkommen gezweifelt wird, der Ackerer Georg Scheuerlein von WernS bach wurde von einem Bahnzug über fahren und getödtet. Kö nigrs ich Württemberg. In dem Garten des Bauern Gräter in Berndshausen fand man 146 Geldstücke auS dem 16. Jahrhundert. Kaufmann Michael Breitinger in Ehingen wurde zum Obmann des Bürgerausschusses ge wählt. In Hall fand der 6. Verbands tag der Bäckermeister statt. Wegen Sittlichkeitsverbrechen erhielt der Müller Friedrich Scheid von Schriesheim 15 Monate Zuchthaus. In Jsny wurde das oberschwäbische Gauturnsest, verbun den mit Fahnenweihe und 40jährigem Stiftungsfest des dortigen Turnvereins abgehalten. In Jttenberg wurde die ledige Louise Kübler wegen Kmdesmords verhaftet. Einer Familie Maier in Altenried sind durck eine amerikanische Erbschaft 100,000 M. zugefallen. Der Brauer Gärtner in Reutlingen hat sich aus dem Fenster ge stürzt und ist schwer verletzt. Der Pa piermache? Friedrich Bölmle in Rottweil muß wegen Beleidiguna des Kaisers 8 Monate im Gefängniß brummen. Der Bauer ranz kaier von Böhrmgen hat sich erhängt : in Dietenbeim a. d. I. vergiftete sich die Frau des Seifensieders B. und in Poltringen erschoß sich der oyn des ckloßmüllers Dürr; die Frau des Architekten Kiderlen in Ra Vensburg hat sich in einem Anfall von Geistesstörung ertränkt. Durch Un alücksfälle kamen um's Leben: der Kauf mann ;enbogen von Stuttgart, der Feldschütz Pflüger von Türkheim und der Jayre alte Jo es Getger von Unter grieöheim (ertrunken), der Tagelöhner iyrittos cvöttle von Ebhausen, der Brauer Karl Geßler von Langenau, der Schloffer Merkt von Spaichingen und der Sohn des Weichenwärters Wachmann in Walvsee (in Folge eines Sturzes) und der Werkmeister Burr von Heidenheim a. Br. (von einem herabfallenden Bal ken erschlagen). Großherzogthum Baden. Der Schreiner Friedrich Ziegler n. Lahr ist spurlos verschwunden. Wegen Sittlichkeitsverbrechen wurde der Land wirtb Dr. Bior von Waaöburst verhaf-

tet.-Der Herau?geter des 'AZteie'Ntyäler" in Zell, W. A!att, ist verschwunden. Wegen Meineids resp. Verleitung dazu erhielt der Schmied Peter Weggler von Emmingen 4 Jahre, der Taglöhner Adam Storz. ebendaher, 3 Jahre. Zucht Haus, der Landwirth Johann Wen; von Königsbach 1 Jahr Zuchthaus ; wegen betrügerischen Bankerotts und Betruges bezw. wegen Beihilfe dazu der Kaufmann Matthias Mvllingcr aus Liel 1 Jahre, seine Schwester Karoline, verehel. Anton Sattler, 1 Jahr Zuchthaus und Karl Möllinger 1 Monat Gefängniß ; wegen Brandstiftung der Ackerer Fridolin Jager von Rorgenwies I Jahre Zuchthaus; wegen Sittlichkeitsverbrechen Joh. G. Ehinger von Singen 3 Jahre Zuchtbaus ; wegen Kinperverletzunq mit tobt lichem Erfolg der Händler W. Brändle aus Ellwangen, welcher bei Steißlingen seine Frau Anna, geb. Psitzer, durch einen Messerstich tödtlick ver letzte, 5 Jahre Zuchthaus. In Mannheim erhängte sich der Auf seher Heingärtner. Der Sohn des Geschäftsführers Hall in Allmendshofen stürzte auö dem Dachfenster und verletzte sich lebensgefährlich ; der Stiftungsrath, Stampfenbauer Josef Sckätzle auS Bie derbach, den sein Pferd gescbiagen hatte, starb in Folge der inneren Verletzungen, der bei dem Landwirth Albert Gaus auf Madachhof konditionirende Oekonom Kaspar Schoch von Voll ertrank beim Baden, in Hemmenhofen bei Kon stanz siel der Sohn des Landwirths Schmid in den See und ertrank, in Ob. Münsterthal hieb sich beim Holzspalten der Landwirth Leopold Wiesler die linke Hand ab, auf einer Fahrt wurde der Ac

cifor um Altbürgermeister Anton Walz aus Oberkirch aus dem Wagen geschleu dert und starb bald darauf. Aus der Rheinpfalz. Der Lehrer Maueröder in Jngelheim ist mit Hinterlaffung von Schulden verduftet. Ueber das Bermögen der Firma I. Reichards & Söhne in Landstuhl wurde der Konkurs eröffnet. Wegen Betrugs erhielt Frau Kath. Bott in Zweibrücken 3j Jahre Gefängniß. In Bubenhausen erhängte sich der Ackerer Heinr. Schwarz, in Dürkheim erschoß sich der Hotelier I. Sieber, Pächter des EurHotels, ehemals Witth der Bier Jahres zeiten". Der Tuchweber Welker von Lambrecht und der Ackerer Wilh. Dewin von Steinweiler erhängten sich. Der bei Gebr. Gienanth ,n Eisenberg ange stellte Kommis Aug. Lichti ertrank im Hammerweiher, auf Station Munden heim wurde der Bremser Staudt aus Kaiserslautern überfahren und getödtet, in Kaiserslautern wurde der Rangirer Greffer zwischen den Puffern zweier Wagen erdrückt, die Frau Anna Bindle in Landau a. I. starb an Blutvergiftung in Folge ernes Insektenstiches, im Rhein ertrank der Maurer Johann Ballmann aus Ludwigshafen. Der Zimmermeister Jul. Grimm in Speyer stürzte bei einem Bau in der Pistoreigaffe vom Gebälk und wurde schwer verletzt. ElsaßLathringen. Die ledige Marie Müller in Bühl wurde wegen Blutschande verhaftet. In Königsmachen wurde die ledige Kathi oep?lt wegen Kindesmords verhaftet. Der Mörder der Wirthsfrau Vaudiffon aus der Geaend von Pierreviller der Knecht Stefan Rouprich von Lubeln, wurde zum Tode verurtheilt; ferner wurden verurtheilt: der Ackerer Viktor Hazotte von Amelecvurt, der seinen Bru der erschoffen hatte, und die der Bei Hilfe bei diesem Verbrechen angeklagte Wittwe desErschoffenen, Denise Hazotte, ebenfalls von Amelecourt, zu 15 resp. 12 Jahren Zuchthaus ; wegen KindSmordS die liedige Christine Vockage von Frei Altdorf zu 3 Jahren Gefängniß ; wegen Sittlichkeitsverbrechen: der Melker Jo sef Conte von Alaincourt zu 13 Mona ten Gefängniß, der Schuhmacher An dreas Ketzler und der Schreiner Johann Massing, beide von GroßblitterSdorf, zu 2 Jahren resp. 1 Jahr Gefängniß und der Hüttenarbeiter Hippolht Matrat von Haymgen zu 6 Monaten Gesängnitz; wegen Körperverletzung mit nachgefolg tem Tode der Eisengießer August Herr mann von Hüttenheim zu 6 Jahren Zuchthaus und wegen Brandstiftung der Schreiner Anton Kraft von Straßburg zu 5 Jahren Zuchthaus. Oldenburg. Der frühere Landbriefträger Heinrich rnre wi Huve wurde wegen Unterschla gung zu 3 Jahren Gefängniß verurtheilt. In Vielstedt wurde der frühere Brief träger Gerhard Rastede wegen gleichen Vergehens zu 2 Jahren Gefängniß ver. urtheilt. In Hundmühlen brannte das Haus deS Tischlers MertenS nieder und rn Scharret das Anwesen des Brinkbe sitzers I. Oltmanns. Am 13. Juli fand i Belfast, Irland, ein Krawall statt, we cher an Heftigkeit alle während der letzten x T. r . w m hen oazetvit vorgekommenen uvertras. Eine Trommlerbande marschirte Gros venor 3koad entlang, um an der Ein weihung der Bally nafeiah Oranaisten Loge theilzunehmen, als ein Bolksbaufe Steine auf sie zu werfen begann, hier e ir. p-r m M . aus enlipann ncy em amps, welcher eine volle tunde wahrte und mit voller Er bitterunz geführt wurde. Weiber rissen das Straßenpflaster auf und trugen den Tumultanten in ihren Schürfen' Steine zu. ime Zeit lang war die Polner ab solut ohnmächtig, bald jedoch lanäten Verstärkungen an und schließlich mußte CCt . r rrr vie cenge weicyen. 'uayrend des u multö siel ein Schuß und es soll ein llcann schwer verwundet worden sem. Eine Menge Häuser in der Grosvenorpraße wurde demolirt. Am Abend kam eS wieder auf der Shankhillstraße zu Ruhestörungen und nahmen die Din zu später Stachtstunde eine gefährliche Wendung. Die Aufruhrakte mußten verlesen werden, worauf Militär und ' Polizei mehrere Male gegen die Tumul . tanten vorrückten. Die Polizei feuerte aus die Menge, welche das sveuer erwr z derte. Eine Zeit lang entspann sich ein regelrechtes Gefecht. Mehrere Civilisten wuroen verwundet und ewige von ihnen in's königliche Hospital geschafft. Auch sehr viele Polizisten erlitten Verwun düngen, der Sergeant McGee so schwere, daß man an seiner Wiederberpellung zwenelt.

A. K DOMS

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