Indiana Tribüne, Volume 9, Number 314, Indianapolis, Marion County, 3 August 1886 — Page 1

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Neue jier Telegraph. W e t t , r u s s t eh t e n. O a s hin g l o n, D. C, 3. August. Hübsche Wetter. Nordwind, etwa wärmer. Doppelmord. St. Louiö. 2. August. Ja Brsokfield fand am Sonntag ein Pienic statt, wobei ein Mann. Namens John Garner

Bier verkaufte. Einige der Anwesenden verlangten von dem Constabler Hague, dab er Garner verhafte. Der Constabler wollte sich eben daran machen, alS ein BruderGarner mit einer Alt herbeilief und den Constabler mit ei nem Hiebe todtschlug. Ein Mann Na enS Fogarty. der dem Constabler helfen wollte, erhielt ebenfalls einen Schlag mit der Axt. der sofortigen Tod herbeiführte. Garner sprang daraus in den Wald und ist noch nicht erwischt worden. DrahtnaAlHten. Der Chicagoer Tenden Prozeß. Chicago. 2. August. Carter H. Hareison war der erste Zeuge, den die Vertheidigung ausrief. Er sagte Fol. gendeS aus : Bin Mayor seit 7 Jahren, habe eine oberflächliche Bekanntschaft mit SpieS und ParsonS. TagS vor dem 4. Mai war ein. .Riot bei McCormick'S. ES war mir mitgetheilt worden, dak SpieS die Veranlassung dazu geboten hätte. Am nächsten Morgen sah ich ein Cirkular. Ich dachte. eS sei besser, wenn ich selbst dorthin gehen würde. Ich kam dorthin etwa 5 Minuten vor Acht. ES w ,r etwa 9 alS die Versammlung eröffnet wurde. Hörte Spie und ParsonS sprechen. AlS ParsonS eben ausiöcen wollte, ging ich zur Station, um mit Capt. Bonsield zu sprechen. Von da ging ich nach Hauö; als ich eben zu Bett sehen wollte, hörte ich von der Exploston. J.i der Ver. sammlung befand ich mich in der Mitte der DeSplaineS Steake. in der Nähe der Alley. Ich glaube, Mr. SpieS wußte. daß ich in der Versammlung war, denn er sprach sehr mäßig. Einmal sprach er in einer Weise, daß ich mich fast veran. laßt gefühlt hätte, die Versammlung aus zulöfen. Ee brach jedoch bald ab und wurde mäßig ; jedenfalls hatte er mich gcslhen, a!S ich ein Streichholz anzün dete. ParsonS Rede war. aS ich eine toilbc politische Harangue" nennen würdet F.: Dachten Sie zu irgend einer Zeit, so lange Sie da waren, an die Auslösung der Verfamslung? A. : (zögernd) Nein ! F.: Sahen Sie irgend etwa? Oid nungSvidrigeö? rinnen : Erhebe Einwand. Richter hält den Einwand ausrecht. Jlack: Wurde Ihre Aufmerksamkeit durch irgend etwa? angeregt? Mayor: SpieS sagte: Wak hat die Po'.izei. die Miliz sich fortwährend auf die Seite der ttapitallstm zu stellen? ES wurde dann gerufen: .Hängt sie!und AehnlicheS. .Die Versammlung war von Hayd merkern und Arbeitern besucht, zumeist Deutsche und Polen (!) Glaube, daß SpieS oder ParsonS. aus einen Ruf auS dem Publikum antworteten .Noch nicht!" ES wurde in der Versammlung nicht? vou Gewaltanwendung gesagt, sonst hätte ich die Versammlung aufgelöst. Irgend Jemand rief auS: .Mayor Harrison wird sprechen AlS ich wegging, waren höchsten noch 500 Personen anwesend Wie lange sprachen Sie mit Borfteld? Grinnell: I objsct! Black: Sie haben von Seiten der Anklage alle Unterhaltungen zugelassen, welche von Zeugen geführt wurden Grinnell Gut. Mayor: Ich sagte Bonsield. er sollte seine Mannschaften (Reserven) nachHauö schicken, da die Versammlung friedlich sei. Ich hörte ein Gerücht, daß nach der Versammlung etwaS geschehen würde F. : Sahen Sie Jemand in dec Versammlung Waffen zeigen? A.: Nein. Kreuzverhör. Grinnell: Sie hatten am Nachmittag gehört, daß in der Nacht deö 4. Mai das Frachtdepot der Milwaukee & St. Paul Bahn in Brand gesteckt werden sollte ? Black: Wir erheben Einwand. Richter: Nicht zulässig. Grinnell : Dieses Gerücht bildete einen Theil der Unterhaltung mit Bonsield und ist deshalb zulässig. Richter: Gut. Grinnell : WaS war das Gerücht ? Mayor : Cap?. Bonsield segte mir, er hätte gehört deß die Versammlung später den Bahnhof der St. Paul Bahn anstecken, oder McCormick'S Fabrik angrei fen würde'.oder daß die Versammlung am Heumarkt berechnet sei. die Polizei hinter 'S Licht zu führen. Ich überzeugte mich in der Versammlung, daß nichts Derartiges beabsichtigt war. Bonsield stimmte mir

bei, meinte aber, daß eS gut sein würde, wenn er die Polizei im StationShauS behalten würde. Eine bestimmte Ordre gab ich ihm nicht. Black: Kam das Gerücht von Bon field? A: Ja, eigentlich war eS eine Befürchtung. F: Hörten Sie nicht, daß bei den AuS rufen: .Hängt ihn!- Schießt sie zu sammen!" u. s. w.. von SpieS und Par sonS. gesagt wurde: .Schreit nicht, geht

hin und thut eS ?" A : Nein, da? habe ich nicht gehört. Capt. Black fragt noch: Hat Jemand anders noch zu Ihnen gesagt, da? Milwaukee & St. Paul Frachtdepot und McCormick'S Factory sollte angegriffen werden ? A : Nein nur Bonsield. Martin Simon, ein GeschästSreisender war der nächste Zeuge. War bei der Versammlung auf dem Heumarkt. Ein Zirkular, welches er bekam, trug an Stelle des Wortes : .Rache" die Worte : .Paßt auf Arbeiter !" Er traf Capiiün Wrd. der ihn mit Inspektor Bonsield bekannt machte, mit Mayor Harrison machte er sich selbst bekannt. Er stand während der ganzen Versammlung in der Nähe des Wagens, auf dem die Sprecher standen. Die Reden waren nicht besonders aufreizend. ParsonS sagte, man kämpfe nicht gegen Personen, sondern gegen ein System. Während Fielden sprach, .begann eS zu regnen. Einer in der Versammlnng schlug vor, man solle sich nach einer Halle begeben. Fielden sagte, er sei bald fertig. AlS die Polizei ankam, sagte Jemand aus dem Wagen : .DieS ist eine friedliche Versammlung. Der Ausdruck: .Hier kommen die Bluthunde" wurde von Keinem gebraucht. Zeuge sah, wie die Bombt geworfen wurde. Sie kam nicht auS der Alley, sondern von mindesten? 20 Fuß südlich von derselben. Nachdem die Bombe fiel, feuerte die Polizei aus die Menge, die Schüsse kamen alle von der Polizei. In dem Gespräche, da Zeuge vor der Versammlung mit Polizeiinspek tor Bonsield führte, sagte Letzterer : .DaS Schlimmste ist, daß die Sozialisten immer ihre Frauen und Kinder dabei haben, so daß die Polizei nicht an sie kommen kann. Wenn ich aber einmal so 3000 von ihnen beisammen habe, werde ich schnell serl'ig mit ihnen werden. Zeuge sagte ferner auS. daß er zu der Versammlung gegangen sei, um auSzu finden. waS die Sozialisten zu sagen haben, da er geglaubt habe, daß die Zel tungen darüber nicht ehrlich berichten. Zeuge ist weder Sozialist noch Anarchist. Aehnlich sagte John Ferguson, Jani tor de HauseS an der Ecke von Clinton und Washington Straße aus. Ist eben falls weder Sozialist noch Anarchist. Ist positiv, daß die Bombe nicht vom Wagen aus, sondern im Gegentheil von der Mitte der Straße auk in der Richtung deS Wagens geworsen wurde. Ludwig Zeller, Sekretär der Central Labor Union, war bei der Versammlung gnwesend. Auf die Aufforderung der Polizei auSeinqnderzugzhen, erfolgte keine Antwort. Die Schüsse wurden sämmtlich von der Polizei abgefeuert. Zeuge gehörte früher einer anarchistischen Gruppe an. Carl Richter sagte ähnlich auS. Ist weder Sozialist noch Anarchist und ge hört keiner Albeiterorganisation an. Der nächste Zeuge war ein Carpenter. Namens Friede. Liebel. Seine AuSsa gen unterscheiden sich nicht bedeutend von den Aussagen der Anderen. Er war ebenso posttio, wie jene, daß SpieS und Schwab nicht in der Alley waren, denn er stand während der ganzen Versamm lung und biS die Bombe fiel, am Eingang zur Alley. Die YundeSfchuld. Washington. 2. August. Der Bericht deS Schatzamtes für den Monat Juli weist folgende Zahlen: ZinStra gende Schuld $1 206 604.112, unverzin. liehe Schuld $535 079.690. Gesammt schuld $1,755.559.047. Vorrath im Bun deSschatze $484.856 903. Schuld nach Abzug deS Baarbestandeö $1,460.293,60t. Dynamit. St. Clair. Pa.. 2. August. Seit 2 Jahren hat die .Law and Order Sociclt)" durch ihr Verfahren viele Zwistig. keilen unter den Bürgern hervorgerufen Vor etwa 8 Monaten fand eine Dyna mitexvloston statt. Heute Morgen um 3 Uhr flog ein Theil der Baptistenkirche in Folge einer Dynamitexploston in die Luft. Wm. Owens, der Pastor der Kirche war nämlich der Haupturheber deS gehässigen Vorgehens der Society. Von den Thätern hat man nicht die geringste Spur. KnightS of Labor. Ev a n S v i l ! e. 2. Aug. In Princeton fand heute eine große Versammlung von KnightS of Labor auS dem südlichen Jndiana statt. Wenigsten 5000 Men-

fchen waren von auSwärtS gekommen. Ein Umzug fand statt und Reden wurden gehalten. '' V,r Qav?l.

Unruhen in Irland. Belfast. 2. August. Heute Abend brachen wieder Unruhen aus. Eine Volksmenge griff eine aus Katholiken bestehende Anzahl von Leuten an. welche von einer Partie zurückkamen. D Pöbel schlug die Polizei zurück und warf eine Masse Fenster mit Steinen ein. Die Polizei mußte schließlich von den Waffen Gebrauch machen und viele verwundungen kamen vor. Der Tod L isz tS. Ba yreuth. 2. August. LiSz! starb im Hause deS Herrn Fröhlich. Er war schon krank, als er zum Wagnerfeste hier herkam, und mußte in daS Opernhaus getragen werden. Während der Vor stellung am Donnerstag zog er sich eine Erkältung zu. welche rasch in Lungenent zündung ausartete. Am Freitag schon delirirte er fortwährend, am Samstag erlangte er für kurze Zeit das Bewußtsein wieder. Der Großherzog von Weimar will ihn neben Schiller und Göthe begraben lassen. BiSmarck in München. München, 2. August. Bei dem Galadiner, welches der Prinz.Regent Luitpold hente in München zu Ehren BiSmarck'S gab, waren sämmtliche bayer ische Prinzen anwesend. Die Straßen. durch welche BiSmarck fuhr, waren mit Menschenmassen angefüllt, die den Kanz ler. stürmisch begrüßten. Der Kanzler steht ungemein wohl auS. Eisen bahn un g lück. Berlin. 2. Aug. Ja der Nähe von Halle ist der Frankfurt-Berliner Eilzug heute Abend entgleist. Lokomotive, Ten der, Gepäck und Postwagen gingen in Trümmer. Mehrere Passagiere wurden mehr oder minder Ichwer verletzt.' JtffSvaSrtSt,. G la S g o w. 2. August. Angekom. : Die Dampfer .State of Pennsylvaniaund .Jndia" von Nw Vork. H i e si ge ö. Die Brandstifter. Stoughton Cully und Jack Coughlin. d.ie beiden Complizen deö Brandstifters Butch McYonald bekannten sich im Criminalgericht der Brandstiftung schul big. Sie erhielten je 2 Jahre Zuchthaus Wm. Wallact, welcher seiner Zeit zu 8 Jähren Zuchthaus verurtheilt worden war, bekam einen neuen Prozeß bekannte sich heute schuldig und erhielt 5 Jahre. Butch McDonald und Preß DaviS bekannten sich ebenfalls heute schuldig. Ersterer erhielt 6, Letzterer erhielt 2 Jahre Gefängniß. , m -i - - Der kleine Stadtherold. Frau I. F. Schweikle und Herr und Frau I. Cullmann haben gestern eine Vergnügungsreise nach Deutschland unternommen. m "-" 3- Die Herren Dickson & Talbott, Letzterer ist der Pächter von Engllsh's ÖperahauS werden nächsten Winter auch das Dime Museum zusammen führen. sr William Torbert wurde heute Pprmittag vom Sheriff auf Befehl der Grobgeschworenen hin verhastet eil er eine religiöse Versammlung nahe Emmerich'S Platz gestört hat. DaS Sewer Comite der Alder wen wird empfehlen, die yrdinanz zur Errichtung eines SewerS an Delaware von North bi? St. Mary'S Straße in ihrer gegenwärtigen Fassung zu streichen. Die Distrikt Affembly. 106 K. of L. hat die folgenden Delegaten zu der am 4. Oktober zu Richmond, Va., statt sindenden General Assembly gewählt : John Schley. Wm. B. LewiS, A. F. Wilson. John F. White, W. C. Mc Daniel?. S. L. Lesstngwell und y. H, McClellan. CO StraßenbahN'Passagiere werden gut thun, auf der Hut zu sein. Am Samstag fand County'Commissür Clln ton in einem Päckchen 7 Cent? zu wenig und gestern fehlten in einem Päckchen. daS er bekommen hatte. 10 Cents. ES dürfte immerhin gut sein. daS Geld in den Päckchen nachzuzählen. Zur Zeit wird eine recht häßliche Familiengeschichte vor Squire Smock verhandelt, in welcher ChaS. Macintire keine besonders schöne Rolle spielt. Seine Gattin hat schon seit lüngeter Zeit auf Scheidung' geklagt, und ihm da Haus verboten. Er aber wollte sie dennoch be suchen, und alS sie ihr gutes HauSrecht mit einem Revolver zu vertheidigen drohte, schlug er sie tüchtig.

- um oauTCl . rs . - l nm !... O . r mtht unter. iC0cn' oa Alm ZkZeaver unter den Lebenden . Atlanta weilt, und daß der Betreffende, "m vifen babnunalück seinen Tod fand große Aehnlichkeit mit Weavk hatte. Wo Auslande. ach dem E f e r e i t o I t a N .iano" fand vor dem Militär-Tribunal u Rom die Avurtheuung M yaupu manns Leitenitz vom dritten Bersaglieri Neaiment statt. Er war'angeklagt der Desertion unter Mitnahme von Dienst geldern, und das .Urtheil lautete auf Schuldig unter Annahme mildernder Umstände. Der Angeklagte wurde zu zweijähriger Gefängnißstrafe, zum Ersatz des veruntreuten Geldes und in die Kosten verurtheilt. Wenige Tage später stand gegen einen Hauptmann emes an deren Truppentheiles vor demselben Tri bunale die ' Schlußverhandlung wegen Betruges an. Wir würden uns," bemerkt dazu die Deutsche Heeres-Ztg." mit dieser schmutzigen Wäsche, die be fremdlicher Weise öffentlich gewaschen wird, nicht befaßt haben, wenn sie rncht einen Einblick in mancherlei Verhältnisse deö italienischen Ofsiciercorps gestattete. Besonders lehrreich ist der erste Fall. Wie die Gerichtsverhandlungen ergeben, waren die Qualisicationen de Haupt manns-Leitenitz von jeher sehr schlechte ; trotzdem bringt er es bis zum Hauptmann bei den Bersaglieri ; erlebte in legiti. mer", aber vom Minister nicbt anerkann ter Ehe, also nach staatlicher Auffassung im öffentlichen Concubinat ; dieses Ver hältniß hatte zum Theil seinen sinanciel len 3iuin zur Folge, und doch blieb er in seiner Stellung ; gänzlich ruinirt wurde er durch Handelsspeculationen, durch welche er seine Lage zu verbessern suchte, und Niemand stnder ettyas in solchen Manipulationen." Die Vorhersage, daß du am 17. April von einem furchtbaren Brandunglücke heimgesuchte Stadt Stry auS dem Schutt und Trümmerhaufen schon binnen kürzester Zeit neu erstehen werde, scheint bisher sich nicht bewahr heiten zu . wollen Der Kostenaufwand für den Wiederausbau von Stry wurde auf 700.000 fl. veranschlagt. Da nun der Neichsrath sür diesen Zwcckgemäß den Antragen der Regierung, blos 400, 000 fl. bewilligt hatte, so erwächst für den galizischen Landtag die Pflicht, den hilfsbedürftigen Realitäten Besitzern zum Zwecke der Wiederherstellung der niedergebrannten Häufer und der Gemeinde Stry zur Bestreitung der Auslagen für die mit dem Wiederaufbau verbundene Stadtrcgulirung einen unverzinslichen Vorschuß von 300,000 fl. aus Landes Mitteln zu gewähren. Von dem bishe rigen Elsolge dcr Hilfsaction nicht befriedigt, haben sich mehrere Stryer Einwoöner, denen aucb einige Mittel zu Ge böte stehen, entschlossen, aus ihrer bisherigen zuwartenden Stellung heraus zutretenund auf eigene Faust eine der Stadt zu. Gute kommende Wirksamk.it zu entfalten. Ter Rührigkeit dieser Bürger, sowie der werthvollen Unterstützung des Regierungs Kommissärs Michel und des Ober-Jngenieurs Hawryszkiewiez hat man es zu danken, daß bis jetzt schon die Neconstruction von nahezu 100 Gebäuden erfolgt ist. In der Stadt w'.-nmelt es gegenwärtig von Architekten und Arbeitern. In dem gemüthlichen"' Wien fängt's an, etwas ungemüthlich zu werden ; jeder Tag bringt neue Be richte von Bubenstreichen, bald von tschechischer, bald von antisemitischer Seite. Am 12. Juli war in der Wein schänke des Leopold Scholl in Grinzing eine Gesellschaft zu Gaste, welche laute Reden in antisemitischem Sinne führte und in denen Jemand erklärte, daß man alle Juden nach Palästina schicken solle. Der am Nachbartische ebenfalls als Gast anwesende jüdische Kaufmann Anselmo Wilhelm, derzeit in Grinzing zum Sommeraufenthalt wohnhaft, war mit Kar tenspiel beschäftigt undignorirte anfangs diese Reden. Als aber Jemand von der ersten Gesellschaft die Ansicht aussprach, daß eine Christin, welche einen Juden Heirathe, eine Metze sei, bezog Wilhelm dies auf seine Gattin und nannte den Sprecher einen Ochsen. (Wilhelms Frau ist Christin.) Dies war der Anlaß, daß die Gesellschaft sich auf Wilhelm stürbe und ihn derart mißhandelte, daß er im Gesichte, am Oberarme, namentlich aber in der Augengegend bedenklich verletzt wurde. Seine anwesende Gattin, Louije Wilhelm, welche ihren Mann vertheidiaen wollte, wurde zu Boden geworfen, mißhandelt und schwer verletzt. In der antisemitischen Gesellschaft befanden sich lauter gebildete" Leute, u. z. Leopold Hollomay, Steindruckerei-Besitzer, Paul Häsler, Zahntechniker, Cornelius Vetter, Buchhändler, Franz Bartl, Redakteur des ,,Detauhändler", und der Grinzin ger Hausbesitzer Ferdinand Mandl. DaS mißhandelte Ehepaar befindet sich zu Bette und steht in ärztlicher Behandlung. Bemerkt wird, daß Anselmo Wilhelm ein allgemein geachteter, wohlthätiger und in Grinzing sehr beliebter Mann ist. Gen. I g n a t i e f f hat der ruf. mineralogischen Gesellschaft ein auf sei nen Besitzungen im Elisabethgrader Gou vernement aufgefundenes Atineral vorgelegt, welches zur Klasse der Alumnite gehört und bisher nur auf chemischem Wege gewonnen werden konntet Das Mineral hat den Namen Fgnatiesstt" erhalten.

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