Indiana Tribüne, Volume 9, Number 311, Indianapolis, Marion County, 31 July 1886 — Page 1
"..A W 00 vfrMitäf mw, H V n M 8 y ww 1U5 vv Offitc : No. 120 OK Dlarfc'lanD Strafe Jahrgang 9. Hanner 311. r Indianapolis, Jndiano, Samstag, den 31. Juli i8. i
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b tUlrx Spalte soweit dieselben md)t schästtanzeigen ftad unb den Raum von drei Zeile nicht übersteigen, werden uncntgcll i ich aufgenommen. Dieselben bleiben S Tage stehen, können aber nbeschrZntt ernknert werden. Anieizen, welche bi Mittag 1 Uhr adgk. . . , m T 1 Ä. I ,,ba Bert, fi'd. ö am ttlj taBt 1 auiuumt. i 5 Oerlant erlangt: s TarV.t.r,. N.ch,ufragnt M rgen bei eorz W. Ho, Vormann der I. D. . lsnbahnfhoi,. 2 vir langt: Ein Mädchen für ewöbnlib HaS arbeit ein Waschen. Nachtuftaze N,. 29 Nor Al.da S.raß.. " Verlangt: Ein gute, deutsches Mädchen fitrae. wöhnttcke Hasbeit ach.nfraae h t Squu Feiblemann, o. 2 Oft Odi, Strafe. 2ag verlangt: L'ute mit Äapital, m den Staat mit einer rftnvun,, ar trieichterun, der La für ßua pferde ,u ctrollnn Verkauft st an jeden Pferd eiaenthümer. ein Ecxerinent, foader et e be wiitte $t. Taujend tn eieauch. Etwa Na,nk, tMr tintt neratscöen Mann. H&btxit bti 5. D. Wkite. 234 Siü Laie Strafte. Edicago. da Stellegesuche. H,u AI! Ilirt ant ,ofoKINZ 921 ckN - sucht tlln in einer Famil. achtsragn H9.Z36 Süd lelaaati Straße. ' sucht: Sin junger Man, wische IS 19 Jahre alt, sucht t gena eiche Beschssttz,ng zu ragen in der Nnio Halle. 9lach' I fü .sucht iid rn einem Wann der 1 : mit Wji. t ..K. irfttttfe Öl elaittiflunff. I dkn : torge tt. ooeu x-1 ? , '.'. " t i esucht iritb Stelle ton ii cm tNildche sürHau. . m k in. j imkiiAn 0s n. 1(1 I rve. a.aqjUTioin w. o " I : 1 (9 C 1 U Q I VOM 9 CICUC 9011 fl.UM IHUJOllli -u ü ödnl che Hiuiatbei: m einer kleinen FZMltt. Adresse: Tlitu a etoich, Ns. 1 Buchanan 5tr. . lag
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UeneS per Telegraph.
kStttti auslichten. Q a k d i n g t o n, D. C.. 31. Juli. Schönt? Wetter, Südvind. Schadenersatzklage, ßih 9lurf. 31 Stiili. vossmeister. h mss.,.;,..nScamvaanie VU IWtll T - .. G,,chzzMl,r mAlM..liHnA m,th. T.e!n NKkNd viligiituiiu 4wt .y... " in einer Civilklage verhaftet. Paul Bauer von Vest Brighton Beach v nslatc ße aus Schadenersatz wegen Bee I WM ' ? öffentlichung einer Boycott Anzeige gegen jhn. S 0 N N e N st i ch. T ra W 0 I k 31. cluli. GtsUlN fa Jl KJ y W uu w ' . ' men flnf Jt&n Fällt V0N SoNNkNstlch V0k. Göitoricttcs. In Allegheny City, Pa, ist gestern ein Bettler verhaftet worden, in dessen Besitz sich später bei der Durchsuchung gegen tz50,000 an Geld und Werthpap!eren fanden. Man glaubt in dem InvlWWUUMl vvu yvwuivi wvuimij'v k!i.IV. . Vom r,,r, fnitYilSi-(&fnil meister Sperry von Chautauqua-County, sj( m erkkNNt ZU haben. Dies Wr J ' ' . rv.r sr i.. rj.rv ygs emlgen yren mi uouniveicctn M Betrage von durchgebrannt. . cw er , r t.tr:x. leine Msangunz roav sine rryrvtlu,?? Belohnung ausgesetzt. Vermuthlich hat' ten Detektives den Mann schon mehrfach l um ihn immer wieder einzufangen, bis er nicht mehr soviel Geld hatte, um einen (TlMt3 r i"i r (trto ?rot?i? ilt rtTv VV"1'1 vv v..v v"""'' 0 Sv r ?z Ußtl den BebSrden" für seine N, UtS V0N yili w-OvlwlVHl Ul I e r c - nz'. tf. I lNsangung geooren rvuroe. tnen anr:, .n lebte var Wenden akren I KJ " " ' ' U -V' -ähe Staats'Schatzmeister Pott von ?ew -7 v i r - neee. Wie es einem Lohnarbeiter ergeht. wenn er nach einem Leben voll schwerer Arbeit, d ihm stets kaUM das VlscheN Existenz ermöglichte, alt und schwach ge worden ist, davon erzählt die Velleville Arbeiterzeitung" folgendes Beispiel : In Garside's Mine, (Jll.) arbeitete der Kohlengräber Thomas Cotriell seit 1669. Natürlich wohnt er auch seit dieser Zeit in der Garside'schen Mieth'aserne ; er so wohl als seine Frau sind jetzt über 60 Jahre alt. Dieser Mann, der in Arbeit grau geworden ist, kann bei Garside keine Arbeit Mehr bekommen. Weil tX als stlls I ranairte Menschenmaschine anaeseben 4 - , j i i Wird, und da man wemgnens einen Grund für dieses miserable Verfahren angeben will, so dichtet man ihm an, er habe beim letzten Streik eine Rolle gespielt. Am vergangenen Montag wurde er aus der Garside-Miethkaserne hinausgeworfen und die beiden alten Leute mußten zwei Tage unter einem Baume kampiren. Vielleicht noch ehe der Prozeß gegen die Chicagoer Anarchisten zu Ende gegangen ist, wird in Wyandotte in Kansas ein Prozeß gegen verschiedene Mit glieder des Ordens der Knights of Labor beginnen, welche beschuldigt sind, ab sichtlich die Entgleisung eineö Eisenbahn zuges und damit den Tod mehrerer Menschen herbeigeführt zu haben. Den kurl ttn telegraphischen Berichten über die Verhaftung der angeblichen Thäter schlie öen wir hier an, was Lokalblätter über 1 1 den Fall mitzutheilen haben : Am Morgen des 26. April, während deS großen Eisenbahn-Strikes im Süd Westen, war bei Wyandotte ein Frachtzug der Missouri-Pacisic"-Bahn vom Geleise geworfen worden, wodurch zwei Männer, der Heizer Benj. F. Horton und der Bremser Geo. Carlisle, ihr Leben verloren. Lange Zeit blieben alle Bemühungen, die Mörder zu entdecken, vergeblich, eö konnte nur -ermittelt werden, daß in der Nacht vom 25. April vier oder fünf Männer in einem Boote von Kansas Citv über den Kaw Fluß nach Wyandotte I VCa V frrtT(i a!m i71 r I vw vp vvktiwni uni jmuuv trug, und daß der Beschreibuna nach die Person dieses Mannes als die eines Mitgliedes der Knights of Labor, Geo. öam- ... . :r.. y " v. 0..v., ?, i?. ni , f. . . HMM0N vle PerrUllö verlaust yaltt, wurde aufgefunden. Die Spuren jener
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ij MU Leute, die zu nächtlicher Stunde jene geheimnißvolle Expedition antraten, führten bis zu der Stelle, eine halbe Meile vom Wyandotte Depot, wo in derselben Nacht die Schienen aufgerissen wurden, damit der nächste Zug verunglücken mußten Der im Dienste der Bahn stehende Geheimpolizist Furlong war dadurch zu der Ansicht gelangt, daß die Verüber des Verbrechens Mitglieder des Ordens der Knights of Labor gewesen seien, und er baute darauf seinen Plan. Er war in den Besitz der geheimen Paßwörter und Zeichen des Ordens gelangt, weihte einige seiner Leute in dieselben ein und schickte dann Geo. Alfred als angeblichen geheimen Agenten des Großmeisters Powderly nach Kansas City. Im Gefängniß zu Wyandotte befand sich seit dem 5. Mai der Knight of Labor Oliver L. Lloyd, der im Verdachte stand, einer der Eisenbahnmörder zu fein, und zugleich so gut, wie überführt war, sich an einer gewaltthätigen Betriebsstörung durch Verstellung von Weichen u. s. w. betheiligt zu haben. Der geheime Agent" Geo. Alfred stellte sich zuerst dem Sheriff Ferguson vor, der selbst ein Knight of Labor ist, tauschte den Brudergruß mit ihm und sagte, er sei von Scranton gesandt, um zu sehen, was man für Lloyd thun könne. Der Gheriff meinte, die Sache sehe sehr faul aus für Lloyd, worauf der Agent einfließen ließ : es sei vielleicht das Beste, Lloyd unter Bürgschaft heraus zu bekommen und fort zuschaffen. Er besuchte Lloyd im Gefängniß, ge wann dessen Vertrauen, stellte Bürgschaft für 51,000 und nahm seinen Schützling nach St. Louis, wo er im St. Louis Hotel" am nördlichen Broadway einquar tirt wurde. Dort wurde Lloyd mit Thomas Martel, mit Furlong, der sich Thomas nannte, und einem angeblichen Colonel Davis, einem Advokaten, bekannt ge macht. Da Alle sehr besorgt für ihn waren, Bundesbrüder zu sein schienen. und Advokat Davis sich sür den ihm zugewiesenen Vertheidiger ausgab und vor Allem Offenheit verlangte, siel es nicht allzu schwer, Lloyd zu einem Geständnisse zu bringen. Am meisten hatte sich Mar tel in seine Freundschaft und in sein Ver trauen einzuschleichen verstanden und ihn zur Mittheilung alles Dessen, was er über die That wußte, veranlaßt. Man überredete Lloyd sehr leicht, daß es das Beste für ihn sei, die Sache gar nicht zum Prozeß kommen zu lassen, alle an der Sache Betheiligten zu warnen und sie aus Kansas City nach einer mehr sicheren Gegend zu verbringen. Lloyd gab darauf hin an Powderly's Agenten" Alfred Einführungsschreiben an Mayor Hannen von Wyandotte, ebenfalls einen K. of L.", und an vier seiner Mitschul digen, worin er diesen mittheilte, sie könnten dem Ueberbringer vertrauen. Nun war da? Netz gesponnen und es maßte nur zugezogen werden. Freitag Nacht fuhr Lloyd mit seinen .Freunden nach KansaS City ab, und bei seiner An kunst war er gefesselt und wußte, daß er sich selbst an'S Messer geliefert hatte Damit von seiner Verhaftung nichts be sannt werde, tvatd er in einem Eisenbahn Waggon gehalten, auf ein entlegenes Nebengeleise bei Jndependence gebracht und da bewacht. .Powderly's Agent führte sich inzwischen am Samstag bei Mayor vannen ein; öer Beamte war ihm selbst behülflich. die Briefe an die Mitschuldigen Lloyd's zu bestellen, aber er und Sheriff Ferguson geriethen gleich am nächsten Tage in nichtgeringes Er staunen als Alfred in Begleitung des BahN'JnspeltorS Frank Tutt mit einer Anzahl Haft'Befehle erschien, deren Voll flreckung er vom Sheriff verlangte. n ter den vorliegenden Umständen und da die Befehle vom Richter Anderson auö gestellt waren, durfte der Sheriff sich ich weigern, seine Pflicht zu erfüllen. Lloyd's Gtständniß ging dahin, daß er selbst, George tzamilton, Mike Leary Robert Glear, Wm. Boston und Fred Newport in der Nacht vom 25. Apri einigt Scheinen ausgehoben und andere durch Entfernung der Nägel und Schrau den gelockert und sich dann per Boot wie der über den Fluß und nach Hause bege den hätten. Bon dem Eisenbahnunglück hätten sie erst am nächsten Morgen ge hört und eö allerdings bedauert, daß da
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bei Menschen u gekommen feien, sich aber doch über den gcungen Streich erfreut. Diese Darflrung klingt wie eine echte .Detectiv-Storv'. WaS Wahrheit an hr ist. wird derZrozeß wohl ergeben. DrahchagrlHteu. j Der C h i c.-. g o e r Tendenz Prozeß. Chicago. 35 Juli.' Der Gericht? saal war wieder gefüllt, wie immer. Da die Fenster niemals während der Ber Handlungen geöisnet werden, .weil man sonst bei dem Geräusch, welche? durch vorbeifahrende Wagen hervorgerufen wird, gar nichts verstehen würde. U herrscht eine erdrückende Schwüle. Da? schöne Geschlecht hat auch heute seine Vertreterinnen wieder zahlreich entsandt.! Die heutigen Verhandlungen hegannen wieder mit Vorlesungen von Artikeln deö Alarms j Als die Lektüre beendet war, brachte! Jngham die KerosinKanne wieder zum Vorschein. Ein Polizist kam auf den Zeugenstand und sagte, daß er mit einer solchtnKanne kzperimentrit hatte. Wenn dieselbe mit Vitriol, tterostne oder sonst EtwaS gefüllt wurde könnte man sie ge brauchen, uffixgend iyaS in rand zu stköen, sagte er. . , Die Vertheidigung pro'estirte energisch gegen eine solche Beweisführung. ChaS. B. Prouty sagte aus. daß Pas. soils und Enge! voriges Jahr. man schaudere jeder einen Revolver bei ihm gekauft. Fr. Reyaoldö, d Clnk des vorherge henden Zeugen, bestätigte daS. was sein Bob ausgesagt. Polizist MRamqra kam zunächst. Er will auch Bomben gefunden haben. und zwar an der Bloomingdale Road und Robey Straße. Der Staatsanvalt präsentirts da? Manuscript zu einem Artikel sür die Arbeiterzeitung", welcher mit Blut überschrieben war. Es wurde gesagt, daß SpieS denselben geschrieben habe. Dr. Bluihard sagt eüber die Wunden der verlebten Polizisten aus. Polizist John Smith sagte aus, daS er am 7. Mal im Hause Neebe's einen Re volver. eine Flinte, ein Schwert und eine rothe Fahne gefunden habe. Nachdem dieser Zeuge verhört war, er klärte der Staatsanwalt daß sein Beweis Material erschöpft sei. ausgenommen t' Versetzungen aus der Arbeiterzeitung. Capitan Black, einer der Vertheidiger d:r Angeklagten ergriff zunächst das Wort. Er hielt eine kurze Eröffnung? rede und sagte, daß der Staat die betres senden Artikel noch später unterbreiten möge, daß aber weiteres Beweiömaterial, nachdem der Gtqat dasselbe sür erschöpft erklärt habe, nicht zulässig sei. Darüber entspann stch eine Debatte zwischen Capt. Black und dem StaatSan walt und der Richter beschloß endlich Vertagung eintreten zu lasten und den Geschworenen eine Spazierfahrt zu ge statten. Lassen Sie die Geschworenen in jedem Fall spazieren fahren" sagte Capt. Black. Dann erfolgte Vertagung. Verheerender Sturm. Columbuö. O.. 30. Juli. Ein furchtbarer Sturm zog heute Nachmittag 2.30 über die Stadt hin. Bäume wur den entwurzelt und viele Häuser stark be schädigt. Ein Theil deö DacheS des Union Depot wurde abgedeckt und das Gebäude der ColumbuS Rollingmill nie dergemeht. Viele Personen wurden verleg, aber nach dem letzten Berichte Niemand getödtet. Lima, O.. 30. Juli. Kurz nach 10 Uhr heute Morgen wurden Allentown und VaughanSville von einem Sturme fast gänzlich zerstört. Nur wenige Häu ser blieben stehen und diese find nicht mehr bewohnbar. Das Stöhnen der Verwundeten war herzzerreibend, aber in der allgemeinen Konsusion kann nicht viel Hilfe geleistet werden. ES ist un möglich zu dieser Zeit die Zahl der Tod ten und Verwundeten anzugeben. Ein Er.trazug mit Aerzten ist von hier auS abgeschickt. Die Nachricht von dem entsetzlichen Unglück wurde erst heute Abend durch ei nen berittenen Boten hierhergebracht, da alle Telegraphendrühte niederliegen. Eine Familie. NamenS RowleS. Vater. Mutter und zwei Töchter wurden getödtet. Drei Mitglieder der Familie LazaruS sind ebenfalls umgekommen. Der Mayor hat
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eine Versammlung berufen, um Schritte zur Unterstützung der Nothleidenden zu treffen. Delaware.v.30.Juli. Deren!. sedlichste Regensturm, der je diese Stadt heimgesucht bat. traf uns heute Nachmit tag. Das Waffer kam in Strömen her unter und überflutbete alle Straßen So weit bis jetzt bekannt, sind vier Personen getödtet. PotaSka!a,O.. 30. Juli. Der chreckliche Sturm, welcher heute über diese Stadt passirte, hat kein Hau verschont gekästen. Fred. Henking wurde durch eine einstürzende Mauer erschlagen. Sensation mub sein. E r i e, Pa., 30. Juli: Gestern wurde die Leiche eines Mannes im See gefun' den. Beim Coroner'S Jnquest konnte die Identität derselben nicht festgestellt w'rden und daS Begrä.bnib derselben wurde angeordnet. . Während der letzten Woche hat die hiesige Polizei auf den Anarchisten Schnaubelt gefahndet, wel cher die Bombe bei dem Heumarkt Blut bade in. Chicago geworsen hat.' Dem Leichenbestatter, welcher die Leiche begra ben hat. wurde heute ein Phothgraphie Schnaubeli'ö gezeigt und er identifizirte dieselbe sofort alS die deS Todten. Die ffieider, welche derselbe zur Zeit der Aus ,ahme deSBildeS anhatte, hatten ein eigenhümliche Muster und die Untersuchung deS RockeS. welcher ander Leiche gefunden wurde und im Besitze deS LeichendestatterS war. stellte fest, daß dieselbe genau zu dem auf der Photographie paßte. An der Leiche wurden einundzwanzig Ein Dol lar Noten gefunden, aber sonst keine Pa Piere, um die Identität festzustellen. " KnightS of Labor und Pro gressiv Cigarrenmacher. New York, 30. Juli Die Arbeiter der Cigarrensabrik von Lewyn & Smiting wurden beute aufgefordert aus der Pro gressiv Union auSzutreten. Die 232 Arbeiter legten sofort die Arbeit nieder. Andere Firmen werden morgen an ihre Arbeiter dasselbe Verlangen stellen. Einige der Ausständigen riesen heute im Haup?quartler der KnightS of Labor Ruhestörungen hervor und wurden ge waltsam entfernt. DaS Executiv Comite der Progressiv Union wird morgen eine Sitzung abhal ten. Am Abend wird eine Conferenz aller Localzweige der internationalen und Progressiv Union stattfinden. Die Stimmung unter den Cigarrenmachern gegen District Affembly No. 49 ist eine sehr bittere. Ver Kabel. Schlechter Geschäftsgang. Berlin. 30. Juli. Die Fabrikbe sttzer im Rheinland und Wtstphalen sind gezwungen, eine grobe Anzahl Arbeiter zu entlasten, da die Geschäfte fast ganz niederliegen. Selbstmord. Berlin. 30. Juli. Richard Prohl, Herausgeber einer Zeitung, welcher kürz lich wegen PublizirenS Hochverräthe rischer Artikel in Kiel verhaftet wurde, hat Selbstmord begangen. Verhaftung. Berlin. 30. Juli. Herr Rauter meister, ein Anführer der Anarchisten, der früher mit Most in enger Beziehung gestanden hat, wurde in Mannheim ver haftet. Seeräuber. Hong Kong. 30. Juli. Der Dampfer .Hott" von Canton wurde vor einigen Tagen, während er stch aus der Fahrt von Perang nach Atcheen befand, von cdlneslschen Seeräubern überfallen. Der Kavilän. der erste Maschinist und der erste Offizier wurden abgeschlachtet. Die Gattin des KavitänS und die M2nn. fchaft wlro festgehalten, un: nur gegen ösegeld wieder in Frelhelt gefekt zu werden. Slö 020 werden kür deren Las. lassung verlangt. Ein holländisches i m m im a. ' riegssazin veriolgl vie Seeräuber. Marktpreise. et,n. . 2. 7Se; o.2roth. 7-. St 0 1 n. N.2 w.i öS i g.lb Sie : gemifcht 8t.'. Hase:. No. 2 ii 3?i; gemischt 3üc. m 0 g gen. 56:. jtlct. 13 50. tt. k 7.K1 9 00. chinkkn. 10 -llc. Schultern. 7.. Speck. 7&. Seiten. v'(. Schmeinefkymal, Mehl, ftamtln 3.7 8. -f3.yj; Ä3NC9 f3.50-3.ti5j ltra $2 3 -J2.50; Fei li.iMUi. ter. y:: tm tot. iot. ff3 uttet. er.ametn 1517; Dair, 12 15c; vuny a. . . Jühner. Jungk l'e. Türke 7,. artofseln. Reue $1 oo-i.2 p Sörl. !?sl. tfeue jl.00 -$2-00 per
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