Indiana Tribüne, Volume 9, Number 310, Indianapolis, Marion County, 30 July 1886 — Page 1
rr SO i ' kyAM 'i i i uy SAjju Office : üü. 120 Oft giarOIooD Stre. Zahrgang 9. ttunner 310. Indianapolis, Jndisn, Freitag, des so. Juli i886.
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HeneS per Telegraph. Wett!' , u'S! t 5 l e n. W a s h t n g l o n. D. 30. Juli. Leichter Strichregen, darauf schönes Wetter. Mexikanische Justiz. Salve st on. 30. Juli. FranciS Rasures. ein amerikanischer Bürger.
wurde verhastet und vom Friedensrichter unter der Anklage des Pferdediebstahls dem Polizeiches von PiedraS NegaS in Mriko ausgeliefert. Acht Stunden später wurde der Mann zwei Meilen vor die Stadt geführt und erschossen. Eisenbah nuglück. Macion. Ind.. 30 Juli. Ein ostwärts gehender Frachtzug der Toledo und Kansäs City Bahn brach heute Mor, gen um ö Uhr durch eine Brücke über den Wadash bei Blusston. Die Lokomotive und sechs Frachtwagen stürzten in den Flub hinab. Dtt Vkemser Armstrong fand sofort seinen Tod. der Lokomotivführer, der ßtizkr und ein anderer Vrelaser wurden lebensgefährlich verleszi. (Sditoricttco. Unsere Weisen zerbrechen sich die Köpfen darüber, warum die Zeiten gar nicht beffer werden wollen. Der eine PsissikuS meint, es fehle an Pertrauen, der andere giebt dem minderwerthigen Silberdollar die Schuld, und so geht es weiter in diesem Tone. Die Psifsikusse werden es zfyar nicht besser machen, aber darin, daß es an Vertrauen fehlt, darin haben sie Recht. Streiks hier, Streiks dort. Bankerotte heute. Bankerotte morgen, Lohnherabsetzungen, Arbeiterauf stände, es ist ja so schön in der Welt, daß . . m t m wenn man nicht mit Augen jaye, dafz es an Vertrauen fehlt, man es gar nicht begreifen könnte. Ja, der Mangel an Vertrauen ist ge radezu schrecklich, die Arbeiter haben flicht das geringste Vertrauen, daß die Fabri kanten ste mit einer Lohnerhöhung überraschen werden, und die Fabrikanten haben so blutwenig Vertrauen zu den Arbeitern, daß sie in weitere Lohnherabsetzungen willigen werden. In der That, Mangel an Vertrauen überall ! Wir wundern uns nur darüber, wie die Geschäftsleute noch immer das Vertrauen haben können, daß es beffer werden wird. Die Kaufkraft der Maffen wird immer geringer, warum sollten also die Geschäfte beffer werden? Es mag ja wohl sein, daß nachdem die großen Vorräthe ausgezehrt sein werden, eine Zeit anscheinender Geschäftsblüthe eintreten wird, aber sie wird nur von kurzer Dauer sein. Krisen und Arbeitslosigkeit kommen immer öfter und dauern immer lan ger, und nur eine radikale Umgestaltung unfeeer Verhältniffe kann den Geschäfts mann vor Rum und den Arbeiter vor gänzlicher Versklavung sichern. In Griechenland und Rom galt es für unehrenhaft zu arbeiten. Alle Arbeit wurde durch. Sklaven verrichtet. Beide Nationen entwickelten sich zwar zu einer hohen Civilisation, aber es geschah aus Kosten des Theiles der menschlichen Ge sellschaft, welche Sklavenarbeit verrichtete. Andere Arbeit kannte man überhaupt nicht. Wenn man einem alten Griechen oder Römer gesagt hätte, es werde die Zeit kommen, in welcher Arbeit ehrenhaft sein, in welcher der freie Bürger arbeiten werde, in welcher auch die arbeitende Klaffe politische Rechte haben werde, hätte er wahrscheinlich den Kops geschüttelt und haarklein bewiesen, daß so Etwas gar nicht möglich sei. Das Gleiche wäre geschehen, wenn man in der ersten Hälfte des zweiten Jahrtau sends irgend einem Fürsten, Pfalzgrafen oder Raubritter gesagt hätte, daß die Zeit kommen würde, in welcher der Bauer Ei genthümer des Bodens sein würde, den er bebaut. Besagter Pfalzgraf oder Raub ritter hätte wahrscheinlich aufs Genaueste nachgewiesen, dcch daS Lehen-und Feu dalwesen das einzig richtige, das 'einzig gute, das einzig mögliche soziale System sei, daß alles Land dem König gehöre. daß dieser allem ßs seinen Getreuen als Lehen geben könne, und daß der Bauer bloß da sei, geschunden zu werden. Wenn heute ein alter Grieche oder Römer, oder ein Polzgraf oder Raubrit ter aus dem 12., 13. oder 14. Jahrhunden aus dem Vrave Uleae, wurde er ganz andere Begriffe über das was mög lich, und das was nicht möglich ist, be kommen. Und Wir haben guten Grund anzunehmen, daß ihre Gedanken ganz
dieselben wären, wie die, welche unsere klugen Leute von heute haben würden, wenn dieselben nach einem oder zwei Jahrhunderten wieder in die Welt kämen. Dies ist für Diejenigen, welche neue Ideen so gerne , und schnelle mit der Antwort abfertigen : Das ist nicht mög-lich.-Drahtnachrichten.
Der whic a g o er Tendenz Prozeß. Chicago. 29. Juli. Beidenheu tigen Verbandlungen waren viele U kannte Damen der Angeklagten anwe send. Schnaubell'S.Schwtster war auch zugegen. Dr. John B. Mulphy sagte auS. daß er viele der verwundeten Polizisten be handelt habe. . John Barrett hatte eine Wunde in der Seite, welche sehr groß war. Im Gan zen yave er zu verwunoele Poltziuen ve handelt. Dr. Cpler sagte au, dab Fielden in dtk Nacht nach der HkUlnartt'Assairt zu ihm gekommen sei, um sich sein verrpun dttk Btin kttkinden zu laffen. M. M. Thomson, der .Staatszeuge wurde noch einmal auf den Ztugenstand gerusen und von Anwalt Fester einem scharsen Kreuzverhör unterworfen. Polizist Michael Hoffman erzählte von den Bomben, die er gefunden habe und gestand, daß der Angeber Lehman ihm die nötbigen Winke gegeben babe. Polizist Bowler wurde aus den Zsu genstand gerufen und zeigte den Geschwo renen die blutigen und zerschossenen Uni formen der Polizisten. Anwalt Black protkstirte ßegen djesk Hrt Sensation, Cavt. Michael Schaak wurde dann auf den Zeugenstand gerufen. Er sagte auS, dad er Lingg bei der Verhaftung am 14. Mai gefragt habe, ob er jn der ??acht vom 3 Mai in No. 54 West Lake Str. mit Bombenmachen beschäftigt gewesen sei, und dab dieser bejahend geantwortet habe. Lingg habe gesagt er Haffe die Poli zei, weil dieselbe die Arbeiter in McCor mick'S Fabrik erschosten babe und den Kapitalisten freundlich gesinnt Er, Lingg. sei von jeher Anarchist gewesen. Jn Bezug auf Engel sagte Zeuge, daö derselbe, alS er na 2) seiner Verhaftung von s?iner Frau besucht wurde, zusam menbrach und ausrief : .Mama, die Beredtsamkeit ist mejn Fluch ? Louise Michel hat für ihre Sache gelitten; ste ist eine Frau. Ich werde mein Schicksal tragen, wie ein Mann." Lingg habe serner gesagt, daß die Bomben gegenüber den Kanonen der Miliz gebraucht werden sollen, in der Revolution, welche eben begonnen hat. Im Kreuzverhör. Frage : Lingg sagte also in Kurzem zu Ihnen, das die Dynamitbomben gegenüber den Kanonen gebraucht werden. wenn letztere auf die Arbeiter ge richtet werden? Antwort ; Jawohl, nur sazte er. daß die Zeit bereits gekommen fei. Fr.: Sie haben, um Engel Piszu pumpen, ihn nach Mitternacht geweckt? A : Ich erinnere mich dessen nicht, wenn ich's gethan habe, dann habe ich's gethan. Jawohl ich habe es gethan und ich hatte ein Recht dazu. Fr. : Wiffen Sie, daß zwei Detek tiveS in Ihrer Station waren, spät in der Nacht Lingg's Zelle öffneten, ihm einen Strik zeigten und sagten, daß ste ihn aufknüpfen wollen? A : Nein. Dr. A. I. Baxter erzählte daß er die Verwundeten im Hospital behandelt habe. Dann wurden Auszüge aus .Anarchist" und Arbeiterzeitung verlesen. John B. Stoll "left. W af htngtsn. 29.Juli. Sammt liche demokratische Congreßmitglieder sprachen heute beim Präfldenten vor, um ihn zu ersuchen, den Posten eines Direktors der RegierungSdruckerei, Herrn Stoll von South Bend zu' verleihen. Der Präsident wies ste mit dem Gesuch ab, und erklärte ihnen, dak er den Posten Jemand anders, einem persönlichen Freunde geben werde. . VI omi n a t i o n. Fr an kl in.- Ind.. 29. Juli. Die Republikaner deS fünften Distrikts no minirten Jra I. Chase von HendricfS Co. alS Congrebmitglied. Die Ver. Staa ten und Meriko. El Paso. Tex.. 29. Juli. Die Vorbereitungen für den Prozeß CuttingS sind im Gange. Die Regierung hat ihm einen Vertheidiger zugewiesen, der höchst unfähig sein soll, und der Prozeß findet vor einem untergeordneten Tri buna! statt. Mexikaner, welche die GerichtöpraxiS kennen, prophezeien eine Verurtheilung. ES ist noch nicht bekannt, ob die Re gierung der Ver. Staaten offiziell die Auslieferung CuttingS verlangt haben.
A. Sammoiis.
Sammons 0 rl Volles GewieSt. Office: IVo. T Virginia Are. Eine Verhaftung. PittSvurg. 29. Juli. Heute wurde ein Mann hier verhaftet, bei dem man $5000 in Bonds, eine große Summe Baargeldes und die Adressen viele Ban ken fand. Man hält ihn für Orin Sperry, den flüchtigen Schatzmeister von Chautauque Co.. New Pork. Yyngreß. Washington 29. Juli. Senat. Der Senat debattlrte den ganzen Tag stber die HauSresolution, dahin gehend, dab der ainze Uebersub im Bunde? fchaje zur Bezahlung der Bundesschuld verwandt werden sostte. hau. Nach längerem Herumsteeiten über die Geschäftsordnung nahm man die von dem Präsidenten mit Beto belegten Pcn ffonöhills vorj soweit dieszlben erledigt wurden, gelang eS nicht, da Deto deS Präsidenten zu überstimmen.' Vtr abel. Die Cholera. L o n d o n. 29. Juli. Folgender Cbo serahericht heute: Bologna Eckran (ungen und 10 TsdeSfäll j Ferrari 10 Erkk. und 4 TodeSf. : Trieft 10 Erkr, und 1 TodeSf. z In andern Plätzen zu fammen 23 neue Erkr. und 13 TodeSf. Ein rosig gefärbter Bericht. Pari. 29. Juli. Bei der JahreS Versammlung der Aktionäre deS Panama Kanals erstattete Herr De Leffeps einen langen Bericht, worjn er die Situation sehr günstig beurtheilte und die Ueber zeugung auösprach, daß daS neue Ansehen im ande mit Leichtigkeit unterge bracht werden könne. Der Bericht fand Beifall. V e rurth e ilu n g v an Auf rühren. Brüssel, 29. Juli Die Leute, welche während deS kürzlichen Aufruhrs die Glasfabrik in Roux zerstörten, wurden verurtheilt. Zwei wurden zu lebenSläng licher Haft, zwei zu fünfzehn und drei zu zwölf Jahren verurtheilt. GötfffnactrtOfttt. L o n d o n, 29. Juli. Der Dampfer Trave" von New Z)oek ist in South, ampton angekommen und setzte- die Reise nach Bremen fort. London. 29. Juli. Der Dampfer City of Berlin" von Liverpool ist hier angekommen. Marktpreise. Wetzen. N. 2.76e; N.2th. 76'. Stat n. No.Z wei S; gelb 3ie: gemischt 34;. Hase, o. ? weiß ; gemischt 3v)c. $ Q 0 S n. biZi. (. lS 50. tku. $ 7.50 9.00. c&tnlcn. 10 -11c. Schulter. 7t. Speck. 1t. Seiten. ,. Schnttnf feg mall. 7-8.. ehl. Fa'l, a.7 I3.SW; Fane, 3.W $3.65; f itt 2.3 12-50: fetn l,W-f 1.74. ter. 9:: im tr 10c. Butter, reamer, 1517; Datr, 12 15c; ftountr, 7 sc Sühner. Iuae 11 e. Turkkq 7k, ariosfeln. Sixu tzl '-Z1.Z5 x,r rl. A,sl. ueZt.o-2.00x,r,l. Hiesiges. Aus der Farm von M. Q'Connor in Sheridan, Ind., hat ein Feuer einen Schaden von sechs bi? sieben tausend Dollar angerichtet. Man glaubt, dab daS Feuer durch naffeS Heu entstanden ist. O'gonnor ist ein Mitglied der hiest gen Firma Q'Connor & Co. In Mark'S Lumpengeschäft an Süd Meridian Strotze brach gestern Feuer auS, welches jedoch sofort erstickt wurde. yOlizei'OeriSt. John Laughlin, der Schlägerei und des Tragens von verborgenen Waffen angeklagt, wurde wegen Schlägerei be straft. Geo. W. Smith, angeklagt in das HauS von Nathan Carr eingebrochen zu fein, wurde der Grand Jury über wiesen. Hiram und Belle Moore, ein farbiges Ehepaar war wegen Friedensstörung und Schlägerei angeklagt. Beide wurden bestraft. Hiram um $10 und Kisten und sie um $10 und Kosten.
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Conrad Usueller
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Gute Qualität. Sard: 149 South Alabama Ot. Fiel von einer Leiter. William Summer, ein Anstreicher, welcher das Haus deS Rev. McCulloch No. 659 Nord Tenneffee Straße anstrich, fiel heute Mittag von einer Leiter und erlitt eine Verletzung am Hinterkopfe, die wahrscheinlich lebensgefährlich ist. Der Mann ist 50 Jahre alt und wurde nach seiner Wohnung No. 389 N. California Str. gebracht. Di"bstahs. " Gelegentlich deS Gärtner-PicnicS wurde ein Pferd und Buggv. Clgenthum von V. F. Gregg gestohlen. Unter dem Sitze befand sich ein Paket mit Noten im Werthe von $1,500 zahlbar in der Mer chantS National Bank. DaS Fuhrwerk wurde spät am Abend wieder gefunden, aber die Werthpapiere waren fort. Cln Defizitchen. Gelegentlich einer Sikung des Staats Comite für Drucksachen theilte der Clerk J.B. Maynard mit, daß die Bewilli. gungen sür Druckarbeiten bi? zum 21 Oktober erschöpft seien, daß bereit ei Defizit von $4.603.8(1 bestehe und dab die Rechnungen, welche schon jetzt auf Bezab lung warten. tz7.273.LS. betragen. es-31 Gterhefälle und 36 Geburten wurden während dieser Woche im Ge sundheitsratb gemeldet. Wo Auslande. Mitvier Revo lverkugeln im Körper noch zu leben, von Schönholz nach Berlin zu marfchiren und sich in ein Krankenhaus zu begeben dieses heroische Kunststück hat der 42jährige Dreher Emil H. aus Steglitz fertig ge bracht. Derselbe, berichten Berliner Blätter, war vor mehreren Wochen nach Berlin gekommen, um Beschäftigung zu suchen und wohnte bei feiner Schwiegermutier. Da er nirgends Arbeit fand, wurde er fchwermüthig und beschloß, seinem Leben ein Ende zu machen. Zu diesem Zwecke kaufte er sich einen Revolver, begab sich nach Schönholz und irrte erst lange in der Haide umher. Als er Zeit und Ort für passend zu seinem unseligen Vorhaben hielt, schoß er vier Kugeln hintereinander auf sich ab, eine in die rechte Schläfe und eine in die linke und zwei in den Unterleib. Trotzdem fand der Lebensmüde den gesuchten Tod nicht. Nachdem er die Nacht in der Haide zugebracht hatte, kehrte er des andern Tages in die Wohnung seiner Schwieger mutter zurück und begab sich auf deren Drängen und in ihrer Begleitung nach der chirurgischen Klinik. Aeußerlich war an dem zremlich kräftigen und breit fchulterigen Manne nur eine Anschwellung des Gesichts unter den Augen wahr zunehmen. Die nähere Untersuchung ergab indeffen die erwähnten Schußverletzungen. Die beiden Kopfschüffe fchei nen das Gehirn nicht getroffen, vielmehr eine tiefere Richtung genommen zu ha ben; die Kugeln stecken offenbar im Oberkiefer. Auch die beiden Schöffe in den Unterleib scheinen edlere Organe nicht verletzt zu haben, so daß, falls kein störender Zwischenfall eintritt, ncch Ausficht vorhanden ist, daß die Kugeln ein heilen dürften und de?energische Selbst mörder" am Leben erhalten wird, Die Tägliche Rundsch." m Berlin schreibt: Den Titel eines südafrikanischen Prinzen darf einer unse rer Landsleute, der Afrikareifende Dr. Höpfer, rechtmäßig für sich in Anspruch nehmen. Derselbe ist auf feinen Streife zügen durch den dunkelen Erdtheil" einer schwarzen Majestät näher getreten, die an dem deutschen Forscher dermaßen Gefallen fand, daß sie ihn als Sohn adoptirte. Wir kennen nicht die Familienverhaltniffe dieses Kollegen von King Bell. Sollte derselbe aber kinderlos sein oder werden, so kann der Fall eintreten, daß unser Landsmann, der übri gens gegenwärtig in Berlin weilt, als Nachfolger des Königs aus deffen Thron" berufen wird. Es fragt sich nur, ob Dr. Höpfer es nicht vorziehen würde, deutscher Unterthan zu sein." W e st p r e u ß e n. f Seminallehre Lettern in Marien m , ... . bürg. Neglerungsjelretar nujH m Marienwerder hat sich erschossen. Das Rittergut Trzyn, 3200 Morgen groß. soll auS dem 100 Mllllonenttond ange kaust worden sein. Jn Krojanke wurde der Dachdecker Roman Pasternacki er tränkt aufgefunden; in Dt. Krone sägte sich ein Strolch im Gefängniß mit einer Hanosäge den Hals durch; Ui Neustadt erhängte sich der Magistrats amte Ludwig Köhn. .
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