Indiana Tribüne, Volume 9, Number 309, Indianapolis, Marion County, 29 July 1886 — Page 4
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Miefigeö. i " i I--." ,. . m. '- t' . Indianapolis, Znd, 29. Zult 1836. Cln unsere Leser! Wir ersuchen unsere Lese? alle Unre gelNÜkigkeiten in Bezug auf Ablitserung der .Tribüne un? so schnell wie ög liü itzutdeilen. Die Leser ber.rribäne find ersucht, keine ,m,ntgid, an die CrSjcr, sonder an Herr Schmtöt. uasern Ssllektoe oder in der Offtee ,u b aoln. Herr Schmidt ist für all au der Osftee ,dde Zeituna verantmortlich, stillt selbst sein Träger an. und alle entstehenden erwst fallen ihm N. Wir bitten deshalb ihn vor Schaden ,a bewah, e, der th dadurch rmachsen könnt, daß Sudskttp tisngld,r a Jemand and, all an ihn, der in lei Osftee bezahlt werd. äßte den der betr. rlger in van Herren Schmidt ntr,tchnte Quittung haben. rT Postraeisier JoneS hat sich aus einigt Tage nach Cincinnati begeben. Die besten Bürsten kaust man vet H. CchNedel. No. 423 Vlraima Avenut. t3- Der Arbeiter Wm. Morton, No. 22 Madison Ave. vohnhast. brach beim Wagenkuppel ein Handgelenk. H. F. Röpke hat als BriesirSger resignirt. Er war einer der Neuange. atmtn ! . tZ3 DaZ 12jährlge Sohnchen von 2708 DMn u.d. g.s... Nachmiin. 013 ., . d. Hau,, d., Hust... h,a an Edt, Strab. 'Sb,rgwg n aeblsien. und ist bedenklich verletzt. ' Die hiesige Polizei erhielt Nach. richt, daß in Tipton Co. ein Bursche verhaltet vocden sei. aus welchem die Beschreibung des Verbrechers, welcher - . letzten Sonntag ein unnennbares Ver irechen an Frau Harbin begangen hat, ganz genau passt. tZT Im Polizeigericht wurde heute . i. iw i V..I ella ms von oer Annage in Ehe gelebt zu haven, srelge,proqen uno . , . es, tt it. rv i' (V..!. auch in dem Falle ihrer Freundm Jennle Parent, ersolgte Freisprechung. Nun muß nur noch die Klage gegen EhaS. KillS vegen JkledinszMrdnng bei Squire Feibelmann erledigt werden. tS Herr John Weilache hat sein prächtiges WirthschaslSlokal durch einen LTniwr keater verschönert. Diese Ver besserung wird zwar im Augenblick nicht in Anspruch.genommen werden aber die Zeiten andern stch ja und man muß im Somraer sü? den.Winter sorgen, namentlich wenn man ein so vorsichtiger Wirth ist, wie Herr Weilacher einer ist. Herr ChaS. Baden hatte gestern Abend mit seinem Pserd.. welches bisher auf dem Lande gelebt hat. und noch nicht von der Cultur beleckt ist. Pech. DaS Thier brannte an der Ecke der Ray und Illinois Straße durch, schleifte Baden, der eS eben einschirren wollte, eine Strecke weit und lies in einen vor Herrn Wei. land'S Grocery stehenden Wagen hinein. Herr Baden kam mit dem Schrecken davon, das Vlerd ist unverlkkt. Aber rnt ,..5 j 1 K A ft.j 11 ft r UUI U UAIiUa i - m " Jda Ford machte vor elnlger Jen gegen einen grauen v"" ' c : . .:rr.- rn.iu.. e,ne alerfqaslsriage anqanglg. tvu saqe wuroe zwizqrn eioen oergriegl v. v.. cm v i L . . I . - , . ... w . k . cr.!w--no 009 !v, i ms . VaawWn S N,m ,u ,k an Parer Benonies, wm oas rnao chen mindkijSizriz war. Diese? q rut litte stch bei einer F?au Rzinor Ns. 2, 11. Süd Mississippi Str. ein wartete seine Niederkunft ad. Die Frau Rainor wußte von den Noten und e? gelang ihr aui lrgeno erne n,c '4"r iiioni iBiVJwuawwJiniHyHun-ii., uno ne gao ne oem rocrr VUl, als Jaamng iur eme uio. Das Mädchen wußte nichts von der Sache aber erfuhr eS dieser Tage. Eme Klage erfolgte und obwohl Busch ableugnete. die Noten je gesehen zu hzden, wurde er doch von Squtre Johnson zur Zahlung derselben verurtheilt. Der kleine Stadtherotd. Herr Franz X. Rösch ist gestern im 41. Lebensjahre gestorben. OkUJdttStstZumS . Uee?tragurzu. Mory I. Vance an Mafon I. xj good. Theil der Outlot 63. $9.462 07. Jodn A. Adams an John Brill. sr.. Theil der Lot 13 in Höfg.n'S Erben Add. ebenso Lot 10 in Hösgen'S Erben zweite Add. 51000. Harry G. Patterson an John Carriage LotS 6. 6 und 7 in-John Brandt'S Sub von LotS 1 und 2, in Block 7in Drake'S Add. $3000. Frederick Peisner an Caroline Poppa, LotS 4 und 5 in seine erste West Jndia. napoliSJnd. $450. Anna M. Ender an Ma,y Pring. Lot 73 und Theil Hon Lot 72 in Outlot 111 in McCarty'S Add. $1,250. Augustu? D. Shaw an Timothy I. McMah oN. Lot? 1 und 2 in Block 164 in Brightwood. $800. Frederick ReiSner an John E. Burk, Lot 6 in seiner 1 West Indianapolis Add. $275. Zusammenkunft der alten Ansiedler m k Icon 1 DaS Comite, welches die Vorbereitun. gen lür die Versammlung alter Ansiedler in GoSport am 5 August trifft, ist ernst lich bemüht, dieselbe in erfolgreicher Weise zu Stande zu bringen und das aufge stellte Programm enthält viel Anne bendeS. Die Indianapolis und Vin cenne? Bahn wird allen Ant,likn,,n welche der Zusammenkunst beiwohnen möchten, billige ExcursionS-TicketS ver. kauten. WZtatn Sberer Mittbeilunaen betreffs Abfahrt der Züge oder der Fahrpreise
sehe man die kleinen Zettel over tvrechel"- v f. bei dem Agenten der Bahngesellschast vor. q i l l a I 0 n e , sr. Postneifter.
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2)2 Pfund Ertrunken. Friedrich Bogt, der 26 Jahre alle ohn des Milcher.ibestderS Jacob Vogt. welch Ledterer an der CrawfordSville Landstraße wohnt, ist gestern beim Baden im White River ertrunken. Der junge Mann war mit einigen Kameraden in den Fwb gegangen aber Keiner von ihnen verstand zu schwimmen. Während indeb die Kameraden sich . ' ? ' " j " 'tt' " 'w ferne und ,.w. v T r c , Freunde liefen fort, um einen des Schwimmen? Kundigen zu holen, gqa.rc Emmerich kam herbei und zog den jungen Mann aus dem Wasser ; derselbe war aber bereits todt. Nachdem der Coroner die Leiche bestch. t8 hatte, wurde sie durch Leichenbestatter Herrmann nach der Wohnung der Eltern des Verunglückten gebracht Der 17. deutsch.amerik Lehrertag . . . . m m . . uugut VUIUIUUU lil XIVU ll'OUlli ,,,., s.;.. ns G H IIIVIIIIIMI !. itwiigt Die Betheilung ist eine sehr große Von Indianapolis nahmen die Herren Carl Pingpank. C. Emmerich und Eugen Müller an den Verhandlungen Theil. Herr Rattermann eröffnete die Ver sammlung mit einer längeren Rede. Ihm folgten zunächst Mayor Smith, welcher dem Deutschthum ein Lob zollte; dann der Superintendent der öffentlichen Schulen. Herr Peaslee, und Herr B. Bettmann. Vice.Peastdent des Schul, rath?. Hieraus erstatteten der Bunde?. Sekretär Peter Herzog von St. Louis und der Schatzmeister W. H. Hick von Chicago ihre Jahreö Berichte, welche angenom men wurden. Nach Verlesung der Berichte schritt man zur Beamtenwahl. .Folgende? ist da? Resultat: Vice-Prüstdent. Herr Rodenberg von Cincinnati. 2. Schristsührer. . Herr Eugen Müller von Indianapolis .3. Schrislsührerin. Frl. Charlotte Eckel. Nach der Vertaauna begaben sich die " Anwesenden nach Wielerl's Garten, um k pslnl.r4 f,,;,nmnbnkn. 11 " ttn wurde folgende? Programm r v. . . B" 1. Geschäftliches. 2. Bikich, ttt VeitrautnSmannkS d, L.hre.bundkZ m S.mink.Ag.leg.nhei. ten. Herr A. Schnecke Detroit. 3. Vortrag des Herrn C. Emmerich, Jnoianapoli? : Der deutsche Unterricht in den öffentlichen Schulen." 4. Comike-Bericht: .Pflege de? Deut cch,.. C. Grebner. Cincinnati 5 Vortrug deS Herrn C. Q Schön Baltimore: .Die deutsch ame.ika. s Osten? und die Volkserziehuna 6. Comite.Bericht : .Gemüthsdildung d Sittenlehre". H. Fick, Chicago. Darnach gemeinschastlicheS Mittagesien m Haup'quartier; Nachmittag Besuch d?s Kunstmuseums ; AbendS Theaterbe such und gesellige? Zusammensein im Highland House. Folgender Beschluß wurde in Bezug aus daS Lehrerseminar angenommen: Der Lehrerbund erklärt ein sür alle mal: Es liegen keine irgendwie stichhal tlgen Gründe vor. da, Semmar von Milwaukee nach einer anderen Stadt zu verlegen. SowmernachtSfest. Für daS von der soz. Sektion, dem szKrankenunterstützungSverein und dem Sängerbund für nächsten Sonntag rrangirte SommernachtSfest wurde fol. kndeS Programm aufgestellt : l- w--- .wa z,urnerorcyeiler. 2 Der Eesang C. HSser Soz. Sängerbund. S. Ansprache don A. Grummann 4. Da, Bild der Rose. . S. Reinhardt Soz. Sängerbund. 5. Ansprache des Hrn Rappaport 6. Moderato F.Abt Turnerorchefter. 7. Der Paß, Humor. Deklaration Carl. Hoffmann. s. Daß roth; Bauner C. Maier " Soz. SSnaerbund. S. Der falsche Füvsdollarscheia Deklamation ton Rob. Hanrico. 10 Da, Rötlein im Thal E Hermos Soz. Säna'rbund. (..iU,. .irn.,tSm.s 7 "g- y..M.wuu.Mtu . wuiu Utneroreyetter. Feuerwerk. Tanz. Briefliste. Indianapolis, 27. Juli. Herren. Liste. 1. Johann SlSner. fi. Kasper Schmal!. !' 5"?.W 5' ; "eVÄ'r. . Damen. Lrste. l. Witwe Aug. Nropp. 3. Dorashed Koppsen.
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MeischMSVLte. BR0B für S eutS. OaS man vom ,fätD3tn fehlecht verlauat. Wir haben schon früher einmal die An strengungen geschildert, welchen die Müd chen unterworfen sind, die in der Hosen fabrik von C. B. ConeS, Son & Co. ar beiten. Von der schweren Arbeit und der ent setzlichen Hitze geschwächt, wurde gestern eines der Mädchen ohnmächtig und un glücklicherweise siel eS gerade in der Nähe des Treibriemens, welcher an einer. Ma schine angebracht war. zu Boden. Die Kleider des Mädchens wurden erfaßt und mehrere Augenblicke schwebte die Ohn mächtige zwischen Leben und Tod. Die Mitarbeiterinnen sprangen indeß sofort hinzu, hielten daS Mädchen mit aller Ge walt fest, bis ein onderefMädchen her beikam und die im Treibriemen gelange nen Kleider durchschnitt. So kam die Unglückliche wenigstens ohne ernstliche Verletzung davon. Ein anderes Bild: Schreiber ds. befand stch gestern in einem Laden in welchem gar gut Sachen verkauft werden. Ein blaß auslebendes Mädchen bediente die Kunden. Als es die Verkäufe einpackte, entschuldigte es stch bei dem Käufer, daß eS so zittere, .aber" sagte eS. .ich bin so entsetzlich müde. .Sie haben gewiß heute schon viel gear beim ? fragte der Kunde. .Ich sollS meinen. sagte die Ver käuserin. .ich bin seit heute früh um 6 Uhr aus den Füßen und werde wohl bis 12 Uhr heute Nacht arbeiten müssen. Und so geht'S fast jeden Tag-. Abcr daS ist doch entsetzlich" meinte der Kunde, .da verdienen Sie gewiß sehr viel Geld V ,0 w:nn Sie wüßten sagte daS Mäd chen bedeutungsvoll. Aber ich sühle eS.i eS geht nicht länger ich muß die Stelle aufgeben, und wenn ich in' Armenhaus gehen müßte". Commentar hierzu ist vollständig über stüsstg. Sozialer Turnverein. Gestern Abend wurde in dem Garten räume hinter der Turnhalle obigen Ver eins das 34. Stiftungsfest des Sozialen Turnvereins gefeiert. Das Turner.Orchester. welches stch immer mehr vervollkommnet lieferte die Musik und Herr Clemens Vonnegut sr. vieit etne Antpcaae. chllverle tn derselben die Aufgabe deS nordameri kanlfchrn Turnerbundes und die des Sozialen Turnvereins als ein Glied des Ganzen. Das Streben des Bundes gehe dahin, die heutigen Zustände zu verbes sern und in erzieherischer Weise zu wir ken. Dazu sei freilich gemeinschastlicheS! Wirken nöthig und oer Redner forderte die Turner aus, namentlich an den geisti' gen Bestrebungen deS Ve eins eifrig Theil zu nehmen. Anknüpfend an Herrn TSnsseld'S Er klärung vor der Tagsatzung in Boston. daß der Turner Bund auch einen sozial politischen Zweck habe, sagte der Redner, daßdieser Verein besonders ein sozial po lilischer sei, der mit Eifersucht darüber wache, ihn nicht in die Hände einer Beute Partei fallen zu lasten. . Und wenn stch eine neue politische Par tei und sei eS unter dem Namen : .Radi' ?ale Nartei- bilden und . kinkk Rentk. -w-m wm wvwmww w wm w Partei ausarten würde, so müßten die Turner ihr opponiren, als Leute, welche für Wahrheit, sür daS Wohl deS ganzen Volkes gegen Lüge, Vorrechte oder Mo nopole und sonstige Anmaßungen kämpfen nach dem Wahlspruch Freiheit. Wohl stand und Bildung sür Alle-. HerrStempsel erinnerte daran, daß der 63. Geburtstag de Herrn ChaS. Köhne auf den StiftungStag falle und ein drei' facheS .Gut Heil- wurde auf daS Wohl deS bewährten TurnerS ausgebracht. Zu gleicher Zeit wurde auch eine Gratula lionSdepesche nach dem jetzigen Wohnort deS WeburtStagSkindeS m Gotha. Fla. abgeschickt.' Nachdem die Probe der vereinigten Sänger vorüber var.zog der sozialistische Männerchor tn corvorv nach der Turn helle und auch tin Theil der übrigen Sänger begab sich dahm. Während ein Theil der Anmesennen sich dein Tanze amüstrte. ergingen stch die Andern in ersten und heitern Gesprächen. Zu den besten Jeuer-Verflcherung? Giselltchaften des Westens gehört unbe dingt die .Franklin" von Indianapolis, ghr Vermögen beträgt $320.000. Diese Compagnie repräsentirt die .Northwestern National" von Milvaukee, Vermögen $1.007,493.92 und die .German Amert can" von New Vork deren Vermögen über $3,095.029.59 betragt. Jerner re prüsentirt sie die Jire Association os London. Vermögen $1,000.000 und die .Hannover of New Vork mtt einem Ver mögen von $2.700.000. Die .Franklin ist namentlich deshalb zu empfehlen, weil Nt nicht nur bmtge Raten hat, sondern weil außer den regelmäßigen Raten, auch de; grotzen Verlusten kein Vusschlag erfolgt. Her? Hermen T. Brandt, ist Agent für die hiesige Stadt und Umgegend. .
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ein Agent von der Amsterdamer Börse verwiesen worden sei. An der Amster, damer Börse besteht nämlich noch der Gebrauch, Besucher, die sich durch irgend Welche Handlung in den Augen der öffentlichen Memuna erne Bloe gegeven m . ryr M . L yaven, veMbers aber Bankerolleure, oie ihren früheren Vervstichtunaen noch nicht nachgekommen sind, auf gewaltsame Werse zu entfernen, oder, wie der Kunstausdruck lautet: van de beurs te dringen". Lu handgreiflichen Thät lichkeiten kommt es dade: keineswegs. sondern der Berfehmte muß einfach dem Drucke deS Dranges, der in der aller wörtlichsten Bedeutung auf ihn ausge übt wird, weichen, inoem eine geschlossene Heerschaar,. deren Tlefe immer größer und stärker wird, vorwärts marschirt und ihn auf diese Weise an den Ausgang befördert. Vor einigen Jahren mußte ein Frommer diese Volksjustiz an sich erfahren, da er m ferner Eigenschaft als Vorstandsmitglied eines ÄiädchenWaisenhauses mit einem würdigen Collegen zweren Madchen wegen eines ae nngfügigen Vergehens willen die langen Haare hatte abschneiden lasten, und dieser Tage widerfuhr dasselbe einem Verr r , . . cm r rcyerungsagenien, ver rn zemen mgetunden sich mit literarischen Arbeiten beschäftigt. Er hatte in einer von ihm mit noch einigen Gesinnungsgenosten herausgeaebenen Monatsschrift, von der er zum ueberfluß noch besondere Abzüge hatte machen lassen, das aenchtliche Ver fahren gegen Domela Nieuwenhuis, den social demokratischen Agitator, einer sehr verurteilenden Kritik unterworfen und namentlich Die Richter trn Haag, welche das Urtheil über Nieuwenhuis auSgesprechen, mit Vorwürfen überschüttet. EtwaS entschieden Neues ist wohl das von Herrn Gustav Fiedler in London auf den Markt gebrachte Chamäleon-Wetterblld, ein auf Glas hergestelltes Bild in einem Nahmen, der vermöge eigenartiger Präparation der Farben :c. die Eigenschaft bat, durch den Wechsel seines Colonts die FeuchtigkeitS Verhältnisse der Luft, resp, die eintretenden Witterungs-Schwar.kungen anzuzeigen, ganz wie ern Barometer. Wenn man daS Bild, die Vorderseite nach dem Znnern des Zimmers zugekehrt möglichst och an ein Fenster hängt, wo es don den Sonnenstrahlen getroffen wird, so marlirt es sehr feuchte Lust durch ein herbstliches Aussehen mit schwach gerö thetem Himmel und gelben Bäumen je; sehr trockene Luft wird tiefblauen Him mel und dunkelgrünes Laub markirten, wahrend die dazwischen liegenden Abstufungen durch mannigfaltige Mittel töne der Farben-Scala angezeigt werden, welche man nach ihrem Grade leicht bestimmen lernt. Im Winter zeigen diese merkwürdigen Bilder rn; aehenten Zrmmer durch den Grad des Colorits auch mit Sicherheit den Wafferaehalt, resp. dessen gesundheitsschädlichen Mangel der Stubenluft an, haben daher eme hohe praktische Bedeutung. Last, not least, bilden sie eine hübsche Zimmerzierde, da sie Landschaften, Ansichten von der Küste oder von Städten :c. in fünf Farben darstellen. Eine drollige Bestellung hat ein Hamburger Haus unlängst bei einer großen Hutfabrik gemacht. Es ließ einen größeren Posten sogenannter Chapeaur claques anfertigen, und zwar von himmelblauem, rosa, hellgrünem und violttem Seidenbezuae. Diese Hüte sind natürlich nicht für Hamburger DandyS bestimmt denn die zivilisirten Europäer bringen e? höchstens zu rosa farbenen Shlipsen und Tanzstrümpfen sondern werden nach Kamerun gesandt. wo sie hoffentlich zur Neubelebung des augenblicklich etwas stockenden Handels mit den Farbigen beitragen werden. Schade, daß berm Auspacken dieser Sendung am Orte ihrer Bestimmung kein rr. . r t ... i. . r. . . . iioerianoer, oer oerannie siariiarurcn zeichne? der Fliegenden Blätter", zuge gen sein wird ! Wie aus dem Ostseebade Boltenhaaen in Mecklenburg mitgetheilt wird, baben die dortigen Fischer einen in der Ostsee überaus seltenen Fang ge macht. Beim Ziehen der Netze wurde mit großer Mühe ein mächtiger Delphin . -x . r .. l .... i. c r. r ' mir zu .age geroroerr, oer ourcy feine Große und Schönheit allgemeine Bewun derung erregt. . Ob Stürme den an je nen Küsten seltenen Gast verschlagen ha den, weiß man nicht: ein unter den Badegästen weilender Sänger der Berli ner Oper aber glaubt mit Bestimmtheit, seme am User vorgenommenen Gesangs Übungen hätten den musikliebenden Tümmler der Meere" aus wertester Ferne herbeigelockt. Andere Badegäste stimmten dem Sänger bei, meinten aber. der Delphm sei, als er die Stimme m der Nähe gehört habe, so enttäuscht worden, daß er freiwillig den Tod in den Netzen gesucht habe. JnWien fand am 10.Juli in der Reitschule im k. k. ReitlehrerInstitute ern Pistolen Duell mit tödtli chem Ausaange zwischen dem Garde Rittmeister Bieter Edlen v. Siemalkovic und dem Hauptmann des dritten GenieRegiments Eduard Gößwald statt. In den ersten beiden Gängen auf 30 Schritte Distanz blieben beide unverletzt. . Beim drslten .Kugelwechi'el siel der Hauptmann. Die Kugel des Rittmeisters drang drei Eentimeter tief in das Herz des HauptmanneS und brachte den sofortigen Tod desselben mit sich. Die Ursache deS Duells ist bis jetzt noch unbekannt, dürfte ? V X. f .' m r r lecoy aus einem uelnen Mrlwecyset, der zwischen Beiden stattfand, beruhen. Rittmeister v: Siemalkovic war bis zu thränen gerührt und mußte rn Begler tung seines Sekundanten nach Hause ge führt werden. Hauptmann Gößwald i t unveryeiratyet und shr vermögend, Auf tragische Weise hat in Wien der Major Arthur Ritter von Donners berg seinem Leben ein Ende be reitet. Er hatte sich eine Kugel auö ei nem fechsläusigen Revolver durch die chlate getagt, welche, nach der Aus sage der ärztlichen Commission, den so fortigen Tod zur Folge hatte. Bevor sich Major Donnersberg das Leben nahm, zertrümmerte er die ganze Salon einrichtung und schrieb an seine derzei in Jschl weilende, erst vor kaum sechs Monaten ihm angetraute junge Gattm emen Zettel mtt den Worten : Klotilde
teoe wooi !"
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