Indiana Tribüne, Volume 9, Number 309, Indianapolis, Marion County, 29 July 1886 — Page 2

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Mtanli Tribüne. AmO Erscheint FäglilZ und S onntags. e?tu,ch Ztttft" kostet durch den Xxltil3 Cmtl pn Boche, die SonntagI TriZtne Ctxtl x, och. ,s lft Cent. P Post ,ugl:tt U Bs:asl&iifc?lsfl ZH I 2a5i. Osflee: 120 O. MarvlandNr. JndianapcliS, Ind., 29. Juli 1836. Erfahrungen eines Scheintodten. Vor längerer Zeit hatte George Wel kington, ein Farmer in Jndiana, in seinem Hause eine größere Gesellschaft. Er 42 Jahre alt, stark und gesund, und ' befand' sich' lm Kreise seiner Freunde in ausgezeichneter. Stimmung. Als die Gäste da Haus verlaffen hatten, sagte er zu feiner Frau, er befinde sich in einer solchen Veifaffung, daß er am liebsten fingen und tanzen möchte, anstatt inS Bett zu .gehen. DaS . Ehepaar zog sich 7?.hälb zwölf Uhr zur Ruhe zurück und lr:ar schrn-vor Mitternacht eingeschlafen. Der Farmer pflegte jeden Morgen um fünf Uhr aufzustehen. Diesmal erwachte seine Frau um sechs Uhr und ; fand aus, . daß ihr Mann noch schlief. Sie ver suchte ihn zu wecken und nahm zu ihrem Schrecken wahr, daß er kalt und todt da lag. Schnell wurde ein Doctor geholt. Derselbe erklärte ihn für rettungslos todt; der Mann müsie schon vor drei Stunden an einer Herzkrankheit gestor ifceh fem.' Der Leichenbestatter kam und bereitete die Leiche zur Beerdigung vor. ES siel aus, daß die Glieder nicht erstarrt waren, und daß das Gesicht einen lebensähnlichen Anstrich zeigte. Man rief noch zwei ändere Doctoren herbei, welche jedoch ' feierlichst jede Idee, als ob hier ein Fall von Scheintod vorliege, für lächerlich erklärten. Trotzalledem gaben feine Angehörigen die Hoffnung nicht auf und behielien den Todten nock zwei Tage länger im Hause. Der Sarg mit dem Todten wurde auf meSagen gebracht, und die Fuhr werke der' leidtragenden Nachbarn bildeten die übliche Reihe, als ein Gespann scheu gewordener Pferde mit einem leeren Wagen dahinter des Weges einher, gerannt kam. Man suchte die Pferde aufzuhalten.' sie wurden aber dadurch nur noch wilder und warfen den Wagen um, auf welchem der Sarg stand. Derfelhe ilm um 9Tsasln' birtaui. iinb die I T " I" n -j r scheu4 gewordenen Pferde liefen weiter. Es, galt,' den Sara wieder aufzuheben, und 5' Männer; eilten hzrbei, als zu ihrem Schecken ihnen aus dem Sarge die Worte entgegenklangen : Um Got teswillen, laßt rr ich. hinaus !" In der ersten Angst wollten sie davonlaufen, besannen sich jedoch eines Besseren und kamen dem Rufenden zur Hilfe. Sie offneten den Sarg und wollten Wellington herausnehmen, er stand jedoch von selber auf und gin; in's Haus, wo er schon in einer .Stunde in seinen gewöhnlichen Kleibern auf ciifem Stuhle saß und seine Erfahrungen aus der anderen Welt" den staunenden Zuhörern erzählte. ' Ich schlief," so sagte er, erst nach Mitternacht en. Als ich aufwachte, schlug die Uhr fünf. Ich wollte aufstehen, fand jedoch zu meiner Verwunderunz,' daß ich mich nicht rühren konnte. Es -wär mir unmöglich, ein Bein oder einen Arm zu bewegen, auch konnte ich die Augen nicht öffnen. Dafür war mein Hörvermögen peinlich scharf. Erst ' dachte ich, ich sei noch nicht vollständig wach, als mich, jedoch meine Frau zu wecken versuchte, überzeugte ich mich, daß ich im Scheintod lag. Meine Gedanken waren- nie klarer. Ich machte über menschliche Anstrengungen, um mich aus dem unheimlichen Banne zu befreien, hatte jedoch keinen Erfclz. Es lastete auf mir, wie ein schwerer Alp, und ich konnte nicht einmal eine Faßzehe regen. Ich hatte trotzdem keine Angst, sg lange mich der Doctor nicht für todt erklärt hatte. . Bis dahin hatte ich noch immer geglaubt, daß es mir möglich sem werde, die Herrschaft über meine Glieder wieder zu erlangen. Hätte man eine Pistole im Zimmer abgefeuert, dann wäre ich sicher meine Last losgeworden, doch so fühlte ich voraus, daß man mich bei lebendigem Leibe begraben werde. Aber war ich denn lebendig ? Der Gedanke durchzuckte, mich wie ein Blitz. War ich denn schon' je gestorben, daß ich wiffen konnte, welche Empsindungen man dabei hat? Konnten die Todten hören und denken ? War auch das Gehirn einer Leicbe noch . jn Thätigkeit ? Ich sonnte daS Räthsel nicht lösen. Ich hörte Alles, was sich an meinem Sarge ereignete, und hörte der Leichenpredigt zuals ob es sich dabei um einen Mann handle, den ich vor Jahren ge sannt. Als die Leute beim Herannahen der durchbrennenden Pferde aus Anast zu schreien begannen, fühlte auch rch Furcht, wie jeder lebendige Mensch.

V Dann folgte der Zusammenstoß, und bei i v rn . r- r

veni ploplien 3iua oisneren na? augenblicklich meine Augen, und ick gewann meine Sprache wieder. Ich war durcb den Unfall gerettet." .DaS Erdbeben that'S. Als kürzlich-in San Francisco der Mörder Harry Huff wegen Ermordung von Matthew T. Eddy vor Gericht stand, kamen die Gejchworenen, nachdem sie die z ganze Nacht in ihrem Verathung?zim-k.,-'!rner geseffen, in den Gerichtssaal zurück . und baten den NlchterToohy u.ir wettere !Jnstructionen. Als der Nichter mit sei- ' ntm Vortrage zu Ende war, und die Ge- ' jchworenen ncy wieoer m lyr lmmer , . rt , ri.r. .! . mruazlkytn women, macyie ncy iobuc? l" ". i . . ?".r r r. tt. ..... m t : ;m vertue iLrooeoen oemerloar,welcyes . ?aS ganze Gebäude erschütterte. Dabei 'Erscholl ein unheimliches Getose, und . ! rr.a . ? i - . . . O C". . C ! 3 CTITT. aued orangie zur toiuc yiuuu-?, ucn ''Sran der Geschworene Alfred Jansen, ' itl&tr erst seit kurier Zeit in San Zvran1 Uco als Clerk in einem Wholesaleli' lrocervgeschäft angestellt war. Ein ? , . m m . P ft. m m . ' .llfssyerlN hie iyn aus ver tucyt uf und brachte ihn mit den andern ej'zworenen in das Berathungszimmer ; rua.

( Larlen war der Emu von den 12 : . , v I

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Gekchlrorettin, Züelchn die nänze lischt ' . .. i...e Mll großer unaaigicii carauf otan den hätte, Huff fei unschuldig, während alle Andern den Wahrspruch auf Mord im ersten Grade fällen wollten. Keine Ueberredungskünste hatten genützt, und die Geschworenen waren böse auf ihn, weil sie seinetwegen so lange gefangen sitzen mußten. Jetzt war die Zeit da, um sich zu rächen. . Sehen Sie her, Larsen," sagte der Eine, sehen Sie jenen Riß in der Wand ? Der ist im Jahre 1863 ent. standen, als hier in San Francisco viele Gebäude durch ein Erdbeben zerstört wurden." Ja," sagte ein Anderer. ,Diese alte Todtenfalle wurde damals so zusammen gerüttelt, daß es nöthig war, mit eiser nen Klammern die Wände zusammcnzu halten." Mir wird ganz unheimlich zu Muthe," sagte der Dritte. Ich weiß, der ersten Erschütterung folgen immer wei bis drei andere, die in der Regel viel hefti ger sind, als die erste. Dieser morsche Kasten wird dies nicht aushalten können und kann in jedem Augenblick msammen stürzen. Ich wünsche, ich könnte jetzt hinaus !" . , Mein Gott," schrie Larsen fast mit Thränen in den Augen auf, ist es denn wirklich so schlimm? Meine Herren, was soll ich thun?" Kommen Sie auf unsere Seite, und stimmen Sie für Mord im ersten Grade," redeten ihm nun Alle zu. Trotz feiner großen Angst wollte Larsen darauf nicht eingehen. Er schlug vor, man solle auf Todtschlag entscheiden. Das wollten aber die Andern nicht. Schließlich einigte man sich auf Mord im zweiten Grade, und die Geschworenen waren mit' ihrer Arbeit fertig. Das Erdbeben hatte den eigensinnigen Larsen überzeugt". Deutsche Siize im NeichSlande. ' Die Köln. Ztg." vom 12. Juli jw belt: Zum ersten Mal in den fünfzehn Jahren, dab die alten deutschen Erb lande Elsaß und Lothringen wieder mit dem Mutterlande vereinigt sind, haben wir die Freude, zu melden, daß sich durch freiwillige That der Bevölkerung das Wiedererwachen' des deutschen Bewußtseins, mindestens der Aussöhnung mit den neuen Verhältnissen, bekundet hat. Die gestern vollzogenen Gemeinderaths' Wahlen haben namentlich in den Städ ten den vollständigen Zusammenbruch der Protestpartei unzweifelhaft festgestellt und ein unerwartetes Erstarken der altdeutschen und altelsässischen, also der nicht verfranzosten Parteien bewiesen. Jn Metz sind nicht weniger als zwölf Kandidaten d Altdeutschen gewählt wor den, in allen größeren Städten haben die Altdeutschen über Erwarten große Min derheiten, und in Straßburg endlich hat die Sache der Altdeutschen völlig gesiegt. Wir betonen, d i e S a ch e oer Altdeutschen, denn die Liste der Eandidaten haben sie nur theilweise der Theil ist aber größer, als sie Hoffen durften durchzusetzen vermocht. Wie man sich erinnert, hat Straßburg feit 14 Jahren keinen fatzungsgemäß aus den Gemeinderathsgliedern hervor gegangenen Bürgermeister, sondern wird, da ein nichtprotestlerischer Gemeinderath bislang nicht durchzusetzen war, von einem aufgezwungenen Nezierungscommissar ohne Gemeinderathscollegium verwaltet; zu allseitiger Zufriedenheit zwar, aber doch in einer durch die Noth gebotenen, dem Gesetze nicht entsprechenden Form. Es handelte sich nun darum, daß bei den diesmaligen Gemeinderathswahlen zum mindesten ein Eandidat g'wählt würde, der das Vertrauen der Negierung so weit besaß, um als Lürgermeist genehm zu sein. Ob es weise oder nicht war, bleibe dahinge stellt : man suchte nicht eine Anzahl von nichtprotestlerischen Eandidaten aus, sondern erkor eine bestimmte Person als diejenige, welche ganz unzweifelhaft der Negierung genehm ist, nämlich den früHern aufoctroyirten" Bürgermeister und jetzigen Bezirkspräsidenten Back. Die Folge davon war, daß alle übrigen Parteien, Protestler und Autonomsten, Katholiken und Protestanten, sowie die Elsässer schlechthin von ihren Listen n gendwelche deutsche Eandidaten und ins besondere Herrn Back wegließen. Der Erfolg war für die Deutschen: von den 30 Wahlen in Straßburg sind nur 10 zu Gunsten der Protestler ausgefallen; die Altdeutschen setzten sofort 9 Kandidaten durch; die Autonomisten erhielten 5, die elsässischen Elericalen 4 und die elsässische Partei schlechthin gleichfalls 4 Eandidaten ; es haben zudem 4 Stich wählen siattzusinden ; ein Eandidat der Altdeutschen wurde doppelt gewählt. Namentlich heiß war der Kampf um den dritten Bezirk, in welchem Präsident Back als erster Eandidat aufaestellt war. Die Teutschen haben ihre sämmtlichen 7 Eandidaien durchgesetzt und damit die Entscheitung errungen, daß Straßburg fortan aus dem Ausnahmezustand in ge regelte Verwaltung übergeführt wird. r c r . r v Da bei den Sticbwablen mindestens ein Sitz den Deutschen gesichert scheint, so ist ' r, f , . Ml ff'.- sr vie anilproieii.eriicye leoryell im kdz meinderath eine ganz erdrückende. Neben Straßburg verlangt Metz un sere Aufmerksamkeit. Dort sind die Teutschen von vier Mitgliedern, die sie bisher hatten, auf zwölf gestiegen; zwanzig Mal ringen sie noch .in engerer Wahl mit den Protestlern ; Bürger meistereiverwalter Halm ist mit großer Mehrheit wiedergewählt worden; es ist nicht unmöglich, daß die Deutschen in Mei) die Mehrheit im Gemeinderath er rii'gen. Auf einen Sitz mehr oder weniger ommt es im Uebrigen nicht an; was feststeht, ist die Thatsache, daß in den Reichelanden das Eis gebrochen ist, daß die thörichte Zeit des Traumes und Träumens vorüber ist, daß die Bevölke runz sich von den französischen Phanta sien losgesagt hat. sich auf sich selber stellt und den Frieden mit dem deutschen Reiche macht. Das Deutschthum hat abermals seine nationale Kraft bewährt, indem es nach langer mühseliger und, wie es scheinen wollte, aussichtsloser Arbeit Deutsch zu Deutsch gebracht hat; der Erfolg des ge strigen Tages mag mit vieler Anfein dung und Verkennung, Spott und Hohn in der Vergangenheit aussöhnen, er ist ein bttrlicher Lobn sür saure Arbeit.

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jniiimium mi uuit!.iM-jn. IpiVO f f ' M1J '"-"'r Ätt imtx an m Wte WMSiitt! DOM MtlM mt Pi hat, der hat heute von ganz Deutschland ' Ungefähr 500 Fuß, welche ze nach den Dank Und Glückwunsch verdient: vorab berschledenen Stellen fcret bis zehn Me,. daS brave Beamtenthum, die fleißigen . len bit und ungefähr 1b0 Meilen lang eingewanderten Altdeutschen und mcht i-K. tfast zede Viertelstunde fallen Elsan letzter Stelle' die ausgezeichnete rast blocke rm Gewicht von Hunderten von lose Wirksamkeit der im rekchsländischen Tonnen m die See und erregen m der deutschen Geiste unter schwierigsten Ver. 'elben emen ungemem heftigen WellenHältnissen thätigen Presse. schlag, o dab sogar die größten Schiffe s?.wS kiibler wird daZ Wableraebnik von diesen Wellen herumaeveit cht wer-

mt fe Nrankk. Ria." aufaekakt. Die i selbe schreibt : So erfreulich der Ausfall der Gememderathswablen m Elsaß Lothringen sein mag, wird man sich doch 1 v - - - Ä. 1 - ' hüten müssen, aus demselben Folgerun gen politischer Art zu ziehen, wie es der Uebereifer einiger Blätter thut. Bei Eommunalwahlen kommen so vielerlei Jnteresien in Betracht und suchen sich Geltung zu verschaffen, daß die. politi. schen Unterschiede oft verwischt werden, und fast nirgend decken sich politische Ge sinnungen und communale Bestrebungen vollständig. Es ist offenkundig, daß in Straßburg auf deutsche Eandidaten viele elsäsnsche Stimmen gefallen sind, ande rerseitS haben die deutschen Stimmen wiederholt zu Gunsten der gemäßigten Elemente gegen die Protestler den AuS schlag gegeben, da man die ersteren als daS kleinere Uebel ansah. Was Metz betrifft, so ist die auffallende Thatsache des deutschen Sieges auf den Umstand zurückzuführen, daß die eingeseffenen Wähler sich nicht zu einigen vermocht hatten. Die Protestler gingen allein vor, die Gemäßigten, so weit sie sich nicht der Wahl enthielten, suchten durch ver schiedene Wahllisten ein definitives Ne sultat zu vereiteln, um Zeit zu gewin nen, was ihnen ja auch in der Mehrzahl der Bezirke gelungen ist ; sie hoffen näm lich, daß doch noch eine Einigung erzielt werde. Immerhin haben aber die Deut schen in Metz Fortschritte gemacht. Vom Inland e. Die Behörden in Winni peg, Manitoba, roollrn den Versuch ma, chen, die dortigen Photographen am Of fenhalten ihrer Gallerten an Sonntagen zn verhindern. Ein H err Saltery i n Califormen hat in Silesia eine neue Gold mine entdeckt. Er hofft auf eine reiche Ausbeute, 'da die Ätinen von Silesia schon seit nahezu 200 Jahren nicht mehr rn Betrieb waren. Ein merkwürdiges Bars meter besitzt die Stadt East Haven tt Connecticut. Dasselbe besteht in eine? alten Eule, von welcher der dortige Meteorologe G. L. Barnes behauptet, daß sie acht Stunden vor jedem Regen acht mal ihr Uhu" ertönen laste, zu jeder anderen Zeit sich aber vollkommen ruhig verhalte. Jn Trov, N. F., hatte sich der 12jährige Thomas Müller ein lan ges Stück Draht verschafft und warf dasselbe um einen elektrischen Leiter draht, um, wie er sagte, einen elektti schen Schlag zu bekommen. Er bekam ihn auch. Er siel zu Boden, raffte sich auf, fiel wieder und wieder und blieb schließlich todt. Jn Philadelphia hat ein Syndicat von Capitalisten in Delaware County, drei Meilen von der Stadt grenze von Philadelphia, 300 Acker Land gekaust, um eine neue Stadt zu gründen, wo Leute mit geringen Geldmitteln sich unter leichten Bedingungen Heimstätten kausen können. Der Mme der neuen Stadt soll zu Ehren der jungen Gattin des Präsidenten Cleveland Folsom" heißen. Auf einer Versammlung der Wirthe von Newark, N. I., wurde neulich der Antrag gestellt, den Puck" zu bohcotten, und zwar wegen der von dem genannten Blatte gebrachten Car ricatur, in welcher die Brauer in der Person des Gambrinus als Besiege? der in schändlicher Weise hingestellten Arbeiterschaft verherrlicht wurden. Der Antrag wurde mit großer Begeisterung angrnommen und beschlossen, den Puck" aus allen Wirthschaften zu verdrängen. Die nächste totale Sonnen sinsterniß findet am 29. August d. I. statt. Sie begvrnt mit Sonnenaufgang auf.der Landenge von Panama, wan d'ert zunächst ostwärts längs des Nord randes von Süd-Amerika, bedeckt die In seln deS Tabago, die Grenada, die Gre nadinen und Barbados, geht dann,, ohns Land zu treffen, sich allmählich südlich wendend, über den atlantischen Ocean, durchschneidet Südafrika in einer Linie von Venezuela auf der Westseite, nach Sofala auf der Ostseite und endet im südlichen Theile von Madagaskar mit Sonnenuntergang. Einen lebhaften Beweis oon Verstand gab kürzlich eine Stute in Virginia City in Nevada. Ihr Eigen thümer, John Fletcher, wurde von ihr Vkachts durch Anstoßen mit der Schnauze geweckt, und ste ließ sich auch nicht fort treiben. Endlich bemerkte Fletcher, daß sie ihr Fohlen nicht bei sich hatte, das Mit ihr auf der Weide gewesen war. Er stand auf und folgte ihr, und sie lockte ihn schließlich an eine von einem Erz fucher gegrabene alte Grube, in welche das Füllen gefallen war und aus welcher flf3t HMnil CuTl. vtsC I " vtyu. dem Füllen wieder zur Freiheit. Die Stute legte die größte Dankbarkeit an der. Tag, neb ihre Nase an Fletchers Schul ter und umkreiste ihn mit Freudensprün gen. Dem Hilfs - Bundesmar schall Bernhard in New York ist es ! ' c rvreoer einmal gelungen, einen eurovar schen Jvst'.zflüchtling zu verhaften. Der selbe ist ein Schwede mit. Namen Ole Hansen Langkoß, welcher im November 1385 Mittelst gefälschter Wech el eine Sparbank in seinem Heimathlande um 1500 Kronen betrog. Er wurde dieser Handlung wegen processirt und schuldig erkannt, doch gelang es ihm, zu ent schlüpfen. Den Behörden in New Jork wurde nun kurzlich mitgetheilt, daß Lang koß sich unter den Passagiere deS Dam PferS Hekla" befände. Es gelang Herrn Bernhard, nach der ihm gelieferten Personal-Beschreibung den Mann unter den 885 Passagieren des Dampfers aus zusinden und zu verhaften. Die Flucht nach Amerika hat demnach dem Schwind ler wenig geholfen. ES wird behauptet, daß der große Gletscher in Alaska sich in einem Verhältniß von einer Viertelmeile ver ' Jahr dem Ocean nähert. .Seine Front

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den, wie ein kleiner, zerbrechlicher Kahn. Das Eis ist äußerst rein und blendend für die Augen; feme Farbe schwankt zwischen dem lichresten Hellblau und dem V..u .r f n rv v . . rT fx I t k I dunkelsten "Indigo. Der Gipfel des Gletschers ist sehr rauh und uneben. Cr bildet kleme Hügel, die an manchen Stellen sogar die Form von kleinen Ge birgsketten annehmen. Ueber einen neuen Schwindel wird aus New Jork berichtet: Ein ungefähr 16 Jahre alter Bursche.welcher eme blaue Uniform mit Metallknöpfen trug,- hat eine neue Variation eines al ten Schwindels ausfindig gemacht und dieselbe mit großem Erfolge in mehreren Häusern der oberen S:adt in Anwen dung gebracht. Kürzlich gegen Mittag zog er die Glocke des Hauses No.il West 41. Str. und fragte nach Wm. R. Vaird, dessen Namen im neuen Adreßbuch steht. Da Band ein Advokat ist, so wußte der Bursche wohl, daß er nicht zu Hause, sondern in der untern Stadt war. 'Als man ihm dies mittheilte, zeigte er sofort ein sehr großes versieg:! tes Couvert und sagte, er möchte dassel be für Baird hinterlassen. Das Couvert war ein Eeldcouvert der Adams Expreß Co., war adressirt an W. R. Baird und enthielt in einer Ecke die Bemerkung $150 in großer Schrift. Die Gebühren betrugen 82.05 und wurden nach einigem Zögern entrichtet. Als Baird am Abend nach seiner Wohnung zurüclkehrte,öffnete er das Couvert und fand in demselben einen werthlosen Check auf $150 an die MerchantS' Exchange National Bank, welcher mit Thomas Holts" unterzeich net war. Das beigeschlossene Schreiben besagte : Bitte, bchalten'Sie den eingeschlossenen Check von $l50, bis meine Frau Ihnen einen Besuch abstattet,wenn Sie dieselbe nicht schon gesehen haben sollten. , Es thut mir Leid, Sie in der Angelegenheit zu bemühen. Thomas HottS." Baird theilte die Schwindelei der Adams Expreß Co., sowie Capitän Williams mit. Da bereits ähnliche Klagen eingelaufen waren, so übergab Capitän Williams die Angelegenheit einem seiner Detectives. Vor ungefähr einer Woche zog der nämliche Knabe die Hausglocke einer Privatwohnung und gab ein ähnliches Packet für Wm. V. Dinsmore ab. Da Dinnnore der Prä sident der Adams Expreß Co. ist, wußte seine Familie sehr wohl, daß ihm die Gesellschaft Geld nicht in dieser Art und ti!eise würde zukommen lassen. Ehe jedoch ein Volum herbeigerufen werden vinte. macbte nä der jugendliche M fse r au? '.m ir.iV. Vo Auslande. Aus Constantinopel wird der Franks. Ztg." geschrieben: Vor einiger Zeit hat sich einer der höchsten und angesehensten Beamten des Sultans, der immer in dessen Nähe weilt, unter eigenthümlichen Umständen verheirathet. Er hatte sich vorgenommen, in den Stand der Ehe zu treten, und da er nebst einer einträglichen Stellung Vermögen genug besaß, um auf eine Geldheirath oder dergleichen verzichten zu können, konnteer an seine Zukünftige Bedingungen ganz anderer Art stellen. Von Bildung, Ges mack, Schönheit und anderen Eigen fchaften, die junge Leute n ähnlicher Le bensstellung sonst zu fesseln vermögen, war auch nicht die Rede. Eine Bedingung hatte die Erkorene indeß zu ersül len, ohne welche Leistung der Freier nicht zu haben war; sie mußte noch drei Schwestern ibr eigen nennen können, und die vier Mädchen, deren ältestes ein gewisses Alter nicht überschritten haben durfte, mußten durch Sittsamkeit und namentlich durch den wohlbegründeten Ruf des harmonischen Zusammenlebens unter sich,- sich entschieden auszeichnen. Dies geschah aus folgendem Grunde: Der hohe Würdenträger hatte drei Brüder, mit denen er feit langer Zeit unter einem Dache wohnte. ES schien ihm unmöglich, sich von ihnen zu trennen, und er sagte sich, mit unserem engen, friedlichen Zusammensein ist eS aus, sobald wir uns Fviuen nehmen, die nicht von Jugend auf sich einander anzupassen gewohnt sind. Also suchen wir uns vier brave Schwestern aus ! Die vier Schwe stern wurden schließlich in Bosnien entdeckt und hierher beschieden. Und ein jeder der Brüder nahm sich davon diejenige, die ihm durch das Loos zusiel. Die Geschichte mag etwas komisch klm aen, ist aber nichtsdestoweniger wabr." uowigii.mochte verrückt sein, oder wenigstens einen Sparren zu viel haben, sein Nachfolger Otto ist geradezu toll und, wie es scheint, unheilbar Wahnsinnig. Als man ibm neulich mit theilte, daß der deutsche 5Zaiser in Mün chen sei, sragte er den Diener erstaunt: was für ein Kaiser V Dieser sagte, nun der Kaiser von Deutschland ?" O, sag' das noch einmal; Das klingt aber hübsch! Nicht wahr, das ist der Barbarossa? Den batte ich doch ganz vergessen. Nun das macht nichts aus. Ich bin der große deutsche Doppeladler; meine beiden Köpfe thun mir aber jetzt sehr weh". Der König bewegte dann seine Arme, als ob er fliegen wolle, und suchte den heiseren Schrei des Adlers nachzuahmen; später hüpfte er, wie ein verwundeter Vogel auf einem Bein im Garten herum. Jn der Nacht baute er sich ein Nest von Zweigen, Blättern und Stroh in seinem Schlafzimmer und fetze sich hinein. Am Sonntag Morgen war er durchgebrannt und wurde erst in der Nähe von München in gänzlich erschöpf tem Zustande wieder einaefanaen. Ein Elberfelder Blatt bringt die merkwürdige Nachricht, daß ViiM -f 4w0Ysnn ninlM.!n.An.n im Via. vil I It.Iiivii 'pvttxvivt tjUliVU MI VUk i'. m i crr ... , l rrger Biegens ioem vupperiyaie) vier theilung der Erlaubnis zur Beranflaltung von ' Concenen (.Tingel TangelVorstellungen) von dem Zugeständniß w r. -a rr v an ir . r ei oeiresienoeu zumoe aovangig ge macht wurde, daß, namentlich von den singenden Schönen", das Soldatenleben verberrlichende Lieder zumBortraJ. i . . . . . - ' M ge georaqr weroen.

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ßWJ -"! Mi 0 Eö ist ISött bst aulNsaU len, daß der berühmte Afrikaforschei Savorgnan de Vrazza, der im Oktober als Gouverneur des französischen Congo in das Gebiet zurückkehren wird, das er für Frankreich gewonnen, als geborener Italiener nicht für sein Heimathland, sondern für Frankreich arbeitet. Man hat vielfach das Beispiel des ColumbuS angezogen, der ebenfalls von Geburt Jtaliener feine Entdeckungsreisen im Dienste Spaniens gemacht hat. Der Grund ist ein ahnlicher. Beide sahen ein, daß das fremde Land ihren Ideen größere HilföMittel zur Verfügung stellen könne, aber bei Brazza hat sich diese Ueberzeugung viel früher, schon in seiner Jugend, Bahn gebrochen. Durch die enge Freundschaft der Familie Brazza mit der Familie Borghese konnten die bedeutendenSchwie rigkeiten Hinweggeräumt werden, welche sich dem Wunsch des Jünglings, als Franzose naturalisirt und in die Marineschule von Brest aufgenommen zu werden, entgegenstellten. Jn Paris fand er an dem Admiral Jurien de la Graviere einen eifrigen und kundigen Beschützer. Seine erste Entdeckungsreise bis Franceville am Ogowe trat Brazza mit )Z000 Franken an, d. h. mit dem für ein Jahr vorausbezahlten Sold, den er als Marineofsicier zu beziehen hatte. Seine größte Geschicklichkeit hat er bewiesen, indem er den Negerkönig Makaho zu einem dauernden Freund Frankreichs zu machen wußte. Seine Eroberungen sind um so werthvoller, als sie auf völlig C V tr f .& srievilaiem Wege zu tanve gekommen Schloß Berg, so schreib das B. Vaterland", ist dem Publikum wieder verschlossen, und zwar durch eigene Schuld. Ein Theil der Besucher hat sich nämlich sehr ungebührlich aufgeführt, goldene Quasten u. s. w. abgeschnitten, andere Andenken mitgenommen, im Park die Bank, .auf welcher der König zuletzt mit Dr. Gudden gesessen, splitter-und stückweise demolirt und weggetragen, das Gesträuch abgeschnitten und abgebrechen und heimgetragen, kurz, sich recht ungebührlich und unartig benommen, daß die Maßregel Wohl am Platze war. Viele waren so enthusiastisch", daß sie an der Unglücksstelle" sogar Steine aus dem Wasser holten und als Andenken" fortnahmen, oder Gläser mit Seewasser füllten; ein tiroler Bauer" holte sich gar ein ganzes Krüglein Seewasser von der Stelle, welches daheim Wunder wirken" sollte; das Wunder", ihn von seiner Dummheit zu heilen, wird es jedenfalls nicht wirken. Elektricität im Dienste oer Schönheitspflege. Die Beseitigung von Warzen. Muttermalen und ähnlichen Schönheitsfehlern hatte bis jetzt in sofern Mißstände, als das üble Aus schneiden, Aetzen Zc. öfter Narben zurück ließ, welche manchmal weit störender und unangenehmer waren, als die oben genannten Mißbildungen, weshalb viele Personen es vonogen, letztere nicht m ärztliche Behandlung zu geben. Jet hat aber Herr Professor Voltolini in Vreslau entdeckt, daß die chemisch auflösende Kraft des elektrischen Stromes die sogenannte Elektrolyse derartige Hautfehler nicht nur ungefährlich, son dern auch ohne Zurücklassung entstellender Spuren entfernt, u diesem Zwecke hat er eine Batterie von fünf Elementen construirt, deren Leitungsdrähte mit zwei recht spitzen Platina-; oder platirnrten Stahlnadeln versehen sind. Diese Na deln werden in die zu entfernenden Ge bilde gestochen, worauf der elektrische Strom einige Minuten einwirken muß. Nach einer solchen Sitzung fängt die Warze an einzutrocknen und fällt nach einiger Zeit ohne Zurücklassung einer carbe ab. Prof. Voltolini hat nach der Versicherung der deutschen medizinischen Wochenschrift diese Methode in zahlreichen fallen mit dem günstigsten Erfolge zur Anwendung gebracht. Ein seltener Meineid s fall ist am 26. Juni in Hagen verhan delt worden. Bei dem gegenwärtig stattfindenden Schwurgerichte hat der Buchstabe l" den Leibzüchter Schulze aus Schwelm nämlich vor dem ZuchtHause bewahrt. Derselbe hatte vor Gericht auf die Frage, ob er ausstehende Forderungen besitze, mit kleine" geantwortet, wahrend der Nichter keine verstanden und auch so protokollirt hatte. Da der Mann dies Protokoll unter schrieben und auch beschworen hatte. stand er daselbst unter der Anklage.einen falschen Eid wissentlich geschworen zu haben ; er wurde hiervon zwar freigesprochen, aber wegen des fahrlässigen sv!eineides mit vier Wochen Gefängniß bestrast. Die abergläubischen Ita liener haben es herausgebracht, daß die Zahl 13 im Leben König Ludwig's sowohl als seines Schützlings Richard Wagner eine verhängnißvolle Rolle spielte. Wagner war geboren im Jahre 1613 und starb nach 13 Jahren seiner Ehe mit Frau Cosima am 13. Februar. Am .13. März 1861 wurde sein Tann Häuser" in Paris ausgezischt. Die An zahl der Buchstaben seines Vor- und Familiennamens betragt 13. Und fern königlicher Freund und Protektor starb am i3. Juni. Ueber den Brand der Brüsseler Universität wird vom 7. Juli berichtet: Um 4lUhr bemerkte man Rauch im linken Flügel der Universität und sofort- beeilten sich Arbeiter und . L C f Spaziergänger ven reriqleoenen euerWehrposten Nachricht davon zu geben, daß in der Universität ein Feuer ausgebrechen sei. 10 Minuten vor ein Uhr lang te eineDampfspritze an,als das Feuer mit ungeheurer Schnelligkeit daS Dacbergnss. Alle zur Universität frührenden Straßen wuroen aoge perr: unv eme enorme Menschenmenge sammelte sich hinter der Barriere der Polizei an. Die Profes soren und Studenten befanden sich in furchtbarer Ausregung und ein Jeder suchte von den werthvollen Sammlungen soviel als möglich zu retten. Die ilM ff ttm?A&t 1 0H HAA SH Va iV vivnvH ttlitUptV 1W,VW SJUIICV UllV a r.:r cvit r 1. 4. v: : .-.jviv,r,,vr vuj juiyu; vjjugc ouiyc, welche, ihm am werthvollsten zu sein schienen, zu retten. Die Studenten bildeten eine Kette, und indem man die T.. J. t n r. . i f c uui in einen ucnacyoauen cyvs wais, wurden auf diese Weise 5000 Bände aerettet, ein anderer Theil wurde nach dem . Saale, des Polytechnikums geschleppt. rv m . c r .. tr. . . . rI, xvx ranzen iu vie yame gerene:. um

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