Indiana Tribüne, Volume 9, Number 307, Indianapolis, Marion County, 27 July 1886 — Page 2
Jndiana Tribüne.
- Erscheint nud Ssnntag. Fägkit, rl5hch .TrtBfinc' K?t durch len Xtlaitil W Cmtl pcx mt)t, Mi eaasUfl,Xri)ft Cisil t t gch. id lufcnai II Ctntl. V PoK ng1chttft t Baiml!cU0 M Sa. Office: IW O.Marvlandstr. JndiünapcliZ, Ind., 27. Juli 1336. Die Apachen. Stfe . ntnicixe Nummer deS ..Atlantic Monthly' bringt auS der Feder des Hrn. Robert ct. EvanS einen interessanten und lehrreichen Artikel über die Indianer frage in Arizona." Er führt in demsel -ben aus, daß alle Versuchedie-dortigen . Indianer im Zaume zu -ftrllni -iWr die Lage derselben zu verbessern, voUKSndig scheitert seien; auch biete sich keine Aussicht zum Bessern dar, so lange in den gegenwärtigen Verhältnissen der In dianer keine wesentlichen Veränderungen eingeführt werden. . Es giebt im Ganzen etwa 8,00 Apa chen, welche auf einer Reservation von 'etwa 100 Quadratmeilen leben oder doch leben sollen. Die Reservation ist der Ifet flvsrtb V W10 CVXtnr sTfrr y.v tuy vtii vtv lt. tuitb b v, viv zum Aufenthalt gewählt haben würden. Sie besteht zumeist aus einer dürren Sandfläche mit nur sehr spärlichem (Sras wüchse und fast ohne jedes Wild. Auch ''if - 1 k r . Ar r i m enioatt t nur wenig '5aer uno renn- . sowie Baumaterial. DaS Klima ist sehr heiß und ungesund, und die Indianer haben viel von der Hitze, von Fieber und von zahllosen Augenkrankheiten zu leiden. :t Sie haben keine Vergnügungen, keine Hoffnungen oder Anlässe zu nützlicher Arbeit. Es ist nicht möglich, ohne künst liche Bewässerung etwas zu pflanzen, und es ist nichts geschehen, um ihnen eine solche zu verschaffen. Viele von ihnen kommen aus den Gebirgen her und sind an das Leben in der Ebene ..nicht gewöhnt,, dabei sind sie von Natur aus lebbaft, unruhig und zu kühnen Wagstücken geneigt. Sie empsinden leb haft daS NeKürkniK. iren tttostä tu T T ww I "ü' " g thun, müssen sich jedoch darauf einschränken, daß sie sich einmal jede Woche aus der Agentur rhre Nationen holen. Ein beträchtlicher Theil des ihnen zugestellten Getreides wird von ihnen zur . Herstellung eines Fusels verwendet, den sie Tizwin nennen und dessen gewöhnheitemäßiger Genuß sie zänkisch und mürrisch macht. Viele ergeben sich mit Leidenschaft dem Spiel ; Andere suchen sick dadurch Zerstreuung zu verschaffen. daß sie die Nanchos der Weißen m der Umgegend plündern, das Rindvieh und ' die Pferde rauben und die Eigenthümer . äm ri ir . t rr nevjrieren Angesieulen ermoroen. on Qii ni f?t(tt 1Af f dsi(T .'. .)UiJ UUW UUUUV UUV(U UV ItUlt VlUllt dee. Sie todten einen Menschen Mit derselben Kaltblütigkeit, wie. ein Stück wildes wub. Es ist für unsere Truppen sehr schwer. mit den Apachen fertig zu werden. Die Ansiedler bogen den natürlichen Wunsch, die Jkaubmörder ausgerottet zu sehen, während die Presse und die Menschenfreunde" im Osten Milde gegen die armen Jtothhäute" empfehlen. Die Eontractoren und Negierungs Agenten . wünschen dagegen, daß Alles beim Alten - bleibe. Es ist für die Soldaten sehr schwer, die Apachen zu verfolgen und zu fangen. wäbrend die Indianer auf ihrer Flucht nach Herzenslust morden und plündern. Hat man einige erwischt, dann heißt es. man minie sie wie eine fremde, knegs führende Macht behandeln, nicht wie eine Bande Mörder. So kommen sie wieder frei. Oft quälen sicb die Truppen im Schweiße ihres Angenchts, um nach den Mördern herumzusuchen, wahrend die selben vielleicht schon in aller Gemüths ruhe und Sicherheit auf der Reservation die Rationen verzehren, die ihnen Onkel Sam geliefert bat. Hr. Evans empsiehlt dringend, die Behandlung der Apachen vollständig zu ändern und bringt eine Reihe von Vor schlägen in Empfehlung, zweifelt aber " selber daran, daß die Regierung sich dazu verstehen werde, irgend welche Reformen einzuführen. Vadnschwellen auS Papier. In New Nork bat neulich ein Erssn oer mehreren Zeitungsberichterstattern eme Bahnschwelle sur Eisenbahnen ge zeigt, die vollständig aus Papier herge stellt ist. Der Ersinder meint, die paprerne Babnschwelle werde rn nicht aüu ferner Zeit diejenige aus Holz gänzlich verdrängen, da sie weder faule noch sich so abnutze, wie die bölzerne Schwelle. Die Art der Herstellung der Papierschwellen rst vorläung noch ein Geheim niß. Welches der Erfinder für sich behal ten will. Sie sind nach seiner Versiche runa vollständig wasserdicht und können durch" Feuer nicht zerstört werden. 3H tu ?. ' c . a rr - !yrem Akuteren vicien jic eine giane, feine Oberfläche, welche so blitzt, wie frisch polirter Marmor. Man kann sie Wochen läng in Masser legen, ohne daß sie auch nur im Geringsten beschädigt werden, auch sind sie im glühenden Ofen unverbrennlich. Trotzdem sie so hart aussehen, wie Eisen, kann man doch rntt Leichtigkeit 3!ägel hineinschlagen, welche dann aber auch so fest sitzen, baß es einsach unmöglich ist, sie wieder herausu- ' ziehen. Auch sind diese Schwellen bis 0 . r . w. . . ri ! r x. e - c r zu einem gewlen sraoe eianricy, io oap . sie das Rütteln der über sie hinwegsah renden Eisenbahnzüge t hellweise ver mindern können. Unter gewissen Bedingungen kann durch eine geringe Aenderung in der Zusammenstillung der Materialien das - Papier so hart gemacht werven, vaß es die Schneide des harte ten tayl-Hand werkszeugeS abstumpft, ohne selber mehr, als einen schwachen Riß davon zu tragen. Die gewöhnl'che hölzerne Bahn schwelle hält unter den günstigsten Be dingungen höchstens fünf Iah aus ; Die Papierschwelle kann dem schlimmsten Wetter dreißig Jahre lang rotz bieten, ohne beschädigt zu werden. . . 7 - -. t . . . cn . t x . i hu der nertteuuna oer ammaroeif w -w v - ' 'r I w
len wird zumeist Stroh verwendet, oogleich man dazu auch irgend einen an deren Faserstoff benutzen kann.' Stroh ist vorzuziehen, weil es leicht und in jeder beliebigen Menge bezogen werdew kann. Die Stärke und Dauerhaftigkeit des Papiers zeigt sich am Besten in den Ei senbahnrädern, die man aus diesem Stoffe, herstellt. Wahrend eiserne Räder, abgenützt und gebrochen, bei Seite gewerfen werden müssen, können papierene Räder noch viele Jahre länger mit Vortheil benutzt werden. Der Papierindu-
strie steht überhaupt noch eine glänzende Zukunft bevor. Das Papier wird wahrschemllch im Laufe der Zeit Nicht nur die Stelle des Holzes, sondern auch verschttdener Metalle und Steinwaaren einnehmen. Eme tragbare Badewanne aus Papier gehört zu den neuesten Gr findungen, auch giebt es bereits Töpfe, Teller, Messer, Gabeln, Oefen und Ma. schlnen rm Markte, die vollständig aus Papiermasse Hergestell! sind und immer mehr Abnehmer.. sinden. Ein großer Tbeil der schönen Verzierungen aus Bronce und der rn off.'ntuchen Platzen aufgestellten Standbilder besteht aus einer Zusammensetzung, in welcher Pa Pier- oder Faserstoff den wesentlichen Bestandtheil bildet. Man kann heutzu tage bereits Kleider und Schuhe aus Papier tragen, aus papierenen Tellern mit papierenen Messern und Gabeln von emem Tisch aus Papier essen, wobei man auf einem Stuhle sitzt, der gleichfalls aus Papier hergestellt ist. Ferner kann man in einem Papierbett in einem mit einem Teppich aus Papier bedeckten Zimmer schlafen, sich in einer papierenen Waschschüssel waschen, in einem Papier Hause wohnen, in einer Papierkutsche fahren oder in einem Papierboote segeln. und doch befindet sich die Papieundustrie erst in dem Zustande ihrer Kindheit. Der russische Nimmersatt. (Aus der Brl. ollszeit.) Die rubelose Politik Rußlands hält urova sortdauernd in ängstlicher Span nung. Niemand kann sagen, ob wir im nächsten Herbste noch Frieden oder Krieg haben werden. Denn verworren wie die Dinge auf der Balkanhalbinsel lie gen, kann der nächste Tag irgend em zx eigniß zu Wege bringen, durch welches das gehäufte Maß des brodelnden Hexen kessels zum Ueberlaufen gebracht wird. r. . , i l. i. - - VK einnweiiige unieroruaung oer grie ckiscken Ausdebnunasaelüste, welche letz tere vor einigen Monaten die gefürchtete kriegerische Lösung der Orientfrage in Fluß zu bringen drohten, hat nicht lange die Gefahr beschwichtigt. Denn das Gährungselement der orientalischen Frage kann nicht verschwinden, ob auch zehnmal die einzelnen Blasen, die sich hier oder dort drohend erheben, zerdrückt werden und in dem an der Oberfläche ruhigen Spiegel untertauchen. Es wer den einfach immer neue Blasen austau chen, bis das gährende Element entweder seine volle Wirkung gethan hat oder ae waltsam aus der Umgebung entfernt worden ist, m welcher es eine so gesahr - nrri r liche Wirkung ausuoi. Dies aäbrende Element ist die russische Politik. Das Verhalten Rußlands in der griechischen Angelegenheit, die '.-or-gänge in Sebastopol und Moskau haben, falls es dessen überhaupt noch bedurft hätte, zur Genüge gezeigt, daß Rußland auf die ihm zugeschriebenen orientalischen Pläne nicht im entferntesten verzichtet hat. Das Kreuz der rechtgläubigen Kirche auf der heiligen Sophia, d. h. die r 't r r fV-.ri ? ...r ruiulche yerrichair in onnaniinopel uno die Hegemonie über die Balkanstaaten, das ist das Ziel, das Rußland unentwegt verfolgt. Nicht durch die Natur des rusilschen Volkes, aber durch die Via tur der Ezarenhenschaft ist dies Ziel dem ruiiiscben Reiche mm unveräußerlichen Eigenthum geworden. Ein Reich, das auf dem Gedanken der unbedingten Selbstherrlichkeit eines Einzelnen und der unbedingten Unterwerfung aller Uebrigen beruht, ein Reich, das alle r-..'r..'. ri-i:i. r..- ....r. r. r Hreiyen grunoiayilcy oeiampsi, muß ierner Natur nach auf beständige Ausdehnuna seiner Macht, auf ttederwerfuna jeder selbstständigen Regung innerhalb der Grenzen semeS lnpusses vedaqr fein. Die Unterwerfung der BalkanHalbinsel würde vorailssichtlich nichts anderes, als eine Staffel zu noch weiterer Machtentfaltung darstellen. indessen wird- die Schwierigkeit, sich in Konstäntinopel festzusetzen, für Rußland von Augenblick zu Augenblick gröher. Im Jahre 1877 konnte es mit ei' nigem Grunde hoffen, die Türkei über den Haufen zu rennen und den Wider stand der Mächte gegen eine russische Bescvung Konstantinopels durch . eme vollendete Thatsache zu überwinden. Von dm europäischen Großmächten wür den sich damals wohl nur England und Oestcneiw mit Waffengewalt dem Vor dringen Nußlands gegen Konstantinopel wlderzetzt haden, und Nußland konnte hoffen. m!t diesen beiden fertig zu werden. Ader der Krieg von 1377 hatte die Schwächen des rusnschen Heerwesens so deutlich enthüllt, daß Nußland die Fortsetzung des Krieges gegen einen eng lisch österreichischen Bund nicht wagte und einen Frieden schloß, dessen Folgen das Ziel Rußlands in noch weitere Ferne rückten. Es wurde in Bulgarien ein neuer Balkanstaat geschaffen, in welchem die nationalen Bestrebungen bald eine ungeahnte Kraft entfalteten. Je mehr aber die Balkanstaaten eigenes Le ben'und eigene Kraft entwickeln, desto schlimmer für Nußland, das sich dadurch in seinen Herrschaftsplänen gekreuzt siebt. Auch sind es jetzt nicht mehr England und Oesterreich allein, die sich den russischen Orientgelüsten widersetzen. Auch Deutschland ist bestrebt, die Lösung der orientalischen Frage in der Richtung zu fördern, daß die Völker der BalkanHalbinsel mehr und mehr die eigenen Herren ihrer Geschicke werden. Italien schließt sich den übrigen Großmächten in diesem Bestreben an. Frankreich würde das nämliche Interesse haben, wenn es nicht durch seinen blinden Rachedurst von derjenigen Seite hinweg getrieben würde, auf welcher Deutschland steht. An dieser Gruppirung der Mächte wird sich vor der Hand schwerlich etwas ändern. Sie bildet den Kern der gegen wärtigen Lage. Von einem Dreikaiser bunde kann thatsächlich schon seit länge rer Äeit nicht mebr die Rede sein.. Und
es scheint politisch unmöglich, das;, so lange Rußland an seinem orientalischen Programm festhält, die andern Mächte je versucht sein könnten, ihren Bund zu lösen. So sieht sich denn das Ezarenthum in der peinlichsten Lage. Sein Ziel will es nicht aufgeben und kann es nicht, ohne die Stützen seiner Macht im eigenen Lande sich zu entfremden und abtrünnig zu machen. Andererseits wachsen von Tage zu Tage die äußeren Schwierig leiten, die sich der Erreichung seines Zieles entgegenstellen. Es bleiben ihm
nur zwei Wege udng, aus denen es ver suchen kann, das Ziel dennoch zu errei Am. Entweder es wird seine eigenen Kräfte zu sammeln, die seiner Feinde zu rt. t .!fl... V EifX ' schwachen uno inzmiicven vre uiu,cyei' dung zu verzögern suchen, oder es wird auf einen Augenblick passen, wo eS seine (segner uderralchen und )0f durch einen kühnen Handstreich eine feste Stellung sichern kann, aus der es zu vertreiben mebr Ovker kosten würde, als nach seiner Erwartung die Gegner vielleicht daran wagen mochten. Deutsche Concurrenz. , Ein Berichterstatter schildert in einer angloamerikanischen Zeitung, daß in Mexico sowie in ganz Eentral'Amerika der Einfluß der deutschen Kaufleute stetig im Steigen begriffen ist. Durch ihre sprichwörtlich gewordene Geduld, Aus dauer und weise Sparsamkeit sowie durch die Gabe, sich den gegebenen Verhältnissen anzupassen, ist es den Deutschen daselbst gelungen, in der Handelswelt einen hervorragenden, wo nicht den ersten Rang einzunehmen. Auch in anderen Ländern nehmen die Deutschen eine ähnliche Stellung ein. In China und Japan haben die von Kaufleuten aus Hamburg oder Bremen errichteten Geschäftshäuser einen großen Theil des Handels an sich gezo gen, welcher früher in den Händen englischer oder amerikanischer Kaufleute lag. Es ist noch kein Menschenalter her, als in den chinesischen Hafenstädten ShangHai und Hong Kong die Straßen an den Häfen großartige Kaufläden aufwiesen, die Engländern oder Amerikanern gehörten. Das ganze gesellschaftliche, und geschäftliche Leben dieser Kaufleute stand ,n Uebereinstimmung mit der glänzenden Ausstattung ihrer Geschäftshäuser. Damals war es noch sehr leicht, viel Geld zu verdienen, und die Amerikaner oder Engländer konnten, nachdem sie vielleicht 12 bis 15 Jahre in China geweilt hat ten, mit einem bedeutenden Vermögen in ihre Heimath zurückreisen. Im Laufe der Zeit tauchte jedoch die Concurrenz der Deutschen auf. Die neuen Ankömmlinge hatten in China dasselbe Handelsrecht, wie alle anderen Nationen auch, sie Yerschmähten es aber, den Amerikanern oder den Engländern rn der Art der Geschäfts führung zu folgen, und zogen eS vor, aus eine sehr bescheidene und unscheinbare Weise anzufangen. ES fiel ihnen Nicht ein, wie Fürsten zu leben und ihren Angestellten sehr hohe Löhne zu zahlen. Sowohl in ihrem Geschäfts als auch in ihrem Privatleben huldigten sie im hohen Grade der Sparsamkeit. Sie Ire ßen sich aus Deutschland junge Leute kommen, die Willens waren, für ein ge ringes Salair lange und angestrengt zu arbeiten. Da war von orientalischem Luxus keme Rede, w bet den Engländern und Amerikanern, und die Folge davon war, daß die Deutschen ihre Waaren bedeutend billiger liesern konn ten, als ihre andern Concurrenten. Nach und nach verdrängten sie dieselben immer mehr; eine Anzahl der ältesten englischen und amerikanischen Geschäftshäuser ging vollständig zu Grunde, und die übrigen mußten sich wohl oder übel zu einer gründlichen Umänderung ibretGeschäfts Praxis verstehen, um nur die Concurrenz mit den Deutschen aushalten zu können. Aehnlich, wie rn China und Japan, sowie in fast allen andern Ländern der Welt, gestaltet sich unter dem Einfluß der Deutschen auch der Handel in den Ver. Staaten. Besonders rn den Stad ten des Südens und des Westens macht sich der deutsche Handelsgeist bemerkbar. obgleich er sehr häusig zu einem starken Theile vom Judenthum beeinflußt wnd. Sowohl bei den Deutschen als auch bei den Juden gilt es als Grundsatz, die Ausgaben des Geschäfts möglichst emzw schränken, bei geschäftlichen Unterneb mungen mit großer Vorsicht zu versah ren, und trotz aller Mühsal auszuharren, bis schließlich Hindernisse überwunden sind, deren Bewältigung anfänglich Nie mand für möglich gehalten hätte. Die Bewässerungsfrage in (5a li fornien. Die Aufregung über die neulich auch von uns mitgetheilte Entscheidung des taats-Obergerlchts von Califormen m Bezug auf die sogenannten Uferrechte (Riparian llightß) hat sich im Staate noch immer nicht gelegt, im Gegentheil ist sie sogar im Steigen begriffen. Das Volk kann sich gar nicht mit dem Gedanken befreunden, daß der höchste GerichtsHof des Staates ein Urtheil gefällt hat. welches wie mit einem Schlage fast die ganze ausblühende Cultur des Gold' staates zu zerstören droht, und man spricht überall offen davon, daß die Angelegenheit noch lange nicht erledigt ist, und daß man bei der nächsten Wahl dasur sorgen wird, daß vernünftigere Nichter gewählt werden, die emem veralteten, aus Eng' land importirten Gesetz" zu Liebe nicht die ganze Existenz des Staates m Frage stellen. Das englische Uferrecht, wonach jeder Eigenthümer eines Stückes Flußufer gleichzeitig als Herr des betreffenden ölußthelles und des m demselben ent haltenen Wassers gilt, mag für England gut genug sein. Es regnet dort fast fortwährend und die vorherrschenden Ne bel sorgen dafür, daß eS dem Boden nicht an der nöthigen Feuchtigkeit fehlt. An ders gestaltet sich jedoch die Sache in ei nem Lande, wo es fast niemals regnet, und wo ein rationeller Ackerbau ohne künstliche Bewässerung einfach ein Dmg ver Unmöglichkeit ist. Nicht einmal ein englischer, in Diensten der britischen Negierung stehender und mit der Ausführung der heimathlichen Gesetze betrauter Jtichter würde auch nur im Traum daran denken, das Gesetz über die Uferr.chte auf den dürren Ebenen Indiens, Austra liens und Südafrikas in Anwendung ;u brinaen.
In dem amerikanischen Küstengebiet
westlich von der Sierra Nevada herrscht fast dieselbe Temperatur lind derselbe Negenfall, wie in Indien oder in Austra Iren. Es gilt dort als einfaches Natur gesetz, daß der Wasserreichthum des Lan ded ebenso Allgemeingut ist, wie dieLuft, welche die Menschen athmen. . Seit der Gründung des Staates war es allge mem Sitte, das Wasser in den Flüssen und Seen als Gemeingut zu betrachten und darnach zu handeln. Auch m Spanien und in Mexico bat man von den Uferrechten" keine Idee. Wenn die ersten mexikanischen Ansiedler, welche sich m den Thälern des Sacra mento und des San Joaquin niederlie ßen, unter emem solchen Gesetze gestan den hätten, so würden sie es unbedingt sofort abgeschasst haben. Auch dre ersten Goldsucher, -deren Aufmerksamkeit von ihren Goldgruben auf die .Anpflanzung von Wembergen und Getreidefeldern gelenkt wurde, sahen schon damals klar voraus, daß es lediglich von der künstlichen Bewässerung abhänge, ob Califor nien eine Wüste oder ein fruchtbarer Garten sein werde. Jetzt haben die Ga lifornrer 3o Jahre lang sich bemuht, ihren Staat in ein Eden'zu verwandeln, bis es auf einmal einem hohen Gerichtshos" einfällt, zu erklären, alle diese zahrelange Muhe und Arbeit sei unge setzlich gewesen, weil den Bürgern nicht das Recht zustehe, das Wasser in den Flüssen zu benutzen : - Deutsche Loca! Nachrichten. Königreich Sachsen. . Der aus New Nork gebürtige Kauf mann Robert Webb, welcher in Dresden einer Kaufmannsfrau unsittliche Anträ ge gestellt und dieselbe, als sie um Hufe rief, mit einem Stock 'niedergeschlagen hatte, erhielt 6 Wochen und 5 age gefängniß. Die wegen Vergiftung ihreS Enkelchens zum Tode verurtheilten Wittwe Richter von Buhlau wurde vom König zu lebenslänglichem Zuchthaus begnadigt. Die ledige Werner von Crimmitschau versuchte, ihr 4jähriges Töchterlem zu ertränken: das Kmd wurde gerettet, die Mutter" ist verschwunden. Der bankerotte Gutsbesitzer Hofmann von Seifersdorf, welcher nach Amerika entflohen war, wurde nach sei ner Nucklehr m Dresden verhastet. In Neuensalz schloß der Handarbeiter Luderer seine Mutter ern und suchte sie lebendig zu verbrennen; Beide sitzen jetzt, die Mutter soll mit dem Sohn verschiedene Brandstiftungen geplant ha ben. Wegen Unterschlagungen wur den der Stadtsteuereinnehmer Pilz in Niesa verhaftet. Selbstmord begin gen : Tuchmacher Ludwig von Crimmit schau; eine Frau Lorenz von Gießmannsdorf ; die 8ljäbrie Wittwe Helmert, von Hallbach, Seiler Weiß von Hallbach ; Arbeiter Zettler von Pieschen ; Klempner Jakobs von Nu benau : , Landversicherungs JnspectionS Assistent Weder von Zwikkau. Verunglückt der Maler H. Seidel von Döbeln ; Arbeiter Brabandt von Neustädte!; Arbeiter Krauße von Oelsnitz i. V.; der -40jährige Zimmer lehrllng A. Nippel von Welßenvorn; Saitlerlehrling A.- Richter von Kirchberg; Klempnerlehrling Fiedler von Oederau ; Kaufmann L. v. Großmann von Schneeberg: Arbeiter Oeser von Waldenburg ; Jleischergesclle G. Hein rich in Dresden ; der Sohn des Gutsbesitzers Iahn m Bärenloh; Arbeiter Weber von Chemnitz ; Maurer Ziegler von Dölitz; Bierschroter Noack vor Schandau. ThüringischeStaaten. Wegen Verausgabung falscher Vkarkstücke wurde Gelbgießer Abbaß in Eise nach verhafttt. Der Zahnarzt Dr. Be jach in Jena wurde angeklagt, den Doktortitel unrechtmäßig zu führen, indem er denselben in Amerika erworben; er wurde mdev frelgefprochen. GartnerI ehilfe Thaleorf, der Urheber der entetzlichen Mordthat in der Dietharzer Mühle, wurde m Gräfentonna hinge richtet, nachdem der Herzog von Gotha das Gesuch um einen neuen Proceß ab gelehnt. Vom Schwurgericht erhielten : die ledige Anna Kittelmann von Auma wegen Brandstiftung 4 Jahre ZuchtHaus; der Handelsmann Chr. Gügold von Eisenberg wegen Meineids und Diebstahls 16. Monate Zuchthaus; wegen Sittlichkeitsverbrechen : der L0jäh rige Albin Köcher von Schwaara 2 Jahre Gefängniß, und der Maurer E. Erbstößer sowie der Maurer Th. Jahnke von Nörenberg 5, resp. 4 Jahre ZuchtHaus ; die ledige G. Witzler von Groß lupniy wegen Kindesmords 6 Jahre Zuchthaus ; der Pfeifenkopfbesch läger W. Bischoss von Nuhla wegen Straßen raubs 5 Jahre 2 Monate Zuchthaus: der Maurer E. Scharf von Friedrichroda wegen Widerstands gegen emen Forstbe amten 1 Jahr Gefängniß ; der Wagner Scharff von Altenbergen wegen Urlun denfälschung 8 Monate Gefängniß. Selbstmord begingen : Ortseinwohner ffranke in Jsserstadt; Teppicharbeiter W. Koppe in Lucka: A. Oswald in Warza. der 12-jährige K. Brehm von Marfinrodd ; Sekretär Schmidt von Paulinzelle. Hessen-Darmstadt. Das mehrere Wochenlang in Mainz herausgegebene Antisemitenblatt Die Wucherpelle" hat zu erscheinen aufgehört. In selbstmörderischer Absicht stürzte sich ein aus Ockenheim gebürtiges Mädchen Namens Lantzon (Janson?), das im Dienst einer Mainzer Familie stand, sammt dem kleinen Kinde ihrer Herrschast in den Hafen ; Beide wmden gerettet. Der junge Kaufmann Stie ler in Ossenbach wurde von dem Küfer burschen A. Noth lebensgefährlich gestochen ; Roth sitzt. Selbstmord begingen A. Herrmann II. in Haubach und Acke rer M. Schnorrenberger in Planig. Vom II. Schwurgericht erhielten : der Eisendreber Mitschdörer von Darmstadt und der Wagner F. Hedderich von Wal lenrod wegen tödtlicher Körperverletzung 14, resp. 6 Monate Gefängniß ; wegen Nothzucht, bez. wegen eines SittlichkeitsVerbrechens der Landwnth H. Eckstein von Eifa 1 Jahr Zuchthaus und der ledige I. Loth von Nüddingshausen 8 Monate Gefängniß ; wegen Meineids F. Brechens von Bürgstadt 18 Monate ZuchtbauS. wegen Urkundenfälschung
oer nuyere Poltzetdttnc? I. Stsseuer von Ermenrod 1 Jabr 9 Monate Gefängniß; wegen Brandstiftung der ledige Georg Reinhardt von Klein-Karben 3 Jahre Zuchthaus ; wegen betrügerischen Ban kerotts der Schreiner Hahn von Ober Mörlen 7 Monate Gefängniß. Königreich Bayern. t Der Thiermaler Professor Friedrich Löltz in Akünchen. Ebenda Oberappellationsrath a. D. Dr. Jos. Bauer. In Forchheim sind mehrere Personen an der Trichinosis erkrankt. f Kaufmann und ehem. Landtagsabg. Franz Nebay in Günzburg. Durch Selbstmord haben ihrem Leben ein Ende gemacht : der früher in Amerika wohnhaft gewesene Eisendreher Nikolaus Schmitt zu Bamberg zerschossen), der Postbote Sims in Burgheim bei Neuburg a. D. (erhängt), der Auszügler Wild in Engelthal (er.hängt), der Ingenieur - Ofsicier vom Platz, Oberstlieutenant Franz Mader zu Jngolstadt (erschossen), der 82jährige Wilhelm Salomon zu Kreppendorf (er bangt), der Ackerer Joh. Pförtner von Oberwindsberg (der sich vom Bahnzug überfahren ließ). Der EisenbahnConducteur Joh. Lanzenstiehl von Augs' bürg siel während der Fahrt vom Tritt brett und erlitt außer einen Beinbruch noch schwere innere Verletzungen, der Oekonom Vital von Erbishofen, dessen Pferde durchgingen, stürzte vom Wagen und brach mehrere Rippen, im Salzach fluß ertrank die geisteskranke Kreszentia iTL'f r f. Xrrt
iienvammer von reilaymg, der vcaurer Josef Keller von Grafelsing stürzte in Äiunchen vom Gerüst und war sofort todt. Durch weitere Unglücksfälle ver loren ihr Leben : das Kind des Oekonomen Josef Hippe von Höfen, Gem. Steinbach, (in der Güllengrube ertrunken), der Oekonom Mathias Legermann von Lobsing (vom Wagen geschleudert und überfahren), der löjährige Josef Nieder zu Niederwurzbach (auS Unvorsichtigkeit sich selbst erschossen), der Sohn des Satt lers Böhrer zu Nürnberg (in der Pegnitz ertrunken), die Wasenmeisterin Reichert von Scheckenberg. Pfarrei 3!eukirchen, (vom Blitz erschlagen), der Maschinen fabrikant Knörr in Windsheim (Sturz vom Wagen'), der Schmalzhändler Uehlein von Würzburg (nahe der Aumühlk im Bach ertrunken). KönigreichWürttemberg. An dem Geburtshause des Malers B. Pflug in Biberach wurde eine Gedenkt fel feierlich enthüllt. Gemeinderath Jo'l. Schmid in Cannstadt. Der Bier.' brauer Matbaus Ziolk in Fronbf,n wurde wegen Begünstigung des Kindesmordes und wegen Nothzucht u 7 Iah ren Zuchthaus, die ledige Marie Metzler von Vorderwiesenried wegen Kindes mords zu drei Jahren Gefängniß verur theilt. Wegen Beleidigung des Pfar rers in Wehringen wurde der Händler Häring zu 2 Monaten Gefängniß und die Frauen Rosine und Bibiane Den kinger, Katharine Steiner, Marie Mei er, Elis. Bauer und Magd. Kuolt zu je 15 M. Geldstrafe verdonnert. Die baufällige Wunnensteinwarte, d. h. die Ruine der 1558 abgebrochenen Wall fahrtskirche zum heiligen Michael aus dem Vorderköple" bei Winzerhausen wird wieder renovirt werden, und zwar bis zu der 1833 geplanten 500jährigen Erinnerungsfeier der Döfsinger Schlacht. Das Fest der goldenen Hochzeit feier ten mit ihren Frauen Waldhornwirth Simondet von Perouse und KronenWirth Kunz von Rosenfeld ; in Warthausen feierten Baron Richard v. König und Frau die silberne Hochzeit ; in Hall beging Landgerichtsrath Fecht das 25jäb rige Jubiläum als Vorstand des dorti gen Amtsgerichts und in Ulm feierte emer der ältesten Locomotivfuhrer unse res Landes, Heinrich Aichele, das 25 jährige Dienstjubiläum. DerZimmer meiste? Endlich von Dörzbach hat sich erhängt; auf gleiche Weise beging im Gefängniß in Ravensburg der zum To de verurtheilte Hutmacher Jsaak von Wangen Selbstmord. Durch Unglücksfälle kamen um's Leben : der Ar beiter Heß von Degerloch (von einstür zendem Gemäuer tödtlich verletzt; gleichzeitig wurde der Arbeiter I. Benz schwer verwundet), die Frau des Schul theißen Nothfuß von Dennjächt (Brand wunden erlegen) und der Bauer Greiner von Klingenmühlhöfle (in Folge eines Sturzes). Dem Fuhrmann Frank Herrmann von Rottenburg wurden von sfinem Wagen beide Füße abgefahren. Großherzogthum Baden.. Bei Rosenberg hat ein Wolkenbruch großen Schaden angerichtet. Der Post gehilfe Josef Link in Dürrheim wurde wegen Unterschlagung verhastet. In Möhringen wurde der Schuster Augustin Schmied wegen Sittlichkeitsverbrechens verhaftet. Bäcker Ludwig Schorb I. in Forchheim und dessen Stieftochter Joh. Becker wurden wegen Blutschande zu 6 und 1 Woche Gefängniß verurtbeilt. Der Sohn des Reichstagsabg. Emil Pflüger in Lörrach erhielt wegen Sitt lichkeitsverbrechen 4 Monate Gefängniß. Durch Erhängen haben ihrem Leben ein Ende gemacht : zu Heidelberg der Agent Dumont, zu Küßnach der Altrathschreibe? ServatiuS Scheuble, zu Lahr der Schreiner Ziegler, zu Ossenburg der Rechtsanwalt Mangold, zu Schiltach der Taglöhner Merz. Zerrütteter Vermögensverhältnisse halber erschoß sich in Ludwigshafen, Amt Stockach, der Mül ler Jakob Bergdorf. In Folge von Unglücksfällen verloren das Leben: der Stationsmeister Conrad Güldin in Bruchsal (vom . Eisenbahnzuge über fahren), die Kutscher Schmidt und Ferdinand Hug in Freiburg (beide von ihren Wagen gestürzt), der Bürger Leonhard Schmitt in Helmsheim (von seinem Pferd Erschlagen), der Landmann Jakob Senger in Herthen (von der Scheuertenne gestürzt), der Rangirer Karl Großkcpf zu Karlsruhe, die Tochter des Schlossers Peter in Mannheim (auS dem Fenster gestürzt), der löjährige Sohn Wilhelm des MetzgerS Michael Ziegler in Mühlbach (im Steinbruch er , schlagen), der Landwirth Martin Reiß in Wittlingen (ertrunken), der Landwirth Phil. Schlessinger in Wölchingen (von einem Baumstamm erdrück:). Ihr goldenes Chembilaum feierten : zu Bach zimmern der pens. .Waldhüter Jakob Napp und Frau, zu Oberm der.Pa Vierfabrikant I. Kobler nebtt Gattin, zu
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Warum? Weil sie die kürzeste und Ufa Linie öde. 8t. X-ionlH, MIhwoih-1, KanBO.t, Iowp j CTobraslcti, 7e2cicM9, Ai-lcans&M, Colorado, TSgtt Moxico, De. oota uu California ist. Das VahnieU ist von Stein und die Squ um find ans Stahl. Die Wage haben o e tueften Verbessernngen. Jeder Zug d l chlafwagen. Passagiere, ob n nrrn Vlll,,, erster Klaffe oder EmiZraLteu.Villtte UUu werden durch unsere Paffagierzöge eröer ftla-1 befördert. Ob Sie unn ein vtllet u ermäßigten Pr,.. sen. ein xcnrstemkbillet thtx irgend eine Sötte kisenbahnbillete vollen, komm Sie, rba schreiben Sie an II. XI. Oorliiß-, Ksflftent Eral Pafsagirgnt. ,rdo?e zhingU und Jlltnoi? tr.,Jnd',l v. H ill, :n'I Supt. St.Lomk, Ko. off..ot t Ohloao, Ht. Louln at4l Plttsttax XCallroacl. geit-Tabell für durchgehend und Lokal-Zvge. v17. Febr. iWZ a: ZAg irlesse da! Union. Txot,Indxl.,t t.qr: vtanonen. ,echll,glPofljUz.iZchnlZjg kccv. bg.Indianapl'I
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