Indiana Tribüne, Volume 9, Number 306, Indianapolis, Marion County, 26 July 1886 — Page 1
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. tutet Spalte ssweit dieselben nicht Ve -jchäftZanzeig find und deu Raum do drei geileu nicht übersteigen, werden unentgelt. (ich anfgenounnen. Dieselben bleiben Tage Sehen, können aber nbeschränkt erneuert werden. klnzeigea, welche bit Mittag 1 Uhr adge. geb werden, finden noch am selbigen Tage Anfnahme. verlangt. Verlangt ein avtti DienKwärche. Rochzufrasin im n) Eoors Stets, 523 Süb Vkeridianstr. 29i Verlangt: in fluteZ Dienstmädchen für gewöhn Uche Haukarb ir. TOuft außer dem Hause ohne, nachzufragen 3 D1 ,rkt Straße. 9jl erlangt in ädcken sürallzemein Hauardeit tn tnm Priva'.LoardlnzhauK. No.187 Süd W noi Strafte. . 2jl Verlangt: Ein Wäschen für peShnttch Haul ardtt. Äern Waschen und kein Bügeln, ach, fragen in 321 A,r llabama Straie. 29 il Vertan gt: Ein guter nüchterner Vann u einem PpErnWagn , arbeiten. WK gut mvfehlungen hiben. L. Leonhard. No. 192 S arv Wft Strafet 29jt verlangt: Leute mit arital, um den Staat mit einer Erftndun, zur (irtfliterun , der Last für Zu? rferd , otroUen erkaust sich an jeden Pferde, eizenthümer. ein Eri?erint, sonder et be wähne Sache. Tausend in Gebrauch. Qtxaai Vaffendel für einen energischen Kann. StSher? et O. D. White, 2 Saft Lake Straße, Chicago. da Stellegesuche. e s ch t wird Arbeit von einem Manne, der gut Empfehlungen hat. ähereg in der Office d. lti 35 da Zu vermiethen. ,Z u vermiethen: Aehrere hübsch Z'Mmer in r. Denke.Aäer'g Bleck. 226 DU Wash. Str. da Zu verkaufen. Au erkaufen: Sin guter Kochofen, fal och ltn, ein u,utisch und ine hübsche Bettstelle mit NatiSg. Nach, fragen 21! Ost Ohw Str. da Verschiedenes. Verlangt: Agenten und Kunden für die best ??erorficherun. Für di vtutat es Fund tfe JnfkkTnc, Eo , ixt best in Brnetita. Für den .Orden von lornf , bezabtt $ 5 ver Woch rank n ntrstüzung in sieben Jahren. Send ich an Srubb. artoa So , 31 Girrt Straß', Indianapolis. Ind. ba Vollmachte erden aus, fertigt und Seide. aus Suropa einge , gen von R d rt ,f. Lff. otar. 474 Süd Äeridtan Straße. Prompte und dillig Bedienung. lnt..Saut. und Nerdenkrakbeiten eine Spenalität. Dr. Denke. IWalter, 226 Ost Washington Str Keine Auslage l Di Vkitglidr der Ludlllnapall? Teutsch vegenseitige Fener Berfichernngs'tZesellschaft, den hierniit benachrichtta, daß sie auch diese Jal; sein Ausizge ,u Ntnchten haben. Hermann Sieboldt, Sekretär. Office: ft. 118) Oft Washington Str. Anfrnuznen! Wie sind gegenwärtig damit beschäftigt u sern gavzen Kram von Sommer-Hnten lallnschlag'N. Um so schnell wie möglich damit fertig zu werden, haben wir eine rluverordenrliche Herabsetzung von Preisen eingeführt. Kommt Alle ! Kommt schnell! Bambenjr's Clo. 16 ON WafbingtonUe. Gärtner Aerein! Großes PIC - UIC ! am Donnerstag, 29. Juli '86, t Garfield Park. !tali?dr US veninl. fwi all Särtn find ersucht, sich an om,ug u feetheiliien. bmarfch von von der i'iojirt Hau um (aio uzr ormurag,. Aeue Wirthschaft. Meinen Freunden ad dem Publikum im Ällgemeinen diene zur Mittheilung, daß ich meine aufi schönste eingerichtete Wirthschaft. Ecke Morris und Tennefsee Straße, jetzt eröffnet habe. Ich werde nur gute Getränk und Eigarre füh en und da ier wird immer frisch sein, klein sireden soll S sein, S einen Säfte so angenehm aie mözllch ,u machen. L zahlreichem Besuch ladet freundlichst ein MattbiaS Selb. Frau Wullschleger, Geprüfte Hebamme hat ihre Prüfuilaut Zeugniss im Praktischen! i Theoretisch auf der SanttStdirktion Zürich in dkk kchmet, vorzüglich bestanden und empfiehlt sich allen Frauen. Out aufmerksam Behandlung it. zugesichert. No. 25 Süd New Jersey Sttftß;.
ümQ per Telegraph.
Wette: , u S 1 I Q 1 1 n. Wa sd t N g' o n. D. E.. 26 Juli. Strichregen, daraus schönks Wttttr. stetige Temperatur. Hungersnot b. S t. I o h n S. N. F.. 26. Jkli. -Einzelheiten über .die Notd unter den Fischern in Labrador sind eingetroffen. In Mugfokd versuchten 70 ESquimaux daS Lagerhaus am Hafen zu stürmen und die Einwohner vertheidigten ihre LebenS mittet. Sie schlugen den Angriff ab und gaben den hungernden EskimoS freimillig etwa? LebenSmittel. In Astoria sollen über 200 HungerS ge starben sein. Getrocknete Fische und Kornmehl sind überhaupt die einzigen Nahrungsmittel, welche noch vorhanden sind, und von diesen nur geringe Quantitäten. In Hopedale sind im Juni achtzig Per sonen in Folge Mangels an Nahrung' Mitteln gestorben. Die Okkaha Indianer leiden schwer und sie sind sämmtlich vom Hungertode bedroht. Auch an der Nordküste von Neufund land herrscht grobe Noth und im Ganzen mvgen bereits 1500 Personen der Hun gerSnoth erlegen sein. GöitorictteS. Das nächste Sängerfest ist in St. Louis. Im Mai 1L37 findet in London eine Ausstellung amerikanischer Kunstund Jndustrieerzeugnisse statt. Der Bundessenat hat, wie voraus zusehen war, mit großer Mehrheit den Antrag auf Untersuchung der Erwählung des Senators Payne abgelehnt. Eine Krähe hackt eben der andern kein Auge aus, das ist die alte Erfahrung. Und doch ist es schmachvoll, daß eine so hochstehende parlamentarische Körperschaft, wie der Bundessenat vor offenkundiger Corruption und Bestechung die Augen zudrückt. Es wird aber noch weit besser kommen. Heute kauft man noch Ehren, Aemter und Würden im Geheimen, man schämt sich noch ein Bischen, bald aber wird auch der letzte Nest von Scham verschwunden sein, und die Aem ter werden öffentlich an die Meistbietenden versteigert werden. Unsere sogenannten befferen Klassen sind durch und durch von der Corruption zerfressen, und das Geld ist zu einer Macht geworden, welche alle Sünde und Schande abwaschen kann. Große und reine Charaktere sind zur Seltenheit geworden, und werden weder verstanden, noch gewürdigt. Wenn die heutige Ge sellfchaft nicht faul Ware bis in's innerste Mark hinein, dann könnte es nicht vorkommen, daß man einen so offenkundigen, schamlosen Aemterverkauf auf Grund juristischer Spitzfindigkeiten als zu Recht bestehend, anerkennt. Wahrlich, die heutige sogenannte Polit!k muß Jeden, der noch Mannesehre im Leibe hat, mit Abscheu und Ekel erfüllen. Als Nichter Sloan in Milwaukee daS Urtheil über Frank Hirth, Carl Si mon und Anton Palm sprach, that er folgende Aeußerung . .Die Stsete det Landes müssen aufrecht lrhalten werden und diese Leute und Diejenigen, Welche mit ihnen shmpathisiren, müssen ersah ren, dai sie nicht an ihnen rütteln dürfen. Ihre lächerlichen und schrecklichen Doctrinen müsse mit En'schiedevheit zu Boden getreten und Alle, Welche ihnen anhängen, müssen bestraft wer den. Das eigentliche und wirklich? Capital des Lande ift der Arbeiter, welcher Abends nach vollbrachtem Tagewerk zu seiner Familie heimkehren kann weiter nichts." Wir haben bisher immer geglaubt, daß unsere Justiz dazu berufen ist, Uebertre tungen der bestehenden Gesetze zu bestra fen. Daß das geschieht wird jederzeit auch Derjenige billigen, welcher mit die sen Gesetzen nicht einverstanden ist. Daß aber auch die Justiz sich zu feilen Metze Derjenigen herabwürdigen muß, welchen unter dem heutigen Gesellschaftssystem der Sonnenschein zu Gute kommt, daß auch die Justiz dazu berufen ist, die Bestrebungen Derjenigen zu verhindern. welche die Ungerechtigkeit der heutigen Gesetze einsehen, das haben wir nicht ge wußt, das haben wir bloß geahnt. Wir wiffen es aber jetzt. Zur Bekämpfung neuer Lehren mag irgend wer berechtigt sind, die Justiz ist es ganz entschieden nicht. Die Handhabung der Justiz ist jederzeit bloß der Ausfluß einer bestehenden Gesellschaftsordnung und hat sich derselben zu sögen. Wenn
aber die Richter sich zu Rettern und ErHaltern einer bestehenden Gesellschaftsordnung aufwerfen wollen, so machen sie sich zu Knechten einer Partei und prostituiren Recht und Gerechtigkeit. So entsteht Klaffenjustiz, so erzeugt man Haß in der Gesellschaft, und die Gerichte, deren Aufgabe es ist, den Frieden innerhalb der Gesellschaft zu sichern, erzeugen' oder verstärken den gesellschaftlichen
Krieg. Wie wenig Anklang das Boycottverfahren beim Volke findet, zeigt der Umstand, daß bei der Prozessirung von Boycottern in New Haven, Conn. die Angeklagten von den Geschworenen schuldig befunden wurden, trotzdem der Richter die Jury instruirt hatte, daß Boycotten nicht ungesetzlich sei. Läßt dies auf der einen Seite deutlich genug erkennen, daß so sehr man dies auch in Abrede zu stellen bemüht ist, der gegenwärtige soziale Kampf ein Klaffenksmpf im vollsten Sinne des Wortes ist, so wird man doch auch zugeben müffen. daß dadurch die Arbeiter auf einen befferen und wirkungsvolleren Weg der Agitation für ihre Sache gedrängt werden. Denn gleichviel ob gesetzlich, oder ungesetzlich, so kann nicht verkannt werden, daß der Boycott immer bloß ein Kampf zwischen Individuen ist, während die Arbeiterfrage eine allgemeine gesellschaftliche Frage ist, und daher auf allgemeinem gesellschaftlichem Wege gelöst werden muß. Dies verhält sich so selbst da, wo der Boycott nach gewöhnlichen Begriffen ein gerechter ist, leider aber ist er außerdem oft noch ein sehr .ungerechter, und wird gar manchmal bloß von Einzelnen für ihre besonderen egoistischen Zwecke veranlaßt. . Es ist ja leider eine traurige Wahrheit, daß viele der heutigen Arbeiterorganisationen nicht das Jntereffe der Gesammtheit im Auge haben, sondern nur ihre eigenen Jntereffen, und daß sie diesen die allgemeinen Jntereffen opfern. Wäre dies nicht so, dann könnte cS auch nicht vorkommen, daß verschiedene Arbeiterorganisationen einen Kampf unter sich führen, sie würden sich vielmehr bestreben, nach einem gemeinschaftlichen Boden der Agitation zu suchen. Es will uns daher bedünken, daß es für die Arbeiterbewegung selbst ganz gut ist, wenn dem Boycottverfahren der Boden entzogen wird, und das Publikum die Betheiligung an demselben abweist. Dadurch werden die Arbeiter gezwungen zu lernen, daß statt des Einzelkampfes ein allgemeiner Kampf geführt werden und daß diesen nur eine selbständige politische Arbeiterpartei führen kann. Sind die Arbeiter einmal zu dieser Einsicht gelangt, dann wird es auch den Demagogen und Drahtziehern der xorrupten alten Parteien fernerhin unmözlich sein, aus der Arbeiterbewegung Kapital zu schlagen, und das ganz gewiß Unerhörte kann nicht mehr geschehen, daß von Arbeiterorganisationen herausgege bene Blätter sich in ' den Dienst corrupter Parteipolitiker stellen und die Arbeiterbewegung zum Vortheil Einzelner mißbrauchen. Die selbständige politische Organisa; tion der Arbeiter ist zur unbedingten Nothwendigkeit geworden. DrahtnaWHten. Der Chieagoer Tendenz Prozeß. Chicago. 25. Juli. Während der heutigen Verhandlnngen wurde gtzeigt, dab in der Arbeiterzeitung ine von Most verfaßte Brochure. betitelt: Moderne Kliegöwiffenschaft angezeigt war. Eine Uebtrsetzung dieser Brochure wure der Jury vorgelegt. Die Vertheidigung erhob dagegen Einwand. Vertheidiger Foster wünschte zu wiffen. was man mit dieser Brochure eigentlich volle. Man habe da? Leben der Ange klagten bis zu ihrer Wiege versolgt, und versucht, dadurch zu bemessen, dak sie den M. I. Degi'n ermordet hätten, wenn man ihr Ltben noch nicht bis zum Grabe verfolgt habe, so sei daran nur ein zeit licher Umstand schuld. Ihre Schuld aber an dem Verbrechen dadurch beweisen zu wollen, dab irgend Jemand einmal ein Buch über die Herstellung von Explosiv' st offen geschrieben hat, welche in der .Arbeiter Zeitung annoncirt worden ist, da scheint mir denn doch selbst in diesem AuSnahmeproz ß etwas stark". Vertheidiger Salomon hielt hierauf eine Ansprache an ven Richter und fragte, wo eigentlich die Grenzen seien, die der Staateanwalt nicht überschreiten könne. .Diese Angeklagten hier sind der Er mordung deö Polizisten Degan ange-
A. Sarnrnons.
tamoiis .5 Volles Qttol&U Office: f IV o. y Virginia A-re. klagt. Ich frage Sle'.hat Ux Staat auch nur ein Stäubchen Beweis für diese Behauptung erbracht? Hat er auch .nur daS Geringste gegen dieselben borge bracht, welches auch nur'den Schein' er wecken könnte, dagner 'von diesen An geklagten die Bombe gewrsen' haben könnte, welche den Tod'.deS Polizisten Degan zur Folge hatte. . Was ist bis jedt vorgebracht worden? Dak die An geklagten Reden gehalten in öffentlichen Versammlungen, unter den Augen des Gesetzes ? Ist dieses ein Verbrechen, so machen Sie Gesetze, welche die? verbieten, damit die Leute wiffen, was sie thun kön nen und was sie nicht thun können. ES wird weiter gesagt, daß unter den Angeklagten Leute sind, die Bomben ge macht haben. Wetter nichts f Gut. Warum klagen Sie dann nicht dieselben wegen unbtsugttk Fabrikation von Vom den an? - Wag hat die mit dem Tode Math. Degan'S zu thun ? Selbst Ihr Staat? zeuge Seeliger mußte zugeben, dab der Bombenmacher von der HeumarktVer sammlung nichts gewußt, daß er nicht dort war.' Was vollen Si? nun mit Ihrer Mord anklage, für welche (sie nicht den aller geringsten Beweis erbringen könenn? Kommen Sie doch endlich heraus mit etwa Positivem und spielen Sie keine Comödie? Beweise vollen wir! Keine Phrasen! Grinnell: Wir schreiten vorwärts, nicht rückwärts. VaS scheinen die Herren von der Vertheidigung nichVzu begreifen. Einer der Zeugen hat ausgesagt, daß er die Herstellung von Bomben auS diesem Buche gelernt habe. DaS ist wichtigOb die Arbeiter-Zeitung" im editoriellen Theile etwas über daS betr. Buch gesagt hat, oder nicht, ist ohne Bedeutung." Richter : Wenn diese Leute (die An. geklagten) gelehrt haben, wie man Men schen tödtet, dann ist S wichtig für uns. daS auSzufinden." Die Uebersetzung deS BucheS wurde verlesen. Fegenden Einwand der Ver theidiger gestattete der Richter auch die Verlesung deS Programm? dtk.Jnter. nationalenArbeiter - Association- und der in Pittöburg von derselben erlassenen Proklamation. Ein Narr verhaftet. New York, 26. Juli. Hti Sweeney, ein 17-jähriger Bursche von No. 113 Baxter Srraße, wurde heute verhastet, als er den Versuch machen wollte, von der Brooklyn Hängebrücke zu springen. Wie er sagte, sei der Zweck seines Vorhaben? gewesen. Prodie zu übertreffen und möglichenfalls auch etwas Gtld da durch zu gewinnen. DaS Sängrrfest. Milwaukee. 25. Juli. DaSTHer. mometer zeigte heute 100 Grad in Schat ten und so hatten sich ungefähr 2000 von den 2S00 hier snvesenden Sängern gedrückt, an dem für heute geplanten Umzug Theil zu nehmen. Der Rest hielt tapfer auS, marfchirte durch die Straßen und von da nach dem National Park. wo ein großartiges Picnic abgehalten wurde. Man schätzt die Zahl der Be sucher, welche dem Picnic beiwohnte, auf 30 000 Personen. Den Schluß dtffelben bildete ein brillantes Feuerwerk. Viele der hier anwesenden Vereine machten sich schon heute Abend aus den Rückweg, der Rest wird morgen folgen. In der heute stattgesundenen Delegaten Versammlung wurde St. Louis als der Ort gewählt. wo das nächste Sängerfist abgehalten werden soll. Den Zeitpunkt für dasselbe festzusetzen, bseiht dem St. youiser Lokal comite überlassen. Man schätzt die AuS gaben bei dem Milwaukee SSngerfest auf M.000. die Einnahmen auf I50.000. Zur Deckung des Defizits ist ein Garan tiefondS von 172,000 Dollars vorhanden. Mo rd und Selbstmord. NewHaven. 25. Juli. Matiie Randall. ein fünfzehnjähriges Mädchen, wurde am vergangenen Donnerstag mit einer Schußwunde in der Brust nicht weit von ihrem Hause todt aufgefunden. Neben der Leiche lag der Hut eines Man neS und e'n abgeschossene? Gewehr. Der Verdacht lenkte sich sofort auf Charles Lockwood, dem Rock und Flinte gehörte und welcher zuletzt in Gesellschaft UZ Mädchens gesehen wurde. Lockmo'od war verschwunden. . Ein Hause von ungefähr 1500 Männern und Knaben machte sich sofort zur Verfolgung deS Mörders auf
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