Indiana Tribüne, Volume 9, Number 304, Indianapolis, Marion County, 24 July 1886 — Page 1
-i , iv ' V - --t-j-:-.. J-e',?.. I Msp vw Office: Ho. 120 ü QotOIaaD Sttche. Zahrgauz 9. f. J ftonoet 804. Indianapolis, Jadiana, Samstag, des s. Juli :896.
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ü-u-yu-ü. Vnzeiscz ta stelex Tpalle soweit dieselbe ntcht IchäfUaajrfg find und den Ran dou drei Seilen nicht öbnfteigt, werde nnciitficU Ilch aufgenommen. Dieselben bleibe 3 Tage stehen, können aber nbeschräntt erneuert werden. nzeizeu, welche bi Mittag 1 Uhr adge. geb derdtt. sind noch am selbigen Tage Aufnahme. verlangt. Verlangt: Leute mit vital, um dn Staat mit wer rftndun, zur rleichterun dir Last f8r Zug frn zu controUtrcn ersauft ft an jttfn Pferde ufttUümtr. ein ö petimnt, sonder ei e be, wädne Sache. Tausend in Gebrauch. Etwa Basstvde kur einet energischen Mann, aher? ti O. D. WHUe. 254 Eaft Safe Straße, Chicago. fea Stellegesuche. l cfuAt ro-rd ine Stell als Zimmermädchen. Rach,ufrazen .51 Itt.er Straße. il sucht wird ein ?" sür in junae Mädchen alS ndermaochen, oder in ,iaem St e, Xach frazen 319 srd Noble Straße. ? e s u ch t mtrd Arbeit van einem Kanne, der gut Imxfeungea hat. Näherei in der Office dt. BltS. IS da Zu vermiethen. ! raiethen: Mehrere hüb'che Zimmer in )t. Deke,SaUer' lock, 5-S Ort Wash. tr. da Zu verkaufen & erkauf: ne bü?sZe Lot an Nord Ne $7ü Aladaa a Straße, er 137 Weft 6t. 5ltr ..( ri. Piff.t ithr h tlt.i Ti. S fffinifr. S:raße. ;l Zu 'faustn: Sii guter Aochosen, fa"i ach ne, ein Vu,uqtisch nd eme hübsche Bettftel it Vatlaze. 5!ach,frazen ZN OK Ohio Str. da Verschiedenes. sucht eine ante Fzmil'e m st kleine Kinder in die oft zu nehm, n. No. 2? Virginia . 26l Verlangt: Agenten nd Kunden iär die beste ?s,rofichruna. Für d Mutal es Fund L f J-furinc So , tu beste in Ameiika. fti den Orden von Tonti . bezablt 5 ,r Woche rnf n ntrkützng - Sl-1 in fibn Jahr,. Send Dich e Srubb. ajtoa So , 31 Encle Straß , JndtanavoiZ, Ind. da Vollmachten erden auizefertigt und Seide? auS Surova einge ,ge von Stöbert Aemvf, vff. otar. 4?4 Süd eitdia Skraße. Prompte und d'llig Bedienung. ILlut-, Haut und Nerdenkrankhei. ten eine Spenalltät. Dr. Denke. ZWaUer, 225 OS Washington Str.! &tint Auflage ! U Mitglieder der InbiaapzliZ Teutsch oegenskitige Feuer Lkrsicherunss'Veselllchllsk, erden hiermit benochrichtiat, daß sie auch dieses Jahr kein ufkag u nriichten haben. Hermann SIolollt, Sekretär. Office: No. 11S OS Washington Str. Bamberpr's großes Lager von Sommer - Hüten ! ist jetzt in voller Blüthe. SäagtZlZute und Farnnhüte eine Spezialität. ?o. 10 ß Wafbiugtou0r. Acue Wirthschaft. Meinen Freunden und dem Publikum im Allgemeinen diene zur Mittheilung, daß ich meine aufs schönste eingerichtete Wirthschaft, ' Ecke Morris und Tennessee Straße, jktt eröffnet habe. Ich werd nur gute SetrZnk und igarren filh ren und da Vier wird immer frisch sein. Mnn ftreben soll es sein.es meinen Säfte so angenehm wie möglich zu machen. Zu zahlreichem Besuch ladet freundlichst ein MattbiaS Selb. Großes Sommernachtöstst gemeinschaftlich veranstaltet von der Sozialistischen Sektion l dem Sozial. Kranken - Unterstütz. Verein und dem Sozial. Sängerbund ! am Sonntag. 1. August 1886, im Gartou dor Turnn alle ! an Oft Marland Straß. Eintritt für Herren 25 Cent. . . Dame frei. Prvgxa später.
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vi-vv UeneS per Telegraph. WtttteuS.lHten. Washington, D. C.. 24. Juli. Leichter Stnchregen, veränderlichkr Wind, stetige Temperatur. ' Will nicht. London. 24. Juli. Lrd Haktington schlug inen Posten im ttablnet SaliZbukl) ab. Ebitoriclles. Wenn der neue Auslieferungsvertrag zwischen den Ver. Staaten und England wirklich zu Stande kommt, so dürfte sich eine sehr profitable neue Dampferlinie nach einer unbekannten Insel etabliren lassen, denn irgendwohin müs sen doch die reichen Spitzbuben, wenn sie in Canada nicht mehr sicher sind. An Frequenz wird es einer solchen Dampferlinie nicht fehlen. Die Cincinnatier Zeitung" verübt ein gutes Wortspiel. Das Volksblatt" nannte die republikanische Partei Die Partei des ehrlichen Geldes." Dazu bemerkt die C. Z. . Es wird den Ausdruck in der gewöhnten Weise noch viele Male wiederholen. Sollte es dann aber desselben überdrüssig und in Verlegenheit wegen eines neuen sein, so rathen wir ihm, die Worte umzustellen und die republikanische Partei als die ehrliche Partei des Geldes" zu bezeichnen. Bei dem langsamen Fortschreiten des Verständnisses unserer sozialen Verhälwisse und der Bestrebungen zur Besserung derselben ist immerhin der Trost vorhanden, daß die gegenwärtigen MißVerhältnisse ihr Correctiv in sich selber haben. Man baut jetzt in den großen Städten bereits zehnstöckige Häuser, man wird vielleicht bald zwölfstöckige bauen, aber über eine gewisse Höhe hinaus wird man sich doch nicht wagen aus Furcht, daß die Gebäude in sich selber zusammenstürzen werden. So geht es mit dem Gebäude der gegenwärtigen Gesellschafts orgamsation. Es trägt, abgesehen von allen Angriffen auf dasselbe den Keim des Zusammensturzes in sich selber. Die Zeit ist nicht mehr sehr fern, in welcher, wie Karl Marx in der ihm eigenen Terminologie sagt, der Expropriateur expropriirt wird. Einstweilen sinden sich die Ratten und Mäuse in diesem Gebäude noch sehr Wohl und quieken munter daraus los. Zu diesen Ratten und Mäusen zählen wir diejenigen. Welche von den Abfällen der kapitalistischen Küche leben, wie z. B. dieZeitungsHerausgeber, welche Geld von den Brauern betteln, damit sie ihre Setzer bezahlen können, und nothdürftig ihr Leben fristen. Die gesellschaftlich - ökonomische EntWicklung schreitet jedoch unaufhaltsam vorwärts, und während heftige Stürme das Gebäude von außen schädigen, nagt der Wurm im Innern ohne Unterbrechung weiter. Ueberblickt man da? ökonomische Schauspiel aus der Vogelperspektive, so dauert es nicht lange, und man begreift, daß es geht, wie mit der Gewohnheit des Morphiumessens. Immer mehr! Immer mehr ! Um prositabel zu produziren, muß immer mehr, immer billiger produzirt werden, und dazu sind immer größere Kapitalanlagen nothwendig. Da aber alle Reichthümer aus Arbeit entstehen, und die Produkte unbezahlter Arbeit sind, so ist eine fortwährende Vermehrung der Anla gekapitalien nur durch immer heftigere Ausbeutung der. Arbeit möglich. Maschinen werden vermehrt' und verbessert, der geschickte Handwerker wird durch den ungeschickten Fabrikarbeiter und Handlanger ersetzt, die Anwendung der Arbeit von Frauen und Kindern geschieht in immer größerem Maßstabe, und der Lohn wird dadurch fortwährend heruntergedrückt. Durch die billigere Herstellung der Erzeugnisse vermehrt sich allerdings das Bedürfniß für dieselben, aber durch das Wachsen des Zwischenhandels verarmt der Bauer und durch die Zunahme der Bevölkerung, besonders in den Städten,
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wächst die Wohnungsmiethe, und bei fortwährend vermehrter Produktion verringert sich die Kauskraft des Volkes. So kommt es, daß die Waarenlager sich füllen, und daß die Völker sich um die Gelegenheit des Exports streiten. Aber auch der Export sindet eine natürliche Grenze, und eö werden bald auch die Faktoreien in Afrika überfüllt fein, denn Kunden lassen sich nicht aus der Erde stampfen. . Wenn aber bei der fortgesetzten Massenproduktion schließlich die Abnehmer fehlen, was dann? Dann fängt das Kapital an, werthlos zu werden. Der Diskonto an der englischen Bank sinkt jetzt schon zuweilen auf 1 Prozent. Es wird gehen wie eS zur Zeit der berüchtigten Gründungsperiode als lokale Erscheinung in Deutschland ging. Die Unternehmer wurden förmlich darum angebettelt, den Kapitalbesitzern Geld gegen ein ja gegen einhalb Prozent Zinsen abzunehmen. Dann purzelten die Unternehmungen zusammen und die großen Kapitalien lösten sich in Nichts auf. Aber diese Erscheinung, welche nur lokaler Natur war, wird allgemein werden. Das Gebäude deS gegenwärtigen kapitalistischen Großbetriebs wird in sich selbst zusammenpurzeln, und eine Organisation wird an dessen Stelle treten, welche Produktion und Verbrauch in das Gleichgewicht setzt, welche die -Himmel-schreienden Gegensätze unserer Zeit nicht kennt, und welche nicht fortwährend Tausende von Arbeitern, Menschen mit Herzen und Seelen als nutzlos auf's Pflaster wirft. Diese Aenderung in der gesellschaftlichen Organisation wird freilich nicht ohne gewaltsame Zuckungen vor sich gehen, wir sehen das schon an den gegenwärtigen Ereignissen. Aber ob Alles das, was gegenwärtig in der Form der Arbeiterbewegung vor sich geht, direkt von Nutzen ist oder nicht, eines ist sicher : es sind die Schmerzenszuckungen eines kranken Gesellschaftslörpers in dem Prozesse des Absterbens. Die Zeit wird kommen, in welcher man Diejenigen preisen wird, welche die Krankheit des Gesellschaftskörpers rechtzeitig erkannt und zu heilen versucht haben, und in welcher man das Gesinde! verachten und mit Fußtritten belohnen wird, welches sür die Schmerzensrufe der Unterdrückten bloß ein taubes Ohr, oder bloß Hohn und Spott hatte. DrahtnaHrlchten. Der Chicagoer Tendenz Prozeß. Chicago, 23. Juli. Der Gericht? saal war bi. aus den letzten Plad gestillt, als Franz Heim heute Morgen den Zeit genstand betrat. Zeuge gab an, daß er Bestder einer Bierhalle sei und daß Neebe am Abend deS 3. Mai in seinem Lokal gewesen sei. Mehrere Personen waren anwesend. Neebe ließ verschiedene Exemplare eineS Cirkulars auf den Tischen zurück und sprach mit den Anwesenden über die Vorgänge bei McCormick'S. Ee erwähnte, daß Blut geflossen sei und daß sechs oder sieben Mann getödtet wurden Ein Kreuzverhör wurde von der Berthei digung abgelehnt. Alsen, ein Deutscher. Professor der griechischen Sprache an der Chicagoer Universität, hat eine Uebersedung von Most'S .revalutionärer KciegSwissen schajt" angefertigt. Er erklärte die Ueberledung desselben Werkes, welche dem TtaatSanwalt vorlag, für genau und in jeder Hinsicht wortgetreu. Der StaalSanmalt legte ferner die Ueber setzung eineS Artikels vor, welcher am 25. Febr. 1836 in der Albeiterzeitung erschien und die Platform der internationalen Arbeiter Association enthielt. Die Ver. theidigung warf hier ein, daß dies nicht zur Sache gehöre, doch der Richter ent schied, daß dieser Einwand nicht stichhal tig sei, da man zu beweisen gedenke, daß die Angeklagen sich mit Verbreitung aus rührerischer Literatur beschäftigten. Eine junge, hübsche Dame kam in diesem Augenblick auö dem Hintergrund des GerichtSsaaleS herbei und überreichte jedem der Angeklagten ein Bouquet. Fünfzehn Minuten vorher waren ihnen bereits Blumen von andern Damen über reicht worden.
Gustav Lehmann, ein Anarchist, wurde jetzt auf den Zeugenstand gerufen : .Wo wohnten Sie am 4. Mai V .41 Fulto Straße". .Wie lange hatten Sie dort schon gewohnt?" .Sech Monate". .Wie lange waren Sie in diese Lande?" .Vier Jahre". .Waren Sie bei der Btrsanmlung in Greis'S Halle am 3. Mai?" Ja. ich befand mich aus den Wege ach Zeps'S Halle, um einer Versammlung der Zimmerleute beizuwohnen. Unterwegs traf ich einige Bekannte, welche mir sagten, daß wir zu einer Versammlung in No. 54 West Lake Straße kommen sollten". . .Wen meinen Sie' it dem Wort wir ?" .Nun. die bewaffnete Sektion." .Wer führte den Vorstd?" .Ein Mann Namen Hermann." ;Wa3 geschah denn dort?" Aus diese und ähnliche Fragen , antoortete Leh mann, daß die Versammlung im Base ment abgehalten und eine Wache aufge stellt wurde, damit kein unberufener Lau scher sich eindränge, daß er ungefähr eine halbe Stunde dort gewesen sei. daß ein Mann mit blondem Schnurrbart sich erboten habe, die Nachecirculare zu ver theilen, und daß außer ihm noch sein Bruder. Seliger. Thiele. Fischer. Bit derseldt und Herrmann dort gewesen seien.' Da? sei Alles." dessen er sicher innere. .Kennen Sie Engel?" wurde wnter gefragt. .Nicht persönlich. Sah ihn einmal in Greif'S Halle." .Würden Sie ihn jetzt erkennen V .Ich weiß eS nicht." .Kennen Sie Lingg?" .Ja..Wie lange ?" .Sechs Monate." .War Lingg in der Versammlung?" .Ich kann nicht sagen, ob er im Base ment war, doch gingen wir zusammen nach Hause. Wir hatten einen kleinen Streit miteinander..Worüber?" .Nun, Lingg kam aus der Straße aus mich zu und sagte zu mir . Ihr seid Alle Ochsen und Esel. Ich fragte ihn, was dieS zu bedeuten habe und er antwortete mir: Wenn Du etwa hören willst, so ksmm morgen Abend dach Ness'S Halle. .Nun, gingen Sie hin?" Ich ging am folgenden Nachmittag zu Lingg". Ein Freund überredete mich dazu. Bei Lingg traf ich Seliger, Hüb' ner und noch einen andern Mann." .Wie lange blieben Sie dort?" .Ungefähr eine Stunde." .Was geschah denn dort?" .ES wurde gearbeitet .Weshalb gingen Sie dort hin?' .Mein Freund wollte einen Revolver kaufen." .Wohin gingen Sie darauf ?" .Nach Hause." .Gingen sie wieder zu Lingg zurück?" .Ja..Wenn.?" .Ungefähr um sieben Uhr. Ich blieb zehn Minuten bei ihm. .Woran arbeiteten die Leute dort. .Sie machten Dynamitbomben und Zündschnur. .Gab Lingg Ihnen etwas an demNach mittage." .Ja er gab mir eine kleine Handtasche mit zwei Bomben, Zündhütchen darin, auch eine Blechkanne war dabei, Lingg sagte daß Dynamit drin sei." Zeuge sagte, daß er am nächsten Morgen um 3 Uhr aufgestanden sei und die Bomben und daS Dynamit hinter Ogden'S Grove versteckt habe, von wo er dieseGegenstände am 17 oder 18 Mai in Begleitung eines Polizisten wieder geholt habe. Zeuge gab ferner an, daß er zur Gruppe der Nordseite gehört habe, welche ihr Ver sammlungen in No. 53 Clybourne Ave. abhielt. Im Februar habe Engel hier eine Rede gehalten, in welcher er auSein andersetzte, wie leicht und billig Dynamit hergestellt werden und wie man GaSröh röhren füllen könne. Zeuge war bei dieser Gelegenheit Vorsitzender. Ein Berichterstatter, NamenS Dresser, war der nächste Zeuge. Er hatte Reden von SpieS. ParsonS und Fielden gehört und wie diese gerathen hätten, die Börse in die Luft zu sprengen. Ernst. Neidorff wurde am Nachmittag zuerst auf den'Zen genstand gerufen. Neidorff war Vorsitz
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ender der Versammlung, welche am Abend vor der Heumarkt Affaire in Zepf'S Halle abgehalten wurde und in welcher Seliger als Sekretär sungirte. Erbe stätigte einige Aussagen, welche Letztere? bei seinem Verhör machte. Darauf kamen die Polizisten Trehorn und.Sullivan an die Reihe. Sie be eugten, daß am Abend der Eröffnung des neuen Board of Trade Gebäudes der Angeklagte ParsonS auf dem Market Square zu einer Versammlung gesprochen und derselben empfohlen habe. Flinten und Bomben gegen die Mitglieder deS Board of TradeS inAnwendung zu tu In gen. Eine Prozesston wurde gebildet und ParsonS stellte sich mit einer rothen Fahne an die Spitze derselben. SpieS und Fielden befanden sich im Zuge. Gefecht zw i s ch en Me xikan ern und Indianern. ' GuaymaS. 23. Juli. Hier sind Berichte eingetroffen, daß zwischen mexi kanischen Truppen und PaquiS Indianern gestern ein Gefecht statt fand. Letz tere zählten ungefähr 1200 Mann. Der Kampf dauerte drei Stunden und wurden die Indianer schließlich zurückge schlagen.' Dreißig derselben wurden getödtet und zwanzig gefangen genom men. Die Gefangenen wurden unmittel bar darauf erschossen. Die Mkxikaner verloren an Todten und Verwundeten 29 Mann. Eisenbahnunfall. Pittöbur g. 23. Juli. Ein Passa gierzug der Pan Handle Eisenbahn colli biete heute Nachmittag mit einem Postzug nahe Fernwood Station, O. Beide Züge wurden stark beschädigt und eine Anzahl der Zugbeamten schlimm verletzt. Die Passagiere kamen mit dem Schreck davon. Das Sängerfest. M i l w a u k e e, 23. Juli. Das heu tige Conzerr war zahlreicher besucht als die früheren. 12.000 Personen wohnten der Aufführung der Preis Cantate .Co lumbuö" bei, welche mit solchem Beifall aufgenommen wurde, daß dem Direktor Catenhausen am Schlüsse derselben eine vollständige Ovation dargebracht wurde. Viele der Sängerwerden uns morgen schon verlassen. Heute fanden verschie dene Picnics in den vorstädtischen ParkS statt und am Abend werden sich verschie dene Prozesstonen durch die Stadt be wegen. VüissSnaQrtQt.n. S o u t h a m p t o n, 22. Juli. An gek : .EmS" von New York nach Bre men. New York. 23. Juli. Angekom. : .Eider- von Bremen. Q ue enS town, 23. Juli. Angek. : .Etruria" und .Germania von New Bork. Marktpreise. Wt,n. No.ZN.76r; No.2reth,7'. r Rom. No.ZueikS;Zgelb Se: gemischt St.'. Haser. No. 2 weih gerntfcht 30c. 0 a gen- 56c. jtltte. kS AI. He. 9.00. Schinken. 10 -He. Schultern. 7c Speck. 7e. Seiten, ijtSchwetnesqmal,. 7-lt. ebl. Fam lq 2.7 3.yj; Fane, $3.50 3.65: itra $2 3 I2.M; Fein 11.50 $1.74. iee. 9:; in Store 10t. Butter. Sreamer, 1517; Dair, 1215: Eountr? 79. Hühner. Junge lle, Türke q 7k. Kartosseln. Reue kl 0,.,l.?'.xtr Brl. evtel. euZi.l-k2.oaxerrl. Vom Auslande. Erne reizende Kinderge schichte ist aus Meißen zu berichten : Die Neichspost brachte kürzlich einem dort! ?;w Einwohner, der den verhängnihvol en Namen Storch" führt, einen Brief, dessen Hülle in kindlichen Schriftzügen die Aufschrift trägt : Herrn Storch am Unkenteich". Etwas neugierig und erstaunt öffnet der vermeintliche Adressat den Brief und sindet darin folgendes kindliche Gebet: Lieber Herr Storch, bitte, bringe mir doch bald ein Brüder chen. -Ein Schwesterchen habeich schon. Wirf es aber nicht zum ersten Fenster hinein, dort steht meine Puppenstube. Wirf es zum zweiten Fenster hinein, dort steht ein Sopha, ich werde es auch gut zudecken. Ich verbleibe Deine Freundin M.W. in Eolln." Der stellvertretende Storch bezahlte natürlich gern das Straf. Porto in Höhe von 20 Pf., da die Reichs post auch an Storchs nicht umsonst erpe dirt; er freute sich aber über die That' sacke, dab es bei uns nocb Kinder aiebt. (Kabelnachrichten aus der 4- Seite.)
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