Indiana Tribüne, Volume 9, Number 303, Indianapolis, Marion County, 23 July 1886 — Page 2
i--; Zndiana Tribüne. Erscheint FäglitZ und Ssnntsgs. OVf i3U4 .TrUat KSkt durch den i!itll V nt xer Qoch, di, Sonntag ..rtii" 5 Cent och. tt ,usa,n U nt. Psst tugefchtät tn Bo:altiiihlia 1$ M Lk. Osske: 120 O. Marvlanbür. JndianapGttö, Ind., 23. Juli 1336. 4olzsckuhe. - Zu den ersten Erfindungen, welche ux " Zeit des letzten RebellionskriegeS von bei Negierung der Conföderirten patentiit . wuiden, gehören die Holzschuhe. An fangs gab es vielerlei Arten solcher Schuhe Viele Leute nahmen ein Stück Hol,, machten ein Loch hinein, in welche? ein Fuß paßte, befestigten oben ein Stück Leder, Damit der Schuh fester um die Knöchel saß. und die Geschichte war fer tu. Tann gab es einfach Sohlen aus EschdN-, Weiden oder anderem leichten Holz, an welche oben ein Deckleder mit kleben Nägeln befestigt wurde. Aw fänglich machte man die Sohlen ungeheuer dick, damit die Schuhe" ja dauerhaft seien, und die Lolge davon war, daß ihre Träger viel größer aus saben. als sie in "Wirklichkeit waren. Xie Dinger waren aber so plump und schwerfällig, daß man sie bald dünner machte. Um .hre Dauerhaftigkeit zu besördern, nazelte man leichte Hufeisen darunter. Selbstverständlich verursachten diese Schuhe einen großen Lärm, und man kannte schon von Weitem hören, denn Jemand diesen Marterwerkzeugen derang. klappert kam. War die fcuft rein, oder die Erde gefroren, dann konnten die Nachbarn durch das Lärmen der- Holischuhe immer wissen, waS im Nebeichallse vorging. Für nervew schwache Leute und ruheliebende Haus srauen war das Geräusch allerdings entsetzlich, obgleich mit dem Auskommen der dünneren Sohlen mit dem Hufeisen das Gellapper sich nur noch so anhörte, wie das Trampeln einiger Pferde aus harter Äahn. Für Bodenteppiche war die Zeit damals schlecht. Sie hielten nicht aus und waren bald in Fetzen zerrisien. Das Tragen hölzerner Pantoffeln und Schuhe war damals keineswegs auf die Neger allein beschränkt. Die Mehrzahl alle? Arbeiter im Süden war gezwungen, sich twMi solchen Fußbekleidung zu bedienen, und es gab auch viele Leute, die .früher reich gewesen waren, und durch die Ungunst der Zeit gezwungen wurden, Hohpa'ltcsfeln zu tragen. Besonders der leyte Winter des Krieges veranlaßte ganze Familien, sich der hölzernen Schuh fohlen zu bedienen. Kleine Kinder, die nicht im Stande waren, die schwere Last auf den Füßen zu tragen, mußten den ßin;en Winter hindurch barfuß im Haue bocken. Ihre Eltern hatten kein Geld, um ihnen die theuren Lederschuhe zu kaufen. Es war große Uebung und Erfahrung erforderlich, um sich in den hölzernen Behältern aus den Beinen zuhalten. Es fsh kurios aus, wenn Leute, mit solchen Schuhen auf den Füßen, einherschritten, als gingen sie auf Stelzen, oder als ob es nicht rälblich sei, den Fuß der verratherischen" Erdkruste anzuvertrauen. Waren die Sohlen, einer Kmderwiege nicht un ähnlich, erst einmal in Bewegung gesetzt, dann gab es auch keinen Halt mebr, be- . sonders, nenn es bergab ging. Da ver lor der Mensch seinen eigenen Willen und mußte nothzedrungen den Launen der Pantoffel folgen, wenn er es nicht vorzog, s:cv lieber einen yall auf die Erde gefallen zu lasten. Erst mit bei Zeit gewöhnte man sich besser an die Wüstenschiffe sodaß man schließlich (xin trostloses Land. Aus Eolorado kommen furchtbare Klagen über das große Elend, welches die lang anhaltende Dürre in jenen Gegen den angerichtet hat. Seit langen Jahren hat man inEolorado,besonders aber in bei Platte Region, nicht zinen solchen Mangel an Waffer erlebt. Das GraS ist verdorrt, die Brunnen und WafferungsCanäle sind eingetrocknet, die Getreide felder durch die große Hitze verbrannt. Das Vieh verkommt vor Hunger und Durst ; an manchen Stellen auf den Ebenen haben rncht einmal die Menschen Wasier genug, um ihren Durst zu löschen. Die Liehzüchter wiffen traurige Ge schichten von den Leiden zu erzählen, welche sie durchzumachen haben, und ib ren Familien starrt bittere ?!oth ins Antlitz. Im östlichen Theile der Eounties Arapahoe und Weed, in der Nabe der Grenze von Kansas, herrschen geradezu erschreckende Zustände. Es scheint, als ob dieser Strich vom Schicksal eigen heimgesucht werde. Letzten Winter ka men dort während der fürchterlichen Schneestürme mindestens 100 Menschen ums Leben ; jetzt ist die Gegend von einer geradezu schrecklichen Hitze heimgesucht, welche Ruin und Elend erzeugt. Seit vielen Jahren haben die Ansiedlet dort nickt so viel gelitten, wie dieses Jahr. Man hatte allgemein angenom men, daß sich mit dem Weiterverbreiten der Eivilisalion auch das iegen Cennum weiter westlich bewege, und die Ersah rungen der letzten zwei wafferreichen Jahre schienen diese Annahme zu destanaen. In Folge deffen hatten viele Ansiedler es unternommen, sich aus neuen Länderelen rnederzulaffen, ohne für künstliche Bewanerunz Sorge zu tra gen. Die Folge davon ist, daß nicht nur tyre ernten lokal zernorr sind und ihr Vlehstand krevirt, sondern daß auch ihre eigenen Familien kein Waffer zum Trinken haben. Besonders die ölinder leiden furchtbar und umstehen oft schaarenweise mit vor Durst geschwollenen, zum Halse heraushängenden Zungen die .rt "fr -t ausgetroznelen 'a nerveoaller. An manchen Stellen werden die wil den Thiere zahm. Sogar die flüchtize. scheue Äntilcve ist oft von Durst so er
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jogar im ötanoe war, ferne eigenen Wege zu gehen und b dem Stehenblei' den auch ein Wort mitzureden.'
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sch?pst,d2N sie sich leicht von den Knaben der Biehzuchter fangen läßt. Besonders in den sadlichen Theilen des Staates ist bereits viel Vieh zu Grunde gegangen. Von den Flüffen hat der Rio Grande noch das meiste Waffer; der Arkansas und der Platte sind an manchen Stellen so flach, daß das Waffer kaum bis an die Knöchel reicht. Dies ist besonders unterhalb der großen Bewäfferungs-Ca näle der Fall, und es droht ein ernstli' eher Kampf zwischen den Viehzüchtern und den Canal-Monopolisten" auszu brecken. Es ist bereits u mehrfachen Zu sammenstößen zwischen den Rangers und den Monopolisten" gekommen, doch wurde bisher noch Blutvergießen ver mieden. Hervorragende Viehzüchter aus den Ebenen hielten dieser Tage in Denver eine Versammlung ab, in welcher sie den Besckluß faßten, sich ihren Bedarf an Waffer mit Gewalt zu nehmen, wenn man idnen nickt im Guten eben wolle, wozu sie ein natürliches Recht hät ten. Die Eigenthümer der BewäfferungsGanale laffen dieselben durch bewaffnete Leute bewachen, um die Zerstörung ihres Eigenthums, in das sie ihr schweres Geld gesteckt haben, zu verhindern. N o h e i s e n. Während in den Eisen-Districten von Pennsylvanien und Ohio die Productron von Nohelsen ganz bedenklich IN s stocken gerathen ist und die dortigen Mi nenbesitzer klagen, daß ihre Capitalw rfT anlagen rynen fast gar lemen iLewmn mehr abwerfen, trotzdem ihre Arbeiter am Hungertuche tagen, kommt aus dem Süden der Ver. Staaten, besonders aus Alabama und dem südlichen Tenneffee, dieNacbncht, daß dort die Eisen -In dustrie sich zu einem riesigen Umfange entwickelt uud trotz der bedeutenderen Frachtkosten nach den Absatzgebieten ih ,en Unternehmern einen ganz bedeuten den Neingewinn abwirft. Es ist dies eine Thatsache, die um so wichtiger ist, als die Eisen Industrie vielen anderen Gewerben und Industrien zu Grunde liegt. Billiges Eifw macht die Her ftellung billiger Waaren in Unternehmungen ohne Zahl möglich. Stände heute htt Preis des Eisens so boch, wie im Herbst 1679 und in den Jahren 1880 und 1831, dann würde es nicht Wunder nehmen, wenn die Eisen subrikanten in Alabama und Tenneffee gute Geschäfte machen würden. Damals war es für Minenbesitzer sogar unter sonst ungünstigen Verhältniffen möglich, von ihrer Capitalanlage einen nicht im bedeutenden Reingewinn zu erzielen. Der National Oekonom wäre damals berechtigt gewesen, die Behauptung aufzustellen, daß es dem Süden unter sol chen Verhältnissen allerdings möglich sei, aus seiner Eisen Industrie Vorlheil zu ziehen, doch liege keine Garantie vor, daß der Süden dem 3!orden Concurrenz machen könne, wenn st einmal der Preis für Roheisen zu sinken beginnen sollte. Nun aber ist es eine Thatsache, daß die Eisen Industrie von Alabama gerade dann ihren bedeutendsten Aufschwung genommen und einen guten Reingewinn geliefert hat, als die Zeiten für die Eisen-Jndustrie im Allgemeinen sehr schlecht waren, und der Preis für Roheisen so niedrig war, daß es den Minenbesitzern in Pennsylvanien nur mit knapper Noth möglich war, sich über dem Wasser zu halten. Es wird aus Alabama berichtet, daß es dort möglich ist, mit einem Kosten aufwande von 810 (ine Tonne Roheisen berzustellen, und daß bei diesem Preise dort noch viel höhere Arbeitslöhne bezahlt werden können, als in Pennsylvanien. Sind diese Angaben wahr, und es liegt kein (örund vor, ihre Nichtigkeit zu bezweifeln, dann sind die Tage des öloheisen'Monopols in Pennsylvanien gezählt. Wenn es bei den j Y gen nie drigen P' eisen möglich ist, in 'Alabama mit Vortheil Roheisen herzustellen, dann wird es den Minenbesiyern in Pennshl' vanien unmöglich werden, für ihr Eisen einen höheren Preis im Markte zu erzie len, trotzdem sie behaupten, daß schon der jetzige sie ruinirt. Pennsylvanien kann durch kein Congreßgesetz gegen die Gern currenz Alabamas geschützt werden. Es muß entweder den Preis für fein Eisen herabsetzen, oder die Herstellung dessel den ganz ausgeben. Eine andere Alternaiive giebt es nicht. Das Ergebniß der Eisen-Jndustrie des Südens mag gegen wärtig in dem Markte des Gesammtlan des noch keine allzubedeutende Rolle spie len, doch wird darauf hingewiesen, daß Alabama in den letzten zehn Jahren sein Product an Eisen um nahezu 1000 Pro cent vermehrt hat. Fernerhin ist es eine Thatsache, daß Capitalien aus dem Norden und aus Europa in Alabama, Tenneffee und anderen südlichen Staaten bis jetzt noch nicht in Angriff genommene Lagcr von Eisen käuflich an sich bringen und dort neue Hochöfen errichten. Es ist allerdings richtig, daß in Äla bama das Eisen noch immer nicht so bil lig hergestellt werden kann, wie in Eng land, wo z. B. Roheisen No. 3 in den Hcchöfen zu etwa 87.50 per Tonne ver kauft wird. Man muß jedoch bedenken, daß das englische Eisen im amerikani schen Mft mit Schwierigkeiten zu käm psen hat, von den das hiesige befreit ist. Da sind zue.die bedeutenden Frachtkosten für die esörderung überS Meer, die Versicherungsgelder, Commis sionen u. s. w. in Betracht zu ziehen, ganz abgesehen von dem EingangSzoll. Es ist sehr unwahrscheinlich, daß engli sches Eisen hierzulande mit Vortheil ver kauft werden kann, so lange der Preis des einheimischen EisenS nur 812 per Trnne beträgt. Wenn das Eisen, wie Col. Sloß von der Sloß Furnace Eom panv", dem größten Etabliffement dieser Art in Alabama, behauptet, zu $12 die Tenne verkauft werden kann und dabei noch einen Reinertrag von 3 Procent li? fert, soweit daö dazu angewendete Capi tal in Betracht kommt, dann liegt die Wahrscheinlichkeit nahe, daß die Herstellungtkosten des EisenS noch mehr verringert werden können. Die Eisenindustrie im Süden ist ver hältnißmäßia neueren Datum?. Es sind erst 17 Jahre her, als sie in Alaba ma zuerst begonnen wurde. Außerdem ist es ein alter Erfahrungsfatz, daß alle Industrien dieser Art im Laufe der Zeit ucb immer vollkommener entwickeln.
Neue Erstndungett und Kunstgriffe trägen dazu bei, daß auch die Herstellung von Eisen immer billiger stattsinden kann, und es ist selbstverständlich, daß auch der Süden von dieser Regel keine Ausnah me bilden wird. Man müßte schon ein eingefleischter Parteiklepper sein, wollte man behaupten, daß die Entwickelung der Eisenindustrie im Süden den Ver. Staaten zu keinem Vortheil gereichen wird. Daö Gegentheil ist der Fall. Es mag sein, daß die reichen Geldbrozzen in Pennsylvanien, welche bisher das aus schließliche Vorrecht zu haben glaubten, das von ibren Arbeitern bei Hunaerlöh
nen hergestellte Eisen zu möglichst hohen ! Preisen in den Markt zu bringen, sich über die neue Wendung der Drnge in ihren heiligsten Rechten" gekränkt füh len werden. Dies braucht jedoch Nie mand sonst zu beunruhigen. Können eS die vermögenden Herren nicht durchsetzen, ihren Arbeitern einen anständigen Lohn zu zahlen und dabei die Concurrenz der Südländer auszuhalten, dann sollen sie nur getrost die Bude zuschließen ; das Volk der Ver. Staaten wird ihnen ge wiß keine Thräne nachweinen, wie sehr auch sie selber klagen und jammern mö gen. Die Sympathie des Gesammtvol teS der Ver. Staaten besindet sich ent schieden nicht aus ihrer Seite. Vom Inlande. Zu Covington, Kentucky, warf der 17jährige Sohn von Henry Bredemeyer seinem Vater, der seine Mama mit einem Beil in der Hand ver folgte, einen Backstein an den Kopf. Der Alte ist todt und der Junge sitzt. Der reiche Vanderbilt bat Vecb. Wir finden in einer Zeitung aus Deutschland folgende Notiz : Der Ame rikaner Vanderbilt, der sich in den P a riser Jockeyclub aufnehmen las sen wollte, ist bei der Abstimmung z u rückgewiesen worden." Au weih ! Im Nineteenth Century," einer der gediegensten Monatsschriften Englands, weist einer der hervorragendsten Mitarbeiter nach, daß es noch nie mals einen bedeutenden Mann gab, der sich des Genusses von Spirituo sen enthalten hätte. Trotz alledem be Häupten die Fanatiker, day Prohibition zur materiellen und geistigen Entwicke lung des Menschengeschlechts nothwendig sei. EineZeitung inJndiana ist für folgende Angabe verantwortlich: Ei nigeHolzfäller, welche inRockCreetTown ship eine große Weißeiche fällten, fanden aus, daß der Baum inwendig hohl war. Als die Art die Höhlung berührte, kam mit einem pfeifenden Ton Luft heraus, und dann folgte ein Strom von Petro leum, mit dem man in einem Augen blick zwei Fässer füllte. Dann wurde das Loch im Baum für späteren Gebrauch" zugenagelt. Eine sehr trockene Leber muß der verstorbene Vuffaloer Millionär Tracy gehabt haben, um dessen Nachlaß sich jetzt seine Wittwe und die Tochter seiner ersten, von ihm geschiedenen Frau katzbalgen. Ein Arzt sagte aus, daß Tracy ihm selbst gesagt habe, er trinke Abendö nie mehr als zwölf Pint paschen Champagner, und während der Nacht entweder ein Quart Cognac oder zwei Flaschen Burgunder und sechs bis zehn Flaschen Mineralwasser. Zu den ernyunoerrJ,gr. nern, die von London aus bekanntlich nach New Dork unterwegs sind, kommen jetzt noch 25 diese? edlen" Vagabunden mehr, die auf einem von Genua gekommenen Dampfer in New Aork lande ten. Man hat sie und ihre Begleiter einen Bär und fünf Affen, von dem kleinen Wilde nickt zu sprechen einstweilen im Castle Garden festgehalten und wird sie wahrscheinlich nach Genua zurückjpediren. Eine blutige Stechaffaire ereignete sich auf einem Picnic zu Grand Tomer in der Nähe von Carbondale, Jll ier Männer, Henry Vrown, Tho mas Heckam, Mat. Rhodes und Robert Knox geriethen in Streit miteinander, wurden jedoch getrennt. Abends nach Eintritt der Dunkelheit fand manBrown, Knor und Nhodes tödtlich verwundet we nigeSchritte voneinander liegen. Brown starb bald darauf, Heckam ist verschwun den. Im Zuchthause zu Joliet, Jll. hatte sich der Verbrecher Samuel E. M. (Zates, ein früherer Advokat von Watseka, Jll., in das Vertrauen des zu 50 Jabren Zuchthaus verurtheilten Henry Hempkens eingeschlichen und von demselben ein volles Geständniß seiner früheren Missethaten erlangt. Dieser Tage kam Gates frei und benutzte seine Kenntnisie," um aus den Schwe stern Hempkins mehrere Hundert Dollar? herausmpresien, unter der Angabe, er werde seine Freilassung bewirken. Jetzt sind die Behörden hinter dem sauberen Gates wieder her. Zwei kleine Töchter von James Dooley in Bedford Springs,Pa., spielten auf einem Sopha im zweiten Stockwerk ihres Hauses, als plötzlich ein Gewitter losbrach. Der Blitz schlug in den Schornstein, drang in das zweite Stockwerk und schlug beide Kinder todt. Man fand an ihnen keine TodeSspuren, nur war bei dem einen Mädchen dieHaut an einem Ohr etwas entfärbt, und dem andern unten am Leibe ein Stückchen Haut abgerissen. Der Blitzschlag hatte sonst weder den andern Hausbewohnern noch dem Hause selbst Schaden zuge fügt. In Bo st on gelten in den meisten Kirchen 500 als ein genügen deS Jahresgehalt für einen Organisten, wie tüchtig derselbe auch sein mag. Nut Itch wurde auch in New Aork einem der bedeutendsten Organisten Amerikas ein Jahresgehalt von 5600 angeboten, wenn er daS Orgelspiel in einer fashionablen Kirche übernehmen wolle. Er lehnte daS Angebot dankend ab, indem er erklärte, er wolle feine Kunst nicht dadurch her abwürdigen, daß er für seine Leistungen ein Gehalt annehme, wie es ein jeder Kutscher einer Straßenbahn bezieht. Ihre goldene Hochzeit fei erten neulich in Zell in Genevieve Co. in Missouri, 3 Meilen westlich von der gleichnamigen Stadt, .Ignatz und Ma ria Klein, er 74, sie 72 Jahre alt. DaS Jubelpaar hat zwei Söhne, sechs Töchter und im Ganzen 36 lebende Nachkommen. Die ikbl der Tbeilnebmer am ffeste be
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tlllg 150 Und das Jubelpaar selbu wagte ein Tänzchen. Pfarrer Pigge hielt ein Hochamt in- der St. Josephs-Kirche ab, und Pfarrer Schaaf von Kansas Citt; hielt eine deutsche Predigt. Die Braß, band" von Sr. Genevieve half durch ihre Anwesenheit das herrliche Fest verschönern. Ueber einn neuen Schiffscanal in Nikaragua berichtet die N. D. Staatsztg. In mehreren Zeitungen erschien neulich folgende Anzeige : Von kompetenter Seite da;u bevollmächtigt, benachrichtige ich das Publikum, daß die sogenannte Atlantic & Pacific Canal Co., welche ein Bureau in No. 1 Broad way, New Aork, haben soll, der Regie rung von Nicaragua weder bekannt, noch von derselben anerkannt ist. Sollten sich Agenten oder Contractoren dieser Gesell schaft in Nicaragua zeigen, so werden sie zurückgewiesen werden. Weitere Aus kunst ertbeilt Daniel Ammen, Wafbing, ton, D. C." Der Präsident dieser Ge sellscbast, Hr. A. L. Vlackman, erklärte mit Rücksicht auf diese Ankündigung einem Berichterstatter: Unsere Gesellschaft würd' im Jahre 1fc50 incorporirt. Unter den Jncorporatoren befanden sich Commodore Vanderbilt, Joseph N. White und Nathan H. Wolfe. Wir haben den Contract für die Erbauung eines Eanals in Nicaragua von Grey town bis Brito. Wir haben auch an dere Contracte mit der 3(egierung und haben die Vorarbeiten für den genann ten Contract begonnen. Am 10. Juni bat nun Senator Edmunds im Senat eine Bill zur Jnkorporirung der Marine Ship Canal Co." eingereicht. Der Zweck dieser neuen Gesellschaft ist der, einen neuenCanal inNicaragua zu bauen. Unter den Jncmporatoren dieser Gesell schaft befinden sich : Admiral Ammen, General Biele, Fred. Billings, W. T. Merry und H. L. Hotchkiß. Die erwähnte Bill wurde an das Comite für auswärtige Angelegenheiten verwiejen. Unsere Gesellschaft hat dem Comite eine eingehende Darlegung der Verhält' nisse gesandt." Es heißt, daß man zur Sicherstellung für diejenige Gesellschaft, welche die Arbeit zuerst in Angriff nimmt, von de, Regierung von Nicaragua 8200,000,006 in BondS verlangen werde. Der hiesig Konsul für Nicaragua, Herr Chas. Flint, konnte über die Angelegenheit keine Auskunf geben." Vom Auslande. In Baku am Kaspischen Meer, dem Sitze der russischen Petro leum-Production, sino, wie die Mosk. Wed." erzählen, eigenthümliche Vergnü gungsfahrten ins Meer üblich, um Jllu minalionen auf denselben zu veranstalten oder um das Meer anzuzünden". Es bergen nicht nur die beiden Ufer (daS westliche und das östliche) des Kaöpischen Meeres in Ueberfülle Naphta, sondern auch der Meeresboden, und wenn in letzterem eine Spalte entsteht, so steigen die Gase an die Meeresfläche, was mar, daran merkt, daß an diesen Stellen sich ein heftiges Brodeln des Waffers kundgiebt. Wenn man nun diese aus derv Waffer herausströmende Gase anzündet, so breitet sich ein eine weite Fläche um fastendes Feuer aus, das so lange brennt, bis der Wind es verlöscht. Der Anblick des brennenden Meeres" soll ein eigenthümlich schöner sein, und so werden Abends oft Vergnügungsfahrten unter nommen, um das Meer anzuzünden. Ein steifender erzählt in dem genannten Blatt: Wir mietheten eine Dampfbar' kaffe und fuhren in's Meer hinaus. Nach längerem Suchen war endlich eine er wünschte Stelle gefunden; daS Schiff begann nun zu manöveriren, um eine gewünschte Stelle zu sinden, und das Feuer vor dem Winde zu schützen. Als dies geschehen, warf ein Matrose ein Packet brennenden Flachses in's Waffer und sofort zerstreuten Ströme von Licht das nächtliche Dunkell Kein Feuerwerk, keine Illumination können mit dem An blick verglichen werden, der sich jetzt unseren Augen bot. Es war, als erzitterte das Meer inTnusenden, von brennenden flimmerden Flammenzungen größeren Umfangs. Bald tauchten sie aus dem Meere, bald verschwanden sie, bald schwebten sie empor und zerfloffen, bald theilte der Windzug sie in dichte brennende Streifen, wobei das Waffer mit dem Geräusch deS Brodelns die Musik dazu machte. Dem Wunsche einiger Theilnehmcr des Schauspiels zufolge wurde die Barkaffe direct in das Gebiet des brennenden Meeres gerichtet und durchschnitt dasselbe, wobei allerdings der Spaß unter Umständen recht ernst hätte werden können, da die Barkaffe Naphta zu traneportiren Pflegte und ziemlich von Naphta durchtränkt war. ES ging jedoch Alles glücklich ab. Eine ganze Stunde lang schauten wir dem originellen Schauspiele des brennenden Meeres" zu. -Ueber die Jubelfeier der Sempacher Schlacht wird von dort vom 5. Juli geschrieben : Für heute war der ossicielle Festtag des Sempacher Festes angesetzt. Die Vertreter der 22 Kantone sind Morgens 6 Uhr direkt von Luzern nach Sempch gefahren, wo um 9 Uhr bei der Schlachtkapelle Meffe gelesen und die Festpredigt von Probst Haas aus Lu zern gehalten wurde. Nachher wurde bei dem Winkelried Denkmal eine Rede von Nationalrath Zemp gehalten, auf welche der gegenwärtige Präsident de? schweizerischen Eidgenoffenschaft. Herr Deucher, antwortete. Um 12 Uhr be gann das große Volke schauspie l im Freien, dessen Effekt großartig war. 4500 Schauspieler, meistens auS dem Volk, wirkten mit, die Chöre gelangen vortrefflich. Es waren etwa 1314,000 Theilnehmer zusammengeströmt. Das Wetter blieb prächtig. Um 3 Uhr fand ein großes Banket in de? Festhütte am See statt. Den Schluß der Feier bil dete heute Abend ein großartiger, von den aus Sempach zurückkehrenden Krie gern gebildeter Umzug ; nachher lud die Stadt Luzern die Ehrengäste zu einem großen Diner im Hotel National ein, nach deffen Beendigung ein Nachtfest auf dem See und festliche Beleuchtung der Ufer desselben und der Stadt stattfand. Der Effekt dieses Schauspiels war ein großartiger, so di'ß hiermit das Fest ei nen wahren glänzenden Abschluß .fand. Der originelle Festzug, welcher auS Anlaß deS vierten deutschen Reichs Raucher ConareffeS sich am S.
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Juli durch die Straßen Berlins bewegte, hatte viele Tausend: von Schaulustigen herbeigelockt. Als humoristischen Fest zug konnte man das Arrangement, deffen Theilnehmer unwillkürlich an den be kannten Vers Wo man raucht, da kannst Du ruhig harren, böse Menschen rauchen nie Cigarren" erinnerten, wohl gelten laffen ! Fahnenträger und. zwei Herolde zu Pferde eröffneten ihn ; ein Musikcorps in altdeutscher Tracht, von Gardedrago nern gestellt, schloß sich an und weitere Herolde mit dem Berliner Stadtbanner und anderen Fahnen folgten. In der ersten vierspännigen Extrapost saß der Vorstand der vereinigten ötaucherclubs, denen zur Begleitilng vier Hellebar diere gegeben waren. In den sich an schließenden Doppelkaleschen saßen je vier zigarettenrauchende Ehrenjungfrauen in weißen Kleidern mit blauenSchärpen ge schmückt und ihnen schloffen sich die üb rigen blumengeschmückten Wagen an, in denen die Mitglieder der verschiedenen Vereine, die als Kopfbedeckung den türkischen Fez in allen nur möglichen Farben trugen, Platz genommen hatten. Jeder Verein führte sein Banner und sonstige Abzeichen mit sich. Eine inte reffante Abwechslung in dem Zuge, der von der Menge vielfach mit Beifall und Hochrufen begrüßt wurde, bildete der Galawagen, auf dem ein stattliches Ta bakskollegium in altberliner Kostümen aus der Zeit Friedrich Wilhelm I. sich niedergelassen hatte und der von Raths Herren und Bürgern in der Tracht der selben Zeit begleitet wurde. Das Washington Denk mal von Professor Rudolf Siemering, deffen Hauptfigur gegenwärtig in der Berliner Kunst-Ausstellung die Blicke seffelt, wird auf einem breiten, sünfthei ligen Terraffenbau errichtet werden, zu welchem dreizehn Stufen die Zahl der Vereinigten Staaten hinauffüh ren. An den Ecken. sind über plätschern den Brunnen die Bewohne? der Stev pen, Ströme und Wälder dargestellt. Neben ruhenden Indianern lagern als gefährliche, kampfluüige Nachbarn Bä ren, Panther und Büffel ; zur Seite der Fischer und anmuthigen Waldesnvmphen erblickt man stolze Hirsche, wilde, unge zügelte 3koffe und majestätische Löwen. Diese ungemein malerischen Gruppen, gewissermaßen Bilder des niederen Cul turzustandes, treten in wirksamen Gegen satz zu den Allegorien am Postamente, welche die Stufe zu einer höheren Ent Wickelung des Volkes, den Kampf um die Freiheit verkörpern. An der schmalen Vorderseite des Unterbaues, an dem einAdler seine Schwingen zur Wolkenhöhe richtet, rüttelt in einerplastischen Gruppe die Schlummernden wach. Auf der Längsseite stellt ein Relief den Auszug zum Freibeitskampfe dar; unten lrest man die Worte: Westwsini ernpire takes the star es ita way.' DaS gegenüberliegende Relief giebt ein Bild von der Heimkehr aus dem siegreichen Kriege, der gerade heute vor hundertzehn Jahren den Vereinigten Staaten die Unabhängigkeit brachte. Auf der Rückseite ist wiederum eine pla stische Gruppe: Als Siegeslohn giebt daS Vaterland all' seinen Söhnen die Frei heit. Ueber dem Ganzen thront die Hauptsigu? deS Helden und Staats mannes, der als erster Präsident die Leitung der Republik übernahm. Das gesammte Denkmal soll, wie wir ver nehmen, im Jahre 1390 vollendet sein, während die Hauptsizur mit demSchluffe der Ausstellung nach dem Bestimmung?' orte Philadelphia überführt wird. In Bukarest rst am 24. Juni in einer der belebtesten Straßen der Nuffe Halowanow nebst seiner Frau und 4 Kindern förmlich abgeschlachtet worden. Am Abe d hatten sich die Eltern mit ihren kleineren vier Kindern im gemeinsamen Wohn und Schlafzim mer zurRuhe begeben, während der ältere Sohn, ein Knabe von 14 Jahren, mit dem Diener Nikolai, einem von seinem Vater aus Barmherzigkeit in's Haus ge nommenen russischen Landsmanne, in einer zugleich als Verkaufsladen dienen den Kammer schlief. Als der Knabe nach fünf Uhr Morgens erwachte, hatte Nikolai bereits das Lager verlassen. Doch schenkte der junge Halowanow die sem Umstände keine Aufmerksamkeit und begab sich, wie er dies alltäglich zu thun gewohnt war, kurz vor sechs Uhr in das gemeinsame Wohnzimmer. Hier aber bot sich dem armen Jungen ein entsetzlicher Anblick dar. Auf dem Bette lag sein Vater mit durchschnittener Kehle, ihm zu Häupten die Leiche einer kaum anderthalb Jahre alten Schwester, wäh rend die Leichen seiner Mutter und sei ner drei Brüder in großen Blutlachen auf dem Boden lagen. Auf das Jam mergeschrei des Knaben eilten die Nach, barn herbei, doch kam ihre Hilfe zu spät. Die Thäter, welche der Frau Halowa now's den Unterleib aufgeschlitzt und die drei jüngeren Knaben mit Beilhieben getödtet hatten, waren bei ihrem Mord Werk mit einer erschrecklichen Gründlich keit vorgegangen, um sich sodann an die Sprengung und Plünderung der Truhe zu machen, in welcher Halowanow sein vom übrig gebliebenen Sohne auf minbestens 10.000 Fr. angegebenes Baar aeld aufbewahrte. Von einem qualvollen Tode ist Frau Dr. Schulze Delitzsch in Teltow, wo ihr in dem Hause des Su perintendenten Lange ein Unterkommen bereitet worden war, ereilt worden. Di selbe hatte vergessen, vor dem Einschla. fen das Licht auszulöschen, die Flamm. faßte Feuer und ergriff im Augenblicke Leib und Bettwäsche. Eine Ohnmacht, in die Frau Dr. Sch. in Folge deffen versiel, machte Hilferufe unmöglich, so daß nur lautes Stöhnen die nebenan Schlafenden von dem Unglück in Kennt nik setzte, welche das Feuer nur mit Größter Mühe löschten. Am . nächsten age ist die Unglückliche ihren Leiden erlegen. Ein Spandauer Blat? bringt die auffällige und Wohl der Be Nötigung bedürfende Nachricht, daß am 30. Juni in Folge einer von Berlin ein getroffenen Ordre Abtheilungen des 4. Garde Regiment? und des Ellsabeth-Re-giments in Spandau in den Kasernen konsignirt gewesen seien. Die Soldaten erhielten scharfe Patronen und mußten sich bereit halten, auszurücken. Der Be fehl zum Ausmarsch ist aber nicht ertheilt worden ; wie verlautet, wurden Unru ben aus Anlaß der Ausweisungen be fürchtet.
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Dr. C. C. Eyerts, DeutsHerZutzsarzt.) (Nachfolge, 09 tz,. e. ttlert.j C 55.W.-c?Se Washington n. Veuusvlvania Str. In blentielil. j TZir stEttt. 3fir ßffififet 11s l " r - -w - 7 a y X t k atti, iTti r Turr? Y illl XjüULlAÄ UX11 V tzr- Warum? 33ttl fte die kürzeste und defte Linie tbtt St. ÜjOtxIk, ItllBftiotiri, IXan fttO.H, HO TV 57, ODra8UQ, Texa, Ajrlca.iisaH, Colo j j rn.T 'S m rauo, icvr xiawjlicjo, ue oota vnd Caliroraia. in. at Lahniktt Ist don Stein end die Eqv. nen find ant Stahl. . Die Sagen heben tt eneften VerbessernuLen. Jeder Zug h i Schlafwagen. Passagiere, ob fte nun B&e, erster Klasse oder migrauten-Villete habe . v v j. , k . k? . ! a n m. eroen vurq najcrc vanagicnaac eruer kum, befördert. Ob Sie NUN eiu Villet zn ttmäiiattn Vr" fcs. ein ExenrsiLnibillkt rdn irgend eine Kort Visenbahudillete tnouen, konuuen Sie, sSreiben Sie on 11 lt. DeriDjx, Assistent eneral Vaffagter'iigenr. S!d,KE Lalh:ngto und Illit LtrIn.',, . 0UI, Veu'l Sudt. t. Lom, o. ft ftffe Se'lVais..ot St. Ohloaro, D. Lioals auV Pittsburfsr Ha.ilx-oa.cl. Skik.Lad.2, für durchgehende nd Lokal-Zuzr.. ir. Jjtu. itst : Le rief! daUnionDexot,Jndxl.,i ti. Statt. chnK,g,Poft,ug GchnUZg aucoa. Ida.nttanarl'k 110:45? '4:55Kd f40 6:13. 6:M. nt.ab'it. l.:S9Km :4i . 7:11 . 8:87 , 8:59 . 9:5. , , tchond .... , Duhton . Piaua , Nrbsna . Eglumbu.... , Newark . Stellten!?. . IShtt,g , tttiburg , rarrtZburg... altimor.... m löashinaton.. p tzhttadelxilz. .Neu, Vork ... . onon I . . , S:S7 , 1:37 3:83 , 3:47 , 4:51 6:40 :i:A)Nm li:sa , 13-52 5: 9 :si , 7:03 l2:Z7vm .... 4:34 . 8:C3 . 6:17 . .... N ...... 4:150m 2.A 7:40 . 8:60 . 7:50 . . 8:2$im : j&m : . 6:15 . 7:3ü . 70 H IKgltch. t ?Lgttch,augnmme Sonntag. Dllan' alaft. Qchlaf. nd &ottl&eitrr durch Itl PiUSbnra, Harrilburg, Phtl.delxhia uzi v fltw oir, cönt sae q tei ;ci cm uaaecsf a'.et mnt, ikaltimart. WflfblnotOM uab öftfln. ? Fahrkatten nach allen Oeftttchen tädte Kndm allen Hauxt'ahrkaNen. Bureau delWeherl ,d t de Stadt'Bureau, cke der Jllinot und köassingt sttB und tm Union x: curcom Snbianarcltl, m baden. EchlzfVaaev.Aatten ttv nen im Voraus gesichert erden durch Krrlikatic bet den Agent t tadtSurau der im Union JDepct u Jndianaxoui, Ind. C N. Derlng, . . P. ordoft afhw,. 13 um jainou n-pi. Vatb CTcCreo, anag:, tclunlul, Ohio ..?. 0inL Vskkagt und TiSet.,?a,rt mm Wie Bee Line !" nach Cledelaud, Lake Chatauqua, Niagara Fall, Thousaud Island, Lake George, Lake Cham. plain, Saratoza, Wdite Monntaint, Old Orchard, Rize Brach und alle Cnrpläe den NEW ENGLAND rnU ,t Echnll,üge täglich. Die lnig 5n von Jndtanarolls nach New York and Boston welch durchgehende Wage in verdinduna tntt tt Lake Lhore und . Z. Eentral Uenbabn hat. D einzige ahn, eich tm rand Central ot u w ijot: tniauTt. Ein eftltch gebender Schnellzug wurde ingerich tet und Vaffastere, vtllt nach SMouri, Kavfat. Nbraka. olcrado, tta TOcpc und Caitfornia tetfen wollen, finden beft kkomadation ud ntdng, Skaten. ftun-ferclsc Billet e. Man hol sich bi W.J. R ich l , lgent, alkunfr tt3 Ziitit in allen rcauUxcn tWct.Offl I. S. B. T h o m a . O. B. S k i tt n c r, Seneral Manager. traffte-ägem. H. Z. mltd, En. Paff. Sgt Eleveland. O. W. Niohols, Passagier.Zlgeut. Zndianaxo!tl, Znd. 0. ste Hau und 1ZS . Sd J2w,i Stkx. iMWVM SVl'ÜtitWAlBAMTlCHlä6tTllTAib' u W w " . Die kürl:ste und direkteftt Linie von 1 N73IAIVIOI-.IÖ nach Frankfort, D:lpbi. MontZcello, Michigem Citv, Chicago, und allen Orten un nördlichen Jndiana, Michl gan, nördlichen Illinois, Wisconsin, Iowa, Mwnesota, Nebrat 'a, Kansa, flto Mexico' Dakota, Nevada, tZiirado, Kalifornien und Orezon. cd hl9 Qri rtrtUtf! o mm v.. V j m von Iudianadoli nach ttieago ; ebenso nach Michtgan City. Elegant. Pullmann Schlaf Waggons auf den Naektzüg. Gepäckarken bis an' Re.seziel ertheät. Atn Bahn hat größer Ve uemlich ketten der' billiger Rat alt xoix. 0let)f nd ai,irA nicht ,u tibertreffen. Etabi-Selet. , tller Plsrforu, und toßkiffen, Luftbremfen und a.'' moderne Sin. rtchtunge, unübertreffttch Lorther' für Smtgra. ten, Land und TouriftnlUt nv irgend ine Otte, der on andere Bahnen dkruhi wlrd. Wenn an nördlich, südlich, öfllich 4.r westlich , reise wünscht, kaufe man utcht da ?htg ttit, bt man unser Preis u. s. w. geskhe. Oege Näherem wende man sich an Kobort ItJmrnott, Distrikt Passagier Ygent, . 26 Süd Jllinot Straße, Zndianax, , Ind. Zohn V. arso. . k. ilnkkaI.Vrwaltek, ral Passagier, at d'eaa.'. dieaa.. SSd5Zch. JI&IRB Die rzefie RnH deßr Seh 4 lxulsv1Us, NkisdvUIs, ZeiQpkIs, Ch&t - t&nooga, Atlanta, Sav&nnah, Jackionville, Mobile and New Orleans. C ist dsrtheilhaft far Passagiere nach dn SUen, !ne direkte Route zn nehmen. yalak, Schlaf, und Parlor-WaLen zwischen khieago nnd Lseisdtlle nd St Lsuis und Louisdill ol) Wagenwechsel. Comfort, SchnelligkeU und Sicherhett iitUX die 3tT die alle ,uv'2sfige D. Ml. & Ä. M. M. 1.. Der In er. lftstt enira! Pafsaiiergkt, srdost, afhingts und Illinois Clx., Zndkls L. T7. HcKrsrjrA BaperinUntlcnt.
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