Indiana Tribüne, Volume 9, Number 302, Indianapolis, Marion County, 22 July 1886 — Page 4

Hiesiges. Indianapolis, Jnd,, 22. Juli 1856. CIn unsere Leser ! Ölt suchen unsere Leser alle Unregeläßigktiten in Bezug aus Ablitserung der .Tribüne" unS so schnell vle möglich mitzutheilen. DtLsr dr Tribüne find rsucht. keine Son. nmntgldr an die Zt&itx, sondern nur an Herrn Schstdt, unsern ollettoe oder in der Offlee u be ,adlen. Herr Schmidt ist für alle au der Ofsie etzenden ZeUunaen verantmortuch, stellt selbst sein Träger an. und alle entgehenden Verlust fallen ihm ,u. Wir bitten deshalb ihn vor Schaden u bewah, ,n, der ihm dadurch wachsen könnt, daß Sudsrnp ttonlgelder a Jemand ander! all an ihn, der in der CHe bezahlt werden, e müßte den der betr. Xxlgcr ine , Herren Schmidt unter,, tchnet Qumunz haben. civilftandsregister. IZr zzsttne cs sisd die d r'? Ut Outtir.) Geburten. Andrea ThomaS, Knabe. 11. Juli. Larry BrennZn. Knabe. 19. Juli. Robert Stuck, Knabe, 19. Juli. Jobn Craigle. Mädchen, 16. Juli. . Katie HineS. Mädchen. 13 Juli.. Albert Wilson. Knabe. 18. Juli. Henry W. Abratn?. Mädchen, 17. Juli. William ThomaS. Knabe. 12. Juli. William Amlhor, Mädchen. 11. Juli. H e i r a t d e n. William Wyrick mit Mary Underwood. TodeS s äl l e. Sarah Mason. 17 Jahre. 21. Juli. Eordelia W. Page, 29 Jahre. 19. Juli. Annie Goodnight. 6 Monate. 20. Juli

Unsern Lesern in Haugbville diene, daß der gegew väktige Träger in seiner Stelle veibleidt und die Abonnenten sind gebeten, die von ihm empfangenen Zeitungen an ihn selbst zu bezahlen. 3- Die Fleischer .muhven' in das neue Stadtgedüude. ET Scharlachsieber No. 177 Englifh Avenue. kz- Der Liederkranz erwählte gestern Abend Hrn. Carl Baden per Akklamation als Finanz Sekretär. Die besten Bürsten kaust man bei H. Schmedel. No. 423 Virginia Avenue. Die Richardson Zuaven gehen am Samstag Morgen nach Lasayette.um dem Feldlager beizuwohnen. 3- Henriette Perdue klagte aus Scheidung von Alsred Perdue. und Alfred Ray suchte um Scheidung von May Ray nach. - Einem Chicagoer Reisenden, Na meng George BeaSley wurde gestern im Bahnhöfe eine Reisetasche gestohlen, die mit ihrem Inhalt etwa $25 werth war. t&- An der Virginia Avenue scheute gestern daS Pferd vor einem Wagen der Gall'schen Teppichhandlung und brannte durch. Der Kutscher fiel herab und trug leichte Verletzungen davon. tST Kurz nach 8 Uhr gestern Abend stiek aus der Gürtelbahn ein Frachtzuz mit einigen Frachtwagen zusammen. Der Condukteur Shergrove wurde vom Zuge geschleudert und trug schmerzhafte aber nicht lebensgefährliche Verletzungen davon. " Olozart Hain No. 13, V-Ll.O. D.. Sonntag Abend, den 23. Juli zur Feier deS 14. Stiftungsfestes großes OommernachtS-Fest in der Turnballe an Ost Maryland Otraße. I GuS. Paul, Vormmn in der New Vork Lzundky, rutschte gestern an der Ecke von Maryland und Mississippi Straße aus einer Bananasüale aus und verrenkte NÄ ven u. t muhte tn einer Kutsche nach Hause gefahren wer den. kS" Die Wden Band gab gestern Abend in Tomlinson Halle ein Promena dekonzert, daS ziemlich gut besucht war. Der Eintritt betrug blo& 10 CentS. Die Musik war recht gut und es wird dem nächst wieder ein ähnliches Konzert statt finden. IST Morris Healey wollte gestern Abend im Bahnhof einen Handwagen vor einem einsabrenden Zuge auS dem Wege bringen. .E war aber nicht schnell genug, wurde von der Lokomotive g troffen und zur Seite geschleudert. Er trug schmerzhafte, aber nicht lebenSge fährliche Verletzungen davon. 3 Die Voruntersuchung gegen den der Fälschung angeklagten Alsred Harri son wird theilweise einen politischen Cha rakter annehmen. Dieselbe begann gestern Abend, ging aber nicht zu Ende, und wird heute Abend fortgesetzt. Harrison ist der schwarze Mugwump. der bei der letzten Wahl eine Rolle spielte. Um zu beweisen, dab dle Unterschris auf dem in Frage stehender Check von varrnon gt,azrreoen wuroe. werden zur Vergleichung der Handschrist verschiedene Briefe vorgelegt werden, welche Harnson während der Wahlcampagne an verschie dene republikanische Politiker schrieb, und in denen er seine Dienste für Geld anbot 3 den besten JeuerVerstcherungS Gesellschaften des Westens gehört unde dingt die Franklin von JndianavoliS Ihr Vermögen beträgt 5320.000. Diese Compagnie repräsentlrt dle .Northwestern National- von Milwaukee,- Vermögen 31.007.193.92 und die .German Ameri can von New York deren Vermögen über $3,095,029.59 beträgt. Ferner r rälentirt Ne die .Mre Anociation o London Vermögen $1,0C0,000 und die .Hannover os New Von" mit einem Ver mögen von 52,700.000. Die .Franklin" m namenma veSvalb zu empseblen. wei fit nicht nur billige Raten hat, sondern wer! außer- ven regelmSkigen Raten, auch der grotzen Verlusten kein Auf schlag erfolgt. Herr Herrna n X Brandt, ist Agent für die hiestg Clait und Nugegtäd.

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Verunglückt. Heute Mittag, als die Leute im CommifstonHauS von Geroe, WigginS & Co., 45 Süd Delware Straße, vom Esten .zurückkamen, fanden sie Benj. Norris, der inzwischen allein im Store gewesen war, bewußtlos im Keller aus dem Rücken liegen. Er war vom zweiten Stockwerk durch die Elevatoröffnung in den Keller, eine Höhe von ungefähr zwanzig Fuß gestürzt. Der Verunglückte wurde per Kregelo'ö Ambulanz nach seiner Wohnung 162 gleicher Ave. gebracht. Seine Verletzungen scheinen schwer zu sein. Ein Schwindler. Seit einigen Tagen besucht ein Herr der sich Hamilton Gault nennt, und sich für einen Correspondenten der N. V World auögiebt, hiesige Fabrikanten und verspricht gegen Bezahlung deren Ge schSste in einer Correspondenz an die World besonders herauszustreichen. Eine telegraphische Anfrage von Seiten Dean Bro'S. bei der New York World ergab, daß der Mann ein Schwindler ist. Ei nige Firmen aber, darunter die Söge fabrik von AtkinS & Co. waren bereits auf den Leim gegangen. Plötzlicher Tod. Dr. D. M. Funkhäuser starb gestern Abend in seiner Wohnung No. 223 Nord Delaware Str. eines plötzlichen Todes Er hatte seit einigen Tagen über Un Wohlsein geklagt, seine Patienten aber wie gewöhnlich besucht. Als er um 10 Uhr zu Bett gehen wollte, fühlte er p!ötz lich einen heftigen Schmerz in der Brust, schickte seine Frau nach dem im Hause wohnenden Dr. Wright. siel aber in dem -selben Augenblick todt zu Boden. Der Schlag hatte ihn gerührt. Dr. Funkhauser war in Virginia ge boren, und kam 1849 nach Indianapolis Er starb 66 Jahre alt. Alter schützt vor Thorheit nicht. Franz Bergmann und Wilhelm Jske hatten gestern ein große? Wettlausen an MorriS St'aße veranstaltet. Ein großes Auditorium hatte sich eingefunden. Der alte Willem, nicht zu verwechseln mit dem in Berlin, ging als Sieger hervor und erhielt den ausgesäten Preis, bestehend in einer Box Siife und zwei Flaschen Wein zuerkannt. P-lizet'Gericht. Henry Brüning von dem wir gestern berichteten, wurde wegen Trunkenheit bestrast. James Iddings und Michael Mori arity, zwei junge Bengel im Alter von 13 15, Jahren, waren deS Straßenraub? angeklagt. Die beiden JungenS scheinen in dem Geschäft bereits gut bewandert zu sein. Sie machten sich zur Ausgabe Alteröcollegen in den Straßen anzuhal ten und ihnen alles abzunehmen was sie in den Taschen hatten. Ferner beschäs tigten sie sich damit am tfjnal und Flußufer die Taschen in den Kleidern der Badenden zu leeren. Sie wurden dem Kriminalgericht überwiesen. Mary Gavin mußte wegen Frieden? störung Strafe zahlen. . Der kleine Stadtherold. Frl. Emma Wagner wird eine Erho lungöreise nach Tell City machen. Regeln beim Einkauf vsu Gemüsen. Blumenkohl. Festgeschlostene kleinere Köpfe sind größeren vorzuziehen ; letztere sind oft zähe und faserig. Man sehe immer aus feste weiße Blumen, weil die selben weit auSgiediger sind. Rothe Rüben zum Einmachen müssen purpurroth, fest und fleischig beim Brechen sein. Kohlrüben sind am besten, wenn man breitrunde, nicht längliche einkaust. Sehr sein im Geschmack sind-die blauschaligen kleineren Rüben. Gute Rettige erkennt man daran, daß die Herzdlättchen oben noch fest auf der Frucht sitzen und noch keinen Stengel haben. Beste Sellerlewurzeln sind diejenigen welche glatt, ohne Auswüchse und mitte! groß sind. f In Cmcinnati beginnt am Dien stag. den 27. dS. der 17. deutsch. amerika nische Lehrertag. Am Mittwoch wird Herr Emmerich von hier einen Vortrag über: .Der deutsche Unterricht in den öffentlichen Schulen" halten. kS" Herr Frank Kreis, welcher früher eine Wirthschaft No. 13 Süd New Jersey Straße führte, hat sich jetzt in Dayton. Q. niedergelassen und eine elegante Wirthschaft nebst BoardlnghauS an der Ecke von May und Vanlear Straße dortselbst eröffnet. Indianapolis, welche nach Dayton kommen,' sollten Herrn Kreis besuchen.

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pfyn-rmcfn n-n-rm f&cp-u Die Süngcrfahrt nach Milwaukee. (Tpezislco:respndenz:n der Ind. Tribüne.) I. Expreßzug der Pan Handle Bahn, 21. Juli 1885. Soeben um. 2 Uhr sind wir in LoganSport angekommen und unter Sin gen und Jauchzen frischte sich die lustige Gesellschaft an einem kräftigen Schluck. Die ganze große Gesellschaft gleicht einer großen Färnilie, die aller Sorgen bar, einträchtiglich zusammen ißt, zusammen trinkt, zusammen singt und jauchzt und deren einziger Lebens zweck in Amüsement zu bestehen scheint. Wir hatten kaum Indianapolis hinter uns. am Bahnhof sang der Männerchor noch daS schwermüthige Lied .Weh daß wir scheiden müssen" als wir uns alle gemüthlich niederließen und in tomuaisti scher Weise HauS hielten. Aber o weh ! bald verfinsterten sich die heiteren Gesichter, als man auSfand. daß man eS versäumt hatte, für Anseuchtung der Sängerkehlen zu sorgen. Eine Un terlaffungSsünde, welche glücklicherweise in der Station Tipton gut gemacht wer den konnte. Man hatte vom Zuge auS dahin tele graphirt und mit mehr Jubel ist wohl noch nie ein Faß Bier begrüßt worden. als dieses. ES wäre auch gar zu schade um den schönen Durst gewesen ! In LoganSport haben wir unS, wie oben bemerkt, für weitere Strapazen ge stärkt und dabei ist ein kleines Malheur palsict. Herr Pich, der Weib und Kind dabeihatte, fand, als der Zug LoganS port bereits verkästen hatte, auS, daß Weib und Kind zurückgeblieben waren. Der Zug war ihnen vor der Nase weg gefahren. Ja wenn der Mensch P ch hat Ein Beweis, deß daS Sprichwort, .wer seinWeib lieb hat. läßt eS zuHause, doch etwaS für sich hat Einer andern D.me ist ein goldener Zwicker aus dem Wagensenster gefallen, eine unangenehme Geschichte, wenn man, wie sie kurzsichtig ist, aber die Sängerfestlaune hat alle Theilnehmer so vollständig übermannt. daß solche Zwischensälle nur Veranlas sung geoen. Die gute timmung zu Heden. Der unverwüstliche Hcckler ist natürlich auch dabei, und trägt redlich dazu bei. die Lachmuskeln anzuregen. Eben läuft er mi! einer Puppe umher, und er stellt sich gar nett dazu an, das Baby einzu schläfern. F. O. II. Milwaukee. 22 Juli 1883. Eine menschenfreundliche Gesellschaft diese Sängerschaar. Während der gan zen Bootfahrt, welche von gestern Abend um 7 Uhr bis S Uhr heute Morgen wädUk, war sie darauf bedacht, für Un teehaltung zu sorgen. Die Bootfahrt welche vom schönsten Wetter begünstigt war, war sür Alle mit Ausnahme Eini ger, welche ein menschlich Rühren nicht zu bewältigen vermochten ein großer Genuß Unter Denen, welche zu den Gerührten zählten, befand sich auch Freund Hcckler und Schreiber ds. Die menschenfreundlichen Sänger, welche so wacker sür Unterhaltung sorg ten, und jedenfalls von dem Gedanken ausgingen, daß allzuviel Schlaf unge suno t. yaven oasur geborgt, vag um dem Allzuviel vorzubeugen, überhaupt nicht geschlafen werden konnte. John P. und Jac. Boö fungirten als Wache, damit die in den engen Schlaf zimmernZufammengeferchten ja nicht der süßen Ruh pflegen konnten, von welcher während des SängerfesteS wohl wenig zu verspüren sein wird. Für die .Kran ken- hatten sie allerlei heilsame Tränk lein. In wahrhaft rührender Weise sorgten sie sür ihr Oberhaupt, den Prüst denten BaruS. Einmal ersuchten sie ihn sein Fenster zu schließen. daS nächst Mal hielten sie eS für sehr gerathen, daß Herr Barus frische Lust schnappe und der Gutmüthige fügte sich immer mit vie Geduld in die guten Rathschläge. Die richtigen Sängerbrüder verblieben während der ganzen Nacht aus dem Ver deck. Nach allen ausgestandenen Strapazen kamen wrr doch yeute Morgen ganz wohlbehalten und in bester Stimmung hier an, eigentlich etwas zu früh, wodurch eS kam, daß wir nicht mit Musik empfan gen wurden, denn die Depesche, welch unsere Ankunft ankündigte, war auS irgend einem Grunde nicht hier angekom men. Als bei der Ankunft zum Appel gebla sen und Heerschau gehalten wurde, da stellte sich heraus, daß Einer verwunde zurückgeblieben war. Albert Kopp war in Chicago sitzen ge blieben. -Der verlorene Sohn wird aber hoffentlich bald wieder gesunden werden. Am Dock befanden sich einige Jndla napoliser Damen, sowie Herr Gustav Barthelö. Dann gingS nach dem Hauptquartier deS Männerchor, welches sich im Lokale

des Herrn Koch befindet. Ueber der

Thüre desselben befindet sich folgender hochpoetischer Erguß: .San Souci- das heißt ohne Sorgen, Drum Sänger, kommt genirt Euch nicht Beim Herrmann Koch seid Ihr geborgen, Bei Tage und bei Lampenlicht DaS war allerdings etwas viel nach überstandener Seekrankheit aber bei einem Sängersest muß man schon Etwas aushalten. Die Stadt prangt im schönsten Fistschmuck, las Wetter ist prächtig. Ein großer Theil der Vereine ist bereits angekommen, die andern stellen sich nach und nach ein. Gestern Abend fand eine Probe vor einem überfüllten Haufe statt. ES scheint daß alle Arrangements in großartiger Weise getroffen sind. F. O. Baupermtr. Alexander I. Jsgrigg, FramehauL an Tennefsee Straße, zwischen 11. und 12. Straße. $1200. Uns Un Otrtötidofin. Criminal-Gericht. Charles Golden wurde wegen Pferde diebgahlö mit 2 Jahren Zuchthaus' be straft. Der Board of Equalization setzte die vom Assessor festgesetzten Steuerab schätzungen um durchschnittlich 20 Prozent herab. Qem VuSlavde. Für Bart und Ire ihe it.'t oder vielmehr fur Bartfreiheit !" laute" das Feldgeschrer, unter welchem die Diener im römischen Senat sich zusammen geschaart haben, um das in einem Man gel bestehende äußere Abzeichen der Knechtschaft los zu werden. Von Piemont nach Florenz, von Florenz nach Rom ist ihnen der Schimpf gefolgt, keinen Bart tragen zu dürfen. Weder Oberlippe, noch Kinn, noch Wangen duif en die mannliche Zierde auf reisen, kahl und glatt und ausdrucklos mußte ihr Antlitz erscheinen. Was half ihnen da Perrücke und gepuderterZopf? konnte die Kniehose sie trösten ? An vierzig Jahr? haben sie es geduldet, daß ihnen den Bart zu tragen versagt war, läyger tragen sie es nicht mehr, und sie kämpfen ,hr natürliches Recht auf Bart." Zu nächst freilich richteten sie an den Senatspräsidenten die submisseste Bitte, er möge sie von dem obligatorischen Nasirmesier befreien; aber der General Durando schlug das Gesuch ab. Er muß es mit harten Worten gethan haden; denn als die Abgewiesenen sich zu rückzogen, empfanden sie bitterer denn je den Mangel, der sie hinderte, ihre Flüche in den Bart zu murmeln. Die Verzweifelten haben ihre Sache nicht aufgegeben. Eine Verschwörung ist im Werke, ein Strike in Sicht, und der italienische Senat wird bald vor der Wahl stehen, gar keine oder bärtige Diener zu haben. Es ist nicht oft der Fall, daß sich in einem Gerichtshofe eine solch dramatische Scene abspielt, wie sich dies jüngst im Strand vor dem Leichenbeschauer in London und den Geschworenen ereignete. Es wurde eine Leichenschau über einen Mann gehaltn, der in der Themse gefunden worden war, und verschieden? Zeugen identisicirten die Leiche. Sie wiesen auf gewisse Verstümmelungen an einer Hand, und wollten auch gewisse Gegenstände, die an der Leiche gefunden worden waren, als dem angeblich Verstorbenen gehörig anerkennen. Die BeWeisausnahme war so klar, daß die Geschworenen eben im Begriff waren, ihren Wahrspruch abzugeben, als der angeblich ertrunkene Mann in Begleitung eines Polizei Jnspectors das Gerichtszimme, betrat. -. u . tn A i ; r x , .-- uivu O II $ l 1 1 IV a.lllU kraten als Geschäftsleute schreibt man aus London: Seit der Herzog von Agrhll, dessen ältzster Sohn eine jüngere Tochter der Konrgm Vrctorra geyenathet hat, zwei jüngere Söhne aus finanziellen Rücksichten ein Geschäft erlernen ließ, sind noch andere Adelige gezwungen worden, dem von so hoher Seite gesetzten Beispiel zu folgen. Der Marquis of ondonderry, der Ergenthumer von werthvollen Steinkohlengruben, ist es müde geworden, den größten Theil des Pofites m die Taschen der Zwischenhändler wan dern zu sehen, und verkauft seit 1335 seme Kohlen drrekt an dre Konsumenten, mit welchem Erfolg kann man vomVice Kanzler erfahren. Wenn edle Lords Krämer werden, sollte doch die widersin nige Scheidewand, die noch jetzt Engros Händler und Kleinhändler im büraertichen Leben gesellschaftlich trennt, nicht mehr lange haltbar sein. Und der edle Marquis steht nicht allein. Jeder Be sucher des Westendes kennt die ausge zeichneten Hansoms, dre mrt den Buch staben S. T. bezeichnet sind. Eine Fahrt t r rrr r v , in einem ivicyen vagen nacy Hurnngham ist ein Vergnügen, das man sogleich rncht vergißt. Diese Mletywaaen, die ihre Bequemlichkeit und feinen Pferde wegen mit Necht m ganz London be rühmt sind, gehören dem Sprößling des ältesten englrschen Grafenhauses, dem Carl of Shrewsburh und Talbot, dessen Adelspatent 444 Jahre alt ist. Der edle Graf rst em Landeigenthümer rn Irland, wo er den Titel eines Earl of Waterford führt, und finanzielle Gründe mögen in dreier vrsan erfolgreichen Spekulation maßgebend gewesen sein. Doch ist der Herzog von St. Albans, der kürzlich in ?!ottingham einen Fleischerladen eröffnet hat, kein armer Mann, wenigstens nicht nach deutschen Begriffen, obgleich einer seiner Gutsnachbarn mir ihn kürzlich als poor gentleman beschrieb. Die Thatsache scheint eben zu sein, daß das Fallen der Preise aller Bodenerzeugnisse aucb reiche Landeiaentbümer aelwunaen hat, auf Mittel rn sinnen, direkt mit den Konsumenten in Verbindung zu treten.und der Herzog von St. Albans hat nur ge than. was in Susser und Surrev Hun derte Farmer und Großgrundbesitzer zu thun aeNvunaen worden sind. Das neu ste Beispiel ist eine adelige Dame, die in cn . i ri . ... r.rt. .tn: Vononreer, emer ver latyivnaoeiilen Straßen Londons, em Putzmachererze schäft eröffnet hat.

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