Indiana Tribüne, Volume 9, Number 302, Indianapolis, Marion County, 22 July 1886 — Page 2
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Hywrt"? -!-."- iwmiau SrtBütte - - -W. Erscheint FSglitZ und SsnnlagS. ttxii ttgllcht .Trilüne Kstet durch den Xxluta J Cntlv Stech, fcU eonatagl rZrtlft f ltl V? och. Cfibl zusams 1 niB. ?Jt YA ,ugsl U Boiail5lji;ilfl 15 fix Satz. Offfc 120 O. Marvlandßr. Indianapolis, Ind., 2.. Juli 1636. Nur für Kapitalisten. V!5 Ansiedelung deutscher Auswanve. ... vwi .u. vmMu,'niNivv(niiv, I trotz der Begeisterung, mit welcher an V . Krn Matt. Xiii(4i.n KrtTrtnian (ntl! I , fangs .vielfach diefr Ausbreitung der 7- oeuc?en ..acytpyare oegruvr rooroen ' . . ifrf situ. Q:..Cl -n&t I . . r ni r i r w r v. )tiifUf mi tthy.... jv4u,pi. unv., i elcyen moeu an v:e,er ermeioung w a. . w if i. cr j. a. ri. i , tk. , . er uni veuiiqem c?uH ,leyenoen uu kniender Wunsch der Auswanderer hat, den ihnen unbequemen deutschen Staats f li f C . fY 4 . . : veryalmen na? zu emzieyen, wouen du hrer nicht untersuchen, sagt tm Berlme, Blatt, wlr wollen nur darauf ausmerl sam machen, daß auch in materieller Be . Ziehung die Auswanderung nach den , 4 ? X M M C TnMlM C!MtMAllli. I
wuuyn vivivi.n wiywic4iutui v.s. geman weroen etc lruenoen zur .lötet, welche die meisten AuswanderungS. Verlegung ihrer Mandate aufgefordert lustigen nicht zu überwinden im Stand, ,,d. eventuell derselben verlultia erklärt.
sind. (I 4m4 4 VitiiT. J a m Aft UrtM I ikv iiui wi unw i mini wvh unzweifelhaft sachkundiger und den Co lonjalbestrebungen wohlwollender Hand '.r x r. tt, . , ? m 1 gciqrievenen riuel uoer oen Bismaru Archipel (Neu-Britannien) und . seine urunrr an oeurcye ViOionic yervor, m T am Wia Amliiiti flPMvftfMdfT" I Vlt wwvmn vniv I . .. 1 neueromgs veroffenttlcyr, m etcyem at lerdings die Zukunft dieser Colonie als eine sehr glänzende hingestellt wird, aber doch die Ansprüche, welche für's Erste an die Auswanderer gestellt werden, so hohe sind, daß unter denjenigen unserer Lands leute, welche letzt ihr Vaterland verlas sen, sich wohl nur s. werden, denen man diuUtht .niif (?rfns htf nfTrtntH vmw wiw w.viv 11 v,n"f r I um m - i5r :au(uanbR!8 iu "n mert Tr rftff in VnTfhm ht yk,v. I hältnisse des Bismarck . Archipels und seine Silfsauellen sebr einaebend besvro. chen werden, kommt nämlich zu dem Schluß, daß nur folgenden Klassen unserer Landsleute die Uebersiedelung dort hin empfohlen werden kann : 1) andwirthschaftlichen Unterneh mern im Großen oder Kleinen, jedoch nicht ohne ein Capital von mindestens 20,000 maxi (55.000) in der Hand, nachdem die Reisekosten g e deckt sind. 2)"Tecknikern, welche, mit genü gendemCaprtal versehen, die Ber ) v V mrmw "www wertbung der Holzmassen an den Küsten der Inseln in die Hand zu nehmen beab sichtigen. 3) Zimmerleuten, welche mit dem nothwendigen Handwerksgeräth und ei nrgen hundert Thalern zu ersten An schaffungen dort ankommen sollten, um an geeigneten Plätzen den Bootbau zu betreiben und die im Stande wären, even tuell auch andere Zimmerarbeit, Repa t,.r. 5-; c.:s,s... ' . " " " T l , V. WUJ Vtt, J)HtH WIIV .Mn virtr, Anfinm it f . Mv., Vv,,r ,. wV. 0 . leiten, und welchen es dann niemals an genügendem Absatz und voller Arbeit fehlen könnte. I ' . 4) Jungen Steuerleuten, Schiffscapi tänen. die. in ibrem Berufe tücktia und kräftig, lieber während einiger Jahre bier für sich selbst arbeiten würden, als zu Hause bei überwältigender Conkurrem ?labre lana auf Beförderung und Anstellung zu warun, welche dann auch noch kaum ausreichenden Verdienst und angenehme Lebensverhältnisse bietet. . . Um liapiial von 5 OUOO Mark an Urt und S:elle wäre zur theilmeisen Anschaf . . . U ' . i. 1 I fung des Betrieosmaterial und sonst 'cothigem ausreichend. Man siebt, armen ASswanderern. resv. solchen mit nur geringen Mitteln, wird . .. r r . . , r- , . der Vlömara-Arcylpei maji als Qti oer Auswanderung emvfoblen, denn selbst die ad 3 aufgeforderten Zimmerleute sollen im Besitz von einigen hundert Thalern, also wohl rund 1000 M. sein, r'. i -w r und wenn sur die ecyntter au reine Summe, welche' sie mitbringen sollen, . Pi r . ' ; l i . l I aenannr in. to wiro iever, oer mir oen Kosten der Gewinnung von Stämmen aus Wäldern vertraut ist, wissen, daß unter einem zu einem solchen Zwecke geU . . JV . y. nügenden Qaprtat eine verhältnrpmäßlg sebr bedeutende Summe verstanden wer-, den muß. Uebrigens würde es den un ter 3 und 4 Genannten wahrscheinlich doch nur dann nicht an Arbeit und Be sckästiauna feblen. wenn die unter 1 und 2 genannten Auswanderer sich in genü aender Anzahl einfinden. Ob dies der Fall sein wird, möchten wir bezweifeln, denn selbst wenn wir den Ausspruch, daß " ' . . . . . bei uns die Lute auswandern, well es ibnen iu aut aebt. als richtig annebmen. so dürften sich doch unter diesen auch nur . ' r! V w.sX. .". l C.L. ! 1 . f
ehr wenige finden wa i I - . I V ... UT ... siu.i.u V.. AVMAM
rathen kann, mtt ng .vp'
ITtNigc iaocn, wciivc uvcs cm vjuyum mövu'mi'"" iv vvVulwf' w.vyvvon 20,000 M. und darüber verfügen, ten nichts zu thun und brauchten über Aber auch für diese wird es dort schwer nichts zu denken. Konnte es ein große
sein, die von dem Verfasser m Aussicht ' v. w . m . r - fr . , U gestellte A.en.aoi.ua. lyres apirais zu erreichen, denn wenn er die Kosten pro Arbeiter im Jahre für Unterhaltungs' kosten,' Kleidung und Medicin incl. des Werthes der Waaren, welche sie als Lohn erhalten, auf nur 270 M. an nimmt, so macht das p r o T a g 75 P f., (13 Cents) und wir glauben kaum, daß sich m diesem Lohnsatz Arbeiter finden werdenman müßte denn zu den Kulis seine 'Zuflucht nehmen. - 5 - ' Ein Nrikender Gemeinderath. Der Münchener Allg. Ztg." wird unterm 3.1 Juli geschrieben: Wien hat seit gestern wieder eine Sensationsaffaire. Vor Kurzem hat der G e m e i n d e r a t h f r . " r C -1 CCt P s , u e r einen ri'eur 'tamens laver, mit dem er einen Privatstreit gehabt hat, wie man behauptet, aus Rache, bei der Polizei denuncirt, daß der Friseur vor einer Reihe von Jahren sich emer a j e st ä t i b e I e i d i g u n g schuldig ge macht habe. Oie Votge davon war, datz wider den Friseur eine strafgerichtliche Untersuchung ingeleitet wurde, welche mit einer öerurtbeiluna tu ackt Mona j ' 0 k" f - c y ä . ff r cm ren erier enoeie. ie ommucoe .vier
n!ttd :itett3 Hmi)itis den n.iiutti iiänUn, und dii Presse forderte säst ein stimmig die Mandatsniederlegung Psis ters, welcher jedoch, da er sich noch immer des Vertrauens seiner Wähler zu erfreuen glaubte, sein Amt als Gemein derath beibehielt und auch gestern in der Gemeinderathssitzung der ersten seit dem Bekanntwerden des Falles er schien. Hier aber spielte sich eine merkwürdige Scene ah. Von 79 anwesenden Ge meinderäthen verließen 64 beim Eintre ten Psisters den Aerathungssaal, und nur 14 engere Freunde und Gesinnungs genossen Wsters blieben im Saale. Ver gebens waren alle Bemühungen des Vor, sitzenden, die demonstrirenden Gemeinde rathe zur Stückkehr zu bewegen, und die Sitzung mußte wegen Beschlußunfähig ttt ihr Gnbe nebmen. Die aroke Mebr b-it des Gemeinderaths will überhaupt . nTi s i - ... it f. t . xnu 'pnner Nicyis meyr zu lyun yttven, man verückert. wenn Vnster sein Mandat nicht niederlege, werde die . Mehrheit des Gemeinderaths auftreten. mr i. r . " f L. L . F. - " Cf . C jjjfln lprily! KU(Y üslON, ClNC UU Iörunst des Gemeinderatbs durch dre Vit - - . .. . gierung herde,gesüytt werden jolle. Uine Auflösung hängt jedoch nicht vom Ge meinderath, sondern nur von der Regie ' . . . . gierung ab, und es fragt sich, ob Dieselbe bam aeneiat sein werde. Strikt die mihrfait dös Gemeinderatbs. so mu Keskalb nock nickt die Auflöluna folaen:Gegentheil, den bestehenden Normen I' l. . CYT. worauf für üe 9!euwahlen ausgeschrieben rw r l rrrt r . i tnurten. Aur Die e 'üsei e ai o lonnie msln n A KemeinderatbS Vkister nickt .s.ki.n. Andererseits aber ersckeint " " .' . . L. . t gewiß begreiflich, daß der (öemetnde taiu keinen Denuncianten,der seine Mit hrger ins Unglück stürzt, unter sich dul. den will. ' Line Kundschafter - Colonie. In Nevills SpringS in Texas besin den sich einige unter Oberbefehl eineS .w -s r - r, r l !.... t Armee zmclers neyenoe emmolen- ' r nr r, Ctt - ' . rri , rs. a . Grenze gegen Jnd'an und DesP IttVU vcuüuöc lvucu. n ' övuiivsKap haben sämmtlich einen großen yeilegerbwr m yren oern, uno man kann es ihnen kaum ansehen, daß sie von den Seminolen in Florida ab stammen. Sie sind gute Kundschafter, gehorsam und willig, und gerathen selten mit einander in Streit. Ihre Frauen und Kinder wohnen in Las , MocaS. von - weiter erincyierr em mer,enoer sogn. de interessante Schilderung entwirft: Las B!ocas ist ein kleines Dorf, wo die Familien der Kundschafter sich recht behaglich zu fühlen scheinen und sich dem süßen clchtstyun nach Leiveslrasttn , , . f , f , t hmgeben. .Ab und ZU Met auch manchmal eine heftige Schlacht schen den Weibern statt, wobei es flicht an fürchterlichem Spectakel fhlt, während sie sich gegenseitig mit vollenhänden die Wolle aus den Köpfen reißen. Es scheint, als ob die Keilereien zu den re gelrech:en Vergnügungen der kleinen Co lonie gehören und als ob die Weiber un (i ter keiner Bedingung auf diese ryo w At , , ' . ( .. i i fr. i mna erucvr iel nen mocyien. einmal , f t . " . ' . . fV . .. sah ich eine Frau, die soeben eine wu . ?...w. uf" mu Vu..,, durchgemacht hatte. Sie sagte, sie hatte sich tzt rhre Last vom Herzen geschüttelt v r . . t. f . n s. tnns u. . O ö""""v iw-. Ich sab, wie die Weiber in dem glu henden Sonnenschein in den Höfen bei ihren Hütten ihre FamilienMahlzeiten kochten, vcachla'sig rührten sie mit den Löffeln den Inhalt der Kochtöpfe um. und kümmerten sich dabei ebenso wenig um den Sonnenbrand, wie um die her umschwärmenden Fliegen. Kleine Kinder i , r r i? rrocyenunv lugaun in ocm yeiVenanoe herum oder trieben sich in den Gebüschen . . rr- r rv t Mtt oem wiioen iser zunger Ui len umher. Sie durften thun, was sie wollten, und ihr Vergnügen bestand darin, möglichst wenig zu thun. Um Klei Iw . . s vr. er -er r. . "iis ung gaoen ve grauen ssenoar was bei der Hitze eigentlich nicht zu ver wundern war, docy mutzten sie lyren Schnupftabak haben, den sie sich mit al ler Erfahrung professioneller Schnupr : .i:rx... :t. o -r. : c . serrnnen zivilen ryre Jayne ern.ieven. Sie hatten diese sonderbare Gewohnheit l. V i IT. O" 2 . sTT. .".V . . . von . ro.ib.n flauen im uucn lernt, bei denen sie früher in Diensten waren. Ihr Hausrath war nur sehr ge ring, so lange sie jedoch ihren geliebten . r. r t- .. tr a?nupslavar uno recyr viel onnen schein haben konnten, waren sie zufrieden Schwerlich württ man mitten in Afrika eine wildere Scene sinden können. Ue berall herrschte Ruhe und heiße Gluth ; sogar die Vögel flogen oder zirpten nicht. I rrs. cm . or - r. an? A.esquil-Vaume urearen lyre iauolosen, mit Harz und Stacheln bedeckten Aeste in die Luft empor; das spärliche Gras war gelb und welk. Der heiße ii l V . V , ano straytte die gtuyenoe onnenylye wieder, so daß der Glanz den Augen wehthat, doch die Weiber fühlten sich I Alt A.nr.tnsi A f a w tynrA 4 ' reö irnutf geben 5 I kanadische Einwanderer. Es ist neuerdings in der Tagespreffe die Aufmerksamkeit auf die Thatsache ge lenkt worden,' daß der Cbaracter der ca nadischen Einwanderung nach den Ver. Staaten in der letzten Zeit eine bedeu tende Veränderung erfahren hat. Früber war es die Gewohnheit der jungen fran zösischen Canadier, sobald in ihrer Hei maty die irnte vorüber war, uver die Grenzenach den Ver. Staaten zu ziehen und in den Städten und Dörfern Neu Englands während der Wintermonate Beschäftigung zu suchen. Im Zvrüh jähr kehrten sie dann gewöhnlich wieder in ihre Heimath zurück. Später versiew t- P t r 1 ten die Canadier aus einen andern Plan. Sie zogen nach wie vor nach den Ver. Staaten hinüber, blieben jedoch dort nicht nur einen Winter lang, sondern mehrere Jahre, bis es ihnen gelungen war, bei fleißiger Arbeit und sparsamer Lebensweise ein kleines Capital zu spa ren. Mit diesem Gelde ausgerüstet, zogen sie in ihre Heimalh zurück und verwendeten dasselbe entweder um ylnfi,5 i " ' , ' w..wwi I . rv , u 1 einer ueinen arm ooer zur isründuna eines anderen Gesckäft.
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aeyori. Jz uuuuuict imiaeii in vc i r cr . . .v : .i-,. ; v . Regel nicht niehr nach den Ver. Staäten, um ein paar Hundert Dollars zusam menzuraffen, und dann nach ihrer Hei rath zurückzukehren, sondern sie bringen gleich ihre Familien mit in der festen Absicht, sich bei uns für immer niederzu lassen. Sie schicken ihre Kinder in un sere öffentlichen Schulen und lassen es sich angelegen sein, sich selber so gut wie möglich zu amerikanisiren, um einen Theil jenes seltsamen Völkergemi sches zu bilden, welches man unter dem öcamen des amerikanisches Volkes kennt. Es ist durchaus nicht unwahrscheinlich, daß diese neue Beimischung von fremdem Blut auf die Bevölkerung von Neu Eng land einen bedeutenden Einfluß haben wird. Wahrscheinlich wird die Rasse der I)ankees, die sich bisher noch am reinsten in den Neu England Staaten erhalten hat, einer wesentlichen Umänderung, ob zum Besseren oder Schlechteren, bleibt dahingestellt anheimfallen. Ein angloamerikanisches Blatt äußert sich über diese Frage, wie folgt": Was das Resultat dieser RaffenderMischung sein wird, ist ein Problem, über welches man keine wissenschaftlichen Nachforschungen, sondern nur höchstens vage Vermuthungen anstellen darf. Wenn unser eigenes Volk durch das Zu scrmmenleben mit vielen neu eingewan derten französischen Canadiern seinen Character verändern sollte, dann wird dies jedenfalls auch mit den Neueinge wanderten und den J.achkommen dersel den ebenso der Fall sein, es ließt sogar die Wahrscheinlichkeit vor, daß die Ame rikaner auf die Sitten und Lebensan schauungen der Canadier einen größeren Einfluß ausüben werden, als die Cana dier auf amerikanische Lebensanschauun gen und Sitten. Jedenfalls ist es ein Trost, daß die Canadier ein nüchternes und tüchtige's, ausdauerndes Volk sind, welches im nördlichen Neu England unter den Bevölkerungs-Elementen sicherlich nicht den letzten Rang einnehmen wird." Vom Inlande. Auf St. He lenö Island nah M5ntreal beging dieser Tage der Gras de Gsnzague Selbstmord. Er war völ lig heruntergekommen und sollte wegen Wechselfälschung verhaftet worden. Eine Glasfabrik in Pitts bürg stellt jetzt gläserne Spindeln her, welche in den Aaumwollfabriken Neu Englands an Stelle der hölzernen Spin dein Verwendung sinden. In einerScheune beiOwingS' dale in Kentucky geben neulich dieBretter des Getreidebodens nach, und mehrere Hundert Bushel Weizen stürzten auf ei nen unterhalb beschäftigten Arbeiter. Er erstickte, ehe es möglich war, ihn zu retten. Eine neue l iebe nSwürd u ae" Mode findet bei der Damenwelt viel Anklang : es werden Bettdecken aus den Rücken alter Glacehandschuhe genäht. Die Welt schreitet mit Niesenschrittttk vorwärts. Bis jetzt haben die Tex ner diesen Sommer immer über groß. Dürre geklagt ; jetzt gefällt ihnen auch die Temperatur nicht mehr. Aus Fort Worth wird nämlich berichtet, daß dort das Thermometer neulich 100 b i s 120 Grad im Schatten zeigte. Das ist mehr, als ein Neger oder ein Maulesel aushalten kann. Einen blauen Tod ist in Lynn, Mass. der in der Leder Fabrik von Nicolas Weber beschäftigte Arbeiter Albert Drescher gestorben. Der Arme fiel in eine Kufe, die mir eine? kochen den Blauholz-Lösung angefüllt war, und wurde in strbendern Zustande nach dem Hospitale gebracht. D a s P o st a mt z u E a st Hart ford in Connecticut wurde vor einigen Nächten aller Briefe beraubt. Glückli cberweise waren es nur die Werthlosen" Briefe, welche von den Dieben mitge nommen wurden ; die registrirten Briefe und die Postmarken hatteder Postmeister vorsorglich mit in sein Haus genommen. Melocipede ist der Name für ein neues, musikalisches Bicycle, welches so eingerichtet ist, daß der kühne Reiter mit seinen Füßen nicht nur sein Fahrzeug, sondern auch einen Leierkasten in Bewegung setzen kann, der während der Fahrt die bekannten schönsten Me lodien" spielt. In North Adams, N. tauchte vor einiger Zeit ein gemüthli cher Bursche' auf, der unter dem Borge den, er sei ein Handlungsreisender aus New Jork, eingehende Kneipstudien in der Ortschaft machte. Jetzt hat es sich herausgestellt, daß der joviale Drummer" ein ganz gemeiner Spion war, der in Diensten der "6tate Law and 0r der I eagne" stand und seither nicht nur viele Wirthe, sondern auch viele hervorragende Geschäftsleute in Verle genheit gebracht hat. Ein Narr macht andere. Der Barbier George White von Oswego, N. N. bat es nicht übers Herz bringen kön nen, daß ein Küfer in einer Tonne über die Niagara'Fälle geschwommen ist, und will es ihm jetzt auf eine elegantere Weise nachmachen. Er hat vor, die Stromschnellcn und die Cataracte mit einem Korkanzug zu durchschwimmen. Die Behörden in der Nähe der Fälle werden nichts dagegen haben, wenn White seinen Kopf oder seinen Hals ris kirt. In Athens, N. Z)., versuchte Fräulein Shaw ein Hornistennest auö zubrennen, indem sie an einer Stange mit Oel getränkte und dann in Brand gesteckte Lumpen auf das Nest zu legen versuchte. Sie benahm sich dabei etwas ungeschickt, und eine Strecke trockenen Grases gerieth in Brand. In Heller Angst fing sie an, um Hilfe zu rufen. Ihr Geschrei wurde von mehreren Jun gen gehört, die in der Nähe im Waffer badeten. Sie sprangen nackt aus dem Fluß und liefen unter dem Rufe: Feuer !" die Hauptstraße der Ortschaft entlang, bis die Feuerwehr eintraf und den von Fräulein Shaw verursachten Brand löschte. . . JnNewYork wurde bei Vor nähme von Erdarbeiten hinter dem GrundhauÄ No. 61 Rose Straße dieser Tage ein sehr großes männliches Skelett gefunden, und eine jetzt in Centreville, New Jersey, wohnhafte Frau Barbara i m-rr . . , , r . iHiinl hvmiint mit ilwil vkUir j:'..?z.Jrnn lrp Bruders Friedrich Bübl ist. von dem
fetan seil öem M; Mai i8ö7 nichts inihö c sii .. l. i v.. v i yvwu.i wuii ouin u.. vuniuio in jwvi velts Zucker Raffinerie arbeitete, war am Abend jenes Tages von feiner Wohnung, No. 174 Third Str., nach der un teren Stadt gegangen, mit $45 in der Tasche und einem neuen Anzug. Seit dem war und blieb er verschwunden, und man nimmt an, daß er das Opfer eines Raubmordes wurde. In Michigan ist dieserTage eine ganze Stadt gebohcottet worden. Die Farmer in der Umgegend von Bat tle Creek, einer etwa 12,000 Einwohner zählenden Stadt in Calhoun County, haben über die Stadt den Boycott ver hängt, weil man ihnen nicht mehr ge statten wollte, in den an und für sich engen Straßen der Stadt mit ihren Fuhr werken zu halten und ihre Bodenproducte feilzubieten. Die bohcottenden Farmer sind jetzt dahin übereingekommcn, ihre Bodenerzeugniffe in einer anderen Stadt auf den Markt zu bringen und dort auch ihre Einkäufe zu machen. Hierüber ist natürlich Heulen und Zähneklappern unter den Geschäftsleuten von Battle Creek. UeberWaldbrändewird aus Muskegon in Michigan berichtet : Seit 24 Stunden ist die Stadt in Rauch ae hüllt, der von den Bränden in den sie umgebenden Wäldern herrührt. Man kann nur auf kurze Entfernung Gegen stände erkennen, und käme nicht gelegent lich ein Windstoß vom See, so würde man in der hier herrschenden Lust bei nahe ersticken. Es hat seit Wochen nicht geregnet, so daß die Feldfrüchte sehr gelitten haben. Aus allen Richtungen laufen Berichte über Waldbrände ein. Farmer und Holzhändler haben seit meh reren Tagen versucht, den flammen Ern halt zu thun, sich aber in den meisten Fällen genöthigt gesehen, ihre Familien und Effecten an einen sicheren Ort zu bringen. Auch um Howard City wü then Waldbrände. Der Farmer John Rodenber ger wohnt in der Nähe von SheltonS Point im Territorium Washington. Seine vier Kinder, von denen das jüngste sechs Jahre und das älteste neun Jahre zählt, gehen bereits sämmtlich in die Schule, welche sich an dem Wege zwi schen der kleinen und der großen Skookum Bai befindet. Als kürzlich die Kinder sich auf dem Heimwege aus der Schule befanden, sprang plötzlich ein Kuguar ans den herabhängenden Zweigen eines großen Baumes auf den kleinen sechs jährigen Jeffe, der rüstig hinter seinen älteren Geschwistern einhermarschirte, herab und grub ihm seine Klauen in die Kopfhaut, wobei er ihm noch die Wangen und ein Ohr verwundete. Der acht Jahre alte John hörte das Geräusch, drehte sich um und stürzte sich, mit einer Milchflasche bewaffnet, auf das Raub thier. Er faßte dasselbe mit der einen Hand an's Obr und mit der anderen schlug er darauf los, bis die Flasche in Stücke zersprang und der Kuguar entfloh. Der Verwundete wurde m s Elternhaus gebracht, .und die Nachbarn machten sich auf die Jagd nach dem Kuguar. Sie fanden ihn in der 3?5Ke des Platzes, wo er das Kind überfallen hatte. Es gelang ihnen, das Viehzeug zu erschießen. Es war nahezu neun Fuß lang. In Bay City, Mich., hat unlängst der polnische National-Verein der Ver. Staaten seine Versammlungen abgehalten. Während der Unterhandlun gen erklärte derselbe ausdrücklich, er wolle mit Socialisten und Anarchisten nichts zu thun haben. Der Verein zählt ungefähr 1200 Mitglieder; die Ge sammtsumme der in den Ver. Staaten ansäßigen Polen ist wohl mit einer Mil lion nicht zu boch gegriffen. Die Theilnehmer an einer Theeparthie, welche in der Wohnung ei nes Hwrn Wiley in Charleston, Jll., gegeben wurde, erkrankten sämmtlich nach dem Genuffe von Hühnersalat unter allen Anzeichen von Vergiftung. Sechs Personen befinden sich in precärem Zu stände, während die übrigen außer Gefahr sind. Wer den Salat" auf eine so lebensgefährliche Weise zubereitet hat. ist bisher noch nicht in Erfahrung ge bracht worden. Vom Auslande. Ueber das Heirathsgut der Ossiciere in der österreichischen Armee sind jetzt neue Bestimmungen erlaffen worden. Danach muffen heirathslustige Lieutenants ein Nebeneinkommen von 1000 fl., Hauptleute 800 fl., Majore und Oberstlieutenants 600 fl. aufweisen, bezüglich Bürgschaft? von 20,000, 16,000 und 12,000 fl. erlegen. Vor dem 30. Lebensjahre ist diese Bürgschaft noch um die Hälfte hoher, dagegen dürfen die Obersten jetzt ohne Bürgschaft heirathen, müffen aber, wenn sie 60 Jahre alt sind, auf Wittwengehalt verzichten. Die Schranke, daß früher nur dem sechsten Theil der Ossiciere die Ehe gestattet war, ist dahin erweitert worden, daß jetzt der vierte Theil der Ossiciere Heiräthen darf. Bisher betrug die Caution für den Offi cier unter 30 Jahren 24,000 fl., für den Ofsicier über 3ü bis zum heirathsfreien Generalmajor 12,000 fl. Die Versetzung der Staatsoeamten polnischer Nationalität aus den früher polnischen Landestheilen nach deutschen Provinzen des preußischen Staates nehmen ihren weiteren Verlauf. So sind am 27. v. M. die Seminarleh rer Görtz aus Rawicz nach Liebenthal in Niederschlesien, Bicganski und Simon aus Paradies, ersterer nach Hildesheim, letzterer nach Paderborn versetzt worden. Der höhere Schulamtscandidat Kuroch, welcher als Lehret der Mathematik und Naturwiffenschaften am Gymnasium von Rogasen wirkte, ist durch Ministerialreskript benachrichtigt worden, daß er weder in der Provinz Posen, noch in WestPreußen, noch in' Schlesiens angestellt werden könnte, und hat, als er sich hier auf nach Königsberg wendete, auch von
dort eine abschlagige Antwort erhalten. Ueber die Flucht einer Bankierstochter aus Ratibör schreibt man aus Hamburg : Von Ratibor aus war der hiesigen Polizei angezeigt worden, daß von dort die Tochter eines Bankiers, nachdem sie sich in den BesiV einer Summe von 30,000 M. gesetzt, mit einem Commis ihres Vaters durchgegan gen sei, und daß die Vermuthung vor liege, das Pärchen werde von hier aus nach Amerika zu entkommen suchen. In der Tbat waren die iuhaei) Leute such ' : i
- - " - .Hin ,
nach tzamburü Setommsn Und häiiin id bereits die erforderlichen Billets zu ver schaffen gewußt, ohne daß sie bis dahin entdeckt worden waren. An einem Abend nun hatten sie dem VarieteTheater" einen Besuch abgestattet, waren aber auf dem Rückwege nach ihrem Hotel irre ge gangen und wandten sich daher endlich an einen ihnen begegnenden Herrn um Auskunst über den richtigen Weg. Ihr Unstern hatte sie jedoch mit einem Voli zeibeamten zusammengeführt, der, in ge schickte? Weise ein Gespräch anknüpfend, bald herausbekam, wen er vor sich hatte. Das Pärchen war nicht wenig erstaunt, . I d c cn i. r r. r r r. rr . c a.s v"r eamie es icyiiezziicy aussorcerte, ihm zur Polizei zu folgen. Der Vater des jungen Mädchens wurde sofort benachrichtigt. 2) aß unter dem neuen Spionengesetze in Frankreich nicht bloß Deutsche, sondern auch andere Nationen zu leiden haben, beweist folgender Fall, der zwei englische Maler betroffen hat. i Dieselben wurden von Gendarmen in Pontaillier verhaftet und der Spionage beschuldigt. Sie durften zwar an Bord ihres Fahrzeuges, von dem aus sie Zeich, nungen gemacht hatten, bleiben, bis sich die Militärbehörden über den Charakter der aufgenommenen Skizzen schlüssig ge macht hatten, der Kahn wurde aber von den Polizisten am Ufer festgehalten. Der eine der Verhafteten, Mr. Philipp Hamerton, Verfaffer von Roirnd my fclouse", hat durch Schrift und Bild für Frankreichs Beliebtbeit in Enaland so viel gethan, daß seine- Festhaltung als Ironie erscheint. Mr. Joseph Pennel, der andere Spion", ist durch seine Kup ferstiche in der Kunstwelt bekannt. Erst nach zehnstündiger Gefangenschaft sind die Künstler auf Befehl des General commandos in Dijon in Freiheit gesetzt und die in Beschlag genommenen Zeich nungen ihnen zurückgegeben worden. Herrn Pasteur's Pariser Institut für tollwuthkranke Menschen ist bereits zu einem wahren Mekka gewor den, zu welchem die von dem Schreckbild der IlydrojjhoMa geängstigten Erden bewohner von allen Ecken und Enden unseres Planeten, dem der Mond gar zu oft zu nahe kommt, um deffen Jnsassen toll zu machen", in gläubigem Ver trauen strömen. Der berühmte Gelehrte hatte bei der Veündung seiner Heil anstalt allerdings nur ein Schutzmittel gegen die Hundswuth im Auge gehabt : es wurde der leidenden Menschheit aber bald in 'Erinnerung gebracht, daß ihr das Gespenst der Tollheit nicht nur aus den Schaaren der Phylaxe, Ami's und Nero's entgegenstarrt ; die launige Mut ker Natur treibt ihre kleinen Scherze noch viel weiter, und bald stellten sich Patienten in Paris ein, die von tollen Katzen, tollen Wölfen und dergleichen Menschenfreunden mehr gebissen worden waren. Eine kleine Karawane ist jetzt gar von Amerika, unterwegs, deren Mit glieder jüngst von einem tollen Maul esel maltraitirt worden sind, dazu kommt aus dem Lande, wohin vorsichtige Poeten nur auf Flügeln des Gesanges" zu reisen begehren, die Kunde von den grim migen Excentricitäten eines tollen Elephanten. Nun ist Indien aber so weit von Paris entfernt, daß die unglückli chen Opfer eines so riesenhaften Hydro phoben wohl schwerlich noch rechtzeitig bei Pasteur anlangen könnten, selbst wenn und wir constatiren die That sache mit dem entsprechenden Galgen Humor die Aermsten noch am Leben wären. Der tolle Elephant hat jedoch seinen achtzehn Opfern die Reise erspart, indem er sie auf eine noch viel weitere Reise schickte, von der sie nicht wieder kehren werden. In Oude, wo er gehal ten wurde, begann er den Wuthtanz mit seinem Wärter, der ihm aber entging. Am Maule schäumend und nach Allem beißend und stoßend, trottete nun das Ungeheuer dem nächsten Dorfe Sarda pur zu. Dort stieß er einen Greis mit seinen Fangzahnen nieder und trampelte dann über ihn hinweg. In Bersoma biß" und tödtete er sechs Personen, im nächsten Orte Sota drei, in Ganges vier, eben so viele in Mardan. So wüthete er tagelang unter den entsetzten Bewohnern. Alle Versuche, den tollen Koloß zu erlegen, schlugen fehl. Endlich kam der Gouverneur des Districts, der Dehra Rahja, auf den unter den Um ständen höchst gefahrlichen Gedanken, mehrere andere zahme Elephanten gegen den Würgeengel auszusenden. Das bedenkliche Experiment gelang aber vor züglich. Die intelligenten Tbiere nah men den Wüthenden in ihre Mitte und trieben ihn mit Rüffelstößen, und ohne daß er einem der Ihrigen etwas anha ben konnte, in eine Hürde, wo es der Leibwache gelang, den tollen Patron in Ketten zu legen und dann zu todten. Ein Nürnberger Einwohner kommt beim Magistrat um die Erlaubniß zur Uebernahme einer Bier wirthschaft ein ; die Erlaubniß wird ihm auch ertheilt, aber nun hat der Mann das Malheur, Adam von Fleckinger zu heißen, und da ist ihm denn auf Grund irgend eines vergilbten Gesetzesparagra phen die Führung seines Adelstitels un tersagt worden, so lange er das Gewerbe eines Bierwirthes ausübt. Es ist unglaublich ! Wie in Solingen für die englische Armee gefertigtenSädelklingen müffen folgende Probe bestehen: Die Klinge muß zuerst eine Belastung' von sechszehn Kilogramm, auf die Spitze gelegt, ertragen, ohne eine Durchbiegung erkennen zu lasten. Alsdann wird dieser Druck so vermehrt, daß die Klinge, sich durchbiegend, sich um sechszehn Centimeter verkürzt und trotzdem wieder ge rade springt. Nach einem mit der Schneide unter Anwendung voller Manneskraft auf einen Eisenblock ausge führten Hieb und einem gleichen mit der Rückseite, wonach durch Einlegen m eme vertiefte Schablone die genau vorge schrieben? Krümmung controlirt wird. folgt die Biegeprobe. Zu diesem Behufe wird die Klinge in einem besonderen ; Apparat flach emer Biegung von neun' ! zig Grad ausgesetzt und muß wieder ge ! rade springen. Darauf wird das Ge wicht derselben und endlich die Lage des ! Schwerpunktes untersucht, und nun erst ! schlagt der Beamte seinen Abnabmestem j vel darauf. In der That, die deutsche Industrie kann sehr, stolz darauf sein. meint der Berliner Börsen Courier," ; daß sie solchen Anforderungen zu genü aen vermag!
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.j JtnMutf ' Dr. C. C. Everts, DentsHerZahnarzt, lask!gr ten Clil. . Xtlt-ert.) N..W.-c?cke Washington n. Venvlvania Otr. Jdtana,s.i. 5?tr stve, Ayr vmSZt dir VÄtfBALIA LINE ! Warum? Weil fie die kürgestt und befte Linte Sd t3. XotiIh, MlHsourl, Ean Bas XowF.y-' NeTbraslxa, Texas, Vrlcn.n,xas, Colorado, TSgtpt Mexico, D. cotct nn California ist. Cal Ea.nbetf Itt ton Cttla und die Cqu neu siud atii Stahl. Die Waaeu hab d'e euefien ettternngen. - jtoti &ttg bi cklsswaae. Vsffaaie. ob ftt nti& Stilett erster Klasse oder Emizranteu-Villete haben ' r m m mm ? px Mm.m deroeu u.q uniere vagagierzuge erun iaz,e befördert. Ob 6U nnn ein Billet in cxa&iiaten Vr sen, ein ErcnrsiÄUsbillel $ln irgeab :tiac Sorte Kisenbahnbillett vollen, kon Sie, ode, cheuxn Ou oä II. IC. Derlnff, ssiftt al Pa1sU,t..gnt. ,rdoS, azhmzto und Jlltr.vt StrInd',1 0. H ill, 0ea'l Snpt. St.LonU,tto. . . ft 0 1 fc. 9en'l Pass? at St. Ohloao, Ht. JL.OTila.aacl Plttsburß TCallroatl. 8ett-tab.ll. für durchgehende sub Lora.SSge. vo 17. Febr. 1555 a: ZKz klaff, d,Nton.Dxot, IdxlZ..w f!gt: etoUfittts. ,Schn2,g ,Voftzug.,Sqntt . 4V(Atl9l'l l97rn 1:45C rtr.-ittnto'ß? , Richod .... m Xuvton tTan'a luuibul.... . war. 6:30 . : , 8:&7 , :dS , 9:s 12: 1:37 , 3:3J , 8:47 , 4:51 , 6:40 ii:ZNv, 11-53 . tidn,ik . :c9 6:8i 7:ü- , Whitg.... PMidUkg... arnßdurg. , alttmori... 9 Washington. . vtzttadlphta .m Vort... . Bottvn , 4:15rn 7:40 , 8;60 . 7:bQ . ii:2j . :2öiim rsgltch. rögitch. er.omn'.e 6ona:e. CttSntnn'l alaft, Clf Ht!g,p fcr4 fctt Cttilfiertr. ßarriltnrc. CbtUbtlitta un w vork. h V,chsl, Bis i kzsswkchsel aq vaulmor. a?ng? wu?. Fahtkane vas ftCm Oekttche Ctlbun InTt CUa Hkux.ahrtatta t 8211cbI nnb tn htm tttt.outcau, k et aataoti , fBofötngtOB Strolt und im Ua'tsn Dexv. uresu Jvdtanarolt. ,u hab. Schlafwagen. arten kbn , tot Botoul gfichrt erben durch rplitatloa tti den genten t St,dtkau dr. im VLaisn Dexvt ,u Jndtavakvitl, Jd. . Wt. ttcriaa, . . P. . ordoft. a1,i-.. . ton und Jlltnot Ctxtlt. Jub'xli. Sataet CtcOrta Vianaget, iclunoul, Ote 6k K. . ,!. va et ttek,.,. rDie ,,Bee Sine !" nach Cledeland, Lake Chatauqua, Niagara gallk, Thouiand Island, Lake George, Lake Cham piain, Saratoga, Whtte Mountamk, Old Orchard, Rye Beach und alle Curpläedo NEW ENGLAND mtt inxi chnek,agn täglich. XI int atz - von Jndianaxolil nach Nevr York and Boston welche durchgehende Wagen in Verbindung mit der Lake Ciott und . I. Cinrral ilendad bat. ie ein,ig, ah, welch im rand ntral Tt t ew Zork einläuft. Sin westlich gehender EchnlZ,ug rsurd, tngertch tet und Vsyagier, roelche nach R,s?,uri, ansa, Nebralta, Colorado, em Uertc und kausornta reis, wollen, finden beste ttomadatton und niedrig, Raten. Skundrelse.Villete. an hol sich bet L. I. R i ch l 6, gnt. knnft tty Ticket in allen reguUire TiZkt-Officel. S.B. Thoma. O.V.Ski nur?, General Manager. Trafftt'Lgent. . Z. mltd, Sen. Paff. Lgt.. Eleveland. 0. J. Nlcliols, Passagier.wlgent. JndianaxoliI, Ind. R. Z at, Hau und 1Z6 . Cäd JZlwoi StraZ,, "DpLoiiisviin. wcw AlBY l Chkaco f. Jq m w . Die kürlwfte und direkteste Linie" von INDIANAPOLia vach . Frankforr, Dlpbr. MontittHo,' NiZM - Cirv, Chicago, und alle Orten nördlichen Jndlana, Etlchigan, nördlichen Illinois, Wiöuvsin, Jea, Minnesota, ebrat'a, Kansas, ?!ev fZtiico Dakota, Nevada, Erado, Kalifornien nnb Orezon. . 2 direkte Züqe tägllcö 2 do Indianapolis ach icago; ebenso nach Michigan City. Elegant, Pnllmana Ochlas Waggons ans den Zlachtzüg ;! OepäZnrke U an' Re.seziel ertheilt. - - ' ' ' JUtn, Lahn hat größere 0, emlichkeite Idee Dtkiger Rar alt 9M d aatjtnini sttch u u&crtttffen. Etahllt. , tlle, Plarkor nd oßkifs, uftbremsen und ., oderne Cin xLtututn, unübertresstich, Lorthe,' futCai;an n, Land und Touristntll,t nav trgd tm Oe, der von anderen ahn berühr rod. Wenn an nördlich, südlich, östlich itt tMtlUch tt isen wünscht, kaufe ran "nicht da .hig iHitU feil man unser Preis u. f. ro. ge1h,n. Wegen SISherem wende man ftch a : . k,JXoly GirtJIlxxxTzxGtit Ttftrttt Paffagiik XgtuU . 26 eo Jlltnot Straße, Jndtana,, , Id. TI4bu 9. Oarfon, f. OclKr - ' CneraUCennaUcr, -Oinirtl yaagUv, lent. 5ror. 31'. bictas. II GÜMIO -j I & I; E l : ZU' tZtitftt csi de5e 0aZI " QortlsvMo, NksdviUs. IleiupiilS, Chz txnoo&SLy Atlanta, ßavannah, J ack- , Eoniille, Mobile nd New Orleans. : Cl l drt.ellhaft fttt Passagiere noch- den, Süden, eine d irette Route zn nehmen, yalak, Schlaf- nno Parlor-Wage zk'.fch. Chicago nd LoniSville und St Louis und LonUville cv Wagensechsel. Tssfort, Schr ellizkeU und SicheiheU bietet Ue JStQa die alt,- znderlüsflg, s. M. & D. M.M. - ttiJ. Xprlxi(j: s1Vt eneral Pkrffagierlg. or, oft-Ot ashwgto nd JLtnot tt Jd,l6 E.Yf. HcKekA ßuperlntcatlsat.
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