Indiana Tribüne, Volume 9, Number 302, Indianapolis, Marion County, 22 July 1886 — Page 1
sy Go iSVWV K YAMM h. . ii ii iiii n ;i u WVV e -. Osstee : No. 120 OK Narvland Straps. , Zahrgang 9. Nunner 302, Zndiauapolko, Jndiana, Donnerstag, den SS. Juli i$S6.
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UeneS per Telegraph. WtttkksuSltchtki,. rs a s d i n g i o n, D. E.. 22. Juli. Schönt? Wtttt?, stetige Temperatur. Indianer in Not h. St. Paul. 22. Juli. Bischof Whipple theilte der Handelskammer it. dab die Leech Lake und Wmne Kskisk Indianer Notb durch die
Uederfluthung de? Leech Lake Dammes leiden, und daß Gefahr vorhanden sei. dab sie den Damm durch' schneiden. St. Paul und MmneapoliS vürden dadurch schwer zu leiden haben. Unterschlagung. Boston, 22. Juli. Der seit 27 Iah. n bei der LoweS Vleachery Co. als Schatzmeister angestellte Samuel G. Snelling wurde heute abgesedt. Man hatte ausgesunden. daß er nach und nach über $200,000 unterschlagen hat. Gbttoviettes. Br,,V Die Hängefreunde in Amerika werden niemals müde, die Raschheit der englischen Justiz zu rühmen, und ärgern sich immer darüber, daß man bei uns mit dem Hangen nicht so-rasch ist, wie in England. Ueber den soeben von England gemeldeten Justizmord aber haben sie kein Wort des Commentars. Eine Depesche meldet, daß vor 12 Iahren in Jersey ein Mädchen ermordet und daß dessen Bruder des Mordes, überführt und gehängt wurde. Jetzt stellt sich heraus, daß der Bruder unschuldig und ein Anderer der Mörder war. Kann man sich etwas Entsetzlicheres denken, als daß ein Unschuldiger von Rechtswegen gewaltsam umgebracht wird ? Nachdem die Statistik hinlänglich gezer sch igt hat, daß die Todesstrafe kein Ab reckungsmittel ist, wäre eZ doch endlich einmal an der Zeit, den Fortschritt in der Kultur dadurch zu bezeugen, daß man diesen aus alter Zeit überkommenen Barbarismus abschafft. Der Blutdurst und die Rachqustiz sind keine Zeichen fortgeschritten Zivilisation. Die New Z)orker Boycotter befinden sich im Zuchthause, Most besindet sich im Zuchthause, die Milwaukeer Aufrührer befinden sich im Eefängnisse, viele der Knights of Labor, welche am Eisenbahn streik theilnahmen, sitzen im Gefängnisse, daS Schicksal der Ehicagoer Anarchisten ist noch unentschieden, aber es wird wohl schwerlich ein sehr freundliches sein. Wir meinen, das sollte genügen um den Arbeitern zu zeigen, daß die Gewalt und Pressionspolitik zu nichts Gutem führt. Die ganze Gerichts- und Verwaltungsmaschinerie besindet sich in den Händen der Kapitalisten. Dieselben machen und deuten die Gesetze und führen sie aus, und dazu steht ihnen der ganze Apparat der staatlichen Gewalt zu Gebote. Die Folge der Gewalt-und PressionsPolitik Wird immer die sein, daß sich die besten Kräfte der Arbeiterbewegung ins Unglück stürzen. In Ländern, wie in Nußland, wo der Kaiser und seine Höflinge allein und allmächtig herrschen, da mag die Anwendung gewaltsamer Mittel in Ordnung sein, weil es eben keine andern giebt, da aber wo das allgemeine Stimmrecht vorHanden ist, muß dasselbe zur Lösung der sozialen Frage in Anwendung gebracht Werden, denn es ist das beste Mittel Propaganda zu machen, die Massen zu bilden und zu erziehen und eine einheitliche Rich; tung des Denkens bei denselben zu erzeu gen. Wenn auch die praktische Wirkung nicht sofort zu Tage tritt, sie kann nicht ausbleiben. Man sehe nur, was die Temperenzler durch ihre unermüdliche Propaganda, durch die anfängliche Dro hung der Gründung einer politischen Partei und durch die nachherige Ausfüh rung derselben erzielt haben, und doch bilden sie nur ein kleines Häuflein im Vergleich zu der großen Masse der Arbeiter. "Letztere könnten Etwas von ihnen lernm. Beharrlichkeit führt oft rascher zum Ziele, als Ungeduld und Ueberstürzung. Was zunächst noth thut, ist die Hebung des Klassenbewußtseins und des Rechtsbewußtseins durch politischo Agita tion von Seiten einer selbständigen Arbeiterpartei. DraytnaHriHten. Der Chicagoer Tendenz p r o z e fc. Chicago, 21. Juli. Der Gerichts saal war heute Morgen von Neugierigen dit avgesüUt. Kurz nach 10 Uhr betrat
die Frau de? StaatSzeugen Seliger in Begleitung eines GerichtödienerS den Saal; gleich darauf folgte Seliger, de gleitet von Capitän Schaack und nahm Platz im Zeugenstahl. Er schien sich der erbärmlichen Rollt b:wußt zu sein, die er spielte, und sein beffereS Ich kämpfte augenscheinlich einen hestigen Kampf mit dem Verräther in ihm. Seine Aussagen richteten sich gegen den Angeklagten Lingg. mit dem er zusammen Bomben hergestellt haben will. Seliger ist um 10 Jahre älter, als Lingg. Lktzierer ist erst 21 Jahre alt. Zeuge beschrieb die Her stellungSweise sehr genau. Im Lause deS Verhörs wurde ihm eine Anzahl Jnstru mente vorgelegt, welche er als diejenigen indentiftzirte, welche von ihnen bei Ansertigung der Wurfgeschosse benutzt wurden. Zeuge gab zu, daß er Engel kenne, daß sie zu derselben anarchistischen Gruppe ge hörten und daß dieser in seinen Reden oft gesagt habe.'daß jeder Arbeiter eS verstehen solle, Bomben zu machen. Mährend deS Streikes der Straßen wagen Kutscher, fuhr Zeuge fort, pfleg ten die Delegaten der perschiedenen Grup PtN wöchentlich in dem Bureau der Ar beiterzeitung zusammen zu kommen. Neebe, Schwab und Lingg waren 33it glieder. Die Gruppe der Nordseite war mit Flinten versehe und exercirte. Die Vertheidigung warf hier ein, daß diese Aussagen nicht zuSache gehörten, doch dje Einrede wrd zurückgewiesen und da? Kreuzverhör begann. Zeuge sagte auS. daß ihm weder vom StaatSanualt noch von Polizisten irgend welche Versprechun gen gemacht worden seien. Er wisse nicht, daß trotzdem er StaatSzeuge sei, er poch wegen Mord prozessirt werden könne. Um 1 ein Nbr trat eine Pause ein. Nach Ablauf derselben nahm Joster daS Kreuzverhör deS Zeugen Seliger wieder auf. Wie schon während deS Vormittags erschien Lingq auch iefet ziemlich unbekümmert. Er hatte sich ein Blatt Pavitt herbeigeholt und zeichnete Karrikaturen von dem VerrSther. .Sind Sie dtsstN sicher-, kragte Anwalt Foster den StaatSzeugen Seliger weiter, dak ging der Man ist. de: gesagt hat. daß Bomben bu8 beste Futter für Kapita listen und solche Polizisten sei. die jene zu schützen versuchten?" tzin mit zitternder Stimme hervorgebrachtes Ja war die Antwort. .War eS unter den Männern,
welche an dem fraglichen Abend die Vom den in der Clybourne Avenue lzatten, abgemacht, dak irgend einer von ihnen in die Versammlung am Heumarkt gehen sollte?' .Nein, aber-" .Halt!- don. nerte Anwalt Foster den zitternden Zeu gen an, .keine Aber. Nein oder Ja. Wissen Sie von irgend Jemand, der Bomben verfertigte, um am 4. Mai gegen die Polizei verwendet zu werden?' .Ja, nein; ich weiß eS nicht." De? VerrütherS hatte sich eine tätliche Furcht bemächtigt. .Dann bestand also zwischen Ihnen und den Männern, welche diese Bomben herstellten, kein Uebereinkom men, daß irgend Jemand nach dem Heu markt gehen sollte- ? Antwort: ES wurde viel darüber ge sprachen, daß man gehen solle. .Aber Niemand sagte, daß er gehen würde?" .Nein." DeS Angeber? Stimme war um diese Zeit so schwach geworden, daß der Dolmetscher, welcher neben ihm stand, ihn kaum noch verstehen konnte. Richter Gary meinte, daß da? Kreuz verhör weit genug gegangen sei. Doch Anwalt Foster kam plötzlich von einer andern Seite. .Sie sagten diesen Vor mittag, daß Cavitän Schaack Ihnen Geld gegeben habe. Wissen Sie von Geld, da? Ihrer Frau seit Ihrer Ver hastung bezahlt worden ist V Staats zeuae Seliger : .Ja. ich glaude 20 oder 25 Dollars". .Ist Vingg, gegen den Sie heute zeug ten, ein Glied Ihrer Familie gewesen, so lange Sie ihn kennen V Seliger : .Ja.7 Doch plötzlich schien dem Zeugen eir Licht aufzugehen und er fügte hinzu: .Er hat nur bsi rnir ge wohnte .Sie haben vorhin angegeben, daß Sie dem Capitän Schaack gegenüber frei willig Ihre Aussagen machten. Wur den Sie nicht von Schaack geschlagen?" Seliger verneinte dies. Foster sprach einen Augenblick mit Ca pitän Black und fuhr dann fort z.Sesiger. ist die Dame, welche da drüben hinter Polizeicapitän Schaack sitzt. Ihre Frau ? Er bejahte dies. Die Frau wurde xlvl den Zeugenstand gerufen. .Haben Sie jemals Bomben in Ihrem Hause ge sehen?" fragte der StaatSanwalt. .Kurz .vor dem ersten Mai sah Zch einige, als Lingg sie grade verbergen wollte", war die Anlwott; .eS 'lagen ungelähe ein halbes Dutzend in seinem Bett, längliche und runde Sie sprach mit ihm nicht darüber. Nachdem Lingg da? Hau? ver lassen hatte, sah sie ferne mehr. An dem Tage, an welchem die Heumarklaffaire stattgesunden, waren verschiedene Män ner in ihrem Hause, wohl sechs oder acht.
Unter diesen waren Hübner. Hümann. Thiel. Lingg und ihr Mann. . Die Män ne? blieben iiS gegen Abend im.Hause und gingen ab und zu. Sie arbeiteten an Bomben. Hümann habe dieselben gefüllt. Ich' war in der Küche fuhr sie fort. 0 .Als das Abendessen fertig war, ging ich in das Zimm:?. wo die Männer waren ; ich war so ärgerlich, daß ich sie hätte hinauswerfen mögen.- .Sind Sie
Sozialistin.? warf der StaatSanwalt ein. .Nein."war die Antwort, .die Männer schalten immer mit mir herum. Ich sah Lingg häufig Blei aus meinem Kochofen schmelzen." Zeugin sah Lingg auch den Tag nach der Heumarkt Ange legenheit. Vormittags pzar er zu Hause, er wollte Bomben in einem Kleiderschrank verbergen. Später hörte Zeugin ihn in seinem Zimmer hämmern. Sre ging hinein und sah, daß er ein Loch in die Wand machte. Sie gerle then mit einander in Strit und Lingg ging ärgerlich fort. .Haben Sie dieses Instrument schon gesehen?" fragte Grinnest, indem er ejnen ejsernen Lösse! in die Höhe hielt.. .Ja, war die Ant wort. .Lingg gcß immer die Bomben damit. Im Kreuzverhör suchte Foster darzuthun, daß Frau Seliger'S Aussagen lediglich von Haß gegen Lingg dir tirt sein. ES pellte sich ferner heraus, daß die SeligerS von der Polizei unter stützt wurden. Polizei'Capitän tzchaacf hatte hiS dahin die Miethe bezahlt und außerdem auch den Lebensunterhalt der Frau bestritten. Das S äl! g e r I e'ft. ' Milvaukee. 21. Juli. DaSWet ter ist prachtvoll' Die Stadt ist mit Fremden angefüllt und in den Straßen yimmelN? vgn Nknschen.' Die Hotels find überfüllt und es ist schwer ein Unterkommen zu finden. Viele Privat Perso nen haben flch dazu eingerichtet. Gäste auszunehmen. .Die theilnehmenden Gesagevereine 25 an Zahl mit 2435 Sängern waren heute Nachmittag schon alle angekommmen. yDas erste Konzert fand heute Abend statt. Der Andrang war ungeheuer, und es war unmöglich Allen, die sich heran drängten. Einlaß zu gestatten. Die Konzerte finden im AuSstellungSgebäude statt, und die Zahl der Besucher gestern Abend wird aus 12,000 geschützt. Mayor Wallber eröffnete daS Fest mit einer deutschen Ansprache und ihm folgte Gouverneur RuSk. Darauf überreichte LouiS Allgewähr von Bussalo, Präsident deS Sängerbundes dem Zestvrästdenten des BundeSfahne. Dann folgte das Konzert, an dem sich ein gemischter Chor von ungesähr 600 Stimmen betheiligte. Dle Solisten waren Llllie Lehmann. Marinna Brandt. Joseph Staubig! und Joseph Benedict. Brand d8 Waisenhauses i n KnightStswn. KnigtSto wn, 21- Juli. Um zwei Uhr heute Nachmittag wurde in dem Hit flgen Waisenhaus Jeuer entdeckt. Glück licherwejse befanden sich die Kinder alle auf den verschiedenen Spielplätzen und so sind keine Menschenleben zu beklagen. Da Feuer griff fehr schnell um sich, doch gelang eS, die ffleidunggstücke der kleinen Insassen zu retten, wogegen dle Angestellten Alle? verloren. u angerichtete Schaden beläust Lch .auf 520.000 mit einer Versicherung von nur $25.000. KnightS o f Lab o e und Uni onS auf dem KriegSpfade. N e w V o r k. 21. Juli. Distrikt Assem bly No. 49 der KnightS of Labor erklärte sich gegen den Ehretschen Boycott. Die selbe beschloß ferner alle Cigarrenmacher, welche der internationalen Union, oder der Progressiv Union angehören, aus dem Qrden auszuschließen. p. ayugreß. Washington, 21. Juli. Senat. Die verschiedenen Comiteberichte über den Payne'schen Fall wurden besprochen. Langathmige Reden wurden von Hoar, Logan und Teller gehalten. Die Frage, um die es sich handelt, ist die, ob unter sucht werden soll, ob Senator Payne seinen Sitz durch Bestechung oder au ehrliche Weise erhielt. HauS. DaS HauS zog die SenatSAmende mentS zur Fluß und Hasenbill in ErwS gung und beschloß, sich am 23. Juli, zu vertagen. e ,,D Ver Qadel. Starb. Berlin. 21. Juli. Carl von Pilott) der bekannte deutsche Maler, ist todt. Schachtournier. -L o n d o n, 21. Juli. In dem gestri gen Schachtournier siegte Lipschätz übe Burn. Zuckertort übe? Schalopp, Han ham über Mortimtr und Bird über Pol lock.
Die französischeFlotte. London, 21. Juli. Admiral Lafont reichte dem Budget Comite der Deputir tenkammer heute feinen Bericht ein. In demselben bemerkt er, daß die französische Flotte sich heute in einem Zustande be finde, daß sie eS mit irgend einer See macht aufnehmen, könne. Sollte die Regierung morgen einen Seekrieg unter nehmen, so würde er sich ohne Besorgniß an die Spitze seines Geschwaders stellen und nicht drn geringsten Zweifel an dem
Erfolg hegen und sollte eS selbst gegen England gehen. Er empfiehlt Umände rung der Torpedoboote. I u st i z m o r d. London. 21. Juli. In Dezember .874 wurde in Jerse) ein Mädchen Na menS Nancy LaurenS ermordet und vie Umstände deuteten darauf hin daß ihr Bruder der Mörder sei. Er wurde vro zesstrt. schuldig befunden und gehängt, bis zum letzten Augenblicke betheuerte er eme Unschuld. Heute gestand einMann. der in der Nähe de? Schauplatzes des Verbrechens wohnt, und der im Sterben ag. dak er das Mädchen ermordet bade. und daß dessen Bruder vollständig un chuldig war. D i e U n r u h e n in Ma rsill e S. Paris,, 21 Juli. Die royalistischen Ruhestörungen in Marseilles dauerten gestern und die Nacht über fort. Mitter nacht griff das Militär die Ruhestörer an und nahm zweihundert derselben gesan gen. Sie wurden den Polizeibehörden überliefert. Zehn Personen wurden ver wundet. Marktpreise. S2i,e. .2.76e: No. 2 roth. 76'. or n. No. 3 xotii I6;jgel6 34c; mischt 31;. Haser. No. 2 w,tß ööi: gemischt 20. Roggen. 56:. St It it. $8 SO. Se u. n 50 9.00. chtnken. 10 -11c. Schultern. S, ck. 7LLt. Seiten, zzt. Schwetnesqmalz. 7X-8r. BO . I I Q!M-s. .4 1 ti r . ,4 tA x 1 ic . n1" tT1 y foju itra $3.3'- 2.&0; Aetn $1.7s. ter. 9:; im Store 10c Butter. Urearntra 15 17: Dai? 12 lic: Countrq 79. V u? n r. ;ung uc( xutici) ? artofsel. Neue u oo-;i.2! rer Url. Septct. eue $1.00-52.0 per Bri. Vom Auslande. -Vas preußische Herren saus bestebt auqenblicklich aus 27.3 Mit' gliedern, wovon 97 erblich und 216 aus Lebenszeit ernannt sind. Die letzteren vertheilen sich auf die Inhaber der großen Landesämter (4), auf Ernannte aus königlichem Vertrauen (47) und auf Ernannte auf Grund von Präsentationen (165). Auf Grund von Vrasentatronen sind vertreten die Stifter durch 3, die Provimialverbände der Grafen durch 8, die Familienverbände durch 11, der alte befestigte Grundbesitz durch 90, die Lan des-Universitäten dnrch 9 und die Städte durch 44 Stimmen. Bonden 313 Sitzen im Herrenhause (40 meist Neichsunmit telbaren und Standesherren gehörige sind unbesetzt) entfallen 210 auf den großen Grundbesitz, abgesehen von den Großgrundbesitzem, die auS königlichem Ver trauen berufen sind. Äe r durch seine Untersuchungen über die Cholera bekannte Dr. Klein in London,will soeben den Ursprung einer Krankheit, welcher 1j30 aller Sterbefalle in England zugeschrieben werden, l Scharlachfiebers, in einem Mikrob, dem sogenannten Mikro-Coccus,gefunden haben. Als vor einiger Zeit hier in St. John's Wood das Scharlachsieber wüthete, ward deffen Verbreitung mit ei ner dortigen Milchfarm in Verbindung gebracht. Ein Kleinhändler, welcher von dort seine Milch bezog, sandte dieselbe argwöhnisch zurück; die Verwal tung schenkte sie den Armen, als eine Woche später erwies sich das Geschenk ...?l.? r-.- - . c cn auco vei oieien, ore einem anoern Vezrrr angehörten, ansteckend. Die angestellten !)lachsorschungen ergaben, daß diese Milch von vier neu angeschafften Kühen herrührte, deren Gegenwart in ver schiedenen Ställen stetö von Ausbrüchen deS Scharlachsiebers begleitet war yre Cuter befanden sich in erweitertem ustande, so daß beim Melken stets ein heil des Euters mit m den Eimer floß. Einimpfungen mit demselben verursach ten bei Kälbern sofort ähnliche Zustände ; der der Züchtung desselben trat ein ve stimmte? Mikro.CoccuS hervor, welcher besonders in der Milch gedieh und bei wiederholten Einimpfungen stets em bösartiges Fieber zur Folge hatte. Die wissenschaftliche Leichenschau eines Kal beS, das diesem Fieber erlag, erwies dieselben pathologischen Veränderungen wie in den Leichen menschlicher Schar lachsieberkranken.und daraufhin hat denn Dr. Klein rn einem amtlichen Berichte den Mikro Coccus als den Uebelthäter ymgestellt. Frau Wullschleger, Geprüfte S.röammc hat ihr Prüfung laut Zeugniss im Praktischen! im Theoretischen auf der TanttätSdikkktion Zürich in d, Schwet, vorzüglich bestanden und mpftehU ftch allen Frauen. Säte auZrkiam Behandlung wird zugestchert. No. 25 Süd New Jerfq Sttaße.
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