Indiana Tribüne, Volume 9, Number 299, Indianapolis, Marion County, 19 July 1886 — Page 3
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A UUMIW ticviittlicill. Original.Roman dsn I utiu 4 Keller. '(Fortsetzung.) ,,'ei riir nicyt böse," hauchte sie tvnlos, verzeibe meine Schwäche. Ich kann niä't dafür. Ich wollte stark und mutbiz sein aber ich vermag es nicht mir ist gerade so, wie an jenem Abend als ich in das Untersuchungsgefängniß eilen und dick befreien wollte ! O mein Gott, Walter wie schwarz ist's vor meinen Augen so furchtbar schwarz ick sebe garnichts sehe dick mcht mehr. Aber jetzt -jetzt o eine Fcuergarbe lodert vor meinen Blicken auf ! es biennt, Walter es brennt und Rauch dicker -schwarzer Rauch " Ihre Worte wurden unverständlich ihre Lippen bewegten sich, ohne tajj ein Laut aus ihnen erklang baltlos vernichtet brach sie in den Armen Walters zusammen, während ihre Augen sich langsam schloffen. Alles verloren," murmelte er sinster, eine höhere Akacht hat unser Verderben beschlossen." Er blickte sich forschend nach allen Nicktungen um. Etwa bundert Schritt entfernt dicht am Ufer des Fluges dehnte ein kleines Gebüsch sich aus, dessen entlaubte Zweige allerdings wenig aber immerhin einigen Schutz gewährten. Dorthin werde ich sie bringen," flü sterte er, und mich an ihre Seite legen. Vielleicht thut ihr die Zluhe wohl, vielleicht erholt sie sich ist dies nicht der Fall, nun, so geschehe, was da wolle ! Wir haben redlich gekämpft unterliegen wir dennoch so ist's nicht unsere Schuld !" Er führte seinen Entschluß aus, aber auch seine Kräfte erwiesen sich als sehr geschwächt, so daß er ermattet auf die Erde niedersank, nachdem er Hedwig biS zu jenem Gebüsche getragen hatte. Auf seinen Ellbogen gestützt, mit halb geschlossenen Augen ruhte er nun auf der kal:en Erde, die leblose Gestalt seines Weibes in seinen Armen baltend. Dicht vor ihm wälzte der Fluß feine schmutzig gelbe Fluth langsam dahin, und das monotone 3!auschen der Wellen durckklang die Stille der Nacht wie leises geisterhaftes Seufzen. Die Blicke Walters hafteten mit un endlich düsterem Ausdruck auf dem Wasser. Hier w'ird man uns frnhn," murmelte er endlich und dann bleibt uns nur eine Rettung dort ! ein feuchtes Grab !" XXII. Zu derselben Stunde verließ Euen Holül die um &tabt$axl belegene Villa ses semer neuerworbenen Freunde, deß Bankier Sternberg, in welcher zu Ehren der einzigen Tochter des sehr reichen Manneö eine Soir stattgefunden hatte. In augenscheinlich guter, vom reichki' chen Genuß vottrefflichen Weins erzeug ter Laune, ein Liedchen vor sich hinträllernd, wie er's seit Langem nicht gethan, schloß Eugen Holm als letzter Gast das Thor der stattlichen Villa dinier sich und l.wollte eben in eine dunkle Allee des Stadtparkes, welche dem Hallstädter Thor zuführte, einbiegen, als plötzlich die Gestalt eines Mannes ihm aus einem Seitenwege her entgegentrat. He wer da fragte Eugen erschrocken. 9i'u? meine Wenigkeit, Herr Holm," war die in höhnischem Ton gegebene Antwort, Sie gestatten wohl, daß ich Sie nach Hause begleite ?" Mertens ! Sie ? ! Was soll das heißen V , Daß ich es satt habe, Ihren Narren zu spielen. Ich wollte Sie um eine Unterredung bitten," Jetzt, um diese Stunde? Hier im Freien V Allerdings ! Da man, wie Sie we nigstens vorzuschützen belieben, in Ihrem Hause unsere Unterredungen belauscht und überhaupt jedes intimere Gespräch zwischen uns bei hellem Tage, vor etwaigen Zeugen allgemeine Verwunderung erregen und auffallen muß, so bleibt mir kein anderes Mittel übrig, als mich einmal auf diese Art nach Herzenslust mit Ihnen auszuplaudern." Sie sind ein Narr !" Oho, keine Beleidigungen ! Wenn ich mich recht erinnere, hatten Sie bereits Gelegenheit,' meine 2Lillenskraft kennen zu lernen." Mäßigen Sie Ihre Empfindlichkeit, Mertens ; Sie wisse, daß ich es nicht böse meine. Kommen Sie morgen Vor mittag zu mir hinauf, dann wollen wir " Nichts da! Diese Bestellungen kenne ich. Glauben Sie, ich hätte mir die Nacht um die Ohren geschlagen, um mich nun mit leeren Redensarten abspeisen zu lassen V Ach so-Jhr braucht Geld, he ? Wie wär's mit 'nem blanken Zwanziger, Mertens?' Sie wissen ganz gut, daß mir mit Geld nicht mehr gedient ist. Die Zei ten, wo ich mein Gewissen durch solche Lappalien beruhigen ließ, sind vorüber." Sie wollten also wirklich wieder von dieser nichtswürdigen Geschichte, dieser Verbeirathung mit mir reden V Ja, das will ich !" Sie sind ein undankbarer Mensch " Habe ich Ihnen nicht großmüthig den schändlichen Eklat, welchen Sie mir bei Rogalls bereiteten, verziehen V Wollen Sie mir imponiren, Herr Holm, indem Sie den Großmüthigen spielen ? ES ist schon seil langer Zeit ein arger Riß in unseren freundschaftli chen Beziehungen entstanden, sollen dieselben ganz in die Brüche gehen?" Warum halten Sie keine 3!uhe ? Sie haben doch den Schein in Händen" Bah den Schein ! Was kann in Jahresfrist nicht alles geschehen! Ja, wenn Sie es unterließen, mich fortwährend zu hintergehen, dann würde ich mich beruhigen, so aber Sie umschwärmen ja bereits eine andere junge Dame, die Tochter des Bankiers Sternberg !" Ay woher wissen Sie das ? !" Hm hm also war meine Vermu thung richtig! Sie selbst haben mir das soeben bestätigt !" . Verdammter fierl!" murmelte kolin.
Mcht t Uii daß ftfetfitt Mi hörte. . ,: t , !. Ich weiß, welch' freundliche Gesiw nungen Sie gegen mich hegen," sagte er mit kaltem Hobn, ich kenne Sie ! Und weil dies der Fall ist, so soll Ihre Betbindung mit nieiner Tochter auch durchaus zu keinem herzlichen Zusammenleben führen sie soll nur Ihre Frau und sichergestellt ich aber Ihr Schwiegervater' sein-daö ist alles ! Sie sür Ihre Person mögen meinetwegen treiben, waS Sie wollen! Es ist mir lieb, wenn Else so wenig wie möglich mit ihrem Gatten" zu thun bat !" Ich untersage Ihnen diese beleidi genden Jledensarten!" rief Holm in unwilliqer Erregung aus.
Mensch,-maplgen le yre tun me : t " Nickt wahr, ich verstehe es meisterhaft, Ihre geheimsten Gedanken und Absichten zu durchschauen?" Sie sind ein Teufel!"' -. Mit Verlaub nur sein Bändiger!" Sie schritten einige Augenblicke schwei yend neben einander her, während das Blut Holms immer mehr sich erhitzte und er den Zorn, die Wuth über die Tyrannei seines Portiers kaum mehr zu unterdrücken vermochte. Die Adern seiner Stirn waren hoch angeschwollen und in seinen Augen glühte ein unheimliches Feuer. Wir nähern uns immer mehr dem Ziele," begann Mertens endlich in entschloffenein Tone, und noch immer belieben Sie über den fraglichen Punkt ein gcheimnißvolles Stillschweigen zu beobachten." Ich begreife nicht, Mann, daß Ihre Tochter mich will!" Meinen Sie, daß Else will ? ! Unsinn ! Sie weint und jammert Tag und Nacht, weil sie einen Anderen liebt, sie macht mir durch ihr Seufzen und Schluchzen das Leben sauer, trotzdem sie noch nicht einmal weiß, wer und was ihr zukünftiger Gatte eigentlich ist." Ich danke Ihnen für Ihre Rücksicht," sagte Holm, spöttisch, setzte aber dann fragend hinzu?. Und haben Sie denn kein Mitleid mit Ihrem grinen Kinde ?" Nein, in diesem Punkte nicht. Es sind alles Einbildungen, denen sie sich hingiebt.' Die Ehe mit Ihnen wird eine leichte sein. Else wird trotz derselben lieben können, wen sie will, na und Sie werden ja auch eines Tages sterben!" Unverschämter Mensch !" ' Leute, wie Sie, Herr Holm, leben nicht lange. Sie sind nicht aus dem rechten Holze geschnitzt, ich merke es aus der Unruhe und Seelcnangst, in welche Sie die Flucht Walter Bartholds versetzt hat. Ueber kurz oder lang wird es in Ihrem l?opfe etwas wirr werden. Sie werden allerlei unnützes Zeug reden, na, dann kommen noch ein paar Monate im Irrenhause und die Geschichte ist aus ! So kalkulire ich und darum gebe ich in meinem Vaterherzen dem ViiUeid für Else nicht 3!aum !" Sie waren währenddeffen vor dem Hallstädter Thore angelangt. Langsam beschritten sie die Brücke, welche zu der KastanienAllee hinüberführte, und wieder herrschte Schweigen zwischen ihnen. Als sie sich gerade in der Mitte der Brücke befanden, blieb A!ertens plötzlich stehen und sagte : Wir haben jetzt nur noch kurze Zeit zu gehen und noch immer sind ivir mit unserer Angelegenheit nicht zu Ende gekommen. Ich sagte Ihnen schon einmal, daß ich meine Nachtruhe nicht so niedrig anschlage, um sie eines solchen Fehlschlags meiner Absichten halber preisgegeben zu haben ! Ich kann ruhig schta fen, Herr Hosnt," flüsterte er mit scharfer Stimme, mich beängstigen keine surchtbaren Erinnerungsbilder mich drückt kein Alp, Sie werden mich verstehen, was es heißt, eine solche Nacktruhe geopfert zu haben." Hohn stieß einen kurzen zischenden Laut aus, sein Gesicht glühte im dunkel sten Noth und seine Augen schienen au ihren Höhlen treten zu wollen. Kommen wir zu Ende," sprach Mer tens weiter, seine furchtbare Kälte und ruhige Entschlossenheit bewahrend, es ist die höchste Zeit." Er lehnte sich gemessen an das nied' rige Geländer der Brücke und kreuzte die Arme. Entscheiden Sie sich," sagte er fest, während seine ganze Art und Weise die unerschütterlichste Energie verrieth, wollen Sie morgen Vormittag in meiner Gegenwart die Anzeige von Ihrer in dreiWochen stattsindendenVermählung mit meiner Tochter bei der Behörde machen oder weigern Sie sich, auf diese Proposition einzugehen ?" In drei Wochen schon, Mertens ? Gönnen Sie mir noch einige Frist !" -Ich mache keine Vorschläge, Herr Holm, ich stelle Bedingungen. Gehen Sie auf dieselben nicht ein oder geben Sie mir heute ein Versprechen, welches Sie morgen nicht halten so wird " So wird man Walther Barthold niemals wieder aufgreifen, um ihn in's Zuchthaus zu werfen, sondern seinen Aufenthaltsort zu ergründen suchen um dem unschuldig Verurteilten eine glänzende Genugthuung zu geben! Der wahrhaft Schuldige aber" fügte er mit' einem unbeschreiblichen Blick hinzu wird seine Blutthat auf dem Schaffet sühnen!" Eugen Holm zuckte wie von einem elektrischen Schlage getroffen zusammen. ötcgungslos, mit verschränkten Armen lehnte Mertens am Brückengeländer und schien mit Genugthuung den Eindruck seiner Worte auf Helm zu beobachten. Dieser aber raffte sich plötzlich auf ein tückischer boshafter Blick schoß aus seinen zusammengekniffenen Augen zu dem Portier hin der Blick eines blutgierigen Raubthieres, das seine herannahende Beute erspäht. Ein jäher Entschluß schien in seinem Gehirn entstanden zu sein. Langsam trat er dem Portier einige Schritte näher und sprach mit einer Ruhe, die verrieth, daß sie erkünstelt war: Sie verlangen Entscheidung von mir, 1 Mertens, und diese soll Ihnen werden. Ich bin überzeugt, daß Sie Ihre Dro hungen wahr machen würden, wenn ich Ihr Verlangen zurückwiese, denn ich kenne Sie zur Genüge. Wahrlich, Sie sind ein aefäbrlicher unerbittlicher Sejnd
ss unrlvärsich Wien nicht U&li" Jen.'. . t Ms faeW mich, daß Sie dies endlich insebut," entgegnete der Portier i chelnd, aber ohne sich zu rühren. Doch d'as ist mir noch nicht genug weiter." ),So will ich denn, wenn Ihre Bedingung auch sehr, sehr hart für nuck ist, Zbr Verlangen erfüllen und binnen drei Wochen" Hier aber hielt Holm plötzlich inne und seine anscheinend ruhige Physiognomie veränderte sich jäh Einen zischenden gurgelnden Laut aus stoßend, stürzte er sich plötzlich mit Aufbietung seiner ganzen Krast auf den ahnungslosen Pottier und stieß mit furchtbarer Wucht gegen dessen am niedrigen Brückengeländer nachlässig lehnenden Körper. Mörder!" schrie Mertens entsetzt, wahrend er durch den gewaltigen Stoß das Gleichgewicht verlor und trotz seiner verzweifelten Versuche, sich am Geländer festzuklammern, kopfüber in die Tiefe hinab stürzte. Die Wellen schlugen zischend über den Körper des Unglücklichen zusammenund während nach wenigen Sekunden einige gellende Hilferufe die Stille der Nachl durchtönten, eilte Eugen Holm in hastigem Lauf seinem Hause zu. 5 Unter dem Gebüsch am Ufer des Flusses ruhte Walter Barthold. Sein Weib hatte sich unter seinen liebevollen Bemühungen, sie durch Einflößen von Wein zu stärken, ein wenig erholt und saß aufrecht an der Erde, den Rücken an einen ziemlich starken Stamm des Gebüsches gelehnt. Ihre Augen waren geöffnet, aber die Blicke derselben matt und glanzlos und das Athmen ihrer Brust o schwach, daß Walter es kaum zu bemerken vermochte, Ich werde nicht weiter können, hauchte sie tonlps und bedeckte ihr Ge sicht mit den Händen, er aber fntgegnet tröstend : Schone dich Hedwig, sprich jetzt nicht. Vielleicht wird dir mit der Zeit doch beffer. Sieb, ich fühle mich durch diese kurze Rast und durch den Wein, den ich genoffen, neu gekräftigt ; ich habe freilich eine zähe widerstandsfähige Natur. Einige Minuten der Ruhe srssa)en meinen erschöpften Körper wieder auf iwinet halben könnten wir schon jetzt den Weg fortsetzen. Aber auch du wirst dich wieder erholen nur Geduld ! Hoffen wir bis zum letzten Augenblicke !" Hoffen, Walter ?" fragte sie lang' sani, stockte aber plötzlich und lauschte mit angehaltenem Althem in die Nacht hinaus. Hörst du nicht Stimmen? man spricht dort auf der Brücke man flüstert" Aengstige dich nicht es sind jedenfalls Leute, deren Wohnungen in der Kaftanjen-Allfe sich befinden welche also auf dem Helmweg Hegriffen sind. Aber warum flüstern sie?" fragte sie weiter in erneuter Seelenangst warum sprechen sie so leise, daß man ibre Worte nicht versteht V Obwohl Walter seinen Schreck und seine Furcht vor Entdeckung kaum zu unterdrücken vermochte, zwang ex sich dennoch, in beruhigendem Ton zu antworten : Warum sollten sie laut mit einander reden ? Auf solch einem Heimweg erzählt man sich allerlei intime Dinge " Hier wurde er unterbrochen durch einen seltsamen undeutlichen und halberstjckten Ausruf, der von der Brücke her sich vernehmen ließ, und im nächsten Moment schon hörten die rastenden Flüchtlinge das Zischen und Braujen der über den Körper des Portiers zusammenschlagenden Wellen WaS war das ? rief Walter erschrecken, indem er sich von der Erde auf, richtete. Ein Unglück ? !" Ein Verbrechen!" Hilfe !-Hilfe!" tönte es verzweifelt und jammernd aus dem Wasser zu ihnen herauf. Hilfe Hilfe !" durchgellte es in erschütternden, halberftickten Tönen die Luft. Seine eigene Lage, die Gefahr, tvelche ihm drohte, vergeffend, sprang Barthold auf. Walter !" ri,f Hedwig, was willst du thun ? !" Meine Pflicht ! Ein Menschenleben ist in Gefabr !" Walter ! Walter ! Bedenke " Aber die Worte erstarhey auf Hedwjg? Lipppen, als der entsetzliche todesbange Schmerzcnsruf nach Hilfe von Neuem an ihr Ohr schlug. Gott wird mich stärken !" rief Walter zuversichtlich, zum Rande des Ufers springend, und ehe Hedwig ein weiteres Wort an ihn richten konnte, war sein Körper in den Wellen verschwunden. Leiser und leiser wurden die Hilferufe so leise, daß sie das Geräusch des durch Walters Arme getheilten Wassers übertönten. Dann aber erscholl plötzlich ein lauter gellender Schrei ' ein Schrei der Freude des Jubels und lauter rauschten dieWellen, praffelnd schlugen sie an's Ufer. Ein Bild furchtbaren Schreckens saß Hedwig da und starrte in die Fluth. Sie sah die Gestalt ihre? Mannes aus den Wellen auftauchen sie erkannte, daß ein Mensch sich an ihn klammerte daß Walter mit seiner Bürde dem Ufer sich näherte. Ihr Herz drohte still zu stehen. Konnte den erschöpfen ermatteten Flüchtling nicht im letzten Augenblick die Kraft verlassen und er mit seinem Schützling hinabsinken auf den Grund des Fluffes ? Aber nein die Zuversicht Walters hatte ihn nicht getäuscht nur noch wenige Wellen wälzten sich zwischen ihm und dem Ufer er vermochte auch diese noch zu theilen und ehe Hedwig es ausgedacht, hatte er festen Fuv auf dem Lande gefaßt und zog den Körper deö Geretteten aus dem Wasser zu sich heran. Mit einem Jubelschrei sprang das ge ängstigte junge Weib auf' und eilte der Stelle des Users, welche Malter betreten hatte, zu. Hier kniete dieser neben dem Körper des Geretteten und die V!änner starrten einander in d"te Augen, als erblicke Jeder im Anderen einen Geist, eine übernatürliche Erscheinung. Seid Jhr's wirklich ?" kam es endlicb über die zitternden Livpen des $e.
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rettete:,,., täuschen mia? Nicht mein blicke, fti, Ihr wirklich - Walter Bariyold, -Zaj ich bitt's, und Ihr" 0;, mcin Gott, mein Gott!" rief Meitewz händeringend, während seine Slugeii sich plötzlich mit Thränen füllten, wie t.ist du mich gestraft ! Welch ein '5-üllde r bin ich welck ein Sünder!" Was yabt Ihr, Mertens ? Jbr siebett?" . ,e!n, nein ich bin bei Sinnen! Nur zu klar bei Sinnen ! Jbr habt mich gerettet gerettet vom sicherenTode, in den jener Schurke mich gejagt ! O, in den wenigen Minuten namenloser Qual, in den Minuten der furchtbarsten Todesangst dort in den Wellen da da habe ich erkannt, was ich getban. Aber daß Ihr, Ihr mich gerettet Ihr elend verfolgt selbst geschwächt von der Kerkerhaft das ist zu viel zu viel!" : Beruhigt Euch ! Geht nach Hause !" : Wach Hause ! Und Jbr, wo wollt Jbr bin V' Danach fragt mich nicht, wollt Jbr mir für die 3!enung dankbar sein !" Jbr . wollt fliehen fliehen, nickt wahr V fragte Mertens, dann aber leuchtete es seltsam in seinen Blicken auf, hastig ergriff er die Hand Walters nnd rief : An Flucht dürst Ihr nicht mehr denken ! Armer unglücklicher Mann ! Durch dic edle That, die du vollbracht, hast du selber dein furchtbares unverdienteö Loos gewandt. Nicht eine Stunde länger will ich die Last auf ineinem Herzen tragen, nicht eine Sekunde! Walter Barthold ich weiß daß Sie unschuldig an dem Tode Jbrcs Vaters sind!" Mann, was sagt Ihr ? scherzt nicht in diesen! Augenblick !" So wahr es ist, daß Ihre Hand mich gerettet, nun. so hören Sie denn, was morgen alle Welt erfahren soll ; der Ajörder Heinrich Bartholds ist " Nun. vollendet, vollendet " rief Waltex, während seine Augen sich mit dem Ausdruck fieberhaftester Spannung auf das Gesicht Mertens' hefteten. ,.Der Mörder Heinreich Bartbolds ist Ihr Vetter Eugen Holm" XXIN. Es war etwa zwei Stunden später. In einem freundlich ausgestatteten erwärmten Soutrrrainziinmer des Holm'schen Hauses ruhte 'auf dem Sopha Hedwig Barthold. Waltex saß aus einem alten bequemen Lehnstuhl, welcher dicht neben ihrem Lager stand, und hielt ihre Hände zwi schen den seinigen. Er trug nicht mehr seine durchnäßten Kleider, sondern einen warmen gefütterten Schlafrock, und seine Füße waren mit einer dicken wollenen Decfe umhüllt. Und du vertraust diesem Manne wirklich?" fragte Hedwig ihren Gatten flüsternd. Werden tvir nickt bereuen müssen, seiner Aufforderung, seinen flehentlichen Bitten Gehör geschenkt zu haben und ihm hierher gefolgt zu sein?! Wir sind im Hause deines Vetters ganz in der Gewalt dieser Menscheu " Peunruhige dich nicht, Hedwig, wir mußten ihm vertrauen. Die Wandlung welche mit ihm vorgegangen, ist mensche lich, erklärlich. Und sollte er dennoch ein falsches Spiel mit'uns treiben, dennoch uns getäuscht haben, um mich ZU. verrathen, nun, sp wäre eö des Schicksals Fügung. Wie sollten wir anders handeln? Unsere Flucht konnten wir nicht fortsetzen, du erkennst jetzt, daß wir nicht mehr weit gekommen wären, wenn du dich wirklich wieder aufgerafft hättest. SeineWorte und Versicherungen klangen üherzgend, und wenn seine Mittheilung wahr ist, wenn Eugeil " Nein Walter, ich kann's nicht glgU' ben. Holm der Mörder!" Auch mir erstarrt das Blut, wenn ich daran denke ! Und dennoch drängt sich mir immer unabweisbarer die Ueberzeugung auf, daß das Entsetzliche wahr ist! War es nicht meines Vetters Hand, die den Portier von der Brücke hinab in'S Waffer stieß ? Ist das nicht ein Mord? Und wer einer solchen That fäbig ist, sollte der nicht auch " Still ich hör.? Schritte. Mein Gott, mich peinigt eine so namenlose Angst, daß ich kaum zu athmen vermag!" In demselben Moment ward die Thür des Gemachs geöffnet und Jakob Mertens trat ein. Er sah gänzlich verändert aus. Sein ehemals so rothes Gesicht bedeckte eine krankhafte Blässe und auch der Ausdruck desselben war ein durchaus anderer geworden. Die Gefühlsrohheit und niedrige Gesinnung, welche sich vormals in seinen Zügen deutlich offenbarte, war dem Ausdruck der 3teue und der Bcschämuna gewicken. (Fortsetzung folgt.) (lehr. Warmeling, Bäckerei GondiSovei, As. 175 Madison Avenne. Jee Crea nnd feine CakcS aller Sorten Gestellungen für Hochzeiten und SeseUschaften werden prompt ausgeführt. Stollwerk'S Prima-, Vanilla-, Shbeolade nnd DranseBonbon4. Sine große Auswahl von Kuchenderziernngen aller Art. ADVERTISERS can learn the exact cost of any proposed line os advertlsing in American papers by addressing Geo. P. Rowell & Co., rewspapF Advartising Bureau, ' lOSprueeSt, New York. Band lOatav Tor 100Pe Punphlt.
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Eisenbahn .Zelt. Tabelle.
Nnkunft und Abgang der Eisenbanzage inJndlanapoli?,an und nsH Sonn tag, den 3. Januar 1886. SeffersondUIe, Nadisou nnd Jndiavspoli, Sisenbadn. Abgang: fld X tilg. .15 Bai Lnknnft: !,5Nadatl. . Km thjfcr M,a..ia im m 1 ad Nee... 8.15 m 3d ,.d Wall 3.M YÄ ffff E Co I V tag. 6.45 1 i & Wtlg IOM r5 andalia Line. RcUXial .... 7.30 Sa ? 5?, 9 U.UO R fern taut See. 4.00 steifte tr 11X0 ch,kl,ug 145 Bn Rat! nd Scc.injo so, Tag ixnZ. .. 4, 5fP 4.15 0 chnll,ug 3 55Ra jusenern Viall...0lvNm m , ' . ' . " ' Kl kleveland, olumbn, weinn cm nud 2dta . r T . mmtt m w uupou, t,tuvadn (Lee Line.) Br On !! itS." .OB 3fi.llJ0Ra ndrso e .. iMttu a tii 6 30 Ra S taOr.lÜjMia n rl e...t0.in aztonK l ti.10.05 Brn S 1.- .. 7.1(1 Bn L 3 oshe ;3.iU sxa vrlzZtvood Division, . C.E. nnd S. tflan tailiä. 4.(0Ca 10.10 m ' 11.05 J.CK) a ttittch. 30 a 6 40 Ka glich. 4.40 a JiMlCa Na la " 6 30 R m Lttch. 4.40 m " ticIiA lfi. . jj . . 1 HnU V IS D Clodnnstti, Indianapolis, Ct. Loni n. Chieag, Kckruvua. 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SU, und Tktr ck Told r.ll.Ä) gr an. 1.40 Ba Indianapolis ad Vincennes visenbab. ail ck air g 7.15 1 wkk fUc.10 45 Ba BiBnni ftec . 4.40 a Ratl atr. 60 a CtatoallamilbnecaaMaaaiIUOlfeabQhiu, Jdp ck StL N V 4.00 ca ou,rlvi2e 80 oniuro;m o.3U a adviluCt. 2.11.0-jflBt au. ;...li.48 Ca Jnd, u eisulilO 4i Ca t ..ckN.K 30 M incinnaxt c XUü e Sndiana, Vloomingto nndQeftern Lisendahn. Ja k uatl.. 7.S0va anck kei F L ee d.'O Ra R ck SSr 1?V0 flafttni C Cj. täglich 4.00 Ca Cinc Ex,e 19.49 a llat ,1.. 3.43 a rv, . d. uck Z Ey täglv.5o 1 Oeftliche Division. Oeftl.rail....4.Am Pactfterpr,z... 7 30Ba ck I ii 10 m W,A,r (9 .... 4 4aXa ägl. cvr,.... 9ikib Ttlantie 9iv.... 4 UöNm Indianapolis nnd Ct Lonis visenbahn. Tag ixrß, e e. v 5. lag ee 3.45 Ba Eactl PaHg,r.l00 9Zm T)anz e e tlgl. SSZSt 3diaaxlt 3.35w ttglich 7.2' Ba Boft u t L 5.1,0 )a u t L r tag lich l u e e.10.KL Va Llmt Erp tgl... II.'!! Lonisville,New Albauh Se Chicago. 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