Indiana Tribüne, Volume 9, Number 299, Indianapolis, Marion County, 19 July 1886 — Page 2

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Sndiana Tribüne. Erscheint FSg rilZ und K onntkgs. rjV tägliche .Zridan kostet durch den XiSstti V Cent per Oacht, die Ccnata;! .IrilÄi-k (tat! tr och. fSttb Bfamsti ntl. Per Psft lastjt U BataBlthl 8 et S?r. Ossstt: 1L!)O. MarvlandSr. Indianapolis, Ind., 19. Juli 1836. Weibliche Trunkenbolde. Jier - Nabe -des Central . Parks in New 2)orf befindet sich ein schönes Ge bäude, Kelches wie das Wohnhaus eines reichen Geschäftsmannes aussieht. Da? selbeift ein Hospital für weibliche .Trun kenbölde. Der Leiter des Unternehmens äußerte sich 'über die Anstalt einem Be richterstatter gegenüber, wie folgt : ,,Un sere Patientinnen sind sämmlich reich, und dieser Platz ist,' im Vertrauen gesagt, nichts weiter als ein' fashionables Asyl für Säuferinnen, doch dürfen wir diese Bezeichnung nicht anwenden, da wir .sonst unser Geschäft ruiniren würden. Ein solcher Dlamt würde uns alle Pa tienten ans. dem.; Hause treiben Sie sind in solchen 'Sachen ungeheuer empsindlich, obgleich sie recht gut wissen, wie es mit ihnen sieht. Das Hospital ist stets überfüllt, und wir müsien thatsächlich jeden Tag neue Patienten .abweisen, weil es uns im möglich ist sie im Hause unterzubringen. Wie ich' höre sind weiter unten in der Etadt neuerdings ahnliche Anstalten eröffnet worden, um dem stets zunehmen den Andränge Genüge zU leisten. Ich kann nicht sagen, daß die Trunksucht im ter den reichen Frauen zunimmt, doch herrscht kein Zweifel-darüber, dab gegenwärtig mehr Patienten um Behand lunz nachsuchen,' als vor' einem Jahre. Elntge dieser Fälle sind sehr schlimm ; am schlimmsten zu behandeln sind solche Frauen, welche Morphin zu 'nehmen pflegten, um das durch übermäßigen Al-koholgenuß-zerrüttete Nervensystem zu beruhigen... : Werden die Patientinnen geheilt? Das ist sehr schwer zu sagen. . Unsere Behandlung zielt darauf hinaus, die gewohnbeitsmäßige Trunksucht zu brechen. Wir haben .Patientinnen gehabt, die an scheinend geheilt und . stark und gesund nach Hause, geschickt wurden, und doch ka men sie nach einiger Zeit wieder und wa ren schlimmer krank, denn je. Wir geben unseren Patientinnen nur wenig Äedi ein l)nd-absolut, keinen Ersatz für Alko hol, da wir nicht eine neue Gewohnheit heranbilden wollen, die vielleicht noch schlimmer sein würde, als die erste. Wir bemühen uns, den Körper zu fräs tigen, und entlassen keinen Patienten, bis sich die. durch den . Alkohol erzeugte Entzünonng des Magens gelegt hat. Frische Luft, Bäder, viel Bewegung, leichte Nahrung und angenehme Beschäf tigung für den Geist, das sind die Grundzüge unserer Behandlung. Er gibt eine Klasse von Trinkerinnen, die über zaupt mit dem Trinken nicht aufhören wollen: Sie bleiben bei uns einige Wochen. werden etwas zurechtgeflickt und ge hen b.'im, um mit erneuerter Energie der Trunksucht zu fröhnen. Jede Kur hilft bis zu einem gewissen Grade, wenn nicht bereits organische Störungen in den Nieren oder in der Leber vorliegen, doch sind mir nur sehr wenige Fälle bekannt, wo es uns gelungen ist, eine dauernde Heilung herbeizu' führen. Es ist das Elend mit diesen Leuten, daß sie wieder zu neuen Stär kungsmitteln" greifen, wenn das plötzli che Aufhörendes Alkoholgenusses eine er schlasfende Nückwirlung erzeugt. Haben die Patientinnen erst einmal wieder zur Flasche gegriffen, dann gibt es auch kein Aufhören mehr. Für jede kleine Unpaßlichkeit bildet dann ein langer Zug auS der Flasche das einzige Heilmittel, und dergleichen Unpäßlichkeiten" nehmen an Zahl und Heftigkeit mit jedem Tage zu. - . Wir hatten Patientinnen in Behand lung, deren Angehörige uns gern gezahlt haben würden, waS wir nur wollten. Wenn es uns gelungen wäre, die Trunk sucht dieser Frauen zu brechen. ES ist dies aber keine Angelegenheit, die man mit Geld ei ledigen kann. Keine Million Dollars ist im Stande, eine Frau von der Trunksucht zu heilen, wenn in dieser Frau das Verlangen, mit dem Trinken aufzuhören, nicht größer ist, als die Lust zum Trinken. Dies ist das ganze Geheimniß einer Nadiealkur. Der Gedanke an Whisky regt den gan zen Organismus einer Säuferin derart auf, daß sie nicht eher zu beruhigen ist, als bis sie zur Flasche greifen und ihr Verlangen befriedigen kann. Oft hört sie dann mcht eher auf, als bis sie besin' nungölos geworden ist." Winkelried keine Mythe. Die Jll. Staatsztg." verwahrt sich heftig gegen die Behauptung knancher , Geschichtsforscher, daß Arnold truthahn von Winkelried, der in der Schlacht von Sempach der Freiheit eine Gasse" bahnte, gar nicht gelebt hat. Sie sagt darüber: Eine .Alles bemäkelnde und beschnüffeinde, wahrhaft nihilistische, die schön sten.und erhebendsten Volksgefüble und Volkserinnerungen mit Hochgenuß zerstörende Kritik hat nachzuweisen gesucht, daß die wohlverbürgte That Winkelrieds nur eine Sage ist. Könnten solche Zerstörer wie sie wollten, so würden sie auch die Sempacher Schlacht selbst ins Fabelreich verweisen. Doch das konnten sie nicht hoen ; denn es sind in den österreichischen Archiven selbst Actcnstücke gerade aus jener Zeit voihanden, welche, bei allem Grimm gegen die siegreichen Schweizer-Bauern und gegen einige an der Seite der Bauern kämpfende schweizerische Adelige, aus führlich die Niederlage und den Tod des Herzogs Leopold und so vieler seiner Stiiter und Kneckte schildern. In den österreichischen . Chroniken, welche die furchtbare, den hohen Herren von ein fachen Bauern und Hirten beigebrachte Niederlaae durch allerlei unvorbersese

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CTi ii n ii g-"3 hetti MM zu Lem.teln suchen ist natürlich seine Rede von der erhabenen Aufopferung Winkelrieds. Doch den besagten Nihilisten genügt schon dies, um die ganze That Winkelrieds zu leug nen. Zugleich berufen sie sich aber da rauf, daß . die gleichzeitigen Luzerner Klosterchroniken zwar den Sieg der Schweizer, nicht aber die That Winkel rieds erwähnen. Sie verschweigen je doch, daß diese Chronikfchreiber Oester reich freundlich waren und daß man andere, nur fünfzig Jahre nach der Schlacht entstandene Chroniken und bei nahe unmittelbar nach der Schlacht ent standene Schweizer Gedichte hat, worin Winkelkieds That als eine allbekannte, zumal in seiner Heimath Unterwalden jedem Kinde geläufige, erwähnt und ge feiert ist. Während an dem Versuche, Winkel riecs That zu vernickten, auch verein zelte schweizerische Distler theilnahmen, sind es in allerneuester Zeit drei schwei' zerische Geschichtsforscher und Archivken ner, nämlich Liebenau von Luzern, Ber nouilli in Basel und Oechsli in Winter thur, welche aus den Chroniken, den Schlachtliedern und Volksüberlieferun gen nachweisen, daß es exr Frevel und ein Unsinn ist, die That Winkelried? aus der Geschichte zu streichen. Wie früher der blinde Glaube an Ue berlieferungen zu groß war, so steigert sich in unserer wüsten, rohen Nihilisten zeit das andere Extrem, das Streoen, durch eine dreist zersetzend? Kritik der Menschheit ihr Bestes zu nehmen, bis mV Fratzenbafte. Od Wilhelm Tell gelebt hat oder Mythe' ist, darüber läßt sich noch strei ten, wiewohl jetzt wieder gewichtige Stimmen sich auch für sein geschicht liches Dasein erhoben. Doch die Ableug' nung der herrlichen That Winkelrieds er scheint unhaltbar. Major BensonS EircuS. Der HotelbesitzerMajorVenson in Far. mington,Neu Mexico, halte nie n seinem Leben daran gedacht, daß er auf feine alten Jahre der Eigenthümer und Ge schäftssührer eines Circus werden wür de, und doch hat er es erlebt und glücklich überstanden. Die Sache ist nämlich die: Der Major war ein alter Junggeselle. Er machte als Hotelwirth ganz gute Ge schäfte, behauptete jedoch stets, sein eigentliches Fach sei das Minenwesen, trotzdem er in diesem Fache stets nur Geld zugesetzt hatte. Vor ungefähr einem Monat kamen zwei junge Leute mit einem CircuS" und mit mehreren ErzProben aus einer angeblich ihnen gehörenden Mine inFarmington an. Der Circus" machte im Hotel des Majors Halt. Die Mitglie der desselben aßen, tranlen und schliefen im Hotel, bis es der Major für gerathen fand, seine Bezahlung zu verlangen. Leider hatten die Circusmenschen kein Geld. AIs der Major immer stürmischer in seinen Forderungen wurde, erklärten sie ihm, sie seien Willens, ihm an Zah lungsstalt einige Actien ihrer Mine ab zutreten. Benson ging auf die Idee mit solchem Eifer ein, daß es den Fremden gelang, ihm ein volles Drittel der Gesammtactien der Mine zu verkaufen. Sie erhielten 81000 in baarem Gelde, und in der nächsten Nacht waren beide Circusbesitzer aus der Stadt verschwun den. Am nächsten Morgen fand der Hotel Wirth aus, daß seine Gäste französischen Abschied genommen hatten, und die Geschichte kam ihm nicht geheuer vor. Er ließ Untersuchungen anstellen, wobei die unerfreuliche Thatsache ans Tageslicht kam, daß die A!ine nur gesalzen", also wertblos war. Dem Major blieb somit nur das Nachsehen für die $1000, eine riesige unbezahlte Hotelrechnung und der Circus, an dem er sich hatte schadlos halten können. Es siel ihm ein, ein Inventar des Circus aufnehmen zu lassen. Es waren vorhanden : ein verwittertes Zelt nebst Zubehör, groß genug, um 300 Zuschauern Platz zu gewähren, zwei Fuhrwerke, vier Maulesel, ein Pferd, ein Clown, eine Kunstreiterin, ein Athlet und Trapez künstler und ein Junge, der Einiges" leisten konnte. Der Major ließ die Künstler" vor sich bescheiden und theilte ihnen mit, daß er wegen der von den früheren Eigen tbümern hinterlassenen Schulden den Sitten und Gesetzen des Landes gemäß von dem Circus selber Besitz genommen habe. Er stelle es ihnen, den Künstlern, anheim, bei ihm zu den früheren Salai ren zu bleiben, bis er die Geschichte mit dem Seiltanzen besser gelernt habe. Er werde sich bemühen, ihnen ihren Lohn pünktlich auszuzahlen. Die Künstler" waren sofort damit einverstanden, bei ihm zu bleiben, und der neue Circusdirektor machte sich ener gisch daran, sobald wie möglich eine Nei he von Vorstellungen in der Stadt zu veranstalten. Nach einigen Tagen war er so weit, daß er anfangen konnte. Je dermann in der Stadt und Umgegend war neugierig, den dicken Major als Circusmann zu sehen, und es war nicht möglich, alle Zuschauer in dem Zelte un terzubringen. Die Menge im Zuschauerraume war tete eine halbe Stunde, aber die Vorstel lung wollte nicht anfangen. Man wur de unruhig und stampfte mit den Beinen und schrie. Einer der Künstler erschien auf der Bildfläche und bat, man möge sich beruhigen. Es seien unabwendbare Hindernisse vorgefallen, doch werde All?s bald in Ordnung sein. Zehn Minuten später ging es dann auch wirklich los, und die Vorstellung ging so glatt von statten, daß Jedermann mit ihr zufrieden war. Nach der Vorstellung erzählte der Major seinen Freunden im Hotel, warum eigentlich die Vorstellung so spät begon nen hatte. Als der große Umzug" statt finden sollte, hatten alle Künstler gestrikt. Der Clown wollte mehr Lohn haben, die Anderen verlangten ihr rückständiges Salair, und die Kunstreiterin hatte den Einfall bekommen, es schicke sich nicht für ein alleinstehendes Frauenzimmer, halsbrecherische Kunstleistungen vor wild fremden Mensch w aufzuführen, ohne da bei die süße Beruhigung zu haben, daß sie unter dem Schutze eines Gatten stehe. Keine Ueberredungskünste halfen. End lich machte ihr der Major mit schweiß triefender Stirn den Antrag, er wolle sie

heiräthett. Das &tibUt , 'ToM 'Ms de ein Friedensrichter herbeigeholt, und während draußen im Zelte das Publi kum ahnungslos wartete, wurden derMa jor und die Kunstreiterin hinter den Coulissen" zum ewigen Bunde, mit ein ander vereint. Senora Jnez" sah in ihren knallrothen Tricots nebst goldigem Flitterwerk und kurzen Röckchen reizend aus, und sie hätte vielleicht eine holde Schamröthe gezeigt, das ging aber nicht wegen der dicken Schminke auf dem Ge sicht. Der Major trug bei dieser Gele genheit seinen gewöhnlichen Sinnig und seinen grauen Filzhut, sah aber sehr roth und aufgeregt aus. Dann war die .junge Frau" nach einem ersten, zärtlichen Kusse zur Vorstellung geeilt. Als der Major seine Erzählung be endet hatte, meinte er, angesichts der von ihm gebrachten Opfer sollten ihn seine alten Freund? mindestens denn doch in seinem CircusUnternehmen unterstützen. Der Wink ging nicht fehl. Eine Woche lang war das- Zelt jeden Abenb. mit Zuschauern - überfüllt, dann übergab Benson da? Hotel der Fürsorge seines getreuen Oberkellners und zog mit sei nem CiriuS in die weite Welt hinaus. Seine Freunde hörten nur, daß er südwärts gen Mexico ziehe und überall viel Geld verdiene; dann blieben auf einmal alle Nachrichten aus.-, Dieser Tage nun tauchte der Major gesund und munter wieder in Farming ton auf. Seine Taschen waren wohlge spickt mit Geld, und um seine Lippen spielte ein vergnügliches Lächeln. Er ließ seinen Freunden reichlich an der Bar" einschenken und erzählte alsdann seine Reiseabenteuer. Meine Leute," so sagte er, sind jetzt auf dem Zuge südwärts in Mexico. Ich weiß recht gut, daß sie dort bei dem Ge schäst verhungern müssen, ich wollte sie aber los sein. Ich überließ den Circus der Obhut meiner Frau, reiste voraus, machte für den Circus in drei Plätzen Quartier und setzte mich dann auf die Eisenbahn, um nach Hause zu fahren Ich weik, auf dem letzten Platz nimmt Anita keinen Dollar ein. Der CircuS wird dort vom Gericht in Beschlag ge nommen und aufgelöst werden, uub meine Leute werden nicht geng Geld haben, um zurückzukommen. Meine Frau wird sich vollends hüten, zu mir kommen zu wollen. Sie war unverschämt genug, von mir dickem alten Manne zu verlan gen, ich sollte Seiltänzer werden, ich ant wortete ihr aber, ehe ich dies thäte, müßte sie in einem Hotel Köchin sein. Damals siel sie in Ohnmacht. Sie wird sich schon hüten, mir wieder in die Quere zu kommen." Ob die Geschichte eine Fortsetzung haben wird ? Bis jetzt befinden sich noch keine Kriegswolken am Himmel. Vom Inlande. In Key West in Florida kostet Milch 20 CentS das Quart. Die Traubenernte Califor. n i e n S wird nach letzten Berichten ei nen um etwa 20 Procent besseren Er trag lieferu, als im letzten Jahre, aber mindestens 30 Procent weniger, als im Jahre 13834. In Barnwell County in Süd-Carolina sind über 5000 Acker mit Wassermelonen bepflanzt. Da ein Acker in guten Jahren 500 Aielonen zu tragen pflegt, kann dieses eine County allein 2j Millionen der saftigen Frucht liefern. In St. Joseph County in Jndiana gerieth eine Klapperschlange vor eine Erntemaschine und wurde von derselben in Stücke geschnitten. Eine Frau Namens Ronck kam herbei und wollte sich die Schlange ansehen, wobei sie von dem noch nicht todten Kopf so gebissen wurde, daß man die Kinnladen der Schlange aufbrechen mußte. Die Frau entging nur mit knapper Noth dem Tode. Eine große Schildkröte wurde neulich in Lincoln Parish in Louisiana gefangen, und der Kopf der selben wurde abgeschnitten. Drei Tage später fand eine Henne den Kopf im Hofe und machte sich nach Hennenart daran, an dem Kopfe herumzupicken. als derselbe sich plötzlich öffnete und zuschnappte. Ehe die Henne gerettet werden konnte, war sie von dem Schildkrötenkopfe erwürgt. Alle Holzlager am Missouri Fluß in Montana befinden sich jetzt UN ter Controlle der Indianer, und der Preis für eine Cord ist für Cottonwood auf $3 und für Eschenholz auf $4 bei Baarbezahlung festgesetzt worden. Jeder Capitän, der es versucht, für einen billigeren Preis Holz zu bekommen oder die eingeborenen Holzhändler unberücksich tigt zu lassen, wird pflichtschuldigst notirt. Keinem weißen Manne ist erlaubt, auf der Reservation Holz zu schlagen oder zu verkaufen. Eleonora Talbot, ein j u nges Frauenzimmer in Lecompte, La., stand neulich während eines Gewitters am offenen Fenster, als der Blitz in sie einschlug. Ihre rechte Seite wurde von der Schulter bis zum Fuß verbrannt und ihre Kleider geriethen in Flammen. An dere Leute im Hause wurden durch den Schlag so erschüttert, daß sie längere Zeit hindurch nicht im Stande waren, dem Mädchen zu helfen. Sie trug so gefährliche Brandwunden davon, daß man an ihrem Leben zweifelt. In Decatur, Jll., ist eine Nachtwandlerin verunglückt. Der Bun desanwalt für den nördlichen District von Illinois, Herr Whig Ewing, und dessen zwölfjährrge Tochter aus Chicago befanden'sich zu Besuch bei Charles R. Ewing in Decatur. Das Mädchen stand in schlafwandelndem Zustande auf, öff nete eine Thüre und siel an einer Trev penöffnung, wo die Treppe entfernt worden war, vom oberen Stock in den unteren hinab, brach einen Arm und erlitt sonstige schwere Verletzungen. Zu Sparta imCountyNan dolph, Jll., herrscht folgende Meinungs Verschiedenheit zwischen Schulrath und Bürgern: Diejenigen Einwohner der Stadt, welche schulpflichtige Kmder ha ben, sind gegen die Schulbehörde aufge bracht, da sie eine schwindsüchtige Lehre rin angestellt hat. Die Eltern fürchten die Uebertragung der Schwindsucht auf ihre Kinder und drohen, wenn die Aw stellung nicht rückgängig gemacht werde, ihre Kleinen vom Schulbesuch zurückzu halten. Der Präsident des Schulraths, Dr. Marsball, alaubt. daß die Krankheit

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tl WM Hl Weckend sei, Mai die Auszehrung sichern ihr erst zu zeigen beginne und die Lüftung im Schulzim mer eine vorzügliche sei, doch sind manche Aerzte anderer Ansicht. Ein einfältiges Urtheil hat dieser Tage ein Nichter in West Virgi nien abgegeben. Kurz, ehe West Virginien von Alt Virginien getrennt wurde, am 8. Mai 1863, hatte Joseph Paul in Burning Springs einen Mann Namens William Hutchin ermordet. Er wurde damals angeklagt, aber nicht processirt. Später kam er wegen eines anderen an Neuben Marquis in Parkersburg begangenen Mordes ins Zuchthaus. Er würbe indessen kürzlich auf die Bedin gung hin 'begnadigt, daß er sich wegen der Ermordung von Hutchin dem Gericht stelle. Er hat dies auch gethan, und Richter Jackson von West County hat' ihn jetzt freigelassen, auf den Grund hin, daß kein Gesetz Vorhängen sei, aufGrund dessen ein Mörder wegen eines VerbrechenS bestraft werden könne, das beganatn wurde, als West Virginien noch ein Theil von Alt Virginien war. . E i n M a n n in rothem Fla nellhemd und blauer Calicojacke, der den famosen Namen Michel Gentleman führt und im Uebrigen höchst ruppig und verkommen ausschaut, wurde dieser Tage in ?!ew Jork im Essex V!arket Polizeige richt der Trunkenheit bezichtigt. Als Nichter Gorman beim Lesen des Polizei lichen Afsidavits" den Namen ,Gent. leman" gewahrte und gleichzeitig der mehr alS fragwürdigen Gestalt vor der Schranke ansichtig ward, mußte er un Willkürlich lächeln; er wandte sich an den Angeklagten mit der üblichen Frage, was er zu der Beschuldigung zu sagen habe. Ew. Ehren", erwiderte der Gentleman", gestern vor einem Jahre leistete' ich den Schwur, während der nächsten 12 Monate keinen Tropfen Schnaps oder Bier zu trinken Der Eid wurde treulich von mir gehalten, die Frist war glücklich überstanden und ich war schwach genug, mir aus Freude darüber einen Rausch zu kaufen. Ich verspreche aber Ew. Ehren, wenn Sie mich diesmal laufen lassen, auch wäh rend des nächsten Jahres keine geistigen Getränke mehr zu trinken." Lächelnd ge Wahrte der Nichter die Bitte und ließ den armen Teufel feines Weges ziehen. Von Montana hört man, daß daselbst die Berglöwen oder Pumas ziemlich häusiz vorkommen. Die Zahl dieser gefährlichsten amerikanischen wilden Thiere hat in letzter Zeit dermaßen zugenommen, daß sie die Aufmerksamkeit der Besitzer von Viehherden so wie die Territorial Negierung herausfordern. Ja der es ist ein allgemeinerVertilgungskrieg aeßen .sie seit einiger Zeit im Gange. Du Territorial-Negierung offerirt einen Preis von ?8 für jeden eingeliefertenKopf einer dieser wilden Bestien und einige Counties bewilligen außer dieser Prämie noch eine weitere Geldvergütung. Die Cowboys haben während der Wintermo nate vom November bis März reichlich Zeit, sich mit dieser Vertilgungsjagd zu befassen. Es wurden in sv!ontana wäh rend des Jahres 1884 144 jener zefährlichen Thiere erlegt, für welche die Ter ritorial Negierung obigen Betrag ver gütete. Die Zahl der erlegten Thiere belief sich in 1885 auf 161, für die das Tenitorial'Schatzamt die Summe von $128 den erfolgreichen Jägern aus zahlte. Dieses Jahr wird die Zahl der getödteten Thiere Wohl die Summe von 200 erreichen. Die Aerglöwcn jener Gegenden haben häufig eine ganz außerordentliche Größe und messen nicht selten 9 Fuß von der Schnauze bis zum Schwanzende bei einem Gewicht von 250 bis 300 Pfund. Einige dieser Thiere messen 10 bis 11, ja sogar 12 Fuß in der Länge. Die Haut des Thie?es ist auf dem Nucken von schöner bräunlicher Farbe und eignet sich sehr gut zu Fußde5en beim Fahren. 2miCc l eer. - acl richten. Provinz Brandenburg. f der 5lommandeur der Unterosfiziers schule in Potsdam, Mojer v. Bonin. Der aus Berlin ausgewiesene ötegie rungs Baumeister Kehler, Zkedakteur des Bauhandwerker," hat sich in Brandenbürg a. H. niedergelassen. In Forst haben sämmtliche Zimmergesellen die Arbeit eingestellt, um eine Erhöhung des jetzigen Lohnes um täglich 25 Pf. zu erzielen. Schwere Gewitter haben in den südlichen Kreisen deS Regierungsbe zirks Frankfurr a. O., schlimme Ver heerungen angerichtet. So wurden im Kottbuser Kreise namentlich die Dörfer zwischen Lübbenau und Calau. heimgesucht, besonders Seese, Kükebusch und Bischdorf, wo durch den wolkenbruchartig niederstürzenden Regen die gesamm tenFluren total überschwemmt wurden. Der in Nhino wegen Verdachts des bei Premslin an Hornik begangenen Mordes verhaftete Bauführer Christian Jung bluth ist wieder auf freien Fuß gesetzt Worden, nachdem sich das Unbegründete des Verdachts erwiesen hat. Der früher in Spandau wohnhafte Maurermeister Blümner, der vor eini5en Jahren in Vermögensverfall gerieth und geisteskrank wurde, ist jetzt in der Irrenanstalt zu Eberswalde gestorben. Der in Spandau bestandene Fachverein der Maurer. ist seiner sozialdemokratischen Tzndenzen' wegen geschlossen worden. In Sprem berg fand die . feierliche Grundsteinlegung zu einer katholischen Kirche statt. Ostpreußen. t Stadtrath Lottcrmoser in Königs berg. f Daselbst Prof. Netzlass. Der in der Klinik des Prof. Dr. Schnei der zu Königsberg gestorbene Rittergutsbesitze? und frühere Abgeordnete Johann Frentzel wurde unter allgemeinster Theil nähme in Gumbinnen beerdigt. In den Ortschaften Güssen, Woytellen.und So kolken, Kirchspiels Rosinsko, sind die Pocken zum Ausbruch gekommen. Der Wirthssohn Klimkert vergiftete seine Geliebte, die Wirthstochter Meizis von Schilleningken, mit Scheidewasser und Arsenik, weil der Vater derselben die Heirath nicht zugeben wollte. Durch Selbstmord endeten: in Döhlau die Frau des Hofmanns Sawietzki durch Erhängen, in Königsberg der Kandidat der Medizin Karl Schmidt durch Er schießen; ebenda erschoß sich in einer Droschke der pensionirte Steuerausseher Tbeodor L. Bei Maraarabowa ertränkte

s$ der jrÜheN Älch b. ÜUÄ m einer Torsgrube, in Rastenburg erhängte sich der Einwohner Kaminski und in dem 1 -Meilen davon entfernten Gr.-Koslau der Schäferjunge Fr. Borkowski. Bei Prostken wurde der Zugführer eines Güterzuges, indem er gegen einen Ziegelhausirn, der dicht am Geleise stand, stieß, schrecklich ver letzt. Die Wirthe Szalier und Smaluhn von Pußkeppeln ertranken auf dem Lauknen-Strom in der Gegend von Lap Pien. W estpreußen. Der Schuhmacher Schloznowski in Elbing schoß und verwundete seine Frau und entfloh. Die Rittergüter Dolnick und Paruchke, Kreis Flatow, bisher dem Gutsbesitzer Witold v. Lubienski gehörig, von 3400 Morgen Größe, sind vom Staat für ein Meistgebot von 327,200 M. zwecks Colonisation angekauft worden. Der der Unterschlagung verdächtige, früher beim Rechtsanwalt Dr. Vogel beschäftigte Sekretär Heseke in Konitz hat sich freiwillig zur Hast gestellt. Unter den Rübenarbeitern des Hofbesitzers Ziemens-Katznase bei Altfelde ent stand eine Schlägerei, beider ein Rüben arbeite? erschlagen wurde. Nach dem Genuß von Schweinefleisch, welches von einem Schwetzer Fleischer gekauft sein' soll, ist die ganze, aus 10 Personen be stehende Familie der 'Wwe. Schultz in Butzig derartig erkrankt, daß alle schwer, einige hoffnungslos darniederliegen. In Graudenz wurden verurtheilt : der Arbeiter Joseph Tvda und seine Frau wegen Körperverletzung mit nachfolgendem Tode zu 9 Monaten resp. 3 Jahren Gefängniß, der Knecht Fularski m 4 Jahren Zuchthaus ; der Knecht Patzki wegen Brandstiftung zu 8 Jahren Zuchthaus ; der Bäckermeister Ä. Klann von Neuenburg wegen Meineids zu 2 Jahren Gefängniß. In Konitz der Arbeitsmann Peter Belka wegen Mordes zu 15 Jah ren Zuchthaus, der frühere Nentmeister Zellener wegen Unterschlagung zu 3 Jahren Gefängniß ; in Thorn der Knecht Lander wegen Körpervreletzung,durch die der Tod herbeigeführt wurde, zu 1j Jahren Gefängniß. Bei Marienwerder erhängte sich der Soh:r der Pech'schen Eheleute, in Pr. Stargardt erschoß sich der Husar Melcher.. Daselbst wurde der Fuhrmann Lemke todt im Wasser gefunden. Bei Elbing ertranken die Schuhmachergesellen Kehler und Kretsch mer, in Konitz stürzte Paul Jcker von der Treppe der Schulz'schen Maschinenbauanstalt und blieb sofort todt. Der Ei senbahnarbeiter Schrämte von Stuhm ertrank bei Marienburg. Prov inz Pommern. Der Oekonomin Inspektor Th. Schultz in Gichenwaldt ist mit 20,000 Mark durchgebrannt. In Stettin wurde der Unterförster Robert Schmo chow von Moorbrügge, der seinen Sohn Otto erschossen hatte, freigesprochen, da es sich erwies, daß er in der Nothwehr gehandelt hatte. Der Arbeiter Wilh. Kostbade, der in Ueckermünde-Ausbau seine Frau erschlagen hat, wurde nur zu zwei Jahren Gefängniß verurtheilt, da die Frau ihn, stark gereizt hatte. In Cöslin wurden die Arbeiter Albert Naatz und Mai wegen Mißhandlung mit töd lichem Ausgang zu 5 resp. 4 Jahren Ge fängniß verurtheilt, der Tagelöhner August Wangerin wegen Meineids zu Jahr Gefängniß. In Stolp erhielt die unverehelichte Auguste Hasse aus Gr. Krazenburg bei Cöslin wegen Kindes mords drei Jahre Gefängniß. Bei Demmin erhängte sich die Wittwe des vor einem Monat beim Pflügen verunglückten Bauers B., in ?!eu El menhorst der Büdner B, in Stettin der Klempnerlehrling Herman Bade. In Lübow ertrank der Zimmergeselle Ritt nage, in Stettin Albert Heller durch Umschlagen seines Bootes ; daselbst starb der Hydrognost" Horra an einem Schlagfluß im Straßenbahnwagen; in Stolp verunglückte der Maurer Villa durch einen Sturz vom Gerüst, in Wolgast ertrank der Sohn des Grenzaufse Hers Weddorf. Prov. Schlesw ig-Ho lst ein. In Kiel wurde eine Landwirthschaft liche Ausstellung eröffnet. In Wesselburen wurde eine von der Handwerker Innung gegründete Fortbildungsschule für Lehrlinge eröffnet. In Erteberg er bängte sich der Gastwirth Job. C" aspar Trippen, in Kiel der Feldwebel des Seebataillons Fr. Bartsch, der unter der Anklage der Unzucht stand. In Oldesloe ertrank die Tochter des Bauers Krö ger, in Rendsburg stürzte dasTöchterchen des Photographen Lüttjens aus dem Fenster und starb, in Wangelau im Lau' enburgischen der Häusler Krützmann. Provinz Schlesien. In Schönwald wurde der Arbeiter Josef Goldmann aus Irrthum für einen Namensvetter fünf Tage in's Gefängniß gesteckt und erhielt, als sich die Sache aufgeklärt hatte, keinen Schadenersatz. Die Tochter eines Bankiers in Natibor brannte mit dem EommiS ihres VaterS und 30,000 M. durch ; das Pärchen wurde in Hamburg verhaftet. Der we gen Ermordung von Pauline Unger zum Tode verurtheilte Lehrhäuer Walter von Schweidnitz erhielt lebenslängliche Zuchthausstrafe. Der Sohn des pensionirten Strafanstalts-Jnspectors A. in Striegau schoß auf seinen 78jährigen Vater und brachte sich dann selbst tödtlicbe Verletz ungen bei; die Mutter des Selbstmör ders wurde als die indirekte Schuldige verhaftet. Selbstmord begingen : die 77jährige Helene Schöneich in Breslau; Schuhmacher Seidel in Durchsal; Korbmacher G. Morgenstern in Gut)rau ; der Gefangene Schnabel in Hnschberg ; Häusler Michel in Lodenau . Handelsmann A. Gewinner in Roiuken; und Todtengräber Comvaß in Schmiedeberg. Verunglückt : Schlepper Gruschna in Donibrowka ; Viehhändler Wagner in Langen ; die Bauern A. Senftleben.und R. A. Mickel in Ober-Lindau, und die Landlcule Bartroch und Sohn und Schalosky in Nieder Vomsdorf.

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jcaKC&'üfe Dr. C. C. STerts, DentscherZukjusrzt. lRachsolgi! tsn ft)al. 6. Tltlrt. Ci.l3.Ccse Washington u. Deunsrzlvauka Qtr. Jndtanarolt Wir seye, Iyr öenüdt tlt X&NDAL1A LINE i tsr Warum? Weil sie die kürzeste und beste Linie tltt St. Xonifi, 3VXisonrl, Eansa.8 Iowf, Nebraska, Texas, ArlcansaSt Colorado, Now Mexico, Decota int) California ist. Das Vähuiett ift ben Ctrta uud die EHie. neu find suk Stahl.' Die Vagen haben frr nettesten Verbesseruugen. Jeder Zug h I Schlafwagen. Passagiere, ob fie nun Villete erster Klaffe tUt Kmigrauteu-Villete habe teerten durch unsere Passagierzöge erster Klare befördert. Ob Sie uuu ein Villet zu ermäßigten Lkre:. seu, ein Exkursiontbillet rder irgeud ewe Sorte Eiseubahubillete dolleu, kouuneu Sie,, od, schreiben Sie a H. TL. Derinff, ssiftent 9c ncral Passagier!. ordoft.E, kLa!hlngto und Jltnoil StrZnd'xll 0. Ssn'l Sudt. St. Lome, tto. k . ft o b. eu'l Vsss..at 61. Panii W. Chicago, Ht. Juoixifii and Pittsburff Kallroad.geit'Tabell für durchgehende und LokalZöge. vv17. Febr. lWZa: Bgt claf!n d NtnDxt, Jndxl., t sig,: Etatton. Schnlljg iPeftjUg.,Tchl,g I Äcccm. Rba.Jndtanaxl' 4:3615 6:30 . 6:53 . 8:67 m d:dS m 9:56 . flO:45C '4:55m 4.00 6:13 4:M. nt.Camb'gEtt . Richod ... SDuvton , Urbana . lumbuk.... wark t LtkubenviL. . httUng m fctttSbUT0.... , Harrikburg... auuaor.... , ISashingto.. . Phttadelxhla. cn.m ttlo.t 13:59D 1:37 . 3:33 , i 3:47 1:51 . 6:40 . 6:41 . 7:11 , 8:57 8:s9 , 9:52 . ll:) . 12:376m i:24 , 8:03 . 6:17 . ll:3lm ia-M , 5:09 , 6:31 . 7:o, , l'Ablim 2: 9tai 7:40 . 8:60 7:so . 5: jitn : . 6:ijS . 7:30 . 7:sUn tV4....l , Boston I Il:2U . : raaltch. t regtted, genommen Sonnrag. Pullmann'I Valaft, üchlaf und HtlSagn durch bt PiUibvrg, Harrilburg. htladelxdia und w vork. ohn, tötchiel. lo ein Wagenwechsel nach Latttmore, Washington und Boston. abrkatten nach allen Oenltche Städte lud in akien Hauxt?ahrkatten.ureaul deß Wefter.I und in dem Stadt.Bureau, 9St der Jltnot und Washington stra und im Union ex ureau Jndianarolt, tu Hoden. Schlafsagen.Aatten !5n ,n im voraus gesichert erden durch Sxrltkati bet den rgenten im ötadtBrau der trn Union SDepct tt Jndianaxoli, Ind. H. N. Oerivg, A. S. P. ordofte Washiug ton und Jlltnoil Straß,. Jnd'xU. 3amt$ VXcQtta, anagel, olusbut, Dia . . S d, Vaagir. und rtt..at Vtttdv. 9n Wie Boe Line !" nach Cledeland, Lake Chatauqua, Niagara Falls, Thousaud Island, Lake George, Lake Cham . plaiu, Saratoga. White Monutaiuk, Old Orchard, Rye Veach und alle - Curplätze von OTENGLAND mit XD(i Schnellzügen täglich. Dt einzige vahn von Jndkanapoli ach Ng-w Yorlc and Boston welch durchgehende Wagen in Verbindung mit der Lake Shvre und . Z). Centra! EUenbahn hat. Dt einzig, Bahn, welch im (Brand Central Dt tu ewZork einläust. Ein westlich gehender Schnellzug würd etngerlch tet und Passagier, welch nach Rlffouri, Kansa, Nebrakla. Colorado, ike Nericy, und California reise wollen, finden befte ckttomadatton und niedrig Raten. udr,isevillt. ' an hol sich detSS-I. N ich ol , gent. ulkunft Ticket in allen regulären Ticket.Offtetl.' S.B. Thoma, O. B.Ski nu er, General Manager. ' Trasse. Agent. . V. I. mith, Ge."Paff. SgtCleveland,' O. W. T. Nlclxols, Pässagier.Ageut. Jndianaxolt, Ind. No. Z Bate Hau und 1Z6R. Süd Jllinoi Strad. , - i 'fjllOUi S VILlg. M tW ALBAMY Ji CHtfACO RY (( . m - w m U Die kürzeste und direkteste Linie von INDIANAPOLIS nach Frankfort, 3lpbi, Monticello, MichZgan Citv, Chicago, nud allen Orten un Nördlichen Jndiana, Michi gau, nördliche Allinoiö,. Wisconsin, Iowa, Minnesota, Nebrat 'a. Kausal, Nett Mexico z Dakota, Nevada, S'rado, Calisoruien uud Orezon. S direkte Jüqe täglich 2 don Indianapolis nach bicago; ebenso nach Michigan City. Slegantc Pullmaun SchlafWaggon auf den Nachtzüg.'. SepäSarken bi an' Reiseziel ertheilt. ' eine Sahn hat größere 8 nemlichketten tUx billigere Rate al wir. Seiet, und quixiru, nicht , b?tffen. StahlSelt. , Vtiütx Ptatlor no toß:,sz,n, Luftbremsen und a.'' moderne Ein, rtchtungen, unübertreffliche Lorthtt'e sür Emtgra. ten, Land und TourtftnBiUt nav irgend (Uen Ort, der von ander Bahn fceruhf nur). Wenn an nördlich, südlich, östlich im eftttch i reise wünscht, kause man nicht da .htg, ill,t. bis an unser Pr,s u. s. to, gshn. , Wegen Näherem wende man sich an Robort Ernmott, Distrikt Passagi Agikt,' Kd. 2K Süd Jllinoi Straje, Indtauakt ,Zd. ?od B. rso. . c. clbw. eneral.vraltkr.. . ,ral Passagier. er Cdieaoa. t. ikieaoa. II ; CIÄöllöch. J I &I R R XU kürzeste ks) ttftt Ca auch x)ui8ville, Naahville, Hernphia, Chat tanooaj Atlanta, Savannah, Jack- . Bonville, Mobil and New ' -Orleans. . C Ist drtHeUHast für Passagiere nach dend Suden, eine direkte Route zu nehmeu. Palak, Schlaf, uud Parlor'Wagen zvsischeu Chicago uud Louidille und St Loui uud LonisdMe ohk. Wagenvechsel. Corufort, Schnelligkeit und eicherheit bietet die Jess die alte ,nverlLssige ' D. M. & S. M. M. . LI. It. rXerlnor, sflflent eneral Passagik'gL, ordft.ik oashingto und Zktuot Str., Jd,l e. W. IIoKena, Superüitentlent

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