Indiana Tribüne, Volume 9, Number 299, Indianapolis, Marion County, 19 July 1886 — Page 1
OCt fldffftflls wwny w y . "W i Ossi: M. 120 tt Nur TttasZe. Jahrgang 9. Hnnner 299. Indianapolis, Jndiana Montag, den ;19. Juli :ss.
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Neue per Telegraph.
W e t t r i u S l i S t e n IS a s h t n g ' o n. D. C.. 18 Juli. Schöne Wetter, darauf Strichregen, unveränderte Temperatur. Der Chicagoer Tendenz pro ze k Chicago. 19. Juli. Heute Mor gen var da? GerichlSzimmer wieder mit Menschen angefüllt. Polizeilieutnant Stanton erzählte den Hergang auf dem Heumarkt und sagte, die Bombe sei etwa so grok gewesen m!e zwei aneinan der gehaltene Fäuste. Der StaatSanawalt und die Pozei sind nicht wenig enttäuscht über die Au? sagen SchraderS. PolizeicapitSn Schaack meinte jedoch, das schade nicht? ; der Stsat habe noch genug Zeugen, um die Wahrheit der Aussagen Wallet? zu be weisen. Nicht weniger all dreißig Mit glieder des Lehr, und Wehrvereins wer den während des Prozesses für den Staat zeugen und die Pläne der Angeklagten blsklegen. Eine PfarrerStochter. M u n c i e, 19. Juli. May Nichmond. Tochter des Predigers L. D. Richmond ist seit gtstern verschwunden. Man ver muthet. daß sie mit einem jungen Manne aus Ohio durchgedrängt ist. Gbitoriclles. Der Indianapolis Sentinel" sagt: Der Prozeß der Chicagoer Anarchisten entwickelt jeden Tag dramatisches Jnter effe. Zwei der Staatszeugen haben den Staatsanwalt sehr enttäuscht, und es scheint, daß dieeumarkt-Episode bloß die That eines einzigen Mannes und nicht das Resultat einer' Verschwörung war. Bis jetzt ist gar nicht zu sehen, wie der Staatsanwalt eine Verschwörung beweisen will. Nach und nach lernen auch die Amerikaner den deutschen Sozialismus kennen und gewinnen ihm Achtung ab In der Philadelphia Times" veröffentlicht Flo rence Kelley, eine Tochter des CongreßMitgliedes Kelley eine Reihe vortresflicher Artikel über die deutsche Sozialdemokrotie und in der dortigen Preß" veröffentlicht Henri Briffac eine Reihe von Correspon denzen, in welchen er den Sozialismus im Geiste Karl Marx' behandelt. Die soziale Frage ist glücklich gelöst. Seit Jahrzehnten streiten die größten Geister der Welt miteinander über die praktischste Lösung der sozialen Frage, aber Keiner hat sie gefunden. Dies war dem man höre und staune dem RePorter des Telegraph'" vorbehalten. Derselbe besuchte am Freitag das Armen haus und in einer Beschreibung dessel ben sagt er : An Appetit fehlt es Keinem, das konnte man deutlich genug sehen und r. r r yungng oraucyle aucy emer auszuueben. Man mag raisoniren, dak die! Glücksgüter ungleich vertheilt sind :c. aber vom Nalsoniren und durch schöne Versprechungen ist noch Niemand gesätttgt worden. Diese Leute hier werden gesättigt und soweit es möglich ist, er freuen sie sich auch des Lebens. Sie haben keine Sorgen mehr. Wer zu arbeiten im Stande ist, hilft auf der Farm mit, die Andern legen sich bei schönem Wetter unter die schattigen Bäume des Parks, bet schlechtem Wetter suchen sie daS Rauchzimmer" auf." Da haben wiYs. Wozu also ferner noch raisoniren ? Es hilft ja doch nichts. Ruhe ist des Bürgers erste Pflicht. Es gebührt ihm das Maul zu halten, denn wenn er nichts mehr hat, kann er in's Armenhaus gehen. Da kann er sich sättigen, sich des Lebens freuen und in'S Rauchzimmer gehen. Mein Liebchen, was willst du noch mehr ? Nun, ihr Arbeiter, gebt Eure Organisationen auf, wozu braucht Ihr Unions, Kmghts of Labor, Sozialisten etc,? Wenn's nicht mehr geht, dann ist ja das Armenhaus da, da führt man ein Leben, wie Gott in Frankreich. Oder glaubt Jhr's vielleicht nicht ? Der Telegraph sagt's ja. Also, raisonirt" nicht mehr, dadurch wird ja keiner gesättigt ; im Ar menhaus aber, ja da wird man gesättigt. Hoffentlich Arbeiter, seid Ihr dem Telegraph" dankbar für seine glückliche Lösung der Arbeiterfrage. Oder wundert Euch diese glückliche Lö sung vielleicht? Uns nicht, denn das ist die Ansicht der ganzen Sippe, die daS Blatt herstellt und der Freunde desselben. Wozu raisoniren ? Ist für den Arbei ter nicht genügend gesorgt ? Haben wir nicht ein Armenhaus, das ihm schließlich eine Heimath bietet ? Also haltet's Maul ihr Kräkehler und regt und hetzt die Ar
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beiter nicht auf, es hilft ja nichts! Hurrah, das Armenhaus und sein Rauch zimmer! Da giebt es keine ungleiche Vertheilung der Glücksgüter etc." - Ein Reporter der N. Y. Volkszeitung" wurde kürzlich in Jersey City wegen unordentlichen Betragens zu 30 Tagen Arbeitshaus verurtheilt. Das unordentliche Betragen bestand darin, daß er eine Rede an streikende Arbeiter gehalten hatte. Doch das ist hier Neben sache. Der Mann mußte im ArbeitsHause Sträflingskleider anziehen, Haar und Bart wurden ihm abgeschnitten, und er mußte die ganze Disziplin eines Arbeitshauses durchkosten. Dies zeigt, welch einen niedrigen Begriff der Amerikaner bei all seinem Gefasel von Freiheit für Menschenwürde hat. In der Behandlung der Gesänge nen zeigt sich die ganze Rohheit des Ame xZkaners, zeigt sich, wie wenig er vom Menschen halt. Ehe das hiesige Arbeitshaus gebaut war, wurden die Strafgefangenen in der Jail jeden Tag an langen Ketten zusam mengefeffelt durch die Straßen zur Arbeit geführt. Es war der sogenannte odam gang. Kann man. sich ejtyaS Schmachvolleres vorstellen ? Muß nicht der letzte Rest von Schamgefühl in diesen Leuten ertydtet werden? In Europa führt man nur die schwersten Verbrecher gefesselt durch die Straßen, hier erleidet diese? Schicksal der arme Teufel, der nichts verbrochen hat, als daß er eins über den Durst getrunken. Der Mann, der sich in Untersuchungshaft befindet, und vielleicht unschuldig ist, wird mit den schlimmsten Verbrechern zusammengeworfen, und die amerikanischen Csunty und Polizeigefängniffe sind die miserabelsten und schmutzigsten in der zivilisirten Welt So hoch wird die persönliche Freiheit hier geschätzt, daß man einen Tag Gefängniß mit einem Dollar Strafe gleichschätzt, d. h., für jeden Dollar unbezahlter Strafe muß man einen Tag sitzen, in Deutschland wird der Tag Gefängniß mit 20 bis 50 Mark berechnet. Dort wird man wegen eines kleinen Vergehens vor geladen, hier wird man gleich eingesteckt, und jeder lumpige Polizeibüttel kann den Bürger beim Kragen nehmen und in's Gefängniß führen. Wahrlich, es thäte dem Amerikaner gut, etwas Achtung vor der Menschenwürde zu lernen, die man selbst beim Verbreche? nicht vergegen sollte. -- -' DraWaWHten. Der Chicag oer Tendenz Prozeß. Chicago, 18. Juli. Im Kreuzver hör sagte der Zeuge Waller noch Folgende: .Ich wurde um 2 Uhr Nachmittag nach der Chicago Avenue Pollzeistation gebracht, man sagte mir. ich sei nicht ver hastet, aber Cpt. Schaack wolle mich sehen. Ich brachte fast den ganzen Nach. mittag im GerichlSzimmer zu. Cpt. Schaak bezahlte einmal meine Miethe 56.50, me n Zeitverlust wurde ebenfalls bezahlt, einmal erhielt ich 52 dasür, daß ich einen Tag m vtationShauS zubrachte, zwei Mal erhielt ich von Cpt. Schaack fünf Dollar und drei Mal gab derselbe meiner Frau drei Dollars. Ich kenne die Angeklagten bloß vom Ansehen, bei der Versammlung in Greis'S Halle am 3. Mai waren blob sechs Per sonen anwesend, von den Angeklagten waren blob Engel und Fischer dort. Gestern bezahlte PolizeicapitänSchaack wieder meine Miethe. Der nächste Zeuge war Bernhard Schröder, gebürtig auö Westpreuben. Zimmermann. Ist seit 6 Jahren in Amerika, gehört zum Lehr- und Wehr Verein. War am Montag Abend bei der Versammlung in Greis'S Halle Etwa 30 Personen waren anwesend, da runter Fischer und Engel. Waller führte den Vorstd. Der Vorgang bei McCor mickS wurde besprochen, und eS wurde gesagt, daß man bewaffnet bei Versamm langen erscheinen solle, um Angriffe der Polizei zurückzuweisen. Die Polizei sollte mit Waffen, die gerade bei der Hand seien. ' zurückgetrieben werden. Weder von Dynamit noch von Bomben wurde etvaS gesagt, noch von Angriffen aus die Polizei, man solle sich blob mr Wehre setzen, wenn die Polizei angreife. Im Falle die Feuerwehr der Polizei zur Hilfe komme, solle man die Schläuche durchschneiden. DaS Zeichen Y galt sür die bewaffnete Sektion, welche zum Exerziren kommen sollte. DaS Wort .Ruhe- in der .Arbeiterzeitung" habe. nie gesehen, und eS sei auch in der Ver sammlung nicht davon gesprochen wor den.
A. Sarnmons.
Sammoas & lueller, nsuniLn r,
Volles Gewicht.' l Office: JSo. Y Virginia Are. Von den Angeklagten sagte Zeuge, sei keiner Mitglied deS und Wehr. Vereins. Er selbst habe keine Bombe gehabt, wisse auch nicht er ine gehabt bat, eS wurde bei der Versammlung nicht die Absicht ausgesprochen, eine Bombe zu werfen. Per Buchstabe P wurde seit längerer Zeit zur Berufung der Versammlungen deS Lehr und WehrVereiS ge braucht. Zeuge war bei der Versammlung aus dem Heumarkt anwesend. ES war alles ruhig und ordentlich zugegangen, HZ? die Polize) kam. ' Der StaatSanwalt versuchte hier nach zuweisen, dab die Aussagen deS Zeugen ganz verschieden von den Mittheilungen seien, welche derselbe ihm und den Poli ziste gemacht hahe. Die Vertheidigung erhob Einwand, und der Richter unterstützte den Einwand, erklärend, dab daS was in Zeugt ander wärt? gesagt habe, nicht mit dem Pro zeffe zu thun habe. Der StaatSanwalt: Wir wollen gei gen. dab die Aussagen de ManneS seinen Angaben wiedersprechen. E ist offenbar, dak die Vertheidiger den Mann u!S ihren Zeugen ansehen. . Adv. Foster : Jeder Ihrer Zeugen hat bis jetzt für uns gezeugt. Polizeilieutnant Steel erzählte den Hergang auf dem Heumarkt und fügte hinzu, dab als die Polizei ankam. Je mand gerufen habe:. Da kommen die Bluthunde, thut Eure Pflicht, wir werden die unsrige thun-. Wer der Mann war, könne er nicht sagen.. Aehnlich sagte Poli! zeilieutnant Quinn au. Letzterer fügte hinzu, dab der Mann, der gerade eine Rede hielt, (Fielden) ge rufen habe; .Wir sind friedlich", sod.mn seinen Revolver gezogen und aus die Polizei abgefeuert habe. Advokat Foster nahm ihn in'S Kreuzverhör und verhörte ihn über den ganzen Vorgang in'S Kleinste. Schlag aus Schlag fielen die Fragen, jede kleinste Abweichung von einer früheren Aussage gab Aeranlaffung zu Kreuz, uud Querfragen, so dab sich der Zeuge in eine Masse von Widersprüchen verwickelte, und schließlich so verwirrt wurde, dab er auch die einfachste Frage nicht mehr beant orten konnte. Es war ein Meisterstück des Kreuzverhörs. Einsturz ein es Hauses. New York. 13. Juli. Ein alles Gebäude an der Ecke der South und Rooseveldt Str.. in dem 5000 gab Mehl aufgespeichert waren, stürzte ein Drei Personen wurden schwer verletzt. Ein Malefizlump. Chicago. 17. Juli. Ein gewisser William Brown und sein hübsche, tlst 17 jährige Weib, standen gestern unter der Anklage de Einbruch vor Stricht. Die arme junge Frau erzählte, sie habe Brown vor acht Monaten geheirathet und seitdem habe ihr Mann sie fortwährend mißhandelt. Er habe nie gearbeitet, dagegen sie' gezwungen, aus Diebstahl auszugehen. Die gestohlenen Gegen stände habe er versetzt. Habe sie zu we nig gebracht, so habt er sie durchge prügelt. Neulich plante Brown einen Einbruch bei Frau Kate Murray an der 22. Str.. die. wie er uubte, 5600 Baargeld in ihrem Besitze hatte. Er öffnete die Thüre und seine Frau mußte sich in'S HauS schleichen. Sie fand indessen nicht die 5600. sondern nur eine auf 5100 lau tende Note. Dasür bekam sie wieder Pkügtl. Der Richter lieb Frau Brown von bannen ziehen, während er ihren Halun ken von Gatten dem Criminalgericht überwies. Ver Kabel. Der Dichter der .Wacht Rhein." am Berlin. 18. Juli. Die Leiche Max Schneckenburaer'S deS Dichter der Wacht am Rhein, wurde aus ihrem Grabe in Burgdorf. Schweiz genommen. um nach Thalheim bei Tutlingen in Württemberg gebracht zu werden Schneckenburger wurde in Thalheim ge boren und sein letzter Wunsch war, dort begraben zu werben. Die Ausgrabung und Ueberführung der Leiche geschah in feierlicher Weise. Eine groben Menschen menge folgte oem sarge zum Bahnhof. In Tutlingen wird dem Dichter ein Denkmal errichtet werden.
Conrad Mueller.
Gute Qualität. Sard: 149 Oouth Alabama Ot. Die Verfolgung der Sozia listen in Deutichland. Berlin, 18 Juli. Die Polizei führt das Sozialisten . Gesetz mit unge. wöhnlicher Schärfe aus. In den meisten öffentlichen Plätzen sind Plakate ange schlagen, worin gewarnt wird, Politik zu sprechen und die Sozialisten haben ge. Heime Zeichen, um sich von der Gegen wart der Polizei.Agenten zu verständi gen. Der Abgeordnete Viereck ist vorgeladen, um sich wegen VZitgl edschaft einer geheimen Gesellschaft zu verantworten Der Prozeb gegen Bebel und Liebknecht wird am 23. Juli in Jreiberg beginnen. Englische Politik. London. 18. Juli. Bei der am tzomstag stattgesundenen ttabinetösttzung sprach sich Gladstone sür die Resianation des Ministeriums aus. Hzrcourt und Chllder pflichten ihm bei. In Managhan veranstalteten gestern die , Nationalisten eine große Demon stratlon. In Tyrone kam eS bei der Wahl zu Aufruhrszenen. Hatte ganz recht. London. 18. Juli. Eine aroke Versammlung von Socialisten fand beute statt, bei welcher der SozialistenFührer. Williams eme Rede hielt. Die Polizei befahl den Leuten auSkinanderiiuaeden. wa verweigert wurde. Williams sagte. vak wenn d,e PollZkl fortfahre. Versammlungen ZU sprengen, sie die Sozialisten. in geheime Verbindungen treiben würde. Die Polizei war unschlüssta. waS sie thun sollte und nahm keine Verhaftungen vor. SeZ,issSuaSrtata. New York, 13 Juli. Die Dampfer .Alaska- von Liverpool. Caledoniavon Trieft und .Polynesta. von Ham bürg, sind angekommkn. QueenStown. 18. Juli. An gek. : Dampfer .Lord Ciieve- von Philadelphia nach Liverpool bestimmt. Marktpreise. Weizen. s.Z N.Iöe; No.2roth, 7ö . orn. Ns.Zik iSgelb2ie: gemischt Lt.'. Hase,. N. 7 roetfc &t ; misch, x. Roggen. 56:. Jl Ute. !8 50. H u. k 7 50 9-00. Schinken. 10 -lu. Schultern. 7. Speck. 7'e. Seiten, .ze. Schwtnsmal,. 7).8-. Rehi. Fam:l? i2.7j-f3.yj; Fane? !3.ö0-?Z.ö5z itra ,2Z-,2.dO: ein 11.511.7. t e r. . 9: ; trn etox 10c Butter. Ereamer, Id 17; Dair, 12 15c: Eounirr) 79. Sätjncr. Junge l'e. Türke, 7. artosfeln. Neue $1 vo-z,.25xer Sri. Hepsel. euekl.v.kZ.oo xerBri. Min Spar- und Leid-Verein, Capital 1,000,000; Aufnahmegebühren SO Ct per Antheil; Beiträge 55 Cents per Woche. Niedrige PrämiumS und 6 Prozent Interesse. Dieser verein wird seine viert Serie auf Antheile am Montag, den 19. Juli 183b eröftnen. Antheile ftnW an folgenden Plötzen ,u haben: (Seo. P Wood, Vrasident, ,. 81 Süd West trabe; O. 9t. Fren,kl, Schatzmeister, Plerchantk Rational Bank; Ihe. A.Pfäsflin. Sekr.. No. 81 West Washington Straße. Etablirt 1850. fwm Lightning Contos Co. (Blitzableiter.) Fabrikanten von Munson't ueueu Paten tirten,Tubular,".Dia. mat .Elliptic" nnd .Aogular Kupfer DraHtLeitung ; runde viereckige, .Hexacon Tube uad galvauisirte Vlitzableiter; Wetter fahaen, Conpasse :c. Hir folgt ine theUmeise Liste unsirer prominenten A.tnlen: U. .Capital. U. S. Surre?, N.S. Light House', U. S. Jnsan As,lum, U. S. SoldierS'Hom, U. S. JortS und BanackS, die öffentlichen Schulen, da idliothek Gebäude und tag Arsenal in Jndiapol's. Wir könnten Hunderte von Namen anführen. Wir mpsedlen unsern l tzableiter als den besten der gemacht wird. 3No. 04 Süd Delawareftr.
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