Indiana Tribüne, Volume 9, Number 297, Indianapolis, Marion County, 17 July 1886 — Page 3
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UUtulbiü lierurtheilt.
Orizinal.Roman von InNu Kller. M (Fortsedung.) Hevwlg vermochte nichts zu frechen ; denn unaufbaltsam entströmten die Thränen ihren Augen, und in lautem krampfartigen Schluchzen machte ihre gequälte und von jahrelangem Druck gemarterte Seele sich Lust. Auch seine Äugen waren feucht, sein Athem glich fall ibrem Schluch;en. Es war ein Augenblick, wie er einmal nur m eines c'enschen Leben erscheinen kann ein Augenblick, dessen man sich noch in der Todesstunde erinnert. Die Zeugen dieses Wiedersehens aber standen stumm und still in einer Ecke ihres. Zimmers und sahen tief gerührt auf das Ehepaar, das nach solangerschwerer Trennung sich wiedergefunden, das in diesem Moment unbeschreiblichen Glückes nich: daran dachte, welch unendlick trauriger Art dieses Wiedersehen im Grunde war, welche Zukunft düster und undurchdringlich vor ihm lag ! Es währte' lange, ehe eins der Beiden sprach und als Walte? endlich Wort? fand da fehlte seine? Stimme jeder Klang, tonlos und kaum verständlich rang es sich über seine Lippen : Mein Gott, ich danke Dir, daß Du den einzigen heißesten Wunsch meines. Lebens erfüllt hast ! Mein Weib, meine Hedwiz ! ?tun halte ich Dich in meinen Armen, nun ruht Dein Haupt an meiner Brust, nun kann ich meine Lippen auf die Deinen pressen, o, welche Seligkeit, so laß uns sterben!" Ja, Walter, sterben," flüsterte sie Zwischen ihren unversiegbar scheinenden Thränen hindurch; denn lassen kann und werde ich Dich nimmermehr! Gett hat uns auf wunderbare Weise zusammengefübrt, wir dürfen nicht wieder von einander geben ! Nichts darf uns :ren nen, keine Macht der Welt !" Jetzt kehrte die Erinnerung an die trattriae furchtbar gefährliche Situation, in welcker sie sich befanden, allmälig in ihnen zurück, und Hedwig fuhr hastig fort: Nein, Walter, wir werden uns nicht mehr trennen ! Wenn sie abermals kommen, um Dich zu holen, wenn sie uns sinden. Dich ergreifen, dann " Dann werden wir uns todten," vollendete Walter feierlich, als spräche er einen Schwur, und preßte die zarte Ge stalt seines Weibes fester an seine Vrust. Dann hob er plötzlich den Kopf und blickte sich', von einer jähen Furcht ergris fen, scheu um. - . Aber diese Leute " fragte er hastig, werden nicht schon sie un5 verrathen Nein, Walter," entgegnete Hedwig zuversichtlich, ihnen dürfen wir ver trauen. Nicht wahr, Äater Ärand V Reden wir nicht darüber," antwor tete der Gefragte, Sie werden uns nicht beleidigen wollen. Sie wissen, was ich Ihnen vorhin gesagt habe. Wenn Sie aber einen guten Rath von einem auf richtigen Freunde annehmen wollen," fuhr er hastig, dem Paare näher tretend, fort, dann lassen Sie trotz der Freude des Wiedersehens die Vorsicht nicht außer Acht.' Mit deni Zusammensterben ist's 'ne eigene Sache es wäre doch schöner, wennSie zusammen leben könnten!" Ja, wackerer Msrni," sagte Walter gerührt. Sie haben Recht, aber es ist wenig Hoffnung dazu vorhanden. Man verfolgt mich unausgesetzt, vielleicht harrt in diesem Augenblick bereits ein Späher, welcher mich trotz meiner Ver. kleidung erkannt hat, unten vor dem Hause " Nun also, Vorsicht, Vorsicht !" Ja, Walter!" rief Hedwig flüsternd aus, ergeben wir uns nicht willig! Suchen wir zu widerstehen Du darfst nicht länger hier weilen, wenn man Dir gefolgt ist und nur eine Spur von Verdacht schöpfte, wird man heraufkommen, aber wo, wo wollen wir uns von Neuem vereinigen, um gemeinsam zu entfhehen ?" Walter- blickte sinnend vor sich nieder und antwortete dann schnell : Bei Deinem Vater." Walter! Was sagst Du? Bei" Bei Deinem Vater ja Hedwig." Und nun theilte' er ihr in fliegender Hast und kürzesten Worten mit, wie der alte Naumann ihn gefunden, ihn freundlich aufgenomlnen und beherbergt Umil Wochenlang," schloß er seine kurz rzählung, bin ich nun schon umher bewandert, UM Dich zu smden, von namenloser Sehnsucht getrieben und von furchtbarer Angst vor Entdeckung gepei nigt, es cjelang mir nicht,' auch nur eine Spur von Dir zu ergründen. Ich war der Verzweiflung nahe. Schon lange hatte ich mit dem Gedanken, unter irgend einem Vorwand, hier über Dich etwas zu erfahren, gekämpft, aber immer wie der verwarf ich den Plan aus Furcht, mich dadurch zu verrathen und vor der Erreichung meines Zieles wieder ergriffen zu werde,.. Ich kannte ja diese Leute nicht so gut wie Du. wenn sie mich erkannten und aus Haß und Verachtung gegen den vermeintlichen Mörder mich festhielten und auslieferten was dann ? Heute aber trieb mich die Verzweiflung, dle Mutlosigkeit, meine völ-" lige Ermattung dazu, das letzte Mittel zu versuchen und den Ausgang meines Wagnisses dem Schicksal anheimzustellen. Ich wählte auf Anrathen Deines Vaters diese Verkleidung und da5 Geschick war mir günstig ; denn, IvaS auch geschehen möge, Hedwig, mein Zweck ist erreicht, ich habe Dich wieder und werde Dich nimmer lassen!" ' Er umschlang sie in leidenschaftlicher Aufwallung von Neuem und so überglücklich ruhte sie in seinem Arm, daß es erst der Intervention Vater Brand's bedürfte, um sie an ihre Lage' zu erinnern. Don, im Laden Deines Vaters," sagte Walter hierauf, wirst Du mich finden. Sei vorsichtig und bekämpfe Deine Erregung, damit man, wenn Du wirklich noch immer verfolgt werden solltest, keinen Verdacht schöpfe.". Er beschrieb ihr nun ausführlich die Lage des Blumengeschäftes und Hedwig erkannte auS seiner Schilderung, daß sie auf ihren Wanderungen mehrmals an demselben, vorbeigeschrttten sein mußte. . ..Ich werds ohne MM? .aufstn
dcnv Ugte sie ersichtlich, erlvarte mich also." Zusammen können Sie unmöglich dies Haus verlaffen," sprach Brand ein dringlich, das könnte die schlimmsten Folgen haben. Ich schlage vor, daß Sie Hedwig, da Sie in Ihrem Gasthaus doch ohne Zweifel noch Manches zu ordnen haben werden, zuerst gehen. Ihr Marni bleibt dann noch einige Zeit hier und verläßt, wenn's ihm recht ist, ge-
inelnam mit mir das Haus." Bewegt reichte Barthold dem Niesen ' die Hand und sagte mit leicht zitternder Stimme : Ich danke Ihnen, Sie sind ein braver Nkann. Seien Sie belohnt durch die Thatsache, daß es kein Unwürdiger ist, den Sie durch Ihre Güte beglücken, sondern ein Unglücklicher, vom Schicksal Verfolgter. Sie können getrost diese nieine Hand drücken, ne ist so rein und unschuldig an dem vergossenen Blute meines Vaters, wie die Ihre !" Vater Brand schüttelte gerührt die ihm dargebotene Rechte Barthold'S. In diesein Augenblick war er von der Unschuld dieses Mannes überzeugt. Aber nun gehen Sie, Hedwig," drängte e? dann, Sie müssen sich fassen und beherrschen." Von den Segenswünschen des wack'ercn Ehepaares begleitet, einen dankbaren Kuß auf die Stirn der bitterlich weinenden Frau Bxand pressend, verabschiedete sich Hedwig von jenem, dann Wandte sie sich wieder an ihren Mann und schjang ihre Arme um dessen Hals. ' Minutenlang wohl hielten sie sich umschlangen die Blicke in einander versenkend ohne ein Wort zu sprechen, dann endlich riß Hedwig sich los und eilte, ohne sich zurückzuwenden, aus dem Zimmer. Alls dem Flur angelangt, blieb sie sie hcn und athmete hoch auf. Jetzt galt es, besonnen, mit größter Vorsicht zu handeln, die Regungen des Herzens zu unterorücken und jedes Zeichen freudiger Aufregung zu vermeiden. So verzweifelt und niedergeschlagen, wie sie dieses Haus betreten, mußte sie dasselbe auch wieder verlasien ; denn konnte ihr nicht Jemand gefolgt sein ? Sie wute nicht, ob sie Kraft haben würde, diese Komödie geschickt zu spielen, gewagt mußte der Versuch aber werden ! Als sie auf die Straße hinaustrat und sich sogleich nach allen Seiten umschaute, bemerkte sie, daß eine mämlliche Gestalt auffallend rasch in den Schatten einer Mauerecke zurückttstt, gher sie vermochte nicht zu erkennen, daß es die Gestalt Eugen Holm's war, dessen Augen mit einem spähenden Ausdruck auf ihrem bleichen Antlitz hafteten. Sie wußte nun. bestimm':, daß sie verfolgt und beobachtet wurde, und setzte daher langsam, ohne irgend welche &k zu verrathen, ihren Weg fort. . Die Entfernung, bis zum Gasthaus zum goldenen Lamm" war eine ziemlich weite, und trotzdem es Hedwig trieb, in hastigem Lauf demselben zuzueilen, bejchleunigte sie dennoch ihre Schritte nicht und tvußte ihre Erregung so gut zu un terdrücken, daß der ihr folgende Beob achter, welcher gleich jenem Eriminalbe amten, der sie von der Flucht Walter's benachrichtigte, ihre Gestalt nicht aus den Äugen ließ, kein Zeichen einer Veränderung ihres Wesens - bemerken konnte. ' Während sie aber anscheinend so ruhig und apathisch einherschritt, kreisten die Gedanken unaufhörlich in ihrem Haupt chaotisch durcheinander. Sie mußte, sobald sie im Gasthof angelangt war, denselben in kurzer Zeit wieder verlassen, wie, wenn auch dann der unermüdliche Beobachter, der grausame Spion ihr folgte, folgte bis zu jenem Geschäft ihreS Vaters,in welchem sie mit Walter zusammentreffen wollte 'iWie, wenn er vor der Thür des Ladens ihre Rückkehr erwartete und sie erschien nicht wieder ? Gab es eine andere Möglich, keit, als daß der Spion dann schließlich den Laden zu betreten suchte, Einlaß begehrte und nach ihrem Verbleib fragte? Als Hedwig am Gasthaus angelangt war, hatte sie noch keinen Ausweg,keinen guten Rath gefunden, dennoch bedürfte sie der Fassung und Ruhe. Sie ging direkt in die Wirthsstube, in welcher Herr Sperlich hinter dem kleinen Buffettisch stand, und sagte : Schreiben Sie mir auf, was ich schuldig bin, lieber Herr Sperlich, ich werde noch heute ausziehen." Ah, so schnell, so plötzlich ?" Ich fand auf ganz unerwartete Weise eine Stellung. Ein alter Herr, dessen Gattin heute plötzlich schwer erkrankt ist, hat mich zur Führung des Haushalts engagirt. Der sofortige Antritt der Stellung ist Bedingung, und deshalb muß ich mich beeilen, dieselbe zu erfüllen." Es freut mich, daß Ihre Bemühungen endlich Erfolg gehabt haben.. Wenn Sie gestatten, werde ich Ihnen die kleine Rechnung für die verflossene Woche sogleich hinaufschicken." Recht ' bald, lieber Herr Sperlich, hören Sie, recht bald," bat Hedwig dringend und begab sich dann in ihr Zimmer.' Auf dem dem Gasthaus gegenüberliegenden Bürgerstieg stand unterdessen Eugen Holm. . Er mußte die Fenster des Logis der jungen Frau bereits kennen, denn er blickte lauernd zu denselben hin auf. Sie ist oben," murmelte er vor sich hin, als hinter den herabgelassenen Row leaux der Fenster ein schwacher Licht' ' schein auftauchte, sie hat die Lampe angezündet gewiß bleibt sie zu Hause. Warten wir vorerst noch ein wenig, der Abend ist bereits angebrochen, eS läßt sich gewiß nichts Gescheidtes mehr damit anfangen. Zur Soiree zu . Sternbergs komme ich noch immer früh genug ! Fatale Situation! Erbärmliche .Feigheit!" Während er ungeduldig auf und nieder schritt und von Zeit zu Zeit einen prüfenden Blick hinauf zu den Fenstern von Hedwig's kleinem Stübchen warf, war das Weib Walter Barthold'S eifrig damit beschäftigt, sich zum Verlassen des Gasthauses 'und zur Flucht zu rüsten. Von den Thürmen der Stadt schlug es bereit 9 Uhr, als sie mit dem Ordnen .ihrer Tachen fertig war und die Rech nung Sperlich'S beglichen hatte. ' Nun bättt sie aeben können, aber sie waate es
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noch nicht. War lt Gedulv des achters bereits erschöpft? ' t . Es mußte .demselben doch ausgefallen sein; daß sie an diesem Abend zu so früder Stunde, viel früher als jemals, in das Gasthaus zurückgekehrt, war. Diese Thatsache konnte ihn veranlaßt haben, zu warten, und die Furcht, er möge noch immer vor dem Hause ihrer harren, ließ Hedwig zögern und hielt sie im Zimmer zurück.' . Endlich aber, nachdem noch über eine balbe Stunde vergangen war, raffte sie sich auf und beschloß, den entscheidenden Schritt zu wagen. Sie hüllte sich fest in ihr Tuch ein, bekleidete ihr Haupt mit der Kapuze, cinenr Geschenk der Frau Claus, welche sie nur selten getragen, nahm das ' zusammengeschnürt. . große Bündel, den f leinen Koffer, in dem ihre neueren Anschaffungen sich befanden,und ging so, nur mit Mühe ihre verrätherische Unruhe unterdrückend, die Treppe hinab. Auf dem weiten Hausflur deS GastHofes war Niemand zu sehen. Mit von der Erregung geschärftem Blick maß sie den Alaum, besonders die dunklen Ecken, und erkannte, daß kein Wesen sich in dem Schatten derselben verborgen hielt. MiUh," flüsterte sie, tief aufseufzend, sich selber zu und trat dann hinaus auf die Sttaße, ohne es zu wagen, sich auch hier nach einem etwaigen Beobachter m zuschauen. XXI. . Es war lange zehn Uhr vorüber, als Hedwig das Hau, ist welchem die Blumcnhandlung des alten ?kaumann.sich befa,'i, erreicht hatte. Ihr Herz pochte stürmisch, als sie vor dem kleinen, matt erhellten Laden stand. Welche Jluth von Gedanken bewegte ihr Hauvt. Sie sollte den Vater wiedersehen sollte an der Brust des geliebten Gatten ruhen und damt mit diesem fliehen l Einen Moment noch zögerte sie, überwältigt von den Empfindungen, welche ihr Herz bewegten, dann aber schritt sie rasch entschlossen die wenigen Stufen des Ladens hinan öffnete die Thür desselben und trat ein. Eine Klingel wurde hierdurch in Pewegung gesetzt, ab es erschien Niemand. Mit schwankenden.unsicheren Schritten durchmaß sie den Raum es Geschäftslokals bis zu der Thür, welche dasselbe mit der Wohnung zu verbinden schien. Als sie dicht pox dieser Thür, deryn Glasscheiben von feinen Gazegardienen bedeckt waren, stand, ward dieselbe von innen geöffnet, und eine ihr nur zu bekannte Stimme sagte leise : Komm herein, Hedylg,mejn Kind !" Im nächsten Augenblick lag sie jn den Armen ihres Vaters. Der alte Mann weinte heiße Thränen, er nahm das Hauvt der Unglücklichen Tochter zwischen seine Hände und bedeckt? ihr schönes, thränenüberströmtes Gesicht mit Küssen. ' Vater, lieber Vater, hast Du mii verziehen?" Lange, lange mein Kind! Ich zürnte Dir niemals ; denn Du hast gehandelt nach dem Wort der Heiligen Schrist Du bist dem Manne Deines Herzens gefolgt! Aber daß ich Dich noch einmal wiedersehe, daß ich vor meinem Schesden von diese? Welt noch einmal Dein liebes Antlitz küffen darf für diese Gnade danke ich dem Himmel aus vollster Seele! Freilich nur eine kurze Spanne dieses GlückeS ist mir bescheert, nur wenige Minuten ; aber auch für diese werde ich dankbar sein und die Erinnerung daran wird mein künftiges, nicht lange mehr währendes Leben erleuchten und erhellen. Doch genug, Eure Rettung geht Allem vor! Ihr müßj sofort, unverzüglich aufbrechen, schnell ist die Nacht vorüber, und in ihr noch müßt ihr die Station Mohrlingen sie liegt vier Stunden von hier erreichen. Dort vermuthet Euch Niemand, sie ist still und abseits im Walde gelegen. Akorgen früb um 5 Uhr hält der Personenzug in Mohlingen, den werdet Ihr besteigen und auf diese Weise sicher und unbemerkt nach London abreisen." Aber die Mittel, Vater wir besitzen gar keine Mittel " Pst dafür ist gesorgt. Meine Ersparnisse reichen hin, um Euch für die erste Zeit vor Noth zu schützen und die Reise zu ermöglichen. Still keinen Widerspruch, mein Kind. Ich habe meine gute Stellung und auch noch einige Thaler in Reserve, für mich ist ausreichend gesorgt. Vielleicht hat Walter jetzt, nachdem das Schicksal ihn so yart geprüft, mehr Glück vielleicht luch lichtet sich inzwischen das verhängnißvolle, furchtbare Geheimniß, welches über dem Tode seines Vaters schwebt." O, mein Gott, wie weh thut es mir, Dich so schnell, schon jetzt wieder verlassen zu sollen. Wie gut Du bist, mein lieber, theurer Vater. Sage, Walter, wäre es nicht möglich, daß wir bis morgen " Nein, nein,"schnitt Naumann hastig ihre Rede ab. Jbr dürft nicht länger zögern, jede Stunde des. ferneren Auf enthalt hier kann Eure Flucht unmöglich machen,geschweige denn ein ganzer Tag! Ihr müßt diese Nacht noch ausnutzen, kümmert Euch nicht um mich, ich bin gefaßt, ich bin getröstet, mein Kind, weil rch Dich wiedergesehen habe, weil ich Dich mit Deinem Manne vereinigt weiß ! Wir haben Alles bereits vorbereitet, hier, trjnk einen Schluck Wein, er wird Dich stärken und erquicken, Walter hat mehr davon ! Nicht wahr. Du kennst den Weg nach Mohrlingen jetzt ganz genau ?" wandte er sich dann an Jenen, Ihr werdet nicht irre gehen?" -' Es giebt keinen anderen Weg dorthin, als den durch das Hallstädter Thor die Kastanien-Allee entlang am Hause meines Vetters vorüber?" Nein keinen anderen!" Nun, so werden wir unter jenem Baume rasten können, Hedwig, an dem ich Dich einstmals erwartete " Zögert nicht länger !" drängte Gottlieb Naumann in Angst und Aufregung. Bist Du fertig, Walter?" ,Ja, ich bin es." So laß mich vorerst hinaus auf die Straße schauen und sehen, ob die Luft rein ist. Umarme mich nicht mehr,Hed wig, eö ist keine Zeitdazu." Nach diesen Worten eilte der aufgeregte Mann hinaus, während Hedwig schluchzend in des Gatten Arme sank und svrach : . . ..
. .,Ach, daß das Schicksal UnS von ijm tlribkmmuß.' El ist so gut ich schäme ülich. ihn ja lieblos verlasien zu haben Warum war mein Vater nicht wie er?" erwiderte Äalter,'sinste? vor sib hinstarrend, dann wäre Alles, Alles anders ! Warum stand mein Vater mir so abweisend und kalt gegenüber ! Welches Unglück ist dadurch über ibn und uns hereingebrochen.". Der . Vater bleibt lange," rief Hedwig plötzlich erschrocken aus. sollte Jemand draußen sein ?"
Aber ehe sie noch ganz vollendet, trat der alte Naumann hastig wieder ein. Es ist keine auffällige Person zu belneiken," flüsterte er, ich habe mich nach allen Seiten umgeschaut auch die Thorbögen und schattigen Ecken gemustert, aber nirgends eine Spur von einem Beobachter entdeckt. Man scheint Dich aus den Augen verloren zu haben. Die Gelegenheit ist günstig, nun eilt !" So laß uns gehen. Hedioig," sprach Walter mit einem tiefen Seufzer sie aber warf sich, einer plötzlichen Einge bung folgend, vor Naumann auf die Knie und zog auch Walter an ihre Seite nieder. Schenk uns das, Pater, was unserm Bunde bisher gefehlt," sagte sie feierlich, Deinen Segen. Und Du, armer, er. mordeter Mann, wenn Du in diesem, Augenblick von oben herabklickst auf uns übe auch Du die hrurmlische Tugend: Verzeihung, und segne den Bund, den Du einst verfluchtest!" Tiefe ergreisende Stille herrschte 'wäh rend eines Augenblicks in dem kleinen Gemach. - Dann legte Gottlleb Naumann seine Hände auf di Häupter der Llnieenden und sprach mit leiser thränenschwerer Stimme : Ja, seid gesegnet, meine lieben Kinder, ssid gesegnet. Möge der Himmel Euch gnädig sein und das, was Ihr Un rechtes gethan, vergeben ; möge in Zukunst ein glücklicher Stern über Euerm Dasein leuchten und die Zeit der Trübsal und des Kummers bald, recht bald zu Ende sein ! Gott beschütze und be hüte Euch auf Eurem Weg? er erfülle Dein Herz, meine Tochter, mit, Geduld und Hoffnung,, er stärke Deinen Körper und Deinen Geist, mein Sohn, daß Du den Schlag, der Dich getroffen, überwindest und ein neues Leben Dir erblühe ! Und nun steht auf, meine Lieben, und geht mit Goit!' 71 V Die Worte erstarben ihm auf d'en Lippen ein Thränenstrom spülte sie hinweg. . ' Nach', wenigen Minuten lehnte Gottlieb Naumann allein in der Thüröffnung seines Ladens und schaute mit weitgeöffnetcn feuchten Augen den zwei Gestalten nach, die eben hinter einer Biegung der Straße seinen Blicken entschwanden. : Der verlassene 'alte Mann faltet? seine mageren Hände und ein inbrünsti.ges heißes Gebet stieg aus seiner gläubigen Seele zu dem sternbesäeten Himmel empor. Die Flüchtigen waren vo? dem Hay städter Thore angelangt. Vor ihnen lag der breite, leise ranschende Fluß, über welchen eine schmale, alte Steinbrücke führte. Hinter diese? dehnte sich die Kastanien-Allee aus - dieselbe, in welcher Walter's Vaterhaus stand, das Haus, in welchem Heinrich Bartbold ermordet und dessen Besitze? jetzt Eugen Holm war. O, Walter," seufzte Hedwig in kaum hörbarem Tone, ich. kann nicht mehr weiter! Die Kräfte verlassen mich. Die Anstrengung und Aufregung der letzten Tage war für mich zu groß jetzt stellt die Schwäche sich ein. Meine Füße tragen mich nicht mehr sie brechen unter mnr zusammen und du bist nicht stark, nicht kräftig genug, um mich zu stützen." So will Gott uns dennoch verlassen !" seufzte Walter verzweifelt. Bleibe stehen schöpfe Atbem rube dick' einige Minuten aus." Das Athmen Hedwigs , glich einem krampfhaften Röcheln. Ihre Glieder schüttelten sich wie im Fiebersrost. Ich glaube, ich werde krank, sehr krank," flüsterte sie zitternd. ' Rathtos starrte Walter in das todtenbleiche Antlitz seines junaen Weibes. Hast du Hunger ?" fragte er endlich hastig. Nein." Durst?" Nein." Trink dennoch, Hedwig der Wein wird dich' stärken." Sie setzte die kleine Flasche, welche er ihr reichte, an den Mund nahm sie aber gleich darauf zusammenschauernd wieder, hinweg. Nein, ich kann nicht trinken. Der Wein brennt wie Feuer in meiner Kehle. ' Wie ein Gluthstrom durchdringt er meinen Körper." i Das ist gut, Hedwig, das stärkt." Nein, nein, ich habe Abscheu vor dem Wein." ' Sie schwankte und umklammerte ihn fester um'fich zu stützen. (Fortsedung folgt.) . M MtM M BM m Den killMll Weg lunb selbst die scheinbar vnbellbarev Falle von! Geschlechtskrankheiten sicher und dauernd zv. .heilen, ferner, genaue Aufkl!Kungüberv!aN' Ibirkkit! Weiblichkeit! E kt ! Sinhn-uisZe der - selben vnd Heilung, zeigt da gediegene Buch, ITk?ettnaS.Rnser:"2S.Aufl.,l"Seitek7 t . .tf.i - s..... mjTv. anM. um zaytlriiyr icvcnoumrii .'iiitiu. nun u deutsch Svrach aeaen vinsenduna von 251 ?knts in Post-Stamxs, sorgsam verpackt, frei' .versandt. t I ' . m m M . 1 I dresslre:o?utscke,ne,n5t,tur.itnion, Place, sahe Bro&dway. New York. N. T. , OMal Buch i auch zu haben bei vuchhändkr i Algier, 29 üb Trlamar Strai. Zie Indianapolis WSs?6Vw6SS6 sind eingerichtet, vortrefflich es Wasser zum TrwKn, Kochen, Waschen, Baden und für Dampfkessel zu außerordentlich niedrigen Pre! sen zu liefern. Office, : 23 S. Pnnsylvaniasir. 3 ndian apoli, In d.
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