Indiana Tribüne, Volume 9, Number 297, Indianapolis, Marion County, 17 July 1886 — Page 2
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Zndiünä Tribüne. - - : ' ' n " Erscheint FSg lich nd Sosstags. r"V täglich XrtMn kostet durch dn XrlgirlS J ,t xr Soch, ii Conmtagl .Irlft" Ctl vc? tSflcht. Vetd lafama II mtl. tt glicht t sruld,,ahl 18 Vt 3$. Office: 120 JO. MarvlandSr. Indianapolis,. Ind., 17. Juli 1386. Französische Titelsucht. Ein Correfpondent-deKöln.' Zeit.schreibt aus Paris : Vor ein oder zwei Jahren brachte ein Deputirter den An trag ein, daß alle Ad'e l 5 k it e l einer Steuer unterworfen werden?sollten, daß aber dann auch jedem, der freiwillig diese Steuer zahlen würde, das Recht zu stehe, sich Baron, Marquis, Prinz oder Herzog zu'nennen je nach der Höhe der c? vil?s' bezahlten Summe. Dieses Recht würde er natürlich wieder mit dem Augenblick verloren haben, in dem er sich seiner.Pflichten dem Steuerboten gegen über" nicht ' mehr'entledigte. "Ich weiß nicht, was eigentlich, aus diesem Gesetz entWurfe geworden ist, aber ich' ver muthe, daß irgendwo, in den Archiven der Kammer-in staubbedeckter Vergessenbeit begraben. liegt.' Die Lorbeeren sei nefUrtzebers haben aber dem DeputirUn Beauquier den Schlaf geraubt und er kam nun mit einem neuen Gesetz, wel ches den Adel in Frankreich -überhaupt abschaffen will. Die Kammer ' war pflichtvergessen", genug, auf die, Idee deö'Herrn Beauquier nicht einzugehen.' ZVenn. bei uns in Deutschland eine nicht zu verkennende Sucht nach Amts titeln vorhanden ist, so geht das Bestre benedes Franzosen dahin, decorirt"zu werden nicht ebenso stark,, aber doch recht reichlich vorhanden ist der Wunsch, einer adligen Familie anzugehören. Da nun aber die Republik keine Adelstitel verleiht - obgleich 'Herr Jules Grevy, wenn es ihm einfallen würde, gesetzlich b?fugt ist, so viele 'Barone, Grafen und Prinzen zu schaffen, als ihm nur immer gutdünkt da ferner viele über keine Atelsdiplöme aus 'früheren Zeiten verfügen, so haben sie dem tiefgefühlten Be dürfniß dadurch abgeholfen, daß sie sich einfach selbst. adelten.'. Solcher Selbstadler" sind nun in Kammer, Senat, Verwaltung, . Diplomatie . in . wahren Waffen vorhanden und sie und ihre Freunde haben alles aufgeboten, um sich den so erworbenen Adel nicht wieder ab knöpfen zu laffen. Andere haben dage gen gestimmt, weil sie freunde des Adels sind, -noch r entere, weil sie den ganzen Gesetzesvorschlag für müßig halten, kurz, eS blieb alles beim Alten. as dennluen republikanischen" Adel anlangt, .so Pflegen diejenigen, welche ihn sich zuzulegen beabsichtigen, nach einem ganz bestimmten Schema zu verfahren, welches an die Darwinistische Umwandlungstheorie erinnert, so wie sie kürzlich in den Fliegenden Blättern in humoristischem Zeichnungen dargestellt war. Ein Beispiel wird das Verfahren ganz klar machen. Nehmen wir an, Herr Cbarles Cordonnier sei in Montaubau gebeten, sodann aber nach Paris gezogen, wo es zweifelsohne eine Maffe anderer Cordonniers giebt. Um nun mit diesen nicht verwechselt zu werden, läßt er sich eine Visitenkarte stechen, auf welcher zu lesen steht Charles Cordon nir (tle Montauban). Seine Freunde gewöhnen sich mit der Zeit daran, das Cordonnier" mit dem eingeklammerter Montauban" zu lesen, und bald kann auf dieser Bahn weitergegangen wer den. Die zweite Visitenkarte läßt den Vornamen. Charles weg, ebenso die Klammcrn und Herr Cordonnier de Montauban macht un5 seinen Besuch. Dem hochfeudal klingenden Montauban wird aber durch das sehr bürgerliche Cor donnier immer noch Eintrag gethan und so erscheint tie neue Visitenkarte in der abgekürzten Form C. de Montauban. Ist Herr C. de Montauban aber reich, so versteht es sich von selbst, daß seine Die ner ihn mit Monsieur le Baron anreden, wogegen er natürlich keinen Widerspruch erhebt. Ja, er findet diese Anrede so paffend, daß er sich abermals neue Karten anfertigen läßt, aus denen, diesmal mit vorgedruckter Krone, manchmal auch. , mit ,, Wappenzeichnung - Mr. le Baron de Montauban prangt. So ist auö Herrn Cordonnier ohne viele Mühe ein Baron v. Montau ban geworden, und es erübrigt nur noch, diesemNamen die gesetzliche Anerkennung zu verschaffen, damit man mit ihm rechtsgiltige Urkunden unterschreiben und ihn auf seine Kinder vererben kann. Auch das ist nicht schwer, wenn man Desutir ter oder sonst ein einflußreicher Mann ist. Man verschafft sich einige amtliche Acten stück; in denen man mit dem neuen Na men nngeredet wird.' Herr v. Montau ban schickt einen hohen Geldbeitrag zu Gunsten Ueberschwemmter an seinen Prafecten, und dieser antwortet mit ei nem Dankschreiben, in welchem er den großmüthigen Spender als Naron v. Montauban anredet. Einem so wohltha tiaen und außerdem gewiß noch gut cnv pfohlenen Manne gegenüber kann man doch wirklich Nicht weniger thun ! vlcq einige ähnliche Schriftstücke, und der neue Name ist de notonete publique und das Ziel ist gewonnen. Devutirte ünd politische Persönlichkei ten pflegen sich mit dem Namen ihres Wahlbezirks zu adeln. NoqueS de fiühol, Matbieu de l'Jndre, Martin du Nord sind einige Beispiele. Um aber auf den Ausgangspunkt zurückzukommen : Leute, die sich behufs Erwerbung eines so frag litten Adels so viele Mühe aeben, und eine Republik, die ihnen dabei so leicht und fl'eudwillig entgegenkommt,- werden sicher nichts thun, um den Adel avzu schaffen. Ein merkwürdiger Anfang der Entadlung ist in Frankreich übrigens schon gemacht worden und zwar in der Armeei Wnn man die tranmcveang liste sieht, wundert man sich, keinen ein listen adligen Lieutenant, Hauptmann, Major, Oberstlieutenant oder Oberst in ihr zu sinden. - Die französische Armee erkennt nämlich den Adel nicht an und nennt !. B. den Herzog jyn AudiZret
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Vasciuttr einiacd ÜUtt AuLiNrek-PaS quier. Wird dieser Oberst abet zuni General befördert, so gewinnt er damit das Recht, seinen Duc auch dienstlich auf zunehmen und sich Le general Duc d'Audiffret rasquier zu ? nennen. Weshalb in diesem Falle . dem ' General erlaubt ist etwas zu thun, was beim Lieu tenant oder Oberst mit den militärischen Jntereffen nicht im Einklang zu stehen scheint, entzieht sich meinem einfachen Verstände. Am merkwürdigsten ist es aber, daß nicht die egalitäre" Republik auf diese verschmitzte Idee, verfallen ist, sondern daß diese Einrichtung einem schlauen Kopfe des zweiten Kaiserreichs ihre Ertsteb""i v.,rv 2fiid) ein Zuchthaus. In der Stadt Elmira im Staate Nen Fork befindet fich eine Anstalt, in wel cher junge Verbrecher nicht zur Strafe, sondern zur Befferung gehalten werden. DieAnstalt ist unter demNamen Elimra Reformatory'' bekannt und unter der Lei tung des Herrn Brockway bereits seit zehn Jahren im Gange. Seit der Eröffnung der Anstalt bis Ende 1385 haben in ihr 2361 Gefange ne ihre Aufnahme gefunden, und zwar nur junge Leute im Alter von 16 bis 30 Jahren, die bisher noch nie bestraft wor den waren; Die Z e i t, auf welche vie Gefangenen in der Anstalt festgehalten werden sollen wird nicht vom Richter festgesetzt, sondern den Leitern der Re form Anstalt überlassen, doch ist dabei die Bedingung gestellt, daß fie das läng ste Strafmaß, das für das betreffende Verbrechen vom Gesetz vorgeschrieben wird, nicht überschreiten darf. Auch ha den die Leiter des Unternehmens das Vorrecht, ihren Gefangenen bedingungsweise den Aufenthalt außerhalb der Mauern des Gefängnisses zu gestatten oder fie gar vollständig freizulassen, wenn die Wahrscheinlichkeit vorliegt, daß fie in der Freiheit sich , anständia be tragen und die Gesetze nicht verletzen werden. " . ' Werden Sträflinge in die Anstalt ge bracht, dann erklärt ihnen Herr Brock way, sie seien nicht zur Bestrafung, son dern zur Besserung hergesandt worden, und es hänge von ihnen selber ab, wie lange sie in der Anstalt bleiben müßten. Würden sie sich nicht ordentlich betragen, dann müßten sie fünf Jahre lang im Hause bleiben, würden sie sich jedoch Mühe geben, in den Werkstätten tüchtig arbeiten in der Schule fleißig lernen und den Gesetzen des Hauses gehorchen, dann könnten sie schon nach einem Jahre freikommen. Die Gefangenen werden in drei Clas sen eingetheilt. Jeder neue Gefangene wird in die Mittelclage gethan, wo er in gewöhnlicher, bürgerlicher Kleidung herumgehen darf.undThee undKaffee.Bücher aus der Bibliothek, Abends Gaslicht zum Studiren u. s. w. erhält. Auch darf er jede Woche einmal Briefe betörn men und einmal im Monat Briefe schrei den. Führt er sich sechs Monate lang gut auf, dann kommt er in die erste Classe, wo die Gefangenen eine blaue Uniform tragen, aus xedermatratzen schlafen, in einem besonderen Zimmer speisen, bei Tische rede:?, in Gesellschaft von je vier unter Führung eines selbstgewählten Capitains sich frei herumbe wegen und eine Stunde länger Gas brennen dürfen, als die Gefangenen der zweiten Classe. Auch werden aus ihren Reihen kleinere Vertrauensposten besetzt. Hat sich der Gefangene auch in der ersten Classe sechs Monate lang gut aufgeführt, dann wird er bedingungsweise frelgelazsen, wenn er mit Hilfe ferner Angehörigen nachweisen kann, daß er sofort außerhalb des Gefängnisses eine ehrliche Beschäftigung anfangen werde. Führt sich der Neuling in der zweiten Classe schlecht auf, dann wird er in die dritte gesteckt, wo er weder Thee noch Kaffee, keine 'ülichec, sein Gas und (in Vorrecht erhall, Briefe schreiben oder empfangen zu dürfen. Seit Eröffnung der Anstalt haben sich in derselben 2,36 l Gefangene befunden. Von diesen befanden sich Ende 185 noch 667 im Gefängniß, 1260 waren auf Ehrenwort zeitweilig und 814 auf immer aus der Anstalt entlassen. Es ist er freulich, daß die meisten jungen Leute aus ihr als gebesserte Menschen wieder heimkehren. Nusstsche Machenschaften. In der Thronrede, mit der Fürst Alexander den ersten Landtag (Sobranje) des vereinigten Bulgariens und Ostru meliens eröffnete, fprach' er von der vollkommen bewerkstelligten Vereinigung der beiden Länder. Da er nun aber aus Wunsch Rußlands nur Ge neralgouverneu der türkischen Provinz Ostrumelien ist, so war die russische Reaierung mit dieser Thronrede sehr umu frieden. Sie ging in ihrem Zorne so weit) die Pforte für dieselbe verant wortlich zu machen. Herr Onou, der russische Geschäftsträger, erschien auf der Pforte und erklärte, seine Regierung habe die Beweise dafür in der Hand, daß die Türkei in Bulgarien im Sinne des Fürsten Alexander gearbeitet und mit diesem sowie mit England zusammen ge gen den russischen Einfluß gewühlt habe. Die russische Regierung sei darüber un zufrieden und ersuche die Pforte, danach zu sehen, daß die international festge stellten Rechtsgrundlagen in dem Vasal lenstaat geachtet würden." Um dieser Mittheilung, die übrigens blos mündlich war, noch mehr Nachdruck zu geben, überreichte die russische Botschaft zwei Tage später eine I'ote, in welcher die Pforte aufgefordert wurde, jene 200,000 Pfund Entschädigungsgelder, welche sie inem früheren Abkommen nach an rufst sche Unterthanen zu zahlen hat, nunmehr auszuzahlen, und zwar aus einmal. Fer ner soll in Aussicht gestellt worden sein, daß Rußland die Pforte in einer schriftlichen Note für weitere Ueberschreitungen des Fürsten Alexander bezw. der So branje verantwortlich machen würde. . Natürlich gerieth die türkische Regie rung in Vesorgniß. Sie ersuchte sofort den Fürsten Alexander telegraphisch, er möge dahin wirken, daß die Antwort der Sobranje auf seine Thronrede gemäßigt ausfalle. Diese bescheidene Bitte fruchtete aber nichts.wie aus der in den neue sten europäischen Blättern abgedruckten Antwort der bulgarischen Landsver sammluna bervoraebt. Aus Ism Acten
fluch ist lrsichtliS, m die' Sobranje sich
ebensowenig wie der Fürst Alexander auf den Boden des von den , Botschaftern sanetionirten türkischbulgarischen Ueber einkommens vom 6. April d. I. gestellt Hat. Der offieielle und staatsrechtlich correcte Ausdruck Ostrumelien" ist nirgendS gebraucht, sondern dafür Süd Bulgarien" gesetzt worden ; ein Unterschied in der Stellung Ostrumeliens und Bulgariens wird nicht gemacht und von der Union wird als von. .einer bereits vollzogenen" Thatsache gesprochen. Rußland versuchte nun, dieConferenz mächte gegen Bulgarien aufzuhetzen, hat te aber damit keinen Erfolg. Ebenso wenig Wollte die Pforte für fich allein Krieg gegen Alexander führen. WaS Iußlflnd hierauf thät,'.ist.durch das Ka bel bekannt geworden. ES schasste die Freihafenstellung Batums ab, und erklärte damit indirect, daß es sich durch die Beschlüsse des Berliner Congresse nicht mehr als gebunden ansehe. ViSmarck ifi zufrieden. Bekanntlich verlegte Bismarck den Schwerpunkt der politischen Action" vom deutschen Reichstage, mit dem er nichts anfangen konnte, auf den preußi schen Landtag, dessen Mehrheit nach sei ner Pfeife tanzte. Die Ofsiciösen wid men nun den gefügigen preußischen Volksvertretern so lgenden Nachruf : - - - Endlich ist auch der preußische Landtag geschlossen worden, nachdem er seit Mitte Januar mit kurzen Unterbrechungen ge-' tagt hatte. Er kann auf eine ziemlich fruchtbare Session zurückblicken. Wir erinnern nur an die ganz hervorragen den Ergebnisse: das Kirchengesetz, - wel ches als der entscheidende Schutt zum innern Frieden angesehen wird, an die zur Abwehr des vorwärts drängenden Polenthums bestimmten Gesetze, daS rw i nn i Anstevlungs, reyreranneuungs unv Fortbildungsschulgesetz, die westfälische reis und Provinaalordnung, mit wel cher die Uebertraaung der VerwaltungS' reform auf den Westen ein yroßeS Stück weitergeführt wird, die beiden Canal setze (Beitrag Preußens zum Nordost see Canal und Dortmund-Ems- und Oder-Spree-Canal), welche eine kräftige Entwicklung des bisher allzu sehr ver nachlässigten deutschen Wasserstraßen baues einleiten, das Nothstandsgesetz für die Weichselgegenden, das Gesetz über die Heranziehung, der Militärpersonen zu den Gemeinde-Abgaben. Gescheitert lst von großen Vorlagen überhaupt nichts. Mit Ausnahme deS Kirchengesetzes, bei welchem die konservativ clericale Mehrheit entscheidend auftrat, sind die meisten und wichtigsten Gesetze, nament lich die Polengesetze und die westfälische Kreisordnung, durch die konservativ nationalliberale Mehrheit im Abgeordne tenhaufe zustande gekommen, die im Gan zen der parlamentarischen Lage daS Gepräge gegeben hat. Dem Reichstage fehlt bekanntlich diese letztere Mehrbeit und die günstigere Zusammensetzung des Abgeordnetenhauses ist während des gan zen Verlaufs der Session in den reichern positiven Ergebnissen und der leichtem Verständigung zutage getreten. Für ei' nige Monate wird nunmehr, falls nicht unerwartete Zwischenfälle sich ereignen, eine erwünschte Pause in den parlamen tarischen Verhandlungen eintreten. Sie kam wahrlich nicht zu früh, denn im Laufe dieses Winters, Frühlings und Sommers war bei größtentheils gleich zeitigem Tagen der parlamentarischen Körperschaften der Arbeitskraft der Ab geordneten und der Theilnahme des Pu blicums allzuviel zugemuthet worden. Daß die Opposition ganz anders ur theilt, ist selbstverständlich. andwirthjchaftlickeS. Man erwartet, daß im Territorium Washington in Bälde sehr bedeutende Gerbereien entstehen werden. Es gibt dort sehr große Wälder von Schierlingstannen, während der Vorrath ven Rohhäuten dort gleichfalls sehr be deutend ist, und sich obendrein fortwäh' rend vergrößert. Gerber aus Pennsylvanien und aus New Jork besinden sich jetzt an Ort und Stelle, um sich geeignete Oertlichkeiten für den Betrieb ihres Ge werbes auszusuchen. Zur Hühnerzucht. Gegenwär tig genießen russische Hübner daS Lob, sehr tüchtige Eierleger im Winterzu sein. Sollte sich die Angabe bewahrheiten, dann würde es jedenfalls nicht schaden, mit dieser Sorte Hühner einen Versuch zu machen. Alle Hühner, welche lang sam Federn bekommen, sind in der Regel sehr ausdauernd, wie z. B. die Brahmas. Man erklärt dies dadurch, daß das schnelle Wachsthum der Federn das junge Geflügel. zu sehr angreife, als daß es sich kräftig entwickeln könnte, während bei dem langsamen Wachsthum dem Ge flügel Gelegenheit geboten wird, diesem Uebt.lstande zu entgehen. Vor der brit ischen anthro v o l og i sch en Gesellschaft in London hielt kürzlich Herr M. Koth einen interessanten Vortrag über die Entstehung des Ackerbaues. Nach der Ansicht des gelehrten Herrn hat die Menschheit den Ackerbau nur der Faulheit der Frauen zimmer zu verdanken. Zu alten Zeiten war es nämlich die Aufgabe der Frauen, für die Herbeischaffung oon wildem Ge müse für die Küche zu sorgen. Die Frauen warfen die nutzlosen Theile der Fams und ähnlicher Wurzeln und Knol len fort, wobei sie später die Entdeckung machten, daß die Ueberreste Wurzeln schlugen und neue Pflanzen erzeugten. Aif dieselbe Weise mag das Säen von Getreide dadurch gelernt worden sein, daß die Frauen bei dem Heimbringen der auf wilden Halmen gereisten Körner nicht sorgfältig genug waren und einen Theil derselben zu Boden fallen ließen, wo sie natürlich wieder Wurzeln schlugen. Ob Herr Koth mit seinen Ausführungen Recht hat, kann heutzutage freilich Nie mand wissen, es ist aber immerhin mög lich, daß seine Annahmen auf Wahrheit begründet sind. Die Theorie thut jedem falls Niemand tvehe. Im letzten Winter machte Prof. Shelton vom KansaS Agricultural College" den Versuch, ob es sich loh. nen wurde, Milchkühe anstatt mtt kaltem mit warmem Wasser zu tranken. Er
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RJ4ifi wählte zu dem Äersüche zwei Shorthörns und zwei Jerseys. Je eine Shorthorn und eine Jersey - Kuh bekam nur kaltes Wasser zu trinken, während die andern zwei Kühe einen Tag warmes, den an dern Tag kaltes Wasser bekamen. Zuerst war das Wasser b's auf 80 Grad ge wärmt, nach zwei Tagen wurde die Temperatur auf 90 Grad und schließlich auf 100 Grad erhöht.. Die Kühe waren anfänglich kaum zu bewegen, das warme Wasser zu trinken, und wichen scheu vor dem Dampfe zurück, nachher jedoch ge wöhnten sie sich an dasselbe und saugten es wohlgefällig in vollen Zügen auf. Der Versuch dauerte 18 Tage. Während dieser Zeit gaben die mit kaltem Wasser getränkten Kühe 803, die mit warmem Wasser getränkten 871 Pfund Milch, also die'Letzteren'LS Pfund mehr. . Der Professor meint, der Milchertrag wäre vielleicht noch höher gewesen, wenn er die Kühe ausschließlich mit warmem Wasser, getränkt haben würde. ) Vom Inlande. Eine neue, hübsche Mode ist in .Fond du Lac, Wis., aufgetaucht, nämlich das Barfußgehen. Die jungen Burschen, welche Abends ihre Mädchen besuchen wollen, thun dies, nachdem sie ihre Fußbekleidung abgelegt haben. Je denfallS ist die Mode nicht kostspielig. ' JnMapleton, Ja., wurde neulich ein fetter Mann von der Hitze so überwältigt, daß er todt auf der Straße zusammenbrach. Ein halbe Stunde später trat bereits Verwesung ein' und man mußte die Leiche deshalb sofort beerdigen. : " ,; ; ! In Creston, Ja., hatte sich kürzlich Merrill Kanoff eine Feder hin ter'S Ohr gesteckt. Sie siel ihm auf den Kragen herab und blieb darin stecken, ohne daß Kanoff etwas davon wußte. Als er sich , bückte, drang ihm das andere Ende der Feder in's Ohr und zerriß das Trommelfell, so daß der arme Mann auf dieser Seite sein Gehör einbüßte. ! In Folge sechswöchiger Dürre sind die Blaubeeren im nördlichen Theile von Michigan vertrocknet. Da gerade von dort riesige Mengen von Blaubeeren . auf den Markt kommen, wird diese schmackhafte Beere in diesem Som mer nicht so maffenhaft, wie sonst, zu haben sein. : , E ine Frau Leland, welche in Reese River,, Nevada, ein Kosthaus ihr eigen Nennt, grub kürzlich hinten in ihrem Hofe ein ziemlich tiefes Loch und stieß dabei auf eine sehr reichhaltige Ader von Silberchlorid. Die glückliche Frau hatte nichts Eiligeres zu thun, als ihre neu entdeckte Mine unter dem Namen Leland Lodge" gerichtlich eintragen zu lassen. Als in Pana, Jll., neulich ein Mann in einem Wagen seines Weges einherfuhr, sah er, wie ein glühen der Feuerball neben ihm in den Erdboden schlug. Er stieg aus dem Wagen, sah in der Erde ein Loch, grub ungefähr einen Fuß tief nach und fand einen hübschen kleinen Aerolithen von der Größe einer Cocosnuß. FrauMitchelllaginChad' bourn, Nord Carolina, sehr krank in ih' rem Bette und forderte ihren achtjähri gen Sohn auf, nach dem Brunnen zu gehen und ihr etwas Wasser zu holen. Der kleine Bursche siel in den Brunnen hin ein, und seine Mutter mußte es anhören, wie er um Hilfe rief, bis er im Wasser ertrank. . Die Menschen werden im mer mehr praktisch. Bekanntlich herrscht in Dakota in manchen Gegenden ein großer Mangel an heirathsfähigen Frau enzimmern. Um diesem längstgesübl ten Bedürfniß" abzuhelfen, ist eine Liste vieler heirathsfähiger Mädchen a .s Bel mount Coünty, Ohio, nach Mitchell, Da kota gesandt worden,und jetzt hat die dortige Postanstalt viel zuthun, um Liebes briefe zu besorgen. In New i)oxl bat der Schiffs reporter des Herald-, Peter Van Pelt, der diesen Posten seit beinahe 25 Jahren bekleidet hatte, Selbstmord begangen, in dem er sich eine Kugel durch den Kopf schoß. Er war in der letzten Zeit sehr niedergeschlagen gewesen, doch weiß man keinen anderen Grund für seine Unglück selige That. Der Verstorbene hinterläßt eine PZittwe und sechs Kinder. Eine sehr zeit gemäße e schichte erzähtt die Danbury News." Eine Maus sei neulich Abends in eine Schüssel mit Nahm gefallen und habe sich so angestrengt, wieder die Freiheit zu er halten, daß darüber die Nahm zur But ter wurde. Als endlich der Butterklum pen groß genug war, stellte sich die Maus darauf und segelte, mit ihrem Schwanz als Steuerruder, bis an den Rand der Schüssel, von wo sie sich mit einem Sprunge in die Freiheit rettete. Ueber einen mörderischen Bengel wird aus. Seabright, N. I-, ge meldet : Ein acht Jahre alter Junge Namens Carson spielte mit seiner kleiner Schwester am Strande. Er wurde über irgend etwas wüthend, schleppte sie ins Wasser und hielt ihren Kopf unter die Wogen, bis Leute in der Nähe das Mäd chen vor dem Ertrinkungstode retteten. Der wüthende Bube sprang dann auf sie zu und brachte ihr mehrere eklige Schnitte mit seinem Taschenmesser bei". JungAmerika ist erfinde lisch. In Norwalk, Conn., musterte kürzlich eine Mutter ihre Sprößlinge, die festlich angekleidet - waren, um ur die Sonntagsschule zu gehen. Dem fünf jährigen Töchterchen ragte an der Stelle, wo der Rücken seinen anständigen Namen verliert, das Kleid wie ein Berg in die Höhe.. Die Mutter hob das Kleidchen auf und fand aus, daß die kleine Dame sich aus einem Lunchkorbe einen Bustle" gemacht hatte. Ein 17j ähriger Junge Na mens Edward V runer wurde kürzlich von einem aloonwirtn in arlisle, .wo.. ,ruu, ;f wfr ,.. s verlor dabei sein ganzes Geld, 811.00. Der Wirth machte dem Jungen den Vorschlag, bei ihm zur Nacht zu bleiben. Bruner nahm das Angebot an, stand je doch in der Nacht auf, nahm dem schla senden Wirthe die. 911.00 aus der Ta sche und ging seiner Wege, wurde aber verhaftet und ins Zuchthaus geschickt, Stefet hat der ffimih hn den Jungen dahin begnadigt, daß er bis : ,u seiner Volliabriakeit in der Reform nftftit nhuh;n ctt Miif
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feph andegon von Port Jervis, 3!. A. befand sich kürzlich in dem von seiner Heimath neun Meilen entlegenen Cole ville, als ihn ein junger Mann fragte, ob er John Landegons Sohn sei. Der Knabe bejahte die Frage. Du thust besser. Wenn du so schnell Wie möglich nach Hause eilst", sagte der junge Mann, Deine Mutter ist todt.- Der Knabe sing sofort an, nach Hause zu lau fen, und cr legte die neun Meilen über den Gebirgsweg in' anderthalb Stunden zurück. Er langte in Schweiß gebadet und zitternd im Elternbause an und siel seiner Mutter mit den Worten zu Füßen: ,.O. Mutter, ich dachte, tu bist todt." Seine schreckliche Anstrengung von diesem Tage machte ihn bettlägerig krank, und es' dauerte sechs Tage, ehe er sich soweit erholt hatte, daß er wieder aufstehen konnte. Dr gemeine Bursche in Coleville hatte sich mit dem armen Kinde einen Spaß" gemacht. . . In der Nähe von Shepherdsville in Kentucky begab sich die Frau von William Jackson mit ihren Kindern in den Wald, um Brombeeren zu sammeln. Sie wurde von einer Kuh, bei der sich ein junges Kalb befand, an gegriffen. Die Kinder retteten sich durch die Flucht, Frau Jackson konnte jedoch nicht so schnell laufen, wurde von der Kuh eingeholt und mit den Hörnern zu Tode gespießt. Der Körper der Frau war bereits fürchterlich ver stümmelt, als Männer herbeikamen und die Leiche der Kuh abjagten. Das wilde' Thier entfloh in den Wald. Ein. ahn licher Fall hatte sich vor mehreren Tagen ereignet, als in der Nähe vonFairmount ein wildgcwordener Stier mehrere Schweine, Hunde und Hühner angriff. Man war genöthigt, den Stier in einer Scheune einzuschließen. Es herrscht all gemein die Ansicht vor, daß die Rinder voll tollen Hunden gebissen worden wa ren, da man in der letzten Zeit mehrere derselben in der Umgegend hatte todt schlagen müssen. Die ganze Nachbarschuft befindet sich über diese Vorgänge in sieberischer Aufregung. Vou Außlaude. VemBernehmen der Pol Korresp." zufolge wird gegenwärtig mit Vervollständigung des Festungsgürtels an der russischen Westgrenze fortgefah ren. Besonders wird, nachdem die For tisikationen in Warschau renovirt und erweitert worden sind, an der Vervoll ständigung der Befestigungen bei Modlin gearbeitet. Vier Forts alter Construk tion werden in einer den Anforderungen der modernen Kriegstechnik entsprechen den Weise umgestaltet, und außerdem ist der Bau von acht neuen fortisikatorischen Werken in Angriff genommen worden. Der Bau wird durch zahlreiche, theil weise aus dem inneren Rußland heran gezogene Arbeiter rasch geführt. Auf der Linie Chelm-Warschau ist der Bau mehrerer großer Kasernen für die dort einzurichtenden neuen Garnisonen im Zuge. Es heißt, daß auf dieser Linie (bei Zulin) ein befestigtes Lager errich ttt werden wird. Ein Bild des krassesten Aberglaubens lieferte die vor der Straf kammer in Zweibrücken stattgehabte Verhandlung gegen eine ' gewisse Frau Kath. Bott, die sich wegen Betrugs und gewerbsmäßiger Kartenfch lägerei zu ver antworten hatte. Die Bott u. A. einer gewissen Elise S. vorgespiegelt,einLehrer sei in sie verliebt ; als sich derselbe je doch anderweitig verlobte, versprach die Bott der S., sie wolle den Schritt rück gängig machen. Einer kränklichen Witt we versprach die Angeklagte einen Mann zu verschaffen, zuerst müsse sie jedoch gesund werden; nun verschrieb ihr die Bott gegen hohes Honorar ein Rezept, wonach 5 Hasen mit Haut und Haar nebst Honig und Petersilie geröstet wurden, und dieses mixtiim corapo ßitum wurde von der heirathslustigen Wittwe verzehrt. Einer anderen Frau enöperson schwindelte die Angeklagte vor, Gericht und Gendarmerie bannen zu können, und erzielte damit das Honorar von 300 Mark. Die Schwinderlerin wurde zu 3 Jahren Gefängniß und 42 Tagen Haft verurtheilt. Ein merkwürdiger Pro zetz, dessen Hergang wir s. Z. an dieser Stelle erzählten, ist vor wenigen Tagen in Paris zur Entscheidung gebracht wor den. Ein gewisser Mr. Äilleneupe hatte bei dem Schriftsteller Combes eine Bio graphie seiner verstorbenen Gemahlin, die ihre Herkunft direkt von dem uralten aztekischen Königsgeschlecht von Mexiko, von Montezuma herleiten wollte, für die Summe von 10,000 Franken bestellt. Bevor dies Werk indessen vollendet war, hatte sich Villeneupe wieder verheirathet, um nach kurzem Genuß des neuen Glückes seiner ersten Gemahlin in die Gruft zu folgen. Mr. Combes präsen tirte nun seiner Wittwe die Biographie ihrer Vorgängerin nebst Kostenrechnung, Madame Villeneupe verweigerte aber die Zahlung, weil nicht sie, sondern ihr verstorbener Gemahl Besteller dieses Bu ches gewesen wäre. Sie wurde indessen zur Zahlung von 4000 Franken veruttheilt, weil sie als Universalerbin ihres Gatten auch dessen Verpflichtungen nachzukommen hätte. Es ist jedenfalls bitter für ein Frauenherz, für die Verherrlichung einer Vorgängerin in der Liebe des Gemahls 4000 Franken zahlen z?r müssen ! Aus Thüringen wird be richtet, daß am 28. v. M. in der Straf anstatt zu Gräfentonna der Raubmörder Thaldarf, der zu Anfang 1885 den drei fachen Mord in der Diethaner Mühle Verübte, hingerichtet worden ist. Ein a genehmer Landaufenthalt. Herr A. besucht Herrn B. und trifft ihn mit Einpacken beschäf tigt. Sie verreisen ?" fragt er ihn. i Nein, wir wollen heute unsere Som merwohnung beziehen." Und wo ha den Sie gemiethet ?" Qerr B. nennt einen durch seine wenig vorgeschrittene Vegetation immer noch nicht unrühmlich genug bekannten Ort in. der nächsten umgevung. Wie," fragt Herr V. ver , . . i c r , rv n j ?undert, m dieses traun Nest?" "nfch " Ztytt des ennö. Gespräch und sagt : DaS lst mcht '""m. Wir nehmen unseren P. pagelmtt, da haben wn doch draußen wenigstens etwas Grünes
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