Indiana Tribüne, Volume 9, Number 297, Indianapolis, Marion County, 17 July 1886 — Page 1

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-at' ' . j äM, IM! WD u nu VW" Jahrgang 9. Ofsiee : No. 120 OK NaMand (Ztrche. Hnnner 297. rT. Zndiauapolko. Zudiana Samstag, den 17. Juli 1896.

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Weißer Vnzeigell tüiti Spalte fotocit dieselben icht Cc knlfUanjetgeu sind uab den Raum don drei geileu nicht öberSeigt?, erden ustntgclt l ich ausgenommen. Diestldea bleiben 8 Tage ftehea, Uunea aber andcfchränft erneuert werden. Luzeige, welche bis RMagk I Uhr adge ecftcn werde, finden noch am selbige Tage SefRahmt.' ' verlangt. B c c I n f t: Cine bf utf4e Frau um eiier$auS&al taa vor ufteften; oute Zeugnifl verlangt. Flach, srge ,.9l Oft Bafötngt n Straße. 41 elgt in Mädchen für allain Haa? dtlt. ich, nagen ,.ZU1 Nord Lidett?ftr. iSjl V r l t ir ei gut? Lehrling ia der ffuxBire ackeret. 9c, fc tätft ReEart? S ri iSjl erlan ,t: Sin intelligenter an. 3 523 Jahre alt, mut lisch deutsch sprechen, in ine Pav'Tsr Wage iu arb.lten. L. Leonhar,, . 292 srd Wejt Sttaj. 13;C verlangt: Leute mit JUpttat, um ben Staat mit emer rftndun, zur krletchterun i der LaK für Zug .pferbe , trollten. Verkaust sich an jeden Pferde .rattzär. Icein S.prrnt, sonder et b 'ödn Sache. Tausend tn Sebrauch. Etwas 'Lassende für einen ratschen Kann, äher? bet iO. D. WHUe, XU Saft Lake Straße, Chicago. ba Stellegesuche. Gesucht: in Vädchn in allen Frauenarbeiten erfak. Zncht Stele alZ Stütze der Hausfrau der für HaulhaU ihikr oder aasmanS ) Offerte 1). 13s Sesucht KB rdeit rsn einem Manne, der gui mxfedcungen Hlt. äherel ia der Office fei. Bits Jba Zu vermiethen. T,rtthen: Vehxere hübsch Zimmer tn r. Senfe'BaUcr'l lock, 326 Cit Was). Etx. - ba Zu verkaufen. Zu erkauf: Ein guter Zkochosen, fa. och neu, ein u, tisch und in hübsche Bettftell mit Rattaft. 5!ach,ufraz Oft Oh Str. ba Verschiedenes. iLlnt., Haut und Nerdenkrankheil eine Spezialität. Dr. Denke-I Walter. 226 OK Washwgton Str SaZ vrlustSr,eichniz der Alte Deut14" pW- deutttch, daß ihr erlufte im Staate 10 SUl giäitt rni i!3 ia Jndi,nV0ltS, mit anseren Barte: D die hiesigen Versicherer jener Sesell Schaft für die Landbevölkerung blechen müssen. D- ,keu Demtt eksichert nur in dieser Stadt Offu: TiO. l&X Oft Washington Str. Hera&a.mi äielolclt Sekretär. j 5obeö - Anzeige. zd und Vrabin di traurig Zlntiiz. rßZ vsert lkUeStt gitttn, Vutter, Tochter und ch'. OopdlaRöder, or erfta, den 15. Juli. Nachmittag Z Uhr, im Uer von 42 Jahr und 1 Tag geftorb ist, n2chhe ihr bat 5 Tag aUt Löhnchea harleS, Vor um ii Uhr, in ZiU orangegangen ar Die Seerdizung findet Sonntag Nachmittag um Z Uhr rrauerhaus, R. ZöS Uni, Straß, auZ -Hatt. Zj ergebenft einlate Sharles öder. Satte. nedft seinen fünf Bindern. Joachim Graudmann, I au,rn hetfttne randmann, i Joachim raudman. I mtny.tt. Sodann eaudmann, i "U8,r ' 1 arnberger's großes Lager von ommcr - Huten ! ist jetzt in voller Blüthe. Söagnynte und Farnnßöte eine Spezialität. c2o. IG C0 WafbtngtonSe. Sommernachtsfest und Tauz-Krönzcheu gegeben vom dem Dseker Gegens. Unterst Verein im 'Tffhcsnix-Sarfcn ! an Oastag, den- 17. Juli. . EwttUt . . . Cents. Das Comite.

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Neues per Telegraph. WettirsuSltchten. Oasytngtott, D. C.. 17. Juli. Schönes .Wetter.', stellenweise trübe, unveränderte Temperatur. Revolution. MatamoraS. 17. Juli. Die Einsohner von Nueva Leon haben re valutiesirt. Oberst Casa besedie die Stadt Aqualege. DieAevolutionare desedten auch noch einige andere Städte. Sie verlangen Wiedereinführung der Verfassung von 1857. New Lared o,1?: Juli. Die Nach. richten von Vier und Guers haben große Ausregung hervorgerufen. ES heibt, daß die Bewohner der ganzen Ee gend in Waffen ständen. Regierungtruppen erden schleunigst dahin abge schickt. Buenito Diaz, ein ehemaliger. Revolu tionär und Bandit hat stch den Jnsur genten angeschossen. Die Stadt Marino Cruz befindet sich in den Händen der Revolutionäre. Die Revolution gewinnt in Stuevo Leon viele Anhänger. Gbltorielles. Obwohl von Seiten Powderlys noch kein offizielles Dementi erfolgt ist. so scheint es doch, daß er eine Nomination von Seiten einer der alten politischen Parteien nicht annehmen wird. Das freut uns, und wir nehmen gerne zurück, was wir in diefer Beziehung über ihn gesagt. Arbeiterorganisationen und deren Führer dürfen absolut nichts mit den alten Parteien zu thun haben. Diese Parteien haben weder mehr Inhalt noch Zweck, sie sind korrumpirt durch und durch, bei ihnen handelt es sich um nichts, als die Beute. Eine Arbeiterpartei aber muß vom Prinzip getragen sein, sie muß einer Lehre huldigen, welche beim Volke Begeisterung erwecken kann, ihre Kandidaten dürfen nicht das Amt suchen, es müs sen Leute sein, welche über jeden VorWurf selbstischen Interesses erhaben sind. In solchem Fall ist es dann auch ganz gleichgültig, ob die Partei sofort Erfolg hat, oder nicht, ja ein Sieg beim ersten Anstürme scheint uns gar nicht wünschenswerth, weil der rasche Erfolg bethörend wirkt, und unlautere Elemente an die Oberfläche bringen kann. Es ist weit .beffer, wenn eine neue Partei sich unter schweren Kämpfen emporringt, das bringt ihre besten Kräfte in's Spiel, das giebt ihr Gelegenheit, ihre Führer zu er proben. Der erfolgreichen Partei drängt sich Alles zu ; wer es ehrlich meint, hält aus, wenn auch der Erfolg nicht gleich daist. In Verbindung mit Obigem, wollen wir erwähnen, daß die hiesigen Knights of Labor ebenfalls beabsichtigen, das politische Feld zu betreten, daß sie aber noch in Zweifel darüber sind, ob sie ein unab hängiges Ticket aufstellen, oder ein Ticket aus Kandidaten beider Parteien zusammensetzen sollen.' ES ist uns ganz unersindlich, wie Ar beiter daran denken können, eine organi sirte Unterstützung der alten Parteien in's Werk zu setzen. Eine solche Idee kann nur von politischen Strebern besürwortet werden. Ein solches Verfahren wer den wir auch nicht unterstützen. Dagegen würden wir einem unabhängigen Ticket der Knights of Labor, wenn uns Platform und Kandidaten auch nur einiger maßen zusagen, unsere ganze Unterstützung zu Theil werden lassen. Der Chicagoer Tendenz vrozeb. Chicag o. 16. Juli. Um 2 Uhr heute Nachmittag begann das. Ziugenverhör. Der erste Zeuge war Felk; C. Buschtk, ein Architekt. Derselbe hatte eine Zeichnung deS HeumarkteS und der angrenzenden Straßen angefertigt und erklärte dieselbe. Der nächste Zeuge war Polizeiinspektor Bonsteld. Er erzählte, daß kurz, vor 10 Uhr ein Mann ihm gesagt habe, daß eZ Zkit sei die Versammlung im Heumarkte zu sprengen.

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M Darauf sei er mit 160 Mann dahin ab marschirt. Cpt. Ward, fuhr der Zeuge fort, sagte zu der Menge: .Im Namen tfeS Volke von JllinoiZ befehle ich euch auseinanderzugehen.- Fielden stand zur Zeit vor einem Wagen und erwiderte : .Wir sind friedlich.- Kaum hatte er die? gesagt, so löste sich die Menge in einer wie mir schien, sonderbaren Weise aus. Dann hörte ich ein zischendes Geräusch. Im nächsten Augenblick erfolgte eine furchtbare Crploston. dann wurde etwa eine Minute lang aus unS geschossen, und dann erst gab ich Besehl daS Feuer zu erwidern. ES wurden etwa sechzig PoU iisten verwundet, von denen sieben star ben' Es wurden etwa hundert Schüsse abgeseuert, bevor wir das Feuer erwiderten. . , ; DaS Einschreiten du Polizei sagte Bonfield. sei hauptsächlich durch die Zirkulare der Anarchisten veranlaßt worden. Eine? davon, daS Rachezukular, lautet wie folgt : .Aufgepaßt Arbeiter! Große Mas senversammlung, heute. Abend um 7 Uhr, Heumarkt Square zw. DeSplaines Halstead Straße. Gute Redner werden anwesend sein, um da? Niederschießen Eurer Kameraden gestern Nachmittag zu verdammen. Arbeiter, bewaffnet Euch und erscheint in voller Stärke. DaS Comite. Polizist Degan. fuhr Bonfield fort, wurde sofort getödtet, Mcvenry fiel zu meinen Füßen und flehte mich an, ihm zu helfen. Ich sagte ihm er soüe still liegen, denn ich glaubte, die angrenzenden Straßen und Gäßchen seien im Besitz der Anarchisten. Im Keeuzverhör sagte Bonsiild, das? Fielden zur Zeit als die Polizei anmar fchirte. eine Rede hielt, und daß er dann vom Wagen he'rabstieg. Frage deS Vertheidigers : Sie waren zur Zeit ein wenig aufgeregt? Zeuge: Nicht mehr, als ich jetzt bin. Der nächste Zeuge war Gottfried Waller, ein Schweizer. Er ist Schreiner und seit drei Jahren in Amerika. Er sagte, daß er Mitglied des Lehr und Wehr Vereins gewesen sei, der stch im Gebrauch der Waffen geübt habe und aus dem er vor, vier Monaten ausgetreten sei. Er sagte ferner, daß an dem Abend vor der HeumarktAffaire eine Versammlung stattgefunden habe, in Greif'S Halle No. 5i West Lake Str.. bei welcher er. Zeuge, den Vorstß führte. Die Versammlung fand in Folge einer Anzüge in der Ar beiterzeitung statt. Die Anzeige stand im Briefkasten. Sie bestand aus dem Buchstaben Z)pstlon und darunter stand : .Kommt am Montag". ES war daS Zeichen, daß unsere Gesellschaft stch ver sammeln sollte. Die Versammlung fand im Erdgeschoß statt, und wurde um halb neun Uhr eröffnet. Etwa 70 bis 80 Per sonen waren anwesend. Zeugt führte den Vorsitz. Fischer und Engel waren anwtsend, in Bezug auf die Andern könne er stch nicht mehr erinnern. Meh rere Rachezirkulare wurden vertheilt. ES wurde davon gesprochen, baß bei der McCormick Affaire sechs Menschen gc tödtet wurden. Engel legte eine Reso lution vor, dahin lautend, daß wenn ein Zusammenstoß mit der Polizei lsiattfin den sollte, Versammlungen an verschiedenen Plätzen abgehalten werden sollten, um den SlreikerS zu helfen. DaS Wort .Ruhe- im Briefkasten sollte daS Zeichen zum Zusammenkommen sein. Ein Co ite wurde ernannt, um alle Vorgänge in der Stadt scharf zu beobachten. Wenn Ausruhr auSdrechen würde, sollten wir die Polizeistation stürmen und die Tele graphendrühte abschneiden. Eine Poli zeistation nach der andern sollte gestürmt wttden. Engel sagte, daS Beste wäre, BömbttZ in die Polizeistationen zu werfen. Eine Vtlsammlung sollte am nächsten Abend stattfinden. Die Anwesenden sollten sich nicht bei der Versammlung am Heumarkte betheiligen, bloß ein Comite sollte da sein. Sollte jedoch etwa? vorfallen, dann sollten auch die Andern kommen. Der Zeuge fuhr fort: Wie dachten. daß die Feuerwehr ebenfalls angegriffen erden sollte. Die erste Potizeistation sollte die auf der Nordseite sein. Der Plan bestand darin, die Pollzeistationen anzugreisen,'wenn irgendwo ein Kamps entstehen, sollte, um dadurch die Polizei zu verhindern, hinzuzukommen. Jede Gruppe sollte unabhängig handeln. In Bezug auf den Heumarkt wurde nichts gesa.t. S wurde nicht erwartet, daß di Polizei dahinkommen würde. Bloß ein Comite sollte dahin flehen, und die Vor

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gänge beobachten. ES wurde verabredet, daß wenn stch am Tage etwas ereignen sollte, dies im Brieskasten der Arbeiter. zeitung durch daS Wort .Ruhe mitge theilt werden sollte, in der Nacht sollten die Mitglieder persönlich berichten. Ein Comite wurde für . diesen. Zweck ernannt. ein Mitglied deS ComlttS hiei'KräOer. Alle Anwesenden erklärten stch durch Ausheben der Hände mit Z dea Plan ein verstanden. ' ' "; Zeuge war in ZephS Halle. alS die Bombe geworfen wurde Er ging nach Hause und hielt stch aus dem Wege in Engels Hause auf. " Der StaalSanwalt fragte : , Hatten Sie jemals Oomben ? . Der Vertheidiger erhob Einwand gegen die Frage. Er sagte. eS handle stch nicht um andere Bomben, sondern um die, welche auf dem Heumarkte geworfen wurde. Dabei nahm 'die Gelegenheit wahr, den Zeugen, alS einen niedertrSch tigen Verrüther zu schildern, der, um stch selber aus der Schlinge zu ziehen, zum Angeber gegen seine Kameraden geworden sei. Jngham von der StaatSanvalt schast erwiderte, er werde zeige, daß die Verschwörung seit Jahren im Gange sei. und daß die Angeklagten seit Jahren eine Verschwörung sür den ersten Mai vorbe reiteten. Er werde geladene und unge ladene Bomben dem Gerichte vorlegen. Verth. Foster: Wenn Sie zeigen, daß ein Mann eine dieser Bomben ohne Wis sen und Willen der Angeklagten warf, ist daS Mord? Jngham : Nach den (Gesetzen von Jlli noiS, ja ! DaS 'Gesetz genügt, um alle diese Angeklagten zu hängen, sie haben alle an der Verschwörung theilgenommen. Dichter Gary : Wenn eine Bereinigung stattgefunden hat, u im Falle eines Er eigniffeS, Polizisten umzubringen, und die Entscheidung, wenn die stattfinden sollte. Einigen überlaffen wurde, und diese führten die Sache aus,' so sind alle. welche an der Vtrschwirung theilnahmen, schuldig. Der Zeuge beantwortete dann die Frage, ob er schon Bomben gehabt habe, wie folgt : Ja. vor etwa ein und ein halb Jahren vertheilte Fischer welche bei einer Versammlung am DanksagungStage. Zum Schlüsse sagte Zeuge, daß er sich errinnern könne, daß bei der Versamm lung am 3. Mai in Greif'S Hallt solgen de Personen anwesend gewesen seien: Fischer, Engel, Breitensen. Rheinwald. Krüger, Schröder Huier. Hübner. zwei Lehmann und Hermann. Damit schloß WallerS direktes Verhör. Der Eh ret. Boycott. New York, 16. Juli. Der hiesige Brauerverein hat beschaffen, dem Brauer Ehret zur Seite zu stehen, und keinem Wirth Bier zu liefern, der das Ehrliche Bier aufgiebt. Einige Brauereibefltzer gehören nicht zum Verein und Wirthe, welche Ehret zu boycotten beabsichtigen, werden versuchen von denselben ihrBier zu beziehen. Da aber viele dieserWirthe an Brauer verschuldet sind, welche zum Verein gehören, so werden Letztere alleWirthe, welche Bier von Brauern beziehen, die nicht zum Verein gehören, sofort aus die Schuld verklagen, und daS Bier sowie eS vor dem Haufe abgeladen wird mit Be schlag belegen lasten. Im Uebrigen wird behauptet, daß bloß solche Wirthe da Ehrel'sche Bier boy rotten, welche stch in der Nähe großer Fabriken befinden und deren Zahl soll nicht über fünfzig sein. Bankerotte. N t v P 0 r k, 17. Juli. Zahl der Bankerotte in den Ver. Staaten und Canada letzte Woche 183 gegen 179 in voriger Woche. ongreß Washington, 17. Juli. Senat. Die Fluß und Hasenbill wurde mit einigen AmendementS passtet, woraus die Bewilligungen für die Marine vorge nommen wurden. Hau. Im Hause wurden die von dem Präst deuten mit Veto belegten PenstonSbill vorgenommen. Einige davon wurden über das Veto des Präsidenten hinweg passtet, andere fanden nicht die nöthige Zweidrittelmehrheit. Ver Dabei. Die Cholera. Rom, IS. Juli. In Brindist kamen gestern 103 Erkrankungen und 46TodeS

0 .... fälle vor; in Fontana 62 Erkrankungen und 13 Todesfälle; in Latiano 23 Er krankungen und 20 Todesfälle; in Ve nedig 1 Erkrankung und 1 Todesfall; in .Codigoro 5 Erkrankungen und 3 Todesfälle. .. . OQt tTtnaOrtatta. ; L 0 n 0 0 n, 16. Juli. Der Dampfer .Helvetia-von New York kommend, ist hier eingelaufen.' New York. 16 Juli. Die Dampfer .City of Richmond- vin Liverpool, und .Moravia- von Hamburg, sind , heute hier angekommen. " ! QueenStow'n, 16.. Juli. Der Dampfer .Adriatic' von New York, ist hierangekommtn. . . . im 1 , Marktpreise. , Wetten. . 2 . 77: No. z roth, I 0 k n. Ro. 2 ei 16; gu 31c : gemilcht 84;. Hafer. Ro. wetz 32X: gemtjcht i5e. .Roggen. 60. : lete. 75. tt tt. S S.C0 9.00. fi in ten. 10 -11c. chultkrn. 7. ; p ek. ?xe. ! Seite n. 7tSchwetnejkyrnal,. ?X8. - Rebl. Famtla ,2.7-k3.jkl; Fane, Z.3.i0-!3.ttl itra $3.3" 12.50: Jein I1,W-$1.75. llit. 9: int Store 10c i Butter. ?rmer, 1315; Patr, ll-12c; ounrr? 7 c ahn r. 7 Tb. 5ua Ne. Türke 7,. ! ,if f In. Weite ii.74 er ,k Kipfel. fieM$M0-U00?tr9tl. j vom Ausland, I ' . : . Mit dem Sl u.ftrag e, die Urne anzufertigen, in welcher das Herz König Ludwigs wird aufbewahrt werden, wurde ' der Hofsilberarbeiter ' Eduard Wollenwerber betraut. Das Herz wird nach altem, am baierischem Hofe beste henden Brauche durch eine Staatskom Mission nach Altötting in Niederbaiern gebracht, um dort in der kleinen Wall fahrtskapelle, welche bereits die Herzen von drei baierischen Königen : Marmil lian I., Ludwig I. und Marmillian II. verschließt, die letzte Ruhestätte zu finden. Herr Eduard Wollenwerber zählt unter die besten lebenden Meister seiner Kunst. Manches Kleinod aus seiner Werkstätte bergen die Königsschlösser in Hohenschwangau und auf .Herrenchiemsee, sie werden, in die Schatzkammern der königlichen Residenz nach München ver bracht, dereinst Zeugniß, mit ablegen, auf welcher rühmlichen Höhe dieser Zweig der Kunst in unseren Tagen ge' standen. Abenteuer einesBicycli sten. Aus Konstantinopel 19. Juni Wird geschrieben: Der bekannte Velocipedist Stevens, der einer Wette zufolge mit seinem Vehikel die Reise um die Welt machen will und vor einigen Mo naten von hier aufgebrochen war, um über Kleinasien, Persien, Turkestan und Afghanistan nach Indien zu gelangen,ist vor ein paar Tagen von Vatum mit einem Mestageriedampfer hierher zurück gekehrt. Die Afghanen scheinen ihn nämlich für einen Spion oder derglei chen gehalten zu haben und nahmen ihn faktisch bei Fureah, zwischen Herat und Kandahar, gefangen. Nachdem er neun zehn Tage von ihnen gefangen gehalten worden war, gestatteten sie ihm, sich wieder dahin zu begeben, von wo er gekom men war. Bei der Rückkehr verweiger ten ihm aber die Russen den Durchgang durch Turkestan, so daß er stch endlich wieder in Batum nach dem Goldenen Horn einschiffte. Herr Stevens hat sei nen Plan deshalb nicht aufgegeben, son dern gedenkt jetzt über Suez und Kurra schi Indien zu erreichen. A u s M a r f e.r r l e wird vom 28. Juni geschrieben l'Nimes ist neuer dings der Schauplatz von Unordnungen geworden. Anläßlich der gestern und heute stattfindenden Festlichkeiten sollte eine große Vorstellung im Amphitheater vergangene N.cht gegeben werden. Die elektrische Beleuchtung funktionirte nicht und die Zuschauer waren in vollständige Finsterniß gehüllt. Pfeifen, Schreien und Gebrüll gingen einem entsetzlichen Tumult voraus,welchem mehr als 30,000 Personen anwohnten. Man versuchte ersatzweise einige Oellampen zu placiren. Welches die Wuth der Anwesenden nur vermehrte. Ein Theil dcs erschreckten Publikums suchte sich zu retten und stürzte sich in einem schrecklichen Durcheinander und Pressen durch die geöffneten Gitter in's Freie. Die allgemeine Unordnung benutzend, drangen andere Personen in den Circus ein. Die Vorstellung wurde unter großem Geschrei verlangt, ohne stattfinden zu können. Der Pöbel zün dete ein großes Feuer an, durch welches Einrichtung, Barrieren und Alles, was von Mobilien sich im Amphitheater vor fand, verbrannte. Den Anstrengungen der Gendarmerie und des requiritten Militärs gelang es, in weit vorgerückter Nacht des Tumultes Herr zu werden, nachdem die Feuerwehr mit einem Bom bardement von Stühlen empfangen wor den war.

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