Indiana Tribüne, Volume 9, Number 296, Indianapolis, Marion County, 16 July 1886 — Page 3
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UWuldig berurtyeitt. DihinaT'IHcraan von Dttllul Killer. (Fortsetzung.) Sind Sie von Sinnen, Frau?" rief oer Beamte,' desien Ueberzeugung, daß Hedwig von der Flucht ihres Mannes öieinttniß habe, nun völlig schwand. Ja, der Verbrecher hat seine Ketten ge krochen, er ist auf wunderbare, uner llärliche Weise entflohen, er ist jetzt frei aber wie lange wird er es sein? Glauben Sie, daß wir die Hände in den Schooß legen und den V!örder, der sich seiner gerechten Strafe entzogen,wirklich entkommen lassen werden? O nein! Noch ist jeder Ausbrecher wieder einge fangen worden, und auch Barthold ent gebt uns nicht. Die einzige Errungen fchaft aber,die er seiner Flucht verdankt, wird die sein, daß man seine Hände und Füße dann nicht mehr von den bindenden Fesseln,von der Kette befreien wird! Je eher wir ihn sangen, desto weniger wird er unter den Folgen seines Wahn sinnigen Beginnens zu leiden haben, desto milder wird man seine Entweichung strafen! Gefangen aber wird er auf jeden Fall, und deshalb ist es nur zu seinem Besten, zu seinem eigenen Wohl, wenn Sie mir offen sagen, was Sie über ihn, über seinen Berbleib wissen !" ' Nichts, ich weiß nichts," antwortete Hedwig, verzweifelt die Hände rin gend. Ich wähnte ihn noch im Gefängniß. in dieser Stunde erst erfahre ich durch Sie, daß er sich befreit. Und ich weiß nicht, wohin er sich gewendet, ich tabe keine Ahnung, wohin er seine Schritte gelenkt! Ach, vielleicht durchirrt er suchend, in einer unerkennbaren Verkleidung die Stadt, von der heißen Sehnsucht getrieben, mich wiederzusehen " Ab, Sie vermuthen also, daß er Sie jedenfalls aufsuchen will V' fragte der Beamte lauernd. Aber trotz ihrer leidenschaftlichen, faft wahnsinnigen Erregung durchschaute sie seine Absicht. ), nein," rief sie schnell und laut, die Hände abwehrend ausstreckend. Wie sollte er mich suchen ? Wie sollte er so thöricht sein, sich in eine derartige Gefahr zu begeben ? Er hat das Land verlassen, gewiß, er ist vielleicht schon auf dem Wege in die neue Welt " Oho, oho ! Sie wollen versuchen, mich irre zu leiten ! Ich sehe schon, daß ich Ihre Schlauheit und Willensstärke unterschätzt habe. Aus Ihren vorigen Aeußerungen geht hervor, daß es Ses Entflohenen erster Gedanke, seine feste Absicht sein mußte, Sie aufzusuchen, daß er sich zu diesem Zweck in dieser Stadt aushält und, wie Sie ganz richtig andeuteten, in einer Verkleidung, bei Nacht und Nebel vielleicht, die Straßen durch irrt, um Sie aufzusinden,sich mit Ihnen zu vereinigen. O, nur Geduld,Geduld ! wir werden ihn doch schließlich, "trotz der gelungensten Maskirung erkennen, wir werden über kurz oder lang seinen Schlupfwinkel, denn einen solchen muß er haben, aufspüren und ihn endlich, lebendiz oder todt, in die Hände bekommen!" Sie. sind ein Unmensch!" rief Hed wig und barg dann ihr Antlitz in die Hände. Wir sind die Schergen der Gerechtigkeit," entgegnete er mit einem eisigen Lächeln. Die Ansichten der Verbrecher und ihrerAnzehörigen sind darüber nicht maßgebend. Als Ihr Mann seinen ei genen Vater kalten Blutes ermordete, da Halten Sie ein! Sie sprechen eine nichtswürdige Lüge aus!" Schon gut, schon gut. Ich empsinde Mitleid mit Ihnen, darum überhöre ich Ihre Beleidigungen. Wir wollen zu Ende kommen. Sie behaupten noch mals, von der Flucht Ihres Mannes nichts zu wissen, behaupten, keine Angaben über seinen augenblicklichen Aufentbaltsort machen und. auch nicht die leiseste Andeutung darüber, wo man ihn vielleicht zu suchen habe, geben zu können '" Nein," antwortete sie in bestimmtem Ton, ihre Erregung nmhsam niederkämpfend. Sie haben auch keine verstehen Sie mich wohl keine Vermuthung, wohin der Flüchtling sich gewendet Haber könnte !" Keine !" Wären Sie bereit, Ihre mir soeben ertheilten Antworten vor Gericht mit einem heiligen Eide zu bekräftigen?" In diesem Augenblick, wenn Sie wollen."' Gut, dann sind wir mit einander fertig. Adieu !" ' Er schritt schnell der Thür zu. blieb aber an derselben noch einmal stehen und fragte in scharfem Tone : Haben Sie mir nichts mehr zu sagen?!" Sie blickte ihm fest in die Augen und entgegnete: ,Äein! Gleich darauf siel die Thür hinter dem Eriminalbeamte in's Schloß Hedwig lauschte seinen langsam auf dem Corridor verhallenden Schritten, dann aber verließ sie ihre Fassungskraft, und die mühsam unterdrückte, fieberhafte Erregung, in welche sie die Mitthetlungen jenes unbarmherzigen ManneS ver setzt hatte, brach mit erneuter Gewalt hervor. Walter war entflohen, n war ausgebrochen aus dem Zuchthaus und befand sich nun in Freiheit ! Aber ach ! wie ein zu Tode gehetztes, von mitleidSlosen'Jägern verfolgtes Wild mußte er umherirren er war ja vogelsrei ! Jeder durfte seine Schritte aufhalten. Jeder durfte ihn ergreifen und seinen Vorfolgern ausliefern, eS. gab für eine ganze Schaar thatkräftiger, , kaltblütiger und geschickter Männer keine andere Beschäf ligung, als auf ihn, auf Walter zu fahnden, seine Spur zu pnden, seinen Aufenthaltsort auszukundschaften und ihn, sei eS mit List oder Gewalt, zu sangen ! Kein Mittel würde von jenen ver schmäht werden, daS wußte Hedwig ! Todt oder lebendig müssen wir ihn haben, hatte der grausame Beamte gesagt, und daS arme Weib war überzeugt davon, daß er im vollen Ernst gesprochen! Es war eine unbeschreibliche, dem Wabnslvn verwandte Stimmung, welch?
hedwig nun beherrschte. , Sie hegte ble unumstöllche, feste Ueberzeugung, ' daß nur eins Walter zur Flucht getrieben, nur ein Gefühl ihn veranlaßt hatte, gewaltsam seine Ketten zu brechen: die Sehnsucht nach ihr das heiße, unbe- - zwingliche Verlangen, sie wieder zu sehen, sie an sein Herz zu drücken ! Es gab also für Hedwig nur die eine Annahme, daß Walter sich in der Stadt besinde, daß er, wie sie in der ersten Ueberraschung dem Beamten verrathenemstet und, von der Furcht der Entdeckung gemartert, in einer Verkleidung die Straßen durchirrte auf einen günstigen Zufall hoffend und vertrauend ! Daß er das Land nicht verlaffen, daß er nicht übers Meer, ja selbst nicht über die Grenze geflüchtet, nahm Hedwig ohne jeden Zweifel als Gewißheit an; denn sie wußte ja : er war nicht geflohen, um die Freiheit zu erlangen, sondern um sie wiederzusehen ! : Ein freudiges, zuversichtliches Gefühl loderte für einen kurzen Augenblick in ihrer erschütterten Seele auf. W ihre Hoffnung, ihr fester Glaube nicht schon zum kleinen Theile in Erfüllug gegangen? War Walter nicht schon aus seinem Kerker befreit trotzdem Alle, Alle ihr gesagt hatten, daß er darin sterben würde ? Gab es nicht eine Möglichkeit, daß man ihn dennoch nicht entdeckte, daß es ihm gelang, sie zu finden und dann aemeinlam mit ibr seine ftl"fct fortzusetzen?! Ihr Herz schlug stürmisch ihre Pulse jagten fieberhaft bei diesem Gedanken ! Der Himmel mußte Wal ter's Beginnen ja gnädig sein, litt er doch unschuldig, war er doch ein Märtyrer ! Aber diese Freude verflog gar bald wieder und machte einer furchtbaren Unruhe, einer unendlichen Seelenangst um das Schicksal Walter's Platz. Aus dem Wesen und den Worten deS Criminalbeamten hatte Hedwig deutlich genug erkannt, mit welchem Eifer und welcher Energie man die Verfolgung Walter's und die Nachforschungen über seinen Aufenthaltsort betrieb wie, wenn er doch entdeckt würde entdeckt, ohne daß er sie gefunden?! Die Fassung, die mühsam erkämpfte Ergebung in ihr Schicksal war mit einem Schlage von Hedwig gewichen, und die fieberhafte (5rregung,welche sie vor ihrer damaligen Aufnahme in das Krankenhaus beherrscht, in vollem Umfange wieder erwacht. Sie dachte nicht daran, sich um eine Stellung, um'eine Beschäftigung zu bemühen, sie hegte nur den einen Gedanken : ihren Gatten wiederzusehen, in sei nen Armen zu ruhen, mit ihm zu fliehen oder zu sterben ! Das schöne Werk,welcheS die aufopfernde Schwester Agathe vollbracht, ward jäh vernichtet, Hedwlg befand sich von Neuem in dem Bann der Leidenschaft ! Es waren furchtbare, qualvolle Tage für daß arme Weib, welche nun folgten ! Sie befand sich wie in einem wllden Taumel. Tagsüber saß sie meist in ih rem Zimmer und zermarterte ihren Kopf damit, nach einem Mittel zu grübeln, um Walter aufzusinden. Zu diesem Zweck bei Hellem Tage auszugehen, wagte sie meist nicht : denn sie abnte, daß man sie beobachtete ; sie erblickte,wie der Flüchtling selbst, in jedem Menschen ei' nen Svion und geheimen Polizisten. Abends aber, wenn es zu dunkeln be gönnen hatte, dann schlich sie sich aus dem Hause, scheu und ängstlich wie eine Verbrecherin. Sie huschte über den Hausflur auf die Straße hinaus,' so daß der Wirth ihr kopfschüttelnd nachschaute, und suchte die belebtesten Straßen auf, um vor beobachtenden Augen möglichst zu verschwinden. Welche Pein, welche unbeschreiblichen Qualen bereiteten ihr diese Auögänge! Sie mußte Walter suchen, sie mußte prüsend und ausmerksam jedem Vorübergehenden in's Gesicht blicken und durfte dennoch nicht verrathen, daß sie es that und wenn einst die glückliche Stunde kam, in der sie sich fanden ? Wenn sie ihn erkannte was dann? Mußte sie nicht darauf gefaßt sein, daß ein Beobachter ihr folgte, daß dessen Augen unausgesetzt auf ihr ruhten, daß er hinzutreten und seine Hand auf den Mann legen würde, den sie bewillkomm net ? So ward ihre Seele von Hoffnung und Angst, Zuversicht und Verzagtheit gepeinigt, und es gab keine Stunde, keine svtinute der Ruhe für sie ! Durch die Unterstützung des braven Wirthes hatte sie, ohne sich besonders bemüht zu haben, einige Näharbeit erhalten, mit der sie sich tagsüber beschäf tigteZ aber unsicher, langsam nur ging die Arbeit von statten, stundenlang ließ sie oft die Hände im Schooße ruhen und blickte wie traumumfangen vor sich hin, eine Beute ibrer verzweifelten, unausgesetzt grübelnden Gedanken. Daß da bei mit der Zeit ihr kleines Kapital sich merklich verringern und der Tag kommen muffe, an dem sie eine Bettlerin war, daran dachte Hedwig nicht mehr. Achtlos hörte sie auf die Rathschläge und Ermahnungen Sperlich's, der gar nicht mehr wußte, was er von dieser seltsamen Frau denken solle und vermochte nicht, sich aus dem Banne, in den sie geschlagen, zu befreien. ' Es war auf einer ihrerLiellosen Wan derungen durch die Stadt, an einem kal ten, unfreundlichen Abend, als sie plötz lich dicht hinter sich ihren Namen rufen hörte. Erschrocken blieb sie stehen und lauschte, in der Meinung, sich verhört zu haben. Liebe Frau Varthold," wiederholte die Stimme,' warten Sie doch einen Moment", und nun wandte sich Hedwig um. Sie stand vor dem Vetter ihres Mannes, vor Eugen Holm. Dieser ergriff bastig ihre Hände und fuhr in freudig bewegtem Tone fort : Treffe ich Sie endlich einmal, liebe, arme, unglückliche Frau ? ! Wie lange habe ich mich schon bemüht, um Sie auszusinden. ' Sagen Sie mir, wie geht es Ihnen?" Wiffen Sie, daß Walter entflohen ist ?" fragte sie hastig, ohne ihm zu ant Worten. Gewiß weiß ich das, und man hat, soviel ich weiß, seine Spur noch nicht gefunden." Wirklich nicht?" Ich glaube, daß eS andernfalls beleitI in den Zeitungen gestanden hatte." Sie blickte sich scheu um und flüsterte:
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Lassen Sie uns leiser jp&hw, "lält beobachtet uns vielleicht." - O. wer sollte das tbun ?" ' . Wer ?-Dic Polizei." .. . 7 Ein eigenthümliches Lächeln ü seine Züge. ; . Ah, machen Sie sich deshalb, ke. Sorgen," sagte er beruhigend, iO glaube, daß man sich um diese Sache vereits wenig bekümmert. Wenn Sie es indeffen wünschen, können wir ja auch möglichst vorsichtig sein. Lasten Sie uns weiter gehen und rnhig neben einander berschreiten, das fällt am wenigsten auf. Wie freue ich mich, Sie end lich einmal wieder zu sehen! Geben Sie mir Ihren Arm, liebe Frau Hedwig nur getrost bitte sehr ! Sie haben mei ne Frage noch nicht beantwortet ! Wie geht es Ihnen ?" Mein Gott, bedarf es der Antwort ?. Ich forsche nach meinem Mann." ,Wie Sie haben in der That keine Ahnung von seinem Aufentbaltort ?" Seine Stimme klang so seltsam bei dieser Frage, daß Hedwig betroffen, beinahe erschrocken ibn anblickte. Wie meinen Sie das, Herr Holm? Auf welche Weise sollte ich Kenntnis; von seinent Aufenthaltsort erlangt haben?" Nun, nun ich glaubte nur, daß er zuerst zu Ihnen gekommen wäre." Hätte er das gethan, befände er sich heute bereits wieder im Zuchthause. Ich werde ja ebenfalls verfolgt, bewacht." ' Ah, nicht möglich !" Gewiß! Und doch muß ich Walter sinden doch muß ich mich mit ihm vereinigen und dann" Sie schwieg plötzlich und blickte Zur Erde. Nun und dann ?" fragte er 'mit einer merkwürdigen Hast und Unruhe. Und dann " sagte sie langsam ja, was dann geschehen soll, weiß ich selbst noch nicht." Es scheint, als ob Sie mir mißtrauten, Hedwig," sagte ,er vorwurfsvoll, Mir können Sie volles Vertrauen schenken, und es freut mich umso mehr, daß ich Sie-heute zufällig traf, weil tch gleich die Gelegenheit benutzen will, Ihnen meine Dienste, meine Unterstützung anzubieten. Weisen Sie meine Hilfe nicht zurück, liebe Hedwig, ich bin Ihr aufrichtiger Freund." Sie glauben an Walter's Schuld ?" fragte sie flüsternd. Nein, nein, ich glaube nicht daran. Ich bin überzeugt, daß er das Opfer eineS furchtbaren Irrthums der Justiz worden ist. Sie blickte ihn voll herzlicher Dank varkett an und ein feuchter Glanz qm mtztt in ihren Augen. Endlich, endlich ein Mensch, der mei nen Glauben, mein Vertrauen theilt, o wie danke ich Ihnen!" Und nicht wahr, Sie weisen meine Unterstützung, meine Hilfe nicht zurück, Sie laffen uns gemeinsam operiren, ge meinschaftlich handeln ?" Schon wollte sie ihm mit freudiger Zusage antworten, da hielt sie plötzlich, wie von einer übermächtigen Eingebung ergriffen, in letzter Sekunde die entscheidenden Worte zurück. Es war ihr ein Etwas in seinen Zügen, ein gewiffes Zucken seiner Lippen aufgefallen, das sie erschrecke!? und stutzen ließ. Ich kann es nicht annehmen," sagte sie schnell mit unsicherer Stimme. Ab, liebe Frau Hedwig, Sie betrüben Mich wirklich !" rief er gedämpften Tones aus ihr aber schien es, als klänge mühsam verhaltener Aerger und Enttäuschung aus seiner Nede. Hedwig War während ihrer Leiden mißtrauisch geworden. Ich danke Ihnen herzlich für Ihre Theilnahme und Ihr freundliches Aner bieten," fagte sie, aber ich kann dasselbe nicht annehmen. ES könnte leicht zu Unannehmlichkeiten für Sie führen." Ich werde denselben zu trotzen wissen !" Nein, nein, Herr Holm! Wollen Sie Nachforschungen über Walter anstellen, so kann ich Sie ja daran nicht hindern, mit mir gemeinsam bitte ich aber nicht zu handeln und auch Ihre Begleitung 4i Auch diese ist Ihnen lästig ?" Nein, nicht lästig, aber " Sie blieb plötzlich stehn und zog ihren Arm aus dem seinen. Leben Sie wohl, Herr Holm," sagte sie hastig. Aber mein Gott, Frau Hedwig, was ist Ihnen ?" fragte er bestürzt. Was haben Sie gegen mich ?" Nichts, gar nichts. Verzeihen Sie, wenn ich unartig bin, aber meine Erre gung wird mich entschuldigen. Ich bin so angstlich, ich will meinen Weg lieber allein fortsetzen.. ....Leben Sie wohl!" Er wollte sie zurückhalten. Sie wich aber seiner Bewegung aus und war, ehe er noch etwas erwidern konnte, im Menschengewühl seinen Blicken entschwun.den. In verhaltenem Zorn preßten seine Lippen sich aufeinander und jenes Zucken, welches Hedwig vorher bemerkt hatte, umspielte wieder seinen Mund. Sie ist verteufelt vorsichtig murmelte er, langsam weiter schreitend, un hörbar leise. Ich hätte nicht geglaubt, auf Widerstand bei ihr zu stoßen. Ob mein Zettel damals ebensowenig Eindruck auf sie gemacht hat, wie meine heutige Bitte ? Hm, hm ich wollte, mem Vetter säße erst wieder hinter Schloß und Niegel !" XX. Vater Brand war von der Arbeit heimgekehrt und beschäftigte sich damit, den Tisch für das Abendessen herzurich ten, als seine Frau mit freudestrahlender Miene im Wohnzimmer erschien und eine augenscheinlich widerstrebende weibliche Gestalt mit sanfter Gewalt hereinzog. Sieh einmal her, Johann," sagte Frau Brand erwartungsvoll, wen tch hier bringe." Vater Brand folgte ihrer Aufforderung und drehte sich um. Wetter noch 'mal !" rief er mit strah. lendem Lächeln, das ist ja unsere Hedwig unsere Puppe ! Nein, diese Freude! Endlich, Weibchen, sieht man Sie einmal wieder !" Denk Dir nur, Johann, meine Ueberraschung, als ich nach dem leisen ängstlichen Klopfen an die Küchenthür dieselbe öffne und die liebe junge Frau stehen leb 1 Aber nun ieden Sie sich. Hedwia,
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tllhen ktö (Mi U UY AnstMMig ! Sie hedürfen n?abrlik5 dcrTlkube." Ht - übiiukis ireinldlichet 'Sdrgfiüt filh.n.e sie Hevwig zum Sopba- und nö thUt sie, sich niederzusetzen. ' . , Verzeihen Sie, wenn icb störe." be aann Hedwig .nun,aber die'Verzweiftünj. treibt mich zn Jbnen. .. Ich wußte -mit keinen Rath mehr, keinen Ausweg, lnd dä .erinnerte ich inich Ibrer, an.,d'ie it, welche Sie mir bewiesen Stille stille weiter !" rief Vater B.'-and abwehrend, und Hedwig fuhr fort: . ..: Sie werden gehört haben, day inein Mann aus ' Skaudenstcin -"entflohen ist V Natürlich X'ijsen wir das! Hat man ihn am ende ge?cnoen " '. ,L!ein, aber ich ich bin dem Wahnsinn nahe ! Seit mehreren Wochen irre ich in der Siadt umber, um Walter zu finden, , aher. ohne Erfolg Ich bin überzeugt, daß er 'sich hier aufhält und ebenso wie ich die Straßen durchwandert, verfolgt und abqebetzt wie ein armes gejaztes Wild ! Und weil ich glaube, daß er kein Mittel, welches ihn nicht verrathen kann, unversucht gelaffen hat, um ineinen ' Aufenthaltsort zu erfahren, so kam mir heute mitten in meiner Verzweiflung der Gedanke, daß er vielleicht unter irgend einem Vorwand hier, be! Ihnen , aber nein, diese meine letzte Hoffnung war auch eine trügerische !" Meine arme liebe Hedwig," sagte Frau Brand, indem sie sich an Hedwiz's Seite setzte und mitleidsvoll deren Wangen streichelte. Wir wissen nichts von Barthold, garnicht. .....O, wie leid es mir thut, Ihre Hoffnung zerstören zu müssen." '. Ach, sie war ja zu thöricht," murmelte Hedwlg tonlos, starr vor sich hin blickend, sie war kindisch, wahnsinnig, ich weiß nicht, wie ich auf diesen Gedanken gekommen bin Die Verzweiflung, welche mich übermannte, entschuldigt mich. Jä, will wieder gehen. Halt, davon steht nichts d'rin!" intervenirte Johann Brand, die Hand seines Lieblings ergreifend. Sie sehen so erschöpft und angegriffen aus, wie damals nach Ihrer Krankheit. Sie werden Hierbleiben und einen Löffel Suppe, ein Stückchen Fleisch mit uns effen Hedwig wollte widersprechen, aber Frau Brand legte ihr flugs die Hand auf den Mund und sagte : Wir dulden keinen Widerspruch, Hedwig. Sie sind ja jetzt in unserer Gewalt !" Ohne auf die Nede Frau Brand's etwas zu entgegnen, fragte Hedwig plötz lich: Aber nicht wahr, ich habe mich nicht getäuscht? Ihnen dürften wir vertrauen? Wenn Sie etwas von Walter, von seinem Aufenthaltsort wüßten, Sie würden nicht" Hollah! Nicht weites gesprochen!" unterbrach sie Johann. Weiß schon, wo das hinaus soll ! Sind wir Verräther, Angeber, he, sind wir Barbaren ?" Sein Naisonnement wurde durch das Ertönen der Klingel unterbrochen. Brummend stand er auf und schritt zur Thür, um dieselbe zu öffnen. Was giebt's V fragte er nicht eben freundlich. . ' Entschuldigen Sie," antwortete eine männliche Stimme, spreche ich mit Herrn Brand ?" Johann Brand? Vater Johann Brand, der bin ich. Und was weiter ?" Ich bin ein Freund und Bekannter einer gewiffen Frau Barthold, welche einstmals bei Ihnen wohnte. Ich weiß nicht, ob das noch der Fall ist - komme von einer weiten 3!eise zurück und möchte die junge Frau gern aussuchen." Hm, hm, da haben Sie nicht eben sehr weit zu gehen, mein Herr. Wollen Sie vielleicht so freundlich sein, ein we nig näher zu treten ?" Wenn's erlaubt ist, gern," antwortete der Fremde und betrat, gefolgt von Brand, welcher ihn kopfschüttelnd be trachtete, das Zimmer. Es war ein anständig, wie ein besser situirter Handwerksmeister gekleideter Mann, dessen Gesicht ein großer tiefschwarzer Bart bedeckte. Seine hohe schlanke Gestalt war etwas nach vorn gebeugt, sein Gang unsicher und schleppend. Er blieb inmitten des Zimmers stehen und heftete seine Augen auf Hedwig. Dieser Herr möchte Sie sprechen, liebe Freundin," sagte Brand, seiner Frau nen fragenden Blick zuwerfend. Hedwig erhob sich rasch und starrte den Eingetretenen an. Die Blicke desselben schienen sich in die ihren versenken zu wollen, während seine hohe Gestalt merklich schwankte und sem auffallend blaffes Antlitz sich höher zu färhen begann. Dann trat er langsam, den Kopf vorbeugend, dem Sopha, vor welchem Hedwig stand, noch einige Schritte näher, und es schien, als habe er seine Umge bung ganzlich vergeffen, als sähe er nur die Gestalt des jungen Weibes. Hedwig aber begann unter seinen Blicken seltsam zu zittern. Auch ihre Augen hingen wie festgebannt auf dem bärtigen Gestcht des Fremden, auch ihre Gestalt schwankte und ihre Brust wogte sieberhaft. Da öffnete der Mann endlich die bebenden Lippen, und langsam, gleich einem unbeschreiblich rührenden Seufzer, einem jener Laute, die eine ganze Welt von .Empsindungen ' in sich schließen, hauchte er : , Hedwig " Aber schon im nächsten Moment ver ließ ihn seine Beherrschung gänzlich. Seme zitternde Hand., griff plötzlich anö Gesicht und riß mit einem kräftigen Ruck den Bart von demselben ab, dann breitete er die Arme weit aus und rief mit überquellender Stimme : Hedwig ! Hedwig ! Mein Weib!" Ein Ausschrei, von unendlichem Jubel, von unbeschreiblicher Seligkeit erfüllt, ein Schrei der Wonne und der Erlösung aus furchtbarster Herzensangst durchtönte das Zimmer dann lagen die Gatten einander in den Armen. Sie hielten sich so fest umschlungen, als wollten sie niemals wieder von einander laffen, ihr Haupt ruhte an seinem stürmisch klopfen den Herzen, und seine Arme umschlangen ibrirn weißen Hals. (Fortsetzung folgt.) ! Verlangt Mucho'S "Lest Havanna ' ears". . .
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Nnkunst und Abgang der EIseniain,g, lIndianapoIII,an und naft Sonn tag, bin 3. Januar 1886. S!ffnssvle, IXafclfaa n, Zitlmoiu Clff&baitt. udgang: Nukrnsl: "... l.ilc! Mnita.ii. tt Etabatce... ft.lS flnt f. n m r w l X - - . 3 Nd uab cjoii .itncmi 0.13 SB ' ii i tag. s!i5 l 3.W I dckdikr täal r eta tgaugio.ufcS le,. iiitt Landalia Lwe. RtUXsai .... 7.30 Sa, 9jtn Umi m ln tr I n,7ii . ll( w w.fi, f I...U.VU KB Xm(autcc 4.00 Tm aeist t 11X0 Western Mall... 20 0Rm Rail und Scc.10.iO ca 5 -rwl.... 4 49R .15Ö Sancüiua ? a liveland, Tokumdnk, Ctnttnnatt nd Zudla. uapolis vistubalzn (Vee Line.) bau drs, r .. ., ...10.10 S. - 3fl.H3iRa nderlo e... 1.55 Ka 2 3 8 3ü XS etS j.iüjitta Brfaltoccb Didifio, . . K.LLd s. EBoan ttttllA. ., on. - 10.10 tSgltch. 0V, 10 4lCa .......11 ssRa 11 Km 11.08 Ca .00 Km ' Uli5. S.50 9tm 6 40 Ka Ulattch. 4.40 Ca UjRi täglich. 7 t Ciscinnott, Indianapolis, et. osli u. CtjUag laßit.iuJlKa vMtat-uB. isnanau tvtswu. IOUtlo.8. 4.00 Brn CtBCtwnatt See 11 33 m Sndtana? 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