Indiana Tribüne, Volume 9, Number 295, Indianapolis, Marion County, 15 July 1886 — Page 3

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UWMig derurtheilt. Orizinal-Roman don Jnlin Keller. (Fortsedung.) Und auch zu dieser hat eme üamrn lung,welcbe ich im Kreise meiner Freunde veranstaltete, den Hauptbestandtheil geliefert, lieber Claus." So, so! Nun, nach den Enthüllun. gen, welche wir jetzt über Holm erhalten, werden Sie mir gewiß beistimmen,wenn ich ihn einen unedlen, ja, einen niedri gen Charakter nenne." Obne eine Antwort abzuwarten, zog er seine Uhr hervor, warf einen Blick darauf und fuhr fort : Sie gestatten . nun, daß ich mich em pfchle. Ich will dem gnädigen Fräu lein noch Lebewohl sagen und dann zur Abreise mich rüsten." Sie wollen wirklich btttte noch fort V4 Ja, ich muß die inir vergönnte Zeit aiisnutzen. Leben Sie wohl!" Er reichte dem Kaufmann die Hand, welche dieser herzhaft schüttelte, und verabschie dete sich dann ebenfalls durch einen freundschaftlichen Handcdruck von Franz Ziogall. Das Eine weiß ich,Franz," sagte der Kaufmann seufzend zu seinem Sohne, nachdem Beruhard das Gemach verlassen hatte, dieser Mann wäre mir in jedem Falle ein willkommnerer Schwiegersohn gewesen, als Holm, zu ihm rätte ich vollstes Vertrauen empfunden. Ich möchte fast behaupten, es erscheint mir unbegreiflich, daß Adele ihm, der doch seit Iahren in unserem Hause verkehrt, der für solch ein junges Mädchen das Ideal eines schönen ul'd interessan ten Mannes sein muß, nicht ihre Nei cung geschenkt bat. Es sind eigenthümliche Geschöpfe, 'die Weiber !" ' Während Nogall diese Worte sprach, stand Bernhard Claus vor Adele, deren Boudoir er soeben betreten hatte. Er betrachtete mit aufrichtigem Mitgefühl die junge Dame, deren Herz so bitter und schwer unter der Enttäuschung, die eS erfahren, leiden mußte. Er wußte ja nicht, daß Adele kein Gefühl der Zuneigung, der Liebe für Holm empfunden hatte, wußte nicht, daß die UnWürdigkeit desselben sie nur bejchätnen. erzürnen, nicht kränken und schmerzen konnte, er ahnte nicht, daß Adele, nachdem die Verbindung mit dem ungeliebten Manne unmöglich gemacht worden ivar, freier und leichter aufath mete,daß sie aus einem schweren,drückew den Banne, der sie umfangen, befreit zr sein meinte. . Bernhard hielt sie für unglücklich, er sah in ihr das enttäuschte, gekränkte Mädchen, dessen Herz nun mit den Gefühlen der Liebe für den unwürdigen Gegenstand derselben' kämpfte, deren Augen nur mühsam die Thränen über die Trennung von dem Geliebten zurückzuhal:en vermochten! Solange er in ihr die glückliche, sorgenfreie junge Da me erblickte, deren Dasein noch durch keine traurige Erfahrung, keine bittere Enttäuschung getrübt worden war, so lange hatte er kein besonderes Interesse sür sie empfunden, hatte ihr nur.die üb lichen Aufmerksamkeiten erzeigt und sie für hoch über ihm stehend gehalten. Jetzt aber war sie seinem Interesse näher gerückt. Sie war unglücklich wie er litt wie er und bedürfte des Trostes, der Freundschaft. Ihr Reichthum, ihre Unabhängigkeit und Schönheit hatten sie nicht vor Kummer und Enttäuschung be wahtt, es mußten sie ähnliche Gefühle wie ihn bewegen ! Was verschafft mir die Ehre, das Vergnügen V fragte Adele mit unsiche rer Stimme, überrascht und verwirrt durch sein unerwartetes, plötzliches Erscheinen und den freundschaftlichen,theil nehmenden Ausdruck, welcher sich auf seinem Antlitz zeigte. - Ich komme, gnädiges Fräulein, um Ihnen Lebewohl zu sagen," entgegnete er langsam. Lebewohl?!" rief Adele aus. Das überrascht mich, Herr Claus, ich wußte nichts davon, vas heißt, man sagte mir nicht, daß Sie wollen verreisen ?" Ja, gnädige Fräulein, ich will auf Reifen gehen." Sie liep sich langsam auf die Chaise longue nieder und forderte ihn durch eine Handbewegung auf,, sich neben sie zu setzen. In höchster Verwunderung blickte er sie an. Ihre Hand zitterte,ihr Wesen war ein so seltsames, daß er nach einer Erklärung dafür fuchte. Sind e Dienstangelegenheiten," fuhr sie mit leiser Stimme fort, welche Sie von uns aus dieser Stadt führen?" Rein, gnädiges Fräulein," entgegnete er. Ich folge dem Rathe meiner Mutter und auch ein klein wenig dem unseres Arztes. Ich bedarf der Erholung und derZerstreuung ; denn die lan gen Jahre der ununterbrochenen ange strengten Thätigkeit haben mich ange griffen, ich bin nervös geworden und soll deshalb auf Reisen gehen." Sie haben früher niemals darüber geklagt, daß Ihre Thätigkeit Sie anstrenge," sprach Adele langsam, indem sie ihre Blicke prüfend auf ihm ruhen ließ ; haben sich die Beschwerden erst jetzt herausgestellt, oder " sie hielt ei nen Moment inne und fuhr dann mit seltsam zitternder Stimme fort : oder sind es vielleicht andere Leiden, welche Sie veranlasien, auf der Reise Erholung zu suchen V Wie soll ich das verstehen, gnädiges Fräulein V" Sie blickte vor sich nieder und entgeg nete: - Man sagt allgemein, daß Menschen, deren Seele ein geheimer Kummer' bedrückt Menschen, welche sich unglücklich fühlen, im Reisen Vergeffenheit zu suchen pflegen." Eine lebhafte Rothe übergoß das Gesicht Bernhard's. Seine Ueberraschüng und Verwunderung wuchs. Wie Zeltsam klangen doch die Worte dieses Mädchens ! Er fühlte sich wundersam be rührt und vermochte keine Erklärung für ihr räthselhasteS Wesen zu finden. Adele sah nach ihren letzten Worten schnell zu ihm auf und bemerkte, wie dieselben ihn berührt hatten. Sie glaubte zu wiffen, warum er reiste ! Er wollte dem Ort entfliehen, an welchem

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,. . . ,, i . i': ' Il : sie weilte, die er Uebte llnv die für ihn unerreichbar war ! ' Nicht wahr, ich habe Recht, lieber Herr Claus man sucht häusig me!dr die Vergeffenheit auf Steifen als Erholung. Und da Sie niemals ein Wörtchen von Ihrer körperlichen Ermattung sprachen da Sie mir immer frisch und kräftig, so gar nicht angegriffen erschienen, so fuhr mir im Augenblick die Vermuthung durch den Kopf, daß Sie vielleicht auch zu jenen Menschen gehören, die nun, Vle vergehen rntly iryon : Sie senkte wieder den Blick zu Boden und an dem heftigen Wogen ihrer Brust ' erkannte er, daß sie sich m lebhafter Er- i " f I 11 I reauna befand. Ich weiß in der That nicht, liebes Fräulein, wodurch ich das warme Intereffe, welches Sie in diesem Augenblick verrathen, verdiene? Sollte jenes geheimnißvolle Band, -welches gleich empsindende Seelen verbindet, auch die unsrigen schon umfangen haben? Sollte die Enttäuschung, der Schmerz, welchen Sie erlitten, Sie empfindsam yrtnrhm für fei Ptifclt. den KuMMk? Anmachen für die Leiden, den Kummer An derer ?" " . Ah," rief sie schnell, beinahe heftig, Sie gestehen also doch ein, daß Sie leiden, daß Sie bekümmert sind ?" Sie verstehen es, zu verwirren," antwortete er ausweichend, mit einem Versuch zu scherzen. ..Sie münm besser aus per Hut sein, . " r . , r r . r tl wenn ie micy rauben wouen," enr gegnete ße, gleichfalls einen humoristischen Ton anschlagend, mit welchem aber der traurige Klang ihrer Stimme, der , . . n,.. a ernste, weymuimge usoru zvreV sichtö durchaus nicht harmonirten. Sagen Sie mir, Fräulein Adelet fragte er plötzlich erhpbeflen Tpnes ist es nur eine Laune von Ihnen, welche Sie mich so auf die Probe stellen läßt ?" Eine Laune ? Rein, Herr Claus. Ich achte Sie als einen Ehrenmann und weiß, das; &t unserem Hause em wirklicher Freund sind. Ich habe mir schon seit einiger Zeit ganz ngenthümllche Gedanken über Sie gemacht." Ah-wzrkllch r Sie spielen Chopin so vortrefflich." )!un-und " ..Und namentlich jenes schwermüthige Rokturno, das wie das Seufzen eines unglücklichen Herzens, wie das unendliche Sehnen eines geheimen, heißen Gefühls der Seele klingt tragen Sie mit so vollendetem Ausdruck vor, daß ich unwillkürlich zu der Ueberzeugung kam. so ich will es Ihnen ganz offen sagen so könne nur der spielen, welcher selbst unglücklich liebt !" Er schwieg einen Augenblick, dann fuhr er sich mit der Hand über die Stirn und sagte leise: Sie combiniren scharssinnig, Fräulein Adele." ' Also hatte ich Recht?!" Dieser fraacnde Ausruf klang so selt sam, fast einem schmerzlichen Aufschrei ähnlich, daß Bernhard sie betroffen anblickte. . Glühende Röthe bedeckte ihr Antlitz. In ihren Augen schimmerte es wie von verhaltenen Thränen. Ihre schlanken Finger hatten sich ineinander verschlungen und bewegten sich unaufyoruch. Also ich hatte Recht," wiederholte sie m uoerwaiuaenver iLrreauna, , .10 ant worten sie mir doch ! Sie lieben un glücklich Sie gehen auf Reisen, um zu vergessen ? ! Sie wollen die Erinnerung an ein geliebtes, angebetetes Wesen, das unerreichbar für Sie ist, vegra ben ? 0, ich bedarf keiner Antwort, ich bin überzeugt, daß meine Vermuthung die rechte ist. Diejenige, welcher die Neigung Ihres Herzens gehört, will nichts von Ihnen wissen, beachtet Sie gar nicht, liebt emen Anderen, Sie sehnen sich nach einem warmen Wort,, nach einem herzlichen Blick der Zuneigung von ihr. Ihre Seele erfüllt ein unnennbares Sebnen, ein schmerzlich brennendes Weh, Sie versuchen Alles, um zu vergessen, um Herr Ihrer selbst zu wer den, Sie fliehen endlich nur um sich dem Bann, in welchen Sie geschlagen, ;u entreißen ? !" ernyaro wußte nicht, was er iyr enrgegnen 'sollte. Sie verwirrte ihn ; denn er selbst hatte sich die Empfindungen, welche sein Inneres bewegten, noch nie malö so klar und treffend geschildert, wie Adele es in diesem Augenblicke gethan. Woher kannte sie diese geheimsten Reaungen des Menschenherzens? Wrher kam ihr das Verständniß sür diese Em psindungen, wodurch hatte er sich so verrathen, daß sie seine verborgensten Gefühle und Gedanken ihm enthüllte? Bewundernd schaute er sie an, sie erschien ihm wie eine Sphinx. Jetzt saß sie, selbst verwirrt und verlegen über das, was sie gesagt, neben ihm und hatte das schöne goldlockige Haupt tief auf die Brust herabgesenkt. Sie sind sehr erregt, liebes Fräulein," sagte er endlich mit warmer Freundlichkeit, ich irre wohl nicht, wenn ich dieselbe der traurigen Täuschung, welche Ihr Herz in diesen Tagen erlitten, zuschreibe." Sie irren doch," antwortete er hastig, beinahe rauh, mein Herz hat keine Tauschung erlitten." Wie?!" Denn ich habe Herrn Holm niemals geliebt." Fräulein Adele !" Sie werden es seltsam finden, daß ich Ihnen das sage, ich weiß indessen selbst nicht, warum ich es thue. .Sie glauben, ich sei unglücklich, bekümmert, weil meine in Aussicht stehende Verlobung rückgängig, weil der Mann, welcher mem Gatte werden sollte, ein Elender ist ! Aber nein, das bin ich nicht. Empört, verlebt bin ich, aber nicht unglücklich deshalb. Ich athme auf, daß ich von den Fesseln, welche mich schon zu drücken begannen, befreit bin." Aber es war doch Ihr freier Wille, Fräulein Adele, Herrn Holm zu helra then r Ja, mein freier Wille, und dennoch ein Zwang, ein Zwang, dessen Gründe ich selbst nicht kenne!" Sie schwieg und preßte die Hand aufs Herz. Plötzlich hob sie mit emer heftigen Bewegung den Kopf empor und sagte n ganzlicy verändertem Xoiu : Ich spreche Thorheiten, ich halte Sie auf und nehme Ihre kostbare Zeit unnüd in Anspruch. Sie werden für Ihre Abreile nocb Vieles in ordnen baben. ver-

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zttben'wte, enn..tch Bit davon abritt." Qo;ü nrtft l" :. y 9?Keri Sie hlöfcl !' Sie stand schneÜ auf und. wandte sich ab. Er erhob sich gleichfalls und trat zu ihr. Fräulein Adele," sagte er mit ungewohnlich warmer, bewegter Stimme, mein liebes Fräulein, was hat Sie so plötzlich verstimmt? Habe ich Sie belei digt ?" Sie wandte sich ihm schnell wieder zu und blickte ihn an. Er sah in ihre großen, tiefen, glänzenden Augen t und ein heißer Strom durch. WV r Ahnung dämmerte in ihm au . eme Ah. Hitni Xt IiittT (Ä.tflj tfriifeiitttfrt l., ilUIIJt Vlt IMV WV. vl V Vtll )lfii rrrtf rtitHMrtsTw lt .V.J. .VHV.. ..VP. ..Beleidigt ?" wiederholte sie langsam. ! mit leicht bebender Stimme, während ' IC. OlflJ. r.Ti. li t.fi.'r AUllUC Cl, um einem unucjcörcio ! r'i.. of-.v e r tj f t. r uu?en nusoru aus icincrn vCiqr fas teten, wie sollten Sie mich beleidigt baben, Herr Claus ! Ich erinnerte mich nur daran, wie seh? ich Sie durch meine thörichten Red aufhielt, Sie kamen nur, um die Form der Höflichkeit nicht außer Ackt zu lassen. Sie hatten nur wenige Minuten für diese Ceremonie bestimmt und nun ist durch meine Schuld diese Zeit so sehr überschritten worden. Seien Sie mir nicht böse !" Sie reichte ihm die Hand, die er schnell ergriff und in der seinigen behielt. Wenn Sie' mir die Freude machen wollen, es zu wünschen, Fräulein Adele," sagte er in jener Art des Scherzens, die zu Herzen geht, so will ich meine Ab? reise gern noch bis morgen verschieben und Ihnen durch die That beweisen, wie wenig Ihr Vorwurf gerechtfertigt . ist. Sie haben mich heute, zn dieser Stunde davon überzeugt, daß meine Meinung, ich sei für Sie nur der Gast ,m ause Ihres Vaters, der Freund Ihres Briiders, eme irrthümllche war ! Sie hielten mich Ihres Vertrauens für werth und ich danke Ihnen aus vollstem Herzen dafür." Ein glückliches, fast strahlendes Lacheln erhellte ibre schönen Züge. Aber gar schnell verflüchtigte es sich wieder und der Ausdruck stiller Resignation und Wehmuth, welcher vorher auf ihrem Antlitz geruht, zeigte sich von Neuem. Ich bedan des Beweises, daß meine Vermuthung, Sie seien böse über die Verzögerung, welche ich verursachte, ungerechtfertigt war, nicht," sagte sie leise. btt haben stlw nicht nöthig. Mich durch die That, eines Besseren zu belehren. Auf ein baldiges Wiedersehen!" Er hielt ihre Hand noch immer in der seinigen. Fast wurde eS ihm schwer, zu geben. ,',Leben Sie wohl, liebes Fraulein. Gott behüte Sie!" Werden Sie lange fortbleiben ?" Jedenfalls einige Wochen. Mein Urlaub währt einen Monat und ich ge-1 denke, nicht einen Tag davon zu versaumen." - Erholen Sie sich nur recht und mögen Sie auf der Reise das sinden, was ;e suchen : Vergessenheit V Und Erinnerung Erinnerung, Fräulein Adele, an alle die Personen, welche ich verehre und welchen ich eine glückliche stunde meines Lehens verdanke." Er preßte ihre Hand an seine Lippen so lange, bis sie ihm dieselbe entzog. Nochmals : auf Wiedersehen," sprach sie leise und so hastig sich umwendend, vt r: r. r .c ' oaß ne Nll oemerlie, wie oer iyr gegenüberhängende Spiegel dem tief bewegten Mann verrieth, daß aus dem feuchten Schimmer ihrer Augen plötzlich große, glänzende Thränen sich entwickelten. Wie gebannt von diesem Anblick blieb Bernhard zögernd stehen. . Sie weint," flüsterte eine leise Stimme in seinem Herzen, und jene warme Vlutwelle, welche vorher schon einmal seine Seele durchfluthet, kehrte wieder. Ja, auf baldiges, glückliches Wiedersehen, Fräulein Adele," sagte er endlich, leben Sie wohl !" Hierauf entriß er sich gewaltsam dem eigenthümlichen Bann, welcher ihn um fangen zu haben schien, und schritt schnell aus dem Zimmer. Jetzt glaubte er deS Räthsels Lösung gefunden zu haben. Sie liebt mich," flüsterte er bewegt, sie hat mich geliebt, während ich sie nicht beachtete, ihrer gar nicht gedachte ! Mein Gott, welch' süßen Trost solch' ein Bewußtsein gewährt!" XIX. Hedwig Barthold war an jenem Abend, da sie daS Haus der Räthin verließ, nach längerem planlosen Um' herirren in der Stadt, zu dem Entschluß gelangt, sich vorläufig wieder in dem kleinen, bescheidenen Gasthos, dessen Wirth sie schon einmal so freundlich aufgenommen, einzulogiren, und hatte diesen Entschluß auch ausgeführt. ' ' Herr Sperlich, der Besitzer des Gait hofS zum Goldenen Lamm", nahm die junge Frau, welche er trotz ihres veränderten Aussehens sofort wiedererkannte, abermals sehr freundlich auf, und zu fälligerweise ttaf es sich, daß das Zim mer, welches sie früher bewohnt hatte. frei war und sie dasselbe wieder erhalten konnte. Mit muthiaem Vertrauen, we niger verzagt als früher, nachdem sie das Krankenbaus verlassen, sah Hedwig der Zukunft entaeaen. DaS arokmütbi ge Geschenk der Räthin bildete mit den kleinen Ersparnissen Hedwta's immerhin eine Summe, von welcher sie einige Zeit leben konnte, und sie hoffte, noch ehe dieses kleine Kapital aufgezehrt sei, eine neue Stellung oder andauernde Be schäftigung erhalten iu haben. Das arme, hart geprüfte Weib konnte ja nicht abnen, was iniwilcben ftck ereianet bat- ' te, daß eine erschütternde Nachricht ihren Muth und ihre Thatkraft läbmen und sie von Neuem in ein unstetes Leben stürzen sollte ! Als Hedwig am anderen Tage gegen Mittag ausging, um sich zu dem ihr von früher her bekannten Stellenvermittler zu begeben, bemerkte sie nicht, daß ein mittelgroßer, dunkelbärtiger Mann, wel cher sich vor dasHauöthor des GasthofeS Po flirt hatte, sie mit scharfen, lauernden Blicken beobachtete und ihr dann nachschritt. Sie bemerkte nickt, daß er ihr folgte, sie nicht aus den Augen ließ und für keinen anderen Vorgang, keine an dere Person Interesse besitzen schie.n.

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MSSS ..Als sli däsyauZ desASc!i!ctt'tttt!ch! yätte und in dasselbe verschwunden war, betrat auch jener Mann das kleine, freundliche Gebäude und blieb auf dem Flure desselben hinter der Tbür stehen. Er schien mit Ungeduld auf' Hedwig's Rückkehr zu warten und firirte sie mit mißtrauischen Blicken, als sie endlich, einen Zettel in der Hand haltend,wieder auf dem Flur erschien. Ihre Augen streiften ihn er aber wußte sich plötzlich ein so harmloses, aleick'ailtiaes Ausscben rn ath'en. hab. sie aquo mit crncm uichtenrun an ihm vorüberging und die Straße betrat, um . K ' . , . " . . . u KJ ihr vslefte in 1TK Ut icre -USCge zu ClieOtg.cn. UNO nun des- , trat, blieb er stehen, verbarg sich aber yastlg und geschickt, sobald sie wieder draußen erschien, und ließ sie dann jedesmal einen kleinen Vorjprung gewinnen, ehe er seine Verfolgung fortsetzte. Hedwig hatte kein Glück an diesem Tage. Ermattet und müde,ohne irgend ein Resultat erzielt zu haben, kehrte si endlich - in das Gasthaus zurück. Sie stieg langsam die halbdunkle Treppe hinauf, entnahm, im zweiten obersten Stockwerk angelangt, dem an der Wand befestigten Riegel den Schlüssel zu ihrem Zimmer und öffnete dasselbe. Ihr Vesicht. entfärbte sich in jähem Schreck, als sie, die Thür wieder schlie ßen wollend, einen ihr unbekannten Mann vor sich an der schwelle des Zimmers stehen sah, Mein Herr was wünschen SU?' fragte Hedwig ängstlich er aber trat gemächlich vollends ein und schloß die Thür hinter sich. Erschrecken Sie nicht vor mir," sagte, er nicht eben unfreundlich, aber mit ei genthümlich forschenden Blicken M kleine Gemach durchspähend ; ich bin nicht mitgegangen, um Ihnen etwas zu Leide zu thun." Sagen Sie mir, was Sie wünschen, mein Herr oder " Pst machen Sie nicht viel Aufhe bens von meiner Anwesenheit " Er trat noch einige Schritte weiter herein blieb. dann dicht vor Hedwig stehen und fragte, sie mit durchdringenden Blicken musternd, in scharfem Ton : Ich komme, um Sie zu fragen wo sich Ihr Mann in dieser Stunde besin dct?" Mem Mann ? !" . Ja, Walter Barthold, wo hält er sich auf ? Sagen Sie es frei heraus,es wird zu Ihrem Besten sein." Wenn Sie wissen, daß ich die Frau Walter Aarthold's bin," entgegnete sie, nur mühsam Ihre Fassung bewahrend, dann wird es Jhnen,,auch nicht unbekannt sein, daß mein Mann sich im Zuchthaus befindet." Oho," brauste der Unbekannte erzürnt auf, Comödie verfängt bei Unsereinem nicht!" . Comödie? Ich verstehe Sie nicht, mein Herr." Man sollte meinen, Sie sprächen die Wahrheit, wenn man S so ansieht! Aber wir sind gewitzigte Leute,wir lassen uns nicht so leicht überzeugen. Sie thäten wahrlich besser daran, nicht Ihr Spiel mit uns zu treiben, das wird sonst schließlich für Sie und Ihren Mann unangenehme Folgen haben." Wer sind Sie, mein Herr, daß Sie eine solche Sprache zu mir reden?" Thun Sie nur nicht, als ob Sie keine Ahnung davon hätten, wer ich sei. Sie wissen es ganz gut, ich wette darauf. Daruin aber gerade sollen Sie mich nicht am 9!arrenseile herumführen ! Sagen Sie mir, wo Walter Barthold sich aufhält, geben ie Ihren V!ann,der sich doch nun 'mal zu 'ner kleinen Mordthat hat hinreißen lassen, der Ge rechtigkeit wieder heraus und Sie sollen sofort von meiner Gegenwart befreit sein." Sie starrte den Sprecher fassungslos an und vermochte den Sinn seiner Rede nichtzu verstehen. Wenr, ich nicht irre," sagte sie endiich in abgebrochener Weise, so sind Sie von der Polizei?" . Ab, kommt man doch dahinter?!" tief Jener mit höhnischem Lächeln, bequemen S:e sich schon, mich zu erken nen ? ! Run, nur so weiter, dann werden wir bald zum Ziele kommen. Ja ich bin so ein Stück Polizei, das heißt ich bin Criminalpolizist, und das wird Ihnen hoffentlich genügen, um Sie mit theilsamer zu machen. Versuchen Sie keine Ausfluchte mehr : denn das müssen Sie doch selbst zugestehen, wohin sollte der Mann sich begeben haöen,wenn nicht $u seiner Frau ? Unsere Ausbrecher sind zetzt schlau geworden, sie wandern nicht mehr aus, sie wissen, daß Bahnhöfe und Häfen mit Argusaugen von uns bewacht werden : Also heraus mit der Sprache, Wo ist Barthold?" ' ,,Was Sie mir da sagen," rief sie va na mit nieaenoem nlyem, run ,n mir die Vermuthung hervor, daß mein Z)!ann entflohen ist i ! ,.Ah, also vermuthen Sie schon das Nichtige,?" . Wie, das Nichtige?! Es wäre wahr, es wäre möglich ?" Die Sicherheit des Beamten wurde durch die Veränderung, welche nach die sen Worten mit Hedwig vorging, bedeu tend erschüttert. Mit geistesabwesenden glanzlosen Blicken starrte sie ihn an, ein convulsivisches Zittern schüttelte ihre Glieder und ihr Gesicht war das einer Leiche. Es schien, als ob alles Blut daraus'eNtwichen sei, als ob ihr Herz still stehe. Nun, wie steht es mit der Vermw thuim?" fragte der Beamte scharf, seine Augen in ihre Züge versenkend. Will man uns vielleicht glauben machen, daß man von der Flucht Walter Barthold s nichts wisse ; Entflohen ! wirklich entflohen ! schrie sie dann plötzlich aus, und mit einem Schlage schwand ihre Erstarrung. Die Bläne ihres Genchts machte emer glühenden Nöthe Platz und ihre Brust begann fieberhaft zu wogen. Er hat seine zvesseln gesprengt, er ist frei ! o, mein Gott, ich danke Dir!" ' (Fortsetzung folgt.) Merrschaumpfeifen, lange deutsche Pfeifen. Cigarrenspitzen etc. bei Wm. Mucho. No. 199 Oft Washington Str.

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JTiri frvrrv; - "VJiiißms rv Wmmr v wmvm (Goldene Medizinische Entdeckung) Deilt alle Ausschlage fn AmiXW?. e-, v mr.ii.. ... i.n n ?J"ait 5 kaut, der aui rnrrn 11 ra . vrn . s .it4 c .u -. " t 11 "";- nuiiau?isa laiuociien errett tur diese möckti, rewiqende und startend 3WI yuyättgen Einflüsse teilen raiq. Ibre. Kraft bat von Schwindflechte, Karbunkeln, teum lf5Ä,J85B skrofulösen eschwüren uns ur,srxardett. Kni, Vchroamn,. Krops oder dikm Hals und erwi rerten Trle aeiat. a& s,nh r.t th.'ty mlrtM .; ATi.. rrccrv . I ?U eelorirten Abbildungen us. 5 w vuuvmng uvr? Oarraur2Nle, ccer den .selb Betrag für die WhaMung über Ekrefelleiden. rundlich durch da Eebrau ' n brauch von Dr. Pierce'i Golden orery. und Ute Vervauuna, eine ,K.risch FkutY. P.benS, 0fÄ!,ci$ der pnstttution wer W itvnur Mau retnice ek flfnfrie vitalem uiscorerT. tnnait und 5 dadurch hergesttllt. Die Schtvindsncht, !Ä der Lunge ist. wird durch dies etteszabe von einem Hellmittel schnell und fitfer in ihrem Fortschritt gebemmt und gebetlt. roenn daS Mittel eingenommen irv, he da Leiden di letzten Ctadien erreicht. Weaen ihrer wunderbaren Macht über dies schreckliche tödtlich Srankheit bat Dr. P teree. alS diese jetzt berühmte Arznei zuerst dem Publikum dar, dot, im Ernst daran gedacht, sie eine cumptln c'' Tchindsuchts.HeUmittel,n nennen, hat aber diesen Namen fallen lasse, weil derselbe zu beschränkt gr eine Arznei, welche infolge ihrer wunderbar. Wer. etntauna tonischer oder startender, alt-r,? hh.. veriesZernder, ntlttliöser, trustlösender und nabrenter Etgen,chaften ohn (Bleich ist, nicht nur alS ein Hell. Utkl gegen Lungeuschwinrsucht, sondern gegen alle Chronischm KrankheZten Leber, des Blutes und der Lunge. u,att, schläfrig, schwach fühlst, blaß. liliche Hautfarb oder gelblich braun Flecken im Ge. sicht ode, am Leibe hast; wenn Du häufigen Kopfschmerz vdn Echwtndel. Uebelgeschmack im Munde, innerliche Hde oder Frösteln, abwechselnd mit heißem Blutandrang. hch; wenn Dn niedergeschlagen und von düstern Vor. OTVA1. S5M Teta Appetit nuregelmblz und die Zunge belegt ist. dann leidest Du a Ver dngSbfschwerden, DhSpepfie und Leber krankhei. ooer aNigkeU. 5 viele Falle fpürt man nur einiqe die, Sumvtome. Llis in MimUut 9m tflt solche Falle ist vr. kterc', olcken ZleälcU l)iccrtirj ohne Gleiche. ÄÄÄ e Husten, Schwindsucht und verwandte beiden ist sie ein vfehlbarts Heilmittel. ?.LZ"'tS W Briefmarke für vr, 4cr:z 9 kjüu) oer 19 habe. Schwindsucht, ei pothekern Preis $1.00, l'crld's DIsp:nsary L!edic&I Association, Eigenthümer, 663 Main Str., vnffulg, N. Y. SS00 Selohnung wird von den Eigenthümern von Dr. Sage'S Satarrh Remedp für einen Katarrhfall, welchen sie nicht kurirea können, auSgeboten. Wenn man einen ekelbaftea ober anderen SuSfluh auS der Nase, theil, weisen Verlust deS Geruch, Ge, lckmackS vd,? Ct,tifr MÄH 0Ti,a. dumxfea Schmer, oder drückende Gefühl im opfe hat! w Echwwdsucht. "m9' taU,ent, sicher Fälle ende Vr.Eage'ö .EatarrdRemedv beilt die schlimm. feteÄÄ fc SStilct der Zndiana empfiehlt sich zur Anfertigung von LteHnnngen, Cirkularen, Vriesköpsen, Preislisten, Quittnugeu, Einttittskarten. Mitgliederkartev, Brochüren, Constitntioneu Mretzkarten.

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Ciseobahn -Zeit -Tabelle. Unkunst und Abgang der ElsenbaYnsöge in Jndlanapolik, an und nsü Sonntag, den 3. Januar 13S6. Zkfferssndille, Kalifen oai ZudvapelU IftttlCltt. Lbgaug: tnfonft: fibrl8,1" l15 Bn I 3beaU. , , S v Pb tVLA ! !5 Bb ZdK,dt.,, fi18 5 B Jnd KUad att z.tt I v 5er. 6 L ,-d 9i 9 tag. e. I gaigi5.S F Vandalia Lke. NaUleLin .... . sil,a . ... iifw ' 5? 9p, x 13.00 fta Sn dtatU Mit, 4.00 tt Vae'.ne ? ItJCQm Kttvl und See... 10.(0; xag iptil.... 4 40 !KStflkMMaU...:0,0Nm ""1 4.15 0 Cchntlliug 3 SS Sa Glveland, Colnrnbttl, Ctnetnaoti nnd 3u4inapou, yi,endahu (Vee Line.) - ck B tr I.. 4.00 Ba 1 6t 8 i tlg f.40 v Kniet. kt... 10.10 Dm St g 1 .110 Ra CBton l f.10.ü5 ndkrson ... 3S l5 er... 7.10 R 3 k St29i) 6 K 13 3 (Bolden 9i3.W Kta Ct S iiüi vrigitvood Didisio,T. .E.und I. Sgang tägUch. 40., Malii. (.40 Ca ....1U.10S8I .AQlir-m UJÜ6 Ca 1.00 K Ulttch. 5.2 a 6 40 Ka ,,11 SS Ika iv , , , rim 30 Km iügltch. 440 Ra taaltch.iojca täglich. 7Ji Kai Claelasatt, Snbiasfttolll, 6t. nii tu Chlcae viicaoaca. wcinnan Uinou. - Hksvitv.ff. 4.00 Bn Sudianap Kte. IOWCa 8'tatXp. u.4 j Ba Diftem Gz.... IQ et 8 8 glich , . iMCM tBCtnnatt 11 33 Cm f.8tj p (.. 3 bA Sa TiNk. CC 6.40 9t Chieago Didifto. vo Butl f . 7.10Ba hieag oll x.zz.iO a ßestim f; 5.10 Sa ic Soa 8 8. täglich.. 3.33 B Lafav,!. Ccc.l) S täglich k k U.10 a tu s .. L. . tnctnntüt tct. IM W VitUbure, Ewciuuütt & St. ?ois ClscuiaU PSP Ktchra c . VrtSaltch..... l.S3Ba DM9 9t anlct.i.iac VP r tflglta) 11.43 Ca C 2) K IKl. tag, .... 4.3iR S VU B i täglich io x na Wtftern Natl... S. dia 5kokomo. HommenonnlJl.O ) Ca J)coulg. Sonntag 4.00 Sa SilOP ? täglich i 4.5ia Saflern att tgl 410 8m Ehicags Keut htcgo ch,S, I Jnd'I L. I8 tfle 11.15 Dm I Schnell,,... 4.00 icago cptc.ii.ui I Jndp.' n. - l irt sm i Wabast, St. Louis Zc Pacific. 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