Indiana Tribüne, Volume 9, Number 295, Indianapolis, Marion County, 15 July 1886 — Page 1
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Neuester Telegraph. - ZStttee sichte n. Qashtng! on. D. L..16. Juli. Wärmere, schöne? Wetter. Nach dem Par adie de r Schwindler. Omaha, 15. Juli. Die Dundy County Bank von Beokleman. Neb. ist futsch. Der Pkästdent der Bank, Belzer
ist sein Name ging mit $100,000 nach Canada durch. DieNew Porker Central Labor Union. New Bork. 15 Juli. Die Central Labor Union hat eine neue Constitutton angenommen. I der Prinzipiener klSrung spricht sie sich für Abschaffung de Privatgrundbestde, sürLoSteennung von den alten kapitalistischen Parteien und Bildung einer allgemeinen ArbeiterPartei auS. Gbitorielles. Jedenfalls unbewußt, aber doch ungemein schlagend schildert in drei Zeilen die hiesige NewS" den Klassencharakter der heutigen Gesellschaft. Diese drei Zeilen lauten, wie folgt : Der Präsident hat durch seine Vetos nicht einen Fuß breit Boden verloren. Die es nicht glauben, mögen mit dieser Frage vor die Geschäftsleute des Landes treten." Commentar ist überflüssig. , ' Die NewS" hat leider Recht. Wenn man die Geschäftsleute für sich hat, dann hat man nicht einen Fuß breit Boden verloren. Die große Masse des arbeitenden Volkes zählt nicht. Es ist so, leider ! Aber daran ist der Geschäftsmann nicht schuld, der thut nur, was seine Stellung naturgemäß mit sich bringt. Daran haben die Arbeiter schuld, die das nicht thun, wa ihre Stellung mit sich bringt. Eine Spezialdepesche der Chicago Tribune" meldet, daß die Führer der demokratischen Partei von Pennsylvanien seit zehn Tagen mit Powderly in UnterHandlung stehen, um denselben zu bewegen, die demokratische Nomination für den Posten eines Gouverneurs anzuneh men und daß wie offiziell versichert wird, Powderly die Nomination angenommen habe. In der Depesche heißt eS ferner, daß Powderly zwar vorgezogen hätte, Congreßmitglied zu werden, daß er aber schließlich zu der Ueberzeugung gelangt sei, daß sein Einfluß als Gouvernör auch ein sehr bedeutender sein würde. Und schließlich heißt eS in der Depesche, daß er in Folge von Ueberarbeitung an Schlaflosigkeit leide, und beabsichtige, seine Stelle im Orden der KnightS of Labor niederzulegen. Vorausgesetzt, daß diese Mittheilung auf Wahrheit beruht, sinden wir uns durch dieselbe keineswegs überrascht. Nach den verschiedenen Erlassen, welche Powderly kürzlich erließ, hat der Eintritt deS Herrn in die Laufbahn eineS Parteipoli tikerS nichts Auffallendes mehr. Daß er fühlt, daß sich die Rolle eines ParteipolitikerS für einen Arbeiterführer nicht schickt, und daß er deshalb seine Stelle als Großmeister der KnightS of Labor niederlegen will, spricht zum Mindesten für seinen Verstand. Im Uebrigen wollen wir jede weitere Besprechung der bedauerlichen Sache unterlassen, bis eine positive Bestätigung derselben erfolgt.' Kurzweg wird gemeldet, daß in Dade County, Georgia, die in den Koh lmgruben arbeitenden Sträflinge am Streik seien. Man fragt sich, was kann Sträflinge zum Streiken veranlassen? Kann es etwas Anderes sein, als grausame, unmenschliche Behandlung zu dem Zwecke, sie auszubeuten zur Bereicherung habgieriger Menschenschinder? Und in der That, der Zweck ist kein anderer. In genanntem County giebt es reichhaltige Kohlenminen, welche von einer Aktien-Gesellschaft ausgebeutet werden, deren Präsident der Bundes-Senator Biown ist. Als Kohlengräber gebraucht diese Gesellschaft 500 zu ' langlähriger Zuchthausstrafe verurtheilte Sträflinge, die ihr von dem gefälligen Staat für wenig Geld vermiethet werden. Die 500 Unglücklichen müssen Tag ein, Tag aus die schwerste Arbeit verrichten, dabei werden sie unmenschlich behandelt und schlecht genährt, Abends werden sie von den. mit Repetirgewehren bewaffneten Aufsehern in feste Ställe getrieben, wo sie, anein ander -gefesselt, einige Stunden ruhen dürfen, um Morgens wieder an die Arbeit
Indianapolis,
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gettieben zu werden. Daß solch' ein ent setzliches Leben die Leute zur Verzweiflung treiben mußte, ist iUr Die Armen sagten sich, daß ein schneller Tod besser sei, als das langsame Hingemordetwerden. Montag Vormittag kündigten die Skla ven lhrm Treibern den Gehorsam, sie verließen ihre Ställe nicht, als man sie zur Arbeit holen wollte. Der Mensch, welcher die Oberaussicht über die Gefan genen führt, ein gewisser Colonel" TowerS, telegraphirte die Sachlage an den Gouverneur und meldete zugleich, eS Würde nichts Anderes übrig bleiben, als entweder die Rädelsführer zu erschießen oder die sämmtlichen Rebellen durch Hun ger wieder zum Gehorsam zu zwingen. Man hat sich zu letzterer Maßnahme entschlossen. Das Mittel wird wirksam sein. Es ilt ja immer wirksam, auch da wo es nicht so direkt und auffallend angewandt wird.' Uns scheint, wie in andern Dingen, so auch hier wiederum eine gewisse Aehnlichkeit zwischen Rußland und Amerika zu bestehen. Wenigstens besteht sie zwischen den sibirischen Bleibergwerken und den Kohlenbergwerken in Dade County, Georgia. DrahtnaHriHteu. Einbetrügerischer Kassier führt den Bruch einer B a n k h e r b e i. St. Louis. Mo. 14. Juli. Die Pro vident Saving Bank stellte heute ihre Zahlungen ein. Die Verbindlichkeiten übersteigen die AssetS um mehr al 40.000 Dollar. Almond B. Thomson, der ttas ster. ist verschwunden und glaubt man, daß er sich der groben Armee von Betrü gern und Spitzbuben in Canada ange schlössen Hat. Thomson spielte in der hiesigen Gesellschaft eine hervorragende Rolle und war Mitglied verschiedener Klub und Orden. 1 i i Der Chicag oer Tende n zProzeß C h i c a g o. 14 Juli. Heute endlich wurde der neunte Geschworene, ein Pia nohändler, Namen Neid angenommen. Derselbe erklärt Freidenker, aber nicht Sozialist zu sein ; wa er vom Sozia liSmu wisse, habe er qu der Chicago Tribune' gelernt. Die Vertheidiger machten heute den Richter darauf aufmerkfam, daß e doch an der Zeit wäre, einmal auch andere Leute al Bankier, Kapitalisten und Großhändler heranzuziehen, dem Ver langen wurde jedoch keine Aufmerksamkeit geschenkt. Streik von Sträflingen. Nashville. Tenn., 14 Juli. Der Streik der Sträflinge, welche in den Kohlenmlnen von Dadk County, Ga.. arbeiten, dauert fort. Die Leute weigern sich entschieden, an die Arbeit zurückzu kehren und suchen allerlei Zugeständnisse von den Aufsehern oder den Besitzern der Kohlengruben zu erzwingen. Da in diesen VZinen nur Verbrecher beschäftigt werden, 'denkn langjährige oder lebenslängliche Zuchihaustrafe zuerkannt wurdet so ist die Situa tion eine sehr ernste. Die Behörden sind ralhlo und wissen nicht, wa zuthun,! um so mehr, al die Ansührer deS Streik ihnen erklärt haben, lieber zu sterben, a! sich zu ergeben. Der Gouverneur ist bereit um BerhaltungSmab regeln angegangen worden, doch weiß auch er keinen Rath, e sei denn, daß man bewaffnet gegen sie vorginge. Die Wäch ter find der Ansicht, daß beste Mittel sie zur Uebergabe zu zwingen sei, sie au hungern zu lassen. Heute Abend langte in Chattanoogo ein Telegramm an, in welchem um sofortige Abfendung von zwei Dutzend Winchester Gewehren nach Dade County ersucht wird. ES heißt, daß vier der Anführer morgen erschossen werden soLen. Vom Blitz getödet. Galveston. 14. Juli. Inder vergangenen Nacht wurden während eine heftigen Gewitter, vier Frauen, während sie schliefen, vom Blitz erschlagen. KampsmitgeheirnenSchnapS brennern. Lo ui vil le. 14. Juli. Der Ver. einigte Staaten Marshal Groß erhielt heute Nachricht über die Einzelheittn eine Kampfe zwischen Moonshlner und Re venuebtamten in Wolf County, Kentucky, stattfand. Die Deputie Day und Cox übersielen mit ihren Leuten eine in den Bergen versteckte Brennerei, al ungefähr ein Dutzend Moonshiner plötzlich Feuer auf sie öffnete. Die Beamten mutzten fliehen. Sie wurden au den County getrieben und in einem kurzen Handge menge, welche entstand, wurden die bei den Deputie Cox und Spaulding, sowie mehrere Pserde, schlimm zugeritZtet.
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Coogreg. Washington, 14. Juli. Senat. Mit Berathung der Fluß und Hasen bill wurde fortgefahren. McMillen brachte ein Amendement ein, wonach die j für diese Zwecke bewilligte Summe um dreißig Procent reduzirt werden soll. Hiergegen erhob sich heftige Opposition und Senator Butler brachte ein Subfti tut ein. welche 10 Millionen Dollar zur Verfügung de Kriegsministers stellt, um für Fluß und Hafenbauten verwandt zu werden, wie dieser e für gut befindet McMillen zog hierauf sein Amendement zmück. H au. Die Bill, welche die Summe für Er richtung eine Staalöhause in Gal veston aus $250,000 erhöht.' wurde passirr, ebenso diejenige welche 5100.000 sür Errichtung eine StaatSgebSude in Oshkofh. Wi. bewilligt. , Hierauf ging da Hau in Plenar sitzung zur Berathung der Surplu Resolution. . Ver Oabel. Ein neuer Auslieferung ver trag. L o n d o n, 14. Juli. Ein neuer AuS lieferungSyertrag zwischen England und den Vereinigten Staaten ist unterzeichnet worden. Außer den gewöhnlichen Klau sein enthält derselbe auch eine solche über Auslieferung von .Dynamitern". Im auswärtigen Amte wurde heute mitge theilt, daß, wenn die Angelegenheit soveil gediehen sei, der Präsident davon auf dem gewöhnlichen Wege in Kenntniß gesetzt werden würde und man zweifelt nicht daran, daß der Vertrag in Washington ratifizirt werden wird. , ;.' , Ausgewiesen. P a r i . 14. Juli. ' Dem Herzog von Aumale ist sein AuSveisungldekret zuge stellt worden. Ee wird sich noch heute nach England begeben. ' Die Chslexa. Rom. 14. Juli. In Briadist kamen gestern 115 Erkrankungen und 36TodeS fälle vor ; in Fontana 44 Erkrankungen und 17 Todesfälle; in Latiano 20 Eckrankunqen und 10 Todesfälle; in San Vito 20 Erkrankungen und 10 Tode. fälle; in Trieft 3 Erkrankungen und 1 Todesfall; in Fiume Q Erkrankungen und 3 Todesfälle. Feier zum Andenken n den Fall der Bastille. Pari, 14. Juli. Der 97ste Jahre, tag de Fall der Bastille wurde heute gefeiert. Der Tag wurde durch Artil leriefeuer eröffnet. Der Triumphbogen war prächtig dekorirt. Vor dem Stadt Hause exercirte ein Battalllon von Schul knaben und auf dem MarSfelde wurde Revue über 40,000 Soldaten abgehalten, elnfchlieklich derjenigen, welche soeben von Tonquin zurückgekehrt waren. Da aristokratische Viertel der Stadt fiel da durch aus, daß die Häuser nicht dekorirt waren und e viel ruhiger herging al gewöhnlich. An vielen Häusern waren die Fensterläden geschlossen. Da Wet ter war unfreundlich. Die Unruhen in Irland. Dublin, 14. Juli. Gestern Abend war Belfast wieder der Schauplatz von Ruhestörungen. Vier Wirthshäuser und eine Anzahl von Wohngebäuden wurden demolirt. Polizei und Solda ten griffen die Ruhestörer zu verschiede nen Malen an und es gelang ihnen schließlich, die Hauptstraken zu säubern. In den Seitenstraßen jedoch lauern Hau sen von verdächtigen Gestalten und man erwartet jeden Augenblick einen Wieder auSbruch der Unruhen. Viele Personen wurden schwer verwundet. In Watersord stehen ebenfall ernst liche Ruhestörungen bevor. Ein Soldat versuchte heute Morgen zwei Orange leute zu verhaften. In dem Streit, welcher hierbei entstand, wurden beide erschossen. Der Mayo? von Belfast hat eine Proklamation erlassen, in welcher er vor Zusammenrottungen in den Straßen warnr. In Dublin wurde eine Ver samrnlung der Nationalisten von einem Pöbelhaufen angegriffen. Eine blutige Schlägerei entstand und die Aufruhrakte wurde verlesen. Mehrere Polizisten wur den bei dem Zusammentreffen schwerver wandet. Marktpreise. Q I i I W. .? n. 77c ; R 3 ,th, 75'. Jt 01 n. Sko.Zaetg t; gelbste: gemischt 31;. Haser. St. etß gemischt . Roggen. 60c. lcif. 5S75. H. $4.109.00. Skbtnk. IC -11c. Schultern. 7c. 6p ct. 7e. Seite n. , eSchwtnsmali. ' c 6 L Famil 2.7 IIUJ; Fane, J3.W-13.65; ktra 3 3; 12.50: ein it.W-11.74. ter. 9;; im etert 10c. Butter. Srtamtri 1315; Datr, 11 12c; Coantru 79. J u h n e 7 xe fd. Junge 11c. Zarten 7c. aites fi". Reue l.5tzt.7d xer Stps c L eueNzs-!.H,xerkl.
IS. Juli 396.
ViSiffsoaSriSten. " New York, 14. Juli. Angekom. : Wisconsin- von Liverpool. QueenStown, 14. Juli. .Arizona- von New York. Ang.: vjom nvianoe. Ein neues Goldbergwerk ist in Schlesien entdeckt worden. Vor länger als 200 Jahren wurde bei Frei enwaldau auf der Eoldkos?pe Bergbau auf Gold betrieben. Die verfallenen Stollen sind noch vorhanden. An diese Traditionen anknüpfend, sah sich im vo rigen Jahre ein Herr Saltery, der. längere Zeit m Amerika gelebt und auch Goldgräber in Kalifornien betrieben, gelegentlich veranlaßt, auf der Goldkoppe die Erze zu untersuchen, und er fand in der That in Quarzstücken Goldgehalt. In Folge dessen eröffnete er zunächst allein und probeweise in der Nähe der verfallenen Stollen eine Goldgräberei , erbaute -einen Pochham mer. mit Damvf betrieben, und die ae. wonnenen Ergebnisse ermuthigen ihn zu immer Eifrigeren Vemuyungen. Ver Betrieb hat bereits ergeben, daß er bald vergrößert werden muß, denn die Goldsteinquarzlager nehmende weiter gearbei. tet wird, immer mehr an Stärke zu.' Von dem gewonnenen Golde lagen dem Korrespondenten nicht bloß Sandgold, sondern auch größere Stücke gediegenen Goldes von der Große einer Erbse vor, und ein dortiger Goldarbeiter hat bereits eine Busennadel aus Koppengold ' im Schaufenster ausgestellt. ' ! JmKamerun'G ebietsind die Zustände sehr unbefriedigender Na'tu?. Dem Neuter'schen Bureau" wird darüber von dort gemeldet : Die Eingeborenen .haben alle Weißen geboycottet und sich geweigert, mit ihnen Handel zu treiben oder sie mit Nahrungsmitteln zu versehen. Kein Weißer kann "ein Stück Geflügel odereinen Ochsen kaufen. Pie Eingeborenen haben ferner den Weg nach dem frischen Wasser versperrt, so daß die Weißen ganz auf das Negenwas ser für alle ihre Bedürfnisse angewiesen sind. Eine Menge Faktoreien ven Fluß hinauf sind geschlossen worden und die Händler entlassen ihre Arbeiter. Die Eingeborenen zghlen alle ihre beiden Weißen Händlern eingegangenen Schuld den und gehen keine neuen Geschäfte ein. Die Bevölkerung auf beiden Seiten des Flusses hat sich verbunden, um gemeinsame Sache gegen die Regierung zumachen. Sie drohen nicht, noch wollen sierkämpfen, aber sie weigern sich zu arbeiten. Ihre Häuser und Pflanzungen wurden sämmtlich zerstört, als die Deutschen den Ort bombardirten, so daß sie nichts zu verlieren haben. Die eng lischen Händler haben eine Audienz bei dem Vicekonsul und dem deutschen Gou verneur gehabt, und wenn kein Kompromiß erzielt wird, bleibt es nur eine Fra, ae der Zeit, wie lange die Händler ihre Faktoreien noch offen halten können, da sie täglich Geld verlieren." Eine Bestä tigung dieser etwas sensationell klingenden Nachricht bleibt jedenfalls abzuwar ten. --Ein großes Ereigniß wirst seinen Schatten, und die Saure gurkenzeit ihre Vorfrüchte in die Zeitun ?ien voraus. Denn die nachfolgende Gechichte, die der Evening Standard" erzählt, gehört ohne Zweifel erst in die Zeit der glühendsten Sommerhide, die in dem empfänglichen Gehirn der Reporter so gigantische Dinge auszubrüten pflegt. In London lebt gegenwärtig eine gehörnte Frau ! Da dieselbe bereits vierzig Jahre alt ist, so ist Wohl anzunehmen, daß die' Entsetzliche auch bereits Schwiegermutter geworden ist. Diese gehörnte Venus, welche der Akademie der Medicin vorgeführt worden, ist selbstver- ! ländlich eine Französin, da die Natur ich nicht so weit vergessen kann, eine englische Lady mit so grausamem Kopfschmucke zu begaben. Vor längerer Zeit hatte diese lebendige Museumsnummer an sich die Beobachtung gemacht, daß eine gewisse Stelle auf ihrem Kopfe sich auffallend verhärte, daß diese Verhärtung langsam aber stetig wachse, und in Ge-! stalt eines kleinen Hörnchens nach und nach von ihrem Schädel sich abhebe. Damit nicht genug, begann bald darauf an der entgegengesetzten Seite ihres Kopfeö eine zweite Verhärtung, ein zweites Hörnchen sich zu bilden, das aber glücklicherweise bald wieder von selbst abblätterte. DaS erste Hörnchen dagegen blieb bestehen und wurde in nicht allzulanger Zeit zu einem respektablen Horn . fr- .. , o . " von vlerunbzwanzig i2enl!meier ange, daß unter keinem Häubchen, keinem Hute mehr zu bergen war, und der unglückli chen Besitzerin derartig Kopfschmerzen verursachte, daß sie sich nicht mehr zu lassen wußte, und das ihr beim Liegen derartig hinderlich war, daß das dickste Kopfkissen ihr nicht mehr Erleichterun zu schaffen vermochte. Endlich fand
ein gescollller iLyirurg, oer.oen ungeyeuerlichen Auswuchs durch Operation ent fernte. Sechs Monate waren seitdem vergangen, aber o weh ! gleichwie abge brochene Eidechsenschwänze, ausgerissene Froschbeine und dergleichen nachzuwach sen pflegen, so kehren auch Hörner imm Wieder, trotz aller Chirurgie ! Auch das Horn der unglücklichen Französin begann wieder neu zu wachsen, schon ist es fünf Centimeter lang geworden ! Die Mitglieder der Akademie beschäftigen sich mit begreiflichem Interesse mit diesem in den Annalen der Wissenschaft höchst seltenen" M.
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