Indiana Tribüne, Volume 9, Number 294, Indianapolis, Marion County, 14 July 1886 — Page 3
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UusHuldig verurtheilt.
Original.Roman von I u I i u Keller. (Fortstdung.) ,,Za, die bat er, und das ist die Schuld unserer Nachlässigkeit." Nun, inache Dir darüber keine Grillen weiter," sagte seine Frau beruhigend und einer plötzlichen Eingebung folgend. Es ist kein unglücklicher Zw fall, daß der Herr schon versorgt ist, den? denn " Nun, denn?" Denn Elschen hat mir soeben gestaw den, daß daß sie ihr Herz bereits einem Anderen einem braven, biederen höheren Postbeamten geschenkt bat!" Was sagst Du da ? !" schrie MertenZ außer sich, indem er seine Frau und Else abwechselnd mit zornfunkelnden Blicken U'.ap. .i . r i ' . r f (v- Tt . . ! apa, icy tieoe gerrn orsrer," sprach das junge Mädchen entschlossen, und " ?tede nicht weiter, ungerathenes Kind!" donnerte der Portier mit beben der Ltimme. Cb Du liebst oder nichr. ; das ist mir einerlei ; denn das ist alles ! Ununn ! Du mußt Dir solche albernen Ideen aus dem Kopf schlagen, denn Du wirst die Frau Eugen Holm's !" Mann, bist Du toll? Du selbst bast uns doch in diesem Augenblick erzählt, daß " Holm eine Braut hat, meinst Du Glaubst Du, das sei ein Hinderniß Unsinn, das wird rückgängig gemacht !" ,.Er bat den Verstand verloren!" rief Frau Mertens erschrocken aus. Ja lob aber ergriff ihre Hand und herrsch: sie an : Sckweige! Meinst Du, daß ein Weib Alles wissen ein Weib alle GeHeimnisse und heimlichen Gedanken d Mamies kennen müsse?" Ich verstehe nicht " Du brauchst auch nicht mehr zu verstehen als das, was ich Dir sage, namlich : daß Else Frau Holm wird und wenn er augenblicklich drei Bräute hatte! Starrt mich nicht so ungläubig und furchtsam an, als ob ich phantasiere !" Jakob Mertens war in diesem Augenblick ein Anderer geworden. Eine un überwindliche Entschlossenheit glühte in seineu finsteren, strengen Blicken und weder den Ausdruck seines hochriNhen Gesichtes, noch sein ganzes Wesen ließen ihn als einen bramarbasirenden Thoren erscheinen. Was ich sage, hat Hand und Fuß," fuhr er mit gedämpfter, aber entschieden klingender Stimme fort, ich spreche nicht in den Tag hinein! Bon dieser Stunde an fordere ich unbedingten Geborsam von Euch Beiden, oder Ihr sollt mich kennen lernen !" Else wollte erschrocken zur Thür eilen, aber er vertrat ihr hastig denWeg, drehte den innen steckenden Schlüjsel im Schloß herum und steckte denselben dann in j'eine Tasche. Hier bleiben!" rief er befehlend., wir müssen endlich einmal klar werden! Ihr braucht Euch nicht vor mir zu fürcht ten, ich verlange nur Gehorsam, und wenn mir der zu Theil wird ist Alles in Ordnung." Seine Augen funkelten eigenthümlich und ein seltsames Zucken umspielte seine Lippen, als er flüsternd, in fast geheime nißvoller Art und Weise weiter "sprach : Verlaßt Euch darauf, ich kenne eine Zauberformel, durch welche ich Holm schnell und sicher zu unserm Schwieger söhn machen tverde, eine Formel, die ihn bestimmen wird, seine Braut, wer sie auch sein möge, aufzugeben und in Else sich sterblich zu verlieben ! Ich verstehe mich darauf, ihm einen Liebestrank zu brauen, der " Was Du auch thun magst, Vater," unterbrach Else ihn in leidenschaftlicher Aufwallung, auf mich, auf meine Unterstützung darfst Du nicht zählen !" Die verlange ich auch nicht ! Meinetwegen tritt ihm kalt und feindselig ent gegen, verspotte, beleidige ihn, er nimmt Dich doch V4 Ich vermag Dich zwar nicht zu verstehen, Vater," rief Else entschlossen aus, das aber gelobe ich Dir, ich werde niemals die Frau Eugen Holm's ; denn ich liebe bereits wahr und treu für alle Ewigkeit! Eher gehe ich aus dem Hause, eher nehme ich mir das Leben, als daß ich -" ; Schweige ! Unsinn, Larifari ! Deine albernen Liebesgedankcn mußt Du Dir aus dem Sinn schlagen, Else, Du wirst eine reiche und angesehene Frau werden. Ich will schon dafür sor gen, daß Holm Dich nicht tyrannisiren, sondern Dir ein nachgiebiger und rück sichtsvoller Gatte sein wird. Von Dir, Alte, erwarte ich, daß Du mir beistehst und Deinen ganzen Einfluß auf das Mädel ausübst, un: sie zur Vernunft zu bringen. Daß ich im Ernst spreche, wirst Du jetzt hoffentlich einsehen ! Du wärest eine 3!ärrin, hättest Du aus meinen Worten nicht schon längst gemerkt daß ich eine seltsame, geheimnißvolle Macht über Holm besitze doch genug, genug davon. Alles das brauchst Du nicht zu wissen ! Ich glaube. Euch meine M nung nun klar und deutlich genug ge sagt zu haben, richtet Euch danach damit basta !" Er wandte sich kurz um, nahm den Schlüssel wieder aus seiner Tasche und steckte ihn ins Schloß. Ich werde sofort den ersten und wich tigsten Schritt thun, nämlich mit Holm sprechen !" Vater, höre auf meine Worte !" rief Else, in Thränen ausbrecend, laß Dir erst sagen, wen ich liebe " t 0, ich weiß es, habe es bereits vor hin, ebenfalls von Robert, erfahren. Man hat Dich mit dem Herrn Postsekretär Förster, dem Sohne eines Portiers, gesehen, da bedarf es also weiterer Auskunft nicht." So werde ich an die Güte des Herrn Holm appelliren! Ich werde ihm gestehen, daß ich mein Herz bereits, verschenkt habe, werde ihm sagen, daß ich ihn nicht heirathen kann,, daß " Sage ihm, was Du willst," unter brach Mertens sie kurz, er wird nach
meinem Wtllen handeln und )tcy docy heirathen." Ist der Herr schon zurückgekommen?" rief Mertens dem ihm auf dem Flur entgegentretenden Diener fragend zu, nach dem er seine Wohnung verlassen hatte. Nein, noch nicht," war des Gefragten schnelle und devote Antwort, für welche der Portier mit einem würdevollen Neigen des Kopfes dankte. Wahrscheinlich girrt er noch mit sei-
nem Täubchen," murmelte Mertens, in-, r. r " ' cn 1 oem ein poltlscyer Zug iemen cuno umspielte, und schritt langsam über den Flur auf den Hof hinaus. Er blickte hinaus auf die Landstraße, und da der helle Mittagssonnenschein ihn blendete, legte er die Hand über die Augen, um besser sehen zu können. Da hinten taucht ein Wagen auf, der sich in raschem Tempo zu nähern scheint, ich glaube fast, daß es der richlige sein wird. Hui welchen Staub er aufwirbelt !" Nach wenigen Minuten schon hielt eine elegante Equipage vor dem Thore. Der Kutscher sprang diensteifrig vom Bock herab und öffnete den Schlag des Gefährtes, in dessen Kissen Eugen Holm lehnte. Derselbe schien so ganz in seine Gedanken vertieft gewesen zu sein, daß er erst jetzt, als er sich anschickte, den Wagen zu verlassen, Mertens erblickte. Ein finsterer, beinahe scheuer Blick streifte den Portier, welcher ohne ein Zeichen besonderer Hochachtung an seiner Mütze rückte. Dennoch verschwand der finstere, ja feindselige Ausdruck, welcher das Geficht Holm's, als er Mertens erblickte, überzogen hatte, sevr schnell wieder und er sagte, durch das Thor schreitend, in freundlicher Weise zu dem Portier : Nun, Mertens, haben Sie auf mich gewartet ?" Ja, ich war so frei." Ist etwas Wichtiges vorgefallen?"' O nein. Ich habe nur den Wachsmutb entlassen." Wie. entlassen ? Warum das ?" Er hat meine Anordnungen nicht befolgt und mir widersprochen." Sie waren vielleicht ein wenig zu streng." ,?!ein, das tvar ich nicht." Nun, dann wird ihm recht geschehen sein." Das meine ich auch." Sonst noch etwas ?" Hm ich wollte nur fragen, ob es keine näheren Nachrichten über den Flüchtling, Ihren Herrn Vetter, giebt?" Nein, man hat noch keine Spur von ihm." Sie haben sich bei der Behörde er kündigt?" Wober wissen Sie, daß ich dies gethau habe?" Äkertens lächelte überlegen. Woher? Seltsame Frage! Ich habe mir das gedacht." Sie sind ein drolliger Kauz, Mertens !" scheizte Holm, indem sie bei bei Tbür des Hauses anlangten. Guten Appetit !" Entschuldigen Sie, Herr Holm, ich wollte Sie vorerst um eine Unterredung bitten." Hm, ich habe sehr viel zu thun." 0, das ist nicht so wichtig! Ich muß Sie sprechen allein in Ihrem kleinen Zimmer, wo uns Niemand zu störe vermag." Nun meinetwegen folgen Sie mir." Hm hm," flüsterte er lächelnd, ich wußte es ja, daß ich Sieger bleiben würde." XVII. . Frl. Adele Nogall saß in ihrem Boudoiv am Klavier. Achtlos, ohne auf das Notenblatt zu blicken, ließ sie ihre weißen schlanken Finger über die Tasten gleiten und jene tieftraurige Liebesklage Chopin s, welche Bernhard Elaus am Geburtstage Adelen's auf dem Cello vorgetragen, durchklang in jener meiste?lichen Vollendung, welche nur das innere Gefühl dem Spiel verleihen kann, den kleinen blumengeschmückten, durchdufteten Raum, in welchem Adele jetzt ganze Tage verbrachte, ohne auszugchen. Erschrocken fuhr sie zusammen, als plötzlich die Stimme des Kammermäd chens dicht neben ihr ertönte. Verzeihen Sie, gnädiges Fräulein," sagte Minna ängstlich, ich hätte Sie gewiß nicht gestört, aber es ist ein Herr draußen, der Sie zu sprechen wünscht und sich nicht abweisen lassen will." Ein Fremder ?" Ja, mir wenigstens ist er ganz unbekannt." Sage ihin, daß ich nicht zu sprechen sei." Ich that dies bereits, aber er meinte, man dürfe ihn nicht abweisen, wie jeden Anderen. Er komme in einer äußerst wichtigen Angelegenheit und speciell im Interesse des gnädigen Fräuleins." In meinem Interesse ? Ist er denn jung ?" v!ein, in gesetzten Jahren." Nun, so laß ihn emtreten, aber be deute ihm, daß ich nicht lange zu sprechen sei." Sie stand langsam auf, während Minna sich eilig entfernte, und stützte sich ermattet auf die Lehne des Sessels. Wie unangenebm mir jetzt jeder Ve such ist," sprach )t leise, wie gleichgil tig. Mein Gott,' ich habe mich ch' verändert." Gleich darauf wurde dte Thür von Minna geöffnet und der Fremde erschien im Zimmer. Es war ein mittelgroßer, sehr stark und robust gebauter Mann, auf dessen rothem, ziemlich gewöhnlichem Gesicht ein gewisser feierlich ernster Ausdruck lag. Trotzdem seine Kleidung eine anständige und augenscheinlich be sonders gewählt war, machte er doch keinen vornehmen und eleganten Eindruck, sondern den eines Mannes aus dem Volke. Mit einer tiefen Verbeugung blieb er an der Thür stehen und drehte seinen Hut in den behandschuhten Hän den hin und her. Was verschafft mir die Et)re Ihres Besuches, mein Herr?" fragte Adele, er staunt den Fremden betrachtend. Eine sehr wichtige Angelegenheit, niein Fräulein," war dessen Antwort. Die gute Sitte erfordert es, soviel ich weiß, daß man sich zuerst in aller Form vorstellt, und da ich auf gute Sitte halte, so will ich Ihnen sagen,daß mein Nam
alov Mertens ist ijitv vaV,cy oeriin?Verwalter und der Jiisp'ektor, übetyäiipr die rechte Hand de Herrn ugen yolm bin."' ..i..Ah so, Sie komnN ,in Austrage desselben?" , , Ein eigenthümliches Läetn zückte um den breiten Mmld des Porters. t Im Auftrage ? Hm, hm, nern, das kann ich eigentlich nicht behaupten. . jjm Gegentheil, Herr Holm weiß von dlesem meinem Besuch bei Ihnen nichts -gar-nichts." Wollen Sie dann die Freundlichkeit baben, mir zusagen, was Sie zu mir führt." Sogleich unverzüglich. Aber so schnell und kurz wird es sich mtt Verlaub doch nicht machen lassen; denn es bandelt sich um eine recht heikle Sache, in der man nicht alles so gerade heraus sagen kann, was man denkt." Lassen Sie hören," sagte Adele ungeduldig, indem sie sich niedersetzte und durch eine flüchtige Handbewegung den Portier aufforderte, ebenfalls Platz zu nebinen. In etwas umständlicher Weise kam Mertens ihrer Aufforderung nach stellte den Hut unter seinen Sessel und knöpfte die Handschuhe auf. ,Nu, mein Herr, darf ich bitten !" Ich werde sogleich beginnen," ent-' geanete er würdevoll, räusperte sich dann einige Male und suhr nun fort : In meiner Eigenschaft als Hausverwalter und Inspektor des Herrn Holm konnte es nur nicht lange verborgen bleiben, daß er mit dem Gedanken umgeht, sich zu vermählen, und daß Sie, mein Fräulein, bereit sind,seine Gattin zu werden. Ich will von vornherein bemerken, daß dies der Grund ist, welcher mich zu Jhnen führt. Da das Dienstmädchen mir sagte, daß Sie nur wenig Zeit für mich übrig haben, so bin ich gezwungen, mich zu beeilen und nicht lange um die Sache herum zu gehen, wie die Doch das paßt nicht hierher, entschuldigen Sie. Es thut mir aufrichtig leid, wenn ich Ihnen durch meinen Besuch Unannehm lichkeiten und Aufregungen bereiten sollte, aber ich konnte unmöglich unter lassen, Sie n belästigen, weil es zwei felloö nur ein Glück für Sie ist, wenn ich Ihnen enthülle, daß Ihr Herr Bräu tigam, der Herr Holm ein falsches Spiel mit Ihnen treibt." Mein Herr! Was erlauben Sie sich?!" fuhr Adele erregt auf. Nur das, wozu ich vollständig be rechtigt bin. Ich bitte Sie dringend, weiter zu hören. Ich glaube kaum, daß es zweckdienlich wäre, Sie mit allgemei nen Redensarten, nklaren und aeheimnißvollen Warnungen von der Richtigkeit meiner Behauptungen überzeugen zu wollen, ich bin ein verstündnißvoller Mann und habe bereits erkannt,daß Sie mir doch nicht glauben würden. Des halb unterlasse ich es, Ihnen zuzuflüstern ; Hüten Sie sich vor diesem Herrn Eugen Holm, werden Sie nicht seine Frau, er ist ein Heuchler ein Komö diant, und ich konnte Ihnen Djnge von ihm erzählen, Dinge...,.." Genug, Herr !" rief Adele empört, indem sie sich erhob. Setzen Sie Ihre lächerlichen und unbezeichenbaren Re densarten nicht weiter fort. Gehen Sie ! Ich werde Herrn Holm von der unerklärlichen Handlungsweise seines Untergebenen " Bitte sehr," unterbrach Mertens sie verletzt, indem auch er ausstand. Ich sagte also, daß ich es unterlassen werde, Herrn Holm so von ungefähr zu verdach tigen, und diesem Entschlüsse folgend, theile ich Ihnen einfach mit, daß die ge plante Verbindung zwischen Ihnen und Herrn Holm unmöglich ist !" Ich höre Sie nur aus dem Grunde weiter an, um zu erfahren, was Sie zu diesen beleidigenden und mir unbegreiflichen Aeußerungen veranlaßt." Die Thatsache, daß das Hinderniß, welches eben dieser Verbindung im Wege steht, mir sehr wohl bekannt ist und mich sehr nahe angeht. Dieses Hinderniß ist nämlich meine Tochter." Ah mein Herr " Ihre Vermählung mit Herrn Holm, verehrtes Fräulem, ist einfach deshalb unmöglich, weil dieser bereits ältere und bindende Verpflichtungen hat." Sind Sie ein Verleumder oder ein " Narr, wollen Sie sagen ! KeinS von beiden ! Ich bin ein ehrlicher Mann, der in Ihrem Interesse handelt, indem er Ihnen die nöthigen Enthüllun gen zu rechter Zeit, ehe es zu spät ist, machen will. Doch ich sehe, Sie lieben nicht die vielen Worte, Sie. sind für Be weise ; noch haben Sie Lust, mich hin auswerfen zu lassen. Gedulden Sie sich nur noch wenige Augenblicke, dann wer den Sie mich freundlicher behandeln." Er knöpfte langsam seinen Rock auf, griff in die Brusttasche desselben und zog ein zusammengefaltetes Papier daraus hervor. Haben Sie die Güte, mein Fräulein, diese Zeilen zu lesen, dann wird Ihnen Alles klar sein." Nicht ohne Widerstreben nahm Adele nach kurzem Zögern das Papier. Sie entfal:ete es hastig und erkannte sofort die Schriftzüge Eugen Holm's. Mit listigem Augenblinzeln beobachtete Mertens die junge Dame, und als er be merkte, wie sich drren Gesicht entfärbte und ihre kleinen Hände zitterten, da breitete sich der volle Ausdruck der Zufriedenheit über seine Züge, seine Lippen spitzten sich, und nur mit großer Mühe unterdrückte er die gewöhnliche Aeuße rung seiner Genugthuung. Adele war leichenblaß geworden. Sie starrte fassungslos auf das in ibren Händen zitternde Papier und schien keine Worte zu finden. Ich hatte Recht, mein Fräulein, nicht wahr ?"sragte Jakob Mertens mit schar ser Stimme, seinen Hut vom Boden auf hebend, ich bin weder ein Verleumder, noch ein Narr, sondern ein ehrlicher Mann !" Adele wurde der Antwort überhoben ; denn in demselben Moment öffnete sich die Thür, und ihr Vater betrat das Gemach. Mit einem Ausruf der Erleichterung eilte sie ihm entgegen. Papa," rief sie erregt, seine Hand ergreifend, man hat mich beschimpft, beleidigt." Wer hat das gewagt. Adele?" Lies dieses Papier." entgeanete sie
mit bebender Stlö inu cs wiro Mai aufklären." Welche Jnfätt ue !" rief Nogall empört aus, nachden i seine Augen den Inhalt des Schriftss.cks überflogen hatten. Dann erst wandte seine Aufmerksamkeit dem an der Thiir stehenden Portier zu und maß denselben mit fragenden Blicken; als Mertens sich aber mit einem vielsagenden Lächeln verbeugte, sagte der Kaufmann schnell : Ah so! Sie haben meiner Tochter dieses Papier überbracht?"
Ich war so frei, Herr Nogall." Kennen Sie das Mädchen, wel ches " Sehr wohl, Herr Nogall, es ist meine Tochter." Ihre Tochter ? Sie sind der Portier Mertens?". Herr Holm beliebt mich so zu nennen, eigentlich bin ich Hausverwalter und könnte noch mehr sein, wenn ich nicht ein gutmüthiger Mensch wäre. Mein Kind ist ein braves, seelengutes Mädchen das Herrn Holm aus vollstem Herzen liebt, und es würde dem armen Wesen das Leben, inindestens aber den Verstand kosten " Schon gut, schon gut," meine Tochter wird der Ihrigen nicht hindernd im Wege stehen. Es unterliegt wohl keinem Zweifel mehr, daß nunmehr jede Verbindung zwischen uns und diesem -Herrn Holm abgebrochen ist." Dann ist ja Alles in Ordnung, Herr Nogall ! Sie werden einsehen, daß ich nur in Ihrem Interesse handelte, wenn ich Sie von dem Vorhandensein, dieses Schriftstückes benachrichtigte, ehe die Verlobung Ihrer Tochter stattgesunden hatte." . Gut, gut, ich danke Ihnen. Nehmen Sie das Papier hier es brennt in meinen Händen! Wir bedürfen desselben nicht, während Sie " ..Während ich unzweifelhaft davon Gebrauch machen werde." Haben Sie uns sonst noch etwas mitzutheilen, Herr Mertens ?" Nein, nichts, gar nichts mehr, und ich werde auch sofort gehen." Er faltete mit dem Ausdruck voller Zufriedenheit das Papier wieder zusammen und' steckte cs dann in die Tasche zurück, Ich hoffe, daß Sie mir nicht hösg sind," sagte er, indem er die Handschuhe anzuziehen begann ; denn weder ich, noch mein Kind sind für diese fatale Angelcgenheit verantwortlich, wir wurden eben getäuscht, tvie Sie ! Und nun, meine Herrschaften, habe ich die Ehre, mich zu empfehlen." Er machte abermals eine tiefe Ver beugung, welche nur kühl und oberfläch lich erwidert wurde, und verließ dann schnell das Zinnner. Was aber war der Talisman, durch den er seinen Zweck so vollständig erreicht hatte, daß er jetzt, seelenvergnügt, ein Lied vor sich hinpfeifend, die Treppe des Rogall'schen Hauses hinabschritt? t Ein in rechtmäßiger Form abgefaßtes, bindendes Versprechen Eugen Holm's, die einzige Tochter seines Portiers, Else Mertens, binnen Jahresfrist zu seiner rechtmäßigen Gattin machen zu wollen ! Das war der Siegespreis gewesen,den Jakob Mertens während der geheimen Unterredung mit seinem Herrn errungen hatte XVIII. , Franz Nogall stürzte aufgeregt in das Kabinet seines Vaters und unterbrach durch sein lautes Erscheinen die Unter redung. in welche der Kaufmann mit Bernhard Elaus vertieft war. Abgelehnt!" rief Franz mit zornbebender Stimme dem Vater zu, der elende Feigling hat meine Forderung abgelehnt." t Gott sei Dank !" sagte Nogall mit einem Seufzer der Erleichterung. Der Ausgang des Zweikampfes wäre doch ein zweifelhafter gewesen." Wie," fragte Bernhard langsam, Herr Holm hat Ihre Forderung nicht angenommen ?" Nein, er hat meinem Sekundanten erklärt, daß er leidend sei. Er habe Schmerlen im Arm Schmerzen im Bein in den Augen Rheumatismus kurz, sei unfähig, sich zu duelliren !" Ah, das bätte ich nicht von ihm er wartet!" Ich muß Ihnen gestehen, Claus, daß ich seit der Enthüllung über die Nied trächtigkeit Holm's wie im Traum um hergehe," entgegnete Franz, sich nur langsam beruhigend und erschöpft niederlassend. Ich habe mit Bewunde rung und Verehrung zu diesem Manne aufgeblickt, ich habe förmlich für ihn geschivärmt und hätte es als eine mir persönlich angethane Beleidigung emPfunden, wenn inan mißgünstig über ihn gesprochen haben würde. Ja, ich will es offen bekennen, daß es mich häufig verstimmt hat, wenn Sie, der Sie ihn doch auch kannten, niemals einstimmten in das große Lob, welches wir ihm zollten, wenn Sie sich schweigsam verhielten und seiner gerühmten Eigenschaften mit keinem Worte gedachten. Wie bitter habe ich mich in ihm getäuscht s Bedenken Sie nur, daß ich ihn in unser Haus selbst einführte, daß ich den Gedanken in der Schwester, seine Werbung anzunehmen, selbst anregte. Ich habe ja den Vermittler in dieser unglückseligen Angelegenheit gespielt, ich bin verpflichtet, die Ehre meiner Schwe ster zu vertheidigen, ihn für seine Nieder trächtigkeit zu strafen, und nun weist er meine Forderung zurück der Feigling." Er ist ein Heuchler," sagte Bernhard kurz und ernst. Wenn ich mich nicht täusche," bemerkte Ztogall, waren Sie ihm beson ders in letzter Zeit nicht recht freundlich gesinnt." Sie täuschen sich nicht. Ich vermochte die Mißbilligung darüber nicht zu unterdrücken, daß er, der einzige Verwandte der unglücklichen Frau Bart hold, der Universalerbe des Schwiege? vaters derselben,sich nicht im Geringsten um daö arme Weib kümmerte, . sondern sie ibrem Schicksale überließ. Eine geringsügigeSumme von zwanzigThalern, die er sür sie im Krankenhaus hinterlegt, war das Einzige, was der reiche Erbe ibr lvendete." (Fortsetzung folgt.)
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Eisenbahn -Zeit -Tabelle. llnkunst und Abgang der ElsendahnzSae in Jndianadolil.an und nach Sonn tag. den 3. Januar 1886. Seffersondille, adisou SudivapoN Slsenbain. Ubgaug: vukunft: 5" I 3"W. i.44 KM u ad ee... 8.15 fix 1 3c-&f 6tcriSlfl tZ Jd ab atl 3.M Sa 1 8 i Yi ffff I S S2 Ui f x p tag. . S& fsSViiS SS Vaudalia Line. Rtuttat .... 7.30 2a $aIa X4SCa ail nd See... in. 0 ß jag Erpreß .... 40Ra Srrr'ß... ...... 4.150, Schnellzug ZA W 9p, V 13.00 Xttrt (ante S:c 4.00 9m fcartftc i 11x0 weitem Mail...: lv Nm ievelaud, Colnmdn, Ctnetnuatt'ünd Sedl. Ullpons istndayn (Lee Liue.) LnMö.'--iZÄ 55 1 S l S Till 9lAifn 5 I ".rsn IfruSS V8 9t.... 7.10 R . 3., 3 StL tl fi 0 3 osh.n r3.W N St VSi ? vrigZtdcod Didiflou, . C.E.nud I. gang täglich. 4.( 03n. tagltch. . 10 15 Bai MM I.a5 Ka ' 6 30 R Ualtch. 4. , ' täa lieft .liUSfts iu.iu ra 11.05 Cm - 1.00 täglich. Z.d0 6 4 Nr, 4Af v 1 an 1 Tiueinnati, Indianapolis, St. Loni, n. Cbieaa Kll.-l.l- C-l- j'.n ' .UfctMy. , 71 viituuuga. isciBnail KlUttjtou. Kouiv. . 4.00 Brn tnetnnatt A 11 ZZ Bm pk. ZdL in, cc ...... 6.40 B Jvdianan ee. 10 CKL'vtll.,rx. im. Bittern ,.... 12 4i et 8 täglich Uec, 44 ft Chicago Didifto. Vo utl . 7.10S die . täglich ,,.. 3.304 Lsaztt, ee ..1, u CättiUpc. L. uaae uau p.iz.iv Bestem tx d.10 C8 8 taaltä I tc ll.lu m tnetnnatt tc. 20 tt YMZdurg, ineiunati & St. Loui Clscnbab "J?.?!8' ,ich ee .,. glich 4 33Bm geno ont. .40 ckkdrangg.. rbobb ommensonrit.11.0 Brn. Er täglich.....!, 4 5D Kccaula j) r aul. connrag 4.U0 VPLt5B r täaltS I h 4 M 6nUgl .... 4.3 JR PS Eaftern v-ail tgl 4 tO Western Mail I tißl'A 10.90 II 9.40 Chicago Rollte dia Kokomo. hicgo Schneit. I Znd' 1t Zou. ? .00 v BVuwndl.iuu ni ijncpi'f ou, I rprei Zö U Vadash, t. Louis & Pacific. Bet 5 hie ai! 7.15 B 9i 2.15 CfiUtO 91 rta 8 AA jol KtGfi..ilüOci Det u d ait. 6.1 Wich. SUa und ?t x itch 9i e ci 7.10 b Detk Told Sx.ll äO Wo I gort Wanne.. 1.40 Bat Sndiauapslis und vi,eee vistubak. atl 7 air Sz 7.15 B I Btneen, Kec.lO 45 Bineenn ee . 4.40 9tm ßatl geixe. 6&) ClatlaaattamlltßnJcaEManapjIilClfrubaha, Idp StL N ZI 4.00 B nnrvill, v.30 B ändp.suSt. L.:i.vom ta ö.dOm snnrg,i2,k 80 ail. 11.43 Ba JndP a CtBiulllO 4i ß incinnan ee juu , Sudiana, Vloosngtou udQtfttrn etseudah. vae rnvail.. 7.10 B nen 6 Cx. täglich 4.00 B kme exee 10.43 Atlantik lU. Z.4S Srprei d X giK i.'u um St S 13 00 IS tu Jr tflgiou b Oeftliche Oeftl.rUail....4.:0Lm Tagt, cprei.... S vud tlantte Lp.... 4 0SRM Division. Vaeifie rxreß... 7M - I t 10 20 SSefter zv .... 4 4 Indianapolis und St. Louit Sisenbah. rag rrre. ee. täglich 7.2, Brn Best u 6t 2 r. 6.10 U6tb I täglich 1 N ee.io St Limt Erv tgl... ll.ttBrn K V 8 9 tig C C 3.45 B fiocal Raffen 011.100 9tm Dayr t5gi. e 3ntaopolll e Z. Lonisdille, New Albanh & Chicago. ir.Line, kbicaao fr tal..lZ.iORm hieag k. tgl.. 3.108 Wono e 10JJOB wttch. it, hie. onon See 4 4jm ich tt hicag. l WaU 11.1LNM 5 au. iwc Indianapolis, Decatur & Spnngsield. Dee Pe,il. 8 3lSin I echeS,u ,e.. 350S IKontejuma tc I Monte,uma ec tgl aulg Sonnt. 6 0035 I aulg Sonnt. . . 8 WCn Schnell, t c 4. ..10 5oflb I StaU 1 30 Züge mit r e, Lehsrffelar mit , Schlafwagen mn p, Parker. E. tw Haiuilton & Dayton Bahn. Täglich drei Züge nach und von Eineinnclöi, und allen Ortschaft Nördlich, Südlich n. Oestlich. PuaUliche Verbindnug mit allen Zügen nach Dayton, Toledo, Detroit & Hnffinaw. Wegen Auskunft und Billet wende mau sich an deu Agenten, Ecke Jlliuoi Straße uud Kentncky Avenne oder Union Depot. Gam. Steenso, tZ.P, A, 5. 4? Harzard, gent. 0H!0 INDIANA MICHIGAN
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