Indiana Tribüne, Volume 9, Number 294, Indianapolis, Marion County, 14 July 1886 — Page 1

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W e t t e e i u s i ch k e n. O a s h i n g ' o n. D. E.. 14. Juli. Hübsche? Wetter, stationäre Temperatur; veränderlicher Wind. Feuer. EvanSville,U.Juli. Heute früh wurde die Fabrik von I. C. Smith durch Feuer zerstört. Schaden 58.000. Zum Nordpol mit Hindernissen. Nev York. U. Juli. Col. William Gilde?, der beute per Grünlandsfahrer Fra" sich aus die Suche nach dt Nord pol begeben sollte, wurde auf ' Antrag von Mik Sally Adam?, welche behaup tet, Gilder habe ihr einen 51000 Bond der Manhatten Eisenbahn gestohlen, ver haftet. PolitischeS-Freimaurerthum. Montreal. 14 Juli. Der Grok' meister der Freimaurerloge i Quebec hat allen sreimaurerischen Verkehr zwischen den Logen in Quebec und den Logen in England untersagt. Gbitoriclleö. Durch die Verurtheilung der Bäcker, welche die Wittwe Landgraf boycotteten, wird den Arbeitern jeder Zweifel darüber, daß man auch den gewöhnlichen Boycott bestrafen kann, geschwunden sein. So lange die Verurtheilung des Theiß, der zur Zahlung von tausend Dollars gezwungm worden war, allein stand, glaubte man vielfach, oaß die Strafe bloß wegen Erpressung erfolgt sei. Seit der Verurtheilung der Landgras'schen Boycotter wird man begreifen, daß es sich um einen Klassenkampf im vollsten Sinne des Wortes handelt. Die Geschichte müßte jedoch eine schlechte Lehrmeisterin sein, wollte man annehmen, daß das rückstchtslose Vorgehen der Gerichte und Behörden gute Früchte zeitigt. " Die New Jorker Central Labor Union, die mächtigste Arbeiterorganisation im Lande, hat einen Schritt in der rechten Richtung gethan. Sie hat beschloffen eine unabhängige Arbeiterpartei zu gründen und ein englisches Tageblatt in's Leben zu rufen. Wir nennen die New Jorker Central Labor Union die mächtigste Arbeiteror ganisation, obwohl sie an Zahl der Mitglieder hinter den Knights of Labor steht. Aber ihre Organisation ist eine beffere, uno die Mitglieder sind zuverlässiger. Es konnte .nicht ausbleiben, daß eine solche Organisation zur Einsicht kam, daß durch Streiks und Boycotts dem Kapital und Monopol nicht beizukommen sei, daß ferner diese Kampfesweise auch für die Arbeiter zu kostspielig sei. So wurde denn beschlossen, das zu thun, was die Arbeiter New Aorks längst hätten thun sollen, und wozu sie sich nicht erst durch die Anwendung der Klasseniustiz hätten drängen laffen sollen. Es ist nicht nöthig, daß man entscheide, ob die soziale Frage am Stimmkasten gelöst werden kann. Der Versuch muß unter allen Umständen gemacht werden. Heißsporne weisen fortwährend darauf hin, daß noch keine große Frage ohne gewaltsame Umwälzung, ohne Revolution gelöst wurde. Das ist wohl wahr, aber es ist ebenso wahr, daß noch zu keiner Zeit großer historischer sozialer Umwälzungen das allgemeine Stimmrecht ezistirt hat, und daß deffen Wirksamkeit durchaus noch nicht endgiltig erprobt ist. Wir kennen die Gefahren der politischen Propaganda sehr wohl, wir wissen auchdaß ganz besonders in Amerika die Gefahr vorhanden ist, daß eine politische Partei korrupt wird, und dennoch muß der Versuch gemacht werden. Freilich werden dann die Arbeiter große Vorsicht ihren sogenannten Führern gegenüber be obachten, und sich vor politischen Strebern und Aemterjagern schützen müssen, und an die Führer selbst tritt die Pflicht heran, sich ihrer Aufgabe mit voller Unei gennützigkeit zu widmen. Es ist ferner keine Frage, daß die AnWendung des Stimmrechts zur Lösung der sozialen Frage das beste AgitationsMittel ist, das es geben kann, daß sie aufklärend wirkt, und die heranzieht, welche nicht geneigt sind, sich anderen Organisationen anzuschließen. Ueber das praktische Resultat der AnWendung des Stimmrechts braucht man sich den Kopf nicht zu zerbrechen. Die soziale Frage läßt sich nicht im Handumdrehen lösen und die Entwicklung schreitet unaufhaltsam vorwärts.

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Der Chicag oer Tende n z' Prozeß C h i c a g o. 13 Juli. Noch itnmtt bleibt eö bei den acht Geschworenen Payne, der ein kleine? Polstergeschöft chen betreibt und am Samstag von der Vertheidigung angenommen war. wurde von Grinnell peremptorisch zurückgewiesen. DaS Verhöe ergab nichts, was de Mittheilen? werth wäre; eS vqr nichts als eine Wiederholung der frühe ren Verhandluk?gen. Ein Deutscher namens Niering, Ange stellte? in KeithS Wholesaltgeschäft, ist nicht gegen den SozialiSmuS eingenom wen, hat sich aher ein theilweiseS Urtheil gebildet. Er wurde vorläufjg von der Vertheidigung acceptirt. Der Antrag auf Zulassung von Bürgschuft für die Angeklagten, wurde vom Richter zurückgewiesen. Die Vertheidigung überwies dem Staat vier Mann zum Examiniren. Einer derselben hatte ParsonS sprechen hören und vgr dem SozialiSmuS freund lich gesinnt : Grinnell tzieS jhn peremptorisch zurück. Niering erklärte sich olS Gegner der Todesstrafe und wurde deshalb von Grin nell zurückgtvttsen. Den dritten wie er peremptorisch zurück, weil er ein Buch über SozialiSmuS gelesen hatte. Der vierte schützte schwache Lungen vor und wurde entlassen. Richter Gary hatte Nachmittag? wieder LadieS Besuch. DerZuschauerraumwar während deS ganzen TageS stark besucht. Frau Black, die jeden Tag anwesend ist. beschenkte gestern die Angeklagten mit hübschen Blumensträußchen. Die Ange klagten beschäftigen sich vielfach mit Lesen von Zeitungen. Feuer in C hic a g o. C h i e a g o. 13. Juli. Um 3 Uhr heute Morgen brach in dem Boarding Hause No. 295 Hermitage Avenue Feuer auS. welches in kurzer Zeit das ganze Gebäude zerstörte. Die Bewohner könn lenM'nÄ'r dadurch auS dem brennenden Hause retten, daß sie auS den Fenstern des zweiten Stockwerkes sprangen, wobei sich Einige erhebliche Verletzuungn zuzogen. Bald daraus entstand ein Feuer in einem Leihstall an der 30. Straße. Die über demselben wohnenden Leute mußten sich ebenfalls durch einen Sprung auS dem Fenster retten und trugen einige sehr schwere Verletzungen dayon. Von den Pferden kamen elf in den Flammen um. Eigenthümliche Wirkung ei. neS Schlangenbisses. Nashville. Tenn.. 13. Juli. Während Wm. Reed vor einiger Zeit im Flat Creek nahe Shelbyville badete, fing er an, unter dem im Bache reichlich vor handenen Steinen nach Fischen zu suchen. Hier ergriff er auch bald etwas, was er für eintn Fisck hielt und brachte eö an die Oberfläche. Bald jedoch sah er. daß eS eine giftige Wasserschlange war. Die Schlange biß ihn in den Daumen, aber da sie unmittelbar darauf getödtet wurde, so dachte Reed bald nicht mehr daran. Vor einigen Tagen jedoch begann seine Hand plötzlich anzuschwellen und er verfiel in ein heftiges Fieber. ES zeigten sich an ihm alle Symptome der Wasser scheu und er versuchte jeden zu beißen, der sich seinem Bett näherte. Fortwährender Wachsamkeit und dem Geschick der Aerzte jedoch ist eS zu verdanken, daß er sich jetzt auf dem Wege der Besserung befindet. Vom Feld e der Arbe it. Pro vid ence, R. I. 13. Juli. Die Baumwollspinnerei der LonSdale Company in Afhlon schloß heute ihre Thüren, weil 28 Spinner die Arbeit ein gestellt hatten. Hierdurch wurden weitere 600 Arbeiter in Mitleidenschaft gezogen. Grund der Arbeitseinstellung ist unge nügende Bezahlung, so wie die ungerecht fertigte Entlassung de Werlsühre?. Chatkanooga. 13. Juli. Der Streik der 200 Gefangenen, welche als Kohlengräber in den Dade Minen arbel ten, ist noch nicht beendigt. Die Leute haben sich stark verschanzt und sagen, daß sie nicht eher an- die Arbeit zurückkehren werden, als bis man ihnen eine bessere Behandlung zusichere. Den Wächtern und Aussehern ist eö bis dahin . nicht gelungen, die Leute durch Gewalt an die Arbeit zurück zu bringen. Man fürchtet, daß die noch übrigen dreihundert Mann sich bald den Streikern anschließen wer den. Boston. 13. Juli. Der groß Streik in den verschiedenen Gerbereien in Peabody und Salem nahm heute seinen Anfang. Nur in drei Gerbereien wurde die Arbeit nicht eingestellt. Mehr als dreitausend Mann sind ohne Be schästigung. Beide Seiten sind fest ent schlössen, nicht nachzugeben.

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BolleS Gewicht. Office: No. T VirfflniaAre. doogreS. Washington, 13. Juli. Senat. Der Vorsitzende legte dem Senat Reso lutionen der Convention republikanischer ZeitungSherauSgeber von yhiö vor, in welchen eine Untersuchung der Anklagen gegen Senator Payne dringend verlangt isird. Sodann wurde die Bill passtrt, welche Z25.000 für Errichtung ein.'S Denkmals bei Strong Point.' N. P., bewilligt. Hierauf Jortsedung' der Be rathung der Fluß uud Hasenbkll.' Haus. ' i ?ovry von Jndiana fragte an. veö halb man eS bis dahin unterlassen habe, die gegen R. D. Lancaster. jetzigem Ha fenyermesser von St. Louis erhobene Anklage wegen Betrügerei zu untersuchen. O'Neil von Missouri erwiderte darauf, daß. soweit Lancaster in Betracht komme, dieser fortwährend darum nachgesucht habe, daß die Gerichtshöfe den Fall unter suchen möchten, und daß nach dem Urtheil der Bewohner pon St. gouis. Lancaster keines absichtlichen Betruges schuldig sei. Eine Resolution wurde schließlich ange nommen. welche vom Sekretär de? Schatz amte? Aufklärung über diese Angelegen heit verlangt. Hieraus wurde mit Be rathung der Amendement? deß Senats zur legislativen VerwilligunaSbill fort gefahren. 1 Oer Qadel Der Herzog von Au male aus g e wiesen. Pari. 13. Juli. Präsident Grevy hat das Dekret unterzeichnet, welches die Ausweisung des Herzog? von Aumale verfügt. Sollte der Herzog von Char tre? das Beispiel des Herzogs von Aumale nachahmen und daS Recht der Republik, ihn auszuweisen, bestreiten, so wird die Deputirtenkammer sich sofort inS Mittel legen und alles Eigenthum der Orleans Familie in Frankreich con fieciren. Ruhestörungen in Jrland. Belfast. 13. Juli.. Ernstbaste Ruhestörungen brachen heute Abend zwischen Katholiken und Protestanten aus. Steine flogen von allen Seiten und viele Schüsse wurden gewechselt Viele Personen wurden verwundet. Weitere Ruhestörungen kamen in Coal Island vor, einem kleinen Dorfe in Tyrone County. Hier wurde eine Ver sammlung von Orangeleuten von Mit gliedern der Nationalliga angegriffen. Letztere waren mit Flinten bewaffnet und unterhielten ein lebhaftes Feuer während zweier Stunden. Die Polizei war machtlos, irgend etwa? zur Herstellung der Ruhe zu thun. Frankreich unddieCongo st aa te n. London, 13. Juli. Schon seit längerer Zeit liegt Frankreich mit den Congo Freistaaten wegen der Grenzlinie ihrer respektiven Gebiete in Streit. Jetzt soll die Angelegenheit dem Präsidenten der Schweiz ur schiedsrichterlichen Entscheidung unterbreitet werden. Die Chokeea. Rom. 13. Juli. DieTholeraberichte für heute lauten wie folgt : Briadist 147 Erkrankungen und 43 ? odeösülle ; Iontana73 Erkrankungen und 12 Todesfälle; San Bito 17 Erkrankungen und 4 Todesfälle. . Wollen die Jesuiten ver treibe. Lina. Peru, 13. Juli. In einer Versammlung, welche am Sonntag Nachmittag auf dem großen öffentlichen Platze in Callar abgehalten wurde, wurde beschlossen, die Regierung zu er suchen, unverzüglich Schritte zur Vertrei bung der Jesuiten au? Peru zu thun. Marktpreise. 9tin. o. ? N. 77e ; o 2 ,th, 75-. or n. 9!o.3 oetftte: gelb Sie: gemtsch, 81;. Safir. 9t. att33X; gemischt g gen. 60:. jtlcte. SS 75. tt tt. $ S.lO 9.00. (btnltn. 10 -llc. Schulter. 7t. S,ck. 7'f. Seite . tXtSchwein!!,. 78. Nehl. Famtl, 2.7-S3.yj; Kanc, J3. 10 -13.65, fctra $3 3 -12.50; fteitt 1.50-$1.7Ä. ttr. 9:; tat 6tor 10? Buttti. rtarncr 13 14; Salr 11 12c; Countr9 7 9c büftntt. 7epfb. SanaeUc. Zartes 7t. tt f f l n. Reue f 1.&J-4 1.7 per rl. Ilfll. eut,i..0-240xfrV,l.

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& lueller, Gute Qualität. 9 st r d : 149 Souili Alabama Ot. Feuer. London. 13, Juli. In der Stadt Koken in Polen brach eine Feueröbrunst aus. Hundert Häuser brannten nieder und mehr als dreihundert Familien wur den obdachlt,?. m m VHisssuaQrtrJt,. London. 13. Juli. Angekommen: Dampfer Pennland" von New York, für Antwerpen bestimmt. Aom Zustande. Aus.Prag wird über ba btxtt$ telegraphisch gemeldete Unglüä auf der , Ueberfahrt über die Sazawa nächst Kocerad noch berichtet : In Koce rad war am 21. Juni Erzbischof Graf Schönborn eingetroffen, um daselbst das Sakrament der Firmung zu spenden. Der Erzbischof wollte ursprünglich auf Schloß Kammerburg des Fürsten Khe venburg übernachten, verblieb jedoch auf Anrathen des Pfarrers in der Pfarrei zu Kocerad, da über die Sazawa dort keine Brücke führt und der Fluß in Folge der letzten Regengüsse bedeutend angeschwol len war. Gleichwohl wagten sich am 33. früh gegen 50 Personen, Firmlinge mit ihren Pathen und Pathinnen, aus Kammerburg und Umgebung auf die Ueberfuhr, um nach Kocerad zu gelan gen. In der Mitte des Flusses kippte der Kahn um, und alle Personen stürzten jto die Fluthen. Ein Theil rettete sich zwar an's Ufer, ein großer Theil wurde zenoch von der Strömung fortgerissen. Bis zum 23. Nachmittags waren 25 Lei' chen, darunter zwei Pathinnen und ein Pathe, die übrigen Kinder, aus den Flusse gezogen. E i n fra nz ö sich er Sena tor Namens Eharton hat kürzlich einen Gesetzentwurf eingebracht, worin die Er setzung der Guillotine durch Elektricität der Vollstreckung der Todesstrafe gefordert wird. Senator Charton gab darü ber folgende Auskunft : Indem die Nationalversammlung die Guillotine als Hin richtungmodus allgemein eingeführt,woll' te sie den inhumanen Vollstreckungen der Todesstrafe ein Ziel setzen. Seit der Zeit hat aber die Wissenschaft Fortschrw te gemacht. Man hat Mittel gefunden, den Tod rasch, ohne Schmerzen zu geben und ohne Blutvergießen." Ueber die Art und Weise, wie sich .der Senator sein System denkt, sagt derselbe : Die zweckmäßigste' Einrichtung ist Sache der Specialisten, ich begnüge mit damit, die Elektricität als Todtungsmittel für die Verurtheilten in Verschlag zu bringen. Immerhin habe ich aber ein sehr einfa ches System im Auge, welches den Beifall von Herrn Kamin, dem vormaligen Secretär der Academie ix Wissenschaften, hat, und von Herrn Bertrand, dem gegenwärtigen. Dieses System besteht darin, den Verurtheilten einen Draht passiren zu lassen, welcher einen der Po le der Leimng darstellt. In dem Au aenblicke, wo er den Fuß auf diesen Draht setzt,, fällt ihm ein zweiter Draht, der den andern Pol repräsentirt, auf den Kopf, und er wird im Augenblicke, wie vom Blitze getroffen, todt hinstürzen. Bertrand hat mir geschrieben, um mein Project zu billigen, und gesagt: Die Elektricität tödtet einen Menschen vie' schnellerund sicherer, wie das Beil. Und dabei kein Aufenthalt, keine Schreckensscenen kein Blutvergießen." .Der Bremer o u r , e r" berichtet über folgendes Zollkuriosum: Auf dem Neustadtskirchhof sollte die Beer digung eines Steinhauergehilfen stattfinden, welcher auch die Mitglieder der Bremer Steinhauerinnung beizuwohnen gedachten. Wie üblich, marschieren die Herren in Reih und Glied und zwar trug Jeder zum Zeichen des Beileids einen schwarzen, mit weißen Bändern umwik kelten Stab in der Hand, auf dessen Spitze eine Citronc befestigt war. Als die Schaar beim Bundesthor-Zollamt anlangte, wurde den Herren von Beam ten bedeutet, daß ' die Citronen ver zollt werden müßten. Alle Gegenvor stellungen blieben fruchtlos und erst nach längerem Debattiren -wurde gestattet, zur Sicherheit, daß die fraglichen Trau ercitronen auch wirklich mitgebracht würden, eine Reichsmark zu hinterlegen. Die Mark wurde deponirt und nach erfolgte? Beerdigung von den Herren GeHilfen, die wirklich sämmtliche Citronen wieder mit zurückbrachten, wieder einge-löst.

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