Indiana Tribüne, Volume 9, Number 293, Indianapolis, Marion County, 13 July 1886 — Page 3
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UMMbig öermtHeM. Sriginal-Romsn von öuliuß Kelle,. (Fortstdung.) , ;üte yoye ilattlrche Männergestakt mit mm ernsten schattigen Gesicht, von dem ein voller dunkelbrauner Bart hernieder wallte, betrat den Salon. Adele erschrak, als sie ihn erblickte, und auf ihrem Gesicht wechselte bic Farbe, es war Bernhard Claus.
lir wendete stcy wglelcy an viocie iino sprach in leichtem, aber etwas besängenern Ton : Gestatten Sie mir, mein gnädiges Fräulein, Ihnen meinen ergebensten Glückwunsch darzubringen. Ich will Ihnen offen gestehen, daß mannigfache Unannebmlichkeiten und äußerst drin gende Geschäfte die Schuld daran tra gen, daß ick erst jetzt persönlich Ihnen diese meine Wünsche überbringe. -Ich bitte, mir zu verzeihen und diese bescheidenen Kinder Flora's, welche doch unschuldig an meinem Vergehen sind, gütigst aüfnebmen zu wollen." Mit großer Anstrengung das Zittern ibrer Hand unterdrückend, nahm sie das schöne Bouquet, welches er ihr überreifte, aber es war kein freundlicher Blick, der ibn aus ihren Augen traf. (5r hatte so gleichgiltig, so leichthin, io oberflächlich gesprochen, nurum etwaS lajat ! ' Sie wandte sich ab von ihm und stand Eugen Hylm gegenüber, der !n diesem Augenblick mit strablendem Lächeln den Salon betrat. Sie ließ sich leicht, wie vor Ermüdung seufzend, auf einen Sessel nieder und Eugen nahm an ibrer Seite Platz. Mar Ztogall, der älteste der beiden Brüder und intime Freund Bernhard's, flüsterte diesem scherzend zu : Sieb dort, Freundchen ! Endlich hat die Schwester sich entschlossen und. dem armen Ritter Toggenburg dort nsv-tv Leden verliehen !" Adele, nur anscheinend den Worten Holm 's lauschend, hatte die Bemerkung ihres Bruders gebörr und ihre Augen richteten sich scharf beobachtend aus Bern hard. In dessen Antlitz aber regte sich nichts er schien die Mittheilung des Freun: des überhört zu haben. Ad?!? stieß ein leichtes, etwas schrilles Lachen aus und .antwortete Holm auf eine Frage, deren Sinn sie gar nicht verstanden hatte. Apropos, lieber Holm," wandte sich plötzlich der Hausherr an diesen, haben Sie die beutiae Abendzeitung schon gelesen?" Ein Abendblatt ? Nein." Dann will? Sie noch nicht? pon der sensationellen )!achricht, welche gewiß durch alle Journale die Runde machen, und namentlicb für Sie von Interesse sein wird?" Win, nicht das Geringste. Was ist denn geschehen?" Hm, hm, ich hätte eigentlich gerade t ntr l. t . l . r tu yeute Ätoeno nicyk oavon iprecyen wuen, aber da ich es unbedachter Weise einmal gethan habe, so kann ich nicht mehr zurück. Denken Sie nur, der schändliche Mensch, welcher seinen eigenen Bater, Ihren' Onkel, ermordete. Walter Barthold, ist aus Rauoenstein ausgebrochen und entflohen !" Eugen Holm starrte den Kaufmann an, als habe derselbe ihm etwas Unfaßbares. Unbegreifliches mitgetheilt. Entflohen ?" fragte er mit verhüllter Stimme, .nicht möglich !" Es ist eine durchaus richtige, amtlich beglaubigte 3!achricht." Und man hat ihn nicht wieder. eingefangen ?" Rein, bis jetzt fehlt jede Spur des Flüchtlings." Eugen war blaß geivoxden, die Nachricht schien ihn außerordentlich zu erregen. Aber dieselbe ries nicht allein auf ihn diesen Eindruck hervor, auch im Antlitz psn Bernhard Claus spiegelte sich eine aroke Ueberrasämna. Walter Barthold entflohen," sagte er mit seltsam befangener, seine Erregung deutlich verrathender Stimme, das ist in der That überraschend." Ich muß offen gestehen, daß sie mich aufregt, ja in Bestürzung versetzt," sagte Eugen Holm. -Das merkt man Dir an, Eugen," sagte Franz Rogall, den Freund kopsschüttelnd betrachtend. Warum echaufsirst Du Dich aber darüber so außerordentlich?!" Warum? mein Gott ! Weil ich den armen Mernchen aus vollstem Herzen bedauere! Vergeßt nicht, daß er mein Better ist, mit dem ich gemnsam meine Jugend verlebte, und an dessen Schuld m alauben mir harte Kämpfe und große Ueoerwindung gekostet hat." ' .Ein Verbrecher, der ausbricht, der entweicht, lieber Freund,"meinte Rogall, bestätigt seine Schuld!" Sagen Sie das nicht!" rief Bernhard ClUs mit einer Lebhaftigkeit, wel che allgemein auffallen' mußte, auch diese Behauptung ist hinfällig ! Wir verstehen die Lage eines Menschen,' der ohne jede Aussicht auf Rettung, ohne ein Ziel seiner Gefangenschaft zu sehen, ein gekerkert ist, nicht zu beurtheilen. Muß er nicht schließlich zu einem Gewaltmittel greifen, um- die Freiheit zu erlangen, oder um diejenigen, welche er liebt, an welchen sein Herz hängt, wieder zu sehen ? !" Dieser Herr Barthold ist ein Zauberer," bemerkte Adele mit spöttischem Zucken ihrer Lippen ; er vermag es, selbst Sie in einige Erregung zu versetzen !" Sie wollte lachen, aber es gelang ihr nicht. Sie preßte die Hand auf's Herz, um das stürmische Pochen desselben zu unterdrücken. Wie schön, wie interessant, wie imponirend sah doch Bernhard aus, wenn er in solcher Weise sprach !" Mich iuteressirt das Schicksal dieses Mannes," entgegnete-Bernhard mit erttvungener Stuhe, während seine Eedanten unausgesetzt bei Hedwig weilten ; ich hatte Gelegenheit, der Verhandlung beizuwohnen, und kenne auch sein scböneS junges Weib." Wie, Sie kennen Hedwig Barthold ?" fragte Eugen schnell, indem er. sich hastig erhob und zu Bernhard trat, dem sich jetzt Aller Augen zuwendeten. ' ßö ist ein schönes und iunaes Weib,
ltii ÖUP Idlii e tli luaHtinl l tt über AdelenS Lippen. Ja, gnädiges Fräulein, jung und schön und viel zu gut, zu edel, als daß man sie des Verdachts, meinethalben auch der aus ihrem Manne lastenden Schuld wegen, ebensalls verachten könnte." Ah, ah," ries Max Nogall scherzend, 3u bist ja ein ganz enragirter Vertheidiger dieser Frau V In der That, ein begeisterter Vertbeidiaer." bestätiate Adele, während ihre Blicke mit emem unbeschreiblichen Ausdruck aus Bernhard hasteten. Ich leugne durchaus .nicht, .daß ich dies bin," sagte Jener mit festem Ernst, und ich werde Hedwig Varthold vertheidigen, wo immer man mit Verach tung über jic spricht oder ihren Ebarakter anzweifelt !". Das hat noch Niemand von uttö ge than, lieber Freund," sprach Nogall lächelnd. Sie scheinen in dieser Beziehung fast empfindlich zu sein." Woher sind Sie denn überhaupt mit dieser Frau bekannt, wenn man so indiskret fragen dars V4 Woher, gnädiges Fräulein? 3!un, weil meine Mutter Barmherzigkeit an dem armen, hilfs und mittellosen Weibe übte und dasselbe aufnahm." Wie-Frau Barthold verkehrte in Ihrem Hause V . Ja, Herr Holm," entgegnete Bernhard, und es schien fast, als klänge eine gewisse bittere, vorwurfsvolle Schärfe aus seinem Ton; die arbeitsame, aber leider nur schwache und stets kränkliche Frau war mehrere Monate hindurch eine treue Stütze meiner Mutter. Ich habe Ihnen dies absichtlich bisher nicht mit getheilt, weil ich glaubte, daß Sie von der Frau Ihres Betters nichts wissen wollten." 0, Sie täuschen sich! Ich habe die Aermste, welche meine vollste Theilnahme besitzt, gänzlich aus den Augen verloren meine Nachforschungen, um jh Uff Aufenthaltsort zu ergründen,blieben. ganz ohne Erfolg s hätte ich eineAhnung davon gehabt, daß - sie jst zzpch ji) Ihrem Hause ?" Nein, " sie hat uns gestern verlassen, um eine andere Stellung anzutreten wo, vermag ich leider nicht zu sagen. Verpflichtet aber fühle ich mich, zu eonstatiren, daß Hedwig Varthold uns wäh rend der Zejt, welche sie in unserem Hause verbrachte, vpllgiltig den Beweis geliefert hat, daß sie in kernem Zusammenhang mit der verbrecherischen That ihres Mannes steht, ja daß man nach der genauen Beobachtung jbres Charakters selbst an dser Schuld Barthold's Äei sdn muß, da man sich kaum zu erklär ve'.lll.iz. wie sie das Weib eines der '.'iusjührung niedriger Verbrechen fähiiku Mittues yatte werden tonnen! .Die Frau kann sich glücklich schätzen. einen solchen Vertheidiger, her fiep ihrer annimmt, noch ehe man sie angreift, in H' Ihnen zu besitzen," sagte Adele, wäh rend Bernhard sie erstaunt und betroffen über den seltsamen und gereizten Klang ihrer Etim'tte anschaute. Wenn Sie gestatten, so schlage ich vor, dieses Thema zu beendigen' naßm hierauf der ältere ökvSall das Wort. ,Wir wollen in die Gesellschaft zurückkehren, nan wird uns bereits vermissen, außerdem ist es Zeit, das Quartett vorzubereiten." Er wandte sich direct an Holm,welcher, augenscheinlich ganz in Gedanken vertieft, die Aufforderung des Kaufmannes überhört zu daben schien, und fragte : Nun, mein werther Herr Holm, sind Sie niä't mit meinein Vorschlag einverstanden?" Der Angeredete fuhr wie aus einem Traume empor. Bei zeihen Sie," sagte er verlegen, ich bin sehr zerstreut ich fühle es wohl, und deshalb richte ich die Bitte an Sie und speciell an Sie, liebes Fräulein Adele, mich für heute Abend zu entschul digen." Wie ? !" rief Nogall. Verstehe ich recht Sie wollen uns verlassen V Ich glaube, daß es das Beste sein wird, wenn ich gehe. Ich fühle mich nicht sehr wohl und würde ein sehr schlechter Gesellschafter sein. Die Erinnerung an das Verbrechen, welches an meinem Onkel begangen wurde, und die damit zusammenhängenden Umstände sind übermächtig in mir erwacht ! Sie dürfen nicht vergessen, daß ich dem Ermordeten die Augen zudrückte, daß ich die Anklage, welche er gegen seinen Sohn' erhob, vernahm und den Sterbenden in meinen Armen hielt.' Die Bild steht nun plötzlich so deutlich vor meinem Geist, daß ich der Nuhe bedarf, um die Erinnerung daran zu überwinde. Meine Empfindungen sind plölich auf gewühlt, und so unendlich leid es mir thut, gerade heute nicht in Ihrem Hause, nicht in der Nähe des gnädigen Fräuleins verweilen zu können, vermag ich doch nicht zu bleiben ! Ich wäre ein Ritter von gar zu trauriger Gestalt ! Deshalb entschuldigen Sie mich gütigst." 'Ich bin untröstlich.ganz untröstlich," sagte ölogall mit aufrichtigem Bedauern; denn mich trifft die Schuld ! Warum mußte ich von dieser Neuigkeit, die Sie morgen doch erfahren hätten, sprechend Ein unglückseliger Einfall!" Wenige Sekunden später hatte Eugen Holm den Salon und das Haus seijKs zukünftigen ' Schwiegervaters verlassen. Nicht lange darauf nahm die Gesellschaft in dem großen Hauptsaal Vlatz, um dem beginnenden Quartett zu lauschen. XVI. Jakob !)!ertens,der Portier deö Holmschen Hauses,ivar damit beschäftigt,einen seiner Untergebenen eigenhändig aus dem Hause zu wersen. Er schleuderte den kleinen '21!enschen, welcher seinen Zorn erregt hatte, iit einem kräftigen Nuck durch das Thor auf die Straße hinaus und schrie ihm nach : Da, das hat inaii davon, wenn man mich nicht respektirt, meinest Befehlen nicht gehorcht und 'ne eigene Meinung baben will ! Scheert Euch zum Tcufel!" Damit schlug er das Thor inö Schloß und ging mit hochrothem Gesicht ins Haus. . ... Aber Jakob!" rief .seine Frau ihm mit dem deutlichen Ausdruck der Angst entgegen, was hast Du wieder für ei nen Skandal aemacbt?"
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Zimmer tretend und die Thür.h -i:l zuschlagend, ich habe nur dew ,muU Ungehorsamen Patron, demMä' chsmtb, meine Meinung gesagt und . hinaus geworfen." .... ' ' f . Wie-Hinausgeworfttt , Ja, weiß denn der Herr davon V4 Welcher Herr ? , . Nun u nserperr" Holm? Bah, w,is soll der davon .vissen? Ich werde is.m die Sache anzeigen und damit basta!" ' Mann, ich begrei.e Dich nicht ! Tu sprichst ja gerade so als ob es keinen anderen Mensch? außer Dir . aus der Welt gäbe." Alderne Schwätze! !" ' Als ob Dtt der Herr dieses Hauses värest !" ? Warum sollt ich's nicht seilt, he?".. ?!un, ich wäre gewiß damit, einverstanden aber ich muß Dich immer wieder daran erinnern, daß JZu, nimm mir's nicht übel, in Diensten des Herrn Holm stehst und dessen Portier.bist." , Hausverwalter nicht Portier ! Und von in Diensten stehen"' kann gar keine ?tede sein ! Hausknechte stehen in Diensten", nicht ich !" Du bist unverbesserlich !" seufzte Frau viertens, ich ahne, daß Deine Uebelhebung uns schließlich noch bitteren Schade zufügen wird. Ich bewundere schon jetzt die Geduld des Herrn ! Wir leben hier garnicht mehr wie einfache Plrtierleute ! ' Du führst das große Wort, .'unbekümmert darum, ob Herr Holm bort oder nicht. Du ttinkst von seinemWein, Du" hier mäßigte sie ihre Stimme rauchst von seinen Eigarren " Brauchst gar nicht zu flüstern. Alte das weiß er Alles!" - Das weiß er?!" Seine Iran betrachtete ihn mit besorgten Blicken. Setz Dich. Jakob, setz Dich," sagte sie endlich, Du bist aufgeregt." Er folgtp ihrem 3!athf und warf sich bequem auf's Sopha. . ffonnn her, Alte," rief er plötzlich, indem er eine Banknote auf den Tisch legte, hier hast Du das gewünschte Geld für den Schaukelstuhl." Aber, Mann Du scherzest!" Starre mich doch nicht so verwundert an ! Ich scherze durchaus nicht ! Du wolltest doch so gern dem Mädel die Freude v'achen und ihr dsis Ding kaufen iiun steht dsm nichts mehr im Wege!" Aber erlaube mir die Frage, Jacob svpher hast Du das Held Z" , Von Holm," antwortete er. Vom Herrn?" Jawohl. Ich sagte Dir ja, daß er's geben würde." . Das begreife ich nicht mehr," sprach Frau Mertenö, beinahe fassungslos vor Bewunderung. Ich hab? immer behauptct, dap unser Herr gut ' und 'freigebig aber daß er solch ein Engel ist, das babe ich. nicht geglaubt." Engel! Engel! Was Du für er-, centrische Ansichten hast! Du weißt ja. daß ich Holm's rechte Hand bin! Was ich sage, das thut er!-' Ich fange wirklich bald . an, daran zu glauben." Deine Zweifel sind mir schon langi höchst lächerlich vorgekommen, da Tu doch immer Beweise erhalten bast." Her? muß Dir allerdings auv? ordentlich gewogen sein; denn was fr Dir schon Alles geschenkt hat " .,Nicht wieder verhimmeln. Aste, Du weißt, daß ich das nicht liebe. Pq wir übrigens aerade von unserem guten Herrn sprechen, so will ich Dich gleich bei dieser Gelegenheit zum letzten Male auffordern, meiner Anweisung nachzukommen und Else zu instruiren, wie sie sich'Holm -gegenüber zu verhalten hat. Meine Ermahnungen scheinen nicht zu helfen" . Und meine auch nicht," unterbrach ihn die Frau eifrig. Ich habe es jetzt schon so oft versucht, ihr die Sache klar zu machen und bin immer auf ihren Widerstand gestoßen. Neulich ist sie direkt grob zu mir geworden und hat gesagt, ehe sie sich dazu hergäbe, mit Herrn Holm zu kokettiren, eher ginge sie aus dem Hause." , Ah, das ist stark !" Du weißt, ich kann nicht hart gegen sie sein und da da " Und da werden wir's nie erleben, daß sie 'ne gute Partie macht. Diese Schwachheit muß aber 'mal ein Ende haben ! Wir müssen unseren Willen, unsere Autorität zeigen und durchsetzen ! Wenn das so weiter geht, kommen wir nie zum Ziele! Das Mädel flieht ja ordentlich vor Holm, wenn er sich nur sehen läßt, weicht sie ibm aus, wie soll unter solchen Umständen, bei solchen Verhältnissen was aus der Geschichte werden?!" Er stand auf und ging mit großen Schritten im Zimmer hin und her. Umsonst habe ich das viele Geld für sie, für ihre feine Erziehung nicht ausaegeben. Ich habe mir 'mal in den Äopf gesetzt, Schwiegervater eines reichen Herrn zu werden, und wenn erst Hol, unser Schwiegersohn ist, dann führen wir hier das Scepter ! Ich rathe Dir also, allen Ernstes noch einmal mit dem Mädel zu sprechen, sonst muß ich meine Autorität entsalten, und Du weißt, ich kann hart sein! Mich scheert's den Teufel, daß ich weiß, wie schön sie französisch spricht und wie reizend ihre Triller auf dem Klavier klingen ! Ich will, daß sie unserm Holm auffällt, verstehst Du, ich will es, lange genug habe ich nun gewartet !" ' Er blieb vor seiner Frau stehen und wollte anscheinend mit erhobener Stimme seine Rede fortsetzen, als sein Blick plötzlich auf das Fenster siel. . Hm," sagte er hastig, ,da kommt ja Robert zurück jetzt ist die beste Geleßenheit, um ihn vorzunehmen ; wenn er zetzt'nicht mit der Sprache herauskommt, dann spedire ich ihn seinem Kollegen nach!" Ja, was soll er denn sagen?". Das ist nicht Deine Sache, Alte! Ich habe da o verschiedene Anzeichen bemerkt, als ob als wenn doch das brauchst Du nicht zu wiffen.- Also sprich mit Else. sobald sie kommt, börst Du, ich verlasse mich darauf !? ' Nach diesen Worten verließ er in auf. fallender Eile das Zimmer, wäbrend
fciiU &iaii ihiii iltii octrübtettiKöpsKüi tein nacyvtmte. "Ich verstehe ihn nicht," sprach sie leise, sein ganzes Weseit kommt, mir ordentlich bedenklich vor. Ich bewundere unseren Herrn. Ein Anderer hätte ibn längst entlassen." Nach wenigen Minuten betrat Else -die Stube. Ihr bübsches Gesichtchen t - f 't r,' fw i. - guttue, ln wren yeucn ugen machte sich ein eigenthümlicher Glanz bemerkbar ste schien unter der Einwirkung einer freudigen Erregung zu stehen. Mit liebevoller Sorgsamkeit war die Mutter ihr vetm uslteioen veyuntch. Nein, Elschen, wie frisch und hübsch Du wieder ausstehst," sagte sie dabei be Wundernd. Wie ein junger Maienmorgen." Ei, Du wirst ja ganz poetisch, Mama !" . Dein Anblick begeistert mich, Kind chen. Du weißt es ja Ich sehe Dir an, daß Du Dich in guter Laune besindest nild das freut mich um so mehr, da Vater beut wieder einmal den Brumm bär spielt." . Ist er wieder übel gelaunt ?" , 0 ja, das heißt, übel gelaunt kann man 's eigentlich nicht nennen. Aber ich habe wieder eine recht unangenehme Aus spräche mit ihm gehabt. Es handelte sich wieder um Dich !" Um mich ?" Ja." antwortete die Mutter zögernd, während sie ängstlich die Tochter beobachtete, und vielleicht kannst Du Dir denken, über tvas wir sprachen? Nicht ? Nun, dann muß ich Dir's sagen, aber ich bitte Dich, nicht wieder gleich so böse zu tverden, wie neulich. Vater meinte, duß Du nun endlich einmal 'anfangen müßtest. Dich dem lieben, braven, schönen reichen Herrn Holm bemerkbar zu tnachen," Eine jähe Nöthe ergoß sich in das hübsche Antlitz Elsens. .Schon wieder dieses Verlangen!" Vt sie, sich unwillig von der Mutter abwendend. Nur nicht böse werden,. Kindchen, nur nicht böse werden. Sieh einmal " Quäle mich nicht, Mama ! Vater soll selber mit mir darüber sprechen, dann werde (ch ihm meine Meinung sagen' . ' Hierauf machte sie sich so eifrig mit verschiedenen Dingen im Zimmer zu schaffen, daß ihre Mtter die Unruhe und mühsam unterdrückte Erregung, welche sich in.dem ganzen Wesen Elsens verriethen, bemerken mußte. Jst Dir Unwohl, Elschen?" fragte Frgu Mertens deshalb in herzlicher Besorzniß, willst Du ein Brausepulver oder soll ich Thee kochen ? Ich sehe Dir an, daß Du nicht guter Laune und sehr aufgeregt bist." Else ivandte sich um, ohne zu antworten. Nach wenigen Sekunden aber schritt sie schnell auf die Mutter zu, ergriff deren Hand. und sprach bastig : Ja, Du hast 'Recht, Mama und ich will auch nicht zögern. Dir den Grund meiner Erregung zu. verrathen. Damit werden Eure, besonders des Pa pas strsnahnungen, mich dem Herrn Holm, bemerkbar zu machen, mit einem Schlage beendet sein. Wenn ich nämlich auch wirklich des Vaters Wunsch erfüllen wollte, so konnte Herr Holm doch nimmermebr mein Bräutigam werden, weil" Nun weil " Weil ich bereits einen Bräutigam habe." Nicht möglich !" Ich spreche die volle Wahrheit ! Ich liebe und werde wieder geliebt !' Mein Gott! Jst das' eine Neuig. keit !" rief Frau Mertens, indem sie die Hände zusammenschlug ünd ihre Tochter wie eine übernatürliche Erscheinung an starrte. Aber sage mir, Elschen, wer. wer ist denn Dein Auserwählter und was ist er ? Ein Graf oder ein Baron ?" Keins von Beiden, Mamachen," entgegnete Else fast ein wenig schnippisch, ein Postsekretär!" Post Postsekretär? !" rief die enttäuschte Frau, während ihr Gesicht sich verdüsterte. Ja, Mutter, nicht mehr und nicht we niger ! Aber ein hübscher, 'braver junqer Mann ist er. der's gewiß zu etwas vringen wird. Wir . lieben uns au vollstem Herzen und haben heute ein ander ewige Liebe und Treue geschworen!" Frau Mertens ließ sich erschöpft auf das Sopha nieder. . Ein Postsekretär," murmelte sie, o .weh, o weh, was wird der Vater dazu sagen ! ßr wird ihm nicht gefallen...." Nun, der Papa will ihn doch nicht heirathen ! Wenn er nur mir gefällt und mir gefällt er, Mutter, das glaube. Wir werden nicht von einander lassen. Er ist aus guter anständiger Familie sein Vater ist Portier" Portier?!" stieß Frau Mertens, sie unterbrechend, entsetzt hervor . und schnellte vom Sopha auf. Kind, Else Du willst den Sobn eines Portiers heirathen?" Nun, warum denn ilicht ? Vater ist doch selbst nur Portier." O, bitte sehr, Hausverwalter ist er ......Herrgott, da kommt er gerade! Ich ahne, daß es jetzt ein furchtbares Gewitter geben wird !" Sie hatte kaum vollendet, als die Thür sich öffnete und ibr Mann bereit trat. Donner und Doria !" schrie er zorn bebend, während die Adern seiner Stirn hoch anschwollen, ich habe eine überraschende Entdeckung gemacht !" ; Eine Entdeckung?" stammelte Frau Mertens in Seelenangst, scheu nach der Thür blickend. Ja, eine Entdeckung, für welche ich dem braven, aber geschwätzigen Stöbert nicht dankbar genug sein kann. Ich habe ihn ausgefragt und er hat Alles gestanden!" Was hat er denn gestanden, Jakob V' Daß die Bouquets, welche er, wie ich bemerkt habe, seit mehreren Tagen regelmäßig hier heraus transportirt, für Jiiemand anders bestimmt, sind, als für die höre unö staune sür die Braut Holm's!" ' ' , Erleichtert atbmete ftrau 'Mertens und . wohl auch ihr Töchterchen auf. ' (" Herr Holm hat eine Braut ?" fragte . Erstere überrascht. : (Fortsebung folgt.)
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mm n MMM i Y! (Goldene .Medizinische Entdeöung) Deilt alle Ausschlage o einer gewöbnNchen Finne vd?r Blatter bis zu ten lcollmmste .,,, i&.tA,i.iJ. - ' - , j f.... vw..tMr) V7 1 1. 14 Ulll chuppigk.it d,r tHauhtit dtt Haut, kur, aCe durch unreine Blut rerun'achten Srankbeiten erden durch diese michttge, rewtgende und stärkende Armet überwunden. Unter tim wohUhitizen lZinfluffe bellen rotze freffenve eschware.rasck. Ihre raft dat Vch namkntllch in der HeüunF ro Schwind stechte. ose,L a,h. Blntschwären. Ka.dunkelr?, wu. fMtM.$5n' skrofulösen 4,ss,würe und eschwulsten, VuZtgklenkkKxankhett, Knie? schwamm, rops oder dickem HalS und erwei, M? D,fen gezeigt. Man seöd , Cent tn SÄr?Jat.?ine ra? colorrrten Abbildungen au. Abhandlung üb Lamdankheite, oder den. selben Betrag für die Abhandlung über Ckrcfelleiden. ' V?2 ß!2. ik da, Lebrn." Man reinige 5 gründllch durch den Gebrauch von Dr. Plerce't Golden . I?SC0J?,T unv mxtt Dndaung, eine SffiiSS-fcft Die Schwindsucht, tZe eine Tkroselkrankhelt der Lunge ist wird durch dies Sotteszabe u inem HeUmtttel schnell und fiütx Jn i"11! Fortschritt geyemmt vno geheilt, wenn daö Mittel ingenommen mxt, ehe das Leiden die letzten Etaktea erreicht. Wegen ihrer wunderbaren Macht über diese schreckliche tödtliche Krankhett bat Dr. P te rr, alS ,r ttese jetzt berühmte Arznei zuerst dem Publikum dar, bot, im Ernst daran gedacht, sie tue 'odumptln cutt''kSchwindsuchts-Httlmittel,zu nennen, hat aber diesen Namen fallen lassen, weil derselbe ,n ieschrantt ?'K eine Arznei, welche infolge ihrer wunderbaren Wer. einiaung tonischer oder stärkender, atterativer oder safte, ??ittylnltXt antlbtliöser, brustlöseuder und nährender Etzenschaften ohne Gleichen ist, nicht nur alZ ein Heil, mtktel gegen Lungenschwindsucht, sondern gegen alle Chronischen KranKhetten Leber, des Blutes und der Lunge. Ä SSW!: ficht oder am Leibe hast; wen Du hauftgen opfschmer, d Schwindel, Uebelgeschmack im Münde, inneMche Hlbe oder Frösteln. abriZchselnd mit heißem Blutaudranz. i."" .2 tedergeschlagen und von düstern Wo?. MM ?.''!! ras IIM,3Ä man nur 'wige dieser Symptome. AIS ein Heilmittel gen alle solche Me ist vr. kiere', Loläen i Äedical iiw0Tery ohne Gleichen. Ä&tttt0J?le' lutspLi,. Kur,, athmigkett, strohrenentzündung, chltm, men Hüften, Schwindsucht und rerrvandte Leiden ist fte ein nnfepimreZ Heilmittes. . gMMi.SkÄ Preis A.vo, Vorld's Oispsnsary üedical Association, igknihümer, 6ö3 Main etr., Vnffals, . y. - - -- , ----r x icivc $öOO Selohttung wirb von den Eigentblimern von Dr. Saze'S gatarrd Remedy für einen Ksiarzhfall, welchen sie nicht kuriren können. auSaebot. X Wenn man einen ekelbaften oder Ji ' M "Nieren Ausfluß auS der Nase, tbkil. weisen Verlust deS SeruchS. r Amtit& h l.lil. Ifil. ctr . , ,,.,, v.l. viuit ugrn, dumpfen Echmer, oder drückendes töesühl im Kopfe hat! tie$l$mati 2flU!enU lle .den tJFkffP''?''! R'M'dy- bellt die schlimm. von Katarrh, gpfexkältung und k" arrhalem Kopfschmerz. 60C.tS. ie lZfstöö der Zndimm SVöbWMe imxfiehlt ftch zur Anfertigung von Nennungen, Cirkularen, Briefköpfen, Preislisten, Quittnngcu, Eintrittskarten, Mitgliederkarteu, Brochüren, Constitutioncu Mreßkarten.
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Ciscobahn .Zeit 'Tabelle. Nnkunll und Abgang d,r SlstnbaZnillik in IndlanaKolii. an und nö Sonn tg den 2'. Januar 1S38. Skssersondille, Nadisoa und IkdiovapollI ölsenoalzn. Abgang: Kuknuft: kidr tag... .tS lkZIJ,dKNadaU. ,. . ?-a,krSl 8 ,5 lK'Zdstrrtägi ea 3ni ckad atl 3.M Srn I . r? 6 Sa ist. Cs p ttg. 6.45 sin I 6t 8 Sötazlv. ? Vandalia Lwe. U Trai .... 7.A L , chntlzuk, JlSCa 5 fP V 13.00 I Rail und Ztt...tf.iC Ca Xttxt tourt ee. 4.00 og tftrre t 4 40 psetn mx n.cor ffrftc ..... 4 isB Western Stall. . .10 0 Sa Lchnell,.. 334 levelaud, .olnrsbn, ktnnnnan nd 3nbt napoli isendahn (ee Line.) 4.on r derso ...10.10 B t)ntn C Cs. 10.05 1 6t 8 i tag 6.10 Ca mx .11 ? jB Cx.... 7.10 Km ..I5StL,1 6 30RH nfccrioa e 1 n. k... 1. il sshkn 83.ia Nu, . y -um 91. WM Km rigttvood Didifiou, T T. E. und I. SgangttLlich. 4.l0v. ' 10J0 11X5 Ca 3.00 tällich. N ' 6 40 32a täglich. .40 Ca I0 4ja 11 SS Km lSRa 30 9tm täglich. 4.40 Rs 4Am. n i i Eineinnatt, Indianapolis, St. Lonis n. hieag MBt. 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