Indiana Tribüne, Volume 9, Number 292, Indianapolis, Marion County, 12 July 1886 — Page 3

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UusHuldlg derurthellt. Original-Roman von I n I i u i Keller. (Fortsetzung.) Ale in Gott, Hedwtg, wie exaltirt Stö denken!" entgegnete er bestürzt. Ich beabsichtigte nicht, Sie zu beleidigen." Das ist nicht wahr! Ihre Worte können nicht ernst gemeint sein, sie können nur den Zweck haben, mich zu kränken ! - Wie Sie verlangen, ich solle micb von Walter trennen, ich solle ihn verlassen, weil er unglücklich, elend ist, weN ein verhängnißvolles, furchtbares GiÄlück - ihn jix die Sünden Anderer leiden und buen läßt?! Sie haben den Mutb, mir ein Gefübl zu beu-cheln-" Heucheln Hedwig ? !" ,ie heucheln ! Denn wenn Sie auch nur die leiseste wirkliche Zuneigung für mich empfäiideli. dann könnten Sie mir nimmermehr ein solches Anerbieten machen müßten Sie selbst mich doch verachten, wenn ich dasselbe annähme! Ein Weib, das miter solchen Umständen den Mann verläßt, den Betheuerungen eines Anderen Glauben schenkt und dicsent folgt, ein solches Weib ver dient, daß man mit Fingern auf sie wein an den Pranger mit ihr!" Um Gottes lvillen, Hedwig, mäßigen Sie sich, berubigen Sie sick ! Sie siebern !" ; Ja, ich fiebere; denn wie Feuer brennt mir das Blut durch die Adern ob der mir angethanen Schmach, und der Boden brennt mir unter den Füßen ! Ich werde noch beute dieses Haus ver lassen." Hedwig ! Ich bitte, ich beschwöre Sie, lassen Sie sich nicht von dieser wahnsinnigen Erregung fortreißen ! Ueberdenken Sie später morgen, oder wann Sie wollen, in Ruhe noch einmal, was ich Jbnen gesagt, und entscheiden dann!" Wollen Sie mich noch länger martern 2 Und wenn ich im Staube um kän, üxun ich mein Leben in bitterster Noth und tiefem Elend beenden müßte wenn slle Dualen dieser Erde mir be schieden wäre so würde ich Ihr und jedes ähnliche Attbieten empört, getränkt zurückweise J2sch bin stolz darauf, Sas Weib BartHold's zu sein ; dis er Kidet unschuldig er ist ein Märtyrer. Ich liebe ihn tausendmal mehr, meine Treue zu ihm ist um so unwandelbarer, gerade weil er unglücklich ist und wenn ?ie nicht wüßten, daß es niedrig und verachtenswerth wäre, einen geliebte Mann, weil er im Unglück ist, zu Verlage so sind Sie in Wirklichkeit incht der, für den ich Sie hielt !" Bernhard senkte das Haupt vor ihren flammenden Blicken, die wie Feuer in sein Seele brannten. Ein tiefes, hei"ßes Wch durchzog sein Herz glühende ÄUitbe übergoß sein ernstes Gesicht, ein Gefiihl unendlicher Beschämung ergriff ihn. Er kanl sich so klein und armselig vor neben dieser Frau. Er wagte kaum mehr, sie anzusehen, und als er endlich seinen Blick toieder erhob,da spiegelte sich höchste Verehrung und Bewunderung in demselben. Er txat näher zu ihr heran und sagte mit zitternder, tief bewegter Stimme : Wenn Sie sich von ,nir gekränkt glauben, . sv verzeihen Sie mir, Frau Äarthold. Mein Ehrenwort darauf, .kak mir nichts ferner lag, als Sie zu beleidigen oder in irgend einer Art zu verletzen. Mein Ehrenwort aber auch darauf, daß ich mit keinem Worte mehr uf das zurückkommen werde, was ich Ihnen heute gesagt. Lassen S diese Unterredung vergessen sein, vergessen für alle Zeiten. Ich jehe ein, daß ich mich einer Täuschung hingegeben, daß ich Sie und Ihren hoheitsvollen Charakter unterschätzte. Sie haben mich eines Besseren belehrt und mir eine gute,wenn nuch bittere Lehre ertheilt. Verzeihen Sie mir!Jch will Alles aufbieten, um Sie diese Stunde vergessen zu machen, ich werde jeden Ihrer Wünsche respckti n zmr laden Sie den Vorwurf nicht auf nein Gewissen, daß Sie meinet wegen dieses HauS verlassen, daß ich Schuld daran bin,, wenn Sie von neuem den Kampf ums Dasein beginnen müssen. ' Bleiben Sie, verehrte Frau Barthold, wenn Sie es wünschen, mag ich Ihnen fortan ein Fremder sein, nur bleiben Sie!" Er blickte mit banger Erwartung die vor ihm Stehende an, diese aber entgegneie mit ruhiger Festigkeit : Mein Entschluß steht unwandelbar fest. Ich gehe noch heute !" ' Sie sind grausam! Habe ich denn eine so harle Strafe verdient, weil ich mich von den heißen Gefühlen meines Herzens hinreißen ließ V Ich bedauere, wenn Sie sich einen Vorwurf inachen zu müssen glauben,aber ich würde keinen Augenblick der Ruhe in diesem Hause mehr verleben. Die Erinnerung an diese Stunde würde mich nimmermehr verlassen, ich wäre hier gar bald Ihnen und mir zur Last." Sie war bei diesen Worten der Thür zugeschritten, und schweigend hatte Bernhard ihr nachgeschaut. ' Im nächsten Moment hatte Hedwig daS Zimmer verlassen, und Bernhard stand allein in demselben. Er seufzte tief auf und beschattete seine Augen mit der Hand. Es war eine romantische Idee," flüsterte' er leise, aber sie zu vergessen, wird mir nimmermehr gelingen!" XIV. Als Hedwig in ihrem kleinen freund lichen Zimmerchen angelangt war, brach ihre Fasjung zusammen. Sie warf sich auf das kleine Sopha nieder und begann laut zu schluchzen. Warum sie weinte, hätte sie selbst nicht zu erklären vermöcht ; aber sie war tief erschüttert, und ein herber Schmerz brannte in ihrer Seele. Dann begann sie die wenigen Habseligkeiten, welche sie besaß, und die sie zumeist wahrend der letzten Monate sich angeschasst hatte, zusammen zu packen. Es dunkelte bereits, als sie mit dieser Beschäftigung zu Ende war. Sie blickte auf die kleine Wanduhr, deren Zifferblatt sie in dem Halbdunkel kaum zu erkennen vermochte, und sprach leise: . . .

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ES wird Zeit ich XoVi zur Mhin gehen." Ohne 'zu schwanken, verließ sie ihr Stübchen und betrat gleich darauf das Wohnzimmer. Frau Elaus -saß in ihrem Lehnstuhle und blätterte : in einem ' kleinen Buch. Bernhard stand neben seiner Mutter,auf deren Sessel seine Hand ruhte. Sie schraken Beide zusammen,alsHedwig eintrat, und über das Antlitz der Ztäthin flog das Noth der Verlegenheit, während Bernhard einen Schritt zurück ans Fenster trat. Verzeihen Sie, lvenn ich störe, Frau Claus," begann Hedwig mit fester Stimme, Sie werden wissen, aus welchem Grunde ich Sie aufsuche." Die alte Dame hatte ihre Verlegenheit schnell überwunden. -. Sie blickte Hedwig mit großer Freundlichkeit an und erwiderte : Mein Sohn hat mir bereits gesagt, daß Sie uns verlaffen wollt, so schnell so hastig noch heute, und ich muß offen bekennen, daß diese Mittheilung mich in lebhafte Bestürzung versetzt hat. Ich darf wohl behaupten, daß ich Sie gern, ja daß ich Sie recht lieb gewonnen habe, Hedwig! Ich habe mich außerordentlich an Sie gewöhnt, und es wird mir schwer, vielleicht unmöglich werden, einen Ersatz für Sie zu sinken aber mein Gott! des Menschen Wille ist sein Himmelreich ! Ich besitze keine Macht, Sie zurückzuhalten,, ich bin ge nöthigt, Ihrem Wunsche zu willfahren ! . Aber noch heute wollen Sie fort ?" Ist das nicht vorschnell, nicht übereilt ? Ich sege Ihnen im Voraus, daß ich Sie nicht zurückhalten werde, wenn Sie Jh rem gestatten Sie mir den Ausdruck Ihrem Eigensinn folgen und noch an diesem Abend .gehen, obwohl ich auch wiederum zugestehe, daß es meinem Sohne die größte Ueberwindung kostete, mich zu dieser Ewilligung zu bewegen. Es ist Ihr fester Wille, .uns noch beute zu verlaffen V V Ja, Frau Räthin," Bernhard sagte es mir. Nun gut. so will ich Sie mit meinen Vorstellungen nicht quälen. Sie sind selbstständig genug, um sich entscheiden zu können. Sie kommen demnach, um mir Adieu zu sagen Ja und um Ihnen zu danken für die Freundlichkeit und Güte, welche Sie mir in reichlichem Maße erwiesen," Bei diesen Worte ergriff Hedwig in aufrichtiger Dankbarkeit die Hand der alten Dame und preßte dieselbe an ihre Lippen. Diese zarte Aufmerksamkeit rührte die Räthin. Sie zog Hedwig zu sich herab und berührte mit ihren Lippen leicht deren Stirn. Sie sind ein braves, edles Weib," sagte sie bewundernd. Warum müffen gerade Sie so bitter und schwer leiden V4 Ein tiefer, lang gezogener Seufzer durchklang das Gemach und ließ die öläthin erschreckt verstummen. Eine glühende Nöthe färbte das Gesicht Bernhard's. Er hatte es nicht vermocht, den Seufzer, der sich übermächtig aus seiner tiefbewegten Seele drängte, zurückzuhalten und sckämte sich dieser Schwachheit. Er, der Spötter der Sentimentalltät, der Gefühlsweichheit, verstand so wenig, sich zu beherrschen ! Unwillkürlichst wider Willen,blickte Hedwig zu ihm, und Beider Augen trafen sich. Da durchzog plötzlich ein neues, wundersames Gefühl des jungen Weibes Seele. Mit einem Schlage, wie von einem Zauberhauch bewegt, schwand die Verachtung und der Zorn gegen Bernhard aus ihrem Herzen es war einer jener Momente, welche die scharfen, von der Exaltation beeinflußten Gefühle eines durch Unglück krankhaft empfindlich gewordenen Herzens läutern und klä ren. Rasch entschlossen trat sie zu dem so schwer Gekränkten und sprach mit leiser, leicht zitternder Stimme : Ich habe ie vorhin verletzt und gekränkt, Herr Elaus gewiß, ich sehe das jetzt ein. Verzeihen sie mir. Meine schroffen Worte wurden von der übergroßen Erregung, in welche Ihre Eröff' nungen, Jbr Antrag mich versetzt batte, diktirt." Frau Hedwig !" rief er freudig auf athmend, lndem der auf seinem Antlitz lagernde Schatten wie von einem heiteren Frühlingssonnenstrahl erhellt wurde sie aber fuhr hastig fort : Gestatten Sie mir, daß ich Ihnen nun tneinen Dank ausspreche für das Opfer, welches Sie bringen wollten, um meiner Zukunft willen. Es thut mir weh, wenn ich Sie durch meine Ablehnung betrüben mußte ; ich bereue, durch die Art und Weise derselben Sie gekränkt und beleidigt zu haben ! Glauben Sie mir, daß ich Sie nicht verkenne, daß ich von Ihrer ehrlichen Gesinnung und Jhren gütigen Absichten jetzt, nachdem ich ruhiger geworden voll und ganzüberzeugt bin." Ohne daß ste es wehren konnte, hatte er ihre Hand ergriffen und dieselbe an seine Lippen gesreßt. Tausend Da ak für diese Worte," sagte er bewegt, sie lindern die Enttäuschung, welche mir beschicken ward. Aber Sie w"Uen wirklich gehen Z" Ja-leben Sie Wohl !" Noch eine Sekunde blickten Beide ernander in die Augen dann wendete sich Hedwig ab und trat wieder zu der 3!äthin. Diese hatte unterdeffen um jenes klei ne Auch, das sie in der Hand gehalten, eine Hülle von Seidenpapier geschlungen And reichte es nun Hedwig, indem sie sagte : Nehmen Sie dieses kleine Buch, ein schönes, poetisches Werk, zum Andenken an mich hin. Ich hoffe, daß Sie oft mals darin lesen und dabei ein wenig an mich denken werden. Sie haben mir nicht zu danken, nein, nein, Sie thaten in vollstem Maße Ihre Pflicht, ich werde Sie sehr, sehr schwer vermissen. ; Und nun gehen Sie mit Gott !" Es schien fast, als ob eine Thräne in den Augen dieser sonderbaren Frau schimmerte und ihre Stimme verhüllte, als sie weiter. sprach und dem jungen Weibe in herzlicher Weise Glück und Wohlergehen sür dieZukunst und endlich die ersehnte und erhoffte Wiedervereinigung mit dem Gatten wünschte. . ' Tief bewegt, mit thränenvollen Auaen.verliek Ledwia endlich das Zimmer.

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Ä)er Ahsled von ten Lcitlcit; die sid ihrer so freundlich angenommen, lvard ihr schwerer, als sie geglaubt. In dem Stübchen angelangt, löste sie die Hülle von dem kleinen Buche, das ihr die Räthin geschenkt, und öffnete dasselbe. Es enthielt kleine Gedichte und Lebenssentenzen, aus den Werken der größten Dichter zusammengestellt. Flüchtig durchblätterte es Hedwig, ganz in ihre Gedanken versunken da blieben ihre Augen plötzlich erstaunt auf. einem klei nen Eouvert haften, welches zwischen zwei Seiten lag und das die Aufschrift enthielt: Für Frau Hedwig Barthold." Hastig öffnete sie das Eouvert und hielt eine Banknote, einen Hundertmarkschein in der Hand. Geld," murmelte sie faffungSlos von ihm ? !" Aber das Eouvert enthielt noch ein anderes Papier, einen kleinen Briefbogen, welcher mit undeutlichen und un sicheren Schriftzügen bedeckt war. ' Hedwig erkannte die Handschrift der Räthin und las : Ä!eine liebe Frau Hedwig ! Sie verlassen mich leider noch vor dem heiligen Weihnachtsfest, so daß mir die lang ersehnte Gelegenheit, Ihnen den Dank für Ihre aufopfernde Pflichterfüllung und tt rege Unterstützung, welche Sie mir weit über meine An sprüche hinausgehend gewährt haben, beweisen zu können, geraubt wird. Es würde mir ewig als ein Vorwurf erscheinen, müßte ich auö diesem Grunde das, was ich seit langer Zeit für Sie bestimmt, zurückbehalten. . Hatte ich nur einen Tag früher von Ihrem Entschluß, mich zu verlaffen, Kenntniß erhalten, so würde ich erst dieKleiniakeiten,welche ich Ihnen für das Weihnachtsfest zugedacht, besorgt haben, so aber ist mir da nicht mehr möglich, und ich kann nichts Anderes thun, als Sie bitten, sich selbst durch die Anschaffung dessen,was Ihnen nöthig erscheint und was Sie sich wünschen, zu erfreuen. Zu diesem Zwecke übergebe ich Ihnen hiermit das, was ich für Sie bestimmt und bjtte Sie, es freundlich anzunehmen. Indem ich Ihnen nochmals für die Zukunft alles Gte wünsche, hoffe ich, daß Tie nicht ganz vergessen werden Ihre Sie liebende Antonie Claus." Hedwig blickte bald auf das kurze Schreiben, bald auf daS Werthpapier in ihrer Hand, und Thränen füllten ihre Augen. Ein Gefühl der Genugthuung, daß Bernhard Claus ihren Charakter wirklich erkannt, erfüllte sie, er mußte von dem Gelde wissen, und weil er überzeugt giwesen, daß sie es vin ihm nimmermehr annehmen würde, darum nur hatte seine Mutter diese Zeilen geschrieben. XV. Es hat geläutet, V!inna, Wahrscheinlich wild michabermals ein Gratulant heimsuchen!" Diese Worte richtete eine auffallend hübsche Dame von etwa vierundzwanzig Jahren an ihr Kammermädchen, welches nach der Herrin Bemerkung diensteifrig aus dem Zimmer huschte. Die junge Dame, eine schlanke, ebenmäßige Gestalt,welche ein hochelegantes, lustiges Morgenkostüm umhüllte, ruhte in vornehm-lässiger Haltung auf der bequemen Chaiselongue eines nur kleinen, aber reizend ausgestatteten Damen Salons. Der ungemein freundliche Lkaum, dessen Wände mit dunkelrothen Sammettapete bekleidet waren, schien in eine Blumenhalle verwandelt zu sein. In allen Ecken desselben standen hohe, üppige Blattgewächse, während dae Brett des Fensters und die Nippestischchen mit prachtvollen, köstlich duftenden Aouquets besetzt waren. Auf dem kleinen, zierlichen Tischvel cher in der Mitte des Gemaches stand, befand sich ein besonders großes und schönes Bouquet, dessen hauptsächlichste Zierde der aus weißen Itosen gebildete Name der jungen Dame : Adele" ausmachte. Mit augenscheinlich ungeduldiger ErWartung blickte Adele Rogall, die einzige Tochter des reichen und angesehenen Kaufmanns Hermann Noaall, auf die Thür, durch welche das Kammermädchen ich entfernt hatte,und auf dem hübschen, eingeschnittenen Antlitz, mit dessen zar em Teint das hellblonde Haar anzie hend harinonirte, malte sich der Aus druck der Enttäuschung, als die Dienerin nach wenigen Sekunden allein daS Boudoir wieder betrat. ' Nun ?" fragte Adele hastig, Nie mand?" Der Postbote, gnädiges Fräulein," war des Kammermädchens Antwort, welcher wieder mehrere Briefchen, für Sie brachte." Gieb," rief Adele ungeduldig, indem sie der Dienerin die für sie bestimmten Billete abnahm. Und nun laß mich allein' Erst nachdem das Kammermädchen ihrer Weisung gefolgt war, begann Adele, die Briefe zu öffnen. Sie widmete jedoch keinem derselben besondere Aufmerksamkeit, sondern schien .den In halt jedes einzelnen nur zu überfliegen, und als der letzte geöffnet war, da warf sie alle mit enttäuschter Miene auf das neben der Chaiselongue stehende Tischchen nieder. Ermüdet lehnte sie sich zurück, und der Ausdruck ihres Gesichts verfinsterte sich. Ihre feinen, schlanken Finger zerzausten ungeduldig und erregt die echten Spitzen ihres kostbaren Kostüms." Nichts von ihm," sprach sie leise, während ihre Brauen sich dicht zusammenzogen, keine Zeile, kein kleines Zei chen der Aufmerksamkeit !" , Ihre hübschen Augen blitzten empört, und den armen Spitzen wurde von den schlanken erregten Fingern übel mitgespielt,svährend die junge Dame in ihrem Selbstgespräche fortfuhr : Er scheint meinen Geburtstag ganz vergessen zu haben, trotzdem er seit nun mehr drei Jahren in unserem Hause ver kehrt. Er gedenkt meiner vielleicht gar nicht mehr, und ich, ich verbringe meine Tage damtt, aus ern Zeichen semer Zuneigung zu warten, ich theile unter die besten und ehrlichsten Bewerber Korde aus und lasse meine Jugend dahingehen, ohne die Betheuerungen eines Anderen zu erhören seinetwegen ! Aber, mein

töott waMnt handle !ch sö thöricht? Hat er mit denn durch ein Wort, einen Blick Verrathen, oder auch nur angedeu. tet dcrß er mir seine Neigung schenkt? Ist nicht achtlos und kalt an mir vorüber gegangen, klangen die wenigen Worte, oie er an inich richtete, nicht immer schal und oberflächlich ? O, gewiß er verkeim nur in unserem Hause, weil er mil Max befreundet ist, weil er gern Cello spielt und an den Quartett-Aben-den theilnehmen will! Warum kaprizire ich mich auf diesen Mann V Warum lasse ich den Eigensinn meines Herzens gewähren, das nur ihn, ihn nein, nein !" rief sie plötzlich in lebhafter Erregung aus, ich will diese Tyrannei meines Herzens nicht länger dulden, ich will, ei Machtwort sprechen und mit einem Schlage meine albernen, lächerlichen Empfindungen für jenen herzlosen

Mensqen vernichten und unmöglich ma chen ! -. Glaubt er vielleicht, ich solle ihm entgegenkommen? ich solle zuerst sprechen und die Schranke, niederreißen ? Nirn mermehr! Wenn er wirklich daran dächte ich mag nicht nachgeben, ich darf es nicht! Aber was errege ich mich ? Er ist vielleicht ein Verächter der Frauen, er liebt nur Frau Musica " Ein erschallendes Läuten ließ sie innehalten und lauschen. Sie börte die Corridorthür, öffnen und Schritte txtbr nen. Aber dieselben näherten sich nicht ihrem Salon, sie verhallten gleich darauf und hastig ergriff Adele die Glocke, um zu schellen. Wer ist gekommen?" fragte sie das schnell eintretende Kammermädchen. Ihr Herr Bruder Franz," ivar die Antwort. Es ist gut," entgegnete Adele enttäuscht. ,Ach muß diesem unausstehlichen ZustanVein Ende machen," sprach sie entschlössen weiter, nachdem die Dienerin sich wieder entfernt. Eugen Holm ist ein hübscher, angenehmer Mann, der mich aufrichtig liebt, und für den sich auch in meinem Herzen ein gewisses Gefühl zu regen scheint, er ist reich, unabhängig und für mich jedenfalls ein Pas senderer Gatte, als es der Herr Ministerialbeamte Bernhard Claus wäre ! Ich werde mich heute noch entschließen und das Lcbensglück des armen Holm mit meinem Jawort besiegeln !" Sie blickte mißgestimmt, beinahe sinster vor sich hin und sah erst wieder auf, als ihr Bruder, Franz Rogall, der hübsche junge Aann, welchen wir bei der Austragung der von ihm verlorenen Wette kennen gelernt haben, im Zimmer erschien. Nrni, Schwesterchen," fragte er scherzend, darf ich fragen, wie die Aktien für meinen armen Freund Eugen stehen ? Roch immer unter pari ?" Nein, Franz," entgegnete Adele be? stimmt, sie sind bedeutend gestiegen." Das freut mich außerordentlich, Delchen ! Du weißt, daß der Papa Herrn Holm auf heute Mittag eingeladen bat, und daß dieser hofft, dann Deine Entscheidung zu vernehmen. Wird dies wirklich der Fall sein?" Ja, ich will ihn nicht länger in Ungttvißhelt lassen." Schwesterchen! Das klingt ja beinahe, als wenn Du Du nickst! Laß Dich umarmen ! Aber höre 'mal, jetzt siehst Du weder wie eine glückliche Braut, noch wie ein frobes Geburtstagskind aus. Was fehlt Dir denn? Deine Augen sind gar nicht so klar und bell wie sonst !" Ich habe schlecht geschlafen. Sage einmal, Franz, werdet Ihr heute Abend Quartett spielen ?" Quartett ? Wabrscheinlich." Habt Ihr denn Herrn Claus benach richtigt?" Natürlich. Er weiß ja, daß Dein Geburtstag ist. Hat er Dir denn nicht gratulirt?" O doch, doch," antwortete sie hastig, mit mißlungener Verstellung, meinst Du, daß er die Gesetze der Höflichkeit und guten Sitte verletzen könne V Kopfschüttelnd blickte der Bruder sie an und sagte dann lächelnd : Du bist ein kapriziöses kleines Ding! Der gute Eugen tvird manchen K'ampf mit Dir haben. Er , ist ohnedies zum Pantoffelhelden geboren !" Das weiß Gott !" seufzte Adele leise und ließ den Kopf sinken. 5 Am Abend desselben Tages war eine kleine, aber sehr gewählte Gesellschaft in den großen, prächtig ausgestatteten und glänzend erhellten Räumen des Zlogall 'schen Hauses versammelt. Den Mittelpunkt, die Königin derGesellschaft, bildete natürlich Adele, und ihre Persönlichkeit gewann noch an Interesse, da man sich allgemein das össent liche Geheimniß" zuflüsterte, daß die schöne Tochter des reichen Kaufmanns heute dem allgemein beliebten und von vielen Frauen und Mädchen umschwärmen Eugen Holm das Jawott gegeben tätt. Diese 3!euigkeit war als vertrauliche Mittheilung" von Mund zu Mrnid, von Ohr zu Ohr gegangeii, und die besonders gute Laune, die glückstrah lende Miene, welche Eugen Holm zur Schau trug, schienen das sensationelle Ereigniß zu bestätigen. Die Königin" selber hatte man dagegen schon strahlender und heiterer ge sehen, sie erschien stiller und ernster als sonst, ihre gute Laune hatte etwas Gezwungenes, Konventionelles, und man disputirte im Geheimen eifrig über den Grund dieser auffallenden Erscheinung, ohne eine rechte Erklärung derselben sin den zu könn-.n. Es war kurz vor Beginn d'cs kleinen Festes. In einxm der vielen Nebengemächer des Hauptsaales sinden wir den Herrn des Hauses, den stattlichen Groß kaufman'i 4 Hermann Rogall, und seine beiden Löhne Max und Franz. Sie schienen in ein eifriges Gespräch vertieft zu sein, das erst durch den Eintritt Ade lens unterbrochen wird. Jbr sprecht von mir?" fragte dieselbe schnell, als sie bemerkte, daß der Vater und die Brüder einander offenbar verlegen anblickten. Ihr findet mich heute still, ernst, unleidlich, nicht wahr?" O, sagt es' nur gerade heraus, ich bin auf diese Vorwürfe gefaßt !" Die Gefragten wurden durch das Erscheinen eines neuen Gastes der Antwort überboben. ' (Fortsetzung folgt.) '

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