Indiana Tribüne, Volume 9, Number 290, Indianapolis, Marion County, 10 July 1886 — Page 3

Zur Sicherheit. Bequemlichkeit und Sparsamkeit beim Kochen steht Gas unerreicht da. Zls-Qefctt Gasmaschinen zum Kostenpreise. GAS COMPANY, 7 Soutb Pennsylvania Qtr.

A.EH?SCEE,jr., Amtfk Bank Hauö, Eck, 8. und Viae Strafe, Olnolnnatl, O. Wollmachten ach Deutschland. Deftrneich er chwei tfkrttgL. konsularische Ilndtgg teforgt. Svschasten . f. . lrorntt und fiZe, einkafftrl. EZT" StttttT in Indtl. : Philip Rappaport, Ib. 120 0fr RaiIanb Ctxaii. U KK00040 sorgenvoU vtnü traurig (j Mit mancher Sxanft in die ukuvft. (II w Irr HSitx aat erfll,A gedraucdt bat. wjM tut, itenuxi iutmttn, treure aa zxant -v schwäche und GUI4tJiÄiantün, 1) CiMi A Kam iaMtAM a(im Am I 1 ., ItliHHfl MM IM, y 1 yVcurd) rericcttnte UNS trnzeriscbe Derfo 5f.O chunnt pradlensäier meUinischer Vuznae Occxicucn w;cn. ,as grcicjrnc u, - Seiten, mtt zzdkeilten naturgetreuen 8311 l 1 der, wird fr 26 Lts. in Postmarken, x sorgsam verpaßt, frei versandt. Ltresnre Deutsches Heilinstitut, (J 11 Clinton Place, New Twk, N. Y. J QKfrOQCIO Seuer-Alarm-Oignale. Pent?lanta uafc V artet. HaurtquaNt de Jener ,. ßfi.Strafce und Rt gort. 7 sbel und Bttchigan traft. I Hl Jers,'ttki d SHaflachulettWinftvn ud Nrd-trZe. 13 Nach Ntt v. ah Str. II leUnmi 6tr, und Fort ffiaone So. 14 Sk Jerf, und For. Oa,ne oenu U5 Peru Str. vndNaffachufett H Christian ve. und 2ld Str. HT Part . und Butter Str. U LarrSVl Ltr. n s Wale , Crcher und John Str. 123 Ct&eg c. sad Siebent Str. fcil KU&arna und Udenli N. 13S MerUUn nd Siebent Str. 128 Hansel Str. und L.neoln 117 kuribaud. U8 Central Iw. und cht St, 1Z1 Alabama udrrison Str lß yucmvton und Acht St IU Celleg v. und Zehnte Str. lZK Rv. und Delawar Str l elaioar, und tchtgan Str.. J0. St. I tr nh Jllinoi. 3 Pnnsnlata und Vratt Str. 25 N. S. ngine &u1 Sechft, nah . iMfirrt und St. lair tr. : J2woi und tchigan Str. itt Vnsloanta Str. und Hom ,. :tt VtZftsftVvt nd iett Str. 5L Tnnffe ua f3t3ta Str. U Vn!,lanta und Wtchtgan Str. 214 Jktvoit und Herbert Str. 51 3nUnt 2c. und ichizan Str Uertdta ud Qalaut Str. A4 altfornia und Vermont Str. 15 Bla! nud Vor. Str. tS Jndtan v. und St. Walt St, 17 Stadt-HospUa U Ute nd Nord 6ti. tchiaan und ze Str: 1(11 Ost uud Walnut Str. im Dt und Dritte Str. jH4 SU beute und Homa.d St,. .U Oestwgton, nah Oeft Ett. eiendorf und Washington t, di Bistouri nd So,! tt. S Ektdt, und Qfttn ton Str. M Jltnot und Ohio Str. 41 Iinnefle und afhingto Str. tt t,,n'I Pork House. Jndianola. OH tetjottti und arnland Str. US BisstssUipi und avash Str. 41S Fguso' Pork Hous. 421 1. 0. C. ound Hul. 4 Ins Rs,lu. .Sl JUnoil und er, Str. S2 ZItnotl und Loutftana St, 3 Oefi und ckart, tr. 54 vsl nd South Str. t& Xtflii und Seorgia Str. 7 CeridUn nd Sta, Str. tt O4dtlss As, und Rorxi! tk. 09 SadtfO v. u Tunlo, St, U3 CH uud or,od Str. siZ tntus, v. uvd Kenia s 14 Oto und rrt St, II Jlinsil und ansa 17 otril und Taeotah Str. I South nah Telamar tr. 4? Peunsulvania nd Louiftana St,. U Delamar ud RcTart, Str. 4 Oft nd rt, tt, 45 ZUUmi und vikitana kv. 7 0triniM o. nd radsha St, 55 Ofi nd Sdurn Str. Pnsnlaia Str. nd vadiso Iv. x 113 BeXernatt nd Doahri, Str, 71 Ctritals So, nftjv' äut4 Ctr. r DU und So,ick Str. XI Dasein gto und Btuton Str. 74 Buio bi Stflrjia Str. 7SSsrs.o.d Pine. 71 11 und Batet Str. 71 Btratz,tav.und DiRsn. . 7? Fletcher ,. und DiSon. . 71 Ctntt und Prssx.U ttn 714 Zngltsh und 2aurl t,. 714 Orang und OUv tr. Tll Z$U und Bktchir tt. l, ZS.t . . ,J,rse, tr. gj vashingto und T,laar t, t Oft nd!rl Str. M SttK ylt ad i1n St, SS Tau!tu'n,nftaU. ,. Staate riinal. l OikKn.Tl und Bifiingto St, Ö grau aiflajntl. tt2 chlauchHau, Oft BatVMtonftftt 411 CaiUi und aMt Ctr. 4 Ohts nd Har Str. ii Narnland atz eridta Str. n rtdian nnd Siorgla Stra. 4 11 PrtuatStgnal. 4 -1 Und äftn iedtrhaU, ,SkU lun 9-S Stsnal fü, FuD,u. SchUg, Feuer au. vt LchUgt. Dru ai. &'( UA-1 r Vittail

Unbrn leiten, trntm mm ßelbiMsfinfee Itu T

n4tma.. is v i,

Unschuldig derurtheilt. Original-Romem von Juliu Keller. (Fortsedung.) r cywieg einen AugcndlM, muyam nach Athem ringend, während die Blicke des alten Gärtners wie festgebannt auf ihm hafteten. ' So ward ich nach Naudenstein abgeführt," erzählte Walter endlich weiter, obne da auch nur eine Stimme, außer

derjenigen des mit sichtlichem Widerwil len seines Amtes waltenden Vertbeidi- ' gere, zu u)unncn meiner itv eryoo, uno ohne daß ich Hedwig wiedergesehen hatte. Sie lag im Krankenhause, während ich aus dem Untersuchungsgefängniß in das Zuchthaus übergeführt wurde." Im Krankenhause ? Mein Gott, sie ist vielleicht todt! Nein, nein, sie lebt !" rief Walter mit seltsamer Entschiedenheit, sie muß leben. Vor kurzer Zeit erst hat die gute Seele ein Gnadengesuch an die Negierung gerichtet, eö wurde abgewiesen. O, ich verdiene keine Gnade, es war beschlössen, daß ich, ohne mein Weib noch einmal gesehen, gesprochen, an mein Herz gedrückt zu haben, im Zuchthause sterben solle." Aber wie gelang es Ihnen dann zu entfliehen?" Durch ein Wunder, Schwiegervater, auf seltsame, gebeimnißvolle, fast möchte ich sagen, überliatürliche Weise." Er schilderte nun dem mit höchster Spannung Zuhörenden jene eigenthüm liche Unterredung, welche er mit dem alten Schließer gehabt, die geheimnißvolle Älcde desselben, durch welche der Gedanke an Flucht gewaltsam in ihm wachgerufen wurde, das plötzliche Auffinden der Feile und daS seltsame T'erhalten des Schließers an jenem Morgen, da die klaffende Lücke in den Eisenstäben des Fensters entstanden war. Dieses eigenthümliche Verhalten des Alten blieb wäbrend der folgenden Tage dasselbe." erzählte Walter, er trug immer dieselbe finstere, unfreundliche Miene zur Schau, sobald er meine Zelle betrat und richtete niemals ein Wort an mich,' ja erwiderte nicht einmal meinen A!orgenaruß. Was ich nach meinem' ersten rätbselhaften Fund instinktiv ahnte, ging wirklich in Erfüllung. Nachdem die Feile so in meine Hände gelangt war, fand ich am andern Morgen in einer Ecke meiner Zelle ein festes dickes Seil, und später ein Packet Kleider, dieselben, in welchen Sie mich jetzt vor sich sehen ! Daß ich die Absicht des braven Alten durchschaute, ist natürlich, welcher Grund ihn aber dazu bewog, so edel und barmherzig an mir ni handeln, seine ganze Ezistenz auf'S Spiel zu setzen, um meine ökettung zu ermöglichen, das konnte ich bis heute noch nicht ergründen! Habe ich doch seit jener Stunde, in welcher er mir gesagt, daß er künftig mir gegenüber stumm sein werde, wirklich kein Wort mehr aus seinem Munde gehört ! Es war ein seltsainer, räthselhafter rr Fa r: u, . Mann, den ich niemals vergessen werde, auf welche Weise immer sich mein Leben gestalten möge." Manchmal machte er mir den Ein druck eines Irrsinnigen, eines Menschen, in dessen Gehirn sich eine krankhafte, fire Idee festgesetzt hat. Nun, gleichviel, ihm verdanke ich meine Freiheit, und ich kann nur aus vollem Herzen w'ünschen, daß er für sein Mitleid nicht übel be lohnt worden ist ! Daß die drei Tage, welche ich seit meinem Ausbruch aus dem Zuchthause verlebt. Tage der furchtbarsten Anstrengung, der nnmenlosesten Aufregung waren, können Sie. sich denken ! Wie ein gehetztes Wild irrte ich umher, keine Minute vor Entdeckung sicher. Ich wählte die ungangbarsten, einsam sten Wege und mied die großen, belebten Ortschaften. Ich scheute keinen Umweg und ließ keine Vorsicht außer Acht, um mich vor Entdeckung zu schützen und meinen Verfolgern u entschlüpfen. Die Fürsorge des Schließers für mich war so weit geganzen,daß ich in den Taschen des gefundenen Anznzes Brot und einige Groschen Geld entdeckte es war genua, um mich für die ersten Tage der. Fluch zu schützen, erst gestern habe ich zum ersten Male gebettelt und jetzt, jetzt geht es besser, als früher. Ich bin abgehärtet, gestählt und lasse mich geduldig abweisen ! Es giebt doch noch mitleidige Menschen, welche mich nicht vergebens vor ihrer Tbür stehen ließen. Heute aber hat mich nun die Kraft ganz verlassen. Ich konnte nicht mehr weiter, als ich unter jenem Baum lag, und wenn selbst meine Verfolger mir auf die Fersen gekommen wären, ich hätte nicht entfliehen können, die Füße versagten mir den Dienst. Sie sehen einen alten Mann vor sich, Schwiegervater, einen Greis, das Opfer eines unglücklichen Schicksals: einen schuldbeladenen und dennoch unschuldigen Menschen ! Ich weiß, daß ich Sie nicht erst um Schutz zu bitten habe Sie werden mir denselben gewähren, werden mir beistehen, um Jbres Kindes wil lenk " Der alte Naumann reichte ihm be wegt die Hand und sprach mit leiser Stimme : Gewiß, Barthold; denn ich glaube an Ihre Unschuld. Nimmermehr Ware meine Hedwig Ihnen gefolgt, hätte sie mich verlassen, wenn Sie einer solchen That, deren man Sie angeklagt, wegen deren man Sie verurtheilt, fähig wären! Und darum reiche Ich Ihnen meine Hand, Sie sind mein Sohn, ich will Alles aufbieten, um Sie zu schützen!" Er fuhr sich mit der Hand über die Augen und sprach dann in k?eichem Tone weiter : Als ich damals von Ihrem Vater ging, da sagte ich ihm, daß ich meinem ttinde und Ihnen verziehen hätte, daß ich Sie freundlich aufnehmen würde, wenn Sie eines Tages meiner Hilfe bedürfen sollten ! Nun sind, meine Worte in Er füllung gegangen, und was ich damals gesagt, will ich getreulich halten. Sie werden in meiner kleinen Wohnung, die mit dem aden zusammenhängt, ein Un terkommen sinVen und sich daselbst ver borgen halten. Sie müssen mir aber versprechen, bei Tage das Haus nicht zu verlassen, sondern nur Abends bei völliger Dunkelheit in guter Verkleidung aus gehen. Dann mögen Sie, natürlich mit größter umsichtiger Vorsicht, Nachfor

jeyungen uver Vevwlg anMen, roah rend vor Allem ich darauf bedächt sein werde, deren Aufenthaltsort zu ermitt teln. Freilich, das wird eine schwere und langwierige Aufgabe fein; denn in einer so großen, bevölkeren Stadt ver schwindet ein einzelner Mensch, wie ein. Sandkorn, und wir dürfen nicht einmal bei der Polizei Nachfrage halten, weil uns das da Ihre Flucht jedenfalls allen Behörden und Polizeibureaux angezeigt ist zu leicht verdächtig machen konnte. Wird man doch weist Ver-

muthen,daß der Flüchtling sich bei seiner , Frau aushält und diese sogar scharf be obachten. Es gilt also die größte Vorsicht. Wochen, Monate können verge ben, ehe wir unseren Zweck e7reichen,und Gott weiß, ob das überhaupt jemals der Fall sein wird." Mit feuchten Augen blickte der beküm merte Mann vor sich hin, wahrend Walter Barthold in Rumpfes Schweigerr verfunken war. Nach kurzer Zeit hatte daS Gefährt die Stadt erreicht. Wir nähern uns dem Ziele," sagte nun Gottlieb ?!aumann. Es ist nöthig, daß wir uns darüber einigen, als welche Person ich Sie den Leuten bezeichne. welcve Sie zufallig seyen tonnten." Als einen annen Verwandten," entgegnete Walter, einen Neffen meinetwegen, der Ihnen im Geschäft etwas zur Seite gehen soll bis er eine andere Stellung gefunden." Hm, das läßt sich hören. Es wer den mich vor dem Geschäft mehrere A.änner erwarten, welche Herr Schmelzer fo heißt mein Brotherr für mich bestellt hat, damit ste mir bei der Ein richtung des Ladens behilflich seien. Von diesen Leuten müssen Sie gesehen werden, und ihnen gegenüber bedarf es vor Allem der größten Vorsicht. Sie müssen unbefangen auftreten und durch nichts Ihre wirkliche Stimmung ver rathen. Reden Sie mich mit Du" an, wie ich es auch Ihnen gegenüber thun werde." Xlll. Die Frau Kanzleirath Claus saß in ihrem Lehnstuhle und blickte mit weit geöffneten Augen, aus welchen deutlich Bestürzung und Ueberraschung sprachen, den vor ihr stehenden Sohn an, Ihre ' ineinander verschlungenen Hände, welche ein nervöses Zittern durchflog, die Nöthe ihres Gefichts und die blassen Lippen verriethen, daß die Dame sich in einer außergewöhnlichen Ausregung befand, und die Ursache der selben von ihrem Sohne ausgegangen sein mußte. Deine Eröffnung, Bernhard," sagte sie mit stockender, scharfer Stimme, ver setzt mich allerdings in eine maßlose Bestürzung. Ich will nicht leugnen, daß namentlich in letzter Zeit allerlei unan genehme Bedenken in mir aufgestiegen sind und ich gewisse Ahnungen und Ge danken nicht gänzlich zu Pannen vep mochte, daß Du aber bei Deinem Alter und bei Deinem ruhigen, gesetzten Naturell gänzlich den Verstand verlieren würdest, das hätte ich nicht gedacht. Ich kann nur annehmen, daß eine närrische Augenblicksstimmung Dir die zn mir ge sprochenen Worte diktirte, und daß " Du behandelst mich wie ein Kind, Mutter," unterbrach sie Bernhard ElauS in bestimmtem Ton, Du vergißt, daß ich ein Man bin, ein Mann,dessen Ent schlüsse fest stehen und dessen Wille un beugsam ist. ' Ich habe meinen Entschluß nicht leichtsinnig und unüberlegt gefaßt ; lange bin ich mit mir zu Äkatht gegangen, ehe ich zur Klarheit gelangte. Nun aber bin ich entschlossen,und so leid es mir thut. Dich kränken und unser bisher so gutes Einvernehmen stören zu müssen, bin ich doch nicht gewillt,Deinen Ansichten und Vorurthejlen mein Lebens glück zu opfern !" Dein Lcbensglück? Ich kann Du nur wieverholen, daß Du so thöricht und unüberlegt sprichst, so überschwänglich empfindest, wie ein kaum dem Knaben alter entwachsener Jüngling ! Du bist gewillt. Dich dem Gespött aller Leute, besonders aller unserer Bekannten auszu setzen, und zürnst mir, wenn ich Dir die Thorheit dieses Vorhabens klar zu machen suche." Was kümmert mich die Meinung engherziger, kleinlicher Menschen !" riej Bernhard unwillig aus, jener Leute, die kein Verständniß für die hohen, hei? ligen Gefühle des Herzens besitzen! Welch' namenlose Verblendung wäre es, ihretwegen die edelsten Gefühle zu ersticken und den beglückenden Regungen derselben nicht zu folgen! Mögen sie über mich spötteln, so viel sie wollen, mögen sie mich einen Thoren nennen, gleichviel, ich werde tausendmal glücklicher sein als sie, die nur nach kalten Berechnungen ihr Geschick lenken zu können vermeinen, die mit den Empsin düngen des Herzens wie mit todten Zahlen rechnen wollen, und sur die eö nur eine einzige maßgebende Stimme giebt : die Stimme der Vernunft !" Laß mir Zeit, zu überlegen, mit mir zu Rathe zu gehen. Thue, auch Du dasselbe und verschiebe die Entscheidung noch einige Zeit, einige Wochen, einige Monate vielleicht." Nein, 3)!utter," entgegnete Bernhard mit großer Entschiedenheit, nicht einen Tag länger mag ich die Entscheidung hinausschieben. Zu lange schon habe ich gezögert ich muß Gewißheit erhalten." Du schlägst mir diese Bitte ab,Bernhard ?" Es thut mir unendlich weh. Dich zu bekümmern, liebe Mutter, aber ich ver mag Deinen Wunsch nicht zu erfüllen. Ich werde nock beute mit Hedwig sprechen." Verletzt und erzürnt wehrte sie den Kuß ab, welchen er auf ihre Stirn pressen wollte. - , So handle denn nach Deinem Ermessen," sagte sie kalt, hoffentlich wirst Du die Lieblosigkeit, mit welcher Du mich bebandelst, niemals zu bereuen haben."' s Es war nur wenige Stunden später. als Hedwig Barthold, von einem Ausgange heimgekehrt, allem ln der Wohn stube am Fenster saß und sich mit Wüsche sticken beschäftigte. Die junge Frau war während der Zeit, welche sie im Hause der 3täthin ver lebt, schöner geworden, und von Neuem

ausgeblüht. Wenn ihre Wangen auch die gesmrde Nöthe, welche einst, vor mehreren Jahren, als sie mit Walter Barthold die Heimath verlassen, aus denselben geglüht, noch nicht wieder erlangt batten, so machte der zarte, rosig schimmernde, fast durchsichtig feine Teint ihres Antlitzes dasjelbe nur noch anzie. h?nder. ' ' Der Ausdruck stiller ergebener Resignation, welcher unausgesetzt aus ihrem Gesicht lagerte, das schmerzliche Zucken, das oftmals den schönen Mund umsvielte. und der wehmüthige weiche

Glan;, welcher in den reinen, so unschuldig blickenden Augen leuchtete, erhöhten den Reiz ihrer Persönlichkeit und verliehen ihren Zügen jenen anziehenden Zauber, welchen ein holdes, von stillen seelischen Leiden zeugendes Frauenantlitz auf jeden Mann von Herz und Gemüth ausübt. Es waren Tage der wohlthuendsten Ruhe gelvesen, welche Hedwig nach den Erregungen und Entbehrungen,, die ihr beschieden gewesen, im Hause der Frau laus verlebt hatte. Sie war so sehr in ihre Gedanken vertieft, daß sie nicht hörte, wie die Thür sicb leise öffnete und die hohe Gestalt . ' I - Bernoartvs m dem Zimmer erschien, in blickte das schöne, über die Arbeit ge beugte Haupt, in dessen glänzendem Haar derbelle Sonnenschein spielte, einen Augenblick schweigend an und fragte dann näher tretend : ,',Störe ich Sie, Frau Hedwig V Sie schrak vor dem sonoren Klang sei ner Stimme leicht zusammen und in die sem Erschrecken verrieth sich ihre fast krankhafte Skervosität. Ich erschrak," sagte sie dann, ihn freundlich ansehend, weil ich mich ganz allein vermuthete." Ich hätte Sie nicht gestört," fuhr er leise, dicht zu ihr tretend, fort, wenn ich nicht etwas Wichtiges mit Ihnen be sprechen müßte. Wollen Sie mir eine längere Unterredung gewähren ?" Erstaunen und Verwunderung malte sich in den Blicken, welche sie auf ihn richtete. Eine Unterredung mit mir?" fragte sie zweifelnd, als könne Sie nicht begrei fen, daß ihre Persönlichkeit wichtig ge nug sei, um eine solche Unterredung zu rechtfertigen. Ja, Frau Hedwig, entgegnete er, feine Erregung gewaltsam niederkäm pfend. Gestatten Sie mir, daß ich mich zu Ihnen, an Ihre Seite setze, denn das,. was ich Ihnen zu sagen habe, ist-? ist recht vertraulicher Natur." Seme Worte schienen keinen heunnz higenden Eindruck auf sie zu machen, Sie blickte ihn mit offener Verwunde rung, doch ohne schüchtern und verlegen zu erröthen, an und entgegnete mit weh müthigem Lächelst ; Ihre Güte veranlaßt Sie gewiß wie der, mich aufzuheitern! Wie soll ich Ihrer mitleidigenFreundlichkeit danken?" Bernhard zögerte einen Augenblick mit der Entgegnung und als er endlich ant wertete, da klang seine Stimme etws unsicher und verrieth eine Befangenheit, welche Hedwig noch niemals an diesem festen ernsten Mann bemerkt hatte. Sie täuschen sich, liebe Frau Hed wig," sagte er, wenn Sie glauben, ich beabsichtige nur, mich nrit Ihnen zu un terhalteu. Äas ich Ihnen zu sagen habe, betrifft mein, ja, ich glaube be Häupten zu können, auch Jbr Lebens glück." Ich verstehe Sie nicht," antwortete Hedwig leise, während sie hen Bljck wie der auf ihre Arbeit nied'ersenkte und über die Bedeutung seiner Worte nachzusinnen schien. Sollten Sie wirklich keine Ahnung von dem, was ich Ihnen anvertrauen möchte, besitzen V xait er, indem er sich neben die junge Frau niedersetzte. Nein," entgegnete diese in bestimmtem Ton. Er blickte sie enttäuscht an. Diese Antwort überzeugt mich, daß meine Annahme eine irrige tvar, sprach er, offenbar betrübt. Welche Annahme, Herr Claus ?" Daß die AZittheilungen, welche ich Ihnen zv machen habe, Gie nicht allzu sehr überraschen wurden Ich glaubte nicht, daß es mir so gut gelungen wäre, meine Gesühle vor Ihnen zu verbergen." Mein Gott, ich verstehe Sie nicht!" unterbrach ihn Hedwig. Nun, so wird es der Fall sein, sobald Sie mich . einige Minuten angehört haben werden, liebe Frau Hedwig." Er strich sich, wie um Herr seiner Em psindungen zu werden, emige Male mit der Hand über die Stirn und fuhr dann in seltsam bewegtem Tone fort : Es wird Sie wundern, wenn ich Ihnen sage, daß ich seit langer Zeit recht unglücklich bin, daß die gleichmäßige Ruhe und Gemessenheit, welche ich stets zur Schau trug, nur Maske, nur Ver stellung war. . Aus der'Ueberraschung, mit welcher Sie meine Mittheilungen aufnehmen, erkenne ich, wie gut es mir gelang, mich zu beherrschen, meine Gefühle zu dämmen und zu verbergen. Warum ich unglücklich bin, warum ich eine Maske tragen mußte, fragen mich Ihre lieben Augen ! Die Antwort soll und muß Ihnen nun werden: weil ein schwerer verhängnißvoller Kamsf sich in meiner Seele entspann, weil ich in Zwiespalt mit mir selbst gerieth und fast verzweifelte, aus dem labyrinthischen Chaos meines Innern den rechten, zur wahren Erkenntniß leitenden Faden zu sinden. Nur wenige Stunden der Nuhe habe ich während der verflossenen Mo nate genossen, nur wenige Augenblicke deö wahren Glücks ! Tagelang ging ich unstät und in tiefes Grübeln versunken umher eine Beute meiner einander widerstreitenden Empfindungen und Ge danken. Endlich aber habe ich den lei. tenden Faden gefunden und bin zur wahren Erkenntniß gelangt endlich ward mir unumstößlich klar, woderAus weg des Labyrinths sei und welches Ge fühl meines Herzens den Sieg über all' die anderen Empfindungen desselben da vontragen müsse ! Darum bin ich nun zu Ihnen gekommen und will den Schleier lüften, welcher bis jetzt das Geheimniß meines Herzens verhüllt! Es ist ein süßes, gewaltiges Geheimniß, daS Sie, wie ich jetzt weiß, nurzu sehr überraschen und vielleicht erschrecken wird." Er zögerte noch einen Moment, während sie ihn beinahe fassungslos, wie t.ranmbefangen anstarrte- dann beugte

er t :in Haupt tiefer, dicht zu dem ivrtgen vtt', ib und flüsterte vibrirend : .)Hedwig ich liebe Sie !" 'Wie eine von wildem Sturm verjagte Walke wich alles Blut aus ihren Wangen. Todtenbleich, regungslos saß sie vor ih?n, nicht wie ein Geschöpf aus Fleisch und Blut, sondern wie ein kaltes lebloses Mmrmorbild. Ja, Hedwig," wiederholte er leidenschaftlich, ich liebe Sie, seitdem Sie dieses , Haus betreten, seitdem ich Sie kennen und Ihren Charakter bewundern.

wie eine U)ouva! verehren lernte ! Ich liebe nicht Ihr schönes Gesicht, nicbt Ihre herrliche Gestalt nein, ich liebe Sie selbst liebe das edle, hochherzige, unvergleichliche Weib das Ideal meiier Träume!" In der heißen Aufwallung feiner Ge fühle ivollte er ihre Hand ergreifen da aber gewann die Statue, wie von einem Zauberspr'uch getroffen, plötzlich Leben. Hedwig schnellte von ihrem Sitz empor und streckte mit einer fast hoheitsvollen Geste die Hand gegen ihn aus. Halten Sie ein !" sagte sie mit lauter, volltönender Stimme, welche kaum bemerkbar zitterte, halten Sie ein! Sie vergessen, daß ich ' das Weib Walter Barthold's bin !" Nein, Hedwig, ich vergesse es nicht und babe es niemals vergessen! Daß Sie es sind, hat eben jene heißen, schwe ren Kämpfe in mir hervorgerufen hat mich gequält und gemartert und mir den Weg zur Erkenntniß überreich mit Dor nen besäet. Aus vollstem Herzen bitte ich Sie, mich weiter anzuhören bedenken Sie, daß es sich um mein Lebens glück handelt ! Die Neigung, welche in meiner Seele für Se Wurzel geschlagen, ist eine feste, ausdauernde sie ist kein augenblickliches Leidenschaftsgefühl, das schnell verfliegt, sondern eine jener Em psindungen, die mit dem Herzen alt wer den und erst mit dem letzten Schlage desselben ersterben. Ich habe mich ernst lich geprüft und bin lange mit mir zu Rathe gegangen, ehe ich diese Gewißheit erlangte. Ich trete nun mit der Bitte vor Sie hin, Hedwig, werden Sie die Meine ! O, lassen Sie mich vollen den!" rief er hastig, qls Hedwig ihn in. außerordentlicher Erregung unterbrechen zu wollen schien. Lassen Sie mich vollenden ! Sie sind nicht frei! Sie sind das Weib Walter Barthold's. Aber Walter Barthold ist 'für Sje verloren. Sie wissen, daß ich nichts unterließ, um für ihn zu wirken, daß ich selbst gemeinsam mit Ihnen das Gnadengesuch auf setzte und aufrichtigsten Gchmerz empsand, als ich den Mißerfolg erfuhr. Sie dürfen mir also nicht vorwerfen, daß ich mich eigennützig gezeigt oder gar über das unglückliche Schicksal Ihres Manne tine gewisse Befriedizunfl Arsüyn yüiie. f fm mtlm ui - rl - r rc.tiU7 mitu rrz mich wqr - denn ich liebte Sie damals schon so lannte ich doch nur den einen Wunsch, daß Barthold begnadigt werden möge ! Erst nachdem ich einsehen mußte, haß jede Hoffnung dieser Art vergebens wäre, erst nachdenz ich die Ueberzeugung ge wann, daß das traige Geschick Ihres Mannes sich niemals zu Gunsten seiner wird lenken lassen erst da begann ich zu kämpfen ; denn da erst erblühte die Hoffnung, die seile stille, Hoffnung, daß Sie dennoch die Meine Werden könnten, in mir " Ich will Sie nicht länger anhören," sagte Hedwig hastig, indem sie sich von ihm abwendete, er aber vertrat ihr den Weg und sprach schnell weite? : Bekämpfen Sie Ihre Aufregung. Hedwig, erwägen Sie ruhig und besonnen, was ich Ihnen saae, denn zu viel hängt von Ihrer Entscheidung ab, für Sie und für mich ! Ich will Sie nicht von Neuem kränken, indem ich Ihnen sage : Walter Barthold muß trotz Ihres Vertrauens, Ihres Glaubens, schuldig sein, aber er ist für Sie verloren, er wird das Gefängniß nicht wieder verlassen und was wird Ihr LooS fein ? Wollen Sie immer in solch abhän gigcr Stellung leben, einsam und allein durch 's Leben gehen, ohne Schützer und Stütze .Sie sind eine unendlich feinfühlige Natur, ein schwaches, zartes Wesen, Sie werden auf die Dauer m solchen Verhältnissen nicht existiren können! Niemand würde es Ihnen verargen, weder Gott noch die Menschen würden Ihnen zürnen, wenn Sie die Bitte eines offenen und ehrlichen Mannes, der Sie aus vollstem Herzen liebt, der Ihnen Ihr trübes Loos erleichtern, Sie schützen und behüten und Ihren bisher so dornigen ebenspfad mit Äosen bestreuen will, erhörten, wenn Sie einwilligten, die Seine zu werden ! Ich bin kein schwärmerischer. von augenblicklichen Sinnesenipfindungen hingerissener Jüngling, ich bin ein gereifter, ernster Mann, und ras eben muß Ihnen meine Gefühle, meinen Antrag in einem anderen Lichte erscheinen lassen, wie es vielleicht im .rsten Ausblick, da ich Ihnen das Geheimniß enthüllte, der Fall war Mißverstehen Sie mich nicht, Hedwig! ch verlange nicht Ihre Liebe, ich ver lange nur eine freundschaftliche Zuneigung, und will mir durch die Verbin dung mit Ihnen das Recht erlverben, Sie als meine Gattin zu schützen und Ihnen das Loos zu bereiten, welches Sie verdienen ! Welcher Zukunft gehen Sie so entgegen, meine liebe Hedwig ? Was soll werden, wenn meine Mutter das Zeitliche segnet? Ich weiß, daß Sie dann sofort unser Haus verlassen würden, denn ich kenne Ihre Gesinnung, und von Neuem würde der Kampf um'S Dasein für Sie beginnen ! Glauben Sie mir, es ist keine Sünde, wenn Sie mir Ihre Hand reichen und mich dadurch glücklich machen, Ihr Mann selbst kann Ihnen nicht zürnen, wenn er eilten Fun ken von Neigung für Sie besitzt! Ich habe die nöthigen Erkundigungen bereits eingezogen, Ihre Scheidung von Walter Barthold wird unter den bestehenden Verhältnissen ohne jede Mühe zu veranlassen sein und dann v Genug, übergenug der schändlichen Beleidigungen, mit welchen Sie mich überhäufen!" rief Hedwig nun mit lauter zornbebender Stimme, indem ihre blitzenden Augen mit dem Ausdruck der Verachtung Bernhard maßen, wodurch habe ich'Jhnen ein Recht gegeben, solche Sprache zu mir zu reden und mich wie eine Ehrlose zu beschimpfen " (Fortsedung folgt.)

Jl 0 n MWCM

(Goldene Medizmische Enkköung) Deilt alle Ausschlage on eine gewöhnlichen me oder Blatter M iu r tn irhit ttttttit . . f v u - .vw . ..... - o..wüi.J Yl w I. "V f "iwurc, Tchuppigkeit oder Stauheit der Haut, tun alle durch unreine Blut verursachten Krankdeiten werden durch dies mächtige, reinigende und siarkknde rmet Überwunden. Unter ihrem wohUhätiqen Stnftusie beUen rohe fressende Geschrpöre rasch. Jbre raft bat dkrHetlung vorr Schwindslechte, ose.Ra,h. tutschwäre. Karbunkel,' wn. iEtZtyf' !kr-slösen schwüren und Geschwülsten, Huttgelenk.Krankheit. Knie. schwmm. rops oder dickem HalA und erwei 5!F"s""eigt. Man sende bn Eent t !?5 'U? ei mit eelorrrtea Abbildungen auS. ? & Handlung aber Hautkrankheiten, oder den. selben Betreg s die lbhandlung ber Ekrrfelleiden. 'rK5Z wijU&A 5b,." Man reinige rundlich durch den Gebrauch t Dr. Pierce's Golden '" Die SchMndsucht, tS'Ä ?Mkanktelt der Lunge ist, wird durch tles Sottesgaie von einem HeUmtttel schnell und fläbn cuVmi ""schritt gehemmt unv gebet, wenn daS Mittel eingenommen wird, ehe da, Leiden die letzten Ctadien erreicht. Wegen ihrer wunderbaren Macht öder diese schreckliche tödtliche rankbeit bat vr. P t! re. 2! er diese jetzt berühmte Arznei zuerst dem Publikum dar. b. " örnft dan gedacht, sie eine Consumptlon 5."? " lSchwindsuchts-Hellmittel, ,n nennen, has aber diesen Namensallen lassen, weil derselbe ,u beschrantt 2r eme Arznei, welche infolge ihrer wunderbaren Ber. ewiqunz tonisch oder starkende?, Iterativer oder satte tetbefffinter, antlbUiöser, brustlösender und nährender Eigenschaften ohne Gleiche i nicht nur als ein H.il. Mittel gegen Lungenschwindsucht, sondern gegen alle Chronischen Krankheiten Leber, des Blutes und der Lunge. ..KM ? uiatt schläfrig, schwach fühlst, Stafc bliche HtsaF. oder gelblich brauneleck.n !m i. sich! der am Leib, hast: wenn Du häufigen opsschmer, oder Schwindel, Uebelgeschmack im Munde, tunerliche H,Ze oder Frbstel. abwechselnd mit heißem Blutandrang, hast: wenn Du niedergeschlagen und von düstern Bor. gcfüblen erfallt bist: wenn Teia Appetit nnregelmäßiz und die Zunge belegt ist, dann leidest Dn an Ver, daungSbeZchwde, Tysp.pfl. nd eber, krankheit oder aUiakeit. Ja viclen FA2e SS? nur einige dieser Evmptom,. 8 ein Heilmittel gegen He solch W ist iWriercV. CoWe Äedlc! vinvTNi eiic wtewen. me fettste, Schwindsucht Ist sie ein unfehlbares Heilmittel. Man sende zehn LentS in Briefmarken für Dr. Pierre'S vuch Schwindsucht. Bei Uvotbekern Zitz yavsn, Preis $1.00, "MW" Uoiiss Dispsary IWIcal Association, Eigenthümer, g Main Str., 0fft, 1U Y. $500 Belohnung rolrd von den EigevkhSmern. roa Dr, Sage's Satans Remehv für einen Katarrhfall, welchen sie nicht kuriren können, ausgeboten. Wenn man einen ekettafte der anderen Slusffus, auS der Naie, theil eisen Zerlust de Geruchs, , (4intt4 mSm tsiL. nr . , ' muu tft, tvre llgev, fett CAmm mV . A i A . V ' Mut, (wi xuuicij uirr viuaens1 UeTüDl tin KCfiTC tüL teitaÄ.,,an- i'"tai' ,o'" " Dr. eaje'l Öeto ttj St mi i u tritt tl filtern. Är?;ÄlJ',, - te lSwee der Zndiana RVibÄNs empfiehlt ftch zur Anfeetigung von Nennungen, Cirkularen, Vriesköpsen, Preislisten, Quittungeu. Eintrittskarten, Mitgliederkarten, Vrolhüren. Conftitntiouen .,. Mreßkarten. , ;

.?.?.uktschwSche, vlntfpei,. Kurze alkmiakeit. VtrSK,,t,.'. iTn!!.

gunvung, UIHfC und verwandte Leide

kJ VrX

iTir WH. ' i J 4 "Jfc

Eiscobahu.Zclt.Xaöellc. llnkunst und Udgang der ElsenbatzLzüae in JndlanapottB, an und nach Sonn tag. den 3. Januar 1886. Seffersondille, Nabison a ZudisveoNs Visenbadu. Lbgang: Hasans !: ab r tflg. 4.15 8a I bKN.lnaU. fl.i& n- ? SdhikerU.,. r j? M4m9 Mau zmi um I K U M 81 1 8t3C3 ! I? Lg , 4S I Ct 8 5 Ua 10.4 Bl Vandalia Line. neUtralt .... 7.? ag 9p, r 13.00 ftn Xrtt taute Lee. 4.00 t'actfft tt 11X0 äZnektu? J5Ca RsU snkSet,..luoca 5 ffreß . ... ö, fftXHft . I IRßn Ulstern 93 aU... 10 iO Rat mt , " " ' KR Tieveland, .olnradn, kwttnnan und Zndi. Schnell, ZU napoiu iMday (Ctt Stst.) 93Crti.. 4.00 B nders, ...10.10 Cm 1 Ct 1 Cx tl ,.40 Ca Tütmnm l C1.1U.U5 Co ex.... 7.io aderssn .. , n I.l H 51 rm ... 8 3 ofhen rZo 9tn M 6ta xl P K Rt ctacüicijß vrlgsttoood Lidisio, C. C..nad 3. gang täglich. 4.(0C. 1040 a ' llS Ca 3.00 5t täglich. Z.d0 a 6 40 Km tflalU. 1. 49! lOOCa 11 KR lAlftm IflCltch. 4.4JRa täglich. 745 Na I ragte, .loiLa CtadsnoH, Indianapolis, Ct Sonil a. Chicago rilcnDasB. innzsan uta. Coutlo.g8. 4.00 a Xtittinnatl vLte 11 95 im Jndiana, . lau C8Ci IC. 164Ra int, Kcc 6.40 a'vUUO)ra. Ctttxn Ct.... cti 8 täglich o 44. iMCm Chicago Didifioa. . : U Aon t. tägliche,.. 3.0S Sefactue Stc ..11 14L all e.. L Ceo Burl r 7.10B Chicago ClaUp. 12.10 a Bcftint z 6.10 n CM täglich I x c 1140 Km ietatt Vxt, JÖ Ha Vitttburg, Tineiaaatt Ot. LonU Clscs5i .V icha Kc if l täglich 4 30 Ba I jmoa At. .4g M. ir Mm a I m MM " i uuioi IltUllu ö m U . - . r Im ... r nvramcnccnRiai.U l ua 9tXcc ag. snatagl 1.00 R HP rtftaUAih t Cr tioHA. .11. Ca C X x mmM. Sonntag, kB BDBab ttaflcrn ikatl tgl 4iOBa West, all taguu 10 m t.9fda Chicago Neate dta okosö. hicg. Schnei I Jnb'O ütu m m tag. 11.15 es,,,,... 4.00 C3 htcagor?re,.11.00 h lJndxl', &x. I ntel US Wabash, Ei. Loni, & paeifte. etir khie UaU 7.15 Bm C(Uc9 9teiU8XSBB x 9t Z.15 a tzi ich , 4 kör, 7.10 26 c u f . . u xu at h nu. i.u Wtch. fiüo und cir&lb r.ll-iO A, BOtt uant..-l.Utn Zktdianapeli, und vineenne eilenbabs. Uatl airo 0 745 Ba i Btncinnt, Sxc.io 45 Ca Bincenatl tc . 4.40 fta Sail Coteo f. 49 Ca Cweänati,HamiItoIndiaupAMSisenbai ?lbB t 4.00 Ba onntrlviltee gi Ca Tonr4oUl, tJSi Ba Snbpt St. S.ll.v w., l.r.a.A Z.S0 atl. 11.43 Cm 3nd, 6t&BtiO 4 M mtlnnottCtc X)cSndiana, Oloorntngton nndQeftru eiseadaha. Su lu Usil.. 7,50 Ba an Steig 2c ,,'OZka Ä ff 5 13 00 U a es tugiuu fet afttre O C. täglich ... .... 4.C0C Cm Spee 10.(3 fta tlanucOiAö. 3.43 ftm EffNi.... .8. Oeftliche Dwisto. Otftl.lUaU....4.70Lm I Paeistc rxr... 7 333 ägl. cxrei. .. 90oh J er 13 23fca CUantt 9.v.... 4 02 a WeKer ip .... 4 uRa Zndianapslis aad 0t. Loais Oiseaia Taa GrrnR. e e. X 0 B C täg t c SM Ba Lok4lPag,,?.10a Da, r tägl S4R JbiaaxoltA 4 3w täalich 7.2 Ba oft 6t 8 9t. 5.lü m 9 u Ct fc i tägUch , u et. 10.55 flm LtMt Lrp tgl... 11. m Lonidille,Nev lbany so Chieago.Ltr.Lit. Chicago Crtgl..U.i0Nm Wonon ce 4 4i ich Cito Chicag. ftl Mail 11.1SN Chicago i. tgl.. 3409 ittone cc lOJXißa ich. CU Chic i neu. 3.oea Indianapolis, Decatnr & Springsield. Tee Peo Mail. 8 3LHm I echncEja, r, 3 X)3n Uiontciuna ftec I Mnte,uma Lee tgl ausg Sonnt, b QVLt I ug Sonnt... 8 fcöCa Schell,ug , c ...10 3OA0 1 all 3URa Züge mit r e, Lehaskfsel.T? mit Schlafwagen mn p, Parier. Sur. Cin'ti, Hamilton & Dayton Oahn. kS'TSglich dtti ZSg nach und von GineinnsSi, and allen Ortschaften - Nördlich, südlich n. OelttiS. Pünktliche Verbindung it allen Zögen nach Dayton, Toledo, Detroit & Saijinaw. Wegen Auskunft aud Billet deade ".au sich an den Agenten, Scke JllinotZ Strafe nb Kentnckq Lvenne oder Union Depot. 4?am. Steoenso, U, ?. ?. Oarzard. Agent. 0HI0-INDIANA-MICHIGAN THE BUSINESS TTATJ Vden he travels vants to go qnlct wants to b coinfortable, wants to arrive at destinatloa on tiuie, in fact, wants a. strictly businesa tiip, nnd consequcntlv takes th populär Wabash Route, feeling that he ls sure to tneet his enagernents and contlxxue toprosper &od be happy. .THE TOUEIST ITas lemg since chosen th Wabath OS thm farorite ioutetoallthe Summer reaortaof tk East, North and West, and Winter Eeooru ol the South . aa the Company has f or yearo pro vided better accomTnodations anamon at tractions thau any of its competitora for this c.iassof trarel. Tourist Tickets caa bft had at i oduced rate at all principal 0ClC3es ot thm vraupaoiy. THEPASE

mmm

In scarebof a new home. irher d can eure better retnrns for mslabor, ohouid n. rnember tiiat the Wabash U themost dirett route to Arkansas, Texas, Ransas, Xebraska, and all points South. West, andjtortbwest. and that round-trip land-explorera' ticket atvery lo-vr rate are always on aale at th ticket Offices. Uescriptive advertUing mitter of Arkansas and Texas sent free to all applicants by addressing tho General Tw seuger Agent THE INVALID Will find the Wabash the most conTenieat route to all of the noted health resorts of Illinois, Missouri, Arkansas and Texas, and that the extensive througli car mtern and superior aecommod&flon of thi popolar line will add greatly to his comlort wnüoea route. Pamphlets üescriptive of the xaanr eelebrated tnlneral oprings of the Wefit toxi) Souta sent free on applicatioru THE CAPITALIST Can pret th Information necessary to seemri saf e and profitable Investments In agriculture, stock-raisinff, mknine, lumberlng, ) ny of the many lnriting Leids throushoai the South and West, Dj addressin the uu dersigned. F. CHANDLER, '. Caeriiruttxuindrtlreat.XUUiXCo U.LINOIS IOWA MISSOURI