Indiana Tribüne, Volume 9, Number 289, Indianapolis, Marion County, 9 July 1886 — Page 3

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ÜMnldig derurtheitt. Original.Romnn don I u l i u Keller. (Fortstdung.) ,,cy welv mcyt, was vr woUt," sagte er mit - tonloser Stimme, Ihr scheint mich mißverstanden zu haben !" Mißverstanden 'i So wäret Ihr dennoch nur ein böser Dämon ?" Mit einem Achselzucken näherte der Schließer sich der Thür. Dlwt an derselben aber dtlev er )te ben, sah den befangenen wieder mit jenem eigenthümlichen Blinzeln seiner Äugen an, welches Barthold schon vor her an ihm bemerkt hatte. Da Jör mich vorsätzlich mißzuversiebet scheint," sprach der Alte dann flü fternd und mit eigenthümlich scharfer Betonung, so werde ich künftighin gesckeidter sein und gar nicht mehr mit Euch sprechen. Ich habe keine Lust, mich innötbiger Meise zu ärgern. ' Ich werde künftighin stumm sein, wenn, ich Eure Zelle betrete. Was au ch a l s o g escbehen möge, fragt mich um nichts; denn Ihr werdet keine Ant wort . erbalten ! Hört Ihr, ich bin stumm! Kein Wort mehr wird über meine Lippen kommen. Nichtet Euch also danach und verschont mich mit allen Fragen, welcberArt sie auch sein mögen. Damit basta !" Nach diesen seltsamen, dem Gefange nen unerklärlichen Worten wendete der Schließer sich kurz um und verließ die Zelle. Als Walter am andern Morgen aus einem kurzen unruhigen Schlummer w wachte, ergriff ihn eine furchtbare Auf regung. Ein eigenthümlicher phantastischer Traum hatte ihn während' der letzten Stunde seines Schlafes genarrt und von der Nachwirkung dieses Traumes vermochte er sich auch jetzt noch nicht zu be' freien. Er hatte von der Flucht geträumt, von einer kühnen, gewagten, aber glücklichen Flucht, ganz in der Art, wie der alte Schließer in seinen seltsamen Neben sie ihm angedeutet. ?ioer gerade in dem Augenblick, da seine Füße die Erde berührten, da er sich frei, gerettet fühlte und sich anschickte, in hastige! wilden Lauf über das Feld zu slichen da war er erwacht. Der Bann, in welchen ihn dieser auf regende Traum geschlagen, wollte nicht weichen. ' , ' In höchster Erregung erhob er sich von seinem'Lager und durchmaß unstät den erdrückend kleinen Ikaum der Zelle. Da zuckte er plötzlich zusammen und blieb auf einem Fleck stehen. Seine Augen starrten' auf eine Stelle des Fußbodens und öffneten sich weit so weit, als wollten sie aus ihren Höhlen treten, als wollten sie sich in jene Stelle des Fußbodens vergraben. Wie von Naserei -getrieben, beugte Vartkold sich dann plötzlich hernieder, und seine zitternde Hand hob einen Ge genstand vom Bcden auf es war eine Feile. Gleich einem Irrsinnigen starrte Wal ter das Werkzeug an. Setzt dieser entsetzliche Traum sich weiter fort?" murmelte er mit fliegen dem Athem. Bin ich noch im Schlafe? Nein, nein ich wache meine Au gen sind geöffnet der Traum ist ver flogen." Er betastete das Instrument, als wolle er sich noch einmal vergewissern, daß nicht ein Trugbild ihn narre. Giebt es noch Wunder?" fragte er leise, mit vibrirender Stimme, und wandte den Blick zum Fenster, durch welches ein winziges Stückchen des heiteren, herrlich blauenden Himmels ihm entge gen lachte. In fieberhafter Stimmung erwartete er den Eintritt des alten Schließers. Pünktlich zur bestimmten Stunde off ete dieser die Thür und trat mit sinsterer düsterer Miene, ohne einen Blick auf den ihn Anstarrenden zu werfen, in die Zelle. Guten Morgen!" sagte Walter Bar thold leise, in bewegtem Tone. Der Schließer antwortete nicht. Er blieb einen Moment unter dem Fenster stehen und sab hiuauf dann verließ er die Zelle wieder, schweigend, wie er gekommen war. Äleguttgslos blickte Walter dem Hin ausschreitendcn nach. Seltsanl, unerklärlich," murmelte er. Was beabsichtigt dieser Mann?" " . . . . . Vieruttdzwanzig Stunden sind ver. gangen...... Der Gefangene steht inmitten seiner Zelle unv siebt erwartungsvoll nach der hür, während auf feinem Gesicht die deutlichen Spuren einer furchtbaren Er regung sich verrathen. Er erwartete den Schließer. Die eisernen Stäbe vor dem Fenster zeigen oben und unten die Spuren der Thätigkeit einer Feile ; nur eines kräftigen Nuckes bedarf es, um sie auszubrechen. Wird das geübte Auge Sebastian Hevne's dieselben bemerken? Das Schloß knarrt der sinstere Alte tritt ein. Schweigend und ohne den Gefangenen zu beachten, wie immer seit dem vorigen Morgen, betritt er den Naum sein Blick richtet sich langsam nach dem Jenster aber er sagt nichts. Er muß jene Einschnitte bemerken und dennoch verläßt er die Zelle wieder, ohne ein Wort geäußert oder einen Blick auf Barthold geworfen zu haben. DaS kummervolle Antlitz des Gefan genen erklärt sich eine Thräne tritt in seine Augen. Er übt Barmherzigkeit," flüstern seine Lippen, er glaubt an mich !" -'.'.'' Wiederum sind zweimal vierundzwan zig Stunden verflossen. Es ist mitten in der Nacht einer jener Nächte, die nicht vom intensiven Mondlicht erhellt werden, in welchen aber auch keine absolute Finsterniß, son dern eine tnatte, dem Morgengrauen ahn liche Dämmerung herrscht. In der Fensteröffnung der Zelle Num mer 20 kauert eine lusammenaeboaene gestalt, . welche mit leicht zitternder Hand vas unct eines eues um den stumpf eines Eisenstabes schlingt und verknotet. ES ist Walter Bartbold. welcher den

vor wenigen ägeä gelräümteN Traum nun wirklich erlebt Bald ist die Arbeit vollbrächt. ..... Er reißt einige Male mit kräftigern Zluck an dem befestigten, auS dem Jen ster berabhängenden Seil und scheint von der Festigkeit desselben Überzeugt zu sein. Ein tiefer Seufzer entquillt seiner hestig wogenden Brust.- - Noch einen langen, vollen Blick wirft r hinauf zu dem Nachthmimd, an wel chem wie hinter einem dünnen Gazeschleier die Sterne in mattein, gedämpf ten Lichte funkeln. Dann rafft sein Körper sich energisch zusammen. Gott mit mir !" hauchen seine Lippen kaum hörbar und er tritt den ge fährlichen Nettungsweg an Nur eine Sekunde noch ist sein Haupt vor dem Fenster zu sehen, dann ver schwindet er hinter die Oeffnung und nur das stete Bewegen und leise 3tascheln des um das Eisen geschlungenen Seiles ver räth sein Beginnen.' Wenige Muuittit, nachdem die Gestalt Barthold's verschwunden, wird die Thür leise und vorsichtig geöffnet und eine an dere Gestalt huscht, unhörbar wie ein Gespenst, in die Zelle. Sie schreitet zum Fenster und besteigt den unter demselben stehenden Schemel, Mit angehaltenem Athem, in fieber hafter Spannung beobachten die kleinen, unsteten Augen das Ende des SeileS, und als die Bewegung desselben endlich völlig aufhört, da zieht . die zitternde Stechte ein Meffer hervor und durchschnei det hurtig den Knoten. Im nächsten Moment hat des alten Schließers Hand mit einem kräftigen Schwung das Seil aus dem Fenster ge schleudert. Gerettet!" murmelt der Alte leise, während sich ein heller Schein über sein runzliges Gesicht verbreitet. ',Ex wird entkommen. Morgen früh wird seine Flucht bemerkt werden und dann muß er bereits einen bedeutenden Vorsprung ba ben." Erschöpft steigt er von dem Schemel herab und läßt sich tief aufathiuFnd auf denselben nieder, Mag nun mit mir geschehen, was da wolle," flüsterte er bewegt, Gott wird mich schützen ; denn ich habe nun g esühnt, was ich an jenem armen,, er hängten V!anne gethan !"

XII. Es war. in der ersten Morgendämme rung des anderen Tages. Auf der von dem. Dorfe Hainthal nach der Residenz führenden Ehauffee war es öde und still. 9!ur eines Wanderers Schritte unterbra chen diese Stille, eines Wanderers, der mit großer Hast und Eile seinem Ziele, der noch beinahe eine Meile entfernt liegenen Residenz, zuzustreben schien, Es war eine große Männergestalt, deren Schritte aber trotz ihrer Schnellig keit etwas Schwankendes, Unsicheres und vor Allem ungeheure Erinüdung verrie then. Der Wanderer trug die Kleidung emes ländlichen Arbeiters, und die dielen beschmutzten, ja zcrriffenen Stellen seines Anzuges zeugten deutlich von den Strapazen seiner Wanderung und von den im Freien verbrachten Nächten. Dieser Mann war der Flüchtlinz auS Naudenstein war Walter Barthold. Bon der steten Angst vor Entdeckung ge trieben, eilte er vorwärts, nur aufrechterhalten von der heißen Sehnsucht nach seinem Weibe, nach seiner geliebten Hed wig. Und dennoch wußte er nicht, wie er in der großen Stadt sie aufsinden, wohin er seine Schritte lenken sollte, um die Ersehnte zu suchen ein Borhaben, welches noch erschwert wurde durch die nimmer zu vergessende Vorsicht, welche er anivenden mußte, da man ihn sicher verfolgte und nach ihm spionirte. Aber jetzt erst bemerkte der Flüchtling so recht,, wie sehr die Gefängnißhaft sei nen Körper geschwächt hatte Seine Kraft war schon nach diesen ersten Tagen der Flucht völlig erschöpft, es kostete ihm unendliche Mül)e, vorwärts zu kommen, er fühlte eine immer wachsende Mattig keit und Schwäche in allen seinen Gliedern. Wider seinen Willen mußte er seine Schritte mäßigen und den Weg langsamer fortsetzen. ...... ..Das Athmen wurde ihm schwer wie ein drückender Alp lag es auf seiner Brust. Zu dieser allgemeinen Schwäche mochte auch der Umstand beitragen, daß er wäh rend d?s vergangenen Tages nur sehr wenig und höchst dürftige Nahrung zu sich genommen Er hatte ja betteln, hatte als armer, beschäftigungsloser Arbeiter, der in der ölesidenz eine Stellung anzunehmen beabsichtizte, in den Hütten und Häuschen wenig bemittelter Dorfbewobner vorsprechen und mit den kärglichen Biffen, welche deren Barmherzigkeit ihm reichte, sich begnttgelt müssen ! DaS Rollen eines nahenden Gefährtes erst entriß ihn seinem Sinnen. Er blickte sich um und bemerkte, daß ein Geschäftswagen, dessen Ziel die Zkesidenz zu sein schien, sich in ziemlich schnellem Ämpo näherte. In .demselben Moment hatte Walter seinen Entschluß gefaßt. Als der Wagen bei dem Baume, unter welchen Walter sich.niedergelaffen hatte, angelangt war, stand der Flüchtling schnell auf und rief dem Führer des Ge fährtes zu : He, guter Mann ! Wollt Ihr nicht so freundlich sein, einem müden Wänderer, der vor Mattigkeit nicht weiter kann, ein Plätzchen aus Eurem Wagen zu gewähren und ibn mitzunehmen bis an das Thor der Stadt V : Der Angerufene ließ das Pferd stehen und maß den Bittsteller mit prüfenden Blicken. Als er deffen Gesicht aber einige Sekunden betrachtet hatte, da schien ihn eine seltsame Erregung zu überkommen. Auf seinen von tauseno Falten ; durchzogenen, den hohen Sechziger verrathenden Gesicht wechselte die Farbe und seine Augen schienen den Wanderer durchbohren zu wollen. , Dieser starrte auch den ihn Betrach tenden mit denselben deutlichen Zeichen der Ueberraschungund Erregung an. Die beiden Männer, mußten sich kennen und schiene das in diesem Augenblick zu bemerken. Wenn ich mich nicht täusche," begann endlich der Älte mit seltsam vibrirender Stimme, so erinnere ich mich an eine Person, an einen Mann, der der " Er hielt inne und'versenkte von Neuem leine Blicke in die Züge deS Flüchtlings.

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'iiücv iUr tettttt mtA t ' ftdatt m äthemloS, slUch ich kommö EUch bctannl Vor?" . .... Hastig trat er dem Wagen näber und 'rief hlötzlich laut : Jhr seid der alte Naumann Hedivig's Vater!" Barthold ! Barthold !" rief nun der Alte und sprang mit jugendlicher Elasticität vom Wagen. Er ergriff die Hände des erschütterten iunaen Mannes und sprach in leidenI schaftlicher Bewegung: Bartbold, wo ! 11 miin (XiitS frnrtä ist rtitä tiitrrr ll IllVlit tfVIlIV, IVMV tV IIIVI.lt "g'VVwig geworden?" Beruhigt Euch, Naumann, und laßt uns vernünftig mit einander sprechen. Diese Fügung des Schicksals, welche uns heute zusammenführt, muß besonders ausgenutzt iverden. Bor ullem sagt mir, habt Ihr eine Ahnung von dem Geschebenen?" Wovon?" waö ist geschehen? Wie seht Ihr aus? O sprecht, sprecht, martert mich nicht!" Laßt uns den Wagen besteigen, die Er.egnng dieses Wiedersehens hat meine Kraft völlig gebrochen, ich vermag mich nicht Mehr aufrecht ZU exHalten." So koinmt," drängte Naumann hastia. laßt mich nur nicht länger schmachteft! Ich pergebe vor Angst und banger Erwartung! Und Ihr wißt nicht, mit wem Ihr sprecht?" fragte Walter dumpf, nachdem sie auf dem Wagen Platz genommen Ihr wißt nicht, woher ich fomine V Woher sollte ich das ?" Nun, so will ich's Euch sagen auS dem Zuchthaus." Allmächtlger Gott ! Und Hedwig, mein Zlind? was wurde aus ihr?" Sie lebt Gpst wird sie in seinen Schutz genommen haben. Ich machte mich frei, um sie aufzusuchen." Sie machten sich frei, Barthold, Sie sind entsprungen?" Ja, man wird mich verfolgen, vielleicht zu Tode hetzen .' Aber mag man znich einfangen, wenn ich nur Hedwig erst wiedergesehen Doch lassen Sie mich Ihnen, so ruhiA?fS mir möglich ist, exzählen, wie das Unglück über unS her einbrach. Wie ist es nur möglich, daß Sie g:x nicbts von dem Geschehenen wissen" Das ist sehr erklärlich. Ich bekam, kurz nachdem Ihr Bater mich entlassen, eine Stellung bei' einem alten Freunde in Linz und siedelte deshalb nach Oester reich über. Ich lebte dort still, abgeschieden von der Welt, nur meiner Arbeit, und erst nachdem mein Freund plötzlich starb und sein Pesitzthum vex äußert wurde, kehrte ich vor wenigen Wochen wieder in mein Heimathland zu rück. Ich nahm Stellung in einer Kunst gartnerei in Hainthal und befinde mich auf dem Wege nach der Stadt, woselbst mein Herr ein Blumengeschäft eröffnet, zu dessen Leiter er mich ernannt hat." Sie werden also künftig in der Stadj wohnen ?" So lanae das Geschäft geht ja." O, welch' glücklicher Zufall! So wird mir Gelegenheit gebyten, Hedwig aufjU' suchen und doch ich will Ihnen vorerst unsere 'Schicksale in Kürze' mitthei len." Während das Gefährt auf der einfa men Ehaussee langsam dahmrollte, schil derte Walter Barthold in beredten Wor ten und immer lebhafter sich gestaltender Weise dem athemloS Lauschenden die Geschichte von seinem und Hedwig's Unglück. Er schilderte ihre einfache Trauung in London und den dieser nur zu bald gefolaten verhängnisvollen Tag von Hedtvigs schwerer Erkrgnfung, schil derte, wie von jener Stunde an das Glück sie verlassen und ein mißaünstiges dämonisches Schicksal sie verfolgt habe, wie sie endlich, matt und müde, einen letzten Versuch wagend, krank und elend heimgekehrt seien und sich ihnen auch auf heimathlichem Boden das Geschick rnch' günstiger gezeigt hatte. Als er bei der Schilderung des Besu ches bei seinem Vater angelangt war, begann seineErregung sich aufs Aeußerste zu steigern, er mußte seine volle Ener gie zusammenraffen, um Herr seiner Enipsindungen zu bleiben. Ich verließ meinen Vater in Wahn sinniger Aufregung," erzählte er, ich befand mich in einer Stimmung, die ich heute nicht met)r zu desiniren vermag, in einer jener Stimmungen, die den Men schen veranlaffen, Hand an sich zu legen, sein Leben und das der Geliebten rn ver nichten. Wenn die Leute später sagten, daß ich vor dem Hause meines Vaters stehen geblieben sei und drohend die geballte Faust gegen dasselbe ausgestreckt habe, so mögen sie im Rechte sein. Ich weiß nichts mehr von jener Stunde, ich befand mich wie im Fieber, denn die Verzeihung meines VaterS war . meine letzte Hoffnung gewesen und die Vernich tung. derselben raubte mir fast diBe sinnung. Seine Forderung, Hedwig auszugeben, hatte mein Blut in Wallung gebracht und mein Innerstes derart aufgewühlt, daß ich offen muß ich eS ge stehen meinen Vater aus vollstem Herzen verachtete ! Nachdem ich mich noch einige Zeit in den Straßen der Residenz ohne Zweck, nach einem Ausweg arü belnd, -aufgehalten hatte, kehrte ich in meine Wohnung zu meinem kranken Weibe zurück. Ich überließ mich dum vfer Verzweiflung und alaube, daß ick an jenem Tage kein Wort zuHedwig gefpro-' chen habe. Ich grübelte unausgesetzt , nach einem Mittel zur Rettung ; denn Geld mußten wir haben, Hedwig be durste deS Arztes, der Medizin. Am Abend verließ ich dann das Haus, in der Absicht, zu betteln." Eine andere Absicht hattenSie nicht?" fragte Naumann mit ängstlicher Spannung. Keine andere so wahr ein Gott lebt !" antwoitete Walter feierlich. Ja, wie kamen Sie dann in da Zuchthaus?" Hören Sie mich weiter an," erwiderte Barthold düster. Ich hatte meiner . Ueberwindungskraft zu sehr vertraut. Ich vermochte nicht zu betteln. Ein ein ziges Mal wagte ich es, an dcr Tl,ür eines Millionärs mein Gesuch vorzubrin '. gen. Sie sind noch jung können ' arbeiten !" schrie man mir entgegen und schlug die Thür zu. Ein zweites Mal bettelte ich nicht. Ziel und plan loS irrte ich in der Stadt umher.' Da käm mir der verzweifelte Gedanke, irocb

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einmal in das Halls meines ÄaterS iii .'.il - - . f . ! . ?5.)en, meine cycu meinen ctoiz fi überwinden und noch einmal seine kiade, seine Veneibuna ut erbitten. l Vielleicht denkt er jetzt milder, meinte. ich, vielleicht nimmt erDich freundlicher auf! Wer je mehr ich mich dem Hause meines Vaters näherte, desto mehr schwand meine Zuversicht, meine Kraft und Ruhe. Als ich aber an meinem Ziele angelangt war und dicht . vor dem Thore des (Äebäu des stand da verließ mich die BeHerr schung, die mühsam errungene Entschlossenheit wieder ich wandte mich ab und beschloß, mir meine Absichten und das, was ich sagen wollte, noch einmal klar zu machen,' ehe ich den entscheidenden Schritt that. Jene entsetzliche Stimmung überkam mich, die den Menschen, welcher mit der Ausführung eines verzweifelten Entschluffes ringt, beherrscht. Stundenlang umkreiste ich förmlich das Haus, in welchem ich die Tage meiner Kindheit verlebt und jedesmal, wenn ich mich ganz in der Nähe des Thores befand, verließ mich der Muth, entschloß ich mich, noch zu warten, mich zu sammeln. Ich befand mich in einem Zustande, der dem Irrsinn glich, und und mag einem argwöhnischen Beybachter durch mein seltsames Gebühren allerdings Bedenken eingeflößt haben. Aber welcher Mensch von usemuth und Emi finvilng kennt e? nicht, dieses unschlüsige Hin- uich .schwanken, dieses Aufund l.lederwallen' des Blutes, dieses Kommen und Gehen der Entschloffen heit ?! Die Zeit verging, ohne daß ich im Stande war, meinen Vorsatz auszuführen, der Abend verrann, ohne daß ich es merkte. Als ich aber endlich dem Thore ganz nahe trat und die Kraft in mir fühlte, einzutreten da war es verschlossen und die Fenster des Hauses in tiefstes Dunkel gehüllt. Ich glaube darin einen Fingerzeig deS Himmels zu sehen und gab den Entschluß, noch einmal die Gnade meines Vaters qnzurufen, endgiltig auf. Wie ich an diesem Abend nach Hause gelangte ich weiß es nicht. Es muß Mitternacht vorüber gewesen sein, als ich u.nsex tühchen he trat und ich mich in dumpfer Verzweif j lung auf einen Stuhl warf. Dieselbe Stimmung wie am Nachmittage beherrschte mich. Ich sprach nichts, ich grübelte und sann, ich spannte die Nerven meines Gehirn? an, um einen AuSweg zu sinden, daß sie zu zerreißen drohten. . Die Nacht verging der Morgen kam Welch' ein Morgen ! Ohne zu wissen, was ich beginnen wollte, nur von der krampfhaften Sucht, Hilfe zu schaffen, getrieben, verließ ich endlich die Wohnung, in der Hedwig krank dar niederlag ! Ach, ich ahnte nicht, daß ich die Tbeure nilbt wiederseben sollte!" Nicht wiedersehen?!" schrie Naumann auf ; Waltex aber ergriff dessen Hand und sprach hastig : Lassen Sie mich zu Ende kommen, die Kraft verläßt mich sonst. Wieder irrte ich stundenlang in der Stadt umher, ohne daß ich einen Ausweg fand. Die Frische des Geistes, die Fähigkeit, ruhig und sicher zu denken, hatte mich verlassen. Es war am Nachmittag, etwa gegen vier Uhr. Ich stand rathlos und unschlüssig, ohne eine bestimmte Absicht, aus dem Herzogs-Platz und starrte vor mich hin. Da fühlte ich plötzlich, daß eine schwere Hand sich auf meine Schulter legte, und ich erblickte, als ich den Kopf hob, ein ernstes, strenges, bärtiges Gesicht. Ein großer, breitschulte riger Mann stand vor mir, in deffen Begleitung sich noch zwei andere Äkännex befanden, die mich mit großer Aufmerksamkeit zu betrachten schienen. Sie sind Walter Barthold ?" fragte Jener, der meine Schulter berührt. Ja, der bin ick," war meine apathische Antwort. Er sah mich einen Augenblick durchdringend an und sagte dann plötzlich schnell und mit ungewöhnlicher Schärfe des Tones : Sie haben Ihren Vater ermordet !" ' Ich wußte nicht, was ich gehört hatte. Die Worte waren so ungeheuerlich, daß ich meinen Ohren nicht traute. Ich stammelte eine verwirrte Frage in demselben Moment aber traten die beiden Man ner heran und ergriffen meine Arme, während der Andere sagte : Ich bin Eriminalbeamter und ver hafte Sie im Namen deS Gesetzes !" Ehe ich recht zur Besinnung deffen, was mit mir geschehen, kam, schleppten sie mich fort. Soll ich Ihnen ausführ lich schildern, was nun folgte ? Ich ver mag es nicht. Man brachte mich in das Untersuchungsgefängniß, und ich ward des Mordes an meinem eigenen Vater angeklagt. Er war in jener Nacht, die dem Abend, da ich unentschlossen, verzweifelt, in der Absicht, noch einmal zu ihm zu gehen, daS Haus umirrte, ge tödtet und beraubt worden ! Ich mußte der Mörder sein, auf keine andere Person lenkte sich auch nur eine Spur von Verdacht ich allein nur konnte die schauerliche That verübt haben ! Und nun, Naumann, nun kommt daS Entsetzliche, das Uebernatürliche in dieser furchtbaren Tragödie! Mein eigener Vater hatte mich als den Mörder bezeichnet wenige Minuten, ehe er fein Leben aushauchte, nannte er mich als den, der ihn getödtet! Diese Thatsache raubte mir die Kraft, die Besinnung, die Fähigkeit, mich wirksam zu vertheidigen. Noch heute vermag ich daS Entsetzliche nicht zu fassen, noch- heute erstarrt mir daS Blud in den Adern, wenn ich daran denke! Der Doctor, mein Vetter, die Dienerschaft, Alle, Alle haben es gehört, daß er mich den Mörder nannte, daß in seiner Todesstunde seine zuckenden Lippen die furchtbare Anklage gegen mich schleudcrten ! Ja, ich war schuldbeladen, wie kaum ein anderer Sünder, der jemals vor den Schranken des Gerichts gestanden, und daß ich zu leugnen wagte, daß ich trotz dieser erdrückenden Last der Schuld den Erdacht zurückwies und mich unschuldig nannte, daß keine Mahnung, keine Drohung mich zu einem rcumüthigen Geständniß bewog das empörte das Publikuni, welches mich einen frechen, rafsinirten Verbrecher nannte, das empörte auch meine Ztichter. Ich unterlag und wurde zu lebenslänglicker .ucktbausstrafe verurtbeilt." (Fortsedung folgt.) Kaust Muchos "Best Havanna Ciirars".

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f . y WM i MMMM Cisenbahu -Zeit -Tabelle. Unkunst und Abgang der Eisenbahnzügk in Indianapottt.an und nsü Sonntag, den 3. Januar 1886. SeFersonville, kdisou un, Sudisoapolls keuiaiu. Abgang: ead r tsg. Z.. 4.t5 & ad Nee 5.15 Ca 1 klnknuft: ,dKdaU. I.linn ndChitj Utgie 45 Cat ! O 8sa. j W S Ut atl 3.40 I mttvt vip lag 6.45 5Jn I et C2 2 tflg 10. a Laudalia Line. RctIX,cU .... T.SOSat Tag 9p, 9 12.00 Ra Zttn ctu Sa. ajoo K arffle x 11.00 Seftem S8oU. . .10 10 Km ch,, 3 4319 CoU unl Kcc.liuoca Taq rxr,,.... 4 40, (frtret s Schnll,ug 3 35XM Tleveland, tolnratnl, Ctnctanatt nd Jndla .... . . - - nafouf iienvasn (See xtse.) 5" n 98fxtl.. 4.W B ittriii k.. rn intim I 6t 2 f t tflg f.40 Oa 5 5 3 tj .11J0R drs, ,... i.&5Rat 3 ctacil Kn KS CtSCx.iiiCa stoR Ct C .10.04 R D ,.... 7.10 35 ef&m Jfj3.W fti Dtiglttcoob Didifio, C C.U.Titi I. gnng Ußttch. UCBm. 10.10 .115 V ' 1.00 Km ' täglich. 3.&0 6 40 9a tUOA. li3P, 10 4JC 11 SP 1.45 C 43JR3I täglich. 4.40 Bm täglich. 704 Kni Ciarfttsoti, Indianapolis, Ct onil &. CUagt lagiuf.uuRBl wicoubs. iacuinan icinaa. cklouilv.. 4.00 B SHttmap Itc. 10 15 Stft4!tp. 114SB CitUnt Cx.... 13 45 K c etrf 9 a wetnnatt litt 11 33 Bm CSi ,.. 5hH int, CC 4.40 m I täglich 4 u cc. 4J4tn Chicago Didisto. Peo Butt ff. 7.IVB khieag, BtaU p.ü.10 eftern tj 5.10 CM täglich I x c U.lu Xn iicLaF ,. täglich e u4.. 3.4, saveu, Ue ..1) l.f 8 fa.U p.. l. tNktnnatt ftcc. 5 20 P tUZdurg, Tinernnatt So St. Louis Cl send ahm v P WKP i ich e 5. l tSU2 4 33 Bei I otnoia eoant l n MJ I HHIJjf ommnonn.ll.0 Bv DCC4Ula. Sonntag! 4.00 , VVB5V SV 3 B I täglich 11,4 auf. 6ntattl .... LVi ttw K VU9 I f tflrtM in n Tastern Ä'ail tgl i lO Cm J Qeftern .. '. r x tagus)5h.. 4. Chicago Rente via Kotoma. tlxino RSneU. ani'l Lea. iug tag. 11.15 B tJtcogo4ntt.ll.UO 5 Sch,ll,,... 4.00 Brn 3dxl'4 ft öoN. tfttl 3J5 T Vabash, Tt. Lonis Sc Paeifle. et 5 hie au 7.15 Brn Ua mttta 8 ni X X 2.15 Srn tcl tDCj..llDOu Tttt u S.k Ntk i cri Ttzi Mich 9x C 7.10 b I midi. Clt mik Zttx Told i-ll-oO So o:t Sänne.. 1.40 Ba Indianapolis nd Vineennes visenbab. atl r atr r 7.14 B I Btn,5 5lce.L0 4t C Cineenncl ce . 4.40 ftn Uatlck 4U5. IM ca TwciNatt,HamiltonsbInHianad M v a a m tr m . . . IadprtS R D 4.00 Ba onveriviZeSce tM C3 alL 11.44 C 3d, 51&roUl0.4i Um ctnnatt 4.00 cB onKfiisiauc öjyem .BbSilufit. fi.ll.OJ Km in., D.r.X.V 3.50 xa Sndiana, Vloomwgton ndQefter Cifalach. Jacrail.. 70 B nck Ttl K L kt 50 X C 1 13 00 Cu I, tägtoo M Oeftliche Vaften OCi, täglich 4 00 Cm e? 10A9 5UURUCfln. 3.45 KM t? ß 5. fid Dtdisio. Oftl.lRatl....4LJL lägl. Ecprei...'. S ov Ad ktiantte jp.... ,i)4Rm Pactftc rpriß ... 7 V r 3 i 10 S,jtr i? .... 4 Indianapolis und vt. Lonis ciscuiai. Xdt 9iirL CC. IObBOiUi täglich 7.2, B Boft tt et 8 y . IM 9 et ss ki täglich 4 tt CC. 10.65 8b LtmtExxtgl... II. m cc 3.i4Bm Loeal Bässen g,,. 100 Jtu a, Are ctägl. ejuxa Sdia,,li4 4.32 M Loniidille,New Vlbanh & Chicago. VK.Line. hteago j tgl..lZ.i0?! die j. tgl.. SJOB vnvn cc 4 41 JJn I Wonon c lOMtu ich Eil hicag. I ich. au, er hic. I an 11.1LZÜM i atl. 3.40 a Indianapolis, Decawr Spriagsield. Tee Pe Mail. 8 16m I echneLzu , 4 3 MB moniejurna tc i Kante, jna See tgt aulg Sonnt. 5 0335 Schnell, x e 4. ..10 i&5 aug Sonnt... 5 KOL all 4 30 Züge mit r e, Lehvstffel tt 5, Schlafwagen mit x, Parlrr.il. Cin'ti, Hamiiton & Dayton Oahn. -Täglich dreiZüge nach und von Eineinnsüi, und allen Ortschafte Nördlich, Südlich n. Oestlich. Pünktliche Verbindung mit allen Zug ach Dayton, Xolodo, Detroit & Saffinaw. Wege Lnsknnft nnd Villet dende a sich an den Agenten, Scke Illinois Strafe nd Kentncky Avenne ober Union Depot. Sam. SteVenso, S.Y. , 3. C. Harzard. gent. OHIO INOIANA MICHI6AN THE BUSINESS HAN TThen he travels wants to go quick, wants to be comfortable, wants to aiTivo at aestinatloa on time, in fact, wants , strictly business trip, ond consequentlr takes the populir Wabash Honte, feeling tbatbe is snre to meet his engagementa and contlnue to pro aper aa.4 be liappy. THE TOUEIST llas leng slnce chosea the Wabash 09 th lavorite i-outeto all the snmtner resortsof the East. North and West, and Winter Betons of the bouth. as the Company haa sor yeara provided better aecommodationa ana mort at tractions than any of Ita competitors for tbis c'assol trarel. Tour.' st Tickets caa bo bad at i sduced rates at all principal onetft oi tbt Company. THBPAEE

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