Indiana Tribüne, Volume 9, Number 288, Indianapolis, Marion County, 8 July 1886 — Page 3

Gebrüder Freyzel, Merchans llational Bank. S.W.Sck, WaIHwgto und Merldlanftr. V N f f g 6 zu den MeÄngSen preisen ! A.SEINECKEJr., Jntfj)f Bank Hans, Sck 8. und Dine Straße, OlooimiatJ, O. Vollmachten ach Deutschland. 0S,rrich ud der chaei, gefertigt. Sonsulsrisebe u Bglaubizugn dfotgt. Grbscholften . f. . ,rox and sicher etntasftrt. fitrtretn t 2ndtaC?,ttI : Philip ßappaport, Ho. 120 OK Itatljlaab Ctta. 0Q00C-i0 SoraenvoU uno Traurig r l Bliest mzncdcr ranke in die Zukunft, reell ,r disder lles ersolglos braust at. Alle, besonders diesenigea, weube an Vkä v nerschwäche und Eescblechts-Lrankhetten, IJ fZ sowie an den traurigen Folgen von Jugend r i ünden leiden, sollten zum Selbstschutze den V mm. . w M . 7 .p. ' t - r0,.RettungS,nker" lesen, he sie sich durch verlockende uuv trüzertscke 83spK u 8 Saugen xradlerische? metzmiiche . st.- 7? ,i., rftnutara yU Luch, 50 ;a: euen Bill 1 'ftstrn .-nrfrt f j Seiten, mit zahlretcken naturgetreuen Bil tern. trd für 25 St, in Postmarken, fcXd tn'iiTrt tnxf. fr! ccritucu taijcu. ao gc.itjiuc B, friUf Vfr4V 4l W. M yliiwi7 BV sorgsam verxackt, frei versandt, j Ovicrei'ire ueutsenes nernnsuiui, 11 Clinton Place, New York, N. Y. m 9 w t .a CTOÜUKjra Seuer-Alarm-Oignale. tnnHlsanta uu 33 artet. Hauptquartier de Feuer D?urt nt. i OS.Strait und Ne f)o.t. bei und Nichigan Etrai. .3 S Iers,.etrai und KaUachusett ' BSlnilon und Nordtras. lil assachuffett v. ah Kadi Str. US Delamar Ctx, unk Fort Bann ftni . U4 Re Iers, und Forr Bann nu il5 Per 6tr. undRaisachusiUI ii EZriftia uvb Ash tr. Hl Park o sd Butter Str. U 9cnol Ct:. ud Vkaltt v. &9 xier und John 6t;. 133 Tolleg oe.nnd itedentt St, tU Utarna und Stebknt u. I2i ttdia und itbent, Etk. 12S Handel tk.d Lkoln ? 117 ulfislungl-Sedäud. It8 Central . und cht St, zZI Vadamu nd Morrtsan Str IN oaspton und Acht St, lU Eotleg v. und Lehute Stl. tZb tzm R. und Delawar tU Lela und Vttchigan Str. ü St. 304 tk , n5 Jlllnoi. Pennsulsania und Pratt Str. SS Ro. ö. aglne Hus Sechftk. nah ZU"" AS isftsftVVt und t. CUi Str. IT Jlmoi und Ktchtjan tr. Ps,lvania Str. und Hsm Rs tsfisfippt und iert Str. ZI? renneffe und SiStam Str. ,1i Pns,loanta ud tttchiga Sti. .14 J3tn,tl und fittdttt Str. Jt Jndt.n o. und ichizan Str. ridtan und kSalnut Str. H Sattforni und Lermsnt Str. 66 Bluk und Re Kork S. Jndtuna o. und St. U 7 adt.Hokiital. BU und ,rd Str. tchigan und Str' il Rifi und Walnut Str. Ä eft und ritt St?. 4 Siebente und Howard St,. 41 ajdingt, nahe West St,. 42 eiZoudorf uud Safhingto St, igouri und kork Str. 45 ridia und Safhin,ton Str. 46 Zlmoi und Dftlsl Stf. 47 Xenneflei und Oafington Str. 48 Uinjan'l Port Houl. 49 Jndianol. 413 lxiffourt und Uarnlsnd Str. 41 Uft1fi?xi und abash Str. 41S Ferguson'! Pork Hous. 421 I. . D. ound Houl 42 Ins, s,lu. St Joi und vierrt Str. 62 SStsotl uud Louiftana St, 6 De? und Ueart, Str. 4 U4 nb outZ Str. AS reffe und Seorgta Et,. VI Ritidian und Ran St. li adisou lu. und oni St,. 4S adtso o. un Dunl t, 111 und toctsood Str. 1 entuck ,. und erria 14 Union und onil St, kl Jlinoil und ans S 17 orriß und Daeotah tt. tl vsuth uah Xtlaoatc Str. 49 Pnsulanta nd Louiftann et ft Dlaar und VeEatt Str. 64 Oft und clarta tt, 4Unbaa und Vtrgtana ,. 17 Ltrgwl Toi. ud radsha St, 4S Oft und kodur Str. U Psul,ata Str. undadts, . 113 CcJUtn&a und Dougiir: ZU, 71 Btrginta.. na) Hur Str. 71 Oftud eiorgia Lt.. 7 WasZingto und Senton Stt. 74 Senton und eorgta St,. 7SFnft v. und Ptno. li li3n und Bat 4 Ct,. .71 CtxflalaXst.unk iSon. 79 gUitt 191. und DlSon. 71 Sv, und Prospekt St; 7II rnzüsi A4 und Laurtl tt. 714 Oras vdOUv Str. 715 und Sca)i tt. U Z5s'.t ,J,rst, vt,. U vssöwgto und 2,laar, St, KZ Ost d 4rl Str. S4 Ktn Hott ad Dautdson St, U raubftuv,Uoftalt. KS vr. tsateu Ttseusl. VI Oriovtal und ashinatoa St, ?r,un esKngniZ. N2 S.8 Schlauch. Ojk Sasit,tn,,I 1 H artet und sSl Str. U4 OZi nd Ha?,,? tt. St rUruland oh vertdia Str. Veridtan und iorgia Straß. t S-l VttiZi.Siznal. I l Und au,n wtdrhU, z seit er lar l-t Signal für Feuei.Dru. Ast Schiäg, Fur au. )t SUtg, Druck ab. tict ctösiii -

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UusHuMg derurtheilt. Onginal'Rontan bon I n l t u Keller. (Fortsedung.) ,,n der zruyencrgettsiunoe oes an deren Tages," setzte er endlich, das Haupt wieder ausrichtend, seine Ä!ittlzeilungen fort, betrat ich wie gewobnllch die Zelle des Gefangenen, in der Erwartung, ihn in dem gewohnten unruhigen Schlafe vorzufinden. Bei dein Anblick aber, der sich mir nach dein Betreten d'es Zkaumes bor, stockte ntir das Blut in den Adern - mßte ich mich an die Wand lehnen, um nicht niederzusinken Gegenüber der Thür an einem der eisernen Gitterstäbe der Fensterösfnung hing der Körper des Gefanaenen leblos eine Reiche Er batte sich mittelst eines alten, schmutzige! ' t,.-4,t-.t w?;??- I Halstuches erhängt eme wettgeöfsnetcn, verglasten Augen starrten mich an, als wollten sie mir sagen : Du, Du bist schulo an meinem Tode und seine blauen Lippen schienen furchtbare Anklagen gegen micb aussprechen zu wollen Mir schwindelte " fuhr der alte Schließer nach einer Weile fort, aber das Entsetzlichste war mir noch vorbehalten. An demselben Tage, wenige Stun den nachdem der Director und der Arzt die Leiche des Selbstmorders besichtigt hatten, traf eine Nachricht in der Anstalt ein, die allgemeines AufZehen und Sensation erregte ... Ter Gefangene auf Nummer zwanzig sei sofort frei zu lassen, bieß es in der Verfügung des Justiz Ministers, da er an dem ihm zur Last gelegten Verbrechen unschuldig sei ! Der wahre Mörder batte sich, von den. furchtbarsten Gewissensbissen und beißester 3teue gepeinigt, selber dem Gericht gestellt und ein Geständniß abge legt, welches die völlige Unschuld des vorher Berurtheilten nach jeder Richtung bin'bewics Können Sie sich denken, Ebrwürden, welche Gefühle mich ergrif fen, als ich diese Mittheilung erfuhr? Ich war dem Wahnsinn nahe Mit einem Schlage erwachten die besseren Gefühle in mir ich wußte plötzlich, daß' ich doch ein Herz besitze ! Daß man mich damals im Amte, beließ, erscheint mir heute wie ein Wunder w'hrscheinlich empfand man Mitleid mit nur Für einige Zeit mußte ich meiner Obliegenheiten entbunden werden ; denn ich konnte die Zelle Ruinmer zwanzig nicht mehr betreten, ohne zu schaudern...... Erst mehrere Wochen nach dein entsetzlichen Borfall begann ich mich soweit zu fassen, daß ich meinen Dienst wlever rn vollem Umfange aufnehmen konnte. Seit jenem Tage aber bin ich ein Anderer geworden Die Prügel sind ohnehin abgeschasst aber ich hätte auch ohnedies sie nimmermehr anwenden können. Eine unerklärliche Macht drängt mich dazu, jedem Gefangenen seineStrafe zu erleichtern, ich Haffe die Grausamkeit und Härte, die übertriebene Strenge ebenso sehr, wie ich sie ehemals liebte ; mit der Zeit aber ward ich ein wenig ruhiger über das Schreckliche, was ich erlebt; denn in unserer Anstalt befanden sich lauter geständige Verbrecher, und wer bei seiner Verurtheilung selbst hartnäckig geschwiegen, der gab schließlich hier im Gefängniß nach ! Da lie ferte man vor einem Jahre Walter Barthold ein. Ich schrak zusammen, als ich ihn sah und erfuhr, daß er ein Verstockter", em Leugner" sei Dieser Mann hatte einen eben so traurigen Blick, wie jenes unschuldige Opfer, das durch meine Härte in den Tod getrieben ward, dieselben schwermuthvollen, traurigen Augen dasselbe edle, gutmüthige Ge sicht, nicht die Züge waren die nämlichen aber der Ausdruck, der Ausdruck, der in denselben ruhte. Bon dem Augenblick seiner Einlieferung an begann meine Qual und sie wuchs wuchs mit jeder Stunde, jedem Tage ! ......... Eine unbeschreibliche, entsetzliche Furcht bemächtigte sich meiner, als ich bemerkte, daß er wie Jener seine Schuld leuanete, wie Jener seine Unschuld betbeuerte, wie Jener nach seinem Weib sich sehnte ! Wie oft habe ich versucht, ihn auf die Probe zu stellen, svie oft' mein Ohr an die Zellenthür gelegt und begierig jedem Worte, welches er auf Ihre Ermahnungen antwortete, gelauscht ! Konnte ich ruhiger werden? Mußten meine Qualen nicht immer stärker werden ? Ich fürchte, daß ich dem Wahnsinn nahe bin. Kein Schlaf kommt während der Nacht in meire Au gen, und wenn ich am frühen Morgen die Thür seiner Zelle aufschließe, dann pocht mir das Herz, als wolle es zerspringen. Mein erster Blick fällt auf die Gitterstäbe am Fenster und erleich tert, freier athme ich auf, wenn ich ihn nicht hängen sehe ! Jeden Morgen dieselbe entsetzlich bange Furcht, nein nein, ich ertrage es nicht mehr! " Der Geistliche fand kein Wort der Erwiderung. Die Erzählung des Schließers hatte ihn selbst so ergriffen, und erschüttert, daß er schweigend, von schiveren Gedanken bewegt, vor sich niederblickte. Sie schelten mich nicht, Sie nennen mich nicht einen Thoren, und weiß Gott, Ehrwürden, das bin ich nicht. Sind meine Qualen nicht erklärlich, nicht rein menschlich ? Ich lebe wie in der Hölle, und täglich, stündlich peinigt mich die entsetzliche Frage: Ist Walter Barthold unschuldig wie Jener? Wird er eines Tages, wenn Du die Zelle betrittst, entseelt am Fenster hängen, eines elenden Todes sterben, während ein An derer, der Schuldige, frei und ungestraft einhergeht?! Ehrwürden, Sie sind ein Mann Gottes ! Können Sie mich nicht beruhigen? Giebt Ihnen denn nicht ein Zeichen 'des Himmels Klarheit ? !" Der Prediger hob den Blick und ent gegnete langsam : Ihr müßt Euch trösten, Heyne, in keinem Falle trifft Euch eine Schuld." Ja, die trifft mich doch ! Sie muß mich treffen ! O, mein Gott, ich habe ja noch nicht gesühnt, was ich an jenem Un schuldigen gethan ich soll das Schreckliche noch einmal erleben " . Seiner Gefühle nicht mehr mächtig, stand der sieberhaft erregte Alte auf und durchmaß mit unruhigen Schritten das kleme Gemach. lijico: es venn lem Mittel, um vte i K. Qä - r - -P k . . 1 r . . Wabrkit ergründen ?" stöbnte er mit

wätter, ängstlicher feil ,,!elrt rfnjU ges Mittel Soll ich untet dieser Qual sterben?" . ' Der Geistliche erhob sich ebenfalls und suchte seine beinahe verlorene Fassung wieder zu erlangen. Seid ein Mann, Alter," sagte er begütigend. Laßt Euch von Euren krank haften Gefühlen nicht beherrschen, werdet nicht zum Sklaven Eurer Empsindüngen.' Ich verspreche Euch, alles auf zubieten, um den Gefangenen zum Geft.HiiSni in hetaiMPn " lvwv.p g i; i SMfr Asfi fft tft für snTSir ?" I ff-iiV VIV H Mj. v y , fragte der Schließer hastig, mit beinahe lauernden Blicken den Seelsorger betrachtend. Ich vertraue dem Spruch des Gerichts," entgegnete dieser, ohne indeß den reckten Ton der vollen Ueberzeugung zu treffen. si. , vicmuu'. Ter Klang einer Glocke tönte in das Es ist die böchste Zeit. daß ich gehe," sprach der Prediger, nachdem die Schläge verhallt waren, ich war recht lange bei Euch." Und Ihr geht so von mir," stöhnte Heyne, so von mir, ohne mir bewiesen zu haben, daß er schuldig ist, daß er nicht nicht hängen wird V Es war ein fast irrsinniger Blick, mit Welchem der Schließer diese Worte be gleitete. Ich werde morgen noch einmal darüber mit Euch sprechen, und recht ausführlich", antwortete der Gefragte ziem lich fassungslos. Ihr wißt, daß mich jett meine Pflicht zum Herrn Direktor ruft." Werden Sie ihn fragen, was er über Barthold denkt ?" Er ist von dessen Schuld fest über zeugt." Das war unser damaliger Direktor auch, und dennoch dennoch " Ruhe, Ruhe, Alter!" sagte der Geistliche, indem er freundlich und begütigend die Schulter des Schließers berührte Ihr müßt Euch zur Fassung zwingen. Geduldet Euch bis morgen." Mit einem enttäuschten stumpfsinnigen Blick sab Sebastian Heyne dem Hinaus schreitenden nach. Er kann mir auch nichts sagen," stöhnte er dann verzweifelt, er kann mich auch nicht beruhigen, die Qualen bleiben mir! Nicht lange mehr wird's dauern, dann kommt er, der schauerliche Morgen, die furchtbare Stunde, in wel cher ich ihn hängen sehen werde." ' Er schüttelte sich, wie von einem Grauen erfaßt und starrte mit furchtsamen Blicken nach der Thür. Lange hafteten seine Augen bewe gungslos auf einer Stelle, während hef tige Kämpfe sein Inneres zu durchwühlen, ein Ehaos von Gedanken sein Hirn zu durchwogen schien, dann aber belebten sich plötzlich seineBlicke und ein seltsamer lebhafter Ausdruck, fast ein Ausdruck der Freude, erhellte sein faltiges Gesicht. Seine Hände zitterten und, mit einer schnellen jähen Bewegung preßte er sie an die Brust. Ein tiefer langer Seufzer der Erleichterung entquoll seinen schmalen, heben den Lippen. Rettung." rief er in gedämpftem Tone, mit beinahe frohlockender Miene aus, Erlösung !" XI. Nicht lange Zeit darauf betrat der Schließer die Zelle Walter Barthold's. In seinem Wesen verrieth sich eine lebhafte Unruhe, die aber wesentlich von der, welche er vorher zur Schau getra gen, verschieden war. Er näherte sich langsam dem Gefan genen, welcher in gebrochener Haltung aus dem Holzschemel saß und mtt xus Verdüsterten Blicken, ohne zu -arbeiten. Vor sich hinstarrte. Woran denkt Ihr?" fragte der Schließer plötzlich in so scharfem Ton, daß Aartbold aufblickte. Was scheert das Euch ?" erwiderte er trotzig. Nim, nun, meine Frage war nicht böse gemeint, Ihr wißt ja doch, daß ich Interesse an Euch nehme und habt Euch wahrlich nicht über mich zu beklagen. Ich dächte, in solcher Einsamkeit müßte es Euch angenehm sein, hin und wieder 'mal ein paar Worte plaudern zu können." Ich plaudere eben," sagte Barthold mit eigenthümlicher Betonung. Ab, Ihr plaudert ? Ja, mit wem denn?" Mtt meinem Weibe." Der Schließer zuckte zusammen. Die Antwort schien ihm in'S Herz zu schneiden. Aber er mußte entschloffen sein, jede Regung seines Herzens zu unterdrücken ; denn er fs sich fchnell und bemerkte : Also mit Eurer Frau! Hm, hm, nun, das ist eine ungefährliche Plauderei, und wenn Euer Grübeln so harmloser Natur ist, dann darf man nichts Böses erwar ten. Ihr scheint mich nicht recht zu ver sieben. , Ich meine, daß die meisten der Gefangenen, wenn sie so düster und in finsterer Schweigsamkeit vor sich hinstarren, an ganz andere, an gefährliche Dinge denken. Ihr antwortet mir nicht, scheint also bei üblerLaune zu sein, hm, hm, ist.man das, wenn man mit seinem Weibe plaudert " Mit erwartungsvollem lauernden Ausdruck hingen seine Blicke auf der Gestalt und dem Antlitz Barthold's, welcher kein Wort erwiderte, sondern wieder insLeere starrte. . Keine Antwort," sprach der Schlie ßcr nach längerer Pause kopfschüttelnd, dieses Schweigen ist ine schlechte Jllustration zu Eurer guten Laune. Meine Gesellschaft scheint Euch lästig zu sein. Ich glaube, Ihr haltet mich für dumm. Aber ich will Euch beweisen, daß ich's nicht bin. Wißt Ihr auch, daß ich über zeugt bin, aus's Gröblichste von Euch belogen zu sein? Ihr babt mit Eurem Weibe geplaudert, sagt Ihr? Nun, ich sage Euch, das ist nicht wahr! Was gebt Ihr d'rum, wenn ich Euch sage, woran Ihr gedacht habt, als ich hier eintrat und Euch störte, ja, - woran Jbr noch in die sem Augenblick mit. Anstrengung aller Eurer inneskrafte denkt Er trat dem Gefangenen noch einen Schritt näher, so daß er am dicht an . m.m . i"l ' . dessen ette stand, beugte sich herab und ' m J m m 17 7 ' lüstertem scharfem Ton:

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ättMucyt!'- . ; ...... '') 'ÜS bon eineni elektlischen Schlag l. wegt, M. sich das. Haupt des Genüge- : nen eml". . . Wie i.int Ihr das?" fragte et sebr astig. . . .r- c m ' Ich sage Va van Zyr an Flucht dachtet, daß Lhr darüber nachdachtet, wie Jbr aus diesem Gefängniß entwi schenköuntet!" Jetzt beschattete ein Ausdruck tiefster Wehmutb das Antlitz Barthold's. Flucht," wiederholte er leise, mit zitternder stimme, Flucht, sagt Ihr i D, daß ich ein öt'arr lväre, solchem Gedanken nachzuhängen, einem Gedanken, der mir das Blut rascher durch die Adern treibt, der meine Pulse sieberhaft pochen und verführerische Bilder vor meiner erhitzten Phantasie entstehen läßt, der eineu süßen Traum vor meine Seele zaubert, aus dem ich doppelt elend erwachen müßte, nach welchem ich mein Unglück nur um so drückender empsinden würde!" Er richtete sich höher auf und seine Blicke ruhten mit einem so furchtbaren Ausdruck auf dem Gesicht des alten Schließers, daß die Farbe desselben jäh wechselte. ,Iiibarmherziger Mann," flüsterte Walter in unheimlichem Ton, warum habt Ihr mir dieses Wort in das Hirn geblasen?" warum erwecktet Ihr mit teuflischer Grausamkeit einen Gedanken in mir, dem nachzuhängen eine Thorheit ja, Wahnsinn ist, und den ich dennoch nicht werde bannen können, der sich siegreich in mein Haupt einnisten, den Schlaf aus meinen Augen treiben und mir die etwaigen Stunden derRuhe, welche ich noch genieße, rauben, verküm mern wird. Warum habt Jbr das ge than?" . In den kleinen Augen Hevne's spiegelte sich deutlich der Kampf wieder, wel cher sein Inneres zerwühlte. Mit unendlicher Anstrengung suchte er seine Erregung zu überwinden und setzte sich auf den Strobsack nieder. Ich wollte nicht grausam gegen Euch sein," sagte er dann flüsternd, verlaßt Euch darauf ; denn ich habe Mitleid mit Euch. Nein, ich wollte Euch nur mit theilen, daß ich kein Thor bin, sondern Eure Gedanken durchschaue. Und ich wiederhole' Euch daher noch einmal: was Ihr mir auch sagen möget Ihr dachtet an Flucht ! Ja, Eure Empsin düngen sind mir so klar, als ob sie meine eigene Brust bewegten. Gleichviel, ob Ihr schuldig oder unschuldig seid Ihr sitzt im Gefängniß für Lebenszeit! Das Gnadengesuch ist ein- für allemal zurückgewiesen ; es giebt also keinen Ausweg, keine Rettung für Euch, Ihr müßt bis an Euer Lebensende in dieser Zelle schmachten, müßt Euch in Sehnsucht nach Eurem Weibe verzehren. Es giebt kein Mittel, das Euren heißesten Wünschen, der Wiedervereinigung mit EuremWeibe, Erfüllung brächte, keins bis auf eins Und dieses eine ist die Flucht ! Kein Wunder, daß dieses Mittel Euch in den Sinn kommt ; ich lege meine Hand darauf ins Feuer, daß es der Fall gewe sen ist." Ihr seid ein Teufel!" Mit Nichten ich folge nur Euren Gedanken. Während der Vielen Tage' und Stunden, die Ihr nun so in tiefstes Grübeln versunken hier drinnen sitzt, habt Ihr unausgesetzt nach einem Wege gesucht, auf dem Ihr mit einiger Sicherheit aus diesem Gefängniß m die goldene Freiheit gelangen könntet ! Ihr habt geprüft und erwogen und Euer GeHirn zermartert. Die Thüren unserer Zellen sind fest und widerstehen jedem Angriff, wenn es aber gelingen sollte, eine derselben, jene dort, zu öffnen, so wäre damit nichts gewonnen. Alle Gänge sind mit Wachen besetzt, wir besinden unö hier im zweiten Stock, und ehe man das Thor unten erreichen könnte, wäre lnan dreimal ergriffen. Mit dem Weg durch die Thür ist's nichts es bliebe also nur der durch das Fenster." Mit unendlicher Spannung hingen die weit geöffneten Augen Barthold's an den Lippen des alten Schließers, der seine seltsame, im leisesten Flüstertöne geführte Rede alsbald fortsetzte: Und mit diesem einzigen Wege der Rettung, die Euch ich glaube es be timmt möglich erschien, beschäftigen ich Eure Gedanken Groß genug väre die Oeffnung, um bequem hindurch zu schlüpfen, dachtet Ihr, wenn nur die lästigen Eisenstäbe nicht wären! Sie sind aber da, und zwar sehr fest und dick, sie versperren den Weg Mr Rettung. 3!un giebt's zwar ein Werkzeug, mit dem man solch ein störendes, oder auch mehrere solcher Hindernisse vernichten und wegräumen kann, nämlich eine recht gute, scharfe Feile, aber ich bin nicht im Besitze einer solchen und habe - niemals Aussicht, sie zu erlangen. Durch ein Wunder nur könnte ich eine Feile erhalten, und Wuiider geschehen heutzutage nicht mehr oder wenigstens nur seht selten. Ja, wenn ich eine Feile hätte meintet Ihr weiter dann ach, dann wäre mir auch noch nicht ge holfen. Ich kauerte im Fenster und blickte hinab auf die Mauer, die sich aU lerdings an dieser Seite ganz dicht am Hause hinzieht. Aber die Höhe ist doch zu groß, um einen verzweifelten Sprung aus Leben und Tod wagen zu können. Die ötettung ließe sich nicht anders bewcrkstelligen, als mit einem kräftigen Seile " Ja, mit einem Seile " wiederholte Barthold, wie faszinirt von den Worten des Schließers. m Treff' ich's nicht meisterhaft?" fragte dieser mit eigenthümlichem Augenblin zeln und sprach dann in seiner geheimnißvollen Weise weiter: Dieses Seil, um den Stumpf eines der Gitterstäbe geschlungen, irgend ein schweres Stück, vielleicht die Feile, an die Spitze gebunden und dann mit einem kräftigen Ruck hinabgeworfen, böte einen vortrenllchen Halt, an dem ich mit ernt Seil würde also mit weit aushebendem Schwung sich gewiß über jene hinwegiverfen lassen, so daß ich direkt auf das Feld gelangen könnte! Freilich, man wird mir nachsetzen, in der Stadt wird die Kunde von meiner Flucht sehr schnell bekannt, eS wird Militär auf aeboten werden, um mich eimufanaen.

ger Geschlckllchkell bequem hinabgleiten könnte. Die Mauer stößt ja gerade hier glücklicherweise dicht an's Haus. Das

I und meine . traMiiqskletder können

wich ttiir zu leicht Jederinann veNatbettt Wenn ich im Stande iväre, dieselben abzulegen und mit anderen vertauschen zu können, dann hätte ich wirkliche Hoff innig, zu entkommen aber ach ! wir fehlt die Feile, das Seil und die Klcidungöstücke ! So dachtet Jbr, Walter Bartbold, ich tveiß es ganz ge Zviß ; denn so haben schon bundert von Euch gedacht und manch' Einer ja, manch' Einer ist auf solchem Wege schon sicher entwischt und niemals wieder cingefangen worden." Sicher entwischt, sagt Ihr?" fragte der Gefangene mit fieberbaster Spannung. Wie war das möglich ?" Der Schließer zuckte die Achseln und entgegnete leise : Es ist eben nichts unmöglich." Wie konnten sie in den Besitz des Werkzeuges- kommen von dem Jbr sprächet ?" . Ja das weiß ich nicht. Genug, daß eines Morgens die Stäbe am Zellenfenster vernichtet lvaren. 'Nun, wenn ma's nimmt, ist das gar keine so große Arbeit.. ....Seht Euch die Eisen nur'mal genau an ! Sie sehen dicker aus, als sie wirklich sind, glaube ich " Die Blicke des Gefangenen wendeten sich nach dem Fenster. Dann stand er hastig auf und begann unruhig in der kleinen Zelle hin und her zu schreiten. Ich weiß nicht, was Ihr mit Euren seltsamen keden bezweckt," sagteer raub, wie Ihr dazu kommt, mir Gedanken aufzudrängen, die ich gar nicht gehegt ES muß eine geheime Absichthinter diefer Handlungsweise stecken, aber welche ? welche?" ' Eine Beute höchster Aufregung, setzte der Gefangene in verdoppelter Hast seine Wanderung durch den düsteren Raum ort, während die kleinen, unsteten Au$tn des Schließers ihm unausgesetzt folgten. Plötzlich blieb Barthold vor dem Al ten stehen, ergriff mit beiden Händen des sen Arm 'und flüsterte : Mann sagen Sie mir, antworten Sie ! Haben Sie eine fühlende Seele ? Empfinden Sie Mitleid, Barmherzigkeit mit mir?" Was soll ich Euch darauf entgeg nen?" Die Wabrheit! Um Alles in der Welt, die Wahrheit! Ich zermartere mein Gehirn, um den gc'eimen Grund zu sinden, ivelcher Euch' zu den Worten veranlaßte, d e mein Blut erhitzt, in Wallung gebracht haben! Ich finde nur eine Erklärung dafür die aber ist so ungeheuerlich so überwältigend wißt Ihr, welche ich meine?!" Durchbohrend rubten seine flammenoen Blicke auf dem Gesicht des Schließers. Dieser stand schnell auf und ivendete sich unruhig ab. Nein nein," sagte er unsicher. Diese Antwort kann mir nicht geliü gen! Wenn Ihr wirklich barmherzig seid, so bleibt nicht auf halbem Wege stehen Ihr habt bisher nicht grausam gegen mich gehandelt Ihr wäret freundlich und mitleidig zu mir Ihr habt dahin gewirkt, daß meine Hände .und meiiir Füße von den drückenden Ketten befreit wurden wie solltet Ihr jetzt mit grausamer, absichtlicher Härte darauf ausgehen, mich zu martern und zu quälen, und geivaltsam Gedanken in mir zu erwecken, die mich nur noch elender machen, meine Qualen noch verstärken rnüs sen ! .Nem, Ihr täuscht mich nicht durch Eure ausiveichende Antwort, durch Eure finstere Miene! Mann Ihr wollt Barmberzigkeit an mir üben ?" Er ergriff die Hände des Schließers und zog dessen zitternde Gestalt an sich. Seht mich an und leugnet !" Seine ganze Willenskraft zusammenraffeild," rin Hevne sich los. (Fortsetzung folgt.) Früblingsgedanken. Daß die Veilchen immer wieder sprossen, und sie wissen doch, daß ihr Loos sein wird, an kalten Menschenherzen hinzuwelken ! Dichten nicht die Lyriker auch immer wieder und wissen doch, daß sie beim An tiquar vergilben werden ! Selbstlose Schadenfreu o e. Meister (zu seinem Lehrjungen, den er eben durchgehaut): ES thut mir wirk lich weh. Dich immer schlagen zu müs sen." Lehrjunge : So! Weh thut's Ihnen ! Dann prügeln Sie mich gleich noch einmal '" Schreierei. (Zwei Makler streiten auf der Börse.) 1. Makler: Sei'n Se 'mal stille und schrei'n Se nix ä so !" 3. Makler (perple?) : Wer schreit? Ich schrei'? Sie schrei'n! Er schreit, und da schreit er: ich schrei'!" Das Nützlichste Buch, welches ft veröffeMcht wurde. Vs sollte w keinem gause fehlen. Sayner' Taschen - Wörterbuch der Englischen und Deutschen Sprache. Mit richtiger Nebersetzuvg ter Englischen Wörter in deutscher Sprache und der Deutschen Wörter in englischer Sprache, nebst der genanen Otthographie, Aussprache und DeMloa aller Wörter in beiden Sprachen. Vezeichnung der englischen Aussprache durch deutsche Buchstaben. . Diese? Buch ist hübsch aebnnden und tntfaalt416 Sei. v. Wir verschicken e per oft an iraend eine Adresse gegen Einsendung von Einem Dollar. Man adressu, M. 3T0LZ &Co 20 PARK PLAGE, XU Yo

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o WWEW " iPsRTirnr O r . (Goldene Medizinische Entdeaung) Deilt alle Ausschläge ro eine, gewöhnNchen Finne vder Blatter bis in den flimmst,Tt & tratet tt s.fiHMh ia-.L.AJL - ,j",7 .j..,,. vjiHni VTiiuiivuiC, Schuppigteit orer Rauheit der Haut, kur, alle durch unreine Blut verursachten Ärankbettea werden durch diese mächtige, reinigende und stärkende Armet überwunden. Unter ihrem woblthittzen Einflüsse beilen rohe fressende eschrpüre rasch. Ihre Kraft bat 1ch namenmch ,n der Heilung von Schwindslechte. vt,e.iash. Btutschwitre. arb?nkeln. wu, 25". skrofulösen Geschwüren uud Geschwnltten. Snftgelenk.Krankhett. Knie, schwamm, rpps oder dickem HalS und erwei terten Drusen gezeigt. Man seude zehn ent tn Bnesmarkea für eine mit eolorrrten Abbildungen au. Abhandlung über Hautkrankheiten, cd den selben Betrag für die Abhandlung über SkrrfeUeidea. wt ift da Lebe.- Man reinige e grünklich durch den Gebrauch ron Dr. Piere' Golden ttC Mb.Ä: Ä'''''" ' ""'i'-I'N . Die SchtVindsucht, KV ? .?k'"""?belt der Lunge ist, wird durch dlese SotteSgabe von einem Heilmutel schnell und sich .S?". ortsckritt gebemmt unv gebeilt, wen da Mittel eingenommen irv. ehe da Leiden die letzten !c .? !'it-.t2i?e3,n ihrer wunderbaren Macht über diese schreckliche todUiche Krankheit bat Dr. Piere, al diese jetzt berühmte Arznei zuerst dem Publikum darbot, im Ernst daran gedacht, sie eine consuruption cr'' Schwindsuchts-HeUmittel), nennen, bat aber diesen Stamen fallen lassen, weil derselbe ,u beschränkt r eme Arznei, welche infolge ihrer wunderbaren e ewiqunz tonischer oder stärkender, aUerativer vder säfteverbessernder, anttbtltöser, brustlösenver und nährender Lizenschastkn ohne Gleichen ist. nicht nur als ein Heil. Mittel gegen Lungenschwindsucht, sondern gegen alle Chronischen Krankheiken Leber, des Blutes und der Lunge. füNfr, blaß. Übliche Hautfarbe oder gelblich brauneÄkcken im Se. sicht vder am Leibe haft; wenn Du häufigen Loxsschmn, oder Sbwtdel. Uebelzesckmack im Äunde, tnnttliche H'tze der Frösteln, abwechselnd mit heißem Blutandrang, hast; wen Du niedergeschlagen und von dustern Bor! gkfüble erMt bist: wen Teta Axxetit vnregelmäßtz und die Zunge belegt ist. dann leidest Du an er sbkZchwerde, DhSvepfie und Leber, krankheit oder alliakeit. ssn vielen Fällen sxttrt maa nur einige dieser Lvmptome. ls ein Heilmittel ea alle solch älle ist vr. tterc'. CoMea jledlcnl irncoTery ohn Gleichen. ?!irttflJttl?e' lntspeien, nrz. alhmiskeit, nftröhrenentzünduns, schlim, me Suften, Schwindsucht und verwandte Leen ist sie ein unfehlbares Heilmittel. Man send jedn tient in Briefmarken sür vr. Pieree'S Buch über Cchwiudsucht. Bei Upotdekern n haben, Preis $1.00, "MM" tforid's Dispsnsary lledical Association, Eigenthümer, 6C3 Main Str., Snffel, . y. $500 Belohnung wird von den Eiaenthümera von vr. Sage' Eatarrd Remedy für einen Katarrhfall, welchen sie nicht kurtren tonnen, ausgebotea. Wenn man einen ekelbasten oder anderen Ausfluß au der Nase, theilweisen Verlust de Geruch. Se, - , - tu'wau cicruroore, vlore Ävzen, dampfen Schmerz oder drückende Gefübl im Korfe hat. dann kat man tfrtt.in.si a--.f.v. c.ix o ir7. T ' in Schwtndfucht. ' i.D f3' Ka"l Rkm edv" v?ttt die ZZlimm. kn?? und tn. k lSwSS Ut Zndiana SöSblidmis empfiehlt sich zur Anfertigung von Nennungen, Cirkularen, Brlesköpsen, Preislisten, Outttnngcu. Eintrittskarten. Mitgllederkarten, Brochürcn, Constitntioneu Mreßkarten.

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Ä Eisenbahn .Zktt.Taöelle. Nnkunst und Abgang der Eisenbahnzügt in Jnd!anapolik,an und nach Sonn tag,, den 3. Januar 1886. Ztffersoudille, HaMfon und SndlooapolU Vistudahu. Abgang: kuust: fid i ,?.'.. 4.15 I g,btaU 9.1 1 ad Nee... S.l5 ' ZdLhteerUIsI Jnd ckad atl JMSalJp Ui 1$ K nd ci v tu. s.u I et ä zsugis. Sa Caalalla 2iae.' RtUXiatt .... 7. ag . v u.00 Ztntt mit itt. 4.00 Ata ! 11X0 n WkftrnMaU...:a,VS!m ch,l,n? 14SBa Batl nd Itc..in.,ü r Tat nrt.... 4 40 8hl ffrvrtfc 4.15 8 ScbnLua aa&cm tUcflacd, Tolumdkl, Cweinusn und Stiia. nspott kiskubahn (Vee Llne.1 7.. VV,sf.. 4.0 Inders Et 8 C tflf 1.40 v 3 C .11.39 Um nders lc... IM Rat 3 6t8 Ci 6 30 fta B etstx.iojißa Dzt,n l z.io.vs V l.... IAO m 35 oshen lZg rigtwood Dldifio, T. .T.nud z. eoafta tJeliJ. 4J0C. glich. 4.40 V 10 4SC lt ....... lAZBn 30 R glich. 4.40 tSaltA Ml 1Ktm 1040 8a liJLü Cat 1.00 tüilich. 3.d0 a 6 40 8b täglich. 7Ai Kai wciuuatt, Ssdiauadolis, Ct 2suü o. (Ziesg, vijeaöua. ianasaii uisifLOXl Oli,o.. 4.00 8a !ndiaa, Kec. lOUva K'ill, r,. tl.4iA Ttnetunstt tut li zz cn C.S9 . b 5 m ine. cc. 6.40 Um I glich c c. Aicai Ehkago Didlstou. C0 BuiI O, 7.1CCa die t8 9t, Ulicheul.. 3.J30 Stfaottte tut ..li u m, ItttiUii.. i. Itcago Kett p.:j.ioy?B BeBent i 6.10 CM täglich f c ll.lu Rn Stnctnnatt Kcc. JtQ a yltttburg, Cbrissori k Et. Sosli ClMaa sDnniiiti r tü glich 4 39Ba Dak 9t eulgi-Konmcneonntai-Ojea Dccaulg, Sonatag 4.00 Ra VVUSV tcha Kcc . fltnOB t3flnnt ti ri VV ckfi i5oU4 11.44 Ca 4 5D r , C44 .... 4.5C V C V o -"r w 11' iUcM m, Tastern üi aU tgl 4 10 Sa Western KaU.-. 9.4a K rtagua ii.. i5)K tagl'ch ....100 a Shieags eute dia ftolono. 9U.tf Schni. I Ib , N. 4 fttcaaoUiptfl.li.UU b Zndri' m m - , - w VMf l ma tflfl 11 U i I ,,... 4.00 Bm ICIi'l jb. i Cxvrtt..:.. . IM U Wabash, St. ouU & Pacific. et id Chic atl 7.1h Brn X I 2.14 B Cltj trtii 1.01 C Xel tr..il.lM 2ft m h OoU. i.u IU ich. EU ntz 5h! lc r .. 7.10 KB Ttr 5 Told ixll-iO Sei gon KB,.. 1.43 Bm Sudiauapeli und vieses eisenbabu. UaU air, i 7.15 a I tne,, Kcc.10 4 Sa li HAAMMAfltVdA M an I mm a . 9UM i MBii m GIU V. txj na ClaclttoaH,tami:toni:3aMaaai)Ill5lstxilaia. 3dv Ctfl 91 9 4.00 Bm l 9nttl9i8ecc M Ca onitistaiiitc n-u va nau. lt.u ca SdPt u et. 8. 11.00 Ra I In, u 3t4uU10 4 tlm tnw T...K 3.iÜ kb utetnnatt Are ijßi nZ Sndiasa, vloomwgto udOeßen Oiseubalz Se I u all :. 70 Km Hast to. "' an Zti Fcc 5. 0 a tifilich 4 00 Ca 6 t 12 00 Ctnc ix, ,.4g Ka DU X 3 I Ugl030 ft tUnttc SAH. 3 43 ft ; i .38 Utz Oeftliche Didisio. Okfti.kU....4.A)B I Pacific rpreß... 7 Tägl.cxre,.... L,L 3, ii'JORm tiantik S:?.... 4 0öNa l,ftrn tu .... 4oRa Indianapolis ud 0t Luis Cifesiats. Tag rxrß, cc K 9 B C tit C C 3.43 C LkUlPa1s,a.100kM Da,r c c ägl jt&Sa 3dianarvtt c 3.5ia !2gNch 7.2) Ba ost u t L 9t. 4.W0R u Ct fc 9i täglich cc.10.S5Xa Ltmt ervtal... 11. Brai Loniville,New tbanh Se Chicago. Vir.Lie. hicago i tgl.. 13.10 hicag, r. tgl.. 3-103a onon Aee 4 4 Hirn , c lOOUBa tch tt hicag. ich. tt, htc l MaU 11.13 9i aU. 3.403 Jndlauapoli, Deeatur & Spriogsield. Tee 5 Peo all. 8 3t m I echnellzu r I .. 3 ttont,uma Kcc I Rnte,uma Kcc tgl aulg Sonnt. 4 0020 1 aulg Sonnt.. . 8 kOöa Schnell, r ...10 aU 3ub Z 'ge mit r e. Lhnskfsel.r mtt I. Schlasaag, m,t x, Parier. Sur. Cin'ti, Harnilton & Dayton Dahn. kSTägZlch dnI ZSg, ach und 0 Gineinnai, und alleu Ortschafte Nördlich, südlich n. JÖeQUÖ. Pnnttlichc Verbinduug mit alleu Zuge nach Dayton, Toledo, Detroit & Saginaw. Wegeu Vuskuust und Billet veude tuaa sich an den Agenten, Ecke Illinois Strafe und Keutucky Aveuue oder Uuiou Depot Sa. Stevevso, ez.P. . ?. H. Harjard. Kgent. 0HI0 INDIANA MICHIGAU

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