Indiana Tribüne, Volume 9, Number 288, Indianapolis, Marion County, 8 July 1886 — Page 2

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!ndianö Tribüne. Erscheint FägliH und Ssnntags, r?U WIv4i .ZfUanc kostet durch den ZxlatTia A? U,ntxr Soch, t 6onntttBXrlft" 9tl litt sch. Veid luftaam II (mtl. Vsft luglfchttt t rat35li5UiH I I Saht. Office tlCO OattjIöbßt - . ) . Indianapolis, Ind., tt. Juli 1386. Aasgeier. m 4V Vito,.ft- " 1 ' - Es ist Zn fast jedem Staate des Sü' dens unserer Ver. Staaten gesetzlich verboten, auf einen Aasgeier hu schießen. Für das Verbot liegen zwei gewichtige Gründe vor: erstens bilden die Aasgeier die GesundheitZpolizei" deS Südens und sorgen dafür, daß die Lust durch ven . Gestank verwesender Stoffe nicht verpeftet werde, und dann hat kein Mensch eine Idee, eine wie schlimme Pestilenz entstehen, müßte, wenn einmal ein todter Aasgeier Gelegenheit haben sollte, seine Düfte" in der Nachbarschaft zu verbreiten. - " ' ' - Der Aasgeier ist .in seiner Art ein recht gescheidter - Vogel.- Er weiß gut genug, daß kein Mensch sein Fleisch essen mag, und daß in .Folge dessen Niemand daran denkt, ihmmit einem Schießprü ßzlaus' den Leib zu rücken. Er thut deshalb gar. nicht menschenscheu und genirt sich durchaus nicht, mitten in einer belebten Stadt seine Nahrung zu suchen. Besonders sorgfältig paßt er auf, wenn die , Geschäftsstunden auf den Fleischund- Fischmarkten vorüber sind.' Dann schwingt er sich in Gesellschaft zahlreichn Gefährten 'auf die menschenleer gewordenen Stätten- hinab und bringt fein säuberlich AlleS bei Seite, was er auf dem' Erdboden findet: Fleischüberreste, EinZekeide von Fischen, Wurstzipfel ze. Besonders ist dies in Charleston, der Hauptstadt von Süd-Carolina, der Fall, wo sich ein' großer Markt in der Nähe deZ Wasser's besindet'Dort räumen die Aasgeier" nach . jedem Markttage die Stände aus, als ob sie von der Polizei mit der Reinhaltung des Platzes betraut worden wären"" "' ' Es ist keine Seltenheit, daß die AaSgeier sich mit Vorliebe an den Mündun gen der Flüsse 'im -Süden aufhalten, weil dort in der Regel alle Stoffe, die von der 'Flutb. dem. Meere zugetragen werdeir durch Gegenströmung der Meereswellen zur Ablagerung an den Ufern gelangen. Die Aasgeier wissen sich mit ihrem Appetit so. einzurichten, daß sie jedesmal mit ihrer Mahlzeit" fertig werden wie groß dieselbe auch ausfallen mag. ... Keine Thierleiche im : Binnenlande bleibt von den Aasgeiern entdeckt. Es herrscht im Süden sogar der Aberglaube, daj die Aasgeier ihre Opfer schon mehrere TagVvorher wittern und eine Kuh oder ein Pferd, welches nahe am Ver recken ist, tagelang vorher umflattern. Ein Mann aus dem Norden wurde letz ten Winter aus dem südlichen Georgia einfach dadurch verjagt, daß ihm ein guter Freund", erzählte, die Aasgeier seien auf eine seltsame Weise seit mehre ren Tagen auf seiner Spur. Letzten Sommer verschwand der Sheriff eines Counties in Florida, nachdem er einen großen Revolver genommen' und seiner Fraui gesägt hatteer gehe in den Wald, um sich" zu erschießen. Die Nachbarn machten einen schwachen Versuch, um in Erfahrung zu bringen, ob er auch wirklich sein Versprechen gehalten habe, als sie jedoch einen Tag lang vergebens ei nen Cvvreffensumpf durchgestöbert hatten, - setzten sie sich im schatten ihrer Häuser zur Ruhe nieder, um dort drei Tage lan zu 'warten. In dieser Zeit würden die Aasgeier den Sheriff und sie die Nachbarn die Aasgeier finden. Uebrigens sind die Aasgeier ganz harmlose Geschöpfe und fallen trotz ihrer abschreckenden Gestalt kein lebendes We sen an. Ein sonderbarer Schnelllauser. Sieben Meilen südöstlich von Hartfort'Cith'in Jndiana verfiel vor etwa jjwd Jahren der wohlhabende Farmer John Owen Snider auf die Schrulle, daß sich unter den Sohlen seiner Füße drei neue Häute gebildet hatten, die er nur dadurch wieder entfernen könne, wenn er viel herumgehe. Er machte sich sofort daran, seine Cur" anzufan gen. Erst ging er langsamen Schrittes auf seiner Farm im Kreise herum, dann beschleunigte sich sein Gang immer mehr. Seine Nachbarn und Freunde kamen herbei, um mit ihm zu sprechen, . und er plauderte mit ihnen auch ganz vernünftig, obgleich er keineswegs zu bewegen war? Während der Unterhaltung seinen Marsch einzustellen. Man versuchte alle Mittel, um ihn von seiner Wandersucht zu heilen, aber nichts half. 'Schließlich' hatte er es dahin gebracht, daß er jeden Tag -volle 13 Stunden auf seiner Rundtour verblieb. Man mußte ihm seine Mahlzeiten reichen, wäbrend er im Gehen war, und er aß, ohne auch nur einen Augenblick stillzustehen. Er legt niemals ; seine Kleider von dem Leib.' "Erst um zwei Uhr Nachts setzt er sich auf einen Stuhl.der zu diesem Zwecke dicht bei seinem Fußpfade aufgestellt ist, und fällt sofort in Schlaf. Punkt 5 Uhr ist' er wieder auf den Beinen und wandert von Neuem unermüdlich los. Für schlechtes oder kaltes Wetter ist ein Zimmer im Hause für ihn eingerichtet, und dort 'rennt er ebenso rastlos umher, wie im Freien. Seine Angehörigen be Häupten, daß, er im Gehen so gesund sHlafe daman sein Schnarchen in den anderenZimmern des Hauses deutlich hören könne. . Als er etwa ein Jahr lang seine Marschübungen fortgesetzt hatte, verfiel er auf die Idee,' daß er 50,000 Meilen weit wandern müffe, ehe er die schreck' lichen Häute.' unter seinen Fußsohlen los werden könne. Jetzt hat er schon nabem eo,000Meilen.zurüSgelegt, sein Schritt hat sich beschleunigt, und die Anzahl der Stunden, in welchen er wandert, hat sich p.erarößert. und dccb denkt er nock lanae

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nicht darAtti Jane Wanderungen zu ve enden. Gewöhnlich ist er tief melam cholisch gestimmt, doch gibt es auch Au aenblicke, wo er sich über einen guten Witz freuen kann. Vor einem Jahre wurde er nach einer Irrenanstalt gebracht. Er marschirte sieben Meilen weit bis zur Eisenbahn, blieb in dem Eisenbahnwagen keinen Au genblick stehen, war in der Irrenanstalt fortwährend auf den Beinen, und wurde als harmlos wieder nach Hause zurückge sandt. Wenn es einmal vorkam, daß er keine Gelegenheit hatte, zu wandern, dann hob er abwechselnd die Beine in die Höhe. Will man ihn am Gehen ver hindern, dann fleht er, man solle rhn um Gotteswillen gewähren lassen, weil sonst seine Glieder und sein Körper in tau send Stücken auseinander fliegen wür den.'. .Seine Glieder sind stramm und fest, wie Eisen. Er besitzt eine für seinen Stand ungewöhnliche Intelligenz und ei nen Scharfsinn, der oft ans Wunderbare grenzt. Oft kommen Fremde herbei, um ihn um Rath zu srageu, da allgemein die Meinung verherrscht, er wiffe mehr, als andere Leute, und sei manchmal sogar im Stande,' zukünftige Ereignisse vorauszusehen. Dabei hat er sich im Lau fen jetzt so geübt, daß kein Pferd in der Welt es mit ihm 24 Stunden lang aushalten könnte. Seine Familienbeziebungen sind derart, daß keine Rede davon sein kann, als ob häuslicher Unfriede die Veranlaffung zu seinem Wahnwitz geboten haben könne. DeS Galgendandidaten Pro gramm. Neulich befand sich, ein Zeitung menschen einer klemen Stadt in SüdCarolina, wo eine Woche später ein Mann den Tod am Galgen finden sollte. Der Verurtheilte war ein weißer Mann von etwa 40 Jahren, der unter der An klage stand, feine Frau ermordet zu ha ben, weil sie mit ihm in einen Streit gerathen war. Es nutzte ihm nichts,daß er behauptete, seine Frau habe ihn durch ihr fortwährendes Keifen zur Verzweif lung gebracht ; er wurde zum Tode ver urtheilt. ' DerZeitungsmensch suchte den Sheriff auf und begab sich in Begleitung desselben in die Zelle, in welcher sich der Mörder befand. Der Sheriff hatte ge rade den Strick, an welchem der Verur theilte aufgehängt werden sollte, ordent lich eingeseift, damit die Schlinge sich glatt schließen könne. Er nahm den Strick mit in die Zelle des Gefangenen. Der Reporter wurde dem GalgenCandidaten feierlichst vorgestellt, worauf derselbe anfing, den Strick mit kritischen Augen zu mustern. Ihr habt den Strick ziemlich schlüpfrig gemacht," sagte er zum Sheriff. Das wird eine leichte Arbeit geben, Bill." Well," meinte der Sheriff wohl wollend, ich habe mein Bestes ver sucht." Wenn ich Euch irgendwie helfen kann, dann sagt's mir nur," erklärte der Gefangene. Ich kann ebenso gut das Seil einseifen helfen, wie hier müßig sitzen." Der Gefangene nahm dankend eine Cigarre an, steckte sie in Brand und führte die Unterredung gemüthlich weiter. Es war augenscheinlich, daß er an dem Projekte, ihn selber aus der Welt zu schaffen, großes Interesse nahm. Man hörte es seinen Worten an, daß er über die Geschichte viel nachgedacht hatte. Haben Sie," so fragte er mit freund lichem Tone den Zeitungsmann, haben Sie schon jemals einer Hinrichtung bei gewohnt i" Ja." Wie betrug er sich dabei?" Er schien von Anfang an allen Muth verloren zu haben." Hm, ich habe auch davon gehört, daß manche Leute aus dem Häuschen gera then, wenn sie aufgehängt werden sollen. Mir soll so etwas nicht passiren. Hier, sehen Sie einmal, habe ich das Pro gramm für meine Hinrichtung aufge schrieben." Mit diesen Worten zog er einen Zettel hervor, auf welchem Folgendes verzeich net stand : Ausstehen um 6 Uhr Vormittags an dem ereignißvollen Morgen. Anlegen eines reinen Hemdes und meines Sonntags-Anzuges, um anständig auszugehen. Frühstück um 7 Uhr. Empfang von Besuchen von 1 bis 85 Uhr. Von 8; bis 10 Uhr endgültige Vorbe reitungen und Abschiednehmen vom Sheriff und den anderen Boys". Um 10 Uhr Gang nach dem Galgen. Dem Sheriff so wenig Mühe bereiten, wie nur möglich. Eine Rede halten, etwa eine halbe Stunde lang. Alle jungen Leute war nen, sich auf keine Heirath einzulaffen. Alle Frauen sollen ihren Männern geborchen. ' Vielleicht etwas Gesang. Einnehmen meines Platzes auf der Fallthüre. Bill läßt mich schwingen. Vorhang." Der Zeitungsschreiber sagte, er habe noch niemals ein sorgfältiger ausgear beitetes Programm für eine Hinrichtung gesehen. Die Hinrichtung werde un zweifelhaft von einem großen Erfolge begleitet sein, wenn er der Galgencan bidat sich genau an dasselbe halte. Die Orthographie auf dem Schriftstück ließ Manches zu wünschen übrig, weshalb der Zeitungsschreiber sich die Mübe gab, die Fehler zu verbessern. Der Mörder dankte für die Gefälligkeit mit herzlichen Worten. Das wäre schon AlleS recht," sagte er dann, aber ein Umstand macht mir große Sorge. Ich habe mich nie 'als Redner geübt, und außerdem befürchte ich noch, daß mir die Stimme versagt, wenn ich mitten in meiner Rede bin. Ich bin etwas heiser, und es ist leicht möglich, daß die Leute, denen ich den Rücken werde zukehren müssen, meine Worte nicht verstehen. Sie sind ein Zeitungsmann, vielleicht können Sie mir einen Ruth ge ben." Der Reporter tröstete ihn. Es sei ge ?ade nicht nott)wendiL, ine aroßaNiae

vitti vom Stapel U lstjen es sei &t nug, einfach und klar zu sagen, was man auf dem Herzen habe. DaS Uebrige könnt man mit Gesten besorgen. In Bezug auf seine Stimme würde man jedenfalls auf ihn Rücksicht nehmen. Es sei ja Jedermann bekannt, daß er seit einem halben Jahre sich km Gefängniß befunden habe. Das Antlitz des Gefangenen erheiterte sich zusehends Er sagte dem Reporter seinen besten Dank für den guten Rath, den er jedenfalls befolgen werde. Er werde sein ganzes Leben lang" des Zei tungsschreibers Schuldner bleiben. Dann fuhr er fort : Ich habe zwei Brüder und eine Schwester. Sie haben Andeutungen fallen gelassen, daß sie zugegen sein wollen, wenn ich in die Luft hineingeschwüngen werden soll. Seit den letzten zwei Tagen denke ich darüber nach, ob dies auch passend sein würde. Ich möchte zwar meinen Brüdern und meiner Schwester nicht gern eine Enttäu schung bereiten, aber wäre es auch anständig, wenn sie Augenzeugen meiner Hinrichtung sind ?" DerZeitungsmann gab ihm den Rath, in einer solchen delikaten Angelegenheit seine Anverwandten selber die Entscheidung' treffen zu lassen. Manche Leute sähen es gern, wenn ihr Bruder gehängt wird, andere würden keine zehn Schritte weit eines solchen Ereignisses wegen sich aus ihrem Hause rühren. Für den Gal gencandidaten mache dies übrigens nichts aus; auf den Galgen komme er doch, ganz egal, ob seine Verwandten sich die Hinrichtung ansähen, oder nicht. Ja," murmelte der Gefangene gedankenvoll, Sie haben Recht. Ich denke, ich überlasse es dem eigenen Er messen meiner Geschwister, was sie in dieser Angelegenheit thun wollen. Hfc ren Sie einmal, wann fahren Sie fort aus der Stadt ?" Morgen." Warum nicht gar ! Und Sie wollen nicht einmal hier sein, wenn ich gehängt werde?" - Es thut mir sehr leid, ich kann aber nicht so lange hier bleiben." O, das rst doch zu schlimm ! Können Sie mir wirklich nicht den Gefallen thun und hier bleiben ? Es würde mich sehr freuen, wenn Sie dabei wären, wenn die Geschichte losgeht." Der Zeitungsschreiber beharrte bei sei nem Entschlüsse. Nun," beruhigte sich endlich der Ge fangene, wenn es nicht geht, dann geht es nicht. Es freut mich, daß Sie mich besucht haben. Sollte es Ihnen trotzdem möglich sein, der Hinrichtung beizuwoh nen, dann theilen Sie es mir in einer telegraphischen Depesche mit." Vom Jnlavde. In der Umgege nd von Mason City in Iowa haben neuerdings Pferdediebe vielen Schaden angerichtet. DieDiphtherrtis greift in Harlem, N. I. äußerst stark um sich. Mehr als 200 Kinder liegen daselbst gegenwärtig an dieser Krankheit darnie der. Die Stadt Stanford inJlli nois hat eine Ordinanz passirt, wonach jeder Junge, der auf einen in Bewegung befindlichen Eisenbahnzug hinauf oder von demselben herunterspringt, eine Geldstrafe von $5.00 bezahlen oder auf eine Woche ins Gefängniß wandern soll. Das Milwaukeer Schul raths-Eomite für Zeichnen, Musik- und Turn-Unterricht hat trotz großer Gegen anstrengungendes Schulcommissärs Gör res beschlossen, den Turnunterricht fallen zu lassen, besonders da die Lehrer und Lehrerinnen sehr dagegen seien, die mo natlichen Unterrichtsstunden für diesen Lehrgegenstand zu besuchen. Auch ei n Opfer des Lesens von Schundromanen (Dime NovelS") ist Fräulein Julia V!cNary von Town Auburn in Clark County im östlichen Jl linois. Durch anhaltendes Romanlesen wurde sie so verrückt, daß sie in jedem Fremden den ihr vom Schicksal bestimmten Helden, Liebhaber und Bräutigam erblickte; sie mußte endlich ins Irrenhaus gebracht werden. Das Staatsgefängniß zu Sing-Sing im Staate New York, wo neben anderen Verbrechern auch Ward, Fisk und Jaehne ihre Talente für Handarbeit verwerthen, hat im soeben verflos senen Monat Juni im Ganzen 519,912 eingenommen. Die Ausgaben beliefen sich in derselben Zeit auf 513,903, sodaß der Anstalt ein Reingewinn von 56,004 .übrig geblieben ist. Ein C r a n k" Namens Peter Zingerle aus Pittsburg, Pa., machte sich kürzlich auf den Weg nach Washington, um den französischen Gesandten Louis Tdeodore Roustan zu tödten, weil dieser ihm angeblich ein Unrecht zugefügt habe. Zingerle wurde kurz nach seiner Ankunft im Washington verhaftet, als er mit ei nem geladenen Revolver das französische Gesandtschasts-Gebäude umschlich. . Ein gewisserAugustLüdecke batte im ahre 1834 von dem Apotheker William H. DeVinny, No. 153 Christopher Str., New York, etwas Chloralhydrat gekauft. Er nahm etwas von dem Glfte ein und erkrankte schwer. Später verklagte er den Apotheker um 52000 Schadenersatz, weil derselbe ihn nicht auf die Gefährlichkeit des Giftes aufmerksam gemacht habe. Dieser Tage kam der Proceß zu Ende. Die Geschworenen verutheilten den Apotheker zu 5200 Scha tenersetz. Aus Winona, Minn. wird be richtet: Eine Zigeunerbande, die seit einiger. Zeit nahe dem Orte Sugar Loaf lagert, führt einen großen, braunen Bären mit sich, der zu allerlei Kunststücken abgerichtet ist. Dieser Tage passirte ein liijähriger Junge Namens Wallace ras Zigeunerlager, als das Thier, welches los umherlief, sich auf den Unglücklichen stürzte und ihm schwere Wunden am Halse, der Brust und den Armen ibrachte. Wären nicht mehrere Zigeuner rechtzeitig dem Armen zu Hilfe yekommen, so hätte ihn das wüthende Thier zerrissen. 9 Die Vergrößern gdes Eisenbahnnetzes in den Ver. Staaten wird m diesem Jahre eine viel bedeutendere sein, als in den beiden letzten Jahren. Nach dem Railwav Aae" sind seit dem

I.Januak d. I. bttetts 175b mm Neuer Geleise wirklich gelegt Und ,fü? viele andere Meilen sind die Vorarbeiten fertig oder im Gange, so daß auf eine Erweiterung des Eisenbahnnetzes um 0000 Meilen in diesem Jahre sicher gerechnet werden kann. In Kansas sind bis jetzt 301, in Florida 207, in Texas 195, in Wisconsin 184, in Illinois 171 Meilen neue Geleise gelegt worden. Ein Landstrich mit 1,623,000 Ackern, der auf der Karte als Greer County bezeichnet ist und von dem bisher streitig war,, ob er zu Texas oder zu dem Indianer - Territorium gehöre, ist durch eine Schiedskommission Texas ab und den Ver. Staaten zugesprochen worden. Greer County stößt, an die südwestliche r i r j t rr

.ii zat oes noianer - errtioriums. 'er Staat-. Texas . hat .über ein Drittel des Landes bereits unter den sogenannten Veteranen - Landpatenten vergeben. Die Eigenthümer desselben sind jetz sehr besorgt, daß ihre .Besitztitel für ungültig erklärt werden könnten. Die Ver. Staaten werden indessen hierin wohl liberale Politik walten lassen. Wie die h eutig en Goldonkel aus Amerika beschaffen sind, kann man aus folgendem tragi-komischen Geschichtchen ersehen : Vor ungefähr 20 Jahren wanderte ein Wittener Bürger nach Amerika aus, ließ sich in Bridgeton im Staate New Jersey nieder und trat dort bei einem Fabrikherrn in Dienst. Nach und nach gerieth er bei seinem Principal in solch hohe Schulden, daß er sich aus sei ner Lage heraussehnte. Dazu mochte auch wohl etwas Heimweh in ihm den Gedanken erwecken, nach Deutschland zurückzukehren. Um dieses Ziel zu erreichen, erfand er folgenden Plan : Er schrieb seinen Verwandten in Mitten, er habe sich in Amerika ein großes Vermögen erworben und beabsichtige, nun nach Deutschland zurückzukehren. Da aber seln Principal ihn nicht entbebren könne und wolle, so möchten sie ihm oH Briefe schreiben, er habe in Witten großes Vermögen geerbt und müsse nun komrnen, um die Erbschaft zu reguliren. Die Verwandten gingen auf den Leim, schrieben Briefe, die in dem gewünschten Sinne abgefaßt waren, und sollen sogar noch Dokumente angefertigt und hingesandt haben. Mit diesen Briefen und Dokumenten trat der Schwindler nun vor seinen Herrn, bat denselben um Reisegeld und versprach demselben, nach Regulirung der Erbschaft seine Schulden zu decken. Der Principal, hocherfreut über die Aussicht, sein ausgeliehenes Capital, ca. 000 Mark, wiederzuerlangen, streöte nicht nur das Reisegeld vor, sondern sandte auch zur größeren Sicherheit seinen Sohn mit. Kurz vor der Landung bat unser Gauner den Sohn, der im Besitze der Briefe und Dokumente war, um dieselben, da er sich vorher noch orientiren wolle. Bei dieser Gelegenheit beseitigte er die Dokumente. Beide kamen glücklich in Witten an und wurden von den Verwandten hocherfreut empfangen. 2)a aber die Regulirung der Erbschaft noch etwas Zeit in Anspruch nimmt, benutzt der Amerikaner diese Zeit zu einem Besuche seiner Verwandten in Stuttgart. Nun zeigt der Schwindler auch sein Vermögen, bestehend in 50,000 Doll. Banknoten. Daß aber dieselben gefälscht sein könnten, davon hatte Niemand eine Ahnung. Bei dortigen Kauf leuten suchte er die Banknoten umzu wechseln. Da er aber kein Glück damit hatte, und auch ein Kaufmann den Ver dacht aussprach, sie seien gefälscht, reiste er nach Hofgeismar, um dort sein Glück zu versuchen. Mittlerweile batte die Polizei Wind von der ganzen Schwindelei bekommen, und als er nach Witten zurückkam, wurde er verhaftet. Der Amerikaner bat natürlich große Augen gemacht, als tx von Stuttgart kommend, die Schuld eincassiren wollte und nun ven ganzen großartigen Betrug erfuhr. om Zustande. Von den zah llosen Excew tricitäten des unglücklichen Königs von Bayern ist die folgende bemerkenswerth: Ich will von der großen TheaterManege erzählen, die Ludwig II. in der ersten Etage seines Schlosses zu München hatte bauen lassen, zu einer Zeit, wo sein Wahnsinn weniger schlimmen Cha rakter hatte. Habib Bey und zwei seiner Freunde, die ein wenig auch die meinigen waren, wurden durch außergetvöhnliche Begünstigung eingeladen, an einem musikalifch-equestrischen Feste theil zunehmen, das verdient, geschildert zu werden : Der Plafond des Circus, gewölbt wie die Rundung einer Halbkugel, war von gemaltem Glas, welches die Wellen darstellte und rückwärts erleuchtet von elektrischen Lichtstrahlen. Die Wäyde waren bedeckt mit Fresken verschiedenen Stils. Hier der Vesuv mit einer Herberge am Fuße des Berges, deren Thüre sich gegen den mit Sand und Lohe bestreuten Boden des Circus öffnete; ferner ein schweizer See mit Waldlandschaft und einer Kapelle, weiter eine kleine französische Landschaft, bestehend aus drei bis vier Häusern, welche eine Schänke flankirten. Nach einer Vorstellung im königl. Theater lud der König seine Gäste, ungefähr zwanzig, zu einem Souper. Gegen zwei Uhr Morgens geleitete ein Kämmerer einen Theil derselden, um zu Pferde zu steigen, hinweg. Die Thiere, völlig equipirt, warteten in einem anstoßenden Gemache, und sobald jeder im Sattel saß, sprengte diese Ca valcade, der König an der Spitze, in diese famose Manege. Nach zwei oder drei schweigsamen Umritten stieg der König vom Pferde und klopfte an die gemalte Cabane am Fuße des Vesuv. Die Gäste sprangen gleichfalls von ihren Thieren, worauf plötzlich Perfonen im neapolitanischen Aauerncostüm erschienen, die rasch Tische und Stühle hereinbrachten und veritablen Wein von Capri servirten, während die Musik Haupt Arien und Chöre aus der Stummen" intonirte. Nachdem dies vorbei, stiegen der König und sein Geflge wieder zu Pferde ; vier neue Umritte im Circus, das gleiche Schauspiel wie zuvor: Anhalten vor der französischen Schänke, Klopfen, El scheinen l es Postillon von Lonjumeau, französische Bedienung, Ti sche, Stühle, französische Weine und Musik, ausgeführt von einem unsichtbaren Orchester. Sodann dieselbe Komödie wieder, diesmal in der Schweiz. Wilhelm Tell, Hedwig! und ihr Sohn erscheinen, neuer Wein, neue Musik und endliö aeaen vier Ubr . Morgens kebtt

ett! titbii nach Häüse zülück. Stil' das

trug sich schon Ende det sechziger Jahre ü ; konnte man nicht bereits in dieser Zeitperiöde das trübe Ende dieses Sou veränö voraussehen ? König Ludwig II. g ehörte bekanntlich zu den Monarchen, bei denen es der Bitte eines Posa: Geben Sie Gedankenfreiheit! nicht bedürfte. Er befahl kurz nach seinem Regierungsantritt, daß der Dichter nicht" durch den Censor gehindert werde. In München war man allerdings in dieser Hinsicht tets ziemlich liberal.- Selbst unter dem rommkatholischen König Ludwig dem Ersten und unter dem Regime des bigot ten Ministers Abel wurden dort Meyer beers Hugenotten" fast nach dem pariser Original gegeben. Priester in verschiedenfarbigen Kutten Franziskaner, Dominikaner, Kapuziner segneten die Schwerter und Waffen, und bei der Massacrescene im Dom im letzten Akte fehlte selbst daö grausamste Detail nicht, während in Wien damals die Meyerbeer'sche Oper nur unter dem Titel Die Welsen und Ghibellinen" und mit völliger Beseitigung des ganzen kirchlichen Hintergrundes gegeben werden durfte. Unter der Regierung König Max des Zweiten erwirkte der Einfluß des diaott jesuitischen Erzbischofs Grafen Reysach manchen Censurstrich und selbst Verbote. Der junge König befahl, daß fortan diese kleinlichen Rücksichten" ausbören sollten. Besonders in Schiller'schen Stücken sollte kein Wort gestrichen wer den, denn-sagte Körnjj Ludwig da sei jedes Wort heilig, als ob es in der Bibel stünde. Er handelte da eigentlich nur im Geiste seines Großvaters, der, als noch vor dem Jahre 1843 die Censur die Aufführung von Laube's Karls schüler" beanstandete, dem Intendanten den Bescheid zukommen ließ, wo es sich um Schiller handle, da höre jedes Bcdenken auf." Nur einmal gab der Konig den Bedenken der Zensur nach. Man studirte Maria Stuart" ohne Striche ein und anfänglich beabsichtigte der Negiffeur Jenke auch, sich an den Wortlaut der köni'glichen Weisung haltend, die große Beichtscene, in welcher Melvil, der die Priesterweihe erhalten hat, der Königin nach ertheilter Absolution die Hostie reicht, spielen zu lassen. Der Hosschauspieler Büttgen, der den Melvil spielte, ein alter Münchener Katholik von echtem Schrot und Korn, machte den Jntendan ten zuerst darauf aufmerksam, daß das Publikum Anstoß an der Scene nehmen würde. A!ittlerweile hatte aber auch der Erzbischof von München Wind bekommen, um eine Audienz beim König und bei der Königin-Mutter gebeten und gegen die Profanirung eines Sakramen tes auf der Bühne Protest erhoben. Wirklich gab der König der erzbischöflichen Vorstellung Folge und verfügte am Tage der Aufführung die Streichung der Abendmahlsscene, aber erst, als er sich aus Genast's Memoiren überzeugt hatte, daß schon Karl August von Weimar bei der ersten Aufführung der Maria Stuart" die Weglaffung dieser Scene anbefohlen hatte. Aus München wird dem Frank. Kur." geschrieben: Der eben verlebte König hat. wie wir ganz zuverlässig erfahren, seinem Lieblingsdiener früheren Chcvauleger Alfons Weber bei seiner jüngsten Verabschiedung in Schwanstein seine Hutbrillantnadel und sein anscheinend viel benutztes Gebetbuch geschenkt und dabei geäußert: Wie mein Bruder kann ich nicht leben ; bete für mich !" Gleichzeitig setzte er denselben in Besitz eines Handbillets, datirt vom 4. Juni, wobei er bemerkte : ,Md habe ich keines, um Dich zu belohnen ; nimm die zwei Familiendiamanten mit diesem Schein von mir ; solltest Du die Diamanten (die zum Staatsschatz gehören) abliefern muffen, dann sind Dir durch diesen Schein 25,000 Mark ge sichert." Man schreibt von Mühlheim am Rhein, Fast wie ein Märchen klingt es, was wir hier erzählen, eö ist aber thatsächlich wahr. Vor acht Iahren wanderte ein hiesiger Schuhmacher nach Amerika aus und ließ seine junge Frau mit zwei Kindern in hilfloser Lage zurück. Bald hörte man, daß er, ohne das alte Band zu lösen, seinHerz jenseks des Oceans an eine New Aorkerin geschenkt habe. Inzwischen bot sich 'auch seiner verlassenen Frau eine paffende Gelegenheit, einen. Ernährer für sich und ihre Kleinen zu bekommen ; aber sie durfte nicht heirathen, da sie gesetzlich von ihrem ersten Manne nicht geschieden war. Jahrelang beschritt die Frau alle Wege, um ihr Ziel zu erreichen, aber ohne Er folg ; vor wenigen Tagen erhielt sie auf ihr letztes Jmmediatgesuch den abschlä aigen Bescheid. Ohne daß sie ahme, sollten sich jedoch am folgenden Tage alle ihre Wünsche mit einem Schläge erfüllen. Beider hiesigen Behörde langte ein Brief aus New Aork an, welcher die Mittheilung enthielt, daß der ungetreue Ehegatte nebst seiner zweiten Frau plötzlich an einem Tage gestorben seien, er an den Folgen eines Sturzes, sie an einer Blutvergiftung. Da gesetzliche Erben in Amerika nicht vorhanden seien, so frage man nach hier an, ob seine erste Frau und deren Kinder noch lebten, de nen rechtlich die mehrere tausend Mark betragende Hinterlassenschaft zusiele. Es läßt sich begreifen, daß die Freude diesesrelgn,es ven cymerz über den Ber lust des treulosen ersten Gatten überwog. Die Frau konnte sich in ihrer neuen Lage, welche sie noch dazu zur Besitzerin eines kleinen Vermögens macht, kaum sin den. 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