Indiana Tribüne, Volume 9, Number 288, Indianapolis, Marion County, 8 July 1886 — Page 1

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fteneß Per Telegraph. W t l t , k ö u s l ! t e Washtngl o n, D. C.. 8 Jull. SchönkS Wetter, stetige Temptrawr. Labou chere's Ansicht. London, 3. Juli. Labouchere spricht die Ansicht au?, dak im nächsten Parla. ment weder die Liberalen noch die Cou sttvatmen link entsckeidende MeKrKeil

I haben werden, und eS wird sich für du Radikalen die Nothendigleit ergeben, Glabstone am Ruder des Staatsschiffe zu erhallen. ' Prohibirion. M a c o v, Mo.. 8. Juli. Der Stadt. rath passtrte kürzlich eine Verordnung, welche den Verkauf von Getränken inner halb der Stadtgrenzen in geringeren Quantitäten al? eine Gallone verbittet. Gestern nun kamen die Wirthe fbeim County. Gericht um Lizensea ein, ' doch wurden ihnen sämmtlich solche vervei gert, und heute giebt es in Macon keine offene Wirthschaft mehr. Gbitovielles. Von allen Seiten laufen Depeschen über ungewöhnlich große Hitze ein. ' Die demokratische Mehrheit des Repräsentantenhauses scheint nicht Willens zu sein, mit dem Präsidenten wegen seiner Vetos zu hadern. . Gelungen, äußerst gelungen ist der Grund, warum das Senatscomite sich weigert, eine Untersuchung in dem Falle Paynes zu empfehlen, welcher beschuldigt ist, seinen Sitz im Senat . durch Be stechung erlangt zu haben. Senatoren werden durch die Legislatur gewählt, und es hat sich herausgestellt. daß die Bestechung nicht in Bezug auf die durch die Legislatur vorgenommene Wahl, sondern in Bezug auf die durch den Caucus vorgenommene Nomination stattfand. Der Caucus aber ist keinz ofsizielle Kör Perschaft, dessen Handlungsweise unter sucht werden könnte. Diese Unterscheidung macht den Herren Rechtskundigen im Senate viel Ehre. Es n I. f 1 e M ix ourcy vleseloe mit ourren Worten ge sagt, daß bei der Erwählung eines Bun dessenators ungestraft Bestechung geübt werden könne. Da Derjenige, welcher von der in der Mehrheit befindlichen Partei nominirt wird, selbstverständlich auch gewählt' wird, so brauchen die Herren Gesetzgeber bloß im Caucus zum Zwecke der Nomination bestochen zu werden, und da die Nomination kein offizieller Akt ist. sondern nur die Wahl, so ist dagegen gar nichts einzuwenden. Das ist prächtig! Man sieht, es fehlt unseren Staatsmännern nicht an Kniffen, auch die niederträchtigste Corruption zu rechtfertigen. Daß sich Männer wie Evarts und Logan zu solchen erbärmlichen Haarspaltereien hergeben, das ist traurig, und läßt jede Hoffnung auf Befferwerden vollständig schwinden. Die Herren vom Comite sind Republi kaner, Payne und die Leute, welche be stachen wurden, sind Demokraten. Die Einen sind so schlecht, wie die Andern. Drahtnagrichten. Die Boycottprozesse in New York. New Z)ork, 7. Juli. Gegen sieb zehn Böhmen, Mitglieder der Bäcker' Union, wurde heute der Prozeß wegen Boycotten? begonnen. Während der Zusammenstellung der Jury sagte Einer, daß er sich in Jolge der Drohungen der VoliZzeitung" fürchte, Geschworener in einem Boycott Prozesse zu sein. Richter Barrett sagte dieö sei ein offenbarer Fall von Einschüchterung und er beäuftragfe den Staatsanwalt gegen die .VolkSzei tung- vorzugehen. - Eine große Akbeitttversammlung fand heute im Cooperinstitut statt, bei welcher etwa 3.500 Personen anwesend waren. Resolutionen wurden gefaßt, dahin lau tend. daß die überführten Boycotte? Märtyrer seien, und daß die Verurtdei lung derselben ein Akt der Klassenjustiz sei. und daß der Boycott gegen Alle, welche beider Verurtheilung-mithalfen. in Anwendung gebracht werden solle. Schewitsch. der Redakteur der .Voltt zeitung-, gegen den der StaatSanwalt heute beschloß, einzuschreiten, sagte, er trsde dem Richter Barrett und sei voll ständig bereit, ebenfalls ein Märtyrer zu werden. Der Chicagoer Tendenz-, Prozeß. Chicago. 7. Juli. Der achte Geschworene ist noch immer, nicht gefun den. Bis jetzt wurden 587 Personen per

hört, und aus diesen wurden bloß sieben Gischworene ge2äblt. Aon den 160 peremptorischen Zurückweisungen, welche jeder Seite zu Gebote stehen, hat d?e Vertheidigung bereits 88 verbraucht. Lamb nominirt. Rockville. Ind.. 7. Juli. John C. Lamb wurde in der heuligen Conven tion als CongreKmitglied deS 8. Distrikt? nominirt.

Der Maxmell-Prozeb. -St. LouiS, 7. Juli. Der Antrag MarmeUS auf einen neuen Prozeß wurde verworfen. Appellation wird erfolgen. Sollte die SupremeCourt das Urtheil bestätigen, so wollen die Anwälte auf Grund der Unconstitutionalität eineS gewiffen Gesetzes an da? OberbundeSgericht appelliren. Waldbrände. M i l w a u k e e, 8. Juli. Spezialde veschen aus dem Innern deS Staates be richten über ausgedehnte Waldbrände und Verlust an Menschenleben in Folge derselben. Niedergeschlagen. St. LouiS. 7. Juli. DieAnklagen gegen die Anarchisten wurdenvom Richter niedergeschlagen. Der Richter bemerkte. daß d:e Resolutionen, m welchen die Vor aänae auf dem Heumarkte in Chicago gebilligt wurden, bloß in Vorschlag gebracht, aber nicht zur Abstimmung gelangt waren, daß sie also bloß als ein Mei nunaSauSdrnck zu betrachten seien, wozu Jedermann berechtigt ist. So lange keine thatsächlichen AusschreUungen vorkommen, sei kein Grund.vorhanden, em zuschreiten. Eongreft Washington, 7. Senat. Juli. 3Me Amendement zur ftluft und Hafenbill wurden in Erwägung gezogen Mehrere derselben wurden pasfirt und mehrere verwölfen. H auS. 21 Vetobotschaften dcS Präsidenten wurden vorgelegt. Jackson von Pennsylvania griff den Präsidenten urgen seiner Veto? auf'S Heftigste an. wogegen Andere ihn ver theidigten. Die Bills wurden an daS Comite für Pensionen verwiesen und ein Antrag, daS Comite zu instruiren, am Fieitag Bericht zu erstatten, wurde verworfen. Per Kabel. Feuer. Brüssel. 7. Juli. DaS Universi tätSaebäude wurde heute durch Feuer zerstört. Ein Theil der großen Biblio thek wurde gerettet. Die eng lif chen Wahlen London. 7 Juli. Die letzte Hoff nung GladstoneS ist d hin. such auf dem Lande fallen die Wahlen gegen ihn aus Die Niederlage ist nicht mehr abzuen den usd die Majorität gegen ihn im Parlamente dürfte sich aus ungefähr 50 belaufen. Bis jetzt haben die TorieS 29 Sitze gewonnen. Die Cholera. Wien. 77 Juli. Venedig 2 Erkrankungen und 1 Todesfall, Brindist 189 Erkr. und 71 TodeSf.. Latiano 76 Erkr. und 26 TodeSf.. San Vito 32 Erkr. und 4 TodeSf.. Fontana 76 Erkr. und 34 TodeSf. SissAnaeÄrteJtsn. New Vork. 7. Juli. Angekommen : Dampfer .Woodland- von Antwerpen. New Vor k, 7. Juli. Angekommen: Dampfer State of Jndiana von GlaS gom. Marktpreise. Weit, o. 3 W. 77 ; 5lo 7 roth. 75'. St ot n. No. Z roeig aelb 34c: gemilcht 34: Hase,. R. ? et, 3.; gemischt. Roggen. 60c. ' lete. 75. H U. $ 5.10 9-00. Schinken. 10 -llc, Schultern. 7k. Speck. 7)',. Seiten. Schroeineskymal,. 7- 8-, Nehl. Fam l? 3.7 3.y j . Fane, $3.50 1 3.65 ; ztra $3 3 12.50; Fein fl.50-il.7o. lir. 9:; im Etor 10 Butter. Ereameru 1315; Dair 11 12c; ffountto 7 9c Sühn r. 7 xr Dld. Junge IU, Türke 7c. artosfeln. Neu il.5 -5.7K per Srl. Aepsel. euZl.:.$2.lperBrl. H i e si ge s. Melville Strong u..A. verklagten John B. Cleveland u. A. auf Zahlung von Noten im Betrage von $2,189.37. . e?7 Der Farmer O. P. HobbS von Palestine erlitt heute Mittag an der Ecke der Market, und Noble Straße leichte Verletzungen, indem ein fcheugewordeneS Pferd .seinen Wagen, in welchem er saß umwarf. Fkanner und Hommown'S Am hulanz brachte ihn ins Surgical Institut.

Andrew Schrader bei Eastman, Schleicher u. Lee angestellt, erhielt gestern Nachricht, daß sein Bruder Christian bei einer Gasexplosion umS Leben gekommen sei. Der Vater des Verunglückten wohnt an der N. Liberty Str. Die CountyCommissäre erwählten den Advokaten W. W. Spencer als ihren Rechtsbeistand, da d:r Termin von W. A. Ketcham. der ein Republikaner ist.

abgelaufen ist. Der Countyanwsltj erhalt ein JahreSgehaU von $2,000. LS" Gestern fand, eine Sitzung des Polizeiraths statt. DaS Salär des fungirenden Superintendent O'Donnell wurde auf $100 per Monat erhöht. Außerdem wurden nur Routinegeschäste erledigt. 3- MorriS Moriarlty, angeklagt eine Taste am Kopfe der Frau Nolan zerschlagen zu haben, mußte freigesprochen werden, da die Zeugenaussagen so wider sprechend waren, daß c8 dem Mayor schwer siel, zu entscheiden, ob er die Taste geworfen hat. i 7 Der Gouverneur hat Canvillt C. Alger. welcher legten Mai wegen DiebstahlS zu einjähriger Zuchthausstrafe verurtheilt wurde begnadigt. ES war Alger'S erstes Vergehen. Er hat eine sehr große Familie zu ernähren und ist sehr arm. Wozu VuSIande. Es scheint, daß die Gläu öiger des Königs Ludwig nach seinem Tode nicht viel besser daran sind, als uvor, trotzdem zugestandenermaßen der Werth der Schlöffe? des Königs die Schuldenlast desselben bei Weitem über steigt. Abgesehen von einer genauen Revision der Rechnungen, werden die Gläubiger mit ratenweisen Zahlungen aus der Cabinetkasse des Königs Otto vorlieb nehmen müffen. Möglicher weise genehmigen die Kammern ein An lehen zur Bezahlung der vorhandenen Schulden gegen Rückerstattung von König Dtto resp. Abzüge an dessen Civil liste. Was das Darlehen, , welches seiner Zeit die Münchener Banken und Bankiers dem König gewährten, betrifft, so sind diese in jeder Beziehung vollstän dig gedeckt. DaS Darlehen wurde nur mit Zustimmung der Agnaten und unter deren Garantie gegeben, so daß nunmehr die Agnaten aufzukommen haben. Eine Commission des Abgeordnetenhauses hat sich nach Chiemsee begeben, um den Zustand deS im Bau befindlichen königli chen Schloffes zu untersuchen. Bisher wurden 20 Millionen Mark für die Aus führung dieses im Style Louis' XI V. erbauten Palastes ausgegeben, 20 Mil lionen waren noch zur Vollendung er forderlich - aber der Bau wurde so schnell ausgeführt, daß das BZauerwerk nicht trocken ist, und es steht zu beförch ten, daß es der Feuchtigkeit nicht genug Widerstand entgegensetzen könne, Zum erstenMale seit dem 44jährigen Bestehen der Friedensklaffs des Verdienstordens für die Wiffenschaf ten und Künste ist der Kanzler den Nei hen der Künstler entnommen worden, während diese Würde bisher nur Man nern der Wiffenschaft verliehen und Künstler zu Vizekanzler ernannt worden waren. So gehörten Alexander p. Humboldt, Savigny, . Böckh und Ranke zu den Kanzlern, Cornelius, Drake und Menzel zu den Vicekanzlern. ' Letzterer, der große Maler, hat jetzt die Kanzler, der bahnbrechende Physiker Helmholtz die Vieekanzlerwürde erha ten. Die nächste Ordensverleihung kann frühestens am 17. August stattfinden, da Verleihungen dieses Ordens überhaupt nur am 24. Ja nuar, 31. Mai und 17. August vorge nommen werden können. Der Feld marschall Graf v. Moltke besitzt die Kriegs- und Friedensklaffe dieses Ordens. Zu der neuerdings aufgeworfenen Frage, ob König Ludwig II. wirklich aus eigenster Initiative dem Könige von Preußen die Kaiserwürde an getragen habe, bemerkt die K. Hart. Z.": Wir sind in der Lage, eine bis her, so viel wir wissen, nicht bekannt gewordene Thatsache mitzutheilen, über deren Authenticität nach der Quelle, auS der sie stammt, jeder Zweifel ausgtschloffen ist. Danach ging der erste Vor schlag des Königs Ludwig dahin, König Wilhelm zum Kaiser von Norddeutsch land zu proclamiren. Thatsächlich wurde dieser Vorschlag an allerhöchster Stelle zur Kenntnißnahme unterbreitet, vom König Wilhelm aber ausdrücklich abgelehnt. Es erfolgten nunmehr wei tere Verhandlungen und darauf schließ lich das bekannte entscheidende Schreiben des Baieinkönias." Wenn das ge nannte Blatt nicht so fest von der Richtigkeit seiner Mittheilung überzeugt wäre, meint das Berl. Taabl.", möch ten wir fast an derselben zweifeln ; denn eS ist nicht recht ersichtlich, wie der Kö nig von Baiern als Regent eine? süd, deutschen Landes dazu kommen sollte, die Proclamirung eines norddeutschen Kaiserreichs vorzuschlagen. Oder gehört auch dies bereits zur Krankheitsgeschichte des unglücklichen Königs ? Der Reblaus-Ko mmissar für Elsaß - Lothringen, Bürgermeister Oberlin von Beblenheim, hat in Lütter bach bei Mülhausen drei Reblausherde entdeckt. Die Weinpecke auf den betref senden Stellen wurden sofort auSaebackt

laind derbrannt und sRnVn nn.nMi inKut. Lutterbach zählt nickt zu den e, ?enUlchen wembautreibendcn Gtmeinden'ZU.hat.nur ca. 12 Hektar Re ben. .mmechin ist es bedenklich, daß die N"iS sich mitten im Oberelsaß zeigt rwd es ist mitbin die größte Vor sicht geölten. Von. den schwarzen Gu gelmännern,' Welche den königlichen Sarg begleitet habCV, berichten Münchener Blätter : So oft ein Mitglied der könig lrchen HaujeS an ?erne letzte Ruhestätte w r . r w lw r 1 ßevracyt wlro, yaoen oem Programme gemäß hinter dem Erzbifchofe und vor n.u. : v. cm - atm rtlrnivagen v;ciuiivyanjxg atan ner IN; der . Gugel mit den königlichen Wappen und doppelt brennenden weißen Kerzen, ein fünfundzwanzigster aber mit dem Bildnisse des heiligen Georg zu gehen. Man fragt sich vielfach über diese Sitte. Eine Gugel tgen bereits die alten Römer, welche an der paenula einem'mit einem Schlitzloch versehe nen Mantel angebracht war. Von den egyptischen Mönchen, welche sie getrennt als ein über Kopf und Schultern reichendes Tuch trugen, ging die Gugel in die Kapuze bei unseren Mönchsorden über und die verschiedensten Formen durch. Schon Karl der Große, schreibt vor, daß niemand eine Gugel trage, denn es sei ein Mönch' oder kalte Witterung. Im Parcival kommt die Gugel als em Stück Thorenkleidung vor. Im 14. Jahrhundert gehört die Gugel zur Frauenkleidung ; später wird sie von Hofnar ren getragen, welche sie mit Zacken, Eselsohren, einem Hahnen?amm u. s. w. versahen. Später blieb die Gugel nur noch bei Processionen, Bitt- und Büß gängen im Gebrauche. In Konstanz begleiteten Gugelmänner die Leichenzüge mit schwarzen Pechfackeln. Westenrieder erwähnt in seiner Beschreibung von München" über die Müchener Sitten bei einem Leichenbegängnisse: Wer ein Wappen führt, dem hängt man sie um den Sarg und die Hauptkläger gehen in Gugel, das ist in einem langen schwar zen Mantel und solcher Kaputze über den Kopf." In der Gugel zu gehen und die hohe Leiche in die Gruft, hinabzutragen, war in München ein Reckt der Tul ken-" Lader. . Jn Paris producirt man. zegenwarttg ,n vtelen Salons em kleines Kunststück, das von einem Zauberkünste ler in Mode gebracht wurde. Eine Dame der Gesellschaft setzt sich auf einen Bambusstuhl, man bedeckt sie mit einem großen Foulard, das alle Formen hervortreten läßt, schlägt drei Mal in die Hän de, hebt dann das Tuch weg und die Dame ist verschwunden. Bor einigen Tagen hatte der Vicomte v. T , der das Kunststück gelernt, eine große Gesellschaft geladen, um dasselbe mit seiner Gattin zu versuchen. Alles gelang vortrefflich, die schöne Gräsin setzte sich in einem koketten Neglige auf den Stuhl, sie verschwand nach dem dritten Schlage, der Saal erdröhnte von Bravorufen und der Graf sagte strahlend, nachdem er sich längexe Zeit an dem allgemeinen Erstaunen geweidet : Jetzt werde ich die Ehre haben, den Herrschaften die Verschwundene wieder zu bringen," Der Graf begab sich in' Nebenzimmer, als er aber nach längerer Zeit nicht erschien, suchte man ihn und fand ihn ohnmächtig m seinem Schlafzimmer. Die Gräsin war nämlich für immer verschwunden... Wie sie in einem zurückgelassenen Schreiben meldete, hat sie es vorgezogen, mit einem Frennde des Hauses durchzugeben und hiezu die kleine Kunstpause be nützt In Petersburg ist am 14. Juni der Theater-Dichter Alexander Ni kolaiewitsch Ostrowski gestorben. Die meisten großen russischen Zeitungen er schienen zu Ehren des Verstorbenen mi einem Trauerrand. . Die neueste Post au i Australien bestätigt das Auffinden rei. cher Goldfelder im Kimberley-Distrikt im äußersten Norden von Weftaustra lien. Wie aus Derby gemeldet wird, sind dort zahlreiche Leute eingetroffen, welche sich nach dem reichen Goldgebiet begeben wollen, wo Lebensmittel bereits beträchtlich im Preise gestiegen sind. Die große Schwierigkeit besteht nur in dem Mangel einer Verbindung zwischen den Goldfeldern und der Küste, da der Geg außerordentlich beschwerlich und der Transport nur mit allergrößter Mühe zu bewerkstelligen ist. Man mccht daher den Versuch, eine neue Route aufzusin den, von der man hofft, daß sie beque mer sein wird, als die bisbe rige Straße. Eine weitere Schwierig kett besteht in dem Mangel an Trinkwaffer, das unterwegs sehr sparsam ist, auch sollen die eingeborenen Buschmän ner sich feindselig gesinnt zeigen. In Derby, der Küstenstadt des neuen Goldbezirks, ist die Lage nichts weniger als befriedigend, da dort eine starke EinWanderung von Leuten stattgefunden hat, die sich, ohne im Besitz eines Pfennigs zu sein, nach den Goldfeldern bege ben wollen und verhungern würden, wenn sie nicht von den Bewohnern Um terstützung erhielten. Eine Polizei giebt es in Derby noch nicht, und da es in der Stadt auch 'an telegraphischer Verbin dung mit Pertb mangelt, so dauert es 4 Wochen, bis Nachrichten aus Derby die Regierung in Perth erreichen können. Auch soll das Fieber in der Gegend herrschen. Unter diesenUmständen räth die australische Preffe allen Leuten, die nicht viel Geld u. genügend Lebensmittel haben, davon ab, das . rteue Eldorado aufzusuchen, . L .... .

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