Indiana Tribüne, Volume 9, Number 287, Indianapolis, Marion County, 7 July 1886 — Page 2

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ndtanö Tribüne. Erscheint FSgliH und S snntags. riti3lVcht Xrto kostet durch Xrftttrtf ntlxerWoch, Ml Sonntag ,Tktb2-i Ct ch. td ,fn 1 fftntl. P, Pofi ag1$Wtt ta BoxftKl9ftlg H ?r L?. OsIee: 12OO.Qarv!anb0r. JndiMSpolZS, Ind., 7. Juli 1386. . Der Mann mit dem Goldsa Im September 18Q9 kam in die kleine Station- St. Mary, die sich auf der lebnland.Postroute" im Sweetwater Thal im Wyoming Territorium besindet, ein müder, zerlumpt aussehender Mann an. Seine Füße waren wund, und er sah elend und mager aus, doch trug er auf seinem Rücken einen groben Sack, in welchem sich eine Menge mehr -der -minder großer Goldklumpen.befand'. Er blied auf der Station eine Nacht und fuhr am nächsten Tage mit Postkutsche nach dem Osten. Man hörte von ihm nichts mehr, bis er im nächsten Frühjahr wieder in St. Mary auftauchte.-Diesmal hatte er eine kleine. jedoch sorgfältig gewählte Ausstattung " , r i .... m rifi... . zum Almenvemeo und zive, esayrien mit sich. Die kleine Gesellschaft begab sich in die Berge in der Richtung, von welcher im vorigen Herbst der Mann mit dem Goldsack gekommen war, und blieb seitdem verschollen. Kein Mensch dukte, was mtt xbx geschehen war. Neulich befand sich eine Gesellschaft von Jägern am Fu einer Geongs' schlucht der großen Wasserscheide der Flüsse Green, Snake und Wind. Sie fanden 'dort eine kleine Hütte, deren Äeußeres berelts verkündete, daß sie un- . bewohnt. toar. -Die Bretter waren verfault unddie Wände standen schief. Sie oetrÄena's 'Inneres Auf rohen Bett gestellen,? die. dicht. .an den bröckligen Wanden' standen,'-ruhten du . welpgebleichten'Gebeine öreier menschlicher We' sen. faulende Deckerüberreste umhüll' 'ten.bier.und da die Skelette. Auf dem Boden de'r'Hütke wuchs'langes Gras, in welchem hier und da rostende !vimenWerkzeuge und verwitterte Küchengeräthe berumlagen. . Auch lagen zerlumpte setzen von Kleidungsstücken überall beiuni. - . . . Plötzlich trat Einer von den Jägern auf einen harten Gegenstand im Grase ,unb hob denselben auf. Es war ein dün'ner, breiter Stein, der mit grünem, dumpfigem Moose überwachsen war, durch welches hier und da geschriebene Buchstaben hmdurchfchlmmerten. Der Stein wurde sofort behutsam von seinem grünen Ueberzuge befreit und es zeigte ' nch eme klare, deutliche Cchrut, die au genscheinlich von der Hand eines der herumliegenden Todten ausgezeichnet wor den war. Die Jäger eilten sämmtlich neugierig herbei, um die Schrift zu lesen. Sie lautete auf englisch : y Drei Minenarbeiter. Von einer Schneelawine verschüttet. Winter j quartier. Mine liegt 10 Meilen -: südlich. Viel Gold dort vergraben. - Unsere Lebensmittel sind zu Ende. -: Wir erwarten den Tod. Leute aus : 3!ew York. Die Namen sind: La ' Hier endete die Inschrift. Augenschein' lich war der Schreiber durch irgend etwas verhindert worden, die traurige Ge schichte seines eigenen (Zndes und das sei' ner Gefährten zu vollenden. Die Jäger gruben ein tiefes Grab in den Boom der Hütte, im welcher sich die letzten Leiden der voi: der Lawine verschütteten Männer ereignet hatten, und vertrauten etschütkrt und schweigend der Mutter irde die Ueberreste der unglua lichen Goldsucher an. Dann begab sich dieGesellschaft, der auf dem Stein bezeichneten Weisung folgend, zehn Meilen südlich, um nach der geheimnißvollen Goldgrube zu suchen. Sie blieb in der Gegend einen ganzen conat lang, tonnte die Mine jedoch nicht finden. Es gingen den Jägern schließlich die Lebens mittel aus, und sie begaben sich zu der nächsten Eisenbahn-Station, um sich alles Nothwendige einzukaufen. . Sie vollen nach der Goldmine suchen, und wenn eS ihnen den ganzen Sommer ney ' men sollte. Es herrscht unter ihnen kein Zweifel darüber, daß sie in jener Hütte die Ueber reste des Mannes mit dem Goldsack und seiner beiden Vesayrten gesunden hatten Eine wichtige Frage. J-st eine lebendige Sumpfschildkröte eine tödtllche Watte oder nicht i Vies -ist die Frage, welche jetzt den biederen Bürgern der friedlichen Stadt Raleigh in Nord Carolina großes Kopfzerbrechen verursacht. Die ganze Stadt" befindet sich darüber in großer Aufregung und ' die Advokaten suchen ihre svitzsindigsten Beweise her'zor, um die Angelegenheit in dem einen oder in dem anderen inne iu entscheiden. Neulich geriethen zwei L?ute vor dem Marktbaus in Raleigh mit einander in - einen Streit. Einer derselben, der den nicht ganz ungewöhnlichen Namen ..Iones' mit sich herumschleppt, hatte in ,; der Hand eine Sumpfschildkröte. Da um die Worte mcht mehr ausreichten. um seine Sache gegen seinen Gegner Nearbv auswfechten, ,so nahm er die ' Schildkröte in seine Han' und schlug - thm damit um den Kops. Die Vchild kröte wog ihre 15 Pfund, -und es kam Vearbv. sehr sonderbar vor, als ihm das ' schwere Drng aus das Haupt heradsauste. Leider hatte die Geschichte? außerdem noch den Haken, daß die Schildkröte lebendig - war. Und jetzt ist die wichtige juristische Frage entstanden,' ob die Verletzung . - nr , . 7i . f x. v . v r am opse Aearoys ucigiic? oaoura? ein standen ist,daß eine gewöhnliche Sumpf jchildklöte in einerparabolischen Curve" unter dem Einfluß der Ausdehnung der Muskeln eineö mannlichen Armes in eine etwaS zu nahe Berührung mit seinem Kovte gekommen ist, oder ob die Schildkröte einer augenblicklichen Ein gebung folgend, zu dem Entschlüsse ge lanat ist. daß sie an dem Streite versön

lich eNnso gut deMigt sei, wie Mst . ' , 4. l O- . f - - i. .rr..; . irgend emano, uno in 'vige veen es für gerathen fand, mit der ihrem Ge schlecht eigenthümlichen Schnelligkeit ungefähr ein Pfund Fleisch der Iearby Familie zu entreißen. Der Mayor der Stadt hat seitdem entschieden, daß die Schildkröte eine tödtliche Waffe ist. Er hat beide an der Prügelei betheiligte Männer verpflichtet, sich in diesem Monat vor dem Superior Gericht einzusinken, damit Nichter Phil lips Gelegenheit habe, seine Lenden zur Entscheidung dieser wichtigen Angelegen . ... . - Jl ,5 a in l. : 9dl zu guiien. ii ucicuv u"v1' entschieden worden, daß eine Bulldogge, wenn sie auf eine entsprechende Weise von emem Menschen ausgehevt und an gefeuert wird, eine tödtliche Waffe" bildet, und . auf . Grund jener Entscheid dung wird guch jetzt der Vorwand erho den, daß unter ähnlichen Umständen auch eine Schildkröte eine tödtliche Waffe sein könne. Ob eine Sumpfschildkröte die nothwendige Fähigkeit vejltzt, ihre Leistungen denen einer Bulldogge anzu passen, xl eme andere rage. Auch handelt es sich darum, ov man eme Schildkröte ebenso sicher auf einen Geg ner Hetzen könne, wie einen Hund, und - I . . mm. v m M r I ob sie im Stande ist, ebenso große '5erheerungen" anzurichten, wenn sie sich einmal auf dem Kriegspfade befindet. Die Fragen sind gewichtig, und man sieht in dem biederen Raleigh mit großer Spannung ihrer Entscheidung entgegeiz. i . t - . m w Die Welt schreitet eben auch m laleigy voran, wie anderswo, und es ereignen sich auch dorten manchmal Sachen, von denen die alten Philosophen Roms und Griechenlands teme Ahnung geyavt ya ben. hoffentlich gelingt es, die Streitfrage so zu schlichten, daß sich nicht nur .vi .. " tr r . r. . k r. vie urger von laieigy, onoern aucy von ganz Nord - Carolina mit der Entscheidung zufrieden geben werden. Zwei Thatsachen. In der Stadt Genf sind zur Zeit großartige Bauten und Einrichtungen im Gange. Es handelt sich darum, die ungeheure Wafferkraft der Rhone, die ! stm ?Ls? ftitA Vrn (CJ rfti6f lY I HVUI HW MMV VVtll WVV V.VtVp., nutzbar zu machen. Man hat berechnet, daß alle Industrien der Stadt und näch,ten Umgebung leicht mit Betnebskrast versehen werden können und noch genug übrig bleibt, ' so daß auch die elektrische Beleuchtung der Stadt bestritten werden kann. Die Herstellung der nöthigen Werke erfordert natürlich ein bedeuten des Capital. Es blieb nur die Wahl übrig, die Ausbeutung dieser vcaturkraft einer großen kapitalistischen Corporation zu überlassen, und es hätte sich auch mehr als eine dafür bereit gefunden; oder aber, sie im Jntereffe der Gesammt heit durch die Commune vorzunehmen. Die Bevölkerung verlangte das letztere und es geschah. Die Stadt läßt die Werke in Angriff nehmen und giebt die Betriebskraft an die einzelnen Unter nehmer zum Selbstkostenpreis, den Aufand für den Bau, die Amortistrung cs Capitals und dieKosten der Instand Haltung und des Betriebs, ab. Nach einer gewissen Zeit werden die Burger 5Zenfs fast kostenlose Betriebskraft für ihre industriellen Anlagen haben. Wie hatte man dagegen m Amerika gehandelt? fragt das Philad.Tagebl." Nehmen wir ein Beispiel zu Hilfe. Vor einigen Jahren wurde in der Umgegend von Pittsburg natür l i ch e s G a s in großen Mengen ent deckt. Der Staat hätte seme Hand da rauf legen können , denn die Schätze der Natur gehören 'nach Fug und Jiecht der Gesammtheit. Aber es geschah nicht, denn die Bevölkerung Pennsylvaniens, unähnlich derjenigen Genfs, kümmerte sch nicht darum. Sosort warf sich die Privat-Speculation aus das neue Ge biet. Eme Corporation nach der ande zeren entstand. Ohne die geringste An eikennung der Rechte der Allgemeinheit, und' sei es auch nur in Form einer sveciellen Abgabe von dem Profit, erhielten sie Privilegien, die öffentlichen Straßen für ihre Leitungen zu benutzen. Mit der bekannten Kurisichtigkeit tröstete man sich dabin, da der Mitbewerb der Gesellschaften schon bewirken werde.daß der Preis des Gases annähernd den Kosten der Leitung entsprechen werde. Aber der alte Schwindel wiederholte sich auf's Neue. Die Corporationen verwässerten zuerst ihre Fonds durch sictives Capital, sodann stellten sie den Mitbewerb ein und respecttrten still schweigend ihre Gebiete". Jetzt wird bereits von emer , Consolidativn gere det ; sie kommt schließlich auch mit einer Umgehung des Gesetzes zu Stande. Der Preis des Gases richtet sich aber entfernt nicht nach den Kosten, sondern nach dem bekannten Grundsatze: was das Ge schäft ertragen kann". Wie die Eisen bahnen ihre Frachten bestimmen, näm lich so, daß der Farmer gerade noch zur Noth mit dem eristiren kann, was sie ihm nach Abzug der Frachtgebühren übrlaffen und daß er nicht die Farm im Stiche läßt, so auch hier. Der Preis des Gases wird so weit, aber auch nur so weit, unter dem sonst nöthigen Auf wand für Heizmaterial gehalten, daß die Fabrikanten sich noch des Gases be dienen. Der Unterschied zwischen dem schweifrischen und amerikanischen Verhalten m der Frage der Nutzbarmachung einer katurkraft ist in die Augen springend. Dort handelte die Vertretung der Ge sammtheit in deren Jntereffe und' schuf ein gemeinnütziges Werk; hier schuf man auf Kosten der Gesammtheit eine e u e Aus beutungsquelle. Selbst verschuldet. Wenn der Graf von Paris im Souve ränetätswahne zuletzt so weit ging, daß er die Gesandten aller fremden MächU zur Hochzeit seiner Tochter einlud, als ob er der Beherrscher Frankreichs und nicht ein einfacher Privatmann wäre, so trug die Regierung selbst die Schuld. Ein Correspondent bemerkt über ihre erbärm liche Kriecherei vor den Prinzen" fol gendes: Da die Prinzen von der französischen Regierung gewiffermffen anerkannt , Waren, so verkehrten die fremden Fürsten, die zum Besuch nach Paris kamen, aufs - freundschaftlichste mit ihnen, während sie daö Oberhaupt, den Präsidenten Grevv,.

fcrtiircfthblft toSfiid&täiltslien iinö tönt höchstens einen kürzen Besuch, eine sage nannte Stoßvistte, abstatteten. In die ser Hinsicht zeichneten sich besonders der Prinz von Wales, der zukünftige König von England, und die russischen Prinzen aus, welche während ihres Aufenthalts in Paris fast nur mit den Prinzen und den übrigen Gegnern der Republik verkehr ten. Die französische Republik hatte durch ihre Haltung den Prinzen gegenü ber dieses Verfahren der fremden Für sten berausaefordert. UebriaenS sahen die Republikaner diese Besuche nicht unaern. eS schmeichelte ibnen. dan Mitglieder der regierenden Häuser Pa ris auch unter der vtepublil noch aufsuch en ; außerdem hofften sie, sich in ihnen Bundesgenossen wr Vekämvfuna des Erbfeindes" werben zu können. ' Diese? nachsichtige Auftreten den Prinzen gegenüber hielt man vielfach für Schwäche, und England und Rußland begannen an dem längern Bestehen der R publtk zu Zweifel n. o erklärte man es sich auch, daß Dänemark, der alte Bundesgenosse Frankreichs, emem feiner' Zrmzen die Tochter des . Herzogs von, lbartreS vermählte und daß der König' deS kleinen Portugals seinen Thronerben mit einer Tochter des Grafen von Paris w verheirathen wagte. Aber auch in X tli. Zff Vm S T 4t ftf.if. jiuiuiciiy ivtuit vub . ityivuiytikyt u treten der Regierung namentlich unter der Landbevölkerung und bei der Beam tenwelt die Meinung, daß' eS mit der Republik zu Ende gehe, und man sing schon an, sich auf das Regiment Philipps VII. vonubereiten. Selbst viele De putirte und Senatoren theilen diesen Glauben; daraus erklart es sich, datz !i . i rr r. ewige izorgeiZige umer iynen, um iic? ibre Laufbahn in der Aukunfsmonarchie nicht zu verrammeln, sich im entscheidenden Augenblick de? Abstimmung enthiel ten. . .Ein brennender Berg. Vor etwa zwei Wochen begaben sich fünf junge Leute aus den canadischen Seeprovinzen in Begleitung eines india nischen Führers auf die Jagd nach dem Manitou-Fluß-District im nordwestlichen Territorium. Die Jäger sind jetzt von ' n. i rrt . r lyrem Aagvzuge zwar ohne Beute nacy Ottawa zurückgekehrt, haben dafür aber eine- sonderbare Geschichte über einen brennenden Berg mitgebracht, den sie .in ihrem Jagdgesilde gesunden haben. Der Platz, auf dem sie sich zur Jagd befanden, liegt etwa 50 Meilen südlich von der Canadischen Pacisicbahn auf dem Hochland in der Nähe des ManitouFluffes. Diese Gegend befindet sich ge radezu nördlich von dem Black Duck-See in Minnesota. Als sie die Ortschaft Brule in der Richtung nach Süden ver ließen, trafen sie nach einigen Tageniuf eine Farmersfamilie, welche gerade im Begriffe stnd, mit ihrer gefammten Habe sich in die Stadt zu flüchten. Die Farmersleute erzählten, sie hätten ihre Heimath wegen eines schrecklichen unterirdischen Feuers verlassen müssen. Sie hatten ein Stück Land an emem Bergab hang dicht am Ufer des Manitou Flusses ihr eigen genannt. Es sei ihnen soweit ganz gut gegangen, seit einiger Zeit je' doch sei in oder hinter dem Berge ein fürchterliches Feuer ausgebrochen, welches sie von ihrer Heimstätte vertrieben habe. Sie hätten zwar keinen Rauch sehen können, doch habe in der Luft eine erdrückende Schwüle geherrscht und das Wasser, im Fluß sei an manchen Stellen so heiß gewesen, daß die Fische darm starben. Ich wurde," so erzählte der flüchtige Farmer . den Jägern, auf die seltsame Erscheinung zuerst dadurch aus merksam, daß im Manitou ungewöhnlich viele todte Fische herumschwammen. Das Eis-im Fluß in der Nachbarschaft thaute dies Jahr viel früher auf, als sonst, doch war es sonderbar, daß ober- und unter halb des Berges das Cis so fest blieb. wie in früheren Jahren. Auch war es sehr merkwürdig, daß im Thale heiße Winde herrschten, während anderswo die kalte Wmterluft vorherrschend war. Die Jäger ließen sich die Gegend zei gen und zogen weiter. Sie gelangten bald an den Platz und bemerkten, daß auf der Seite des Fluffes, wo sich der Berg befand, das langsam fließende Wasser so heiß war, daß s m Dampfen in die Höhe stieg. Der Dampf war nur soweit sichtbar, als der Abhang des Ber ges das Flußufer bildete, weiterhin sah das Waffer überall ganz normal aus. Die Luft in der Gegend war sehr schwül und warm, und bei der geringsten Be wegung gerieth man ins Schwitzen. In der vlatjt des Platzes,wo der Farmer ge wohnt hatte, war die Luft beinahe erstik kend, und die Erde war an manchen Stellen so heiß, daß man sie kaum mit der Hand berühren konnte. Der Berg sah kahl und ode aus, an seinen Selten herrschte jedoch eine absolut unerträgliche Hitze. Die Jäger kletterten zwischen den dichten Bäumen etwa 200 300 Fuß den Berg hinauf, mußten dann aber zurückkehren, da sie sonst in der heißen Luft erstickt wären. Kein lebendes Wefen, weder Wild noch Vogel, ließ sich in der Nähe des Berges blicken. Die Erde war ausgedörrt und zeigte überall tiefe Riffe; unzählige todte Schlangen lagen überall herum. In der Stadt Brule herrscht über die Nachricht von dem brennenden Berge gro ße Aufregung. Man ist der Ansicht, daß ein Lager bituminöser Kohlen im Innern des Berges auf irgend eine Weise in Brand gerathen sei und dadurch alle jene seltsamen Erscheinungen hervorge rufen habe, von denen wir oben berichte ten.' Moderne Piraten. Es werden jetzt etwa zwei Wochen her sein, daß drei anrüchige Persönlichkeiten öcamens John vcaloney, Curtls Need und James McJntyre in Milwaukee nach einer längeren Sauftour auf die tolle Idee verfielen, sich zu der Jacht Mamie", die im Hafen vor Anker laz, zu schleichen und mtt dem Schiff durch zubrennen. Es befand sich 3!iemand an Bord und sie konnten ungestört den An ker in die Höhe winden, worauf sie mit vollen Segeln in den See Hinaussteuer ten. Sie fanden an Bord einen Topf mit schwarzer Farbe vor, und benutzten dieselbe, um damit den Namen des Schiffes, sowie einige Verzierungen an den Außenseiten desselben zu übertun chen. Auf diese Weise glaubten sie das

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Ächlff Unttttütlich geckacht z'I haben UnS fuhren bis $ü dem kleinen Hafen Mon tague am östlichen Ufer des Sees, wo sie zu landen versuchten. Unterdessen war jedoch ihre Heldenthat" in Milwaukee bekannt geworden, und der Zollkutter Johnson" fuhr sofort in den See hinaus, um nach den flüchtigen Schiffsräubern zu suchen, während vom Lande aus alle Telezraphendrähte in Bewegung ge setzt wurden, um überallhin zu telegra phiren, daß man auf die Durchbrenner ein scharfes Auge haben folle. Es war demnach kein Wunder, daß ste kaum ihren ftujj wieder auf das Fest land gesetzt hatten, als die Polizei sie bereits . am. Wickel hatte. Es dauerte nicht 'lange, und sie befanden sich' an Bord des Zollkutters wieder, auf der Rückfahrt nach Milwaukee. Dort wur den sie vor s Gericht gebracht und wegen Seerauberei unter Anklage gestellt. . Nmt steht nach den revidirten StatU' ten dec Ver. Staaten nur eine Strafe, nämlich der Galgen," auf Piraterie und die drei Bummelgernes laufen Gefahr, mit dem Strick Bekanntschaft zu machen. Wenn es ihnen' nicht gelingt, die gegen r.r::.. 1. : ca .. ti ...isi. ic angenrengie annage zu ennraslen oder doch anders formuliren zu lassen. Außerdem würde gleich bei dem ersten Verhör festgestellt, daß es sich in diesem Falle um einen Competenz - Conflict" handle, weshalb der. Proceß gegen die unglückseligen Seefahrer" auf spätere Zeit verlegt worden ist. Unterdeffen schnüffelt der Distrikts-Anwalt Delaney in allen Gesetzbüchern nach Aufklärung herum, was eigentlich in einem solchen Falle die heilige Justiz" zuthun habe. Aus den ersten Blick schien es, als ob hier ein klarer Fall von Seerauberei vorliege, der direct unter die Botmäßigkett der Bundesgerichte falle, besonders da ausdrücklich alle Buchten und MeereSarme mit in die . Jurisdkction des Bundes eingeschloffen sind. Dagegen ist eS Thatsache, daß die westlichen Gewas fer des Michigan-Sees bis zu einer Linie, die man sich mitten durch den See gezogen denkt, einen Theil des Staates Wisconsin bilden, während die östliche Hälfte des Sees dem Staate Michigan gehört.' Es ist deshalb die Frage, ob ein Gesetz, welches vor 100 Jahren ent. worfen wurde, als noch der Staat Wisconsm eine Wildriß war, bis aus den heutigen TagGültigkeit behalten hat. Entscheidet das Gericht, daß die drei Strolche Piraterie begangen haben, dann steht zwischen ihnen und dem Galgen nur der Präsident der Ver. Staaten, entschließt sich jedoch das Gericht zu der Annahme, daß hier nur ein .Fall von Diebstahl vorliegt, dann wird der Staat Wisconsin über das liederliche Kleeblatt" zu entscheiden haben. Der Fall erregt besonders in juristischen Kreisen großes Jntereffe. Deutsche Local -Nackrichten H e ss e n-D a rm st a dt. Der vor mehreren Wochen verhaftete und nach Mainz gebrachte Bursche des Affentheaterbesitzets Bäte in dessen Bude f. Z. der große Meßbrand seinen Aus gang nahm, wurde wegen Beweisman' aels wieder freigelaffen. Der wegen Mordversuchs auf seine Schwägerin ver haftete Fuhrmann B. Franz in Offen bach wurde ebenfalls wieder auf freien Fuß gesetzt. Der Bursche, welcher jüngst die 16jährigeTochter eines Besit zers in Pfungstadt vergewaltigt, ist in der Person des Tagelöhner Jaxt von Darmstadt verhastet worden. Selbst mord begingen : Schneider N. Weigert von Darmstadt und der Arbeiter Eder von Nieder-Saulheim. Verunglückt : Jakob Müller von GauAlgesheim ; die Frau des Maschinenführers Braun von Worms ; die Arbeiter Franz Zimmer und Johann Noos in Mainz ; und der Fuhrmann Andreas Kronenberger von Seligenstadt. Königreich Baiern. Auf den Getreidefeldern des Oekonomen G. Geilinger in Naffenhofen ist ein nach Millionen zählender Schwärm flieaender Heuschrecken niedergegangen. In Amberg wird ein Kriegerdenkmal errichtet. Webermeister Böhm in Bamberg wurde wegen Sittlichkeitsverbrechen verhaftet. Der Oekonom Martin Kempf von Eggolshein wurde todt aufgefunden. Sein Sohn wurde als Vatermörder verhaftet. Die Wittwe A. Ott in Mellrichstadt wurde ermordet aufgefunden. Der Lokomotivführer Jbler m Oberndorf bei Schweinfurt wurde ermordet aufgefun den. Der Feuerwehrmann, Bäckermei fterssohn Chr. Ziedler in Selb starb bei emer Uebung. t Oberamtsrlchter Beck told in Vilshofen. Frhr. Albrecht von Andrian-Werburg in Würzburg wurde wegen Schwindels zu 2 Monaten Ge fängniß verurtheilt. SchuhmacherJosef Vorsatz aus Amberg hat sich in Hirsch au ertränkt, zu Höchheim erhängte sich der Bauer Werner, tn Lands Hut erschoß sich der Jäger der 2. Compagnie Anton Dellerer und in Weihern der Gutsverwalter Klaffner, in Ziegelhütten bei Kulmbach stürzte sich der geistesgestörte Spezerei bandler Schneider aus dem Fenster sei ner Wohnung und starb an den erlittenen Verletzungen. Der Sohn des. Gärtnermeisters AloiS Schweiger zu Augsburg i rr . L-r-t m . wuroe im warten vom Blitz erzcylagen. m Landsoerg ertrank die FrauAdesBrun nenmeisterö Riemerschmied, der Soldat Biebinger von Mutterstadt wurde m Landau beim Versuch, ein durchgehendes Gespann aufzuhalten, überfahren und starb bald daraufhin der Moser'schen Thongrube zu Rlttstelg wurde der.Zleg ler I. vtreibl durch herabstürzende Erd maffen erschlagen. In Folge unglücklichen Sturzes kamen um's Leben : der ! Maurer Nuffelt aus Altendettelsau, die Bauerstochter Anna .Maria Roppelt rn Braunach) der Häusler Math. Feicht von Jahrdorf, der Gemeindediener Vogel von Kainsbach, der Steinhauer Schindelmann zu Ornbau, der löjährige Stefan Mühlpaintner von Schorn, der Maurer G. Schmitt von Veitshöchheim, der Tün cher Schmitt zu Würzbürg. Königre ich Württemberg. Der Maurer Joh! Schanbacher in Serkheim wurde wegen Ermordung des Schloffers Waiß zu 1 Jahr 8 Monaten Gefängniß verurtheilt. s Der Jndu strielle Ludwig Neunhösser sen, in Hei drnheim. Die Hochschule in Tübingen vird in di6em Sommersemesie? jn

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1403 Studentett besücht. ÄSs tveitilche Mitglied deS bischöflichen Ordinariats in ölolrenburg, Syndikus Vogt, wurde wegen Kränklichkeit in den Ruhestand versetzt. Zu dem Liederfest in Heilbronn sind 3600 Sänger mit 120 Vereinen am gemeldet. Der Färber Glotz von Göp Pingen hat sich erhangt ; die Frau des Schneiders Krauß in Ulm und der von Walbach gebürtige Grenadier Eulert vom Grenadierregiment No. 123 haben sich ertränkt Ertrunken sind: der Gyp' ser Julius Schweizer von Deggingen, der Hutmacher M. von Göppingen, der en (V!f x. . fr. c ... rx csr ? t auer tjia?tt von äjoxn, oer necor sam . Helm Leucht von Sersheim und Georg Ruth von Sittenhardt; durch Ueberfahren wurden getödtet : der Knecht Josef Nagel von Bargau, die Tochter des Maurers G.' Weiß in Gosheim und der Bote Winkler von Gundelsheim; die Frau des Geschirrhändlers H. Schmid in Laupheim erstickle unter einem umge ftünten Wagen. G r oß herzogt hu m Baden. Die Universität in Freiburg weist in oiesem Sommersemester 1318 Studenten auf. In Lahr und m Gengenbach, sowie in Diersburg, Seelbach, Schönbera, Oberweier, Friesenheim, Reichenbach, Offenburg, Kehl und bei Haßlach i. K. wurden heftige, einige Sekunden andau ernde Erdstöße verspürt. Man hörte ein unterirdisches Rollen, wobei die Häuser erzitterten. In der ganzen Gegend herrscht große Aufregung. Die Gemar kung Liptingen ist von einem schweren Hagelweiter heimgesucht worden. Der Schaden wird auf 13,000 M. ge schätzt. Rhein und vceckar sind durch den anhaltend niedergegangenen Regen in rapidem Steigen begriffen; man trifft bereits überall chutzmaß regeln. Durch einen Pistolenschuß mach ten ihrem Leben ein Ende : der Handels mann Kahn in Jöhlingen, der frühere Registrator Max Probst in Karlsruhe, wegen unglücklicher Liebe der 19jährige Friedrich Heiler in Mannheim, der Schloffer Heilig in Zeuthern. Die gei steskranke Magdalena Roth zu Karlsruhe stürzte sich aus dem Fenster ihrer Woh. nung auf die Straße und starb an den Verletzungen, in ??!ünchhöf erhängte sich der Häusler aver Jäger. Im Wasser suchten und fanden den Tod : der Küfer C. Singer in Rohrschach und Johanna Malzacher von Säckingen. Durch Un glücksfälle verloren ih, Leben : zu Bruchsal der Dragoner Brutscher, in Ueber lingen gebürtig (vom Pferd erschlagen), der Landwirth L. Kutterer aus Daxlaw den (ertrunken), der Maurer Gasner von Gosheim (gestürzt), der Sohn Gott lieb des Frachtfuhrmanns I. Werner in Ladenbur (ertrunken), der Accisor Spinner m Radolfzell, der Steinbrecher Knrl Erbsland in Sasbach (im Stein bruch erschlagen), der Kutscher Selig zu Wertheim (vom Wogen gestürzt). Thürigische Staaten. Der 15jährige Schulknabe Lamprecht n Schellroda wurde zu 4 Wochen Ge fängniß und 2000 M. Geldstrafe verur theilt, weil er einem Dienstmädchen 9!amensGroßner mit einem blind geladenen Terzerol das rechte Auge ausgeschoffen hatte. Wegen Unterschlagung erhielt der Nähmaschinenhändler I. Härtung aus Obermelzungen 6 Monate Gefäng niß. Wegen Störung des öffentlichen Gottesdienstes erhielt der Gutsbesitz Zinke aus Röbschutz 2 Monate Gefängniß. Selbstmord begingen : der Braüschüler Christ von Meinigen ; Schlosser Dreßler von Neustadt a. O. (im Gefängniß ; und der L0jährige Arbeiter Mäder von Schleiz. Verunglückt : Maurer Pfeil von Börthen ; die Frau des Färbers Läpp in Ilmenau ; Maurer Keim von Probstzella; und der Sohn des Apothekers Weickert in Unterstem. Oldenburg. Der Lohgerber Wilhelm Hahn in Del menhorst wurde wegen Brandstiftung verhaftet. In Burhave brannt das Anwesen des SSgemüllerS G. Heidemann nieder und in Kreuzfeld die Käthe des Eigenkäthners Grage; in-Folge Blitzschlags wurden eingeäschert : in Dükeweg das Anwesen der Gebrüder KSnig, in Langewege das Heuerbaus des ZellerS Hinrich Burwinkcl, und' in Sillenserpalz das Anwesen des Friedrich runs. Westfalen. Der Sohn des PostVerwalters in Erwitte,Candidat der Medizin Josef Wehle, ist in Berlin wegen Fälschung von Postanweisungen zu 1 Jahren Gefängniß verurtheilt worden. Dem Fabrikanten Jos. Schnettler in Hagen wurde von dem pens. Eisenbahnbeamten Runde der Bauch aufgeschlitzt. Der Kassirer der Jserlohner Steuerkaffe, Stocker, ist mit Steuergeldern entflohen. Im Llmbach Weiher bei Siegen ertränkte sich der Ger ber D. In Burgsteinfurt gerieth der Sohn des Bauunternehmers Lude zwi schen die Puffer zweier Eisenbahnwagen und wurde getödtet : m Datteln verunglückte durch einen Sturz der Köther W Strunk. Provinz Pommern. Auf der Werft von Aron und Gollnow m Stettin ist das 100. Schiff fertig ge stellt worden. Der Gymnasiast Georg Schulz m Stettin, erhielt die Lebensret tungsmedaille. In Cöslin brannten die Wohnhauser nebst Hintergebäuden von Kaufmann Glasenapp, Backer Meyer, Fleischer Aßmus und Kaufmann Igel Nieder. Die angrenzenden Hauser wur den arg beschädigt. Fast um dieselbe Zeit brannte das hinter der Papierfabrik gelegene Mansche Haus nieder. In Datzow bei Posewitz brannten durch UnVorsichtigkeit eines 17jährigen Mädchens zwei Kathenhäuser, in denen acht Fami lien wohnten, nieder. Das Mädchen ertränkte sich aus Verzweiflung. Schleswig-Holstein. Der Meiereipächter Kock in Tastrup ist . mit Hinterlaffung einer Frau und neun Kindern, sowie einer großen Schulden , last, verschwunden. Der Sattler Rath mann von Sande wurde als Leiche auf gefunden. Die Seminaristen-Versamm , lung Concordia" in Tondern ist aufge löst worden. Die goldene Hochzeit feierte in Flensburg das Ehepaar Laenger; in Lauenburg begingen die M. Priester'schen Eheleute das Fest der diamantenen . Hochzeit. In Grönwohlshorst bei Cis mar brannten die Häuser des LandmannS Brubn und deS Tischlers Bebnke nieder, in Hademarschen. die StsrN'sche tzäge

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Dr. C. C. Everts, DeutscherZahuarzt, achfolgk C)l. E. Itltirt.) N.W.-(7cke Washington u. Vennsvlvania (!tr. In dtnarlti Vk seyen, It)r venützt di, VANDALXA LIKE! Warum? Weil fte die kürzeste und beste Lime öder Q. JLiOTLlm, JfllswoTirl, Ebq matit Iowr., Nebrasko, Texas, JijrlccLiiua&9 Colorado, New Mexico, De. oota und California ist. )öl V ahnbett ift ton Cttin uud die Schv eu find ant Stahl. Die Vage haben die veueften Deibtfferuugen. Jeder Zug hat VSlastoageu. vsagtere,oo fte nun iuete erster Klasse oder SQigranteu.Lillete habe werden durch unsere Passagierzöge erster Klaffe befördert. Ob Sie nun em Billet zu ermäßigten vrU . In ffr,ttTftr(lMTTf o.r irrtrtk Ärt 4l"'-" Eifeubahnbillete Kellen, kommen Cii, oder chreiben Sie an XX. X. IDoriaß", Kfstftent dciicral Paffagiergnt. ,rdoS,E, ZlLaihwgto und Jllw.oi StrJnd'xl S. H ill, en'l Supt. St. Louis, tto. ft V. ft n r fc. e's assAot St. ?oni Chicago, Ht. JLäOxxla txtxd Plttöbnrg" Railroad. geit-TabeL für durchgehend und Lotal-Züge. 17. Fbr. 1885 a: Lkgt vrlaHn daI Nnton,Dxot,JdxlI.,t, s,lgt:

Stetton, n. iSchnllzgiPoftzug. Lchnkjg . g.Indtensrl'l MrMSw 10:45 S5 4:S5m fUte nt.ttkmb'gEit, 6:30 . 13:59Ä 6:41 . 6:13 m , Sttcho !.... 6:53. 1:37 , 7:it m :, . Dayton 6:57 3:33 8:57 . ... . Ptaua 8:68 , 8:47 . 8:59 . , Krbana 9:56 . 4:bl , 9:53 , . eluwbu.... ll:309iin 6:40 , 11:30 . . ... . Nwk 13 53 , 12:37Cm , Stubnoill. 5. 9 4:34 . . E5cili8 :S2 . 8:02 . ....... . PUtöburg.... 7:'.'3 6:17 , KarriKturg... 4:15öm 2:m , Baltimore... 7:40 , $: , Sashington.. 8:50 6:3t . . VSUadIx!)la, 7:50 , 6:15 .Nw öork. .. ll:3u . , 7:30 . , iöoZton 8:25m 7:50

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