Indiana Tribüne, Volume 9, Number 284, Indianapolis, Marion County, 3 July 1886 — Page 3
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ÜüsHuldiS bcrurthettt. Onginal.Roman v?n Jnliu Keller. (Fortscdung.) Tas ist a unsere Hedwlg," jagte er ant wahrbasl bckümmcrterStimme, unsere zarte tleinc Puppe ! Ja, was ist denn scr zugestoßen " Erfreut, endlich einen Bekannten der Lnunglückten am Platze zu haben, erzählten die Umstehenden in etwas verworrener Weise das Geschehene, erwar tungsvoll zu dem Arbeiter, einer wahren Hünengestalt, aufblickend. Herrgott, daß fo etwas passiren konnte!" sprach erbedauernd. Meine öllte wird wieder schlecht aufgepaßt und mit der .achbarin geklatscht haben. Das ist nämlich unsere Mietherin, das beißt 'unsere, freund in; denn meine Alte und ich baben sie so lieb, als ob sie zu uns geborte, trotzdem sie nicht einmal die nöthige Miethe bezahlen kann! He, Du Langer da, hilf mir 'mal die arme Puppe hier auf meinen Arm heben ich will sie schon nach Hause bringen !" Der angeredete Bursche folgte der Weisung Jodann Brand's, und der bartige Niese hielt, bald die schlanke Gestalt so sicher und fest in seinem Arm, als bätte er sich Zeit seines Lebens mit dem Transport Kranker und nicht mit dem glühenden Eisen beschäftigt. Begleitet von der neugierigen und auch wohl mitleidigen Menge, irug'Vater Brand die Frau Walter Barthold's seiner Bebausunau. iuit Nacht, Ihr Leute !" xt er, an der Hausthür angelangt, den Gaffern entgegen und stieg mit seiner ungewohn ten ast die schmale Treppe hinauf. Mit einem Angstschrei empsing ihn feine Frau. Bring sie zu Bett," sagte er lakonisch, und zur Strafe für Deine Nachlässig' leit werde ick Dir vorläusig nichts crzablen." Mehrere Wochen waren vergangen. Der Abend eines freundlichen , hellen Wintertages senkte sich über die'Stadt herab und warf seinen Schatten in das kleine Stübchen Frau Brand's, welches nun völlig zum Krankenzimmer umgewandelt war. ' ' In dem wcißüberzozenen sauberen Bett rnhte Hedwiz in tiefem Schlum mer. Auf ihrem abgezehrten Antlitz lagen.diejLpuren der schweren Krankheit welcbe sie kaum Überstauden batte. An dem Lager jaß dle getreue aufcp? fernde Pflegerin des armen jungen Weibes, die brave Frau Brand, und beob achtete mit theilnahmvollen Blicken die Neconvalescentin, die seit einigen Tagen das Bett, aber noch immer nicht das Zimmer verlassen durfte. Erschreckt wandte Frau Brand sich um, als die Thür der Stube leise geöffnet wurde, und machte dem Eintretenden ängstliche Zeichen. Pst Pst," flüsterte sie, recht leise, Johann. Sie fühlt sich heute wieder unwohler und hat sich zu Bett gelegt. Ick danke Gott, daß sie jeht so schön schläft!" Mit liebevoller Sorgsamkeit der Wei sung seiner biederen Ehehälfte folgend, .rat Vater Brand ein. Auf den Zehen, langsam und vorsichtig, näherte sich eine liesiae Gestalt dem Bett ; er tupfte, seiner Frau auf die Schulter und sagte in flüsterndem Ton : Du bast ihr dock nichts gesagt'." Wo denkst Du hin, Johann !" Na, ich weiß doch, daß die Weiber nur schwer ihre Zunge zügeln können, obwohl ich Dich eigentlich immer als 'ne Ausnahme kennen gelernt habe. War sie recht munter heut' V 0, nur zu munter ! Sie fragte mich wiederholt, . sie bat und flehte, ihr lx sagen, wie die Sache mit ihrem Mann stände und ob schon der Tag der Verhandlung bestimmt sei." Und Du hast ibr doch nichts verrathen ?" Bei meinem Seelenheil, nein." Das war brav von Dir !" Ach, Du mein Gott," sprach Frau Brand hierauf, ihre Stimme bis zum leisesten Flüsterton dämpfend, einmal muß sie es doch erfahren, und dann wird das Schicksal des Mannes bereits entschieden sein ! Wenn sie nur heute Abend nicht wieder munter würde ich wüßte nicht, wie ich ihr meine Unruhe, meine Seelenangst verbergen sollte." Sie stand . langsam auf und betupfte mit der Schürze ihre feuchtgewordenen Augen.' ES ist zu traurig, Johann," flüsterte sie, zu traurig." Sie wandten jetzt Beide dem Lager der Kranken dn Rücken zu und vermochten so nicht ui bemerken, wie Hedwig nach wenigen Sekunden plötzlich langsam die Augen öffnete und ihre Blicke starr auf den beiden mit einander Flüsternden haften blieben ... Du mußt ihr nur recht fleißig ein geben," sagte. Vater Brand, dann wird qie schon ruhiger werden und schlafen. Hat doch der Doctor gesagt, daß nun tas Schlimmste überstanden wäre. Wettn sie erst ganz genesen ist, wird sie die. c'achricht über die Verhandlung gewiß mit Fassung ausnehmen." - Was spricht man denn in Eurer Fabril darüber ? Hält man Barthold für den Schuldigen V Nicht ein Einziger denkt anders." entgegnete Brand bedauernd. Es herrscht nur eine Stimme über den Angeklagten: 'er. ist schuldig! Ein paar Kameraden werden mich übrigens ,uiir Schwurgericht begleiten ; sie sind so g. spannt, daß sie es gar nicht erwarten können, bis die Zeitung morgen den Urtyeilsspruch bekannt macht." Herrgott, Johann," rief Frau Brand plötzlich ängstlich und . in ihrer Hast die Vorsicht ein wenig vergessend, werdet br denn mcht zu spät kommen ?" Bewahre! Die Sitzung dauert bis spät Abends ; man sagt allgemein, daß der Urtheilsspruch erst um 9 Uhr stattsindcn werde." Gott stehe dem armen Barthold bei!" sagte Frau Brand thränenden Auges, während ihre Hände sich falteten mag er schuldig sein oder nicht, um seines ar men Weibes, dieser guten edlen Seele willen wünsche ich aus vollstem Herzen seine Freisprechung." Ach, Vertha, ' daran ist nicht zu den ken! Die Beweise sind m erdrückend.
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'W?S' ch an seiner Schuld zwenelt. ' -.-rmmr. werde nun geh am Pvrtal Ste! llnh dslnn möglich i r, nacy au e, oyann, yor i N,. ;-- 5n weifet ia in welcber Auf- i " . . . . r f f. f r . rcauna ick mich befinde!" r-" " w , 4 I I tcic Erregung oer guren tfrnu war r. r - c . k- . S , ' ' c . t in der Tbat eine so große, daß sie den leisen, mühsam sen, mübsam unterdrückten Sei;f)er z .ndlicker Qual, welcher in diesem Äu- j nUWrf rrn. siWmslff fciirckbrslna. uncndllckcr una qenblick das kleine Gemach durchdrang. 'rang, schien zenzu nickt borte. Auch ihrem Manne sc der seltsaln klagende Laut entgange ii?m fArtlf ah? Vot Qefstn Vi 't'Arir Vi V'n nt vvii jvym v v;. wi der zu und ward von seiner Frau bes!., OI iMVst ft(4 iff rtrfl in I ylVIlv. Vll ivMiiViv vy vy tvvy vniM.il rtslck Vpr .ftrslnfpn um. sonst kätte I IHM Vs WV V J - -w w nickt gesckeben können, was geschehen sollte. ' ' Weit geöffnet mit dem Ausdruck - t . r r. r t? v?.or. surckibrster Seelenaual binaen die Au gen Hedwig auf den Gestalten, ihrer Wohlthäter, und ein eigenthümlicher, unbeschreiblicher Glanz leuchtete in den dunklen Blicken des jungen Weibes. Ihre weißen Hände hatten sich krampf bast geschlossen und mit unsäglicher Anstrengung, mit furchtbarster Selbstbeherr jchung schien sie ihr lautes Athmen zu uuterdrücken. Das arme bedauernswerthe Weib hatte die zwischen ihren Wirthsleuten gewechselten Worte gehört und deren Sinn nur zu gut verstanden! Ein wahnsinniger Entschluß war in ihr aufgestiegen, ein Entschluß, deffen Ausführung sie erreichen zu können glaubte, wenn sie List und Verstellung nicht verschmähte...... Als die Thür sich hinter der hohen Gestalt Vater Brand's geschloffen hatte und Frau Aertha sich dem Bett ihres Lieblings wieder näherte, da ruhte Hedwig regungslos wie vorher, mit geschlosscnen Augen ruhig athmend auf dem Lager. Gottlob," murmelte Frau Brand erleicktert, sie scheint außerordentlich fest zu schlafen." Gleich darauf hatte die gute Frau Brand das Stübchen verlassen. Einen Moment blieben die .Augen Hedwig's noch geschloffen, dann öffneten sie sich langsam. Einen scheuen, prüfenden Blick warf das junge Weib auf die Thür, hinter welcher ihre Wirthin ver sckwunden, und in die dunklen cken des von einer matt brennenden Lampe spärlich erhellten Naumcs, . Jetzt bewegte ein stürmisches Wogen ibre Brust sie athmete tief und schnell und ihre weißen Hände lösten sich zitternd.' Mit größter Behutsamkeit und Vorsicht, unhörbar leise und dennoch in größter Hast schlüpfte Hedwig aus dem Bett. Nicht w'elt von demselben entfernt stand das alle dunkle Kleiderspind und zu diesem eilte das junge Weib mit leichten schwebenden Schritten, sich scheu nach allen Seiten umblickend. Mit jcner Entschlossenheit und Umsicht, welche die furchtbarste Verzweiflung dem Men schen verleiht, kleidete Hedwig sich an und nur wenige Minuten waren veraangen, als sie von einem Nagel der Thür ihr schwarzes Kopfluch riß und es mit einer hastigen Bewegung um ihr Haupt schlang. Tann sah sie sich suchend im Zimmer UNl. Ihr Blick siel auf ein an der Thu, hangendes dunkles, sehr großes Umschla getuch, welches Frau Brand zu ihren Ausgängen benutzte dieses nahm sie rasch entschlossen herab und warf es um ihre Schultern. Lautlos und ohne einen Fehlgriff zu thun, hatte Hedwlg in einer kurzen Spanne Zeit sich völlig angekleidet ihr glänzender Blick überflog das Zifferblatt der alten Wanduhr und ein Seufzer der Erleichterung entfloh ihrer gemarterten Brust. Sie zog das Tuch fester um ihre Schulker eilte zu der Thür und offnete diese leise. Sie sah scheu und vorsichtig auf den dunklen Flur, auf welchem sich der Eingang zu der Wohnung ihrer Wirthin befand. Die Thür zu derselben war nur angelehnt, ein schwacher Lichtschein siel d.urch den schmalpn Spalt auf den dunklen Flur hinaus. Hedwig murmelte einige leise unverständliche Worte dann huschte sie wie ein flüchtiger gespenstiger Schatten über den Flur und eilte die Treppe hinab.... Johann Brand hatte auf seinem Wege nachdemSchwurgerichtsgebäude an einer Straßenecke seine Kameraden getroffen. Es waren drei ihm ähnliche Gestalten Männer von großem robustem Körperbau und gewöhnlichen, aber ehrlichen und gutmüthigen Gesichtszügen. Das Schwurgericht lag vor dem Tbore der Stadt. Als Johann Brand und seine Genossen auf dem weiten Platz, in deffen Mitte das Schwurgericht sich befand, anlangten, hatte sich daselbst bereits eine stattliche Menschenmenge versammelt. Männer aller Stände, vornehmlich aber Frauen, ja selbst Kinder standen in Gruppen bei einander und tauschten ihre Meinungen und Vermuthungen aus. Die Ermordung Heinrich Barthold's und die mit derselben zusammenhängenden Umstände hatten derartiges Aufsehen in der Stadt erregt, daß dieser Aerhandlung das allgemeinste Jntereffe sich zuwenden mußte. Die Menschenmenge wuchs immer mehr an'. Di? Treppe war bald derart teetzt, dan es dem Polizisten dle arötzte . - , :. . . r . . " U. u. . I '""- " ' fv IUb VUIV VVVHU I Mühe kostete, eine breite Gaffe auf der - " v v W V V WMV Mm WO I selben frei zu lassen. Er sah sich endlich Aintrit.t nf t.f itt (Lm11 t-!fV I Hviwumi, iinuuut wvuilcl 1U UllDrlT l und Niemanden mehr die Treppe betre . v 11: v r i. ' -w r len zu ist)en. $ I V I v)itviir f " v!ir , f t 7? -...J. I ,fJMtuM lfc vt llljVlC VCtl UUU I einer weiblichen Gestalt zu, welche,' in Af rtt4A V tf f 3 . S I. .V. 7Y A . .'f. I ein großes dunkles Tuch gehüllt, in eili t. Ti : O c l r - . 1 via i)tvpvv vuiii9 0L,uuj gCiyUUl lll Clll? gem hastigen Lauf sich genähert und eben die erste Stufe der Treppe betreten hatte. Zurück, Sie neugierige Frau ! htn nirfit Vs& W,v 9l Mk4 Sehen Sie nicht, daß hier kein Pla mehr ist r ,tz viiv wUjtv4 vivvb CIC VlC Tl gerufene ihren Weg fort und stieg die Stufen weiter hinan. NnAAsai v.:rM ern r.x.i. w:. or tuten weiter hman. Was soll das heißen?" herrschte der Polizist sie zornig an, haben Sie mich nicht verstanden?" ' nicht verstanden? f vvihiu vit I I Ich will nicht .h warten -7" it.
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" . Sind Sie . SmiM , ...... g, i(t r...?.-. .. tV v. 2 t- V; vT Vr' V "J: m l.c vau. be?.?rngefl agten.- " . ' . . vv - "T...-T. T, U-T'-D" " nn allgemeines Staunen, folgte die-s-n t ut gesprochenen Worten. Alles n ' K.'. 1t..i drängte ' um vle . unerwartete. auf welche i2 "V Ta,8 x Interesse co..r "e, genaubeträchten fnnnn. wr -Srand starrte dle ju tonnen. CTn c ' , vr Gestalt des jun Ws an, als fabe eine übernatürle Erschetnung Er mmWtm ersten iugenbllcke nicht zu WMVV'V - I - - - - - I . , fassen, daß es wirklich edwlg Barthold ' " t x. . 1. .r. Grmntt, nf. vnp ? f." ' 4. ,var, welche nur wenigr chntte ent rsnr ifrl ftrtTlb - " (Cll vvt .... . lh sie' das wirklick fragte UlN W j " " " ' 7 I Kamerad ibn gespannt. . .. . Ich ich weiß es nicht," antwortete' er stockend, ,lber es sieht beinah - n . Ü UUV. Der Polizist , statld jetzt dicht vor Hed wig m:d versperrte ihr den Weg. . Wer Sie auch sein mögen," sagte er, weniger unfreundlich als vorher, im Tone der Belehrung. Niemand darf ohne Erlaubnißschein oder Borladung den Saal betreten.. Haben Si.e eines von beiden?" ' ' - Nichts," entgegnete sie tonlos, aber ich sagte ja, duß ich die Frau, hören Sie, die Frau des Angeklagten bin." Es thut mir leid, aber " Seien Sie nicht hartherzig, üben Sie Barmherzigkeit, fuhr Hedwig in flehendem Ton, mit verzweifeltem Hän deringen fort, noch wird das Urtheil nicht gesprochen sein, noch kann icb Walter retten, wenn ich vor seine -dichter hintrete, vnd ihnen schwöre, daß er unschuldig ist." Beruhigen Sie sich, liebe Frau nehmen Sie Vernunft an! Es ist mir nicht möglich, Jhr. Verlangen zu erfüllen, denn " Die Aufregung des armen gequälten Weibes steigerte sich zu wahnsinniger Verzweiflung. In leidenschaftlicher Bewegung, kaum Herxi.r ihres Verstandes, warf sie sich vor dem Polizeibeamten aus die Knie und ergriff deffen Hände. Bei Ihrem Seelenheil beschwöre ich Sie," rief die Arme mit zitternder Stimme, üheu je Barmherzigkeit laffen Sie mich hinein ...... Gottwjch's Ihnen vergelten, er wird Sie segnen, wenn Sie mein Flehen erhören ...... noch ist es Zeit noch " Ei leises, aber schney anwachsendes Stimmengewirr, haß hinter pem grpßen eisenbeschlagenen HauStho'r erklang, ließ sie verstummen und mit angehaltenem Athem lauschen. ,',Die Sitzung ist beendet, sagte der Beamte, nach der Thür deutend. Allmächtiaer Gott!" stöhnte Hedwig in furchtbarster Seelenqual und barg das blasse Gesicht in die bebenden Hände. Nun trat Johann Brand mit schneffen Schritten zu der Gebrochenen hin und zog sie vom Boden auf in demselben Augenblick aber ward das Hausthor geöffnet und die Menge drängte sich beraus ein? erregte, saut hiputsrende, lärmend durcheinander sprechende Menge aus allen Ständen der Bevölkerung, Männern und Weibern des Volkes eleganten Damen und vornehmen Herren geniischt. Kraftlos, zum Tode ermattet, lehnte Hedwig in den kräftigen Arm:n Johann Brand's und starrte mit fast insinnigen Blicken diese vielgestaltige Menge an, die so verworren und erregt durcheinander sprach, daß kein klares Wort herauszuhören war. Mit fieberhafter Anstrengung schien Hedwig zu lauschen, um aus der allgemeinen Unterhaltung eine deut liche Rede zu vernehmen aber vergebens, Da ergriff sie noch einmal eine Wahn sinnige Erregung. Sie beugte sich weit vor und einen dickt an ihr vorüber schreitenden Mann mit ihren ängstlich weit geöffneten Augen anblickend rief sie mit dem Muthe der Verzweiflung : Was ist denn dem Angeklagten ae schehen?" Betroffen von dem Ausdruck, welcher in den Augen Hedwig's lag, blieb der Herr stehen und blickte theilnahmevoll in deren eingefallene? Gesicht, ein Anderer aber, ein wüst und roh aussehender Ge selle, rief statt des Gefragten laut : Verurtheilt ist er lebenslänglich !" Einen gellenden, markerschütternden Angstschrei, der weithin die Luft durch gellte und daS Stimmengewirr 'übe? täubte, stieß das arme gemarterte Weib aus, dann sank sie vernichtet in den Ar men Brand's zusammen. : VII. In einem kleinen gemüthlichen Neben zimmer eines bedeutenden Restaurants saßen um einen runden . Tisch mehrere junge Männer. Sie sprachen wacker dem in ihren Stammlokalen schäumenden Echten" zu und schienen in eine höchst angeregte Unterhaltung vertieft zu sein. Die sich fast alltäglich um die Mit tagsstunde hier Versammelnden bilden beinahe das gesammte Geschaftspersonal des bekannten großen Bankhauses Si mon fc Eo. Ihre sorglosen Mienen, ihre elegante, hochmoderne Kleidung und' die Behaglichkeit, mit welcher sie sich dem Genuß dieses Mittagschoppens" hinga V . ST .. W 1. X- Ü ven, verrietyen zur Genüge, vav ne q fslmmtfisf in fimmn iiftit - QfVin3XA I" ... y 1 langen desanden r l . f 1 Namentlich einer der Herren, äugenr : j. v. n . f.: tj.f.M. " ' " scheinlich der jüngste, ein kleiner schlan f Sll)n k"ilrft 4 v.fftM ' rtt tv irniui mit uuv wvii, ittiivvt viv r.j.is.r.. v n sicktsiüaen. der in allen Dinaeri daS große Wort zu führen und die eigentlich t I M . . . ' Qp W. J Hf IVII MI.V IV V . JJVi. rt(it.S fiVittf S v 1tni,.(iA ft. ti A t. fl.f v.vviivv lttU vv witivtuttuii Vkden schien, machte den Eindruck'eineS S y M f ,4t M 4M t i M Tj) (EU & P A AM A Am Menschen, welcher niemals Sorgen ge . r r- r r . v r -tfcv v4 vvv4yv iivm9 wvyjvii vjw kannt und sich sicher davor fühlt,,solche jemals kennen zu lernen. Er befand sich in besonders animirter Laune, hob sein . w-. -1 , ? in besonders animirter Laune, hob sein rrtt .- c . . p . ' . Älas empor und rief : T'rtnff (Ti nYir ! c Trinkt, Kinder ! Ich will nicht geia M I ti 4 W m aCa La. y.i 1 (Cu uj unu 111 vit vytuyi V(v den, will ich auch darin umkommen. Im vvii, ivih ivy vtuvy vutui Mit4vt.uivit 0" Uebrigen wißt Ihr ja, daß Ihr Euch meiner Kaffe wegen keine Bedenken, zu memer Zae wegen reme Bedenken, zu machen braucht. Also trinkt!", . Geduld, Geduld,' 5gall ! 7 ES ist heute der erfteTaa tzreundchen ! Be yvutv v vv Hy y vmivvyvii wv renke das aeMigtZ T-NochMei.Wo
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und aemüthllck leini einmal kann ikin doch die Geduld reißm ! ''.Jedes Ding hat seine Grenze " Keine Sorge!" entgegnete Ziogall Mit deutlicher, aber barinloser Prablerei. Viein Hei-r Papa ist kein Raben Vater, er kennt nnd achtet meine Passionen, er weiß, daß es die Pflicht eines Ehrenmannes ist, die Bedingungen einer verlorenen Wette auf die splendideste und umfaffndste Weise zu erfüllen Prosit! Z l. f. 1 : : r 1 . c , ' r . . . ui sein Zilas uno leerte es Mlt einein Zuge. . . ..Wir müssen beut reckt viel trinke " fuhr er dann, ein wenig ernster werdend. uno m semen Pokal bllckend, langsam fort, ich wenigstens bedarf gerade beut' eines besonders starken Quantums ; denn mögrJhr mich auslachen oder nickt meine gute Laune ist ernstlich bedroht! Ich vermag es trotz des vorzüglichen Äkrstensaftes, trotz Eurer lieben Gesellschuft nicht ganz zu vergessen, daß, während wir hier so lustig und gemüthlich Zechen, der Gegenstand unserer Wette" Er schlug sich hastig mit der Hand auf Mund, als er bemerkte, daß während feiner Siede guck die Mienen derFreunde krnster geworben wärest.'' ' , Fahre nur fort !" riefen ihm mehrere Ftimmeil aus der Gesellschaft zu, wähnd der neben Nogall Gitzende weiter sprach : Vollende getxost Deine Stede, Franz ! Ich glaube kaum, daß sich einer unter uns befindet, welchen nicht. ähnliche Gesanken, wie die Deinen, aeniren. Wir sind doch schließlich auch Menscken von Herz'." Ja, das sind wir!" riefen sie durcheinander, und die Veranlassung zu unserer Wette ist im Grunde doch zu ernst, als daß man so ohne jedeS Bedenken lu-. stig und ausgelassen sein könnte !" setzte ein Anderer hinzu. Litten Augenblick herrschte ein beinahe unbehagliches Schneeigen in dein kleinen Naume. Dann räusperte sich endlich Zlogall und nahm das Wort: Wir sind doch eigentlich recht leichtlebige Kerls," sagte er, mjt dem Kopfe nickend, und kümmern uns am Ende viel zu wenig um die Noth und das ElenlB Anderer ! Wißt Ihr was ? Wir wollen eine Sammlung veranstalten." . SgnlmlNß w.ozu f fragte man durcheinander. Um eine kleine Summe für das arme Weib des verurtheilten Mannes zusani men zu bringen. Ihr seid jenem gewissermaßen Dank schuldig denn wenn er nicht gewesen wäre, hätten wir nicht gewettet, ich würde nicht leichtsinnig genug gewesen sein, die Freisprechung des Verbrechers zu behaupten und Ihr hättet Euer Bier allein be;ablen müssen. Öeffnet also Eure Herzen, oder was ' . v r 1 .r. . X. z.r r.r... ?; IN picscr aac 11007 öici oener i Eure Börsen und legt eine kleine Spende für die arme, kranke Frau Barthold's auf den Altar der Wobltbätiakeit nie- ' der!" Sein Vorschlag fand allgemein? Zustimmung. und in wenigen Minuten war eine kleine ?urnrne zusammengeschossen. ..Wir werden das Geld unserem anten Holm übergeben," sagte Nogall, nachdem dle Sammlung beendet war, der über dasselbe zu Gunsten der Frau seines Cousin denn das ist der Verbrecher doch immerhin verfügen wird. GeiH Ihr damit; einverstanden ?" Einverstanden !" entgegnete man im Cb"rus. (Fortsetzung folgt.) A Clear Slcin is only a part of beauty; but it is a part. Every lady rnay have it ; at least, what looks like it. Magnolia Balrn both freshens and eautisies. . I. DOM'S I. X I. (öMfiDBfc Aas öeste Qüv KefsesL Gebr. Warrneling, WeM. ' öDD.iäöccv 175 ZZadisea Kv:ae. Zee Crea ned seine CakeS aller Sorten Besiellllugen für Hochzeiten und Lesellschaf. ten werden prompt ausgeführt. . Ctollver5t Prima-, Vauilla., Chokolade und Vranse.Bonbont. Sine große Ausvahl von Kuchenderzierungen aller Art. Wevn. Woczneom, .WONIWY?, Qaatt OloS, Aimssr 7!o. OQ er , i --.!). C!t vkzkla Nk. S Oasti! 0K.
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Ciseobahn .Zeit. Tabelle.
Ankunft und Abgang der Slstndai)zSge rn nolanaoll?, an und nach Son. tag, den 3. Januar 1886. Sesserfondille, sdisou ul ZudiovadoM v.sendaiu. L b g au g: Unkunst: Z,dLildail. 1.4315 kdk tta... 4.15 Ca I M ad ... 8.15 ' n nfc nü s in ZZ , VVoV"'? 1 , ' I c& WvfiüS S Vandalia Lwe. 4tl T,ai .... 7.Z0? 5 tr. t u.üo Xrn Haut Ic 4.00 ociiu r tlFO C4t 4,0, Ratt vde...,o, rxnz..., 440, GlVtti 4.15 0 ft.4tnfTflti m üTttniwau...ioi0 5.m leoelaud, Tolursdn, Ciactnnan'aiV aSti ofoiw iienvalzn ' (Cct Liue.) r 1 IIKIK. S-E1! cMt -OBa ati.njoR H.B B.. IJLiKn e-34Ct8Cl 30rn P ctsci iuS n txlem. ii...iniAn Statoti l 1.10.05 Brn L 5 7.10 3 elften s30 9io Drialttoood Didifio. T. .. , g tililich. 4.rov. UaUfl. I.isl iuau vm UM C 100 K tSUa). 3.&0 Xm 40 tMttll 9 1 1 10 4SCa .'. II sinn 11 Km 3U Km toettch. iao Ra fiit.lüJiSa cwtSdian (Ms., uii ivinos. KRouilu. L. i m fi i Of.ki..: ... tnna.t iü, 1133 . N'M ÄS K S t lt.. l&JCal TM,Tm T " . 7. we. ? .40S U CiV."t V I täglich , Ijakm ehitags Vidifion. 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