Indiana Tribüne, Volume 9, Number 284, Indianapolis, Marion County, 3 July 1886 — Page 1

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Neues ver Telegraph. Wettrultchten. Qa dingt on. D. C 3 Juli. Schönes, wärmeres Wetter. Die Bevölkerung von New Bork. New B ork, 3. Juli. Nächste Woche Bit der hundtrtste Directory von New Bork herausgegeben. Derselbe enthält 311000 Namen. Darnach wird die 53i völkerung auf $1,500 000 geschaht. D ie englischen Wahlen. London. 3. Juli. Heute Nachmittag waren 120 TorieS. 22 Unionisten, 42 Liberale und 12 Parvtlliten gewählt. Die Chol e ra. Rom. 3. Juli. Die Cholera ist in Brindist und den umliegenden Dölfern im Zunehmen. GbitoreelleS. Wie ' wir bereits gestern gemeldet. sind in New Vor! mehrere Mitglieder des Carl Sahm Club, einer Union von Musikern wegen Boyeottens zu Zucht hausstrafe von ein und ein halb bis zu drei und ein halb Jahren verurtheilt worden. Das ist grausam, barbarisch über alle Maßen, und doch drückt das Journal" seine volle Befriedigung darüberaus und der Telegraph" sagt höhnisch : Auf diese Weise wird der Boycott 'seine Anziehungskraft "als Lieblingswaffe sehr bald verlieren." Die anderen hiesigen Zeitungen schweigen. Die Strafe ist grausam und barbarisch deshalb, weil die Angeklagten zur Zeit, als sie das thaten, wofür sie jetzt bestraft werden, sich nicht träumen ließen. daß sie ein Verbrechen .begingen. Denn als das Gesetz, unter welchem die Verurtheilung erfolgte, gemacht wurde, da dachte gewiß Niemand an's Boycotten. Wir haben in Jndiana ein altes Gesetz, darin heißt es unter Anderm, ' daß wer durch mündliche oder ' briefliche Drohun gen, mit der Absicht, irgend einen peku mären Vortheil zu erlangen, beabsichtigt Jemanden zu zwingen, irgend etwas ge gen seinen Willen zu thun, mit 1 bis 5 Jahre ZuchthauZ bestrast werden kann, wozu eine Geldstrafe von tausend Dollars beigefügt werden kann. Dieses Gesetz ist weit älter, als daö Wort Boycotten, der Gesetzgeber konnte das Boycotten gar nicht im Auge gehabt haben, aber Richter und Staatsanwälte werden keinen Augenblick darüber im Zweifel sein, daß unter diesem Gesetz jeder Boycotter mit fünf Jahren Zuchthaus und einer Geldstrafe obendrein belegt werden kann. Wundert sich Jemand darüber ? Wir nicht. Wer jemals geglaubt hat, daß die herrschenden Klassen in der heutigen Gesellschaft nicht auf Grund der Gesetzes deuwng Mittel finden würden, jeden An griff auf ihre sogenannten Rechte zurück zuschlagen, der verstand die Situation nicht. Leider verstanden sie Viele nicht. Mit Jubel rust die ganze kapitalistische Presse aus, daß die bestehenden Gesetze vollständig ausreichen, um jeden Angriff auf die Rechte des Kapitals rasch und entschieden abzuschlagen. Und sie reichen auS. Aufreizende Reden werden nicht geduldet, Versammlungen werden ge sprengt. Boycotter schickt man in's Zucht Haus, Streiker läßt man durch Pinkertens und andere Miethlinge niederschie ßen. . WaS nun? SchudLerichte? Diese können nur von Mrksämkeit sein, wenn zwei gleich starke Parten einander gegenüber stehen. Die gegenwärtige Auffaffung des Ge setzes macht Knights of Labor und Trades Unions, mindestens was ihre gegenwär tige Wirksamkeit betrifft, vollständig über flüssig. Was also jetzt? Bleibt noch etwas Anderes übrig, als das was die Sozialisten und was wir immer und immer wieder empfohlen haben, nämlich das Austreten der Arbeiter als eine politische Partei? Werden ihnen nun die Augen aufgehen? Wer den sie begreifen, daß die herrschenden

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Klaffen sie mit der ganzen Wucht ihrer dehnbaren Gesetze bekämpfen werden, daß sie Schlag aus Schlag folgen lassen wer den, und daß innerhalb der organistrten Gesellschaft, des Staates nur Derjenige Macht ht, auf dessm Seite daS Gesetz steht? Werden sie? Oder werden sie fortfahren, die Hand langer der alten, korrupten, kapitalifti schen Parteien zu machen ? Wir werden sehen ! The panishment mtted out to the New York bojcottcrs is cruel and barbarous There is no qnestioa but that tbe boycott is not consistent with the Conception of right and wrong prerailing in societv , as organized . at present, and it Trag to be expected that the ruling classei in Society wonld not tolerate it and would find means to annihilate it Nerertheless it is trua, that the boycott was not in view osthelegislator at the time when the laws agäinst extortion and blackmailing were made, and the men who were so severely punishedhad not known, that they were violating the law of the land. If the court wonld have let them off with slight punishmeut and the declaration that serere punUhraent would be meted out in the suture. the effect. we think. would have been the same, and it would have been humane. , But now what will the workingmen with riot-, conspiraey-, blackmail- and extortion-laws with sederal writs of injunction and Pinker tons special poüce and miliÜa as well as Sheriffs and Marshalls against them do? Strike? Scabs will take their places, orer a Million of men are today without ernployrnent, and glad to get it, no matter how. Arbitrate? Ärbitratlon can only be of satisfactory effect where both parties are of equal strength and hare a power behind them. "VYhat eise then remains, but what we have repeatedly recommended: the workingmen mijst take the Seid as a political party, and must cease to be benehmen of the old, corrupt, monopolistic parties. No matter, whether the practical res,ulti will be small or great in the beginn in g, they must not lose patience, they must not expect immediate victory, they must agitate, must influence public opinion in their favor, must convince the people of the iniustice of the present social Organisation and by gradually getting the political power into their hands, must in course of thime change the entire condition of the body politic. But above all they must become a party of principle not of spoils. Fight it out at the ballot-box. DrahtnaHriHteu. D e r Chicagoer Tendenz Prozeß. Chicago. 2. Juli. Die Angeklag ten trugen heute sämmtlich Blumen sträube, in denen daS Roth vorherrschte, in den Händen oder im Knopfloch. Sie werden täglich von jungen Frauen mit frischen Blumen, Lektüre. Delikatessen it. versorgt. Bis lebt hat die Vertheidigung von den 160 peremptprischen Zurückveisun gen, die ihr zur Verfügung stehen, 69 angewandt, während der Staat ron sei nen 100 erst 20 gebraucht hat. ES ist dieS sehr leicht zu rklä.'en. DaS von den Werkzeugen des Staats anwaltS mit so großer Sorgsalt auSge suchte Material, auS welchem die Ge schmorenen entnommen werden sollen, ist wie bekannt, auS Kreisen geholt, die, so weit sie willen? sind, überhaupt als Jurymen zu fungiren, mit dem Staats anwalt in rührender Uebereinstimmung sich befinden. Und aus diesem Grunde ist er in der Lage, nur wenig Gebranch von semem urullwellungsreazi zu machen. Ihm stehen also jttzt noch 140 .EhallengeS zu, der Vertheidigung nur noch 91. Dies setzt den StaatSanwalt nun in Stand, jeden Arbeiter, wenn solche sich jetzt überhaupt in den nächsten .Panels- befinden sollten, zurückzuwei

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i.j A. Sammons. oas olles OetPlöt. Office: No. ir Virginia Ayo, sen. Im Ganzen sind bis gestern Abend 399 Vorgeladenes examisut. und erst fünf Geschworene augenommen vorden. Wenn eS nach diesem Verhältniß weiter geht, so bedarf eZ nahezu 1000, bevor das Dutzend comZjlet ist. - .' : Anders wird tS natürlich gehen wenn Richter Gary die heute entstandene Rechtsfrage zu Gunsten der Angeklagten entscheidet, waS jedoch nach den' bisher gemachten Erfahrungen kaum zu erwar ten ist. Die Vertheidigung behauptet, daß während jeder der Angeklagten das Recht hat 20 Geschworene zurückzuwei sen, waS bei acht Angeklagten 160 acht, der StaatSanwalt nur einmal 20 pe remptorisch zurückoeisen könne. Da der Staat schon 20 zurückgewiesen hat. so habe er kein Recht zu weiteren Znückwei' sungen. DeeRichtee.behielt sich die Ent scheidung bis morgen vor. HtS jetzt sind nicht mehc als fünf Gtschivorene auSge wählt. ' : . Furchtbare Explosion. .M o r i S t o w n. N. 1 . 2. Juli. In der Atlantic Pulverfabrik zwischen McCaineSville und DrakeSpille, N. I. explo dirte heute Morgen die Atlantic Pulver fabrik. DaS ganze Gebäude stog in die Luft. Zehn Personen wurden getödtet und etwa zwölf schwer verwundet. Der S trik zu Ende. Chicago. 2. Jult. Der Streik der Weichensteller ist so gut wie zu Ende. Richter CollinS verurteilte heute T. E. CollinS. einen der Streiker zu dreißig Tagen Gefängniß wegen Nichtbeobach tung des ElnhaltSbefehlS. Nette Bursche. LouiSville. Ky.. 2. Juli. In Elliott County. Ky . rächten sich Moon shinerS" an einen sie verfolgenden Herrn Parson, indem sie die Kirche zu der er gehörte, sein WohnhauS und drei Nach barhäuser niederbrannten und sein Vieh vergifteten. Parson suchte die Kerle auf und schoß zwei von ihnen todt. dongreS. Washington, 2. Juli. Senat. Ein Amendement zur legislative appronriation bM wurde beantragt. dab der Civildienstcommisston noch ein Clerk bewilligt werden soll. Darüber enspann sich eine längere Debatte über das Civildienstgefetz und dessen vollstän diger Umgehung, aber schlieblich wurde das Amendement angenommen. Das Amendement, das Gehalt des PenstonScommlssärStzontz4000auf tzö000 zu erhöhen, wurde angenommen. . HauS. DaS HauS zog als Plenarcomrte die Bill zur Deckung der Defizit? vom lebten Jahre in Erwägung, erledigte einen Theil derselben und vertagte sich dann. Ott Babel. Deutschland Finanzen. Berlin, 2. Juli. Die Einkünfte des Kaiserreiches im Etattjahre 1835 bis 1886, werden etwa 17 Millionen Mark hinter den Voranschlägen zurückbleiben. Der Ausfall ist einer Abnahme der Rü benzuckersteuer im Betrage von 20 Mill. zuzuschreiben. - Die Einnahmen auS Salz, Bier und Spiritussen eisen eine Zunahme auf. Die neue Zuckersteuer wird die Einnahmen um 16 Millionen Mark erhöhen. Die Wahl in England. ' London, 4. Juni. Um 4 Uhr heute Nachmittag waren soweit 61 Conferva tive, 10 Unionisten. 15 Liberale und? Parnellitea erwählt vorden. Biö jetzt sind die Aussichten für Glad stone keineswegs ermuthigend. Aufrührerische Bauern. Wien, 2. Juli. Berichte auS Belgrad, der Hauptstadt von Serbien, zu folge find die Bauern überall aufrühre risch. Sie weigern sich die ihnen zur

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Gute Qualität. .. . .Sard: 149 8outh Alabama Ot. Deckung der Unkosten des unglücklichen Kriege gegen Bulgarien auferlegten Steuern zu zahlen und mißhandeln die Steuer Einnehmer. Ihre Feindseligkeit gegen die Regierung des Königs Milan wird von der Opposition unaufhörlich aufgestachelt. tJttianaeJrteJt. Glasgow. 2. Juli. Angekommen; .Affyria-von New York. New York. 2. Juli. Ang.: .City of Chicago- von Liverpool. Marktpreise. Wetzen. o.2N.78e: No Zevtb. 77e. t n. 9?o. i wtit 6; elb Sie: getscht SU. Hase,. 9to. 9 ni 31.; gcmH9t 23c $ 9 g g c n, 60c. let. IS7S. Sc tt. $ &.10- 8.50. chtnken. 10 llc. ychltern. bt. Speck. 7e. Seiten, ixtchwetneschmal,. 77e. ehl. Famtly ?L-?2.d; Fane? N.?a-lZ.7ö: tra ,ZL0-,Z.' Jet ,2.l-N.I. ter. S:; im Store 10c Butter. Creamer 13 li; Datr, ll 2e: Tntr, 78..ü h n e r. 7e p, Pfd. Türke, 7c. artoffel. Neue l.75-.!0 ftt U, e?fel. ufsettß tZ-SO-tta. Vom Auslande Ueber die Tumulte in Zürich bringt die N. Z. Z." vom 18. Juni folgenden Bericht : Die schlimmen Früchte der aufreizenden Sprache, welche einige Agitatoren am letzten Sonnabend in der Schützenhausversammlung führ ten, blieben nicht aus. Heute fand um die Mittagszeit ein großer Volksauflauf am Limmatquai statt. Die Straße war von der Gemüsebrücke bis zum Schwei erhof mit Menschen dicht gedrängt voll. Die Veranlassung dieses Auslaufs war folgende: Wichmann, Altgesell bei Schlossermeister Hafner an der Strehl gasse, begab sich mit seinem College Eschmann von der Arbeit zum Mittagesien, wurde dabei von einer Gruppe von 20 sinkenden Schlossern verfolgt und auf das Schändlichste verhöhnt und beschimpft. Wichmann kehrte daher um und begab sich auf die Hauptwache, um polizeiliche Bedeckung zu holen. Nun wurden auch die begleitenden Polizisten beschimpft, weshalb sie zwei der ärgsten Tumultuanten festnahmen. Es war dies jedoch mit großer Schwierigkeit verbunden, da sich die Arbeiter zur Wehre setzten und von ihren Kameraden unterstützt wurden. Nachher bildeten sieh mehrere große Gruppen, in welchen die Angelegenheit sehr lebhaft besprochen wurde. Gegen 1 Uhr begab sich die Masse vor die Hauptwache, um die Verhafteten zu befreien. Sofort stellten sich 12 Landjäger mit aufgepflanztem Ba jonnet unter der Säulenhalle auf, um die Eindringenden abzuwehren. Auch Polizeihauptmann Fischer erschien in Uniform. Noch um 2 Uhr war die Hauptwache von einem johlenden Volks Haufen belagert. f Es dürfte nun wohl noch mehr Energie angewendet werden, als bisher, um solchem Unfug ein Ende zu machen." Zur näheren Erläuterung fügen wir bei, daß der Schlosserstrike in Zürich seit dem 10. Mai d. I. um den 10 stündigen Arbeitstag geführt wird. Ein- dreifacher Raub mord wurde am 14 Juni im Dorfe Ro za bei Gnesen (Posen) verübt. Gegen 11 Uhr Vormittags kam auf das Gehöft des Ackerwirths Orlowöki ein anständig gekleideter junger Mann, verlangte Frau Orlowska zu sprechen und begab sich in die Wohnstube, wo er von Frau Orlows ka etwas Milch und Brot verlangte. Während die Frau beschäftigt war, dem Fremden ' Brot zu schneiden, begab sich derselbe vor die Thür zur Magd, und mit dem Bemerken, er wolle ihr zeigen, wie man Holz' haue, nahm er ihr das Beil aus der Hand und führte mit dem selben einen wuchtigen Hieb gegen den '.Kopf des Mädchens, das sofott bewußt los zusammenbrach. Hierauf erlte der Mörder ins Haus, erschlug den 12 Iah re alten Dienstjungen, zog Frau Or lowska aus dem Kleiderschrank, in wel chen sie sich geflüchtet hatte, heraus und zerschmetterte der Frau mit dem Beil den Schädel, so daß sie todt zusammbrach. Der Mörder durchsuchte nach der That sämmtliche Schränke und flüchtete dann m der Richtung nach Tremeüen,

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