Indiana Tribüne, Volume 9, Number 283, Indianapolis, Marion County, 2 July 1886 — Page 2

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Zndiana Tribüne. Erscheint FäglicZ und Sonntags. C7SU 13ilv4t .XrtJfin kostet dnrch Un Ziitttli Cmtl pi Doch, Mi entag .TriHS b Ctmtl nt Qoch. f8iH ,fa 1 Cwf . ri PA 8gtf$tt Im BotaaS&cithlsnf M Pt Lir. . Office: 120 Q. cHarvlandür. WM Indianapolis, Ind., 2. Juli 1886. Ein menschliches Scheusal. Vor drei Jahren war Eärle noch Auf seher des Zuchldauses zu Coneord, Mass., rourde aber von dem damaligen Gouv. Leu. Butler abgesetzt, weil gegen ihn Klagen-wegen unerhörter Grausamkeit ' gegen die ihm anvertrauten Gefangenen erhoben worden waren. Die Rachedro jungen seiner Opfer sind ihm jedoch bis ms Privatleben gefolgt und lassen ihm keine ruhige Stunde. -Earle wurde im Jahre 1882 von . Gouv. Long zum Aufseher des Zuchthau ernannt und leitete seine neue Herr schaft ..gleich mit der. Drohung ein, n werde mit unerbittlicher Strenge die - Ordnuna" in dem Zuchthause aufrecht ervauen. ur qitu vorr. Huerr orgie er dafür, daß die Gefangenen mehr Ar beit und weniger zu essen bekamen. . Die schrecklichen Einzelzellen unter dem Wachtzimmer wurden zu seiner Zeit zum ersten Male in Anwendung gebracht. Die Ge r r ir t. m r ri r . . fangenen wurden nackend ausgezogen, in diese dunkeln .Höhlen geworfen, am Handgelenk oder an den Daumen festge bunden, daß jede Muskel ihreS Leibes stramm" gespannt war, und dann wurde zischender Vamps mit voller Gewalt aus sie losgelassen Manchesmal wurden sie Tage, ja eine ganze Woche lang in du sen Zellen gehalten, und niemals wur den sie aus ihrer schrecklichen Lage eher befreit, bis untrügliche Merkmale sich zeigten, daß sie dem Tode nahe waren. Manchmal kamen sie mit dem Leben da v?n, oft jedcch mußten sie an den Folgen jener grausamen Behandlung sterben. Die slüheren kleineren Vergünstigung gen, wle z. B. das Lesen von Büchern, wurden den Gefangenen entzogen; teuf lische, mörderische Gedanken wurden in den Gepeinigten reif, und bald war das ganze Gefängniß einer Meuterei nahe. Earle wurde tödtlich gehaßt, trotzdem sein Vorgänger geliebt worden war. Der Gipfelpunkt - der Schreckenswirthschaft wurde jedoch am Abend vor dem vierten Juli im Jahre 1683 erreicht. Es war l? n myr 'hon (M tnrtyrtr Xtatn.nM.n 4II4V VV llVItVI WltttVlV IVtltlVII nationalen Feiertage durch patriotisches Lärmen, Klopfen auf Blechgefäßen und 2)!usiciren auf improvisirten Jnstrumen ten einzuleiten. So thaten sie auch ' diesmal. Bleich vor Zorn sprang Earle in die Mitte des Wachtzimmers, einen Raum inmitten der Gefängnißzellen,von woher sich Flügel nach Osten, Westen und Süden abzweigen, und befahl Ruhe. Bon dem Augenbllck an begann eine Herrschaft des Schreckens, die Wochen ' lang dauerte. Es wurden von Earle Grausamkeuen verübt, die sich den Greueln der Inquisition würdig an die Seite stellen tonnten. Am 4. Julidurfte Niemand seine Gefängnißzelle verlassen, und man konnte die Schmerzensschreie der Gepeinigten auf weite Entfernungen f. L-.. CO-At. S l qiu ijüitii. .oiuc jwujvuui lonnun dies nicht aushalten, schloffen ihre Häuser zu und verließen die Nachbarschaft. fMinftert tinn Äetn?nen Tmirhpn nnsi -w "i ' iyren Zellen geholt, nackend ausgezogen, in die dumpfen Einzelzellen geworfen und an ihren Daumen in die Höhe ge schraubt, bis sie kaum mit den Fußzehen den Erdboden berührten. Andere wur den aescblaaen. bis sie fast todt lieaen ' blieben, andere erhielten Knüppelschläge auf den Kopf, bis sie bewußtlos zusam menbrachen, noch anderen wurden die Zähne eingeschlagen. Da brachte man sie in die sogenannte Arch", wo man .sie an schweren Ketten, die ihnen tief ins Fleisch schnitten, in die Höhe zog. Sogar das Eßzimmer wurde als Folter kammer benutzt,und als der Abendjenes denkwürdigen vierten Juli anbrach, wa ren fast alle Zellen leer, und die Gefan genen hingen brüllend oder fluchend in den schrecklichsten Schmerzen fast überall in dem weiten Gebäude umher. - Es dauerte Tage, ja Wochen lang, ehe der Rachedurst EarleS so weit gestillt war, daß er aufhörte, seine Opfer zu .-' ktt sfititrt Yirtrn tnYit Ahr Vrnir IUVtlV W Vj V VV... VV, vivv.v .- den wahnsinnig, viele wurden körperlich ' r . aa i v 't sr r vt r ? ' 0 zerruirer, rap iyre eunoyen sur rmmer gebrochen war. Viele erlagen erst später dem tödtlichen Keim, den Earles Strafmethode" in sie gelegt hatte. Es ist kein Wunder, daß die ZuchtHäusler ihrem Peiniger blutige Rache schworen. Es. bildeten sich unter ihnen (Gruppen, die sich durch schreckliche Eide .'-v:rbanden ihn zu todten, sobald sich ihnen eine Gelegenheit dazu bieten werde. Nur fcie durch ein Wunder gelang es - Carle, vielen Attentaten zu urtgeyen. Es wird berichtet, daß neuerdings wie der ein Mordanfall auf Earle gemacht ,; uurde, boch werden die Einzelnhetten des Vorfalles bisher geheim gehalten. Nur so viel ist bekannt, daß st kürzlich mey rere Detectivs aus Boston in Worcestcr aufgehalten und mit dem früheren Ge sangnißausseher geheime Unterredungen gehabt haden. Gin Geist" als Störenfried. ' ?rt cranton. Va.. waren Mi EMe öoslette und Mr. Franklin Howell seit mehreren Monaten mrt einander ver lobt. Min Eoslette ist die Adovtivtoch te? deS srüberen Postmeisters Edward L. Ouck, ein hübsches, liebenswürdiges Llafcäen von 20 .labren, welches m sru der Kindbeit ibre Eltern durch den Tod verloren hatte. Ihr Verlobter, Herr Howell, ist 25 Jahre alt, VlttpraNdent der dortiaen :.Mercbants & ManufstCt -ürers Bank" und besitzt ein von seinem Bater ererbtes vermögen von 5iuu,uuu, velcbes mm Tbeil in Bauvläken und Häusern angelegt ist. Er ist unter seinen Bekannten sehr populär. ' Die Hochzeit des jungen PaareS war bereits auf den 5. Juni festgesetzt. Die Vraut reiste nach New 5)ork. um sich eine

yuo?c?e Äusnatluna zu raufen. Auch der Bräutigam ließ sich viele neue Klei der kommen, die er kurz vor dem Hoch zeitstage in einem Koffer in da? Haus des Herrn Vuck schickte, wo die Hochzeit stattfinden sollte. In den vornehmen Kreisen" der Stadt wartete man mit' Spannung auf das gesellschaftliche Er eigniß". Dasselbe sollte sich jedoch ganz anders gestalten, als man erwartet hatte. Plötz lich wurde bekannt, daß Howell aus der Stadt verreist sei, ohne von seiner Braut Abschied genommen zu haben. In seiner Bank hieß es, er sei nach New York gefah r . . . r. C

ren. U)er ocyzeusrag war oa, aoer ver Aräutiaam blieb verschwunden. Erst nach einigen Tagen tauchte er wieder in Scranton aus. und theilte Miß osieue brieflich mit, er könne sie nicht yeiratyen. Die Nacbricbt verursachte natürlich großes Aufseben. Man wußte, das Mädchen war brav und gut, und Howell batte seit ?labren um ibre Liebe aerun gen. Die Angehörigen der jungen Dame verlangten von ihm eine Erklärung, war um er ihr die Schmach zugefügt habe. w "". r- . T. P kzx legre aucy wlrliicy em iseslanonip ab. Er sei ein eifriaer Svnitualist. und habe in New Aork ein Medium be sucht, um mit dem Geiste seines Verstor denen Katers über seine Hochzelt zu spre cken.- Der Geist sei ' ibm aucb wirklich .erschienen, habe ihm aber den Rath ge geöen, lieber nocy zu warten, eve er sich an ein Weib fesiele. Diesen Rath ge denke er jetzt zu befolgen, denn der Willt ,' cn. r.r??t.fr? juncö naiers iei iym veliig. Jetzt haben die Verwandten des Mädchens den eifrigen Spiritualisten auf Sckadenersak verklaat. An Beweisen. daß er seiner Braut das Eheversprechen . r e.r tL .3 i" r! . xa or..JL georocyen, jeir es naiurilcy nicor. zxuaf ist der iunze Mann reich. Wird der Richter dem Störenfried aus der Geister Welt Necyt geben i Güster letzter Kampf. u Dieser Tage begaben sich einige Ame rikaner und Indianer auf die Stelle, wo vor 10 Jahren Gen. Euster jene Unglück' liche Schlacht gekämpft hat, die mit der Vernichtung seines gesummten Eomman doS endete. Auch der große Sioux Häuptling Gall, welcher der eigentliche damalige Heerführer der Indianer gegen die Bundestruppen war Sitting Bull, der hinterdrein den ganzen Ruhm" für die Campagne einerntete, war eigentlich nur der große Medicinmann" gewesen und hatte mit der eigentlichen Leitung des Kampfes nur wenig zu thun gehabt befand sich an Ort und Stelle und er klärte auf eine intelligente und allgemein verständliche Weise, wie und wo Gen. Cuper und sein Commando zu Tode gekommen seien. Ferner war auch der Krähenindianer Curley anwesend, wel' cher als Kundschafter Custers jenem Kampfe beigewohnt hatte, doch wics der Häuptling Gall rückwärts mit der Hand nach ihm und sagte nur : Der da ist fortgelaufen, ehe der Kampf ansing." Gall ist ein kräftiger Mann im Alter von 4 Jahren ; er ist über 200 Pfund schwer und sieht für einen Indianer recht gut aus. Zuerst verhielt er sich schweigend, als er sich jedoch aus der Stelle befand, wo Gen. Custer seinen letzten Odem ausgehaucht hatte, da blitzten seine Augen in wildem Feuer auf, und er er zählte Alles, was er auf dem Herzen hatte. Man sah es ihm wohl an, daß er nur die Wahrheit sprach, und so ist denn endlich einmal die wahre Geschichte jenes schrecklichen Tages bekannt geworden. Gcrll sprach : Wir sahen die Soldaten früh am Morgen über den Abhang herunterkom men. Als Reno und Custer sich trenn ten, überwachten wir sie, bis sie in das Thal hinunterkamen. Wir wollten so fort unser Lager aufheben, doch kam Reno so schnell einher, daß die Indianer gezwungen waren, zu kämpfen. Sitting Bull befand sich mit mir auf dem Platze, wo Reno seinen Angriff machte. Die Weiber und Kinder wurden schnell den Fluß hinuntergeschafft, wo die Cheyennes ihr Lager hatten. Die Sioux griffen Reno und die Cheyennes Custer an, und dann war Alles ein Durcheinander. Die Weiber und Kinder griffen den Kriegern die Pferde auf, so daß die Krieger sich schnell auf ihre Ponies werfen und Reno zurückdrängen konnten, bis er sich im Geholz befand. Dort banden die Solda ten ihre Pferde an und kamen zu Fuß heraus, um weiter p. kämpfen. Sobald Reno geschlagen und über den Fluß zu rückgedrängt war, wandte sich unsere ganze Macht auf Custer und kämpfte gegen ibn, bis sein letzter Mann auf dem Pütze blieb. Custer erreichte den Fluß nicht, sondern wurde ungefähr eine halbe Meile davon an einer Schlucht festgestellt, durch die ein Bach fließt, den man jetzt Renv'Creek nennt. Einer von den mitanwesenden Ossicie ren Renos bestätigte diese Angaben Galls und sagte : Nachdem wir zu dem Hügel zurückgetrieben waren, v?o wir Halt machen mußten, verfloß ungefähr eine Stunde, ohne daß wir m kämpfen hatten. Dies bot uns eine Gelegenheit, unsere Pferde in einer Schlucht unterm bringen und uns etwas zu ' verschanzen. ES geschah wahrscheinlich während die ser Stunde, baß die Indianer sich in Maffe auf Custers Commando stürzten und dasselbe vernichteten. Es fehlte ihnen an Munition, und sie schoffen, durch ihn Pferde gedeckt, mit Pfeilen. Auch die Soldaten konnten ihre Gewehre nicht gebrauchen und brauchten ihre Ne volver zum Schießen." Gall erzählte weiter: Die Indianer befanden sich in ihren Berstecken in Front und hinter den Trup' pen Custers. Sie waren so zahlreich, wie Gras. Custers zwei erste Compag nien, die von Keogh uyd Calhoun, stie gen von ihren Pferden und kämpften zu Fuß. Sie wankten nicht in ihren Neihen, sondern zogen sich Schritt für Schritt zurück, bis sie auf die Anhöhe zurückgedränzt waren, wo sie schließlich Alle umkamen. Sie sielen Alle in der Reihe, wie sie standen. Keoghs Com pagnie zog sich immer mehr auf einen Hausen zusammen, bis ihr letzter Mann gefallen war. Die Sieger richteten ihr Feuer haupt sächlich auf die Soldaten, welche die Pferde hielten, während die anderen Soldaten kämpften. Sobald ein Mann beiden Pferden gefallen war, machten wir durch lautes Schreien und durch Schwenken unserer Decken die Pferde

scheu, so daß sie erschreckt davonstoven. und von den andern Soldaten nicht mehr eingeholt werden konnten. Nachher kämpften die Truppen wie verzweifelt und dachten nicht daran,' sich zu ergeben. Die Pferde wurden, so schnell dies ging, von uns dem Platze zugetrieben, wo sich unsere Squaws und Greise befanden. Diese besorgten dann das Einfangen. Als Reno versuchte, seinen Posten vor zuschieben, um Custer zu helfen, waren Custer und seine ganze Mannschaft schon todt. Die Leute Renos konnten nur noch sehen, wie die Indianer um die Todten und Verwundeten herumritten, und den Sterbenden mit Kugelschüsien und Pfei len den letzten Todesstoß versetzten. Als

.Reno am oberen Ende des ThaLs seinen Angriff machte, tödtete er meine zwer Squaws und meine drei Kinder, was mir im Herzen wehthat. Ich habe deshalb mit dem Beil gefochten, d. h. meine Opfer verstümmelt. Den Soldaten ging ihre Munition früh aus, da sich dieselbe, in den Sattel taschen ihrer Pferde befand, die wir ver jagt hatten. Viele Pferde sprangen in den Fluß, wurden aber von den Squaws wieder aufgefangen. Elf Indianer wur den im Reno Creek getodtet ; im Ganzen sielen nur 43 Indianer todt nieder, doch gingen viele ZZerwundete über den Fluß hinüber und starben in den Gebü schen. Einige Soldaten flüchteten sich eine Schlucht hinunter, gingen über den Fluß, kamen wieder und wurden ge tödtet. Wir brachen dann unser Lager auf und zogen nach den White Rain Bergen. Dort warteten wir vier Tage und begaben uns dann in die Woj Berge." Damit endete Galls Erzählung. Sie hat manche Unrichtigkeiten klar gestellt, die in Be,ug auf Custers letzte Schlacht bisber allgemein im Umlauf waren. Vom Inlande. In der Rahe von Bristol in Tennesiee wurde neulich , eine Riesenerd beere abgepflückt, welche vaAe zwei Un zen wog. Aus Philadelphia wird be richtet, daß die dortigen Todtengräber einen Zweig der Arbeitsritter" bilden wollen. Eine Colonie von Negern hat sich in Jasper County, Ind. ange siedelt. Sie will sich dem Tadaksbau widmen. Ein 'Wechselblatt meint: Die Waffermelone aus Georgia wird bald ihr Werk im Norden verrichten." Unterdessen besorgen die grünen Aepfel und die Kinderpistolen dieselbe Arbeit. Ein Lilienteich soll demnächst einen neuen Anziehungspunkt in dem schönen Centralpark zu New Z)ork bilden. Man will den Versuch machen, in diesem Teich die berühmte Victoria regia Lilie zu ziehen, deren Blätter bekannt' lich so groß und so stark werden, daß ein Kind auf denselben stehen kann. Peter S. McNa lly von Boston ist erst 21 Jahre alt, hat aber bereits 40 Menschen vom Ertrinkungstode gerettet und besitzt die Medaille der Mass. Hu mane Society." Er lernte im Alter von 5 Jahren schwimmen und sing sei nen Beruf als Lebensretter schon zwei Jahre später an. In Knoxville, Ten n., trat die Frau des Herrn John Wallace auf die Straße hinaus, um nach ihrem fünf jährigen Söhnchen zu sehen, welches draußen spielte. In demselben Augen blicke sauste ein durchgebranntes Pferd vorüber. Wah.scheinlich dachte die Frau, ihr Kind sei von dem Pferde übergerannt worden, denn sie siel zu Boden und war sofort eine Leiche. Auf der Farm des Herrn T. I. Lawhead in der Nähe von Paola in Kansas befindet sich ein Brunnen, wel cher nicht einmal im kältesten Winterwet ter gefriert. Das Wasser im Brunnen ist forlwährend in heftiger Bewegung, as ob geheime Kräfte aus dem Erdinnern dabei thätig wären. Wahrscheinlich be sinket sich in der Tiefe Gas. Ein, Farmer in Tennessee hatte in seinem Obstgarten viele Aepfel bäume, die sehr von Bohrwürmern ge plagt waren. Er wendete folgendes Mittel an : Zuerst nahm er eine Hand voll gemahlenen Schwefel, dann eine Handvoll Salz und vermischte Beides sorgfältig mit einem Peck Asche. Mit der Mischung bestreute er dann die von den Würmern angegriffenen Stellen. Die Würmer wurden getödtet, ohne daß die Bäume Schaden gelitten hätten. I n S t. T h o m a S, C a n a d a, be gab sich kürzlich eine Frau mit mehreren Dutzend Eiern auf den Markt, um die selben zu verkaufen. Sie hatte die Eier in ihren Shawl gewickelt. Ein Mann forderte ein Dutzend und sie öffnete ihren Shawl, um die geforderte Anzahl abzu zählen, war aber sehr verdutzt, als sie sab, daß unterdeffen mehrere junge Küch lein aui den Schalen gekrochen waren. Ob der Mann noch darauf bestand, sich in den Besitz dieser frischen Eier" zu setzen, wird nicht gemeldet. Im Februar v. I. be gab sich ein gewisser -John Ertel aus Bleeker, N. I., allein auf den Weg nach Silver Lake. Man sah ihn seitdem nie wieder, und allgemein wurde angenommen er sei unterwegs erfroren. Dieser Tage nun fanden einige Fischer aus Glovers ville in der Nähe des Sees einen Gum mistiefel, in welchem sich die Knochen eines menschlichen Fußes befanden. ls wurde festgestellt, daß der Stiefel dem verschwundenen Ertel gehört hatte. - Eine deutsche Preis-Me daille soll für die TulaneUniversität in New Orleans gestiftet werden. In der letzten Prüfung gewann ein Deutsch Amerikaner, Charles Maas, die goldene Medaille für den besten französischen Aufsatz und die dortige Deutsche Ztg." klagt darüber, daß hiergeborene Deutsche, denen man so gern vorwirft, daß sie nicht mehr deutsch sprechen, gezwungen seien, sich in den Sprachen anderer Nationen auszuzeichnen, wenn sie- auf Anerken nung rechnen wollen. Jetzt wird, um diesem Mangel abzuhelfen, von dem deutschen Professor Deiler ein Fonds ge sammelt: Mit den Deutschen in Ci nada steht das deutsche Element in der, Ver. Staaten kaum in irgend welchem Rapport; die Landsleute jenseits de, csren,e stnd für die diesseitigen eine Ar!

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verlorener Bruderstamm. lLir.en An knüpfungspunkt aber haben sie zum Ver. kehr miteinander : die Pflege des deut schen Gesanges. Auf dem Peninsular Gesangfest in Mickigan werden Gesang vereine aus der Provinz Ontario zugegen sein, wie bei früheren Festen in Canada auch schon diesseitige Vereine vertreten waren. Zu -einem regen geistigen Verkehr ist es aber trotzdem noch nicht ge' kommen. Die beiden Farm rsleut William L. 9!oyes und James B. Mud gett waren in Ztichsield, Vermont, um den Besitz eines kleinen. Getreidefeldes miteinander in Streit gerathen.. Noyes ließ sich von seinem Zorne soweit hinrei ßendaß er mit einer -Mistgabel seinem Gegner-eine leichte Stichwunde beibrach te. . Ein Arzt wurde herbeigerufen, und als Noyes sah, daß der Doctor in Mud getts Haus ging, gerieth er in eine sol che tödtliche Angst, daß er Hand an sich w legen beschloß. Er sagte zu seiner Frau : ich werde mich erschießen," eilte -in seine .'Scheune und hatte schon drei Schüsse im Leibe, ehe seine Leute herbei' geeilt waren. Sein Tod erfolgte jast au genblicklich. John B. Smith von New Britain, Conn., hatte letzten Herbst aus seiner Farm so viele Aepfel geerntet, daß er absolut nicht wußte, was er mit all' dem Segen anfangen sollte. Er brachte 400 Fässer vollen das Eishaus eines Nachbars und ließ sie dort stehen. Im Winter wurde das Haus mit Eis gefüllt, und die Aepfel gefroren. ' Zu Smiths großer Verwunderung stellte es sich vor einigen Tagen, als man das' Eis aus dem Hause entfernte, heraus, daß die Aepfel sich auf eine ausgezeichnete Weise erhalten hatten. Er versandte 25 Fäs ser nach New Jork und fand dafür zu 53 per Faß willige Käufer. Die Aepfel fanden solchen Anklang, daß bald der ganze Rest zu demselben Preise vergriffen war. Smith hatte aus den nichts nutzen" Aepseln einen Erlös von S1200 pemacht. ' Neulich fand der Stations: agent zu Cropfey, Jll.,.in einem soeben angelangten Frachtwaggon einen Lantx streiche?, der sich absolut weigerte, seinen Platz" zu verlassen. Der Agent schloß den Waggon wieder zu und heftete darak eine Katte, auf welcher zu lesen stand, daß sich in dem Waggon eine Kuh für Herrn Daniel Stewart in Anchor, Jll., befinde. In Anchor ließ der dortigk Aent Herrn Stecrart wiffen, er könne seine Kuh bholen, die Frachtkosten seien S40. Stewart wurde ärgerlich und sagte grob dem Agenten, er Stewart brauche keine Kuh und wolle sich von sei nen rothköpfigen Agenten um sein Geld betrügen lassen. Schließlich öffnete man den Waggon und zum Erstaunen der Streitenden sprang anstatt der Kuh ein dicker, zerlumpter Tramp heraus. Seit ber bat Stewart aus Freude über den Sraß mebrere Drinks" geopfert. Vom Auslande. Die dem Bundesrath zu gegangene Denkschrift über 'das Schutz gebiet von Angra Pequena, ist eine von dem kaiserlichen Kommissar, Dr. Göring, verfaßte kurze Darstellung der geogra phischen, klimatischen, geologischen und kulturellen Verhältniffe des Landes. Das ungünstige.Bild, welches man aus frühern Beschreibungen des Gebietes kennt, wird in der Denkschrift so ziemlich bestätigt. Es wird kanstatirt, daß das Land so gut wie gar kein Waffer hat. Der 125 Kilometer breite Küstenstrich des großen Namaqualandeö zwischen dem Atlantischen Ozean und dem Innern ist wafferlos, und es heißt in der Denkschrift : Es wird vergeblich bleiben, bei Angra Pequena nach Waffer zu suchen." Es wird dann die Idee entwickelt, durch Fangdämme die Flüffe, die durch das Gebirge brechen, zu Teichen aufzustauen, wie es in andern Theilen Südafrika's von den Boeren geschehe. Auch seien einzelne Boeren bemüht, zu diesem Zwecke Land von den Hottentotten und Herreros zu erwerben. ES wird dann weiter er örtert, daß der Boden einzelner Fluffbet te fruchtbar fei, aber sofort zugestanden, daß das Land trotzdem zur Bodenkultur sich nicht eigne, dagegen vortrefflich zur Pferde und Viehzucht, wie der Viehbesitz der Hottentotten und Herreros beweise. Etwas günstiger syllen die Verhältnisse in Damaraland'sein. Nach einer Darsteb lung der bisherigen Versuche, Kupfererze zu gewinnen, sagt der Kommffar in der Denkschrift, er glaube nicht, daß im Na maqualande abbaubare Minen jemals zu finden seien. Der Kommissar meint, daß der Aufschwung des ganzen Schutzgebiet tes von der Lösung der Schlachtviehfra ge abhängt, füit aber gleich hinzu, daß mit eingesalzenem- konservirtem Fleisch die Konkurrenz mit Australien nicht auszuhalten seist würde. Er schlägt schließlich vor, in Verbindung mit einer Einsch lach terei eine Fischguano Fabrik etwa be' Sandvieh Harbur zu errichten. . In Genf wurde ein sen-. sationeller Prozeß verhandelt, dem ein entsetzliches Familiendrama . zu Grunde liegt. Angeklagt war Frau Emilie Je anne Lomdardi von Vetraz'Mouthouz (Obersavoyen), am Abend zum 2. Mai 1835, ihren vier Kindern den Hals durch schnitten zu haben, in Folge dessen drei derselben starben. Die Frau war un glücklich verheirathet, ihr Mann, dem Trunke ergeben, mißhandelte sie und die Kinder und unterhielt ein Liebesverhälts niß mit einer Kellnerin.' Frau Lom bardi nahm sich ihr trauriges Schicksal so zu Herzen, daß sie mit ihren Kindern zu sterben beschloß. Vorher hatte sie sich mit dem Gedanken getragen, mit ihren Kindern zu entfliehen. Die Abwesenheit ihres Mannes benutz ?nd, schrieb sie über ihr Vorhaben an ein Freundin, steckte den Brief des Abends in den Briefkasten und vollführte darauf die gräßliche That. Alsdann schmückte sie die Betten der Kinder Mit glieder und trank Gift. Als ihr Mann Nachts nach Hause kam, ' legte er sich arglos zu Bett. DasNöcheln der Frau hielt er für Schnarchen.'- Spä ter erregte es seinen Verpacht. Er machte Licht und sah das Schreckliche. Es gelang, die unglückliche Frau ins Leben zurückzurufen. Sie wurde der ärztlichen Behandlung .übergeben. Anfänglich ganz unzurechnungsfähig, erholte sie sich soweit, daß ihr der Proceß gemacht werden konnte. Die Angeklagte, aufgefor dert, den Hergang zu erzählen, . sprach eine balbe stunde lana, monoton, ebne

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jede Unterbrechung, aver auch Mit voller Gleichgiltigkeit und ohne jede Gefühls regung, als ob sie die Geschichte eines Dritten erzähle. Als Motiv der That gab sie die barbarische Behandlung durch ihren Mann an. Sie bedauerte, daß ihr Werk ihr nicht vollständig gelungen. Käme sie frei, dann würde sie sich und ihr Kind todten. Die Geschworenen erkannten auf Nichtschuldig, und es wurde darauf ihre Ueberführung in die Irren anttalt beschlossen. AusMühlhausen imElsaß wird geschrieben : Unsere diesjährige Kunstausstellung ist mit einer ebenso ori ginellen als interessanten und schönen Ausstellung verbanden, nämlich einer solchen von alten Stickerei und anderen weiblichen Handarbeiten, die sie in fort schreitender Entwickelung vorführt, bis bei allen die Kunst an die Stelle des einfachen Könnens tritt. Man sieht in dieser Ausstellung Stickereien aus aller Herren Ländern. Neben den alten deutschen, aus Kisten und Kasten der Vorzeit hervorgeholten, erblickt man sklavische, türkische, persische, italienische, albanesi sche, chinesische, japanesische und andere Stickereien; ja sogar des Grabes Tiefen haben ihren Raub herausgeben müssen, um auf dieser allumfassenden Stickereiausstellung ein Stück Geschichte der Stückereiausstellung zu erzählen. Neden einer unter Glasrahmen sich besindenden Stickerei liest man, daß sie aus einem egyptischen Coptengrabe aus dem 6. Jahrhundert stammt. Vier Wände eines weiten und hohen Saales, in welchem außerdem noch 16 Querwände angebracht sind, sind ganz mit diesen altertbümlichen und prächtigenStickereien und Geweben angefüllt, bei denen theils die Pracht des Goldes und des Farben reichthums in die Augen fällt, theils aber auch die mühevolle und kunstvolle Ausführung in Weißstickerei, Hohlstickerei, Platt- und anderen Stichen zu bewundern ist. Die Firma Dillemont in Dop nach, von welcher unter dem Schutz des Hauses Dollfus-Mieg u. Co. diese allumfassende Ausstellung veranstaltet worden ist, hat es übernommen, Nachahmungen der alten Stickereien herzustellen, die aber nicht auf den oft kostbaren Stoffen der aln Stickereien, sondern auf ihrem in Farbe täuschend ähnlichen Baumwollenstoff und mit Baumwollenfaden hergestellt werden. Mit Gold- oder Silberfaden untermischt, nehmen sich diese in Baumwolle, statt Wolle oder Seide gearbeiteten Stickereien allerdings sehr hübsch und frisch aus und gewähren den Vortheil, daß sie sich waschen laffen. Ein Stickerei-Album, von Th. Dillemont herausgegeben, enthält eine große Anzahl der in der Ausstellung im Origi nal ausgestellten Sachen. Was aber diese Ausstellung namentlich für die Besucherinnen noch besonders intereffant macht, ist der Umstand, daß während der ganzen Zeit der Ausstellung vier geschickte Arbeiterinnen beständig am Platze sind, um die verschiedenen Kunstfertigleiten, welche man bewundert hat, in der Ausfühcung zu zeigen. Die erste der Arbeiterinnen zeigt die Herstellung der Smyrna-Teppiche, die gleichfalls mit waschechtem Strickgarn gestickt werden ; die zweite zeigt die jetzt so in Aufnahme kommende Mairame- oder Knüpf-Arbeit, von der Muster so zart und schön wie Spitzen hergestellt werden; die dritte ahmt alte Stickereien nach, und die vierte endlich ist eine Spitzenklöpplerin aus dem sächsischen Erzgebirge, die man eigens für die Ausstellung hat kommen laffen und die vor dem Auge der Beschauer die Wunder der Spitzenklöppel' kunst entfaltet. Aus S tuttgart tvird geschrieben : Man sollte es nicht für mög lich halten.aber doch ist es so. In unserer schwäbischen Kreisstadt Naveneburg, Sitz eines Gerichtshoss, ist eine Agitation gegeil die dortigen Privattelephon leitungen im Schwang, weil, wie man glaubt, solche die von ihnen berührter Häuser der Gefahr ausfetzen, den Blitz anzuziehen. Anderwärts ist man nicht so ängstlich. Pfeifen im Theater ist lein grober Unfug. Das Oberlandesgericht inCelle (Hannover) fällte kürzlich in derStrafsache gegen einenGöttinger Stu denten ein solches Urtheil. Der Ange klagte war zur Anzeige gebracht worden, weil er am 14 Dezember v. I. imStadttheater sein Mißfallen an den Leistun gen eines damals . dort gastirenden Schauspielers dadurch zum Ausdruck gebracht hatte, daß er nach den Aktschlüssen pfiff. Das Schöffengericht verurtheilte ihn wegen groben Unfugs", indem es aussprach, daß als Zeichen des Mißfallens im Theater das Zischen üblich, daß dagegen das Pfeifen als Exceß zu betrachten und daher als Unfug strafbar sei. Die Strafkammer des Landge richts trat dieser Ansicht ebenfalls bei und verwarf deshalb die gegen das schöf fengerichtliche Urtheil eingelegte Berusung. Das Oberlandesgericht in Celle aber vernichtete auf die von dem Vertheidiger eingelegte Revision das Urtheil der Strafkammer und sprach aus, daß das Pfeifen im Theater als Zeichen des Mißfallens an und für sich ebensowenig als ein strafbarer grober Unfug erachtet werden könne, wie andere durch Laute geäußerte Zeichen des Mißfallens oder des Beifalls ; erst wenn es durch irgend einen damit verbundenen Exceß etwa durch Anwendung besonderer Hilfsmittel oder dergleichen den Charakter einer Störung der öffentlichen Ordnung an. nehme, könne es als strafbarer Unfug erscheinen. In Belgien nehmen die Arbeiterunruhen an Ausdehnung zu ; in den Distrikten von Mons und Eharleroi feiern schon über 7000 Arbeiter. Die Regierung hat bis jetzt außer de? Gendarmcrie zwei Schwadronen Lanciers und zwei Bataillone Infanterie zur Aufrechterhaltung der Ruhe, aufgeboten, doch stehen weitere Truppensendungen an die bedrohten Orte in Aussicht. Der gewaltthätige, anarchistische Charakter der Bewegung tritt deutlich zu Tage. So hat eine Bande von L00 Sinkenden, die mit rothen Fahnen von Quaregnon nach Jemappes zog, unterwegs bei verschiede nen Fabriken die in Schuppen ausbe wahrten Werkzeuge in den Canal geworfen, auch ein Walzwerk mit Leitern er stiegen, und die dortigen Arbeiter' geiwungen, die Arbeit niederzulegen. Nur vas Erscheinen der bewaffneten Macht konnte die Ruhestörer von ähnlichen Versuchen abbalten.

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