Indiana Tribüne, Volume 9, Number 283, Indianapolis, Marion County, 2 July 1886 — Page 1
W oo . i ii ii ii 11 i a 'Vu Zahrgang 9. Ossiee : Ho. 120 tt DartfanD (Ztrchs. nnoncr 283. Judisaapotto, Judiaua. FrektatZ, d Q. Juli iSB6.
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a diese, Spalt soveit dieselim nicht Cf sch!ftZ anzeigen find nd de? Kau do drei Er&rz nicht übersteigen, teerten uBtnSitlt lich ans genommen. Dieselbe bleiben 8 Tage stehen, sönnen ade? beschilukt erneuert werden. Luzeizen, welche bis Mittag 1 Uhr adge ßrben werden, finden noch am selbige Tage Vafnahme. Oeslatzt. I BitUiit ird in Vldchen U Besorgung eineS Zuzllnfls tut) für leichte Herblt bet Dr. Wag Nt?, 8. 57 E,l!,,e oenu. 4jl CBetltngt: Leute mit Aasttal, um den Staat mit einer trftntun jar rleichterun der Laft sllr Zu? vUxit tu eontrollt'tn Verkaust si an jeden Pferdemtntläaitr. ein E xrint, sonder i e be oäftrt Sache. Taulead in Sebeauch. ßtnal Vasiendel für einen energischen Vann. ähkr I bei 0 D. LLhite. 234 Saft Lake Strafe. Chicago. da erlangt ird ein etwa 1 Jahre alteZ Mädchen, , Ich s englisch und teutsch s,rchen kann nd Er 1 lzntna a.s käuinin hat in einer jttfitrci, 9to. Ll l VkaffansettS enue. fjl Stellegesuchs. gesucht wird Stelle für Haulardeit von eiem sehr anäandtgen Väschen. Nlherel N. 5J3 Vadisan oenu. 3l gesucht wird rbeit van einem Warnt, der gute mxfehlunge hat. ähereV i der Office d. Bits. I da Bersckiedeneö. Albert Sahm, DeAokratischcr Kandidat -Nr(5ounty - (Kommissar Ut zweite Distrikts. a Utllamttlon für lderrahlug omlnlrt. Llut..Sat. und Nervenkrankhei-I te eine SpezielttSt. Dr. Denke-I Walter, 226 Ost Vasywgton Str Wer bei Versicherung seine Eigentbnms Geld spare will, der wende sich an Hermann Sieboldt, SersicheruugS-Ugent. Office: Ns. 113 Oft Washington Str Bamberger's großes Lager voa Sommer - Huten ! ist jetzt in voller Blüthe. Säsgngüte und FnmnySte eine Spezialität. Qo 10 fcSfl OasbinatouUr. öteDecfcrnnj ! Heute, Freitag ölend, 7 Uhr Eeschäfts'Versammlunz deS Liedenranz J". Weisahaar Seke. Danksagung. Zlle Denen, elche an dem Begrätniß unserer geliebten attia, vutter uad Schwiegermutter. S,,hia elck, theilgenomme ha den, besonder ter den zltedern dI Orden Ux . ft . of H., fi de ttglieoer der hos. Friends und denen In Unit (I Orlee es Honor, sa zeu wi, hiermit unser Heften Dank. Henry Velk, Saite. mit Han'.e, geb. ook. Tochter Job Hanlev, Schwiegersohn. Bivibenbe. Auf Befehl der Sxerir-kou?t on Warion loavt? erd, ich am nd nach dem S. Juli ein Dividend rn 10 Prozent an alc Ereditoren der I etcher und Oharpe's Oank. tlcht i Sksitze on Atktiveri ktMsikate sind, und biZ letzt och keine 40 Pro,t oder 30 Prozent toi dnde erhalten haben, dezahle. . allaee. Receiver sa,Fltchr harxe Großes Conzert ! und euerwerk ! am Samstag,!!. Juli, Aöcnds liu Wkönir Gavöen ! ' V7 cke Meridian nnd Morris Straße. Utuiit von ;Prr. Reialiold Miller'fl Grand Opera Honse Orchester. Eintritt ftei. Frau Oullschleger, Geprüfte Seöanule hat ihre Prüf" g laut Zeugniff i Praktische i Theoretische auf der anUätSdirektio n Zürich in Ut echwei, ,r,äglich bestanden nd xftehlt ,sich allen Frauen. uta f,rksa Handlung ird gesichert No. 25 Süd New Jersq Sttaß:.
sleueS ver Telegrapd.
Wett -J sichten. Oashingk on, D. C.. 2. Juli. Schöne? Wetter, bleibende Temperatur. Verurtheilungde? Boycott er. Ntv York. 2. Juli. Richter Bar rett sprach heute daS Urtheil über die Mitglieder de Carl Sahm Club, velche w. Folge des Boycotts gkgm Theik. den Befiber einer Conzerthalle der Erpressung angeklagt waren. Paul Wilzig und Henry Holdorf wur den zu zwei Jahren und 3 Monaten Staats - Gefängnib bei harter Arbeit. Michael Stroh und Julius Rosenberg zu 1 Jahr und 6 Monaten und Daniel Dannhäuser zu 3 Jahren und 8 Mona en verurtheilt. De? Richter sagte, oafc der Boycott eine Verledung deS öffentlichen Friedens, die Vertheilung von Zirkularen eine Verschwörung sei. In Rücksicht darauf, daß die Angeklagten die Gröke ihres Verbrechens nicht kannten, wolle er nicht dal volle Strafmab in Anwendung drin gen. bitovieüeö . Alle Welt schaut jetzt gespannt auf England, wo eben die Parlamentswahlen vor sich gehen. Das Volk ist daran, die Frage zu entscheiden, ob Irland eine eigene Verwaltung mit einem eigenen Parlamente haben soll. Gladstone ist in seinen alten Tagen zum Nevolutionör geworden, aber das Parlament ist ihm nicht gefolgt. Er hat das Parlament aufgelöst und an das Volk appellirt. Gleichviel, wie das Volk jetzt entscheiden wird, die Frage wird früher oder spater zn Gunsten Irlands gelöst werden. Man wird aber bei dieser Gelegenheit nicht umhin können, die Einrichtungen Englands zu bewundern. Ein Vergleich derselben mit den unsrigen fällt ganz und gar zu Gunsten Englands aus. Ein Zwist zwischen Volk und Regierung kann bei uns Jahre lang anhalten, in England entscheidet das Volk im Handumdrehen. Nun wird Richtrr Gresham als ein zweiter Daniel gepriesen, weil er einen Einhaltsbefehl gegen die. streikenden Weichensteller in Chicozo erließ. Und doch bedürfte es dazu keiner besonderen Weisheit. Es ist ja schließlich nicht anders zu erwarten, als daß sämmtliche Gerichte und Behörden sich vereinigen. um jede gewaltsame'Störung des Verkehrs zu verhindern. Es wird . nicht lange dauern, und alles Streiken und Boycotten wird vollständig unmöglich sein, zumal wenn noch, wie es allen An schein hat, im kommenden Winter die Legislaturen nachhelfen werden. Wenn es erst einmal so weit ist, daß den Arbeitern jeder andere Weg abgeschnitten ist, dann werden sie wohl zu dem einzig noch übrig gebliebenen Mittel greifen, als politische Partei aufzutreten. Das hätten sie freilich schon längst thun können und sollen, aber es scheint, daß die Arbeiter absolut nur durch Erfahrung klug werden wollen. Die kapitalistische Presse vergießt zur Zeit Thränen darüber, daß es den Streikern der dritten Avenue Straßen bahn so schlecht geht, und daß viele von ihnen am Hungertuche nagen. Das sind Krokodilsthränen. Für die Streiker ist die Sache aller dingS schlimm. Sie haben ihre Stellen verloren und viele, vielleicht die meisten von ihnen haben noch keine andern gefunden und leiden Mangel. Die vielen verlorenen Streiks der letzten Zeit werden daher wohl nach und nach zur Folge haben, daß die thörichte Streikmanie ein Ende nimmt. Aber eine bloß oberflächliche Erwägung der Urfachen der Erfolglosigkeit der Streiks zeigt wie überflüssig die Ärokodilsthra nen der Presse sind.' Denn die Streiks könnten nicht verloren gehen, wenn nicht stets eine genügende Zahl von Leuten vorhanden wäre, bereit, sofort die Stellen der Streikenden anzunehmen. Für den Unbetheiligten kann es demnach ganz gleichgiltig sein, ob die Unbeschäftigten fortfahren Mangel zu leiden, oder ob sie Arbeit bekommen, ' und an ihre Stelle Andere treten, welche Mangel leiden. Der Mangel und die Noth sind da, nach- wie vorher, es hat lediglich ein Personenwechsel stattgefunden. Ein Theil der großen Reservearmee unbeschäftigter Arbeiter hat Beschäftigung bekommen, und an ihren Platz in der Reservearmee sind die außer Stellung Gekommenen eingerückt. Im großen Ganzen hat sich
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also Nichts geändert. So hart es die Streiker treffen mag, so wohlthätig rst es für die zur Beschäftigung Gekommenen. Das Mitleid mit den Streikern ist die pure Heuchelei. Schenke man lieber dem Umstände Erwägung, daß Jahr aus, Jahr ein Hunderttausende ohne Beschäf tigung sind, und Mangel leiden. Eme Abstellung dieses Uebels wäre besser angebracht, als heuchlerisches Mitleid, hinter dem . doch die Schadenfreude hervorguckt. DrahtnaWHten. Telegraphisten Streik in Aussicht. Washington, I.Juli. Ein allge meiner Streik der Angestellten der Western Union Co. steht bis zum 1. August in Aussicht. Die Leute sagen, dak die Compagnie seit dem Streik von 1883 fortwährend die Löhne reduzirt habe, sie habe die damals angestellten Scabs ent lasten und mit der Hälfte deS Gehalte wieder angestellt, die damals AuSgestan denen mukten sich ebenfalls GehaltSre duktion gefallen lassen. Die Telegra phisten rechnen darauf, dab sie diesmal mit Hilfe der KnightS of Labor istwin nen wtrden. Die Bun deSschuld. Washington. 1. Juli. Abnahme im Juni 59.601.897; Stand der Schuld 51,769.529,740. abzüglich deS Kassenbe. standeS 51.464.327.493. Bankerotte. New York. U Juli. DieZahlder Bankerotte in den ersten sechs Monaten dieses Jahres belief sich auf 5156. der Betrag der Schulden auf 550.434 000 Die entsprechenden Zahlen im vorigen Jahre waren 56.004 und 574722.000 Der Chicagoer Streik. Chicago. 1. Juli. Der Betrieb der Lake Shore Bahn ging heute ungestört vor sich. Die Streiker halten sich in an gemessener Entfernung. Sie fürchten sich vor den Gewehren der Polizisten und dem EinhaltSbefehl deS Bundesgericht. Der Cb7icagoer TendenzProzeß. C h i c a g o. 1. Juli. Richt ein einziger Geschworener wurde heute angenom men und daS Ende der zweiten Woche deS Prozesses naht heran ohne daß mehr als fünf Geschworene ausgewählt sind Bald nach Eröffnung deS Gerichts de antragte Capt. Black die Ernennung eines Spezial Balliff zum Vorladen von Geschworenen. Gcinnell erhob Ein wand. Black erwiderte, dab die blSheri gen Geschworenen fast ohne Ausnahme auS den Wholesale-DepartementS der unteren Stadt zusammengesucht und auserlesen worden seien. Grinnell habe seine Diener zu den großen Firmen gesandt und sich da die Namen solcher An gestellten geben lassen, die sich sür den Geschworenendienst in dem Anarchisten Prozeß .eigneten" die ?!amen solcher Personen, welche als Geschworene den StaatSanwalt der Mühe entheben wär. den, die Schuld der Angeklagten nachzu weisen. Der StaatSanwalt hat sich die Sache sehr leicht gemacht, Hauptsache ist ja süe ihn die Verurtheilung der Be treffenden. Grinnell sagte kein Wort weiter und steckte die Bloßstellung seiner Praxis ru hig ein. Der Richter ernannte hierauf den De puty Clerk Rice und verlieh ihm die Be sugniß, sich einige Assistenten anzustellen und die Vorladungen nach bestem Er messen vorzunehmen. Der Schneckengang des Prozeß.Ver lahrenS bringt nicht allein die Bericht erstatte? zur Verzweiflung, sondern lang weilt auch die Advokaten derart, daß einer von ihnen, Anwalt Fester, heute Nach mittag gegen 3 Uhr sanft einschlief, wSH rend seine College ZeiSler und Black sich mit dem Staatsanwalt und dem Richter über die an einen Geschworenen Kandi baten zu stellenden Fragen herumstritten. Foster schlies ungefähr eine halbe Stunde lang. Zum ersten Male wurde heute bei den Verhandlungen gelacht; der Richter frug nämlia? einen der AuSgeloosten, indem er quf. die Angeklagten zeigte : nennen ir wwu vpu uiccu imcii ; f. A AAMAft 4 A t 1414 A OAaAaM 9 " Jch kenne den dort, antwortete der Mann, auf Kapitän Black deutend. Der gehört aber nicht dazu" meinte der Richter trocken, und Alle die dies hörten, brachen in ein schallendes Gelächter auS. Dann kam aber ein Mann, über dessen Entschuldigungen, die er vorbrachte, um vom Geschnorenendienst sreizukommen, nicht gelacht wurde. Er sagte nämlich: .Ich glaube nicht, daß irgend Jemand mit mir zusammen sitzen will". .Warum denn nicht V frug der Richter. .Weil ich die Krätze habe", lautete die Antwort. .George", sagte Richter Gary zum Clerk : .cnrtcii him off, von der Liste nämlich.
Ein bekannter CriminelAdvokat fragte
gestern einen GeschältSrann, Ut sich eben auf Grund eine bereit .gebildeten unumstößlichen Urtheils entschuldigt hatte und hastig den. GerichtZsaal verl'eb: .Sagen Qit 'mal, va Veranlaßt Sie denn, sich von dieser Jury loZzulügen V Well". entgegnete der Angeredete etwas verlegen, .um Ihnen di Qajrheit zu sagen: ich glaube, daß ein dorur theilSfreur Wahrspruch uf Freisprechung lauten muß, man wird den Angeklagten nicht? beweisen können, wa die Anklage rechtfertigt offengestanden, ich fürchte mich, für ein .Nicht Schuldig- zu stim men; vielleicht ist e noch gefährlicher für .Schuldig- zu stimmen. Die Arbe iterp eoz esse in Mil vankee. Milwaukee, 1. Juli. Sech der Geschworenen in dem Prozesse gegen Robert Schilling waren für Ueberfüh rung und sechs für Freisprechung. Nach 23stündiger Berathung wurde die Jury entlassen. : ' Der ganze Tag wurde damit zuge bracht, eine Jury in den Falle gegen die Anarchisten Frank 'Hlrth, Carl Simon und Austin Palm zusammenzustellen. Dieselben sind angeklagt, in einer Anar chistenversammlung 'versucht zu haben, die Leute zur Niederbrennung de Court Hauses und der Polizeistation aufzureizen. Am Abend war die Jury bei sammen. Gonc?t8 Washington, 1. Juli. Ceäot Der Antrag, die rskjährigen vewilli gungen um zehn Tage zu verlängern,' wurde amendlrt. so daß eS 15 statt 10 heißt und dann passirt. EdaundS war gegen den Antrag. Er sagte seit Jahren seien die Leoilligun gen nicht rechtzeitig erledigt worden, und er sei eher dafür, daß die Folgen einer solchen - Lüderlichkeit sich recht auffällig zeigen, als daß man durch solche Be sch.üsse nachhelfe. Hu - 7 - Die Debatte über die civil sunSrv Bewilligungen wurdeZfortgesetzt. HiScock von New York hielt die Aewil. ligung für die Regierungsdruckerei zu klein, dieselbe habe schon letztes Jahr ein Defizit von 13 Millionen ergeben. Randall schimpfte über die Verschven dungSsucht der Republikaner, vorauf eine allgemeine politische Harangue begann, nach deren Schluß sich da? Hau? ver tagte. Ott üabtl. Die englischeWahlcampagne London. 1. Juli. John Bright sprach heute in Birmingham vor einer großenVersammlung und erklärte, warum er Gladstone opponlre. . Gefährliche Stimmung. London..!. Juli. Der Industrie. minister besuchte Lyons und eine Depu tation von Arbeitern sprach bei ihm vor und beschwerte' sich darüber, daß die Regierung gar nichts für die Arbeiter thue. Die Deputation drohte mit Wie dereinführung der Monarchie, wenn die Regierung bei ihrer Uathätigkeit beharre. Russische Diplomatie. Sonstantinopel. 1. Juni. Russische' Emissäre sind fortwährend thätig, um einen Bruch zwischen der Türkei und Bulgarien herbeizuführen. , 9 , OOtt73B3CtOfC3. Queentown, 1 Juli. Angek. : .The Queen" von New York. M 0 v i l l e, 1. Juli. Angekommen : .Anchoria- von Ney Z)ork nach Gla gow. So u th amp t on. 1. Juli. Ang.k Eid" von New Vork. Liverpool. 1. Juli. Angekom.: .CaSplan- von Baltimore. Vw York, 1. Juli. Angekommen: .hammonia- von Hamburg. Marktpreise. St,n. st. 2 . 73c; 91. 3 roth, 77. ft oi. 85c. 3 mit 86; aeld e: gemisst 8t;. H f r. J Ht mischt 23c. Rg gn. 60c. ftlttt. 375. Heu. IS.C08.50. S y , n k , n. 10 -lic. Schult?. 5&i. ac . Seiten. 7Utchinchak,. 7X-7. w. Nbl. aU 3J-t3.bO: ane 13.70 3.76! lrra m-ou: e,n ,vv 9t x. 8;: t etot 10c . . " . v . : T Butter. . r,r, 1915; air, 1112; ounxrn ?. Hühner. 7ptCfb. Türke, 7e. ftrtsf,l. R,e Zl 75-IZL0 per rl. A,psl. iiffttl 130-14.00. -t& FrauJ. L.Mitchel hat ihrVorha ben, die weggeworfenen Cigarrenstumpfen zu. sammeln, und au dem Erlös eine Heimath fürHeimathlose zu errichten, aus gegeben, weil sie keinen Fabrikanten sin den konnte, der die Stumpfen kaufen wollte.
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Die G. A. R. Posten biestaer Stadt beabsichtigen ein Lesezimmer in der Mitte der Stadt zu etabliren und daselbst auch ein Register über alle außer Arbeit befindlichen ameraden zu führen. rc? In der abgelaufenen Woche star ben hier 53 Personen. Die Zahl der Ve burt'n betrug 50. Die Sterblichkeit ist demnach zur Zeit hier außergewöhnlich groß. . BundeScomissär Jordan hat heute einen VerhaftSbefehi gegen M. Schnee berger von LoganSpoet ween Verkaufs geistiger Getränke ohne BundeSllzenS, ausgestellt. ET Allen B. Robinson klagte auf Scheidung von seiner Gatten Hattie die er in 1883 geheirathet hat. Er giebt an. daß sie ihn grausam behandelt, und daß sie ihn seit 2 Jahren verlassen hat. Während dieser Zeit habe sich sich von andern Männern die Cour schyeiden lassen. t3 O welch; Lust Candidat zu sein! DaS Staats Central Comite der Prohi bitionisten erhielt Nachricht, daß ihr Can didat für Staatssekretär, Pastor I. S. HugheS, vor einigen Tagen in M'ount Summit. nachdem er eine ProhibitionS pauke losgelassen hatte, mit Steinen ge warfen und dabei schlimm verletzt wurde. Fannie Merrhweather hat den früheren .Advokaten- und jetzigen Brief träger Alfred Harrison bei Squire Jud km verklagt und voraussichtlich wird bei dieser Klage die Brühe mebr als die Fische kosten. Sie verlangt 529:50, welche der Verklagte für sie kollektirt aber nicht abgeliefert hat. Der Verklagte sagt, daß er sich durch das Geld für feine Mühe bezahlt gemacht hat. Muüo'S Ciaarrenladen befind, RA in No. 199 Ost Washington Stra5k. Nachstehende Beamte der' Ger mania Loge 873 K. & L. of tz. wurden durch die Deputy G. P. Nanie Harder in ihre Aemter gesetzt: P. P.-Ernst Schüfer. P Johann Freiberg. V. P. Mary L. M. Bennerscheidt. Sekretär-ChaS. F Ziegler. Schatzmeister John Koerner. ' Caplanin Gertrude Schoppe. Führerin Berlha Waldemeyer. I. W. Jsaac Sagalowöky A. W. Adolph Glick. Durch den D. G. D. LouiS Meyer wurden gestern Abend die folgen. den Beamten der Schiller Loge No. 40 K. of v. installirt: V.'Dlktator Adolph Schmidt. Diktator Gustav H-iuser. VlceDiktator Jacnd Bader. GehülfS'Diktator-Otto C. Schröder. Kaplan Kohn Kloß Reporter Fritz Weissenbach. Mnanzsekrelär F. Scharfe. Schatzmeister LouiS MeyerS. Führer Wm. H. Höhlt. Innere Woche August Woerner. Aeußere Wache John Klob. Oe NuSlande. Ein Beri chte rstatter d er Köln. Ztg.", der eben in diesen Tagen die oberbaierischen Berge durchstreift und dort manches kernige Urtheil unbefangenerVolkskreise vernommen hat, faßt seine Wahrnehmungen dahin zusammen: Schon vor zwei Jahren und ungleich bäusiger und verstärkter noch im vorigen Sommer bei meinem kurzen Verweilen im Gebirge hörte ich gar oft im Volke es unumwunden aussprechen: Unser König, so ein lieber, guter Herr er auch sonst ist, hat seinen rechten Verstand nicht mehr ; seine unsinnige Lebensweise, seine grenzenlose Verschwendung, seine oft bis zur Naserei hei den geringfügigsten Ursachen gesteigerte Heftigkeit nehmen immer und im mer mehr zu. Die Sache kann unmög lich länger so fortgehen, wie sie Vorzug lich seit dem Jahre 1876 begonnen hat, und es wird bald ein gräßliches Unglück eintreten." Namentlich im letzten Sommer ward es zwar mit tiefem Schmerz, aber ohne Scheu ganz unumwunden schon öffentlich ausgesprochen: Unser König wird jetzt vollständig verrückt." Seine Bedienten-Umgebung habe im persönlichen Nutzen versucht, dies möglichst zu vertuschen, und habe ihn deshalb mehr und mehr in der Einsamkeit der Berge Zurückgehalten, Seine Verschwendungs sucht sei auch von Leuten ausgebeutet worden, denen große Geldgewinn? daraus erwuchsen. Man hofft jetzt allgemein in Baiern, daß hierin eine strenge Unter suchung eintreten und manchen Personen wenigstens ein Theil ihres Raubes wieder entzogen werden möge. Besonders auch die Rechnungen für Kunstgegen stände, Spiegel, Marmorarbeiten, kostbare Mobilien u. f. w. zur Ausschmükt - m.lrri. . e lung ver galant, cie Vietsllll? von iremden, namentlich italienischen Händlern bezogen wurden, sollen oft in's Unge messene gesteigert und dann vom König, ohne daß er sich nur die Mühe genom men, einen Blick darauf zu werfen, mit seiner Unterschrift zur Zahlung versehen worden sei. Da sehr viele Rechnungen aus der zuletzt völligen Finanzebbe in der Casse der Civilliste noch nicht bezahlt Werden konnten, so dürfte besonder? auch r P, . 9 M. yienn eme nrenge unrerzucoung statt finden."
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