Indiana Tribüne, Volume 9, Number 281, Indianapolis, Marion County, 30 June 1886 — Page 3

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Ladh Veauford.

Cln tschichte au dem englischen Selen von Johanna Fi lman n. (Fortstdung und SchluK ) Der Wageir setzt sich in Bewegung. Miß Merlan hat die eiskalte Hand der Herrin ergrissen und beugt sich über sie. Ist sie ohnmächtig ? Nein, aber stumm, mit geschlossenen Augen drückt sie sich in die Waaenecke, immer mehr sich zurück ziehend, als möchte sie vor sich selbst ent' fliehen. Wie ist es geschehen ? Hat ihr bloßer Wunsch Lord Cecil getödtet, haben böse Mächte -das so oft ausgesprochene Wort deS Hasses aufgefangen und sie Lady Beauford durch die Erfüllung ihreS heißen Wunsches für sich gewonnen? Ge hört sie jetzt unrettbar für ewige Zeiten den finsteren Mächten an ? Nein, nein, ein bloßer Wunsch tobtet nicht, Aberglauben. Aoch tvie, wenn Lord Cecil plötzlich an einer Krankheit gestorben, ist nicht dann Sidney, ihr eigen Fleisch und Blut, Sid?ey, der ihre Züge trägt, der Stammes ,rbe i Er, der Sohn Mario Gisborns, der künftige Lord Veauford ! Ha, wie sie triumphiren wird über die Anverwandten ihres Gemahls die sie nur mit Wi Verstreben in der stolzen Familie aufge nommen ! Doch schnell weicht der fluch tige Gedanke des Triumphes qualvoller Seelenangst um das eigene Leben und das der eigenen Kinder. Und wie sie sich selbst als Leiche sieht, hinweggerasst von dem entsetzlichen Würg engel, da verwirklicht sich erst das Grau sige des Geschehenen in seiner nackten Wahrheit! Lord Cecil, der, schöne, hoff nungsvolle Knabe todt, eine kalte, starre Leiche. Und in ihr regt sich ein Gefühl deS Mitleids mit ihrem Gatten, gleich einem Fünkchen, das unter der Asche aufglüht. Und wie sie still sinnend mit krampfhaft verschlungenen Händen dasitzt, da wächst das Fünkchen, und in ihrem dunklen In nern wird es heller, und sie kann selbst in ihr eigenes Herz hineinschauen und Lady Veauford erschauert vor der Tiefe des Abgrundes, an dem sie gestaiiden hatte. Mit bebender Stimme fragt sie Miß Merton, was Tom, der Kutscher, ihr mit getheilt. Nein, Cecil ist nicht an der Diphthe ritis gestorben. Langsam bereite? sie die Herrin vor und erzählt ihr, daß er sich durch Laudanum vergiftet. Mit geöff etem Mmide, starren Auges lauscht Lady Beauford, die beiden Hände Miß Mertons umklanunernd dann, wäbrend diese erzählt, sieht sie deutlich das Fläsch chen neben der Lampe und den goldenen Schlüssel in der offenstehenden Thüre der kleinen Hausapotheke. Immer unsicherer, immer langsamer hat stch der Wagen bewegt jetzt steht er ganz still das Läuten der Nebelglocken verstummt. Da öffnet der Diener den Schlag. Mylady, es ist gefährlich, im Wagen zu bleiben ; es glatteist, und man kann kaum die Hand vor den Augen sehen." Lady Beaufort muß sich aufraffen; wie aus einem wüsten, verworrenen Traum hat der Diener sie aufgeschreckt. schritt für Schritt, wie hinter einem Leichenwagen, so müssen sie hinter dem langsam fahrenden Wagen schreiten. Bleich fällt daö röthliche Laternenlicht auf die glitzernden Eisnadeln, die inein ander schieVend,rasch eine harte,gleißende Kruste bilden. In den Straßen ballt sich der Nebel an manchen Stellen so dicht zusammen, daß alles in undurchdringliche Finsterniß gehüllt ist ; bald wieder bricht durch ein Licht ein zitternder, unsicherer Strahlenglanz, der kleiner und kleiner wird, bis eine purpurne Wolke die La terne umhüllt, bald steigt es grünlichgelb vor ihnen auf und legt sich wie ein dicker, undurchdringlicher Schleier um ihre Glieder und Brust, als ob sie es erwür gen wolle. Bis in das innerste Mark r i. . .. i'. 's?. .;v...li!.l i.l..f. ourcyorlngl ne oie einge eucyligielloaß ihnen das Blut in den Adern zu erstarren scheint. Welch unheimliche Stille herrscht ! M'.e gedämpft ein jeder Ton ! Nur ein leises Läuten, das näher und näher kommt, ein Gefährt, das sich plötzlich schwarz aus den wallenden, wogen den ükebelwolken hebt und. vorüber schwankt ! Alles unsicher, gespenstig ! Es ist der Tod, der Lady .Beauford in hun dert Gestalten umschwebt, es sind die unheimlichen Mächte, die sie ergreifen und vor den Zlichterstuhl Gottes führen ! Und eö umwittert sie in der grauen Atmosphäre die Notb, und das Elend ; bleiche Kindergesichter, zerlumpte Gestal ten, sie umringen sie und fassen das rothe Sammetgewand, und deuten auf das de mantene Kreuz an ihrem als, flüsternd laß uns theilhaftig werden an Dei ner Liebe, Du trägst ja auch ein Kreuz ! Nette uns, rette uns ! Wir frieren, wir sind hunarlg !" Und so umwallt und umwogt läßt sie sich mechanisch von Miß Ä!er:on führen, während sich ihr geistiges Auge immer mehr nach innen wendet. Jetzt kommen sie Hampstead naher ; der cevet ver dünnt sich : die Allee von Belsize läßt sich aus Almuten erkennen ; es em fortwährendes Auftaucheil und Zerrinnen der wundersamsten Gegenstände mit stets wechselnden Umrissen ! Ein Baum mit blattlosem Geripp starrt ihnen dicht bei einer Gaslaterne entgegen ; -ha, was ist das!" schreit Lady BeauM' zu rückbebend ; eine in einen Mantel dicht verhüllte Gestalt steht plötzlich vor ih nen. Lady Beauford umklammert Miß Mer ton : vi? i t es, lamcen sie micy : er wird Cecil von mir fordern ; er wird Michdten!" Da schlägt die Thurm uh'. Mitternacht. ' Gott sei gedankt," sagte Miß Mer ton tröstend, wir werden Lord Beauford zu Hause finden." Nein, nein Francis, ich darf, ich kann ihn nicht wiedersehen ; sagen Sie ihm, daß ich es nicht gethan, nein, neiu, ich habe da Fläschchen gesehen, ich Balte es wegschließen sollen, ich habe Cecil getödtet, web mir, weh." Und so martern die qualvollsten Ge danken ihr Hirn, und was auch Miß Vcerton zu ihrer Beruhigung sagen mag. alles erweckt die bittersten Selbstvor würfe. Und noch eine aanie Viertelstunde, die

MMtm eine gMze mvigreit dünch was, sen.sie zu Fuße gehen durch leichte, gel be und silbergrane Nebel, die sich in allerhand Schreckgestalten wandeln, und dann heben Lord vkelvil und der Diener die erschöpfte Frau in den Wagen. Wie Min Merton betet, daß der ver-

zweifelten Herrin die erlösenden Thränen ! ... u v. aTh r ViTtV?iYTi vArits ! kommen mögen, aber in dumpfem Brüten sitzt sie da, das'Antlitz in den Hän den vergraben. Das reiche Haar im Nacken hat sich gelöst, in feuchten, zusammenklelbenden Strähnen fällt es schwer hernieder, und feucht und schwer umschmiegt sie das rotye ?ammelgewano. Jetzt fährt derWagen in das Thor und rollt langsam über den knirschenden, gefrorenen Kiesweg. Das ganze Haus ist erleuchtet, und vor der Thür halten die Equipagen der Aerzte ; an den Fenstern huschen Gestalten hin und her. Auf der obersten Stufe angekommen. versagen ihr die Füße, sie vermag es nicht, über d schwelle zu treten ; yorbar laut klopft ihr das Herz in der Brust, ie muß sich niederfetzen, um '2?!uty zu ammeln. . Doch das in die Nacht späende Auge des liebenden und vergebenden Gatten hat den Wagen herannahen sehen : schon ist er unten und öffnet selbst die Thür. Schnell eilt Miß Merton , , . i'f. c:. t. V ... sli .14. ...k. an iym voruoer, vie otwui unrncn musen allein bleiben. . - Wie vor Schreck gelähmt, steht Lord Beauford, als er sein schönes Weib mu wahnsinnig verzerrten Züaen zu ihm aufblickend, auf derThürschwelle kauern sieht. Dann streckt sie die Arme aus und seine Knie umklammernd, fleht sie Erbarmen, Percy, Erbarmen, glaube mir, ich habe es nicht gethan nein, nein, kreischt sie wild, ich habe Schuld an Cecils Tod, todte mich, Percy, ich bin nicht werth, daß ich lebe." Und händeringend, mit wirrem Blick schaut sie zu ihm empor, der marinorbleich, wie versteinert dasteht, und sich ihre Worte nicht deuten kann. Einen Äkomeiit durchblitzt ihn ein Gedanke des Verdachtes, aber nein, es hat sich ja alles aufgeklärt, wie das Schreckliche gescheben ; die furchtbare Nachricht von Sidney's Tode hat ihren Geist gestört. Unglückseliger Wahn! Unglückselige Wirklichkeit ! Marion, ermanne Dich, fasse Dich doch," fleht er, die Verzweifelte an seine Brust ziehend, es ist ja nicht Cecil . Cecil ist nicht todt, lebt!" Einen Moment starrt sie ihn an, als verstünde sie ihn nicht. Dann aber gleitet ein Strahl der Erkenntniß über ihr Antlitz. Cecil lebt! er ist nicht todt, Himmel habe Dank!" Arme, arme Mutter !" bebt es von seinen Lippen, Da malt sich tödtliches Entsttzen-in ihren Zügen. Percy es ist Sidney, Gott der Gerechtigkeit, eö ist mein eigen Kind, mein Sidney durch meine Schuld !" Schaudernd, sich an der Brust des er chütterten Vtannes bergend, als müsse ie dort Scbutz vor sich selber suchen, bricht sie in seinen Tlrmen ivie leblos zu sammen. Erst als der Rosenstrauch im Gatten in voller Blüthe steht, erwacht Lady Beauford zu eine:n neuen Leben voll auf opfernder Liebe für ihren edlen Gemahl und ihre Heiden Kinde? Cecil und Milli cent. ' (Ende.) Unschuldig derurtheilt. Original.Roman von I u I i u K e l l e r. (Fortsetjung.) Nehmen Sie's nicht übel, daß ich Sie nicht gleich erkannt habe," spricht der Andere in etwas brüskem Ton, Sie sehen sehr verändert aus," worauf er langsam, mit neugierig beobachtenden Blicken dem die Treppe hinauf Eilenden folgt. Heinrich Barthold saß in demselben Zimmer, auf demselben Platz, wie an jenem Tage, da er die Nachricht von sei neö Sohnes plötzlicher Abreise erhielt. Er starrte den Fremden mit weit ae öffneten Augen an. als sähe er ein Ge spenst. Eme Sekunde hindurch herrschte tiefes Schweigen, dann endlich fragte der alte Barthold in dumpfem Ton : Walter?!" , Ja, Vater," entgegnete der Angere dete, mit gewaltsamer Anstrengung, das Zittern semer Lippen, das Beben seines ToneS zu Überwinden, ich bin cS, Dein Sohn Walter." Ein heftiger, unbeschreiblicher Kampf spiegelte sich auf dem runzeligen Gesicht Heinrich Barthold's. Aber seine Willenskra-. seine schroffe Entschlossenheit blieben Sieger. Er überwand die Erregung, welche ihn beim Anblick seines einzigen Sohnes über kommen, so weit, um eine eisige Ruhe zur Schau traaen zu können. Und was führt Dich zu mir?" fragte er kalt und fremd. Das Unglück, die Notb, das Elend !" war Walter'S verzweifelte Antwort. Ich war nach Deinem Abweisen aller meiner Briefe, nachdem mein Schreiben uneröffnet zurückgekommen, auf diesen Empfang vorbereitet und hätte es nicht gewagt, wieder vor Dich hinzutreten, wenn meine entsetzliche Lace und die Sorge um mein armes krankes Weib mich nicht dazu veranlaßt hätten." Sprich nicht von Deinem Weibe!" herrschte der Vater ihn an. Sage mir kurz, waS Du von mir erwartest." Verzeihung Mitleid Hilfe !" stieß Walter abgebrochen und bebend hervor. Glaube nicht, daß ich als ein Bettler vor Dir stehe," fuhr er dann in leiden schaftlicher Erregung fort, glaube nicht, daß ich komme, um ein Almosen von Dir zu erbitten. Dich um ein Geschenk anzu flehen ! Nein, Vater, ich komme, um Deine volle Verzeihung zu erlangen, um Dir zu sagen, daß-eS DeineZflicht ist, zu vergeben und mich und mein Weib in Dein Haus aufzunehmen !" Ah, Du redesteine kühne Sprache!" .Ich weiß, daß mein Flehen Dich nicht rühren würde, ich kenne Deine Ent schlossenheit und hatte Gelegenheit, mich davon zu überzeugen, daß Deme Cm nuna aeaen micb noch dieselbe ist, wie an

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crÄi Nit rlattett:!,ii' I VtUi UHV, nf "f n " 1 rr r tfiCTN.. .fi.J einen memer riese qai vvii"vr , Du wolltest kein Lebenszeichen von wfc empfangen und ließest mich deutllw Vfy len, daß ich Dein Sohn nicht mehr Desbalb kann ich nicht anders, als hörnte itx Dein einziger Sohn ist dem Uö.ter . ip r a rrx i. ... vor Dich hintreten und Vir lagen: w . trf -r. in v.. 1 1 gange nahe, das Schicksal hat sich ver derbenbringend an seine Fersen gehütet, all' seine Unternehmungen mißglückten, Krankheit und Fehlschlüge jeder Art ver folgten ihn er selbst tag monatelang todtkrank darnieder er empfand, daß ihm, fern von der Heimath, das Glück nicht hold zu fein scheine und wandte der Fremde den Rücken zu er kehrte auS der Themsestadt hierher zurück doch nichts als Unglück, nur bittere Enttäu schungen erblühten ihm auch auf heimath lichem Boden! Ein unglücklicher Stern schwebt über seinem Leben, ein düsteres Verhängniß waltet über ' ihm und seinem armen jungen Weibe Willst Du ihn untergehen . lassen ohne Hilfe, ohne Rettuna? Willst Du Deine Hand gänzlich von ihm abziehen und nichts thun, um ihn dem Verderben zu entreißen ? ! Du kannst ihn retten, indem Du ihn und sein Weid aufnimmst in Dein Haus, indem Du ihm verzeihst und vergißt, waS geschehen, WaS tren nend zwischen Dir und ihm gestanden !" Unsinniger Thor !" unterbrach Bar thold den Sprechenden rauh und empört, waS verlangst Du von mir ? ! Wie, die elende, kokette Person, welche über meinen Willen, über meine Autorität tri umvhirte,.sollte nun siegreich, über ihren Trmmph' lächelnd, in dieses, in mein HauS einziehen, als Herrin, als Gebie terin nachdem mein schwacher Lebens odem erreicht !...... Glaubst Du, ich fei mit den Jahren zum Nanen geworden ? Du bist dem Untergange nahe ! Trotz Deines Fleißes, Deiner Anstren ungen denn ich bin überzeugt, daß ) tüchtig gearbeitet und gestrebt hast , ist Dir nichts gelungen, schlug Dir Alles fehl, heftete daS Mißgeschick sich an Deine Unternehmungen. Nun wohl, erblicke darin die Strafe des Himmels .........Demüthige Dich vor mir, erken ne, wie thöricht, wie wahnsinnig Du gehandelt hast, und bereue! Dann kann ich Dir vielleicht verzeihen." .,Jch bereue, daß ich Dich verlassen, daß ich nicht mehr gethan habe, um Deine Einwilligung zu meiner Heirath zu erlangen." Nur weiter weiter! Und Du bereuest, jenes Madchen zu Deiner Gat tin gemacht zu haben ?" Nein, Vater," rief Walter mit lau ter, fester Stimme, das bernze ich nicht, und werde ich nimm bereuen, daS werde ich als mein einziges Glück prei sen, so lange sich noch ein PulSschlag in mir regt !" So geh' und verhungere mit Deinem geliebten Weibe !" Vater! - Ist jedes Gefühl jn Dir erstorben ? !" Du selbst ertötest eS durch Deinen fabelhaften Eigensinn ! Du leugnest Deine Reue nur, um Dich nicht vor mir zu demüthigen!... Was könntest Du heute erreicht haben, Ware jeneS Mädchen nicht gewesen! Die Verfübrerin ist an Allem, an unserem Zerwürfniß, an Dei nem Unglück schuld und Du solltest ihr nicht fluchen, ihr Dasein nicht ver wünschen ?" Halte ein, Vater! ' Ich vermag be; Deinen Worten meine Ruhe nicht zu bewahren...... Du kannst meine Ge fühle nicht verstehen. Du weißt nicht, was eS heißt, einen Engel fein eigen zu nennen!" Nun wohl," rief Barthold in tiefin erster Empörung, so lasse Dich von diesem Engel retten! Wie bedarfst Du irdischer Hilfe, wenn himmlische Macht Dir beisteht?" - Noch einmal, Vater, frage ich Dich : willst Du mir und meinem Weibe ver zeihen und uns aufnehmen, in Dein Haus?" Nein!" klang dS alten Barthold fchroffe,scharfe Entgegnung, und stöhnend wendete Walter sich ab. So magst Du die Verantwortung für die Folgen Deiner Hartherzigkeit tragen!" rief er in wilder Verzweiflung. WaS auch geschehen möge Du, Du trägst die Schuld daran !" Noch einen Blick, einen unbeschr?ibli chen Blick warf Walter auf seinen Vater dann stürzte er, verstört und wie in wilder Flucht, aus dem Zimmer. HI. Zum ersten Male seit langen Jahren vermochte Heinrich Barthold in der die sem Tag gefolgten Nacht keine Rijhe zu finden. In nervöser Stimmüng warf er sich auf seinem Lager umher, vergeblich schloß er immer wieder die Augen und bemühte sich, den Schlaf herbei zu zwin gen der ersehnte Schlummer senkte sich nicht auf seine Lider ierab. ES war eine stürmische, unfreundliche Nacht der Sturm heulte über die Fel der gegen das Haus hin und ließ die Wetterfahne auf dem Dache ächzen und' kreischen; große EiSfchlossm schlugen ge gen die verhüllten Fenster hin und wieder brach ein Ast von den alten ho hen Bäumen und riß in seinem Falle ei nen andern mit sichfort und alle dies hörte der ruhelose Mann, welcher verge benS des erlösenden Schlummers harrte, und vermochte sich der beunmhigenden Einwirkung der fast unheimlichen Witte rung nicht zu entziehen. Eben hatte Barthcld mit gewaltsamer Anstrengung wiederum die Augen aeschlösse, als ein eigenthümliches, bisher noch nicht vernommenes Geräusche an sein Ohr schlug. Erschrocken richtete er (ick auf und lauschte mit angehaltenem Athem... ' Der Sturm rüttelte an den Kreuzen der Fenster aber dieS war ei? anderes Geräusch als das, welches er soeben ge hört. r Auch das Prasseln der Schlossen gegen die gefrorenen Scheiben konnte den seit samen knarrenden Laut, welcher ihn er schreckt,'nicht hervorgerufen haben...... ES klang, als ob leise und vorsichtig eine Thür geöffnet worden wäre, und Lwar eine ganz in der Nähe liegende, eine benachbarte Thür. Einige Sekunden hindurch vermochte der Lauschende nichts AehnlicheS zu ver nehmen und begann sich em denigu ruoiaen uns oas scnarrm oerener-

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abni auf beM Dacks nulärnB! plötzlich, aber ertönte ein intensiveres, schrilles, kurzes Geräusch, das mit einem Schlage seine Ruhe vollends vernich tete. ES schien, als habe Jemand, der im Dunkeln tappte, m't dem Fuße einen Stuhl berührt, und diese Vermuthung Wurde ihm zur Gewißheit, als der 'verrätherische Laut sich wiederholte Es muß eine Person :m Nebenzim mer sein," flüsterte tx zitternd vor sich hin, und im nächsten Augenblick durch fuhr eine furchtbare Ahnung seinen Kopf ein entsetzlicher Gedanke bemächtigte sich seiner. DaS an fein Schlafkabmet grenzende Zimmer war dasselbe, in welchem er am Morgen seinen Sohn empfangen in diesem Zimmer befand'sich sein Geldspind Walter hatte dasselbe gesehen und wußte, daß der Vater es nur selten ver schloß, sondern sorgloserweise fast immer offen stehen ließ Der Ruhelose gedachte der Verzweif lung, derhilflosen Lage Walters und in nächsten Moment war ihm seine Vermu thung zur Gewißheit geworden. Mein Sohn bestiehlt mich!" mur weite er entsetzt. Schnell entschlossen raffte er sich auf, mußte er nicht das .Schreckliche verhin dern?! " Ohne Zögern, einer plötzlichen Ein gebung folgend, verließ er sein Lager und hatte im nächsten Augenblick die Thür des anstoßenden Gemaches gsöff net. . , , . . Tiefe Finsterniß herrschte in demsel den. Er schritt hastig dem Platze zu, welchen das Geldfpind einnahm, und rief in gedämpftem Tone : Halte' ein, Dieb!" In demselben Augenblick schon ward er am Weiterschreiten verhindert Eine sehnige Faust umspannte seinen Hals, ein kurzes Ringen entstand. Plötz lich -entrang sich ein lauter, stöhnender Schrei Bqrthyld's Munde. Er fühlte einen stechenden, brennen den Schmerz in seiner Brust und tau melte..,.,, Walter Walter," stöhnte er mit ge brochener dumpfer Stimme, waS hast Du gethan?!" Einen Moment noch vermochte er sich aufrecht zu erhalten, dann an? er vernichtet auf die Erde nie her. Laut stöhnend griff er fich an die Brust und fühlte, daß em warmer Blut strahl derselben entquoll. Ermordet von meinem eigenen Sohne!" lallte er mit bebenden Lip pen dann entschwand ihrli das Be wußtsein , Tiefe nächtliche Stille herrschte jetzt wieder in dem dunklen Gemach kein Laut war in demselben zu hören regungslos lag der Körper Barthold's auf dem teppichbedeckten Fußboden , Zu früher Morgenstunde, beim ersten Tagesgrauen, schickten Frau MertenS und das Hausmädchen sich an, die Zim mer zu remigen. Erstaunt blickten sie einander an, als sie die sonst immer fest verschlossene Thür deS Gemaches, in welchem des Herrn Kasse" sich befand, weit offen stehen sahen. Entsetzt, von Schrecken gelähUt, aber blieben sie stehen bei dem Anblick, wel cher sich ihnen beim Betreten des Ge macheS bot. Mit weit geöffneten, glanzlosen Au aen, in denen Seelenangst und körper liche Schmerzen sich spiegelten, starrte der am Boden Liegende die eintretenden Frauen an. Schafft mir Hilfe Hilfe," sprach er dann ächzend und mit ungeheurer Anstrengung, mein Sohn hat mich er mordet ich werde Kerben !" Nach wenigen Minuten schon war das ganze Haus durch die Schreckensnachricht alarmirt. Der Portier, der Diener und die bei den Frauen waren um den Verwundeten beschäftigt, während Engen Holm, wel cher feit längerer Zeit schon bei seinem Onkel wohnte, selber zu einem Arzt ge fahren war. Man hatte den schwer Verwundeten wieder gebettet und harrte mit ängstli cher Spannung und m größter Besorg niß der Ankunft des Doktors. Kaum war eine halbe Stunde ver gangen, als derselbe in Begleitung Eugen Holm's erschien. Doktor Brück ner war der Hausarzt Barthold's und ward von diesem mit einem hoffnungS vollen Gruße empfangen. Sie werden mlch retten," stöhnte der alte Mann tonlos und abgebrochen, ..Sie werden mir helfen." (Fortsetzung folgt.)

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Eiscoöahn-Zcit-Taöellc. Ankunft und Ubgang der EisendahnzSsk in Indianapolis, an und nach Oonn tag. den 3. Januar 1886. . Seffersondille, Nadisou ud Sudinoepolis viseubai. . . Ud g an g: Cflb Cx iBff.l.. 4.15 Bai; Nuknnft: kbKabtt. M e S adk .. 8.15 C' Sn ti( Cxal.C5 Ca Fd ad ail Z.tt I Y flCz. 6 C3 Ba ,?, , , tg. S.45 al et 8 83310. a Vasdalia Lwe. Ratltrai .... 7.39 Sa fchnBug J43C3 RaU nt cc.injo Ca Sag ixnZ . .. 4 49a Cnnfe 4.15 Os aa an. v U.üO , Xeni Haut See 4.00 ftn aetst tt 11X0 W,ftrMail...10t0 3! Echnelliug 3 34Ra llevelaso, Tolnulbns, Cwkiunan nd Suia. napolis viseubahn (Vee Lin,.).. ?.. 4. a , et a ei tag .or nderso K.. .10.10 Brn O i 3 Cj .11.30 ta ton l e, .11.05 m I ndkrssn e... 1.55 Km 9t.... 7.10 . I St txl e M 3 oshen 13.50 J2nRS 6t 8 .104 Km vrlgitvood Didiflon, 6. C.G.und S. tSali. 4.(0. glich. l.WCm 10 45Ca 11 3 Na 63JRa tödlich. 4.40 Ca täglich .Wd5?a m 115 Ba 1 00 K ttgl ch. 3.b0 a 6 40 a täglich. 7JJ Kb I ktueinnett, Sudlauapolis, vt. Louis u. ChUags tzenvad. -Ginnnuan ivistou. Nouiv.8. 4.wm Snblanap Kcc lOtlB L'viU,Szx. 11.41 C0 Eisern e,.... lJ45fca et g 8 glich s tt. i.lkn tneinnati ee 11 SZ m .L Sr ,.. Z5.j, Tt. ...... 6.40 m I Chicago Division. Co u,l , 7.10Brn ieaaoUaUr.:Z.lO hie 8 8. .. täglich es.. Z.U Lafazett, Ütt .11 148 Mails.. .'. i tneinnati e. 6 Zg Ka uftrn 9s 5.10 m isx tag lich t e 11 JO m ytttsbtita, CtactnticH ie Ct. Louis Clseciafca VPWP , ich Lkk u. I täglich 4 33 Da jenem eenat. t.CO Ba G r auig i PO nomrocnonnj.ii,uijw ti taaitcfi ii.iai Dkaug. onataa 4.00 a I aus. - - Sntag .... 4.35 k?W KV lvi P VVV - O T " V MMM Eaftern H ail tgl 4 10 Ba Western Mail. . . 9.40 fta jtaaitch i i.. 6 kb 9l tägl'ch....O.M Chicago Route via okorno Chicago Echi, ia tan 11.15 B Znd's La." 6chnaj.;. 4.00Ca Chicago r,rß.ilO b JNdpl', OK. , 35 I Waöash, St. Lonis & Pacific.' Zvethte Rail 7.15 B X S 3J5 Ka tziMich , 7.10 b hiS R rta 8.05 La ol tr..ilM, Tet h UaU. .15 Ttr Told li ll W iS Wich. 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