Indiana Tribüne, Volume 9, Number 281, Indianapolis, Marion County, 30 June 1886 — Page 2

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. . v'-fwv -c .-v'r 's. ;ÄSVP3feiS ndianä Tribune. ff - Erscheint Käg liH und S insts gs. CVt3gUch .Iribune koftkt durch dn XtIisiS nt xr Och,, di Sn,t,..riHi," liitl rti BcS i. Cctti Insasse li f issf fUf PK saf$ttt in Bstasl&Othls W ?k . Ssllee: 120 O. arvlanbftr. JianspoliS, Ind., 30. Juni 1836. Die nächste Centennialfeier. .Der. CentenniabAuSschuß" der Han telsksmmer von New Iork hat eine Bill entworfen, welche dem Congreß zur. An nähme unterbreüet Kerden wird und der fügt, daß der 30. Llpril 1339. zu einem nationalen Feiertage erhoben werden soll. Gleichzeitig ist . im nationalen Repräsen täntenhause der Antrag gestellt worden, einen gemeinsamen Ausschuß" in Be zug auf diese Angelegenheit zu ernennen.' Es handelt sich . darum, den Tag zu feiern, an welchem George Washington vor hundert Jahren als erster Präsident der Ver. Staaten seinen Amtseid ablegte und die . Pflichten seines hohen Amtes an trat.' Der -fünfzigste Jahrestag jenes EreigniffeS wurde im Jahre 1839 von der New Yorker historischen Gesellschaft gefeiert, und John Qumcy Adams hielt damals die Festrede. - Das hundertjäh rige Jubiläum der Inauguration deS ersten Präsidenten der Ver. Staaten ver dient jedoch gewiß eine mehr als lokale Beachtung und sollte unzweifelhaft vom ganzen Lande gefeiert werden, gerade, wie eZ mit dem hundertjährigen Gedenk tage der Unabhängigkeits - Erklärung der Fall war. Auf welche Art die Feier stattsinden soll, entzieht sich vorläufig noch der näheren Bestimmung, da in einer so wichtigen Angelegenheit das Volk Gele genheit'häben sollte, selber seine Bestim mungen zu treffen ; doch ist bereits in Anregung gebracht, daß der Congreß am 30. Avnl 1339 im Unterschatzamt zu New York zu einer feierlichen Sitzung zusammentreten soll. Auch der Präs: dent der Ver. Staaten soll sich mit sei nemgesammten Cabinet an besagtem Tage. in New Iork einsind en und an derselben Stelle, wo vor 100 Jahren George Washington zum eisten Male seinen Amtseid ablegte, vor der festlichen Ver sammlung eine Rede halten, die auftele graphischem Wege gleichzeitig dem gan zen Lande bekannt gemacht werden soll. -Vor zwei Jahren, als diese Angelegen beit von der New. Iorker historischen Gesellschaft besprochen wurde, kam u. A. auch darauf die Rede, daß es kein zeitge mäßeres und interessanteres Studium gebe,. als die Geschichte jener Ereigniffe, die zu der Inauguration des ersten Prä sidenten geleitet haben. Bekanntlich traten am 14. Mai 1787 die Delegaten der damaligen Staaten in Philadelphia zu einer Convention zusammen, auf wel cher George Washington zum Vorsitzen den gewählt wurde. Auch der damals bereits 81 Jahre alte Franklin nahm an den Berathungen Theil. Am 17. September war die Constitution durchbera then, welche dann dem Congreß der Conföderation" zur Annahme unter breitet wurde. Elf Tage später, also am 27. September 1787, schickte der Congreß die Constitution an die LegiS laturen der verschiedenen Staaten, welche sämmtlich dieselbe guthießen. Trotzdem gelang es nichr, am 4. März 1739, wie anfänglich bestimmt war, ein Quorum im nationalen Senat und Äepräsentan tenhause zusammen zu bekommen, und es dauerte bis zum 30. April, ehe die Ver Handlungen so weit gediehen waren, daß George Washington in sein Amt als Präsident eingeführt werden konnte. Es handelt sich jctzt darum, diesen Tag nach hundert Jahren dem Volke ins Gedacht ni zurückzurufen. . Ein flüchtiger Zahlmeister. Im Hafen von Yokohama in Japan , lies gegenwärtig der zum ostindischen Geschwader gehörende Kriegsdampfer Ossipee" von unserer Marine vor Anker. An Bord dieses Schiffes hat sich dieser Tage ein intereffantes Abenteuer ereignet. G. N. WatkinS, der Zahlmeister des )!ft", stand seit längerer Zeit in dem Verdachte, ganz bedeutende Geld Unterschlagungen aus dem Gewissen zu haben ES hieß, er labe sogar die Lohn bücher bereits gestorbener Seeleute ge älfcht und sich die Gelder angeeignet, oelche 1 zur ' Errichtung von Denkmalern Är, gestorbene Kameraden von derManw chaft deS Schiffes beigesteuert worden waren. Es kam so weit, daß die Bundes regierung dem Lieutenant Lemley den Auftrag ertheilte, die Bücher des ZahltisterS zu revidiren und ihn vorläufig seines Amtes zu entheben. ' Wstkins veihielt sich sehr ruhig und tat,alS ob .ihn die ganze Geschichte nichts angehe, in einer Nacht jedoch war er spurlos vom Schisse verschwunden. .Man hatte ihn noch um 8 Uhr Abends oberf auf Deck gesehen, um 10 Uhr jedoch war er schon fort, und Niemand hatte eine Idee, wo er geblieben sein konnte. Gleich am nächsten Morgen wurden über all eiftige Nachforschungen angestellt, aber man konnte ihn nirgends finden. Nur so viel erfuhr man, daß ein Weißer ein Boot genommen habe und nach dem Dampfer Arctic hinausgefahren sei, um noch in derselben Nacht auf diesem Dampfer nach der Dampfer Bai", ei nem kleinen Hasen auf dem westlichen Ende der Skotan Insel, dem Zusammen kunftsorte der Otternjäger, in See zu gehen. Der Befehlshaber deS Offipee" trug den Capitainen des Alert" und der Omaya" aus, nur cen notyigen wer haftungspapieren ausgerüstet, sich auf die Suche nach dem durchgebrannten Zahlmeister zu begeben. Auch der ,,Os . . sipee" itacy in ee uno erreiqu yaio dadi, wo man erfuhr, daß der Dam vfer Arctic", an dessen Bord sich rnuthmaßlich der Flüchtling befand, vor fünf Tagen dort angelauzen und dann I . ... wflX. L. . k -r verrer norciicy nuu, lvian tzesegeil sei. Der Ossipee" machte sich sofort auf die . ctr ' l f. -i - V- O- . r r r ) i'iuun oelianor vapri na Vko-

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ia brauchte aber zwei Tage, ehe es ihm wegen deS vorherrschenden Nebels ge lang, in den Hafen einzulaufen. . Hier lagen wirklich zwei Schisse vor Anker, ein englischer Schooner und der gesuchte Dampfer Arctic".. Der Capi tam des letzteren wurde an Bord des Ossipee" gebracht und gestand nach län gerem Zögern, er habe einen grauhaarigen Passagier, der sich Gordon genannt, an Bord gehabt und denselben TagS vorher auf der Insel gelandet. Man zeigte ihm eine Photographie von Watkins und er erklärte sofort, dies fei Gordon". Jejt wußte man, wo der Flüchtling war. Die SkotanJnsel ist hügelig. Ueber all wächst dichtes Bambusgras- hier und da erhebt sich ein Wald aus Tan nen oder Birken. Zwanzig Meilen von der Küste befindet sich eine kleine. Colo nie, wo Russen,. Ainios und Japaner sich niedergelassen haben. Dort ließ der Befehlshaber reSOssipee" bekannt ma chen, daß er für die Ergreifung des Flüchtlings eine Belohnung von 1000. zahlen werde. Auch sorgte er dafür, daß die gefammte Polizeimacht der Ku rilen-Jnseln von dem Vorfall Kenntnis erhielt. In der folgenden Nacht wurde die

Insel von einem Erdbeben heimgesucht, so daß sogar die Schiffe im Hafen m zhren Fugen krachten. Zwei Stun den später kam ein Boot mit Eingevore nen daher, auf welchem sich der flüchtige Watkins befand. Er hatte sich im Walde versteckt, als jedoch das Erdbeben aus brach, glaubte er in seinem Schrecken, sogar der Himmel habe sich gegen ihn verschworen, und lieferte sich selber den Eingeborenen aus, die ihn als gute Beute aus den Ossipee" brachten. Am nächsten Tage dampfte der Ossipee" mit seinem Gefangenen an Bord nach Aokobama zurück. - Ludwigs Entthronung und Tod. Aus den neuesten deutschen Zeitungen ist erst klar ersichtlich, mit welchen Schwierigkeiten dte Absedung des Kö nigs Ludwig und seine Ueberführung nach Schloß Berg erfolgte. Man hatte es für nötrna aebalten. schreiben die Münchener Neueste Nachrichten", den König durch eine an ihn abgesandte Staats-Commls s:on von der Einsetzung der Regentschaft zu unterrichten. Das geplante Vorhaben rst nrcht gegluckt und zwar durch unvor sichtiges Vorgehen deS Grafen Holn stein. Die Commission kam AbendS 10 Uhr auf Hohenfchwangau an, übernachtete und wollte Morgens 5 Uhr, ehe der König susfuyr, denselben überra schen. Die Stallleute erhielten den Auftrag, die Equipage bereit zu halten zur Fahrt nach Linderhof; ein mitgebrachter Wagen war zum Absper ren eingerichtet. Auf die Weigerung dieser, daß sie keinen Besehl hätten, fuhr r . rrt e i n i ne oer vras Homuem an, oer onrg habe Nichts mehr zu befehlen, sondern Prinz Luitpold. Auf dies lies der Kut scher, welcher den König gewöhnlich fährt, Osterbolzer, ins neue Schloß direkt zum König, theilte ihm mit, es sei etwaS egen ihn im Werke, er möge sich vorse en. Der König gab dem wachthaben den Gendarmen Heinz den Befehl, unbe dmgt Niemand einzulassen, der zweite Gendarm Niggl ward requirert, der Schloßdiener nach Schwangau geschickt. um die Feuerwehr zu alarml ren, welche schlennigst erschien. Ein Telegramm an den Adjutanten, Graf Dürckheim, diesen herbeirufend, welcher auch kam, ging noch fort ; ein ttveites, das eine Compagnie Jäger von Kempten schassen sollte, ward Wohl expedirt, aber in Ä!ünchen s i st i r t. Von da an durfte kein Telegramm des Königs mehr expedirt werden. Dürckheim wurde später auf Befehl der Negierung verhaf tet, weil er es gewesen sein soll, welcher die Truppen gegen die Staats-Commis sion aufbieten wollte. Als die Herren in's neue Schloß ka men, wehrte sie die Gendarmerie ab mit der Drohung zu f eu e r n, beim Zurück drängen soll einem derselben eine Flasche entfallen sein, welche angeblich C h l o roform enthielt. Später ward die ganze Gesellschaft von Feuerwehrleuten ins neue Schloß begleitet und im Thor bau auf Befehl des Königs int er n i r t. Auf Requisition des Ministers kam der Füssener Bezirksamtmann mit Gendarmen, dieser setzte die Commission in Freiheit, welche .Vormittags über Steingaden abfuhr. Die Feuerwehren der Umgegend pflanz ten fiä i.n Sckloßhofe auf, die Mitglie der d.r Commifsion mußten unvenichte ter cdv abziehen, und zwar in e i l i ger 7s l u ch t vor den Bedrohungen der Ber bevolkciung, und der König blieb anfcdrn'nd Herr und Gebieter. in seinem Schlisse 5äwanstein (Hohenschwangau). 3!ach splcrei, Berichten wurde die Com Mission sittchterlich mißhandelt und schwebte e,ne Zeit lang in ernster Gefahr. Die Schwierigkeiten, auf welche die Commission stiev, sind offenbar zum gro ßen Theil auf die Thatsache zurückzufüh ren, daß die Proklamation der Regent 1 1 schaft bei der Ankunft der Commission in Hohenschwangau noch nicht b e k a n n t w a r. So erklärt es sich, daß nicht nur das Personal im Schlosse und die Bevöll-rung, sondern auch die Be hörden der Gegend die Befehle ihres Königs zunächst mehr respectiren zu müssen glaubten, als die einer ihnen unbe kannten 3!egentschaft. Später gelang es, den König zur frei willigen Abieise zu bewegen. Letztere erfolgte am 12. Juni um 4 Uhr Mor gens. Die Uebersiedelung und ihre rascbe Ausführung entsprach einem Be schlusse der Aerzte, welche eine absolute Garantie für die richtige Behandlung des Königs in dem für eine strengere Bewachung seiner Anlage nach wenig geeigneten Hohenschwangau nicht übernehmen zu können erklätten. Doch müs sen auch noch andere Motive den schleunigen Domicilwechsel veranlaßt haben, und man geht schwerlich fehl, wenn man die hochgradig erregte Stimmung der Bevölkerung in den Bergdistrikten von Füssen und Schwangau in die erste Reihe der Gründe stellt. Ein an demselben Tage ausgegebenes Extrablatt des Münchener Fremden blatteö" enthält einen Bericht auS Ho henschwangau, der die man kann Wohl sagen wahnsinnig erregte Stimmung widerlviegelt, die dort geherrscht hat.

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GMLSLsS wCrtaw ma Aus den sehr cttlärl'.chen uns natürlichen Vorsichtsmaßregeln, welche die Staats commifsion zur Sicherheit des Monarchen und des Staates zu treffen gezwungen war, macht die erschreckte Phantasie der dortigen Landleute die abenteuerlichsten Dinge. Da ist eine mit Riemen ver sthene Equipage, die den König am Aus steigen hindern soll, da ist von Opium und anderen Betäubungsmitteln die Rede, da wird bittere Klage geführt, daß die ganze gewohnte Umgebung des Kö nigs beseitigt, seinem Telegraphisten ein Censurbeamter beigegeben, daß er ein Gefangener im eigenen Hause sei u.s.w. Durch den ganzen Bericht geht eine sie berhafte Erregung. Zum Schluß aller dings muß auch dieses Extrablatt kon statiren, daß die schließlich erfolgte Ab reise des Königs allem Anschein nach ei ne freiwillige war. Auch osfieiöS wird versichert, der König sei freiwillig nach Berg gegangen bezw. mit seiner Uebersiedlung einverstanden gewesen.' . Trotz ' der - frühen Morgenstunde war viel Volk am Wege und in der Nähe deS Schlosses ; die - Anwesenden begrüßten theils in stummer Trauer, theils, mit Ausbrüchen des Schmerzes den scheiden' den König, der nach allen Seiten freund lich dankte. Nach einer nicht beglaubig ten Version hätte der. König eme An spräche an seine Diener und an das Volk gehalten. Die Reise wurde trotz der Länge deS Weges Berg und Ho henschwangau mögen wohl 30 Wegstun den von einander entfernt , liegen zu Wagen gemacht, um dem Könige das Einsteigen in den Zug m Peißenberg und .daS Verlassen desselben in Starn berg, von wo dann eine Beförderung mit Dampfer hätte erfolgen müssen, zu er sparen; die Ankunft in Berg erfolgte erst nacb 12 Uhr Mittags, und es war Älles ploit abgelaufen. Das Ausseben des Mo:,!chen ratte sich nicht verändert, seine Haltung war gerade, sein Beneh men ruhig. Der König erkannte und grüßte auf dem Wege einzelne ihm be kannte Personen. . Ueber das Ende Ludwigs . enthält die Köln. Zeit." vom 15. Juni folgenden Bericht : Nachdem König Ludwig in Schloß Berg eingetroffen war, hatte er sich der nochmaligen, auf möglichst schonende Weise vorgenommenen U n t e r s u chungderJrrrenärzte an scheinend ruhig unterworfen. Das schon am 8. ds. ausgefertigte Gutachten der eidlich vernommenen Aerzte, welches heute amtlich ausgelegt ist, lautet in den das Ergebniß zusammenfassenden Schluß sätzen folgendermaßen : Hiermit schlie ßen die unterzeichneten Aerzte ihre Schil derung und erklären einstimmig : 1) Se. Majestät sind im weitest vorgeschrittenen Grade seelengestört, und zwar leiden die selben an jener Form von Geisteskrank heit, die Irrenärzten aus Erfahrung wohlbekannt, und als Gehirmerrüttung bezeichnet wird. 2) Bei dieser Krank heitsform, ihrer allmählichen und fort schreitenden Entwicklung und schon sehr langer, über eine größere Reibe von Jahren sich erstreckender Dauer ist Se. Mazestat unheilbar und nur noch weiterer Verfall der Geisteskräfte sicher in Aussicht. 3) Durch die Krankheit ist die freie Willensbestimmung des Königs vollständig ausgeschlossen und ist derselbe als verhindert an der Ausübung der Re gierung zu betrachten, welche Verhinde rung nicht nur länger als ein Jahr, son dern für die ganze Lebenszeit andauern wird. Unterzeichnet Gudden, Hagen, Graöhey, Hubrich." Wie ein von Dr. Gudden an den Mi nisterpräsidenten v. Lutz gerichtetes Tele gramm aus Berg vom 13., Abends 6 Uhr 15 Min., besagt, waren die Doctoren Hagen und . Hubrich auf Dienstag Vormittag 9 Uhr bestellt; das Gutach. ten über den Prinzen Otto werde vor aussichtlich am Dienstag Abend übergeben werden können. Hier geht's," so fährt Dr. Gudden fort, bis jetzt wun derbar gut. Die persönliche Unter suchung hat übrigens das schriftliche Gutachten nur bestätigt." Eine spätere Meldung aus Berg besagt, daß auch Prosessor "Grashey erklärte, durch den persönlichen Verkehr mit dem Könige sei er in der Ueberzeugung von der Richtig keit des schriftlichen Gutachtens nur be stärkt worden. Diese Meldung an den Ministerprä sidenten waren die letzten Zeilen des un glücklichen Gudden, der als Opfer feiner Pflicht und seines Berufes mit dem Kö nige daS Leben eingebüßt hat. Nach ei nem Extrablatt der Allg. Zeitung" hatte der König Vormittags auf seinem Spa ziergange im Parke eine zeitlang im ru higen Gespräche im sogenannten Hirsch parke auf einer Bank verweilt, in deren Nahe sich die Jnschrifttafel Anlanden verboten" befindet. Abends speiste der König mit Gudden anscheinend ruhig, doch ziemlich rasch, sodaß das Essen be reitö nach emer halben Stunde beendet War. - Um 6s Uhr verließ der König mit Gudden das Schloß und veranlaßte den Arzt, die Wärter zurückzulassen. Wie wettere Meldungen besagen, warf dann der König in der Nähe dieser Stelle Schirm, Ueberziei)er und Rock ab viel leicht wurden sie ihm auch durch Gudden, der ihn zurückhalten wollte, vom Leibe gerissen und sprang in den See : wie zahlreiche Fußspuren im Ufergrunse be weisen, eilte Dr. Gudden ihm nach und holte ihn thatsächlich ein. Hier sowohl wie später m Wasser scheint ein heftiger Kampf zwischen dem lebensmüden Könige und seinem Arzte stattgefunden zu haben, zwei größere und zwei kleinere Kratzwun den in Guddens Gesicht, an der rechten Nasen und Stirnseite, legen davon Zeugniß ab. Nachts um 11 Uhr wur den die Leichen des Königs und GuddenS im See, 50 Schritte vom Ufer entfernt, nahe an obenbezeichneter Stelle in einer Wassertiese von 1j Meter ausgefunden. Telegramme des Oberstlieutenants Freiherrn v. Washington lassen den Schluß zu, daß daS Unglück sich kurz vor 7 Uhr ereignete. Die Uhr deS Kö nigS zeigte Wasser zwischen dem GlaS und dem Zifferblatt und ist 6 Minuten vor 7 Uhr stehen geblieben. Dr. Müller und der Schloßverwalter Huber brachten die Körper des Königs und deS MedicinalrathS Gudden anS Ufer. Unmittelbar darauf wurden dieselben ins Bett geschafft: PulZ und AtbmunaZersökinunLm waren dessen nicht mH? wahrnehmbar. D?., iSSto n jl&tzmj

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M frügen CättilüiWoatöl! tU gesetzte Wiederbelebungsversuche, mußte aber um 12 Uhr endgiltig feststellen, daß weitere Versuche ohne Nutzen seien. Die Bevölkerung der Hauptstadt ist in allen Kreisen durch das Ereigniß auf das Tiefste bewegt. Ein GaunerslreicÄ. Zu dem jovialen Pfarrer der Schottenselder Kirche in Wien kam ein gut ge kleideter Heu, der sich als Angehöriger derPsarregcrirte und dem Seelsorger sein Leid klagte : seine Frau befinde sich auf Abwegen und er wisse nicht, wie er die sonst so sehr geliebte Lebensgefährtin auf den Pfad der Pflicht zurückrufen solle, u. dgl. , Der Pfarrer willigt- in den ihm'nahegelegten Vorschlag ein und erklärte sich bereit, der Frau in's Ge' wissen 'zu reden. "' Mit Dankesversicherungen empfahl - sich der betrübte Ehe mann. . In jenen Tagen erschien in einem großen Juwelengeschäft der genannten Wiener Vorstadt ein Herr, der eine großere Anzahl von goldenen und kostbaren Kreuzen mit und ohne Ketten, im Gesammtwerth von einigen tausend Gulden, auswählte. Er sagte : Die Kreuze gehören zu Geschenken und Prämien, ich habe sie im Auftrag eines geistlichen Herrn ausg, sucht, der sie, wenn sie ihm gefallen, sogleich bezahlen wird. ; Bitte, schicken Sie mir die Rechnung mit, aber die Sache hat Eile." Der Juwelier beaustragte seine Frau, die Kostbarkeiten dem Fremden nachzutragen und dafür das Geld einzukassiren. Der Käufer war damit . einverstanden, und ließ sich von der Gattin des Juweliers nach dem Pfarrhause geleiten. - In dem Vorzimmer der Pfarrerwoh nung angekommen, - nahm der Fremde seiner Begleiterin die Goldsachen ab und betrat, nachdem er an der Thüre geklopft und die bekannte Stimme des Pfarrers Herein" gerufen hatte, das Gemach des Seelsorgers. Die Juweliersfrau war tete indessen im Vorzimmer. Nach meh reren Minuten erschien der Käufer wie der und sagte :. Hochwürden - ist mit Allem einverstanden, er läßt bitten." Die Frau entfaltete die Rechnung und trat ein. Nehmen Sie Platz meine Liebe, begann der Pfarrer - in seinem milden Tone,ich weiß Alles, wenn Sie auch nicht in den Beichtstuhl gekommen sind. Warum thun Sie Ihrem Manne den Kummer an, Sie sind so jung, was soll daraus werden ? : Denken Sie doch an Ihre Kinder!" Hochwürden, ich babe ja gar keine Kinder!" rief die be stürzte Goldarbeitersfrau .aus, welche glaubte, der Pfarrer habe plötzlich den verstand verloren. Natürlich klärte sich in den nächsten Minuten auf, daß der Goldarbeiter und der Pfarrer einem Gauner in die Hände gefallen waren, der eine Comödie inscernrt hatte, um sich inzwischen mit , den Schmuckgegen ständen aus dem Staube zu machen. Vom Inlande. Enos Hooper, der von den Beamten gesuchte krumme Schnapsbren ner von Carter County im südlichen Missouri, ist in -der Nahe seiner Woh nung todt gesunden worden. Die Leiche war von neun Schrotkörnern durchbohrt. Die Beamten hatten, als er währenddes Gefechts vor ihnen flüchtete, nach ihm geschossen, wußten' aber damals nicht, ob sie ihn getroffen hatten. Nattlesnake Jim" vonWooster, Ohio, behauptet steif und fest, das einzig zuverlässige Heilmittel gegen den Biß von Klapperschlangen sei das Ter pentin. Man brauche nur eine entkorkte Flasche Terpentin mit der Mündung auf die Wunde zuhalten, und bald könne man seben, wie das Gift in' Gestalt ei ner bläulichen Flamme" aus der Wunde sich demTerpentin mittheile.Men schen habe er mit diesem Mittel wohl noch nicht kurirt, aber schon viele Hunde. Als bei der üblichen Schluß, feier der Hochschule zu Allentown, Pa. das eigentliche Progamm zu Ende war, kündigte der Director der Schule, Prof. Landes, eine Ueberraschung" an. Es dauerte auch nicht lange, als eine der Abiturientinnen, Lena G. Wannamaker, am Arme eines jungen Mannes Namens Miller auf der Bildsiüche erschien, hin ter ihnen ein Priester im Ornat der vo? dem versammelten Volkes die Beider traute. Wahrscheinlich sollte die Trau ung ein Puff" für die Hochschule fein. Christopher. Casey und John Hebborn, zwei militärische Sträf linge m Fort Snelling, Minn., waren außerhalb des Forts unter der Obhut ei ner Schildwache bei einer Arbeit beschäf tigt, als sich ihnen eine Gelegenheit bot, den Soldaten niederzuschlagen und ihm sein Gewehr zu entreißen. Der Soldat raffte sich sofort auf, schlug Hebborn nie der, lief' hinter Casey her, holte ihn ein, nahm ihm das Gewehr ab und forderte ihn auf, sich zu ergeben. Casey wollte nicht, und der Soldat schoß ihm eine Kugel durch s Herz. Dann feuerte er fünf Mal hinter dem flüchtigen Heb born her, keine Kugel jedoch traf und Hebborn entkam. Casey war als Deser teur zu zwei Jahren. Zuchthaus verur theilt gewesen. Ein Bienenschwarm deS Friedensrichters John Carter bei Patoka im County Marion im südlichen Illinois ließ sich vor einigen Tagen auf zwei dem Farmer JameS Smith gehörige, schöne Pferde nieder. Dieselben wurden , na türlich wild, zerschmetterten den Wagen, rissen sich los und rannten in verschiede nen Richtungen davon, wobei sie immer von den gereizten Bienen umschwärmt und gestochen wurden. Eines der Pferde wurde später in erbarmungswetthem Zustande wieder eingefangen und wird vielleicht wieder hergestellt werden kön nen; das andere Pferd, an dem der größere Theil des SchwarmeS hing, ist nicht wieder zum Vorschein gekommen. Man vermuthet, daß es, um seine Qua ler los zu werden, in den mehrere Mei len entfernten Fluß gesprungen und dort ertrunken ist. In Uvalde County in TeM hat die Bienenzucht eine solche Ausdeh nung angenommen, daß man es mit Recht das Honig-County von TexaS nennt. Zwei Farmer am Turkey Creek haben eine Waggonladung von 20,000 Pfund Honig zum Verschissen bereit. Außerdem verkauften sie bereits mehrere Waaenladunaen Lonia in Brackett,Easl?

Paß, Del vtis und an underin PläZeü,

Ein Anderer verkaufte dlS jetzt 10,000 Pfund, und hat noch eben so viel vorrä thig. Die dortigen Kaufleute unterhal ten einen ansehnlichen Handel mit diesem Product und verschicken dasselbe nach entlegenen Plähen, nicht nur in Texas, sondern auch außerhalb des Staates. Der Honig von Uvalde erfreut sich eines guten Rufes und wird zu 8 Cents das Pfund velkauft. Seit längerer Zeit hatten die Steuerbeamten Verdacht, daß in den Bergen bei Van Buren in Carter Coun ty im südlichen Missouri eine krumme" Schnapsbrennerei betrieben werde. Drei Bundeebeamte von St. Louis wurden durch Schweine, welche den Trübern nachgehen und eine Brennerei auf viele Meilen Entfernung ausschnüffeln, in je nen Bergen auf einen Waldpfad.' auf merksam, der sie direct an die gesuchte Stelle führte. Die Brennerei befand sich eine halbe Meile von dem Hause des verdächtigen Enos Hooper und dieser wurde beim Schnapsbrennen betroffen. Er entkam in den Wald,, obgleich ihm einige Schüsse nachgefeuert wurden, da gegen wurde sein Gehilfe John Walker verhaftet. Die Brennerei, welche 60 Gallonen den Tag liefern konnte, wurde zerstört. Ein Bundesmarschallsbeamte blieb in dortiger Gegend, um Hooper aufzuspüren. ' ..... Der Springfield Repub li can", dem eine genauere Kenntniß der Unabhängigkeits Bewegungen in Neu - Schottland wohl zuzutrauen ist, lenkt die Aufmersamkeit auf den wichti gen Punkt, daß die reichen Kohlenfelder der kanadischen Seeprovinzen ein natürliches Absatzgebiet : in den benachbarten Neu-England'Staaten besitzen würden, während gegenwärtig die ungeheuren Entfernung von den wohlhabenderen ka nadischen Landestheilen und der ameri kanische Einfuhrzoll fast jede EntWicke lung dieser Naturschätze vereiteln. Trotz dieses sehr in die Waagschale fal lenden Umstandes glaubt das angesehene Massachusetts Blatt nicht an eine bal dige Verwirklichung der Lostrennungs gelüste von Nova Scotia, New Bruns wick und den Prince Edward - Inseln, welche zusammen ein Territorium von der vereinten Größe Maines, New. Hampshires und Massachusetts' repra sentiren. Es stehe jederzeit in der Ge walt der Dominial-Reglerung, die vor Waltende Unzufriedenheit durch Beseiti gung der hauptsächlichsten Ursache, näm lich durch Unterstützung heimischer In dustrie, bedeutend abzuschwächen. Im Allgemeinen ist der S. R." geneigt, die ganze Lostrennungs-Bewegung als ein Partei'Manöver anzusehen, dem eine tiefeingreifende Volksstimmung nicht zu arunde liegt. Ein weißer Farmer Namens Friedrich P. Paulsen, dem Namen nach ein Deutscher, verliebte sich in der Nähe von Dallas in Texas in die Negerin Ca tharina Robinson und nahm dieselbe zur Frau. Nach den Gesetzen von Texas steht auf derartige Mischehen Zuchthausstrafe und das glückliche Paar" ist bereits vor Gericht verklagt worden, unterdessen haben sich jedoch die Nachbarn der Sache liebevoll angenommen und den schwarzweißen Friedrich in der Hochzeits nacht getheert und gefedert. Aus Minnesota kommen fast täglich Nachrichten von heftigen Gewitterstürmen und Windhosen. Am 22. Juni wurde Shakopee und Umgegend in dem etwas südwestlich von St. Paul be legenen Scott County von einem heftigen Hagelschlag heimgesucht, der den Weizen niederschlug und den Mais auf den Feldern völlig vernichtete. In der Nähe von Hutchinson in McLeod County richtete eine Windhose an Bäumen und Zäunen Verwüstungen xm, traf aber glücklicher Weise auf keine Häuser. Wi nona wurde von einem heftigen Gewitter getroffen, in dessen Verlauf ein Holz arbeite? Namens Stephan Kropidlowski vomBlitz erschlagen und eine Frau und ein Knabe betäubt wurden. Vom Auslande. Ueber einenAusbruch des Vulkans Smeroe auf Java berichtet die neueste Nummer der Stralts TinreS" das Folgende : Seit der Eruption des Krakatoa im Jahre 1883 sind die nie schlummernden vulkanischen 'Kräfte Javas ungewöhnlich thätig gewesen, allein bis jetzt hat : die unter der Erde ange sammelte Kraft noch immer durch ver schieden? Vulkane Ausfluß erhalten, die plötzlich in Thätigkeit traten und dadurch grövere Zerstörungen an anderen Orten verhinderten. Eins dieser Sicherheitö Ventile ist der Smeroe, auf dem neuerdings eine Eruption stattgefunden hat. Dieser Berg ist der - höchste vulkanische Pun't auf Java, liegt in der ProvinzPrc bolinza, besitzt die Form eines regelmäßigen Kegels und ist während mehrerer Jahrhunderte ab und zu in Thätigkeit gewesen. Der obere Theil des Vulkans ist in Folge deffen jeglicher Vegetation bar. Die obere Grenze deS Raumwuch ses liegt, wie der Naturforscher Jung Huhn, der den Berg im Jahre 1834 be stiegen, festgestellt hat, auf 8000 Fuß; während der Gipfel des Berges die Höbe von 11,800 Fuß erreicht. Am 14. April 1885 stieg auf dem Smeroe Feuer auf, welches den Direktor der an einem Ab hange des Berges gelegenen Kaffeeplan tage Kakibening veranlaßte, auf einer benachbarten Pflanzung Schutz zu fu chen. Als die Thätigkeit des Vulkans nachzulassen schien, kehrte er zurück, wo rauf in der Nacht des 17. August dieKa tastrophe eintrat. Eine Lawine von Asche und Bimsstein riß sein Haus mit allen Bewohnern fort ; die einzigen Spu ren von demselben bestanden in verkohl ten Balken und zertrümmertem Ge mäuer. Die ganze Pflanzung war mit glühender Lava,. Checkt. ' Vcn den auf der Plantage beschäftigten 100 Kulis entkamen nur 30, die übrigen wurden von dem Lavastrom überrascht, ehe sie Zeit hatten, sich nach den benachbarten Bergen zu retten. Insgesammt sind da bei 4 Europäer, 1 Neger und 73 Einge i borene, darunter 33 Männer, 15 grauen ; und 20 Kinder, umgekommen. An den ' Abhängen des Smeroe besinden sich zahl ' reiche Plantagen, die, wie man fürchtet, das Schicksal von Kalibening theilen werden, , wenn die umliegenden Äerge und die hohen Seiten des Kraters der Lava nicht eine andere Richtung geben.

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