Indiana Tribüne, Volume 9, Number 280, Indianapolis, Marion County, 29 June 1886 — Page 3
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Lady Beausord.
Sin Sefchichte aus tem englischen Leben ro Johanna Ftilman n (Fortstvuna.) nnv nun fteyt ver icyone nave in seinem langen, weißen Nachtgewand auf demSchemel und langt nach dem todtbrin gendcn Trunk.Und ist kein Schutzengel da, der dem kranken,siebenlden Knaben das Fläschchen entreißt, daß eS ihm zersplittert aus der Han: fällt ? Neln, langsam it$t das tödtliche sJiaß in das glitzernde Gläschen. Wie süß, ivie betäubend es riecht jetzt setzt er es an die Lippen Sidney er schauert, denn es schmeckt so bitter, so anders wie die Medizin, die Ransom ihn, giebt. In derselben V!inute rust die von de: Reve deö Lord Beauford begeisterte Menge in Bedford : Hört, Hört, Schutz und Liebe für die verlassenen Kinder der Armuth und des Elendes : Hört, hört Schutz und Liebe ! Sidnev steht noch eine Minute und be müht sich das Glas Wasier auf der Mitte des Tiscdes zu erreichen, aber vergebens ; immer schneller wirbelt das Zimmer mii ihm berun,; kaum kann er die zwei Schrit te bis an Ransom's Bett gehen, das dichl neben dem seines Schwesterchens steht. Dort legt er sich nieder. O, wie so schwei die süße kleine Millicent athmet ! Sie lst gewiß auch recht krank, Sidnev neigt sich vor und lauscht er saßt ihr Hand chett es brennt in der seinen, die so eisigkalt ist. Im Kamin sinkt das Feuer, aber plötz. lich lodert die Flamme hoch auf. Blut roth springen die Blumen aus dem Tep pich hervor. Die Bilder an der Wand, Dick Whittington und das Milchmädchen und der Knabe mit den Tauben, sie alle werden lebendig und umtanzen Sidnev. Und überall huschen große Schatten hin und her, und all' die bunten Bögel mit den Goldkörnchen und dem langenSchweij auf der schwarzen, spanischen Wand ie. gen sich und heben sich empor unl flattern und schwirren durch daS Zim mer, und dazwischen' sausen Kricketbälle, die sieb in lauter Menschenköpse verwan deln ! Es packt ihn eine entsetzliche Angst ; 'ei will schreien und kann nicht ; eine Last, so schwer, so schwer legt sich auf sein Brust, und die Glieder werden ihm wie Blei, daß er sich nicht regen kann. Unc wie Blei senkt es sich auf seine Augen. Eine Sekunde ist alles in purpurne Finsterniß gehüllt, dann umgaukeln ihn lieblicht Träunle. Nur einige Minuten ist der Zeige; weiter gerückt, und Sidney schläft, um nie wieder zu erwachen, das sieben heiße Hündchen Millicent's mit der sei' nen umklammernd, die langsam erstarrt. Die Flamme im Kamin ist erloschen, nur einige rothe Funken glimmen noch unter der Asche : doch die Uhr lebt unt sagt: Tick, tack, tick, tack, ich zähle Euch allen die Minuten, reich und arm, seit alle bereit für die Stunde des Unglücks und des Todes ! v ' Im Lyceum-Theater . fällt der Vorhang; Marv Andersen, die berühmtt Amerikanerin, hat das Publikum in dem feinen Lustspiel Pygmalion und Galathea entzückt. Jetzt spielt sie in deir von Gilbert für sie geschriebenen Stücke ; Tragödie und Komödie. Es ist nur ein Akt, aber der Dichter, hat es verstanden, für die Schauspielerin eine Gestalt zu erdichten, die ihrer äußeren Erscbeinung, wie allen ihren Fähigkeiten ent spricht. Lady Beauford ist ganz Auge. O. wenn sie doch auch so auf der Bühni glänzen könnte ! Ist nicht ihre Schön deit größer, blendender ? Sieh, wie sich aller Blicke auf den einen Stern wenden, wie nur Mary Andersen das ganze Haul stundenlang fesselt ! Neid regt sich in dem Herzen der schönen Frau, 9tod und Ei sersucht ; dann keimt ein Gedanke empöre warum sollte es zu spät sein? Ist nichl Mrs. Langtry auch als Frau auf die Bühne gegangen ? Aber nein, nem eine Lady Beauford kann es nicht thun, oder sie müßte schon den Gemahl unt die Kinder verlassen und warum nicht Da öffnet sich leise die Logenthür ; di, Schließerin ist es, ein als Page ekleidetes junges Mädchen, Lady Beausord ha? sich, erzürnt umgewendet; wer wagt es, su zu stören? Das Mädchen legt gebeim nißvoll den Finger auf den Mund und winkt ; in der Hand hält sie ein kleines Billet. Miß Merton erhebt sich rasch : Was ist geschehen ? Himmel, die Kinder sint krank!" Schnell wirft sieLady Beauford den Mantel über und rafft das Opernglas hastig von der rothenBrüstuna der Loge. Aller Augen wenden sich auf sie, aber schon sind die beiden Damen verschwunden, und die Aufmerksamkeit wendet sich wieder der Bühne zu, wo dic Heldin den Augenblick der Verzweiflung mit großem Pathos spielt, daß man mit klopfendem Herzen und athemlos gespannt lauscht. Doch draußen auf dem Corridor, da spielt sich die Tragödie des Lebens ab. Mit zitternden Fingern, zu Tod? er blaßt, reißt Miß Merton das Billet auf. Den Kopf wiegend, mit gefalteten Händen, wie von Mitleid ergriffen, steht eine Alte dabei, die daS Billet der Schließerin übergeben. Sie weiß, was geschehen, der Diener hat es ihr zugeraunt : Lort Peauford's Sohn ist todt todt auf dem Bette gefunden worden." Ach das Uw glück und der Tod, sie suchen ja auch die Vornehmen und die Reichen heim ! Und die vom Arzt mit Bleistift schnell geschriebenen Buchstaben tanzen vor Miß Merton Augen auf dem Papier : Kommen Sie sofort, es ist ein Unglück geschehen." Krampfhaft saßt Miß Merton den Arm der Greisin, Sie wissen, was es ist," flüstert sie, sagen ot mir um Gotteswillen, waS fehlt den Kindern, So sprechen Sie doch, so sprechen Sic besdas Wort erstirbt der anen yrau euf der Zunge. Sie hat vor vielen Jahren ihr einziges Töchterchen verloren, sie weiß was das Awtterherz zu bedeuten hat nein, sie ist nicht im Stande, die sckreckensvolle Wabrbeit zu enthüllen.
DerWagen wartet," stammelt steaa?, und das Wetter ist in der letzten halben Stunde so grausig geworden, die arme arme Lady."
Während des laß. sich Lady Beausord ; von ihrem Bewunderer Lord Nelvll, der das plötzliche Verschwinden der Damen r. VHU yiu, U vus uvyuuwv yvleiten. Giebt ihm dies doch Gelegenheit, i r r i-v- p i , f 'j..! "... der schönen Frau fade Schmeicheleien zu zuflüftern. . Aver aoy eauforo iswi xym in uictui Augenblick kein Gehör ; ' das entsetzliche Wort Diphtheritis ist ja den Lippen Miß Aber Lady Äeausord leibt iijm in dlefem A!erton's entschlüpft, und es packt sie eine .r . t' r . . T. .ri . i s. ..a entfcyllcye .erzensangfl. um aucy aus dem Munde des erkrankten Kindes, und sie selbst kann eine Beute der unheilvollen KrankheU werden. Und Sidney ! WU licent 1 Zitternd steht sie unter dem Portal und läßt sich fester in ihren Mantel hüllen. Wie bleich ihr Anilitz geworden, trotz da feinen Schminke ! Auf den steinernen Stufen liegen schlüpfrige, zertretene Schneestückchen, frierende kleine Wasserlachen, in denen sich das elektrische Lichr spiegelt. Lady Beauford's Fuß gleitet, und Lord Nelvil führt sie vorsichtig hinab. Sie ängstigen sich gewiß umsonst, es wird nichts zu bedeuten haben, erlauben Sie, daß ich mitfahre ; es ist ein entsetz liches Wetter, Ladv Beauford." 'Schon will sie sein Anerbieten annehmen, da ist ihr, als erscheine plötzlich ganz dicht vor ihr das drohende Antlitz ihres Gemahls. Sie weiß, daß derselbe eine fast an Verachtung grenzende Abneigung gegen den jungen Lord hegt, der sich durch sein tolles Spiel ruinirt und de? langen stolzen - Zteihe seiner Ahnen Schande macht. Nein, nein, Lord Nelvil, ich danke, ich danke," stammelt sie verwirrt und entzieht ihm den Arm. Und stumm gehen sie vorbei an den wartenden Equipagen ; die Noffe stampften ungeduldig das Straßenpftaster, daß der frierende Schmutz hochaufspritzt, als Lady Beauford ihren Wagen suchend sich dicht an den Rädern der Wagen und Köpfen der Pferde vorüber drängt. Ein warmer, wogender Oualm, aus dem die blanken Helme der Polizisten und die glitzernden Knöpfe und Tressen der Kutscher und Lakeicn bald hier, bald dort hervor aufblitzen, entdanipft der ganzen Reihe. Ein geheimnißvolles Flüstern schwebt in der Lust, ein Gemurmel wird laut. "'Seht, seht, da kommt sie Lady Beauford ob sie es weiß ?" Ehrfurchtsvoll, scheu weicht jeder zurück, wie sie mit lang nachschleppendein Grande vorübergeht. Wer kann an scin.Kleid denken, wenn einem der Tod im Hause entgegenstarrt ! Durch die ganze, lange Reihe der Equipagen hat es sich mit Gedankenschnelle verbreitet, das Ungeheure, das Entsetz, liche, daß der älteste Sohn des Lord Beausord in der Abwesenheit seiner Ellern gestorben ; denn wer kennt nicht in den unteren Schichten der Londoner Bevölkerung den Namm dessen, der den Armen und Elenden seine hilfreiche Hand leiben möchte? Lady Beauford versteht nichts von dem unheimlichen Geflüster, aber eine furchtbare Angst packt sie. Es ist so neblig geworden, daß das elektrische Licht nur eine kleine Strecke der langen Wagenxeihe erleuchtet, und nur schwach blinken die Gasflammen durch den grünlichgelben Nebel, der alles umwogt. Da hört sie dicht neben sich Miß Mer ton aufrufen : Barmherziger Gott, James, es ist nicht möglich, es ist nicht möglich !" Mit wankenden Knieen steht Miß Merton an dem geöffneten Wagenschlag, denn sie ist vorausgeeilt. Was ist geschehen?" schreit Lady Beauford mit vor Entsetzen bebender Stimme und zugleich fällt es aii ihr Ohr, was man sich ugeraunt und leise gemurmelt hat, bls es angeschwollen ist zu dem einen gewaltigen, wuchtigen Wort. Todt, Lord Beauford's Sohn ist todt !" ' Das ist nicht Krankheit, von der es noch Rettung geben könnte, nein, unwiederdringlich hin für alle Zeiten ! Äuch Lord Nelvil hat es gehört, und bis in die innerste Seele hat es ihn er schütten. Er bittet und fleht um die Er laubniß, den Damen das Geleit geben zu dürfen ; er fürchtet weder die Kälte noch den 9!ebel, er will draußen bei dem Kutscher auf dem Bock sitzen, denn der Ernst des Augenblicks ' hat 'dem leichtsinnigen, aber gutmüthigen Jüngling tief in daS Herz gegriffen und ihm vielleicht auf im mer die Binde von den Angen gerissen. Und ohne weiter zu fragen, drängt er die Damen einzusteigen und nimmt selbst drauven Vlad. (Schluß folgt ) Unschuldig derurtheilt. Original-Roman von Julius Keller. (Fortsetzung.) Her damit !" rief Barthold, von set nem Seffel emporschnellend und entriß dem Diener das Schreiben. Er öffnete dasselbe hastig und seine Stirnadern schwollen, hoch an, die Nöthe des Zornes färbte sein Gesicht glühroth, während er las. Dann schritt er, tief aufathmend, ei nige Male im Zimmer auf und nieder, wandte sich endlich an den ängstlich bei der Thür stehenden Bedienten und rief : Naumann soll zu mir herauskommen sofort!" WaS ist geschehen, Onkel, was bedeutet dieser Brief?" fragte Eugen, den erregten alten Mann teilnahmsvoll an, tr: j w otiueno. Er bedeutet, daß ich mit meinem ein zigen Sohne fertig bin für jetzt und alle Zeit : Daß ich kein Krnd mehr besitze daß Walter sich von mir losgesagt hat, und daß ich ihn niemals wiedersehen will Lies !" fügte er dann kurz hinzu, indem er dem Neffen den entfalte ten Bogen reichte. Derselbe enthielt nur wenige Zeilen, welche lauteten : . Lieber Fter ! Wenn Du diesen Brief liest, bin ich
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tftfSil bereits auf dem Wege int Ausland. Ich Vnicht allein, sondern werde begleitet f ; m Mädchen meiner Wahl, von ftJvJ: welche ich zu meiner Gattin gege? DeinenWil. wachen w. ", M.ä."'ö5ch len. Du ha. üaxitn unbeilt. meinen heißen . k- nnisi,!, . rgegengeieyl, uno oa ... I ' ij auch für aottlos ich es für unmöglich, Zrutt eralüb. l. TX Wj lm m.a. -U V(UiUV Srtffi5 0 , ü n.f und t-n- w: : ... '-' nv meinen Snlschlußdi, .'.i.' imm v.v vv. fbn so nem Weibe zu machen, ufy0T t bleibt mir kein andere Mittel UlllV llllb UIIWVV V N-i als meinen Bund mit Hedwig ohne Z' n.n (tXonart ryUno i i??tN,HI . nen Segen, ohne Deine Einwilligung r r f .r. ... (Xi , 1 . ' X 1 3 ..C.. sazuepen. cy verlange mo?i iiuyt Dir, bitte Dich aber herzlich, mir zu der seihen und den Segen, welchen Du uns letzt vorenthalten, einst, wenn ich mit meiner Gattin, um Vergebung bittend, vor Dich hintreten werde, zu ertheilen. Vergiß mich nicht und laß Dich nicht von den starren und kalten Gefühlen Deines Herzens verleiten, mir zu fluchen Be denke, daß ich Dein Sohn bin und trotz meines verzweifelten Schrittes Dich als meinen Vater liebe und verehre. Ich kenne Dich gut genug, um zu wissen, daß Du uns nicht verfolgen lassen wirst, ich vermag daher nur Dich jetzt um emS zu bitten : um ein freundliches Gedenken ! Bewahre eine liebevolle Erinnerung Dei nem mit innigem Bedauern von Dir scheidenden Sohn Walter." Das ist ein unkluger, leichtsinniger, ja, ein unverantwortlicher t Streich," sagte Eugen, nachdem er die wenigen Zeilen überflogen. Das schöne Madchen scheint dem armen Cousin die Vernunft geraubt zu haben. Mir ist seine Hand lungsweise ganz unbegreiflich ich bin geneigt, ihn für unzurechnungsfähig zu halten, und wenn man die Flüchtigen ernstlich verfolgen ließe Nichts davon nichts davon " um zerbrach ihn Barthold rauh in dem selben Augenblick aber ließ ihn ein Klopfen verstummen. Auf das laute und herrische Herein" des Rentier erschien die kleine gebeugte Gestalt eines bewahrten Mannes im Zim mer. In demüthige? Haltung, seinen Hut in den zitternden Händen drehend, blieb derselbe an der Schwelg stehen, und das krampfhafte, beklommene Athmen seiner Brust, der verzweifelte Ausdruck feines Gesichtes verrietben hie Stimmung, in welcher er sich befand. Sie haben befohlen, gnädiger Herr", stotterte er mit tonloser, stockender Stimme. ,Ja, ich habe Sie zu mir befohlen, um Jenen zu sagen wo ist Ihre Toch tex, Naumann ?" Der Gefragte holte tief Athem er drängte mühsam die Tyränen, welche seine Augen füllten, zurück und antwor tete: Mein Kind hat mich verlassen." Sie sagen mir nichts Neues. Ich Weiß bereits, wasaeschehen ist. Ihre Tochter hat dem Werk, das sie so sieg reich begonnen, die Krone aufgesetzt sie hat meinen Sohn zu verleiten ge wußt, mit ibr zu entfliehen und auf solche Weise seine Gattin zu werden. Herr Barthold " Kein Wort ! Keinen Widerspruch ! Ich lasse mir meine Meinungen nicht widerlegen, am allerwenigsten von dem eigenen Vater der Verführerin, von dem ich nicht weiß, ob er den Plänen feiner Tochter, die Erbin meines BesitzthumS zu werden, ob er der Flucht des Liebes Paares fo ganz fern gestanden." Mein Ehrenwort darauf, daß dies der Fall war," sprach Naumann fest; Barthold aber entgegnete schroff : ' Gleichviel ! Sie werden einsehen, daß für Sie nach diesem Vorfall in mei nem Hause kein Platz mehr ist." Der alte Naumann hob mit einer Art von Stolz seinen Kopf. Ich weiß, es und hätte jedenfalls, nachdem Sie meine Tochter beschimpft, Sie um meine Entlassung gebeten Ich habe meinem Kinde verziehen, weil ich " Ob Sie zürnen oder vergeben, das bekümmert mich nicht. Sie werden Ihr Gehalt für dieses Vierteljahr ausbezahlt bekommen unter der Bedingung, daß Sie .sich och heute auS' meinem Hause entfernen." Ich werde sofort gehen," Du, Eugen, wirst Dich im Laufe dei Tages nach einem anderen Gärtner be mühen und dafür Sorge tragen, daß ich einen zuverlässigen treuen Menschen er halte." Dürfte ich ein Wort zu Gunsten des alten Naumann sprechen, Onkel ?" fragte Eugen ; statt Barthold's aber antwortete der Gärtner auf die Frage, indem er mit Entschiedenheit sagte : Ich muß Sie bitten, dieö zu unter lassen, junger Herr. Herzlichen Dank für Ihre Theilnahme ; ich hoffe zu Gott, daß ich auch fernerhin mein Fortkommen finden werde und mir ein recht baldiges Wiedersehen meines KindeS be schieden ist. In diesem Hause hätte ich doch nimmermehr Ruhe, selbst wenn der gnädige Herr geneigt wäre, mich im Dienste zu belassen Ich gehe, und Mr noch heute Eines aber muß ich dem gnädigen Herrn beim Abschied sagen, nämlich, daß es eine Lüge und Ver leumdung ist, wenn man der Handlung? weise meiner Tochter unlautere Beweg gründe unterschiebt Mein Kind hat mich verlassen, weil es Ihren Sohn aus vollstem Herzen liebt und weil der brave Herr Walter ihr mit heiligem Eid gelobt hat, daß er ohne sie nicht leben könne und sie zu seiner .rechtmäßi gen Gattin machen werde. An Ibr Vermögen, Herr Barthold, hat Hed wig sicherlich nicht gedacht, da mag man mich mit glühenden Zangen zwicken, so bleibe ich bei meiner Mei nung. Darum hoffe ich, daß Sie meine Hedwig nicht länger eine berechnende Person schelten werden ! Hätte ich eine Ahnung gehabt, was geschehen sollte, so Würde ich's nimmermehr geduldet haben, das wußten sie und deshalb hielten sie die Flucht vor mir geheim Ich verzeihe, und wenn sie einst w mir kom men sollten, will ich ihnen beipehen und helfen, wo und wie ich kann ; möchte nur , OTfY .1. A - i (Vt . der Allmächtige auch Ihr Herz, gnädiger f. . stTVfw . cr ' m yerr, zur iuiuoe, zur Aerzeiyung tenlen, damit Alles sich noch zum Guten wende ! .... Und somit leben Sie wohl ! Wir werden einander, nicht mehr wiederse ?btN!"
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t Er beugte den Kopf in achtungsvollem sruße tief auf die Brust herab und verließ dann das Gemach, ohne daß Bar thold ein weiteres Wort an ihn gerichtet hätte. ' Schwätzer Schwätzer." grollte die ser, nachdem der Gärtner -sich entfernt hatte. Wer weiß, ob er nicht diese ganze Flucht in Scene gesetzt hat ! Ich traue solchen Leuten nicht. Geld ist ver führerisch Geh, Eugen, suche mir emen anderen Gärtner ich möchte allein sein!" Als wenige Minuten später der Neffe des & a ? le . M I j anen errn um entfernt baita sank d s erschöpft in einen Sessel nieder und (aV i i k! sll ,Cl JLi. Ti. L. ... c vvuit icm vyciiyi irni oen Panoen. Es thut doch unendlich web. den ein. zigen' Sohn zu verlieren," murmelte Barthl7ld tief seufzend, und seine Stimme klang thrnenschwer....... Drei Jchre sind seit jenem Tage da hingegangen. Es war ein Heller, schneidend kalter Februar-Morgen. Die Sonnenscheibe steht glänzend am blauen wolkenlosen Himmel, aber ihre Strahlen besitzen nur eine leuchtende, keine erwärmende Kraft sie vermögen die weiten Eisflächen, welche die Erde bedecken, nicht zu erweichen und die schneidende Luft nicht zu mildern. DaS elegant gebaute einstöckige Häuöchen Heinrich Barthold's in der Fried richs'Allee mit seinem großen, von einer hohen Steinmauer umgebenen Garten liegt still und friedlich im hellen. Sonnenschein. DaS allein zwischen eisbe deckten Feldern stehende villenartige Ge. bäude m der mit alten großen Kasta nienbäumen besetzten Allee macht einen freundlichen, fast idyllischen Eindruck, und die volle ungestörte Ruhe, welche zu dieser Jahreszeit hier herrscht, Wirkt aus hen Wahren Naturfreund ungemein an ziehend. Nur eine menschliche Gestalt bemerkt man auf 'dem nach einem stillen eins? men Dorfe führenden Wege die Gestalt eines Mannes, welche mit schnellen, ha stigen und dennoch unsicheren Schritten auf das Haus Heinrich Barthold's zukommt. Trotz der herrschenden strengen Winterkälte ist der heranschreitende Mann nur mit einem dünnen leichten Sommerröck chen bekleidet. .Sein Anzug ist der eines gänzlich heruntergekommenen Menschen und auf feinem jugendlichen, von der schneidenden Luft stark gerötheten Gesicht liegt der Ausdruck bitterster Erfahrungen, herbster Noth und tiefsten Kummers. Seine hohe stattliche Gestalt ist ge beugt sein dunkellockiges Haupt auf die Brust herabgeneigt, vermuthlich um das Gesicht ein wenig vor dem scharfen Winde zu schützen, der Kraen des Rockes aufgeschlagen und die bläulich-roth ge fkyrenen Hände schlingen sich verzweifelt ineinander. AIS der bettelhafte Wanderer dem ele ganten Hause bis auf wenige Schritte nahe gekommen ist, bleibt er plötzlich, wie von einem momentanen Entschluß bewegt, stehen und hebt das Haupt. Seine Blicke richten sich auf das son nenumglanzte Gebäude und haften, wie magnetisch angezogen, an einigen Jenstern desselben. Ein unbeschreiblicher Ausdruck schim mert in den tiefen dunklen Männeraugen eine ganze Welt von Empfindung spie gelt sich in ihren Blicken, Tief aufseufzend hebt und senkt sich des Mannes Brust. Ein seltsames nervöseS Zittern, das nicht vom Frost er zeugt zu sein scheint, durfliegt seinen KörPer und seine Augen wenden sich noch immer nicht ab vom Hause Bart hold's. Muth," flüstern kaum hörbar seine zitternden Lippen, 's ist nicht für mich nicht für mein Wohl ! Muth!" Noch einen Moment steht er regungs los, das Gebäude anstarrend dann rafft seine hohe stattliche Gestalt sich energisch zusammen und mit schnellen, festen Schritten geht er zum verschlossenen Steinthor der Mauer, welches den Ein gang zur Besitzung Barthold's bildet, und zieht die Glocke. . .Ein breitschultriger, untersetzter Mann mit einem vollen rothen, nicht gerade freundlichen Gesicht erscheint im geöffne ten Portal. Mit einem flüchtigen Blick mustert er den Einlaß.Begehrenven und sagt dann kopsschüttelnd : Geht weiter, guter Freund, hier ist keine Station für Vagabunden." Die Gestalt deö jungen Mannes schwankt und wie eme vom Sturm verscheuchte Wolke entflieht die glühende Nöthe aus dem kummervollen Gesicht und .jene Blässe, welche eine tödtliche Belei vigung erzeugt, bedeckt dasselbe. Seht mich genauer an, Mertens," sagt der Fremde mit einem so seltsamen Ausdruck seiner tiefen, zitterndenStimme, daß der Angeredete seine Blicke aufmerksamer und prüfender auf dem vor ihm Stehenden ruhen läßt. Sein Mund scheint sich zu einem AuSruf unendlichen Erstaunens öffnen zu wollen, der Fremde aber erhebt abwehrend die Hand und spricht hastig : Sagt dem Herrn des Hauses, daß ein Unbekannter" er betonte dieses Wort besonders scharf daß ein Un bekannter ihn in einer dringenden Ange legenheit zu sprechen wünsche, ja, ihn unter allen Umständen sprechen müsse." Gut, ich werd's ausrichten", mur melte der Portier, augenscheinlich im Banne einer großen Erregung stehende uno enrsernr sie? scyneu, in vas Haus verschwindend. Der junge Mann be tritt nun vollends den Garten und schließt daS Thor hinter sich. Ein Vagabund," klingt es leise, von unsäglicher Bitterkeit von seinen Lippen dann harrt er wortlos des Wie dererscheinens des Portier. Nach längerer Zeit erst zeigt sich dessen breitschultrige Gestalt aus der obersten Stufe der Treppe, welche zur Hausthür empor führt. Er wjntt dem mit banger Erwartung auf ihn Hinschauenden näher zu kommen, und erleichtert aufathmend, schnell und hastig, folgt dieser der Aufforderung. er i. tf!Ji.i. m....7. .. . fjragcno vtiuieoer Pvriier um an, ver denFlur desHauses Betretende aber sagt: I cv X. . :t ni.rx t. r c . i " Ich weiß Bescheid und bedarf keiner Zurechtweisung." (Fortsetzung folgt.) Kaufe Mucho' Ciffari'V : "Best Havanna
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Ciseobahn. Zelt-Tabelle. Ankunft und Abgang der Elsenbahozöge in Indianapolis, an und naü Sonn tag, den 3. Januar 188. Zeffersondille, Nadison un, 2disvapolU vtstsdadn. Abgang: Lnkunst: !dadaU. 9. ez ndck,htcertZcI6, O ! l Zt. fi 5 Cfl vlld r ... 4.15 m, i ade .. 8.15 Um' Jnd idUad vail Z.tt I tag. 6.45 üb i et a gaug io.4 Vandalia Lwe. a Trat .... 7.RS ag 9p, , 13.U0 Stm Xtmistugu. 4.00 üa WaeifU r 11X0 Schdll,g SlSCa Rail an Icc. KUO Ca rag ?r?nß . .. 4 4Qa Srrrei, .18 Qa Western Vail. . .10 1 0 Nm Schnelliua ZSim Kltvkland, Colnnfccl, Etuliunaii uud Zuöta. napvtt, viituvayn istt tue.) . ft Strf.. 4.00 Km trlin Äc... 10.10 Cm In 2 ii tflj 6.40 v 3Ci.n.3iTr;a nderso k... I.UC ., I k t Ojl 6 30 R V et 8 9i.10.23 Km t)otn CI Ci.10.U5 Bm f) V B 9t.... T.10 9tm 35 ofhen ?ö vrkghuvood Didistou, C. J.C.ccb 3; lanna tfitUA. 4.or 10.10 Cm 11.05 Bm a.oo " tlUä. z.dv 6 40 9lm tBfilia). C.OCai J0 45C3 11 SS fs 15 , ez 30 sim lllsltch. 4.4QJ3 täclich. 7M9tm I wcinuati, ZndiauapoltI, Ct. Louis n. 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