Indiana Tribüne, Volume 9, Number 280, Indianapolis, Marion County, 29 June 1886 — Page 2

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Indianä Tribune. Erscheint gäglich nd Sountags.

nVt5glvch Xribint Kfiet durch Un Xrlgettf VJ Gt xr Ssch, fci ConnUgl Xrtdi" ktt per Doch. Veid infaaai II f mtl. tt Post lagtfchifit t Brail&tt?lx $S F S-ir. Osstee: 120 O. MarvlanbSr. Indianapolis, Ind., 29. Juni 1886. Farmer aus Liebhaberei. In der Umgegend von Taunton,Conn., find mehiere Farmer auf eine sinnige Jdee gerathen, Krähen und andere hung rige Vögel sowie naschhafte Rinder aus ihren Getreide- und Gemüsefeldern fern zuhalten. Das Verfahren ist sehr einfach. Der Apparat besteht aus einer kleinen Windmühle, an der ein kurzes Stück Brett mit einem Bleigewicht de festigt 'ist. Bei jeder Umdrehung der Flügel schlägt das Blei an daö Brett und verursacht ein Geklapper, das manchmal eine Viertelmeile weit gehört werden kann. Je schärfer der Wind weht, desto eindringlicher und schneller läßt sich das Geklapper hören. Die Vögel und das Vieh fürchten die seltsame Musik" . und wagen sich nicht in die Nähe dersel den. i Neulich hatte sich ein New Yorker, der ein unbezwingbares Sehnen" nach dem friedlichen, idyllischen-Landleben fühlte, in der Nähe von Taunton eine niedliche Farm gekauft. Es war ein prächtiges Stück Land mit der Lage nach Süden, nach allen Regeln der Wissenschaft mit Düngstoffen versehen und mit Gemüse aller Art denn eö war in Wirklichkeit ein großer Garten in zierlichen Rei hen bepflanzt. Die Farmer aus der Nachbarschaft zeigten sich sehr gefällig und ertheilten dem Städter manchen wohlgemeinten Rath, wie er seine Farm zu bewirthschaften habe. .So meinten sie auch, er thäte gut, hier und da auf seinem Lande eine Vo gelscheüche aufzustellen. Die Idee, daß 'er seme schönen Felder durch, aufgepellte Lumpenmänner" verhunzen sollte, wie derstrebte jedoch seinem Schönheitsgefühl. Er verfiel auf die Idee, eine Figur in dem Felde aufzustellen, die wie ein schmuckerJägersmann aussah, mit einem kecken Filzhute auf dem Kopfe und einem .schußbereiten, aus einem bemalten Stocke bergestellterGewebr in der Hand. Zwei Tage lang ging Alles . gut. Nicht nur die Krähen hielten sich von dem Jägers fern, sondern auch derHund des Nachbars be'rachtete stets den verdächtigen Mann mit scheuen Augen. Am dritten Tage hatte jedoch der Zauber" ein Ende. Als der New Iorker am Morgen dieses Tages sein Feld betrat, . hörte er schon von Weite! ein sonderbares Geräusch. Beim Näherkommen gewahrte er in der Mitte seiner Farm mindestens ein hal des Dutzend pechschwarzer Krähen, die sich dort auf eine unheimliche Weise zu schassen machten. Des Jägers Flinte hing traurig zu Boden ; eine Krähe saß dem Jäger auf der Schulter und war emsig bemüht, ihm die Hosenknöpse, die er an Stelle der Augen in seinem weiß baumwollenen Gesichte tr.ug, aus dem Kopfe zu zerren. Die Geschichte mit dem Jägersmann ging nicht, das sah der Farmer ein. Er brachte ihn fort. Dann hörte er, es gebe nichts auf der Welt, was die Vögel so sehr in Schrecken jagen könne, als die Schlangen. Er ließ drei Dachschindeln von seiner male leriscd angelegten Nichte mit dem Con terfei kleiner Schlangen" bepinseln und stellte die Schindeln nach der Anweisung seiner sachverständigen Nachbarn unter dem Gemüse auf. Das Mittel half, und die Vögel hielten sich einige Taye lang fern. Das Gemüse wuchs prächtig und mit ihm der Muth des neugebackenen Farmers. Da kam ein schwerer Ne gen ; die Schindeln verloren ihre Stütze im Boden und sanken hin." Als am nächsten Morgen der New Iorker aufs Feld kam, fah er, wie verschiedene kleine schwarze Vögel es waren amerikani sche Staare auf den Schlan " gen" herumhüpften und sie zu verschlukken suchten in der Meinung, es mit Re genwürmern zu thun zu haben. Was soll jetzt der Farmer thun ? Ent. weder leistet er auf sein Gemüse, oder auf seine Ruhe Verzicht. Thut er letzteres, dann wird er sich die klappernde Windmühle verschaffen, die zwar aller dings die Vögel, zugleich aber auch seine Nachtruhe verscheucht. Giri .würdiger" Diplomat. Ueber Herrn M. Roustan, den gegen mm . m m m m t . artigen sranzomqen v)e!anoten in Washington, sind schon vor Jahren sehr sonderbare Enthüllungen gemacht wor den, die eö leicht erklärlich machen, wa nun dieser Herr in der sogenannten des' seren", Gesellschaft Washingtons ein Ui neswegs gern gesehener Gast ist. Herr Roustan wurde von seiner.Negiö' runz im Jahre 1876 zum französischen jr r w r fT . r i ijoniui in unis ernannr. ;uon macyie er sich bald durch das Verhältniß bemerk bar, welches er mit einer Madame Mu salli, der Gattin eineS Kopten Namens Elias Musalli, angeknüpft hatte. Der Kopte war früher Dolmetscher im Hause des notorischen Lidi Mustapha Khazna dar gewesen, der ihn mit emem Frauen nmmer aus semem Harem, der (enuese rin Traverso, verheirathet hatte. Später wurde Musalli in die Dienste der tunesi schen Negierung aufgenommen, kurz vor ' m r.m - t. t c der Aintunsl Alouzians zeoocy nueoer enr lassen, da er verschiedene Schwindeleien und Diebstäble begangen und u. A. in Qaris eine beträchtliche Anzahl gestohle ner tunesischer Staatspapiere m Umlauf aesedt batte. Er war vollständig ver armt und ernährte sich nur noch dadurch, daö er den Kuppler für seine schöne Frau r r e 4 spielte, als nouslan eintraf uno m ou Netze der Sirene ji. Bald war vlou tan oweu, van er trtih seiner Stellung als Consul Frank reichS bei der Regierung des Bey den Antrag stellte, Musalli wieder in Amt und Würden .einzusuyren. w ev tii hal Ansinnen rundwea ab. Von

der Zeit an spielte Musalli die Rolle eines Geldvermittlers und Vertrauten bei dem französischen Consul. Roustans Kutsche stand den ganzen Tag vor dem Hause der MusalliS; wollte Jemand mit dem Consul über geschäftliche Angelegen heiten verhandeln, dann mußte er sich den Zutritt zu ihm erst durch Geld er kaufen, welches in die Taschen der Mii sallis floß. Der Vev' haßte die Musallis, Roustan wußte es jedoch trotzdem durchzusetzen, daß er ihnen nicht weniger als sieben

große Besitzungen schenkte, von,, denen eine allein aus 200,000 Quadratmetern Land bestand und einen Werth von 2,000,000 Francs repräsentirte. Ein Bürger von Tunis Namens Abra ham Perez wollte sich als Franzose naturalisiren lassen, mußte aber erst an Frau Musalli 4000 Piaster bezahlen, ehe er vom Consul die Naturalisationspapiere bekam. ism anderer Mami Namens El Menai wollte durch Vermittelung deS französischen Konsuls das Amt eines Gehilfs-Gouverneurs von Gafsa erhal ten, bekam aber die Stelle erst, als er an die rau Musalli 56000 befahlt hatte: ' Auterde?? lasen gegen RoukZan f viele und so schwerwiegende andere An klagen vor, daß Henry de Rochesort ihn m semem Blatte onen des chwmdelS und des Betrugs beschuldigte. Roustan verklagte den Zeitungsmann vor Gericht, die Geschworenen' sprachen jedoch Herrn Rochesort von aller Schuld frei. . Dies war em Beweis der Schuld des Herrn Consuls", wie er crasser nicht geliefert werden konnte. Und doch hat sich die franzönsche Regierung nicht entblödet. als ihren Vertreter einen Mann nach Washington zu schicken, der nicht einmal gut genug war, einen Consulatsposten " ' ? , (V - X. .ml W ln vem armieilgen uni zu oeiikioen i Schlecht gerüstet. Wie in den Ver. Staaten, so klaaen auch in England viele Leute darüber, daß nicht genug zur Vertheidigung des Landes geschehe. Aus London wird neuerdings geschrieben: Wie sündhaft billig den Englandern ihr Weltreich zu stehen kommt,, hat derMarine-Capitän Colomb in der United Service Jnstitu tion vor einem ausgewählten Fachpublu cum unter großem Beifall auseinander gesetzt. Seit 'Jahren bemüht sich dieser treffliche Mann, seinen Landsleuten die Billigkeit und zugleich die Gefahr ihres Weltbesitzes beizubringen ; auf den An gaben seiner Bücher beruhten bauptsäch lich die Lärmartikel der Pall Mall Ga. zette : Die Wahrheit über unsere Ma rine", welche vor zwei Jahren England aus der Zuversicht des Rule Britania" aufrüttelten. Indessen sobald sich der politische Horizont wieder erheiterte, kehr te den Briten der leichtsinnige Glaube an die besondere Vorsehung, die über ihr Reich wacht, zurück, und heute, da ihre Kanonen der den Probeschüssen bersten. ihre Bajonnette sich krummen, ihre FliN tenläufe sich verziehen und Säbel und Pulver aus dem Auslande zu beziehen sind, will ihnen immer noch mcht der ver änderte Zustand der Anforderungen und Pflichten, welche mit der Aufrechterhal tung ihre Weltstellung verbunden sind, einleuchten, cur ein großer Krieg hatte dies vermocht : aber der Krieg blieb aus. und daher fährt England, was die Ver theidlgungskraft semer Besitzungen be trifft, noch in denselben Geleisen wie vo' 35 Jahren einher. - Seit 1851, dem Jahre der ersten gro ßen Weltausstellung, hat sich die Bevöl' kerung Großbritanniens um 10 Millio nen und die der außereuropäischen Besitzungen um 40 Ätillionen vermehrt; der Handel des Mutterlandes hat sich einfach und der der Colornen dreifach verdoppelt, sodaß der letztere jetzt' den Gksammthandel des Gesammtreichö im Jahre 1851 um 100 Millionen Pfund Eterl. übertrifft ; zur selben Zelt haben sich andere Staaten, von denen damals kaum die Rede war, zu Seemächten ersten RangeS entwickelt, und trotzdem ist Eng land augenblicklich noch immer m den Anschauungen Nelsons befangen, richtet sem Augenmerk ausschließlich auf die Vertheidigung seines europäischen Besitz standes und uberlatzt Canada, Indien und Australien im Ganzen und Großen sich selbst. Und leider fehlen dort die nothwendigsten Vorbedingungen für die bköße Möglichkeit einer selbststandigen Abwehr. Es giebt dort keine Geschütz., Wassen-, Pulver- und Kriegsbedarf Fabrik. Alles und jedes muß von England, d. h. von Woolwich und Elswick bezogen werden : Kanonen, Flinten, Pulver und was sonst zur Kriegsfüh rung gehört. Gelingt es also einer kriegführenden Macht, England die Wege zu seinen Colonien abzuschneiden, so fallen diese Besitzungen sozusagen ohne Schwertstreich in deS Feindes Gewalt. Und daß letzteres in daS Capitel der Möglichkeiten gehört, nehmen alle eng lischen Strategen und auch Capitän Co lomb als selbstverständlich an; im Besonderen gilt der Weg durch den Suez canal m erster Linie sur gefährdet. Colomb mahnte daher in seinem Vor trage, endlich einmal der gefährlichen Gefühlspolitik in der Vertheidigung deS englischen Reiches, welche sich Hauptfachlich an die Macht und die Opferfreudig keit aller'Briten in Zeiten der Bedrängt heit klammert, ein Ende zu machen und sich auf die kommenden Wirrnisse vorzu bereiten, und zwar erstens durch Abschließung der allgemeinen Verbündung zwischen Mutterland und Colonien be Hufs Festsetzung eines alle gleichmäßig betreffenden Vertheidigungssystems, und zweitens durch den Ausbau eineS neuen Weges nach Australien und In dien über Canada, um bei Verlegung des Suezcanals nicht zur Wiederaufnahme der alten mühe- und gefahrvollen Fahrt um das Cap genöthigt zu sein. Es ist aber fraglich, ob diese Vorschläge Beach tung finden werden. Der erste Zug. Am 21. ?luni Moraen 8 llfcr aina der erste Zug auf der kanadischen Pacific zrr. T.. . irn...i , i r venoayn von luiomitai nacy oer une des stillen Meeres ab. Man erwartet, so schreibt der Canadische Colonist", daß derselbe die Strecke von Montreal nach Winnipeg in 62 Stunden und die ganze Strecke von 2900 Meilen, von Ikontrealaö Vancouver in 126 Stun

den zurücklegen wörbe. Die Zeit von Montreal nach Vancouver soll in Kur zem auf 120 Stunden reducirt werden und die Direktoren der Bahn hoffen, die Zeit auf 90 Stunden zu reduciren, waS L0 Stunden schneller ist, als die Zeit zwischen New Jork und San Francisco. Erzbischof Tache brauchte zwei Monate, um feine erste Reise von Montreal nach dem jetzigen Winnipeg zu machen. Col. Wolseley verlieb Toronto mit seiner Ex pedition zur Unterdrückung der ersten Rebellion im Nordwesten, über die Dawson.Noute am 25. Mai 1870 und er reichte seine Vorhut Fort Garry erst am 24. August. Es ist unzweifelhaft eine große Errungenschaft, die Zeit von Monaten auf 62 Stunden ui reduciren, die dem Unternehmungsgeiste des.canadischen Volkes ein günstiges Zeugniß aus stellt, ob es aber weise gehandelt ist, un ter obwaltenden Umständen dem Lande eine solche Schuldenlast aufzubürden und ob wir uns nicht durch die Bahn einen' weißen Elephanten aufgebunden haben, wird die Zukunft lehren. Die Amen kaner hatten eine Einwohnerzahl von über 40 Millionen, als sie ihre Pacific Eisenbahn bauten, und der Verkehr zwi schen dem Osten und dem Westen war ein ungleich größerer als der unserige, trotzdem rentirte sich ihre Bahn jähre lang nicht und bezahlt auch jetzt nur Dividrnde auf ihre First Preference Bonds". Seit dem Beginn unserer Pa cific Bahn war es unS stets ein Geheim niß, wo die Passagiere und Fracht her kommen sollen, um die Betriebskosten derselben zu bezahlen, nachdem sie vol lendet ist. Die Zukunft Wirt auch diese Räthsel lösen. Woran starb er ?

In Jefferson, TexaS, würd kürzlich ber Neger Tom Herrick von einer Taran tel in's Bein gebissen. Die Kunde von dem Unglück verbreitete sich schneA in der Nachbarschaft, und - von allen Seiten strömten mitleidige Seelen" herbei, um ihm mit Rath und That zu helfen. Die Neger theilen ja gern mit einander Freud' und Leid. Das Bein war im Verlauf einer Stunde so dick geschwollen, daß es fast ebenso dick war, wie der Leib des Gebissenen. Außerdem litt Tom furchtbare Schmerzen und hatte entsetzliche Angst, daß er werde sterben müssen. Hat Dich die Tarantel gebissen?" fragte Ebenezer Hill, indem er das Bein des Kranken herzhaft anpackte und das' selbe hin und her drehte. Geh' fort, Nigger," schrie Tom mit rollenden Augen. Rühre die Wunde nicht an. Warum faßt Du mich an's Bein ?" Tretet zurück," kreischte die alte Tante Wilkins, als sie sich ihren Weg mit den Ellbogen durch den Haufen bahnte. WohatDich dasVieh gebissen?" Tom richtete sich in seinem Bette aus und bat. Jemand möge den Doctor holen. Einer der Brüder" lief zum Arzt; die anderen setzten sich hin und besprachen den Fall. Der Doctor wird ihm nichts helfen," sagte Bill Cook emphatisch. Als der alte Conkey von einer Tarantel in's Bein gebissen wurde, da schwoll es an, wie ein Luftballon, und der Doctor konnte für ihn nichts thun. Conkev erstickte, und als wir kamen und ihn beer, digen wollten, da mußten wir den Sarg niedersetzen und die Thüre aus ihren Angeln heben, sonst hätten wir ihn nicht auf den Wagen bekommen." Tom hörte dieses. Seine Augen rollten in tödtlicher Angst und er stöhnte tief auf. Warum holen einige der Damen oder der Herren nicht die Earbolsäure oder das Terpentin herein ?" fragte Joe BiggS. Ich weiß, daS hat immer geholfen." Oder das Hasensett," fügte Schwe st" Jones hinzu. Höre mich einmal an," sagte der alte Bill Tompson in tödtlichem Ernst. Komme mir nicht mehr mit solchen Geschichten. Ihr mögt ihm andere Medi einen geben, wenn ihn aber Jemand mit Hasensett einreihen will, dann schieße ich dem Jemand eine Kugel in den Leib, daß ihm die rothe Suppe herauslaufen soll. Verstanden ?" Auf diese Drohung hin entstand ein zeitweiliges Stillschweigen. Nur Tom stöhnte dumpf. Endlich sagte Jim Fel lowS : Vor drei Jahren, als ich unter Gen. Crook in Arizona beim Gepäck war, kroch einem Maulthiertreiber Nachts eine Tarantel unter die Decke und biß sich auf einer Seite seines Körpers fest. Diese Seite schwoll auf, wie ein Maulesel, wenn er den Bauch voll Futter hat, die andere Seite war dünn und mager, wie ein Stock. Da sagte der Capitän : Hier, Niggers, führt den Mann herum, immer auf uno ab," und wir thaten dies sechs Stunden lang, und er wurde gesund." Daraufhin zogen drei Freunde den Tom vom Bette und versuchten ihn her umzuführen, es ging aber nicht. Seine Füße wollten ihn nicht mehr tragen. Als er wieder im Bette lag, räusperte sich Lemuel Washington und sagte : Die Spinne und die Tarantel sind nichts gegen den Tausendfuß. In Mexico wurde ein Mann vn einem Tausendfuß gebissen, und der Mann bekam Hasenfett und starb in zwei Stunden, und em an derer Mann hatte kein Hasenfett und starb in einer Minute. Einmal biß ein Tausendfuß in ein Wagenrad und der Maulesel an derselben Wagenseite war in zehn Minuten todt, und ein anderes Mal sah ich, wie ein Mann, den eine Tarantel gebissen hatte, 15 Fuß hoch in die Luft flog, und die Tarantel hat dabei heimlich geschmunzelt." Der Doctor kam. Er verordnete seine Mittel und sagte, Tom werde morgen gesund sein, am nächsten Tage war aber Tom mausetodt. War er am Tarantelbiß oder vor Schreck über die Geschichten gestorben?

Virginische Duellanten. i Gelegentlich des Gerüchts, daß Capt. Page McCarti, der berühmteste Duel lant von Virgmien, zum Chef einer Ab theilung im Schatzdepartement zu Wash ington ernannt werden soll, ist neuerdings über die besten Pistolenschützen und Älellanten deS ritterlichen" VirginienS in den Zeitungm wieder einmal die Rede. Cavt. McCartv ailt mit ReSt als der

veste Schütze des Südens, vcur em Mann in Virgmien konnte mit ihm den Vergleich aushalten, und das war sein I bester Freund, der Lieut. Mordecai. Beide waren wahrend des letzten Bürgerkrieges unzertrennlich, wie Dämon und Pythias, und als sie mit Gen. Lee bei Appomatox.ihre Waffen niederlegten, kehrten sie gemeinsam nach Richmond zurück. svtc(arty wurde Journalist, Mordecai übernahm ein Tabaksgeschäft. Ihre Freundschaft erkaltete erst, als sich Beide in ein und dasselbe Frauenzimmer

verliebten. Da verwandelte sich ihre frühere Freundschaft in bitteren Haß. Eines Abends kam Mordecai in die Räumlichkeiten des Westmoreland Clubs und schlug seinen Nebenbuhler, ohne ein Wort zu sagen, mit der Faust in's Gesicht. Am nächsten Morgen standen sie sich mit Pistolen gegenüber. Beide zielten vortrefflich. -Mordecais Kugel traf jedoch eine metallene Cigarrentasche, die McCarty auf -seiner Brust trug, prallte ab Und 'verursachte nur .eine' geringe Schulterwünde,'McCarty traf jedoch sei nen Gegner mitten in's Herz. Die Frau, um die sie damals stritten, lebt heute noch als Matrone in Richmond und hat sechs Kinder. Auch in einem andern Duell bedeckte sich McCarty mit-Ruhm" und. sieht heutei im Ruse, der bedeutendste Duellant im Staate zu sein. Ein anderer hervorragender" Duellant in Virginien ist Capt. Beirne, der Herausgeber des Richmond State". Er wird wahrscheinlich diesen Herbst für Congreß laufen", wie der landesübliche Ausdruck heißt. Er hatte Duelle mit Riddleberger, Duff Green und zwei oder drei anderen hervorragenden Mitgliedern der Partei, Mahones zu bestehen. Jedesmal kam' er unbeschädigt davon, während seine Gegner mehr oder minder jchwer verletzt wurden. Vor zwei Iahren forderte er Herrn John S. Wise, den damaligen Gouverneurscandidaten, zum Zweikampfe heraus. Die Polizei kam dahinter und vereitelte das Duell. Beide ergriffen die Flucht und tauchten erst nach geraumer Zeit wieder in Richmond auf. Senator Riddleberger hatte ein mal an einem Tage zwei Duelle. Um 8 Uhr Morgens kam er in der Nähe von Richmond mit Beirne zusammen. Beide schössen lustig auf einander los, ohne jedoch zu treffen. Dann ging Niddleber ger auf ein Feld nebenan, um sich mit George D. Wise zu schießen. Es regnete aber in Strömen, die Munition wurde naß und die Gegner tödteten" sich nur mit Blicken. McCarty sieht fromm und demüthig aus, wie ein Student der Gottesgelahrtheit. Auch Beirne und Wise sehen aus, als ob sie kein Wässerchen trüben könn ten. Riddleberger sieht zwar manchmal etwas kriegerisch aus, macht aber keinesweas den Eindruck eines Feuerfressers. Deutsche Local - Nackrichten. Königreich Sachsen. Blitz, Regen und Wolkenbrücbe richteten in der Umgegend von Crimmitschau, Chemnitz, Plauen und vielen anderen Theilen Sachsens furchtbaren Schaden an. -r Der in Dresden wohnhafte Ame rikaner Robert W. wurde wegen unsitt lichen Angriffs auf die verheiratete Kell nerin G. verhaftet und unter Bürgschaft gestellt. Die Zahl der Erkrankungen m Folge Genusses von rohem Fleisch in Chemnitz ist auf 60 gestiegen. Wegen Urkundenfälschung erhielten der Steuer aussehe? Chr; Besserer und dessen Frau in Dippoldiswalde 2, resp. 1 Monat Gefangniß. Bei Deedesdorf (Oldenburg) wurde die Leiche des Studenten Ehrich Lemke aus Brooklyn, N. welcher in Leipzig studirte, in der Weser gefunden; Lemke ertrank bei einer Segelparthie. Wegen Kuppelei erhielt die verehel. Ka tharina Kraus in Dresden 1 Woche Gefängniß, und der Delikatessenhändler Leder und dessen Frau in Meißen, je 1 Woche Gefängniß. Der Bierschröter Richard Nötzold zu Glauchau erhielt wegen Sachbeschädigung er hatte dem Spritfabrikanten Götze einen Klumpen Stiefelschmiere in die Spritmaische ge, worfen 6 Monate Gefäng'iiß. Thüringische Staaten. Wegen Zechprellereien erhielt Kaufmann Schweizer aus Weimar 6 Monate Gefängniß. Musikus Müller in V!eu stadt a. O. wurde wegen versuchter Brandstiftung verhaftet. Wegen Sitt lichkeitsverbrechen erhielten der Porzellanmaler E. Stertzing der Schreiner F. Siegfried aus Tambach 4. resp. 8 Monate Gefängniß. Hessen -Darm stadt. In Darmstadt bildete sich ein Leichenverbrennungsvein. Der Fortbildungsschule? Gockel in Groß-Zimmern erhielt wegen Mißhandlung seines Mitschülers Geier 6 Monate Gefängniß. In der Scheune eines Hauses zu Pfung stadt wurde die Tochter des Besitzers von einem Sttomer überfallen, gefesselt und vergewaltigt ; ein Verdächtiger wurde Tags darauf verhaftet. Verunglückt : Landwlrth H. Weil v-rn Geißnidde, F. Gravelius von Offenbach und der Bei geordnete M. Schmitt in Ober Hambach Königreich Bayern. Der Söldner J.Mayer in Bayers, hofen wurde von einem Burschen erstochen. Der Brauerssohn Wandinger in Deggendorf zerschlug seinem Vater die Hirnschale. Der Stadtthürmer Degen inDettelbach erhielt 10 Tage Gefängniß wegen Bedrohung feiner Frau. Die Erlanger Universität weist in diesem Sommersemester 830 Studirende auf. Privatier Eduard Hirt in Fürth wurde todt aufgefunden. Der Flaschner Christof Leutherd in Hof erschoß seine Geliebte Marg. Schleyer und sich selbst. f der ehem. Landtagsabg. Kaufmann F. A. Schöpf in Pfaffenhofen. f der Waterloo Kämpfer Schuhmacher Mayer in Schraig. Die Universität in Würz bürg hat jetzt 1329 Studirende. Durch Erhangen machten ihrem Leben ein Ende : der Wirth Kammerloher von Dorfe, der Gütler Michael Heindl von Dürrneibach, der Badergehilfe Georg Heining von Friedenfels und der ledige Max Hubmann von Hütten ; der Führer der Station Haidmühle bei Wolsstein, Karl Gebhardt, und der Schulgehilfe Hüttinger von Wieseth erschossen sich ; in Schweinsheim entleibte sich eme Frau Samens Rückert, indem sie sich in einem Anfalle von Geistesstörung . den HalZ durchschnitt. .

Königreich Württ emberg. In Stuttgart ist eine Kunstausstellung eröffnet worden. Ueber 600 Korsett Weber der Firma Ottenheimer & Söhne in Stuttgart und der Firma Landau & Co. in Cannstadt traben wegen Lohnreduction die Arbeit niedergelegt. f der Senatspräsident beim Oberlandesgericht in Stuttgart, v. Gmelin. Der Gemeindewaldschütz K. Heller in Ehnin gen wurde wegen fahrlässiger Tödtung eines Töchterchens des Metzgers Weiß zu 4 Wochen Gefängniß verurtheilt. UnterTyphus ähnlichen Erscheinungen er-

krankten in Ennabeuren 20 Personen. Die gerichtsärztliche Erhebung ergab jedoch, daß die Krankheit von dem Genuß verdorbenen Vieres herrührte. In Folge dessen wurde der ganze Biervorrath des Kronenwirths Fülle und seines Zapfen wirths, des Engelwirths, mit Beschlag belegt und gerichtliche Untersuchung eingeleitet. Für das Liederfest in Heil bronn sind 78 Vereine mit 2490 Sän gern angemeldet. t Lehrer Sauer in Nattheim. Metzger Dominikus Schneider in- Neukirch wurde wegen Nahrungsmittelverfälschung zu 6 Monaten Gefängniß und zu 235 M. Geldstrafe verurtheilt. Zu Schultheißen wurden ernannt: in Spraitbach Gemeinderath Wilhelm Hägele, in Miedelsbach Ge meinderath Sommer, in Großsüssen Ge meindepfleger Jakob Wanner, in Möh ringen Gemeindepfleger Georg Blank, in Regglisweiler Gemeindepfleger Johan nes Englert, in Kißlegg Verwaltungskandidat Franz Speth, in Schwalldorf Gemeinderath ZachanaS Baur. Der Weber David Gmehle von Voll hat sich ertränkt, in Großsachsenheim erschoß sich (wahrscheinlich wegen Unterschlagung amtlicher Gelder) der dortige Stations meiste? M. und in Sillenbuch erhängte sich der begüterte Oekonom Treiber, weil er nicht wieder in den Gemeinderath, dem er 25 Jahre angehörte, gewählt worden war; der Verwaltungskandidat Alois Mayerle,' der sich vor mehreren Wochen in Saulgau in selbstmörderischer Absicht durch einen Schuß verwundete, ist dieser Verletzung erlegen. Durch Unglückssälle kamen um's Leben : der Bauer Vurrlein von Dimbach (von seincn Pferden zu Tode geschleift), der Sohn der Kaufmannswittwe Wagner in Fellbach (bei Köln ertrunken), der Knecht Wilhelm Fuchs von Heslach (übersahren), der Tagelöhner Geiger von Hochdorf (starb an Brandwunden, die er bei dem Brande seines Hauses erlitten hat) und der Bauer Martin Buzengeiger von Hundersingen (vom Blitz erschlagen); der Metzger Gottsried Buck i.on Reutlmgen wurde von einem j'ld ;? wordenen Stier schwer verletzt. Großherzogthi. n Baden. Stadtdirektor Frhr. v. Göber-Revens-bürg in Baden-Baden Rechtsan walt Wehrte in Lörrach. Der prote stantische Baumeister Meier in Mosbach ist zur fajh. Kirche übergetreten. In Kieselbrenn liegen über 100 Volks schüler an der Masern krank darnieder. Bei Zähringen ließ sich der Schneider Joh. Hättig aus Freiburg , vom Eisenbahnzug überfahren; die Ehefrau des Math. Bausch zu St. Georgen und der Altentbeiler aver Jäger zu Homberg, Gem. Mün'chhof, erhängte sich ' der 18 Jahre alte Heinrich Lutz zu Weinheim hat sich erschossen. Aus der Rheinpfalz. Di? in Hettenleidelheim bei dem frü beren Bürgermeister A. Kayser in Dienst stehende Magd Margarethe Schott aus Wattenheim, wurde wegen Kindes mordZ verhastet. Kirchendiener Melchior Rchg in Kirchheim,. Eck, feierte das Fest der goldenen Hochzeit. Der Schrei' ner Wilhelm Heß von Enkenbach wurde in Kaiserslautern wegen eines Sittlichkeitsverbrechens verhaftet. Der von AI bisheim gebürtige, Gehilfe bei der Ein nehmerei in Grünstadt, Huber, wurde wegen .Unterschlagung von 700 M. ver haftet. Der Stadtrath in Landau bewilligte 0,000 M. für ein neues Waisenhaus. Mit einem Aktienkapital btU 6 Mill. Mark.hat sich, mit dem Sitz iu Ludwigshafen eine Pfälzische Hypothek kenbank"' gebildet, deren Geschäftskreis sich in erster Linie auf die Pfalz erftrek ken soll. In dem Aussichtsrath der Bank, d?e ihre Thätigkeit mit dem 1. Juli beginnen wird, befinden sich folgende Pfälzer:. Gutsbesitzer Emil Bassermann-Jor dan, Skeichsrath Dr. A. Buhl, Gutsbe siher Dr. A. Bürklin, Kommerzienrath Dr. Aug. Clemm, PH. Karcher, Dr. F. Knecht, Rechtsanwalt Mahla. Der Maurer Obenauer aus Kolgenstadt hat sich ertränkt. Durch Ueberfahren wurden in Landau der Artillerist Johannes Lie binger von Mutterstadt und beiStockwei ler der Sohn des Oekonomen Wasem in Steingruben getödtet; in Oggersheim erstickten bei einem unbedeutenden Stubenbrand 2 Kinder des Fabrikarbeiters Louis Käs. B r a u n s ch w e i g-A n h a l t-L i p p e Waldeck. f der Verwalter deS Schlosses in Wolfenbüttel, Schneider. t der Bete ran, Subkonrektor HunnäuS in Lemgo. -Jn Folge eines Sturzes starben : Die Frau des Arbeiters Heuer in Braun schweig ; in Äioßlau starb derFleischer H. Franke, nachdem er vor einiger Zeit von einem Stier geschleift und dabei schwer verletzt worden- war. In Fraßdorf brannte das dem früheren Domänen Pächter Rohland gehörige Wohnhaus nieder und bei Schöningen der größte Theil der Gebäude der Zeche August Ferdinand." Mecklenburg. Im Schloß zu Retzow feierte Kaste! lan D. Hackbusch die goldene Hochzeit. Dachdecker Robert Stube in Neu brandenburg wurde das Opfer eines Raubmords. Der Amtsgerichtsaktuar Pries von Lübz wurde vom Blitz er schlagen und der Schuhmacher Niemann von Neustedt ertrank in der Elbe. Der Arbeiter C. Völke von Güstrow wurde wegen Mißhandlung seines Kindes mit nachgefolgtem Tod zu 6 Jahren Zucht haus und'die Wirthschasterin Anna Lock Witz von Polchow wegen Kindesmord? zu 4 Jahren Gefängniß verurtheilt. Oldenburg. In Oldenburg ist der Grundstein zu einem neuen ökathhause gelegt worden. Der vemißte Feuermann öoopS von

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Dr. C. C. Everts, DeutfHerZahnarzt, (5!a5!olLkk o CiB. 6. Tildttt.) n,E5sCc?e Washington u. Veunsvlvanka Gtt. Jndtana,oltl Mir Uten, F?r venützt di, JÄNM'i , tcr 3 a r a m t ca

Weil fie die kürzeste und beste Linie üd?? Gt. XjOu.18, THANHotiri, SaL sasi Xowu , Nobrasko, Texas, Arknnas, Colorado, Ner Mexico, De oota uu California ift. Del vahubett ist ton Ctctn und die O$tt eu find aus Stahl Die Wagen haben die neneften Verbesserungen. Jeder Zug tj'l Schlafwagen. Passagiere, ob fle nun Ltllele rüer Klasse oder Emiarauteu.Villete haben werde durch nusere Passagierzöge erster Klase befördert. Ob Sie nun ein Lillet u er2ßigtu ? sen. ein Sxenrf.rnßbillet ,der irgend eine Sorte viseubahnbillete vollen, kommeu Oie, ode, schreiben Lie an H. I. reriDf rssiftent eral Vaffag!rLg,nt. ,rdft, Qaihmgto und Illtr.oti trJd',i 0. 0111, Gen'! Supt. St. Louis, o. U o t d. ev'l aff..ot i Hv 4 Ohloao, Ht. XQTxis and PlttHbnirir Railroad. Ze!tkabell für durchgehend und LokalZüge. vom 17. Ledr.iSU an: Lg erlaffe daUnionDxot,Idxl.,i slg: Statt. iSchKkg lPft,ug iSchk,S l,ug.,Sqkg :4d'.'I-UN Kxcxntl Rba.51r.dtsnivl't 4:26 Cm 6: . 6:63 . 8:57 . 8:t8 . 9:dS . 19 HJXH 6:13 , 6:w. nk.amd'gu? i3:öS 6:41 , Sttcho ... , Danton . Mau , vrbana , ffolur.tul.... , r.oat! , etcubcnull. . 5Lhkttg m Cittbura , Jbortiltarg... , BaUtmotc... m Qashington.. iUhtladlxh!a. a vfto 1:37 . 3:33 . 3:47 . 4:il . 6:40 . 7:it 8:57 8:d9 9:i3 11:) 13 M l2:37Cm : 6:33 7:03 4:34 8:C3 6:17 4:lbCm 2:9ta 7:40 . 8:50 . 7:50 . 5: j&ml 6:3: , 6:i5 7:33 . 7:iÜ8ci il:2j . 8:2im Tägttch. Töglich, autgenomme Sonntag. Vllan' Valaft. 4chlkf. un, teUlT3aatv durch fcil Ptttttrre. HarnZburg. Vhi!adlxita und Nz?rk, ohn, LLkchltl, Blo in Wagwchsi ach LaUtmore. Washington und ofton. abwarten naS allen Otstttte tkdt tndin all vauxtfiahrlartnna U9 Wft nd in dm Stadt.Buneu, U dr Jlltnot nd ISasbtnaton ZUait und in Union Ttxn uktau Jndianaxott, tu hab. Schlafsgartn ton nn ta Voraus gesichert crixn durch xxttkation Iti deaSgenttn im etadtSa:tau tUt tot Union Dxt zu Jndianaxottt, Ind. . . Derln,, . S. P. , ordo.1k Lashwg. . ...t. Clt-1B . V M .M HVi w..vp. 3. Vamti CttGtta, !aagt, olumdu, llhi .. Sd, il.aaai,r.undritt..,t 1ttlKf. CZSöttch. Xl&IES Die köriefie tsl Itftt Sah nach Loulsville, Nashville, llernphis, Chat tanooga, Atlant, Bavannah, J ackBonviile, Mobile and New Orleaus. 01 ist v,rtHkUHaft für Passagitte vach vk Süden, eine dkekte KsLte zu nehme. yalaft-, Schlas. und Parlor-Wagen jwtscht, Chicago und LoaUdille und St Loui und LouisdUle ohd. Wagenwechsel. Cofort, SchnelligkeU und Sicherheit bittet die ,3ff die alte zuverlässige Ml. & D. M. M. JZm IX. Derlnjj, sstft,t (Bcniral Pafsagier.Rgent. ordoft-Tcke- vashingto und Jllinoi Str., Jd,! L. W. HcKiwka. Superintentlent. Wie Wee Line !" nach - Cledelaud, Lake Chatauqua, Niagara Falls, Thousand Island, Lake George, Lake Cham. dlaw, Saratoga, White Monntamk, Old Orchard, Rye Beach nud alle CurplSKe von NEW ENGLAND mit ,i Echn0jügn täglich. Ti w,ig, ah von JndianaxoliI nach TgT" York anl Boston eiche durchgehende Wagen in Verbindung U der Lake Shor und . V- tral t'enbah hat. Die tn,tg, ahn, welch im rand ntral Tvot in emZork einlauft. , . ' in westlich gehenier Schnellzug rourd kingerich tt nnd Paffagitk, ich nach lffoun, saR, bralka. Colorado, 3itc und aiifornt teifen ollen, finden vkfte ttomadatis und niedrig, aten. udrise'Vi0e.- - Ra Hole sich bet W.J. Rich sl , Z.tnU lulkunf Ticket i all ttgulllrk TicketOfftc. S.B.Tbomak. O.B.Skinner, Seral anager. Traffte.get. . Z. Smith. Sn. Paff. gt.. leveland. O. W; j. Nicliola, Passagier.Vgeur. Jndianaxoli, Ind. 0.3 Sste, Hau und 136 N. Süd Jllinoi trat. QomrviilL.rAv.'', ChtcA6o"Kr .fer' m ' I " mp w Die körLZste und direkteste Linie von 1WDUNAPOLI8 nach , . Frankfort, D.lpbi, Mont!Zo, Michigan Cüv, Chicago, ud allen Orten i.u nördlichen Judiana, Michi etuXm nördlichen lliuoi, Wisconsin, Iowa, Wanesota, ebrat'a, Kansa, ev Mexico, Delota, Nevada, Slirado, Kalifornien nnd Onzon. 2 direkte Züge täglich 2 d Indianapolis nach Hicago ; ebenso nach Michigan City. Slegantt Pullmann Schlaf aggo auf den Nachtzüg.'. Sepäckmarken diS r' Reiseziel ertheilt. fein Sah hat g?5fcr B uemlichktite dtt fttiUgtx Mau : wir. 0Ut nd auivttung nicht n Lbttrflen. Stal-Sklei. , illr Platfor RRd vtoIkiZstn, Luftbremsen und a,' oderne ein, Achtung, nüdrtrfflich Lorth' für igra. M, Lomd nd Dourtftnillt nv irgend t Dxu,bt ton andn ahn, derüdi roud. - Otnn an nördlich, östlich ir jillch tt aeij wünscht, lauft man nicht da nVigt vllt tM man unser $rij . s. n, fijin. CJCUstn SZühenm ende tun flch an . tobort Ernrnott, DiArikt Paffagi igcut, 2t Sud Jllinoi Straße, Jndianax, l,Jd OiOLCcrson, O. 6 OaldC. CmtW3roalt ver,l Paflagie. ttti, Czs,t,'U c;it:a, 222.

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